Widerspenstige Etiketten!

So wirst du sie natürlich los

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
15. November 2014

Hebst du auch viele Gläser zum Konservieren auf und möchtest sie gerne von den Etiketten befreit wissen? Musst du dich dabei oft über Etiketten ärgern, die einfach nicht abgehen wollen und der doofe Kleber verschmiert sich nur…? :D

Willkommen im Club!

Was hab ich schon Zeit an der Spüle verbracht und mich über die Hersteller solch wiederspenstiger Kleber aufgeregt! Warum können nicht alle Etiketten so einfach runtergehen, wie die von Gurkengläsern oder Bierflaschen. So einfach könnte es sein… Mit allem hatte ich es schon versucht… Spülmittel en masse, mit dem Messer oder einem Ceranfeldschaber runterkratzem, oder sogar WD40 kam zum Einsatz. Letzters natürlich sehr ungern.

Doch dann kam die Lösung, und sie ist so einfach, du wirst lachen :D Irgendjemand, keine Ahnung ob es mir jemand erzählt, oder ich es wo gelesen habe, brachte mich darauf: Gewöhnliches Speiseöl!

Mit Speiseöl Etiketten entfernen

Erst wollte ich nicht glaube, dass das geht. Aber es ist einfach der Wahnsinn! Mit Öl, egal welches (super Verwertung für ranzig gewordene Öle ;)) hab ich bisher noch jedes Etikett abbekommen. Probier’s aus!

Am einfachsten funktioniert es mit einem extra rauhen Schwamm. Ich hab mir dazu mal Schleifvlies aus dem Baumarkt geholt. Das kannst du auch beliebig zuschneiden.

Der Kleber löst sich einfach auf! So cool :D Ich nehm das Stück Schleifvlies immer nur dafür, weil die Kleberreste zum Teil darin kleben bleiben. Und ölig ist es auch immer… Das Glas einfach danach noch gut mit Spülmittel entfetten und säubern und tadaaa: Blitzeblankes Gläschen!

Nie mehr Ärger! Jippiiee!

Probier’s aus! Funktioniert es bei dir auch? Oder was machst du sonst gegen diese fiesen Etiketten? („Einfach drauf lassen.“ – Gilt nicht! :P)

Banner mit Hinweis auf Lisas neues Kochbuch
Bitte teile diesen Artikel, wenn er Dir gefallen hat!
Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

61 Gedanken über “Widerspenstige Etiketten!

  1. Angi

    Hey ;)

    Ich kenn das Etikettenproblem auch! Zu Weihnachten hab ich dann den ultimativen Hinweis zur Entfernung bekommen. Bei Gläsern etc. kann man ein Stück leicht abziehen und dann unter das Etikett hauchen und es so Stück für Stück abziehen! Hat bei den Einmachgläsern einwandfrei funktioniert! probiers mal aus :) wenn die Etiketten sich so nicht lösen lassen kann man es noch immer mit Öl versuchen.

    Ps: bin heut auf deinen Blog gestoßen und bin verliebt :)

  2. Annelie

    Hallo Lisa!
    Es ist nicht allzu lange her,dass ich deinen/euren Blog entdeckte und seitdem regelrecht aufsauge ;-)
    Viele Dinge werde ich in mein Leben transportieren und auch an mich und meine Damie anpassen.
    Sauer aufstößt mir allerdings das Buch bzw.deine Bücher. Schön, dass dein Blog beliebt ist und du deine Erfahrungen teilen magst aber was ist mit deinen Werten?Widerspricht es nicht komplett deiner Lebenseinstellung ein Buch zu schreiben, es drucken zu lassen,Illustrationen und Farbfotos zu verwenden und es dann zum Kauf anzupreisen??Wo ist hier die Ökologische, minimalistische und nicht Kommerzorientierte Gesinnung?Ich finde es unglaubwürdig und lässt mich an dir zweifeln was ich sehr schade finde.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Annelie!

