Würdest Du mit Deinem Auto über Dein Beet fahren?

Michael Hartl
Von Michael Hartl
13. Oktober 2010

Sicher nicht, magst Du sagen – allerdings funktioniert die gängige Landwirtschaft exakt so – mit schwersten Maschinen über Äcker fahren. Ob Beet oder Acker, das was im Boden und darüber abläuft ist aber immer das selbe – das hat mit dem Namen, dem wir einer bestimmten Fläche Boden geben, nichts zu tun.

Ja, der Boden ist wohl der erste Punkt, über den ich heute im Zusammenhang mit einer industrialisierten Landwirtschaft schreiben möchte. Es ist gerade mal 100 Jahre her, dass die ersten Maschinen in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte Einzug fanden – und nur 60 Jahre, dass sich der Traktor in Europa verbreitet hat. Vor deutlich weniger als einer Lebensspanne (also 1950 und damit kurz vor der massiven Verbreitung des Traktors) arbeitete noch ein Viertel der Beschäftigten in der Landwirtschaft. Eine Lebensspanne davor noch deutlich mehr. Heute sind es in Deutschland rund 2 Prozent, in den USA weniger als 1 Prozent. Dies wurde maßgeblich durch Maschinen ermöglicht.

Präzise gesagt schreibe ich also über die maschinelle Landwirtschaft und deren Gegenpol.

Peak Soil

Wir bekommen in den letzten Jahren immer öfter zu hören, dass es einen Peak Oil geben wird, ab dem das Öl immer teuer werden wird und unsere ganze Wirtschaft, die auf Öl aufgebaut wurde, ins Wanken geraten könnte. Über was wir aber sehr wenig bis garnichts hören ist Peak Soil. Das Problem, dass wir eines Tages nicht mehr genug fruchtbare und nutzbare Flächen haben werden. Und das nicht nur, weil wir wie im Falle des Öls mehr und mehr Flächen verbrauchen, sondern weil – ebenso wie im Falle des Öls – die Menge der fruchtbaren Böden auch abnimmt. Und im Unterschied zum Ende des Öls werden wir nicht einfach etwas anderes erfinden oder unseren Lebensstandard ein wenig senken könnnen.

Dieser Verlust an fruchtbarem Boden hat verschiedene Ursachen. Alleine in Deutschland werden laut der Bundeszentrale für politische Bildung 12 Quadratmeter fruchtbares Land pro Sekunde verbaut – und dabei überwiegend komplett versiegelt. Eine der größten Quellen des Bodenverlusts aber sind Wasser- und Winderosion. Erosion ist das Abtragen fruchtbarer Erde durch verschiedene Kräfte – hauptsächlich eben Wind und Wasser. In Deutschland werden durch die Erosion jährlich acht bis zehn Tonnen fruchtbarer Erde pro Hektar abgetragen. Dies ist also vier- bis fünfmal so viel, wie der Boden bei optimalen Bedingungen neu bilden kann.

Die Gefährdung durch Winderosion wird durch zwei Dinge maßgeblich beeinflusst: Windoffenheit und Bodenbedeckung. Besonders relevant für die Gefährdung durch die Wassererosion ist wiederum die Bodenbedeckung.

Um eine Bodenbedeckung sicherzustellen, die durchgehend über 50 % liegt, wäre also ein Anbau unserer landwirtschaftlichen Produkte in Mischkultur ideal. Damit würde, richtige Planung vorausgesetzt, der Boden ständig mit den ein oder anderen Pflanzen bedeckt sein, während in deren Schutz die nächsten Pflanzen heranwachsen würden. Zuerst würden also Pflanzen wachsen, die im Frühjahr rasch den Boden bedecken, wie zum Beispiel Spinat. Zwischen dem Spinat würden dann die Sommer-Pflanzen heranwachsen, die dann im Lauf der Zeit den Platz des Spinats einnehmen und später im Jahr von den Herbstkulturen abgelöst werden. Alles fließend, sich zeitlich überschneidend, Hand in Hand. Eine zusätzliche Bedeckung des Bodens mit Mulch zwischen den Pflanzen und sogenannter Gründüngung, also Pflanzen, die den Boden über den späteren Herbst und Winter, sowie im zeitigen Frühjahr nicht bedecken, sondern idealerweise auch das Bodenleben ernähren und Nährstoffe anreichern, sorgen dafür, dass der Boden das ganze Jahr geschützt ist.

