Die Wespe – unser verkannter Nachbar

Michael Hartl
Von Michael Hartl
22. August 2013

Dieses Jahr höre ich viele Menschen schimpfen, dass wir eine „Wespenplage“ hätten. Und auch bei mir ist der Eindruck da, dass es mehr Wespen sind als letztes Jahr; aber wer weiß das schon genau. Und wer weiß wie Wespen leben? Und was man tun kann, um ein wenig ungestörter von ihnen zu sein? Ich habe ein paar Antworten zusammen gesucht, was Du tun kannst, um mit den Wespen klarzukommen.

Ein paar Hintergründe zu Wespen

Da wir die Wespen wenigstens ein wenig verstehen sollten, bevor wir uns über sie ärgern, irgendwelche Mythen nachplappern oder zwar sehr verbreitete Bekämpfungsmaßnahmen vornehmen, die aber so gar nichts helfen, sparen wir lieber diese Energie und den Frust und machen uns ein Bild von ihnen.

Zunächst ist interessant, dass nur zwei der insgesamt elf in Mitteleuropa vorkommenden Wespenarten auf Süßkram und Speisen von Menschen gehen. Das sind die „Deutsche Wespe“ und die „Gemeine Wespe“. Alle elf Arten brauchen für ihre Larven tierische Nahrung, also Raupen, Larven von Blattkäfern, Spannerlarven und Blattläuse zum Beispiel. Sie sind also in erster Linie einmal Nützlinge, da sie sich dieses Futter für ihre Nachzucht jagen. Und da kommt einiges zusammen. Ein Hornissenvolk zum Beispiel (die ja auch zu den Wespen zählen) braucht pro Tag 500 Gramm Insekten für die Fütterung ihrer Brut. Andere Wespenvölker jagen sogar bis zu 2 Kilogramm Insekten pro Tag!

Die ausgewachsenen Wespen ernähren sich unter anderem auch von Pollen – sind damit also auch an der Bestäubung von Blüten beteiligt. Im Gegensatz zu Bienen fliegen Wespen auch bei Wind und Regen.

Frieden schließen mit den Wespen

Die im vorherigen Abschnitt aufgeführten Punkte zeigen, welchen hohen Wert die Wespe damit für unsere Gärten hat. Aber ganz davon abgesehen, welchen Wert wir einem Individuum zumessen, können wir aber auch einfach die Natur in ihrer sinnvollen Vielfalt akzeptieren und uns freuen, was dort abläuft – auch wenn wir als Menschen das gesamte Netzwerk des Lebens mit all seinen Verbindungen und Abhängigkeiten nie vollumfänglich erklären können werden. Der Gedanke, einfach so Tiere zu töten, weil man glaubt, sie schmecken gut, ist ja schon abwegig genug für mich. Die Idee, ein Lebewesen zu töten, weil man subjektiv glaubt es nervt, ist bei genauer Betrachtung noch schräger, oder?

Foto einer Wespe

Um ein paar Mythen vom Tisch zu räumen: Hornissen spritzen nicht mehr Gift beim Stechen als andere Wespen. Durch den größeren Stachel schmerzt der Stich nur mehr. Und somit sind die Hornissen oder andere Wespen auch nicht so unendlich gefährlich, wie manch haltlose Geschichte glauben macht. Ein gesunder Erwachsener verträgt zum Beispiel bis zu 500 Wespenstiche. Und Bienen sind drei Mal so giftig wie Wespen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Menschen eine Allergie gegen Wespengift haben. So kann bei mir ein einzelner Stich schon einen anaphylaktischen Schock auslösen, der tödlich enden kann. Letztes Jahr hat mich ein Bienenstich in den Finger mit Atemnot und Schwellungen am ganzen Körper für einen Tag ins Krankenhaus gebracht. Aber trotzdem widern mich Ideen an, irgendwelche Wesen ausrotten zu wollen und so viele von ihnen wie möglich töten zu wollen. Eine Denke, die noch nie Gutes bewirkt hat.

Wespen vertreiben

Viel klüger ist, Wespen erst gar nicht anzulocken. Folgende Tipps sollten schon mal ein Anfang sein:

  1. Essen und Trinken nicht im Freien stehen lassen. Während des Essens draussen beides stets zugedeckt halten.
  2. Insekten nicht über Farben anlocken. Blütenfarben wie grelles gelb oder blau locken auch Wespen an. Schwarz ebenso. Weiß mögen sie nicht. Das bei Kleidung und Tischdeko beachten.
  3. An dem Platz, an dem im Freien gegessen wird, viele Tomaten- und Basilikumpflanzen wachsen lassen. Deren Geruch mögen Wespen nicht. Und beides lässt sich auch auf Terassen und Balkonen in Töpfen ziehen.
  4. Ein Wespen-Buffet aufbauen. In fünf bis zehn Metern Entfernung zum Essenstisch eine Schale mit aufgeschnittenem Obst aufstellen. Die Schülerinnen Maike Sieler und Henrike Weidemann fanden bei einem Versuch für „Jugend forscht“ heraus, dass sich dazu besonders überreife Trauben eignen.
  5. Auf Holzpflegemittel und Polituren verzichten. Der Geruch von damit behandelten Gartenmöbeln lockt Wespen genauso stark an, wie der Geruch von Parfum und Cremes.
  6. Am Essenplatz draussen Blattläuse sofort biologisch bekämpfen, wenn diese dort auftauchen. Deren süße Ausscheidungen locken die Wespen an.
  7. Obst in der Nähe des Essensplatzes rechtzeitig abernten und sämtliches Fallobst aufsammeln.

Und wenn sie erstmal da sind kann man versuchen Knoblauch frisch aufzuschneiden und mit auf den Tisch zu legen. Den Geruch mögen sie angeblich nicht. Ebenso kann man ein paar Blätter von Tomaten oder Basilikumpflanzen zerrupfen und auf den Tisch legen. Wenn das nicht hilft und es werden immer mehr Wespen, dann finden diese dort scheinbar viel zu naschen. Dann heißt es den ersten Punkt der oberen Liste zu beachten oder aber einfach den Platz zu wechseln.

Blödsinn unterlassen

Da bestimmte Sachen immer wieder getan werden, möchte ich hier noch dazu aufrufen bleiben zu lassen, was den beabsichtigten Zweck nicht erfüllt, sondern im Gegenteil manchmal sogar die Gefahren erhöht.

Bier- oder Limonade-Fallen

In diesen Fallen verenden nur alte, schwache Tiere, die sowieso nicht mehr lästig werden würden. In den Fallen sterben diese Tiere qualvoll und langsam. Die aktiven Tiere eines Wespenvolkes, also die, die oft als lästig empfunden werden, entkommen solchen Fallen großteils.

Wegpusten

Das Anpusten oder Anhauchen von Wespen ist gefährlich. Das im Atem enthaltene Kohlendioxid ist ein Alarmsignal im Wespennest. Es löst also den Verteidigungsreflex der Wespen aus. Ihre Bereitschaft zu stechen erhöht sich dadurch also.

Hektisch umherschlagen

Viele Menschen fuchteln bei Sichtung einer Wespe wild um sich, wie eine Marionette, deren Spieler einen epileptischen Anfall hat. Dieses Fuchteln, Schlagen, Wegwischen und -schnippsen führt am ehesten dazu, dass sich die Wespe bedroht fühlt und daher in Notwehr sticht.

Wespennester entfernen

Wie weiter oben im Artikel schon beschrieben, sind nur zwei der elf Wespenarten tatsächlich interessiert am Inhalt unseres Picknickkorbs. Keine der Wespenarten sticht einfach so munter auf sich los. Trotzdem wird in einer unbegründeten Angst alles unternommen, die „lästigen Wespen“ loszuwerden. Und so werden die kleinen freihängenden Nester am Dachboden, in Schuppen und teils unter Bäumen oder Büschen weggeschlagen, ausgeräuchert und zerstört.

Blöd nur, dass die beiden Wespenarten, von denen sich viele gestört fühlen, ihre Nester im Boden bauen. Freihängende Wespennester sind in unseren Breiten meist von der Sächsischen Wespe – einer Art, die unsere Speisen und unser Süßkram in keiner Weise interessiert.

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Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

49 Gedanken über “Die Wespe – unser verkannter Nachbar

  1. Sasa

    Hallo,

    was angeblich die Wespen friedlich fernhalten soll ist folgendes.
    Man nehme eine braune Papiertüte, befüllt sie mit Papier unförmig und hängt dies an den Sonnenschirm oder an den Baum unter dem man sich aufhält.
    Die Tüte wird als Nest eines anderen Volkes erkannt und die Wespen ziehen weiter. Leben und leben lassen.

  2. Der Hummelmann

    Ich finde diesen Artikel durchaus gut und unterstützenswert, aber muss zumindest in einem Punkt widersprechen: Wespen besitzen keine Nozizeptoren und haben damit auch kein „Leid-Empfinden“!
    Entsprechend können sie in Limo- und Bierfallen nicht „qualvoll“ sterben!

  3. Empa

    Danke für die Infos, jedoch bin ich mit dieser für dich typischen „Böswilliger Mensch-armes Tier“-Tonalität auch nicht sonderlich glücklich. Einiges kann ich empirisch eher als widerlegt betrachten als bestätigt:

    Vorweg:
    Wir haben ein Holzhaus mit Garten und Wespen und Hornissen gehören zu unserem Alltag. Es sind wunderschöne Tiere und ich mag sie. Aber wir haben auch kleine Kinder und da gibt es Probleme, denn speziell die Wespenkrüge waren schon öfters an sehr „unpraktischen“ Stellen.