      Freut mich erst mal, dass du dir von diesem Blog viel mitnehmen und in dein Leben einbauen kannst!

      Ist dir aufgefallen, dass das für dich absolut gratis passiert ist? :)

      Ich hocke mittlerweile durchschnittlich knappe 10-20 Stunden pro Woche GERNE an diesem Blog. Weil es mich unheimlich freut, dass Menschen wie du dadurch inspiriert werden und ich somit das Gefühl habe, etwas positives für den Wandel unserer Zeit beitragen zu können. Das gibt mir gewisserweise Sinn im Leben.

      Somit bleiben 20 Stunden pro Woche, die ich aufwenden sollte, um Geld für meine Sozialversicherung, Mobilität (ja ich nutze auch öffentliche Verkehrsmittel und nicht nur das Rad) Miete (oder bau eines Hauses/Bauwagen, Pacht, Grundsteuer oder ein ähnliches Equivalent), Lebensmittel, und sonstige Aufwendungen zu verdienen.

      In einem Fall sind daraus Bücher geworden, die gerade so meine (von mir selbst niedrig gehaltenen) Kosten decken (zumindest mal für ein Jahr!)

      Soviel zum „Kommerz“ (der heute als Synonym für „gewinnorientiert“ verwendet wird) – das kannst du natürlich definieren, wie du möchtest, ich für meinen ganz egoistischen Teil, möchte lediglich LEBEN können. Meine Hauptmotivation ist allerdings, etwas sinnstiftendes mit meiner Zeit anzufangen.
      Falls es dich interessiert: Ich verdiene pro Buch nicht mal einen läppischen Euro…

      Zum Ökologischen: Mir ist natürlich bewusst, dass bedrucktes Papier Ressourcen verbraucht. Allerdings habe ich meinen Frieden damit geschlossen. Schließlich handelt es sich bei den Büchern um vegane, regionale, saisonale Ernährung und selber machen – also vermutlich die ressourcenschonenste Form der Ernährung überhaupt. Und ich erreiche mit dem Buch (da sich mein Verlag um den Vertrieb kümmert) zum Glück auch andere Menschen, die den Blog nicht kennen, sondern es beim Schmökern im Buchladen entdecken. Das gibt mir Hoffnung. Die Bäume die dafür abgeholzt wurden, tun mir unendlich leid. Und doch hoffe ich, dass sie nicht umsonst umgeschnitten wurden, sondern unzählige ihrer Verwandten retten könnten, die nicht für Tierfuttersoja im Regenwald abgeholzt werden.

      Ich danke dir für deine Zweifel. Ich habe sie selbst immer wieder, weil ich mir so sehr wünsche, dass wir als Gesellschaft so weit sein könnten, uns bedingungslos zu helfen und uns alles zu schenken. Aber es gibt nun mal auch das bestehende System – an dessen Veränderung wir alle arbeiten müssen – in dem Geld nun mal das übliche Tauschmittel für recht essentielle Lebensbereiche ist. regionale Selbstversorgung, selber machen, tauschen, schenken… alles ein Weg und ein schönes Ziel – aber bis so ein Paralellsystem mal 100%ig funktioniert scheint es im Moment noch ein langer Weg zu sein. Und ob es funktionieren wird bleibt auch noch offen :)

      Ich wünsche dir alles Gute! Nach meinen Büchern kannst du natürlich auch in der nächsten Bibliothek fragen ;)