Die Windoffenheit wäre am einfachsten mit kleinstrukturierter Landwirtschaft beseitigt. Wären die einzelnen bewirtschafteten Flächen noch verhältnismäßig klein und nach außen mit Büschen und ein paar Bäumen abgegrenzt, hätte der Wind keine Chance, dicht über dem Boden hinwegzufegen. Das sogenannte „Windfeld“, also der zügig dahinziehende Wind, würde über die Barrieren aus Büschen und Bäumen gehoben. Auf Bodenhöhe gäbe es also nur noch Verwirblungen, die nahezu kein Erosionspotential mehr haben. Auch große Flächen könnte man so unterteilen.

Mit maschineller Landwirtschaft ist aber beides nicht möglich. Die Einführung des Traktors hat zum Absterben zahlreicher Bauernhöfe geführt, denn Maschinen lohnen sich wirtschaftlich erst ab einer bestimmten Betriebsgröße. Dadurch wuchsen die überlebenden Betriebe an – es wurden landwirtschaftliche Flächen zusammengelegt – und damit eine Bearbeitung mit großen Landmaschinen erst möglich wird, die „störenden“ Hecken, Büsche und Bäume entfernt. Das Ergebnis sind große Flächen auf denen in Monokultur statt Mischkultur angebaut wird und auf die Wind und Wasser schutzlos einwirken können. Besonders nach der Ernte im Herbst liegen Monokulturen mehrere Wochen „nackt“ da – gerade zu der Jahreszeit, in der die stärksten Winde und der meiste Regenfall auftreten.

Leider sind diese großen Monokulturflächen nicht nur Folge der maschinellen Landwirtschaft, sondern auch deren Voraussetzung. Jede Technik und Entwicklung, die großen Schaden anrichtet – und als solches sehe ich die Zerstörung unserer Böden an – sollte gut hinterfragt werden, denn eine langfristig lebenserhaltende Gesellschaft ist so nicht möglich.

Mit zig Tonnen übers Feld

Und ein weiterer Faktor sollte näher betrachtet werden. Traktoren und andere schwere Landmaschinen führen zur Verdichtung des Bodens. Durch das Gewicht der Maschinen wird Druck auf den Boden ausgeübt. Je nach Beschaffenheit des Bodens wird diesem Bodendruck ein gewisser Gegendruck entgegengebracht. Der Teil des Bodendrucks, der durch die Maschine ausgeübt wird, der nicht vom Boden durch Gegendruck aufgehoben werden kann, führt zur Deformation des Bodens. Er wird zusammengedrückt und verdichtet.

Die Folge ist eine verringerte Speicherfähigkeit für Wasser des Bodens, denn das Wasser wird in den Leerräumen zwischen den einzelnen Erdkrümeln gehalten. Wenn diese Leerräume aber nicht mehr da sind, da der Boden verdichtet wurde, kann dort auch kein Wasser gespeichert werden. Ist ein Boden nicht nur oberflächlich verdichtet, kann es sogar dazu führen, dass die Fähigkeit des Bodens, Wasser aus der Tiefe zu den oberflächlicheren Wurzeln zu transportieren (Kapillarität), abnimmt oder sogar verloren geht. Da schwere Landmaschinen ihre Drücke fast bis in einen Meter Tiefe in den Boden ableiten, ist dies kein Schreckensszenario.

Verdichter Boden ist darüber hinaus anfälliger für Wassererosion, da er Wasser nicht mehr aufnimmt. Somit erhöht sich durch verdichtete Böden die Wahrscheinlichkeit, dass fruchtbare Erde in der obersten Schicht weg gespült wird.

Klar, viele gehen davon aus, dass durch das Pflügen der Boden sowieso wieder aufgelockert wird. Dabei wird aber vor allem das Bodenleben massiv gestört. Dadurch arbeitet dieses weniger, was eine schlechtere Bodenstruktur zur Folge hat. Und diese ist dann wiederum anfälliger für Bodenverdichtung. Du erkennst den Teufelskreis?