    1.) Flaschenmythos stimmt

    Bei unserem Kompost hat der Nachbar einen alten Apfelbaum mit Fallobst. Einmal war es mit den Wespen so schlimm, dass man kaum noch zum Kompost gehen konnte. Ich habe mal eine Flasche aufgestellt mit ein bisschen Apfelsaft. Innerhalb eines halben Tages war die Flasche KOMPLETT VOLL! Alles schwache Tiere? Wohl kaum. Qualvoll sterben? Gibt es einen Beweis für diese Gefühlsregung?

    Wie gesagt: Ich mag die Tiere, aber ich habe keine Lust ins Krankenhaus zu fahren und auch nicht auszuprobieren, ob meine Kinder an einem allergischen Schock sterben.

    2.) Obstschale in 10 m Entfernung haut nicht hin

    Wir haben auf der Terrasse mehrfach probiert, die Tiere wegzulocken. Wer sie beobachtet, bemerkt, dass die sie nie still sitzen, ständig umherschwirren und nirgens verweilen. Lästig sind sie definitiv, wenn man in Ruhe essen will. In kürzester Zeit brummt und summt es am Tisch.

    3.) Wegblasen funktioniert

    Das Wegblasen funktioniert meiner Erfahrung nach bestens. Sie suchen irritiert das Weite. Stechen hingegen habe ich Wespen aus den unerfindlichsten Gründen gesehen. Die Tiere sind nicht berechenbar und wenn man Ruhe haben will, muss man ggf. Krüge (zB. im Hochbeet oder direkt beim Eingang) auch entfernen. Den Tod von diesen paar Tieren als Mord darzustellen und als Zerstörung der Natur steht der Gefahr von lebensbedrohlichen Allergieschocks gegenüber.

    Zu unrecht. Es ist lächerlich bis religiös.

  4. Eva

    Meine Freundin hat mir gerade den Link zu diesem Artikel geschickt, den ich sehr erfreut gelesen habe (sie weiss, dass ich mittlerweile ein totaler Wespenfreund bin). Vor etwa 7 Jahren zogen wir in eine DG-Whg ein und waren total entsetzt dann festzustellen, dass es hier ein Wespennest gab. Ich gleich an den PC und gegoogelt und mich informiert …. und war danach viel beruhigter. Aus meiner praktischen Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich die Wespen als intelligente und soziale Tiere kennenlerne. Jedes Jahr bauen sie ihr Nest unter den Dachschindeln und befliegen – meist ungewollt – manchmal die Wohnung. Ansonsten können wir auf dem Balkon meist essen und trinken, was wir wollen, sie kommen nicht herunter. Ausnahmen gibt es – im ersten Jahr sind sie total auf Ofenfleischkäse abgefahren, diesen Sommer auf Cassissekt. Das angebotene Obst oder sonstige „Buffetversuche“ haben sie zumindest diesen Sommer verschmäht. Interessant – kann aber auch Einbildung sein: Im ersten Jahr des gegenseitigen „Kennenlernens“ wirkten die Wespen sehr nervös, wenn sie sich in die Wohnung verirrten. Ich wurde aufgrund des sehr ruhigen, ja nahezu scheuen Wesens der Wespen dann aber auch immer ruhiger. Durch einfaches Kippen der Dachfenster waren die Wespen dann von Mal zu Mal einfacher nach draussen zu befördern. Krabbelten sie anfangs noch regelrecht aufgescheucht herum, so blieben sie schon nach kurzer Zeit immer ruhiger sitzen und schienen sozusagen auf das Kippen zu warten. Es mag verrückt klingen, aber meiner Meinung haben wir und die Wespen eine Art Vertrauensverhältnis aufgebaut, so als ob sich bei ihnen die Information verbreitet hätte, dass wir ihnen nichts tun bzw. sogar hilfsbereit sind, wenn sie sich mal verirren. Diese Informationen scheinen sie an die Neubewohner von Jahr zu Jahr weiterzugeben? Jedenfalls sind die Wespen nach Jahren so zahm geworden, dass sie sogar bereitwillig auf ein kleines Stück Papier krabbeln und sich ruhig nach draussen legen lassen. Auch ist mir eine Wespe sogar mal auf einen Finger gekrabbelt und dort ganz ruhig sitzengeblieben, bis ich sie auf dem Dach habe ablegen können. Zudem kann ich mich mit meinem Gesicht mittlerweile den Wespen – und wie gesagt, es sind ja jedes Jahr andere! – auf wenige Zentimeter nähern und sie werden nicht eine Spur nervös. Diesen Sommer haben sich aufgrund der immensen Hitze bis zu einem Dutzend Wespen in unsere Wohnung mit Absicht „gerettet“. Dort halten sie Siesta, dösen und schlafen, bis sie wieder losfliegen. Während ich anfangs noch dachte, sie wären aus Versehen hineingeflogen, habe ich festgestellt, dass sie sehr wohl wissen, wo der Spalt ist, durch den sie wieder hinauskönnen (wenn sie wollen). Dadurch, dass sie die Aktivität nun zeitweise in unsere Whg verlagert hat, hatte ich sehr schöne Möglichkeiten, sie auch zu beobachten. Es scheint sich um überaus soziale Tiere zu handeln. Sie putzen sich gegenseitig, ja sogar eine Art „Kuscheln“ scheint es zu geben. Sie streicheln sich gegenseitig mit den Fühlern, beim Schlafen liegen sie teilweise an- oder aufeinander (ohne Platznot) und verschränken die Beine ineinander. Ich bin mittlerweile absolut fasziniert und habe mich über diesen Artikel über die Massen gefreut. Ich möchte mich noch entschuldigen, dass es so viel Text geworden ist, aber ich bin eben einfach ein Wespenfan geworden. Mit besten Grüssen vom Bodensee alles Liebe in die Runde der Wespenfreunde!