      Lisa

      1. Ron

        Viele Menschen orientieren sich am Leitbild des Umweltbewußtseins. Das ist aber zu kurz gedacht: Die Welt besteht aus mehr. Darum orientiere ich mich am Leitbild der Nachhaltigkeit die neben der Umwelt auch noch die Felder Soziales und Wirtschaftliches mit abdeckt. Ein Projekt muss nachhaltig sein, damit es gut ist – das denke ich. Und so wie Lisa ihre Dinge regelt scheint das aus meiner Perspektive gut mit dem der Nachhaltigkeit zusammen zu passen. Ich finde Lisa macht sehr viel richtig. Als Menschen haben wir nun mal Bedürfnisse und Bedarfe, Wir verbrauchen Ressourcen und Energie um zu leben. Selbst wenn wir alles loslessen, uns in den wald setzen und Blätter essen ändert sich daran nicht – es verschiebt sich nur. Der einzige wirkliche Weg wäre ein sich-selbst-aus-der-Welt-entfernen. Alles andere verbraucht irgendwas. Und Menschen müssen sich überlegen, wie sie am besten das bekommen, was sie mindestens brauchen. Und mit dem Buch tut Lisa genau das. Ich finde es ok, wie sie es macht.

      2. Pedi

        Hallo Lisa,

        ich kennen dich nicht und bin auch nur durch „Zufall?“.. auf deine Seite gekommen, da ich als Kräuterfruu das Problem mit den Etiketten nur zu gut kennen.
        Erst einmal herzlichen Dank für den Tipp und dann…, du brauchst dich absolut nicht (!) rechtfertigen.
        Du kommst bei mir und wie schon erwähnt, ich schaue mich gerade erst um, authentisch und gut rüber.

        Amelie hat wohl ihre Version zum Leben, dass ist ja auch gut, aber diese Fragen zu deinen Büchern usw… Ich verstehe dich und finde es gut. Man kann einfach nicht „die ganze Welt retten“, nur ein bisserl. ;-) Das kenne ich nur zu gut.

        Auch ich fange an Bücher zu schreiben, denn es sind schon einige Menschen an mich herangetreten die es sich wünschen. Daher werde auch ich es machen…

        Ich denke wir tun wirklich etwas für unsere Mutter Erde, aber man kann halt nicht alles machen.
        Ich versuche so viel wie möglich zu tun und das sehe ich ja auch bei dir. Jede/r weiß selbst was er/sie tun will und kann.

        In diesem Sinne, weiter so. ;-)

  3. Sonia

    Ja, da hat man gelegentlich schöne Schweinereien und schöne Reibereien. Ich sammle nur schöne Gläser: sehr kleine oder ziemlich kleine schlichte, die mit Facetten und die von Zwergenwiese – wie du eigentlich eines zeigst – bei denen geht das Etikett wunderbar leicht ab.
    Mit Öl außen (günstigem BioSonnenblumenÖl von alnatura – denn auch hier kommt mir nichts anderes ins Haus), habe ich auch Erfahrung, mit kochendem Wasser IM Glas, Stahlwolle. Und zum Schluß zum Lösen der letzten Spuren von Kleber, auch an Deckeln: LavandinÖl!  

  4. Tricky

    Ha, es hat geklappt. Danke schön! :) Bei mir habe ich die Reste eines Gesichtsöls genommen, was leider schon zu alt geworden war. Nun stellt die Flasche mit dem kärglichen Rest gleich neben der Spülmittelflasche in der Küche.

  5. Astrid

    Je umweltfreundlicher, desto besser, oder? Also bei widerspenstigen Etiketten, um Spülmittel, Öl usw. zu sparen: Ceranfeldschaber! (Das praktische Ding in das man eine Rasierklinge einlegt mit welcher man dann das Ceranfeld sauber schaben kann :) )
    Damit lassen sich diese schwierigen Fälle von Etiketten mit ein bisschen Vorsicht und Konzentration recht schnell abschaben, zumeist am Besten in trockenem Zustand (aber auf die Finger aufpassen!!!!!!!! Ich hab da schon richtig Techniken entwickelt, für kleine Gläschen oder mittelgroße Flaschen… ) Nur gaaanz sauber krieg ich die Gläser damit nicht –> bis jetzt brauchte ich kleine Mengen Cif für die Kleberreste –> ab sofort wird das mit Öl probiert, oder Natron!!! Vielen Dank für den Tipp!!!
    Übrigens: Der Ceranfeldschaber spart Reinigungsmittel auf glatten Oberflächen wie Fliesen (hab gerade erst den Kalk unter der Badewannenarmatour weggeschabt :D ), Glas, Arbeitsflächen… bei weicheren wie Holz muss man schon mit sehr viel Gefühl rangehen, gefährlich wird es bei Beschichtungen wie Laminat, aber funktioniert hats bei mir schon fast überall!