Es wird zwar einiges versucht, dieses Problem zu verringern – sowohl technisch durch bessere Reifen als auch in der Weiterbildung und Aufklärung der Landwirte (z.B. Luftdruck der Reifen auf dem Feld verringern) – aber die Aussicht auf Erfolg ist gering. Denn zum Einen kann maximal leider nur eine Verringerung der oben beschriebenen Effekte erreicht werden. Eine Vermeidung der Bodenverdichtung wird mit Landmaschinen nicht funktionieren. Zum Anderen achten nach Untersuchungen von LK Münster und top agrar 75% der Landwirte nicht auf Bodendrücke und damit einhergehende Bodenverdichtungen.

Auch hier liegt der Schluss nah, lieber mit 80 Kilogramm Lebendgewicht die Erde zu betreten, als mit bis zu 60 Tonnen darüber zu fahren.

Handarbeit statt Maschinen

Oft verlassen wir uns in unserem Urteil darauf, was wir halt schon immer gemacht haben – oder was eben alle so machen. Da die maschinelle Landwirtschaft ja noch sehr jung ist, gilt in diesem Fall das erste Argument schon mal nicht. ;) „Was eben alle so machen“ hat oft überwiegend mit Bequemlichkeit, Unkenntnis der Alternativen und kurzfristigen, ökonomischen Betrachtungen zu tun.

Eine fundierte Entscheidung darüber, was langfristig lebenserhaltend ist – und das ist zumindest für mich die Maßgabe – kann daher nicht einfach so aus dem Bauch heraus getroffen werden. Wenn wir also die Umwelt nicht mehr schädigen wollen als nötig, dann sollten wir hauptsächlich Flächenbedarf und Energieaufwand betrachten.

Die maschinelle Landwirtschaft führt tatsächlich zu einer effizienteren Landnutzung. Zumindest, wenn man den Ertrag pro Hektar als Maßstab nimmt. Betrachtet man aber zusätzlich, welches Leben parallel zur Landnutzung möglich ist, wenn es kleinstrukturiert und unter Einbeziehung von Hecken, Büschen und Bäumen geschieht, so ist dieser Effizienzgewinn pro Hektar sehr relativ – zumindest wenn in die Betrachtung wild lebende Tiere und die Bodenlebewesen mit einbezogen werden.

Viel deutlicher, und zwar in zwei Richtungen, ist der Unterschied allerdings beim Energieaufwand. Was mich interessiert, ist ja eine traditionelle Landwirtschaft – also ohne Maschinen, ohne Dünger, ohne Pestizide oder Fungizide, usw. All dies ist aber in einer maschinellen Landwirtschaft notwendig, denn Monokulturen auf großen, ungeschützten Flächen eben ständig verschiedensten „Gefahren“ ausgesetzt sind, gegen die sie geschützt werden und den Boden sehr stark beanspruchen.

Im Lehrbuch „Ökologie“ von Thomas und Robert Smith habe ich auf Seite 794 dankenswerterweise die Daten einer Untersuchung gefunden, die exakt diese beiden Wirtschaftsweisen gegenüberstellt. Also auf der einen Seite die traditionelle Form mit Handarbeit und auf der anderen Seite die hochtechnisierte Variante. Es wurde am Beispiel Mais sowohl der Ertrag pro Hektar betrachtet, welcher Energieertrag das ist und welcher Energieaufwand dafür nötig war. Daraus lässt sich sehr simpel errechnen, wie viele kcal Nahrungsmittel pro aufgewendeter kcal an Energie erzeugt wurden.

Die traditionelle Methode verbraucht bei menschlicher Arbeitskraft ein vielfaches der modernen Methode. Fast 600.000 kcal pro Hektar gegenüber rund 5.200 kcal. Ebenso wird für Geräte und Werkzeuge, die in der modernen Methode nicht mehr exisiteren, 16.500 Kalorien aufgewendet. Die moderne Variante „punktet“ dafür in vielen Bereichen, die in der traditionellen gar nicht vorkommen. Ein Ausschnitt:

  • Maschinen: 1.018.000 kcal/ha
  • Benzin und Dieselöl: 1.255.000 kcal/ha
  • Stickstoff: 3.192.000 kcal/ha

Nach einem Jahr wurde auf einem Hektar Fläche mit der alten Methode 2 Tonnen Ertrag erwirtschaftet – mit der modernen Variante 7 Tonnen. In Summe wendet die traditionelle Landwirtschaft dafür in dieser Untersuchung etwas mehr als 640.000 kcal auf. Die technisierte Landwirtschaft etwas über 11.000.000 kcal.