    1. Ellen

      ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen ,denn ich habe Infos über Wespen gesucht. Habe im Urlaub eine Wespe aus meiner Kaffetasse gerettet.Bei uns sind sie sowieso immer willkommen.Wenn sie mit uns frühstücken möchten .. zwinker .. ist das o.k… dann gibt es den Rest Marmelade z.B. auf einem anderen Tisch ,so d.wir uns nicht ins Gehege kommen .Mag zwar komisch klingen,aber wir fahren so am besten .
      Aber noch etwas zu den Fruchtfliegen ,der Artiekel ist leider schon etwas länger her.Ich habe immer ,in der Nähe vom Obstkorb NELKEN zu liegen,die mögen die Fruchtfliegen nämlich nicht. Auch zwischen den Blumentöpfen am Fenster habe ich die Nelken platziert.Es kommt ja manchmal vor ,d.ich die Blumen etwas zu viel Wasser gebe,gerade wenn wir mal einpaar Tage nicht zu Hause sind. Probiert es aus ,es funktioniert wirklich ;-)

    2. keks-chef

      Heißen Dank für diese Seiten! Jetzt stehe ich mit „Luise“ nicht mehr allein da. Luise ist eine Wespenkönigin, die mir vor vier Wochen ein kugelförmiges Gebilde ins Regal mitten in der Wohnung gebaut hatte. Mittlerweile hab ich sie mit viel Geduld in einen alten Topf umquartiert, der vor Sonne, Wind und Regen geschützt am Balkon steht. (Inzwischen sind die ersten jungen Wespen geschlüpft und fliegen.) Ich hatte genau den gleichen Eindruck, dass sich Luise an mich gewöhnt hatte. Selbst jetzt noch kann ich direkt vor ihrem Bau hantieren, ohne dass sie oder die Kleinen sich daran stören. Hab schon gedacht, ich würde mir das nur einbilden, da ja Insekten angeblich keine Gefühle haben. Auf jeden Fall können sie erkennen und sich merken, wenn von einem Menschen keine Gefahr ausgeht.
      Grüße an alle Insektenfreunde!

  5. Brigitte

    Wir haben – so konnte ich diesen Sommer feststellen – so gut wie keine Wespen in der Nähe. Das kann natürlich damit zusammenhängen, dass wir wohl irgendwo ein Hornissennest haben. Davon habe ich ab und zu mal ein paar Brummer bei uns rumfliegen sehen. Für Hornissen kann man allerdings – soweit ich mich dazu eingelesen habe – nur Nistplätze anbieten. Anlocken lassen sie sich nicht weiter. Außerdem bleiben sie auch nur ein Jahr am selben Ort und bauen im nächsten Jahr wieder ein neues Nest/einen neuen Stock (wie nennt man das bei denen?) – wegen der Vermeidung von Krankheiten.
    Statt dessen freuen wir uns über gaaaaaanz viele Hummeln und Bienen.
    Bei der Bepflanzung des Gartens achte ich sehr darauf auch Leckerlies für diese lustigen Gartengäste parat zu halten.

  6. Frauke

    Ich habe ein Schlammwespen Nest im Wohnzimmer und wollte nachfragen wann ich es entfernen kann ohne den Tieren zu schaden. Lebe in Spanien – das Nest hat jetzt nachdem es einige Zeit vollkommen geschlossen war – ein Loch. Danke für Antworten!