  6. Alex

    Ich kenne diesen Trick mit Butter! Hat für mich den Vorteil, dass es länger einwirken kann ohne runterzutropfen. Später kann man es dann einfach mit Küchentuch oder ähnlcihem Abnehmen.

    Super Seite übrigens! Gibt viel zu entdecken, ich fang gerade erst damit an :)

  7. SzaboM

    Danke Lisa für den guten Tipp! Gerade hatte ich ein paar Gläser mit klebrigen Überresten von Etiketten. Die sind jetzt passee :) wasserbad finde ich nur bei Kleber auf Wasserbadis effective. Öl dagegen hat bei den Rest mir sehr geholfen.
    Liebe Grüße vom Ländle.

  8. Sandra

    Eine tolle Idee! ich lege meine leeren Weinflaschen* immer in (heisses) Essigwasser ein. Werde es bestimmt das nächste Mal mit Speiseöl versuchen ;o))
    * Da kommt dann mein selbstgemachter BioWeinessig rein…
    Gruss, Sandra

  9. Mischa

    Hallo, ich benutze Zitrusterpentin (normales Terpentinöl sollte auch gehen) aus dem Naturfarben-Handel. Sehr empfehlen kann ich die Farbmanufaktur Werder. Sehr kompetente Beratung und sehr gute Produkte für natürlichen Holzschutzmitteln mit Schwerpunkt Leinöl und Holzteer.

  10. Finina

    Hei Lisa!

    Das mit dem Öl klappt super bei den Flaschen und Gläsern, wo es sonst eher schwierig war! Danke für den Test von dir und die schöne Beschreibung deiner Erfahrungen. :) So ist es immer wieder toll, durch den Blog zustöbern und dabei auf lebendinge und wertvolle Erfahrungsberichte, interessante Gedankenanregungen oder verschiedenste Literatur zu stoßen.

    LG

  11. Gudrun Hölling

    Das ich da noch nicht drauf gekommen bin! Denn ich verwende altes Speiseöl immer zum Reinigen meiner Hände nach der Gartenarbeit: Öl reichlich in die TROCKENEN Hände kneten dann mit grüner Seife zu einer Emulsion verreiben. Dann mit warmem Wasser abwaschen.

  12. Lillemor

    so und wenn dann alles schön runter gekommen ist und die Gläser neu gefüllt sind… habe ich dann schöne selbst gestylte Etiketten von der Rolle, die mit Wasser kleben und auch leicht zu entfernen sind…. Kennt ihr diese Rollen in Deutschland ? es ist wie Packpapier, es gibt’s in verschiedenen Breiten und die Rückseite ist mit Kleber wie ne Briefmarke beschichtet, kosten wirklich nicht viel und sind vielseitig und ich finde sie schön.

    1. eva

      hallo an lillemor, diese packpaperrolle find ich sehr praktisch und chick. aus welchem land schreibst du? ich kann mir das besorgen lassen wenn ich weiss wie ich es benennen muss, habe viele kontakte im ausland. danke für deine antwort.
      lgeva aus darmstadt

      1. olfus

        Die heißen Nassklebeband oder Aquarell Band. Sind einseitig gummiert wie (früher) Briefmarken. Werden heute z.B. von Künstlern benutzt, die damit ihr feuchtes Aquarellpapier auf das Zeichenbrett kleben. Dann wird „naß in naß“ gezeichnet. Wenn die fertige Zeichnung am Ende trocknet, zieht sich das Papier schön glatt.