Pro eingesetzter kcal wurden bei der intensivlandwirtschaftlichen Methode 2,85 kcal produziert, bei der traditionellen 13,62 – also deutlich mehr!

Betrachtet man nun ausschließlich den Energieaufwand, so ist es sehr einfach, welche Methode die effizientere ist. Allerdings hat sie auch einen 3,5 mal so hohen Platzbedarf. Bedenkt man allerdings, dass zur Erzeugung der aufgewendeten Energie und bei der Anwendung der verschiedenen Dinge Abgase und andere Umweltbelastungen entstehen, so ist schnell klar, dass wir umso mehr „Ausgleichsflächen“ zum Abbau des dadurch entstandenen Abfalls und zur Bindung der dadurch entstehenden Gase brauchen. Und da der Energieaufwand in dem Beispiel eben mehr als 17 mal so hoch ist, benötigt es auch mehr als 17 mal so viele Ausgleichsflächen.

Mein persönliches Fazit

Da wir zumindest an die nächsten zwei bis drei Generationen denken sollten (besser an die nächsten sieben, wie das bei zahlreichen nordamerikanischen Indianerstämmen der Fall war) bin ich überzeugt, dass wir als Gesellschaft einen Weg gehen sollten, der diesen Planeten langfristig am Leben erhält. Und nicht nur das. Unsere Handlungen und deren Folgen sollten auch keine Verschlechterung der Situation erwirken. Daher sollten wir bezogen auf die Nahrungsproduktion mit möglichst geringem Energieaufwand und möglichst bodenschonend arbeiten. Mit den heute üblichen Landmaschinen ist dies schon rein wissenschaftlich nicht möglich. Um wieder anders zu wirtschaften, müssten aber wieder mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten. Dieses hin zur Natur – hin zum Boden – sollte einfach wieder für viel mehr Menschen natürlich, befreiend und auch möglich sein.

Eine Landwirtschaft, so weit wie nur möglich ohne Maschinen, kleinstrukturiert und bodenfördernd, ist das wichtigste Ziel, wenn es um unsere Lebensmittel geht. Denn andere Varianten können vielleicht im Moment pro Hektar mehr erzeugen – sorgen aber langfristig dafür, dass wir immer weniger erzeugen können.

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Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

9 Gedanken über “Würdest Du mit Deinem Auto über Dein Beet fahren?

  1. Daniela

    Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber leider aktueller denn je. Um der Diskussion hier auch noch etwas positives hinzuzufügen, möchte ich gern einen Vortrag empfehlen, den ich kürzlich entdeckt habe. Hier geht es um Humusaufbau und nachhaltige Landwirtschaft mit kleinem Gerät. Das wäre für mich zumindest ein toller Ansatz für einen guten Kompromiss :)

    30 Jahre aktiver Humusaufbau – Friedrich Wenz, Pionier der pfluglosen Bodenbearbeitung

    Teil 1: http://vimeo.com/18519509
    Teil 2: http://vimeo.com/18524635

  2. Carsten

    Dem Artikel ist zuzustimmen. Die jüngere Entwicklung der Landwirtschaft ist aber nicht einer fixen Idee der Bauern entsprungen. Der Zwang zu immer höheren Erträgen ist eine Folge des herrschenden Systems, denn reicher als seine bäuerlichen Vorfahre wird der Agrarindustrielle nicht. Benötigt werden die immer höheren Erträge auch nicht. Sie werden nur missbraucht: einmal zur krankhaften Überernährung der westlichen Gesellschaften und schließlich landen europäische Überschüsse zu Rammschpreisen auf den Märkten in Afrika wo sie die dortige Landwirtschaft abwürgen.

    In wessen Interesse liegt also, dass die Bauern weniger, die Bürger fetter, die Armen ärmer, die Umwelt kaputter also kurz: alles nachteiliger wird? Diese Fragen führen zwangsläufig zum zentralen Urspung fast aller moderner Übel: dem Geldsystem. Und der Fehler ist auch nicht kompliziert. Anstelle als einfaches Tauschmittel fungiert Geld heute als Machtfaktor weil es sich gewinnbringend horten läßt. Damit haben wir eine wuchernde Krebszelle im Wirtschaftskreislauf. Monetäre Werte vervierzigfachten sich in den letzten 30 Jahren wohingegen Waren und Dienstleistungen "nur" vervierfacht werden konnten – und das mit den bekannten Verheerenden Auswirkungen auf Mensch und Natur.