  7. Anja

    Also aus meiner Erfahrung (seit 10 J regelmäßig Wespennester am Haus) kommen Wespen nur zum „Schnuppern“ bzw. Scannen, wer grad´da ist oder wenn es (für Wespen) lecker riecht. Ersteres ist schnell vorbei und zweiteres erträglich, wenn man ein bisschen aufpasst (um die Tiere nicht auf der Gabel zu haben) oder mit dem Wespenbüffet (s.o.) verhindert. Seit ich weiß, dass „unsere“ Wespenfamilie sich eben gerade nicht mehr aggressiv gegen unsere Menschenfamilie verhält, nachdem sie unsere (Körper)Gerüche einmal friedlichen Erdenbürgern zugeordnet hat, bin ich beim Anflug von Wespen vollkommen entspannt. Sie wollen ja nur wissen, wer da ist – in ihrem Revier!
    Wenn dann Massen von fuchtelnden und parfümierten Menschen im Biergarten sitzen und ihre Getränke und Speisen meinen verteidigen zu müssen, kann eine Wespe nur durchdrehen…..

  8. Daina Jessika

    Moin,
    Anfang April flog eine Königin bei mir im Zimmer ein und aus und wollte sich ein Nest unter meiner Heizungsverkleidung bauen. Fand ich blöd – weil ich dann Tag und Nacht Fenster hätte auflassen müssen. Ich habe sie mehrmals gefangen und ihr meinen (leeren) Hummelkasten angeboten, der schmählich von den selbigen gemieden wird.
    Die Königin fand es ok und seitdem habe ich das Glück(!) diese Tiere beim Frühstücken und Chillen am Abend zu beobachten. Obwohl ich keinen vollen Meter neben ihnen bin und mitten in der Hauptflugschneise sitze, wurde ich weder belästigt noch gestochen. Es ist sehr entspannend dem Summen zu lauschen und man kann viel über die Lütten lernen. Lustig ist auch der regelmäßig Stau vor dem Nestloch und die Lütten sich gegenseitig an den Beinen ziehen um Erster zu sein.
    Sie meiden mein Essen und selbst Obst interessiert sie nicht. Nur 2x wurde ich von einer Wärterin "abgecheckt", weil sie mich noch nicht kannte (ich war 2 Wochen im Urlaub). Einfach ruhig Blut bewahren… (schwitz, ich bin allergisch gegen das Gift).
    Es handelt sich übrigens um die "Gemeine Wespe". Ich fühle bei jedem toten Tier dass ich auf dem Balkon oder in der Nähe meiner Wohnung finde, einen kleinen Stich im Herzen.
    Fazit: Alles Humbug! Leben und leben lassen, cool bleiben und einfach mal genießen, was die Natur einem so vor die Nase setzt.

  9. Andreas

    Lavendel ist auch sehr hilfreich. Mögen sie auch nicht. Wenn wir draußen sitzen haben wir eine Flüssigkeit, die wir aufrühren, dann ist Ruhe. Ist allerdings ein fertiges Produkt aus dem Bioladen. Kommendes Jahr werden wir selber Lavendel anpflanzen. Hat auch den Vorteil, dass es ein willkommener Platz für Bienen und Schmetterlinge ist. Bisher haben wir an solchen Plätzen, wo die Bienen und Schmetterlinge fleißig sind keine Wespen gesehen :-)

  10. Jörg

    Da hättest du lieber mal ein wenig länger recherchiert ;p
    Deutsche Wespen bauen ihre Nester ebenfalls in Dachböden und -schrägen und stehen total auf Süßkram und Fleisch.
    Die sächsische Wespe mag eine Ausnahme darstellen, aber die meisten Wespen fliegen explizit Angriffe sobald man sich ihrem Nest nähert.
    Bierfallen sind außerdem unnütz, weil sie mehr Wespen anziehen als töten. Das hat nichts mit Schwäche zu tun. Schwach werden alle früher oder später, weil die Fallen so gebaut sind, dass sie nicht mehr rausfinden.
    Und öfter schon erlebt: im Herbst verlässt viele Exemplare der Orientierungssinn. Ist man also zur falschen Zeit am falschen Ort, kommt durchaus auch einmal eine Wespe aus dem Nichts angeflogen, sticht, und fliegt weiter. Zugegeben, Einzelfälle. Aber völlig realistisch. Phobien entstehen schließlich nicht von alleine.
    Hornissenstiche tun darüber hinaus sogar weniger weh als Wespenstiche. Möglicherweise erlebt das jeder anders, aber rein rational betrachtet sollte das so sein. Bis eine Hornisse allerdings sticht, muss man sie seeeehr triezen. Die Dinger kann man sogar in Nestnähe streicheln, ohne dass sie sich wehren.