        Früher wurden damit auch Pakete zugeklebt. Geht natürlich immer noch, ist aber leider aus der Mode gekommen. Aber für Etiketten super geeignet, weil sie sich im Wasser wieder ganz einfach ablösen. Ich habe mir dafür einen Stempel gebastelt. Ich stempel einen Meter und schneide dann die Etiketten ab.

  13. BioBella

    Hallo Lisa,

    na das ist ja mal wieder ein Super-Tipp! Mit diesen Kleberresten ärgere ich mich schon seit Jahren rum. Meist übergebe ich diese lästige Arbeit dann meinem Papa, der die nötige Geduld dafür aufbringt ;) Das mit dem Öl probiere ich nächstes Mal auch aus, danke für den Tipp :) Sende Dir und Michael ganz liebe Grüße aus unserem neuen Zuhause bei Wr. Neustadt!

  14. Brigitte Z.

    Also, ich spar mir die ganze Rubbelei, seit ich einfache Klebefolie zuschneide, mit Folienstift beschrifte und als Etikett verwende! Die kleben super, solange sie sollen, und wenn sie wieder runter müssen, dann geht das ganz spurlos und ohne einweichen, rubbeln und ärgern!
    Wer das ganze aber lieber mit dem Computer gestaltet und dann ausdruckt: auch kein Problem!
    Auf normales Papier ausdrucken und ausschneiden und dann klare Klebefolie mit Überstand an allen Seiten zuschneiden und als Cover über das ausgedruckte Papieretikett kleben. Der Überstand hält das ganze am Glas fest und die Folie schützt das eigentliche Etikett vor Verschmutzung. Geht dann – logisch – genauso rückstandslos wieder ab.
    Besonders interessant wirds, wenn man klare Klebefolie mit z.B. einem floralen Muster nimmt. Dann hat man noch auf den Stückchen wie kleine Ornamente dabei.

  15. Etikettenwissen

    Hallo Lisa,

    manche Kleber lösen sich in Öl und Fett, dann klappt das natürlich super. Die Bierflaschenetiketten sind absichtlich Wasserlöslichen, damit der Hersteller bei Mehrwegflaschen die Etiketten einfach wieder abwaschen kann.

    Es gibt aber auch noch andere, hartnäckigere Kleber.
    Auch bei Folienetiketten kann das Öl nicht direkt an den Kleber gelangen, Dann hilft es das Etikett erst zu erhitzen (Fön) und grob zu entfernen und danach den Öl-Trick zu versuchen.

    Alle Tricks zum Etiketten entfernen habe ich hier zusammengestellt:
    http://www.etikettenwissen.de/wiki/Etiketten_entfernen

  16. Lisa

    Ich verwerte jedes auch so kleinste gläschen, weil ich alles in der Küche in Gläsern lagere, sieht einfach viel hübscher aus. Meine Methode ist ein kübel mit wasser der immer in der ecke steht wo ich die gläser einlege, Wenn der Kübel voll ist wasche ich sie mit Heißem wasser und einem Metallschwamm / manche lassen sich rückstandsfrei mit nem Messer abkratzen. Der Kübel hat den Vorteil dass die die leicht abgehen einfach abfallen und muss nur die hartneckigen entfernen. Meist ist da auch etwas Öl im spiel von ölfalschen usw. vielleich funktionierts desswegen so toll. Das weiß ich jetzt nach deinem Artikel. Danke

  17. Die Rote IRis

    Oh, danke für den Tipp! Das wird morgen gleich mal ausprobiert!

    Da bei uns mehr Gläser anfallen als ich aufheben kann/möchte hab ich bisher immer nur die Gläser gesammelt bei denen das Etikett in der Spühlmaschiene brav von selber abging … Alle anderen wanderten ins Altglas.
    Aber schön jetzt einen Trick zu haben um besonders schöne Gläser leichter verwendbar zu machen.