    Die wirksame Gegenmaßnahme ist der Entzug jeglicher Energie aus diesem System. wir müssen wieder nach natürlichen Regeln leben und arbeiten und dürfen dieses Krebsgeld (auch Fiatmoney genannt) dazu nicht verwenden. Entsprechede Projekte und durch deren Vernetzung Strukturen aufzubauen ist vielleicht die bedeutendste Aufgabe unserer Zeit.

  3. Bernd1964

    @ dosso:

    Ich weiß GENAU wovon ich rede! Ich habe die Geschichte des Fiatgelds im Detail studiert. Die Geldschöpfung wurde den Völkern der westlichen Zivilisation im Dezember 1913 durch den 'Federal Reserve Act' in den USA von privaten geldschöpfenden Eliten und insbes. des Britischen Empires gestohlen. Sie haben die Menschen des westlichen Zivilisationskreises zu Zinssklaven ihres Schuldgelds gemacht. Genaueres hierzu findet man in dem Buch von Edward Griffin mit dem Titel 'The Creature from Jekyll Island'.

    Edward Griffin wird nächste Woche außerdem einen Film über Chemtrails mit dem Titel 'WHAT IN THE WORLD ARE THEY SPRAYING' veröffentlichen, in dem er wie andere zuvor auch die These vertritt, daß die westlichen Militärs seit mehr als 10 Jahren einen elitären Auftrag zur Toxifizierung der irdischen Lufthülle und des Bodens mit Metalloxiden erfüllen. Der Trailer zu diesem Film ist auf youtube zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=XiG-rKVBI3s Der Beweis für diese These ist übrigens fast jeden Tag in Form der Chemtrails am Himmel zu sehen. Einer der Produzenten des erwähnten Films gibt auf redicecreations.com ein interessantes Interview in dem er bestätigt was ich in meinem ersten Beitrag behaupte. Das Interview ist in englischer Sprache unter der Adresse http://www.redicecreations.com/radio/2010/10oct/RIR-1010... hörbar/downloadbar.

    Ich bin seit vielen Jahrzehnten ein ambitionierter Amateur-Astronom und beobachte sehr häufig den Himmel. Die ersten Chemtrails beobachtete ich um das Jahr 1995. Ich verspüre eine große Wut auf die Verursacher dieses Phänomens, weil sie meine astronomischen Beobachtungen stören. Ich wollte die Militärs schon öfter anzeigen, aber die Polizei nimmt keine Anzeigen gegen die Militärs auf. Auch Zeitungen hüllen sich in Schweigen. Der elitäre Plan zur Toxifizierung unserer Biosphäre wird von allen Rechtsinstitutionen gedeckt und verschwiegen.

    Die westliche Zivilisation ist von bösen geldschöpfenden Eliten versklavt worden. Man bezeichnet ihre Körperschaft als die Verschwörung der Neuen Weltordnung (NWO). Sie ist aus dem Britischen Empire hervor gegangen, besteht aus einem Bankerkartell, aritokratischen Eliten und Corporations; ihre Mitglieder betrachten sich als Besitzer der Erde, weil sie sich die Geldschöpfung der meisten entwickelten Staaten angeeignet haben und die Medien beherrschen. Von den Protokollen von Zion (die ich noch nicht im Ganzen gelesen habe) halte ich nichts. Mir genügt die objektive Realität der privaten Geldschöpfer-Elite.