    Ansonsten gebe ich dir aber Recht. Wespen sind nützliche Insekten, die zur Aufrechterhaltung unserer Ökosystems benötigt werden. Auch wenn sie, wenn es nach mir ginge, ruhig ein wenig unaggressiver und friedfertiger hätten sein dürfen.

  11. Alexandra

    Hallo zusammen!

    Kennt ihr vielleicht eine gute Falle für Fliegen (Schmeißfliegen und Subenfliegen), OHNE sie umzubringen? Ich wohne gegenüber von einem Reitstall und sie sind eine echte Plage….wenn ich sehe, wie sie in meiner Küche das Paarungsritual vollziehen, krieg ich alle Zustände :P Fliegengitter darf ich leider nicht anbringen, da das Mietshaus denkmalgeschützt ist.

    1. Tina

      Hallo Alexandra,
      für Obstfliegen bastel ich immer eine Lebendfalle, die sehr gut funktioniert: eine kleine Schüssel mit reifem Obst, ggf. auch ein paar Tropfen Essig zugeben, dann stramm mit Frischhaltefolie abdecken und ein kleines Löchlein mit einem Zahnstocher in die Folie stechen, diese Falle kann man alle paar Stunden draußen "leeren" ;-)
      Was die größeren Fliegen betrifft, suche ich auch noch, die meisten kommen bei uns durch die Haustür, also immer Küchentür zu, wenn diese offen ist, dann sind sie wenigstens nicht gleich in der Küche. Sollte sich doch eine in die Küche verirren, warte ich, bis sie sich irgendwo hinsetzt, stülpe ganz langsam ein Glas drüber, dann Postkarte drunter und raus damit in die Freiheit ;-)
      Ansonsten kann man die Lebendfalle natürlich auch mal in etwas größer nachbauen , einfach mal ausprobieren…
      LG,
      Tina

  12. Mischa

    Ameisen vergiften, Schnecken zerschneiden, Disteln ausstechen, Wespen ausräuchern, Brennnesseln ausrotten… (Ich könnte die Liste noch weiter fort führen). Wie viele angebliche Garten- und Naturfreunde haben schon ihr ganzes Gärtnerleben im Zweikampf mit Wühlmaus und Blattwanze verbracht? Und was hat es genutzt? Nichts!
    Statt die Natur verstehen und achten zu lernen und sich an ihr zu erfreuen, haben sie jeden Tag ihren kleinen persönlichen Krieg mit ihr geführt. Schade um die schöne Lebenszeit und die vielen Geschöpfe die sinnlos gestorben sind!

  13. Pingback: Last week #4 | lovingvegan

  14. Humppabarbi

    Hi Tobias,

    das ist ja das Problem. Der Mensch galubt, sich überall breitmachen zu dürfen und nun ist die Situation eben so wie beschrieben. (Z. B. Insekten anlocken durch Wohlstands-Müll)

    Wenn ich unbedacht über eine Wiese oder in den Wald gehe und damit in den Lebensraum von anderen Lebewesen eindringe, werden die natürlich ganz natürlich reagieren, wenn sie mich als Feind oder als Nahrung wahrnehmen. Habe ich andererseits bspw. Stechinsekten in der Wohnung und schaffe es nicht, diese lebend hinauszubefördern, muss ich mich natürlich auch entsprechend schützen, um nicht z. B. im Schlaf von Mücken zerstochen zu werden.

    Daran sehe ich nichts Verwerfliches, solange ich die Situation nicht selbst auslöse, indem ich bspw. organische Abfälle liegenlasse. (z. B. den von Dir erwähnten Nachbarn) ;-)

    Und ja, auch gegen den müsste ich mich verteidigen, wenn er mich tätlich angreift und nichts anderes hilft. Du weisst, wie ich das meine. Eben ein Wenig nachdenken, bevor man meint, alles, was man nicht versteht, bekämpfen zu müssen. Das sollte der "homo sapiens" eigentlich drauf haben. :-)

  15. Annanas

    Toller Blogeintrag, danke dafür!!

    Lustigerweise hab ich schon öfter gelesen, dass heuer ein Wespenjahr ist.

    Mir kommt es nämlich so vor, als wären weit weniger Wespen als sonst unterwegs.

    Ich sehe nur ab und an einen "Späher", der herumschwirrt, nichts findet und dann wieder von dannen zieht.

    Ein paar Dinge würde ich gern noch beisteuern:

    Angeblich helfen Kupfermünzen (1,2,5 Cent Stücke) gegen Wespen, die riechen offenbar auch nicht so gut für sie. Hat schon 3x funktioniert, kann aber auch Zufall/Einbildung gewesen sein.