  18. Doris

    Ich reinige nur Gläser, die ich für Lebensmittel brauche und in denen Lebensmittel waren. Zur Zeit finde ich die geraden Gläser von Zwergenwiese so klasse. Die kleben unglaublich und ich habe schon so manche Stunde mit Schrubben verbracht.
    Doch es geht auch viel einfacher. Das Glas mit Wasser füllen und dann in ein größeres Glas stellen. In den Zwischenraum auch Wasser füllen (das etikett muss komplett im Wasser sein). Dann einfach abwarten. Nach 4-6 Stunden kann man das Papier abziehen und die Klebereste ohne Schwierigkeiten mit einer Bürste abschrubben (zur Not ginge es auch mit den Fingern). Das war’s schon.
    Die Etiketten und der Kleber können übrigens in der Spülmaschine Bauteile verkleistern und so die Lebensdauer verkürzen.

  19. Raphaela

    Hallo,
    Ich hab auf die gleiche Art und Weise schon des öfteren Lack und Möbelwachsreste von den Händen entfernt, ich streiche meine alten Möbel gerne mal anders an und mag dann keine Handschuhe tragen, weil ich ohne exakter arbeiten kann….Ich bin aber nie auf die Idee gekommen, das es aus bei den Etiketten helfen könnte! Ich danke dir ganz herzlich für den Tip!!!!

  20. Michele

    Hi Lisa,
    Danke für den Tipp. Wir werden es probieren. Um diese Schweinerei unseren Kunden zu vermeiden (wir sind Imker), benutzen wir als Klebmittel geschmolzene Gummi-Bärchen. Ich glaube, sie sind bestimmt mit diesem Ziel erfunden worden. Ein anderes kann ich mich nicht vorstellen ;)

    1. Rita

      Kleben geht auch mit ganz normalem Tapetenkleister, halt nicht so dünnflüssig anrühren (ich hab ihn zum Aufkleben der Etiketten für meine Marmeladen und Kräute rin eine leere, weiche Kleberflasche gefüllt, tadaaaaa!!!). Und zum Bekleben von Schuhkartons oder anderes Kaschieren (mit Papier verschönern) ist Tapetenkleister auch super geeignet. LG Fee

  21. Felix

    Hey Zusammen,

    mit Speiseöl bzw. Butter lässt sich auch wunderbar Baumharz von den Händen entfernen. Gerade nach einem anstrengenden Tag im Wald eine sehr angenehme, schnelle Lösung. Mit dem Vorteil, dass das Öl/Fett die Hände geschmeidig macht.

    Grüße,

    Felix

  22. Fine

    Ja, das mache ich schon seit Jahren so. Und das beste ist: es hilft auch gegen andere widerspenstige Aufkleber. Unser Nachbar war ganz verzweifelt, weil sich einige Aufkleberreste nicht von seinem Auto entfernen liessen. Ein bisschen in Öl eingeweicht und mit einem alten Socken wegpoliert (auf Schleifvlies hab ich zur Lackschonung lieber verzichtet.) Der Nachbar war geflashed.

  23. Kaki

    Ich hab bisher immer Etikettenlöser auf Orangenölbasis genommen, aber selbst damit gehen manche Etiketten nur schwer ab (ich frag mich echt was da in den Klebern drin ist…) Nächstes mal versuch ichs dann mal mit stinknormalen Öl, bin mal gespannt! :)

  24. Onkel Gerd

    Naja, für 50% aller Ettiketten mag das stimmen. Besonders die Etiketten auf Kunststoffbehältern sind oft sehr robust.

    Also wenn Speiseöl bei meinen Etiketten nicht weiterhilft und auch kein Scheuerpulver, dann nehme ich Orangenreiniger (den ich aus den USA bekomme, weils da saubillig ist)….