  4. Bernd1964

    @ Michael: Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit der kommenden Hubbertklippe. Ich bin kein Rechtsextremist, sondern habe mir sehr genaue Gedanken darüber gemacht worauf unsere derzeitige Zivilisation gründet. Wir verprassen einen sehr wertvollen Schatz an fossilen Energieträgern innerhalb kürzester Zeit. Die Weltbevölkerung ist seit der industriellen Nutzung des Erdöls um das 6-fache gestiegen. Die Entdeckung der fossilen Kohlenwasserstoffe folgt einem glockenförmigen Kurvenverlauf. da wir diesen Schatz aus der fernen Vergangenheit der irdischen Entwicklung schnell verbrauchen, folgt auch der Verbrauch einer Glockenkurve. Der Zusammenbruch der modernen industriellen Zivilisation hat im Jahre 2005 mit dem Erreichen der maximalen Produktion an konventionellen Erdöl begonnen. Im Moment befinden wir uns global noch auf einem leicht nach unten geneigten Plateau, doch der Downslope der globalen Förder-Glockenkurve der Erdölproduktion wird zwischen den Jahren 2010 und 2015 beginnen und etwa 6 bis 9 Prozent pro Jahr betragen. Bereits um 2018 dürfte die Ernährung vieler Menschen auf der Erde nicht mehr gewährleistet sein, weil in einer Kalorie Eßbarem heute im Durchschnitt 10 Kalorien an fossiler Energie zur Herstellung stecken. Die Jahre zwischen 2015 und 2025 werden sehr chaotisch und vermutlich auch gewaltvoll werden. In gerade einmal 15 Jahren werden wir uns wieder in einer Lebenssituation wie etwa anno 1930 wiederfinden. Mehr dazu auf lifeaftertheoilcrash.net

  5. dosso

    "Greenpeace bewertet die Spekulationen über Chemtrails in einem eigenen Artikel als Verschwörungstheorie" (Wikipedia/Chemtrails).

    "Es gibt ein globales Bankerkartell, das sowohl die Rohstoffpreise diktiert als auch eine elitäre globale Depopulationsagenda verfolgt".

    Wahrscheinlich hat das Kartell auch Leute wie dich bezahlt, solchen Unsinn zu verbreiten. Wann erzählst du uns, dass das alles schon in den "Protokollen der Weisen von Zion" nachzulesen ist?

  6. Pingback: Auf zur nächsten Runde! | Experiment Selbstversorgung

  7. Bernd1964

    Michael, ich bin auch vom peak oil und peak everything Konzept überzeugt, so wie es unter anderem Richard Heinberg darlegt. Aber es ist nicht nur die irre exponentielle Wachstumskultur die zu diesen Resultaten führt. Es gibt ein globales Bankerkartell, das sowohl die Rohstoffpreise diktiert als auch eine elitäre globale Depopulationsagenda verfolgt.

    Seit mehr als 10 Jahre versprühen im gigantischen Maßstab NATO-Militärflugzeuge sog. Chemtrails, das sind toxische Metalloxidmischungen, die Aluminium, Barium und Strontium (!) enthalten. Die Chemtrails sind praktisch jeden Tag überall in der westlichen Welt am Himmel zu sehen. Sie bilden zunächst künstliche Wolken, doch die Metallionenpartikel sinken zu Boden und vergiften ihn.

    Aluminium ist ein sehr potentes wurzelschädigendes Pflanzengift und wird z.B. für das Waldsterben verantwortlich gemacht. Der militärsche Schadstoffeintrag ist inzwischen vielerorts so groß, daß normale genetisch nicht manipulierte Pflanzen bald schon nicht mehr richtig wachsen können. Wahrscheinlich werden in Gentech-Firmen zur Zeit aus diesem Grund Aluminiumionen-resistente Saaten entwickelt. Chemtrails könnten deshalb der Schlüssel zu einem sehr perfiden Agro-Geschäft der Elite werden.

    Die toxischen Metallionen aus den Chemtrails werden außerdem von Tieren und Menschen über die Lungen aufgenommen und führen bei ihnen zu Alzheimer und anderen schweren Erkrankungen. Mit den Chemtrails ist deshalb sehr wahrscheinlich eine elitäre Mehrfach-Agenda verbunden: Big Pharma, Big Agro, Big Die Off.

    Es ist deshalb nicht nur die Gier nach Wachstum, die unser 'age of the stupid' ausmacht. Es sind auch psychopathische geldschöpfende Eliten mit einer menschenverachtenden Agenda dafür verantwortlich, das unser Planet bald schon nur noch sehr wenige Menschen ernähren kann.

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Bernd,

      sollte das alles so stimmen, ist es umso wichtiger, dass wir wieder eigenständiger werden (Selbstversorgung) und damit dann die Grundlage schaffen, auf das Geld zu verzichten.

      Sollte es nicht stimmen, dann sind für das Waldsterben eben doch unsere Abgase schuld und für die vielen Krankheiten unsere ungesunden Lebensstile. Auch dann sollten wir schon sehr bald etwas ändern.

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