Wwoofen beim Experiment Selbstversorgung

Michael Hartl
Von Michael Hartl
11. Februar 2013

Seit wir unseren Weg im Internet dokumentieren, und das sind nun bereits rund drei Jahre, geben wir Menschen die Möglichkeit uns zu besuchen. Ein paar Tage mit uns verbringen und uns bei all unseren Arbeiten zur Hand gehen. Und lernen, was wir weitergeben können.

Wir nehmen uns mit Euch die Zeit, um Tätigkeiten zu erklären, Fragen zu beantworten und auch einfach mal zu philosophieren. Dadurch werden wir ein wenig, oder oft auch mal etwas mehr, von unserer Arbeit abgehalten oder dabei gebremst. Gleichzeitig helfen die Besucher*innen hier bisher aber so tatkräftig mit, dass es sich weit mehr als ausgeglichen anfühlt.

Könnte also alles so bleiben. Oder wir ergänzen es um eine weitere Möglichkeit für Euch!

Wwoofen ist gut für beide Seiten

Schon vor Jahren haben wir selbst „gewwooft“. Halt, da ist es wieder. Das Wort. „Wwoofen“. Was soll das sein?

„Wwoof“ steht für „We’re welcome on organic farms“. Also frei übersetzt: „Wir sind auf Bio-Bauernhöfen herzlich willkommen!“. Wwoof ist ein Verein, der Menschen, die das Landleben und die Bio-Landwirtschaft selbst kennen lernen wollen, und die Menschen auf Höfen, die bereit sind, ihren Tisch und ihr Haus für eine Zeit lang zu teilen und ihr Wissen weiter zu geben, zusammenbringt.

Die „Wwoofer“ arbeiten mit, lernen etwas und haben auch Zeit, sich die Region anzusehen. Der Hof bekommt Unterstützung von tollen Menschen, bekommt ebenso neue Ideen und Sichtweisen und hat durch den Verein ein wenig mehr Sicherheit, wer da gerade wirklich kommt.

Und genau so ein Wwoof-Hof sind wir jetzt!

Lisa und Michael

Genaueres zum Wwoofen findet ihr auf der Seite von Wwoof Österreich.

Mitarbeiten auf einem Selbstversorgungs-Hof

Wer zu uns zum Wwoofen kommt kann alles lernen, was wir über Selbstversorgung und eine Subsistenz-Landwirtschaft wissen. Durch praktisches Arbeiten wird unserer Ansicht nach erst echtes Verständnis erreicht. Und darum geben wir unser Wissen und unsere Erfahrungen am aller Liebsten auf diesem Wege weiter.

Je nach Jahreszeit hilfst Du bei den Tätigkeiten mit, die gerade anfallen. Das kann zum Beispiel die Jungpflanzenanzucht sein, also Aussähen, Pikieren, topfen und später abhärten und auspflanzen. Oder die Direktsaat ins Feld, das jäten, mulchen und pflegen der Kulturen. Oder das Ernten und Verarbeiten. Und vieles mehr.

Beim gemeinsamen Arbeiten zeigen und erklären wir die Tätigkeiten und durch das Mitarbeiten prägen sich die Arbeitsschritte und Handgriffe schnell ein. Und wir versuchen bei Interesse durch die Wwoofer*innen jede Tätigkeit in seiner Vernetzung mit der Natur zu beleuchten und in einen umfassenderen Kontext zu stellen. So denken wir, kannst Du am meisten über alternative Landwirtschaft, ein zufriedenes Leben und Selbstversorgung lernen.

Zum Wwoof-Formular…

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4 Gedanken über “Wwoofen beim Experiment Selbstversorgung

  1. Günter Grashalm

    Hallo zusammen,

    euer Blog gehört zu den Interessantesten, die es im Web überhaupt gibt. Ich schaue immer mal wieder rein, um zu sehen, was die Selbstversorgung so macht.

    Und man lernt immer was: "Wwoofen" hätte ich jetzt eher in den Bereich "Subwoofer" gesteckt. ;)

    Ciao ciao, alles Liebe,

    Günni

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Birgit – ja, der Name hat sich immer wieder verändert. So wie sich eben auch die Organisation immer wieder verändert hat. So wie sie heute ist, gefällt es mir am Besten. Und der Name drückt aus, worum es am meisten gehen sollte – das wir offen füreinander sind und eine gute Zeit gemeinsam haben.

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