    Aber immer dabei ist Abrazzo (also Metallflies) das beschleunigt die Ablösung um einiges…

  25. S.Zacharias

    Eine andere Möglichkeit ist es die Gläser einfach 1-2 Jahre draussen der Sonne und dem Wetter preis zu geben. Durch die UV Strahlung wird der Kleber spröde und kann nach 2 Sommern (in Südungarn, im Norden vielleicht länger) wie Sand trocken abgerieben werden. Nur die Deckel sollte man besser im Haus aufbewahren, die sind sonst rostig. Und da die Sammelgläser alle unterschiedliche Deckel haben, liegen bei uns die Gläser schön in der Reihe zu sonnen und sind die Deckel im Haus nummeriert.

    1. Sagmeister Claudia

      Einfacher und zeitsparender ist es , das Papier im Abwaschwasser abzulösen und den Kleber dann mit Mehl zu trocknen und abzurubbeln . Manchmal klebt ja auch in neuen Schuhen auf der Innen-
      sohle ein Aufkleber ,oder auf Büchern , da arbeite ich auch mit diesem
      Hausmittel . Viel Spaß beim Rubbeln Eure Claudia .

  26. Fiona

    Interessant – danke – werde ich nächstes mal versuchen – und als tipp, zum aufkleben nehme ich Milch und normales Papier. Dann kannst es nur e bisserl nass machen und weg ist’s wieder :) Halt für Veganer nicht geeignet – Vielleicht mal mit Kartoffeln versuchen? Die haben glaube ich auch einen natürlichen Kleber drin? Liebe Grüsse und weiter so! Freut mich jedes mal wieder einen Artikel von euch zu lesen!

  27. Dauertester

    …bei den meisten reicht zwar ausreichend langes Einweichen,
    aber in hartnäckigen Fällen hab ich Speiseöl auch schon mal erfolgreich angewendet (vor allem auch bei der „klebrigen“ Variante)
    Wirkt im Übrigen auch bei Preisetiketten und allerlei anderen Aufklebern, etc.

    Weiteres gutes Lösung- und Reinigungssmittel, was in keinem Haushalt fehlen sollte, ist Backpulver bzw. (Kaiser- o.a.)Natron…
    …da bekommt man selbst den verklebten Herd und das verkrustete Backblech sauber ;-)

  28. einfacheinfachleben

    Hallo Lisa, die Idee kannte ich noch nicht und werde ich bald mal ausprobieren.

    Ich sammle ebenfalls Gläser;-) und habe sie bisher heiß in Spülwasser eingeweicht und dann mit einer Bürste den Kleberest entfernt. Wenn alles nicht half, funktionierte es dann jedoch mit Nagellackentferner … (nicht ganz so toll, ich weiß).

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

    1. Ursula

      Hallo liebe Lisa
      das mit dem Kleber funktioniert optimal komischerweise hatte ich dieses Rezept ohne das ich es vorher gelesen hatte einfach im Kopf.
      Ich habe nämlich ein kleines Häuschen aus Pappkarton für unser Meerschweinchen gebastelt und ich wollte es noch etwa mit der Natur bekleben (Tannenzweige etc.) etwas zum verschönern.
      Aber ich konnte ja nicht mit Leim dran denn ich wußte ja das unser Scheinchen sicher daran knappert aber bitte keinen giftigen Leim.
      Und so überlegte ich das es ja auch alternativ etwas geben mußte, so probierte ich eben mit Mehl und Wasser allerdings ohne Zucker.
      Klappte nur leider hat unser Schweini nach 2 Wochen die ganze schöne Dekoration gefuttert :-))))))))))
      Vielen Dank jedenfalls nochmals für den guten Tip
      Herzliche Grüße aus dem Frankenland Nürnberg
      Ursula

Schreib uns Deine Meinung!

Wir freuen uns darüber, dass du zum Thema beitragen willst.

Mit dem Absenden dieses Kommentars akzeptierst du die Kommentar-Richtlinien.