    Dann gibt es noch den Waspinator (waspinator.de, der wie ein Hornissennest aussieht und so Wespen abhält (hab ich aber selbst noch nicht probiert, nur für eventuelle Wespen"plagen" vorgemerkt)

    Und:

    Anfang der "Wespensaison" (Juli/August) fliegen sie eher auf Fleisch (Eiweiß für die Jungtiere) und danach (Ende Aug/Sept) auf Süßes (Nahrung für sich selbst)

    Bei heißem Wetter sind sie aggressiver/stechfreudiger als bei kühleren Temperaturen.

    Gegen Fruchtfliegen hilft übrigens auch, kein Obst herumliegen zu lassen (oft importiert man sie sogar übers Obst in die Wohnung)

  16. Anna

    Also mir ging es eigentlich auch eher um Tipps, wie ich die Dinger wegbekomme, ohne sie zu ersäufen… Dass die von Apfelessig angezogen werden und dann ertrinken weiß ich auch. Aber ich glaube nicht, dass die Größe eines Tieres dafür entscheidend ist, ob man es töten darf oder nicht.

  17. Kerstin

    Ich bin echt schockiert. So viele brüsten sich mit ihren Tötungsvarianten. Ich kann nicht verstehen, warum ein Lebewesen sterben soll, weil die Leute ihren Dreck zu spät wegputzen und nicht in der Lage sind ihre Nahrung korrekt zu lagern. Man erkennt mal wieder den Wert der Gesellschaft an ihrem Umgang mit den schwächsten Gliedern. Man Leute, lest bitte einfach nochmal, was Lisa geschrieben hat. Das gilt für Ratten, Fruchtfliegen, Schnecken, Ameisen, Marder…die Liste ist endlos. Informiert euch über die Tiere, die euch so sehr stören und nutzt die Tipps. Man kann sich doch aus dem Weg gehen, ohne, dass gleich einer sterben muss. Stellt euch einfach mal vor, jemand würde sich an Euch stören und euch in ein Glas werfen, aus dem ihr nicht mehr herauskommt. Ich bin absolut kein Kirchgänger, aber, wenn alle nach dem Motto

    "Was du willst, dass man dir nicht tu, füg auch keinem anderen zu" leben würden, wäre die Welt endlich ein besserer Ort.

  18. Chris

    Danke für diese Infos ! Wenn bei mir Wespen oder andere kommen, dann wird etwas entfernt ein zweiter Tisch gedeckt und sie freuen sich. ICh beim beobachten auch :)

    Nun werd ich mal alle Bekannten welche ich als Wespenphobiker einordne auf deine Informationen hier verweisen ;)

  19. Helga

    Hallo Michael, wir hatten auch immer mal wieder Wespen und Hornissen bei uns zu Gast. Wenn man sie nicht stört, sind sie völlig harmlos. Und es ist interessant, sie zum Beispiel beim Nestbau zu beobachten. Ich habe an verschiedenen Stellen in meinem Blog über diese Tiere berichtet. Wer mag, kann hier http://helgas-garten.de/wespen-und-hornissen-bess… mal reinschauen oder "Wespen" oder "Hornissen" als Suchbegriffe eingeben und sich selbst ein Bild machen.

    Liebe Grüße Helga

  20. gerda

    allso ich hab auf meinem balkon tomaten und auch basilikum….

    und *leider* auch wespen die sich in den tragerln wo ich pflücksalat drinnen hab immer wieder reinschummeln. so bin ich schon zweimal heuer gestochen worden. trotz wirklicher vorsicht! ich denk die suchen einfach das feuchte in meiner salatkisterlerde….

  21. Humppabarbi

    Gut zu wissen, danke für diese Aufklärung.

    Ich glaube, ein Hauptproblem ist die Vermüllung. Flaschen mit Resten, Fastfood-Packungen, aller EInweg-Kram, Müllkübel etc., das lockt die Wespen natürlich in Wohngebiete, anstatt dass sie in ihrem natürlichen Lebensraum bleiben, wo sie hin gehören und der andererseits leider immer mehr beschnitten wird.

    Dazu kommt ein unkontrolliertes Verteilen von Duftstoffen per Deo, Haarspray usw…

    Ich denke, dass wir theoretisch mit allen Tieren in Frieden leben können.

    Mücken und Wespen in meiner Wohnung müssen jedoch mit 'ner zusamengefalteten Zeitung o. ä. Bekanntschaft machen, wenn sie nicht "freiwillig" gehen. Da werd ich auch zum Tier. :-)

    1. Tobias

      Mit deinen Aussagen tu ich mir wirklich schwer.

      Die Wespen sollen in ihrem natürlichen Lebensraum bleiben, wo sie hin gehören!? Wo wäre denn das deiner Meinung nach?

      Wenn es auf einer Wiese seit eh und je Wespennester gibt, und eines Tages kommst du (nur als Beispiel), und baust dir am Nachbargrund dein Haus – das alsdann von diesen Wespen besucht wird. Wer soll dann lieber dort bleiben wo er hin gehört?

      Wenn sich Menschen einen Ort zum Leben aussuchen, dann sollten sie auch mit den anderen Lebewesen klar kommen, die dort leben. Ich erschieß ja auch nicht meinen Nachbarn…

  22. Laura

    Hei Anna,

    ich bin die Fruchtfliegen losgeworden, indem ich in eine kleine Schale Obstreste gelegt, sie mit Klarsichtfolie fest erschlossen habe und ein kleines Loch in die Folie gepiekst habe.

    Die Fliegen gehen rein, futtern und ich bringe die Schale zum Lüften raus. 1 bis 2x am Tag für ein paar Tage gemacht und die Fliegen waren weg. :-)

    LG,

    Laura

    1. Chris

      Moin !
      Das mit dem Basilikum/Tomaten kann ich nicht bestätigen. In meinem Gewächshaus in dem diese beiden Pflanzen stehen riecht stark nach beiden Pflanzen. Gestern habe ich ein kleines Wespennest in einer offenen, ungenutzten Bewässerungsleitung entdeckt :)

  23. Anna

    Mich stören Wespen ja ehrlich gesagt gar nicht. Wenn man nicht wild herumfuchtelt, verschwinden sie meist von alleine.

    Was mich aber richtig nervt, sind Fruchtfliegen. Wir haben in der Küche gerade eine richtige Plage und ich werde sie nicht los. Ich wasche alle Töpfe mit Essensresten immer sofort ab, aber die Dinger verschwinden einfach nicht. Unser Biomüll ist abgedeckt. Ich weiß nicht, was die bei uns so toll finden. Habt ihr einen Rat?

    1. Jess Y

      Auch wenn ich nicht gefragt wurde – Essig und Spüli :)

      Essig mögen die Fliegen gern und durch das Spüli wird Oberflächenspannung gebrochen, die Fliegen können sich nur schlecht "über Essig" halten und saufen ab. ;)

      Glassichtfolie drüber und kleine Löcher rein machen. So kommen sie rein, aber schlechter wieder raus und selbst die, die wieder wegfliegen wollen, landen im Essig. Gemein, aber wirkt.^^

      Gruß

      Jessy

        1. Babsi

          Die Fruchtfliegenfalle geht auch ohne unnötige Plastikverschwendung. Eben auch ein Glas nehmen, altes Obst rein und ein Blatt Papier Trichterförmig zusammenrollen, unten ein kleines Loch lassen in das Glas stecken und abwarten. Die Fliegen gehen rein aber kommen wie beim Plastik nicht mehr gut raus. Und dann die winzigen "Plagegeister" einfach vor die Tür tragen.

      1. Claudia

        Das funktioniert auch super ohne die Todesfalle.
        Leckeres in ein Glas, folie mit löchern drauf, dann kannst du sie draußen wieder rauslassen. Das ist die gewaltfreie variante. Funtioniert bei uns super!!!

    2. Katja

      Was bei uns gegen Fruchtfliegen hilft: ein Glas mit einer Mischung aus Essig und Wasser und dazu einen kleinen Spritzer Spülmittel. Das Essig zieht die Fliegen an, nennen sich deshalb auch Essigfliegen, und das Spueli verhindert die Oberflächenspannung des Wassers.

      Bei Wespen haben wir sehr gute Erfahrung mit einem kleinen Bachlauf gemacht. Sowie uns die Wespen zu sehr genervt haben wurde die Pumpe für den Bachlauf angeschaltet und die Wespen sind lieber zum Wasser als an unser Essen gegangen.

    3. Erika

      Hallo, den Rat habe ich.

      Ich habe so einen kleinen Biomülleimer mit deckel.

      Den Deckel lasse ich einenwinzigen Spalt offen und da kriechen die rein.

      Drinn sind deren Spezialitäten wie Äpfelreste u.sw. Wenn er eine Weile steht, dann Deckel zu und auf den Kompost. Ganz einfach, und fast alle sind weg

    4. Nea

      Ich habe letztens eine ganz tolle Fruchtfliegenfalle ausprobiert: In eine kleine Schüssel Obstreste, Banenenschale, etc. geben – alles, was Fruchtfliegen eben so mögen – und anschließend Klarsichtfolie über die Schüssel spannen. Wenn nötig, mit einem Gummi befestigen. Anschließend ein einziges kleines Loch mit einem Schaschlichspieß in die Mitte der Folie stechen. Die Fliegen kommen, vom Geruch angelockt, in die Schüssel hinein, aber nicht wieder heraus. Über Nacht konnte ich mit der Falle an die 50 Fruchtfliegen fangen! Nun kann man die Schüssel einfach über dem nächsten Komposthaufen entleeren und dort stören die lebenden Fliegen ja niemanden mehr!

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