Unsere Vision

Michael Hartl
Von Michael Hartl
18. November 2010

Stell Dir einen Ort vor, an dem Menschen kooperativ zusammen leben und arbeiten. An dem Selbstversorgung betrieben wird. An dem wir im Einklang mit der Natur Ruhe und Harmonie wieder entdecken. Ein Ort, an dem Geld keine Rolle spielt und der frei ist von religiösen Dogmen oder esoterischen Ideologien. Ein Ort, an dem Menschen und weitere Tiere nicht ausgebeutet oder benutzt werden.

Stell ihn Dir vor!

Stell Dir einen Garten vor, in dem alles wächst und blüht. Ein Garten, der genug gesundes Obst und Gemüse hervorbringt, dass alle satt werden. Gesäumt von Sträuchern und Hecken. Durchzogen von Wegen, an dessen Rändern Kräuter wachsen und die zu ruhigen, duftenden Flecken im Garten führen, an denen Du Dich entspannen und zu Dir finden kannst. Ein Garten, in dem überall Bäume stehen, die nicht nur angenehmen Schatten spenden, sondern alle mit Nüssen, Obst und Ess-Kastanien versorgen. Ein Garten ohne Lärm und Gift, dafür mit umso mehr Vögeln, Fröschen und Fledermäusen.

Stell ihn Dir vor!

Stell Dir ein Haus vor, dessen Türen offen stehen für alle, die eintreten wollen. Ein Haus, das Dank Holz aus dem angrenzenden Wald angenehm warm gehalten wird. Das harmonisch eingebunden in seine Umgebung ist und an dessen Außenwänden Weintrauben empor wachsen. Ein Haus, das Maschinen beherbergt, die ohne Strom, dafür aber mit Kurbeln und Pedalen funktionieren.

Stell es Dir vor!

Stell Dir Menschen vor, die da hinkommen und dort lernen, wie sie all dies selbst machen können. Die dort jeden Stress und viele Sorgen hinter sich lassen können. Menschen, die wieder zur Natur und damit auch zu sich selbst finden. Menschen, denen es gut geht und die zufrieden sind.

Stell sie Dir vor!

Stell Dir eine Gemeinschaft vor, die den Lebensweg gemeinsam beschreitet und sich gegenseitig stütz, ohne auf Herkunft, Alter, Fähigkeiten oder Vorlieben zu achten. In der Unterschiede als Bereicherungen empfunden werden und die Menschen nicht glauben, sich gegenseitig bekehren zu müssen. Eine Gemeinschaft, in der gemeinsam alle Entscheidungen getroffen werden und die allen eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. In der kooperativ und am Gemeinnutzen orientiert gelebt wird. Eine Gemeinschaft, die ihre Verantwortung für die Welt übernimmt und daher Füße, Fahrräder und Züge nutzt, Freiheit von Konsum anstrebt und vegan lebt.

Stell sie Dir vor!

Werde Teil dieser Vision! Baue auf und lebe, wovon Du träumst. Tausche Dich mit Gleichgesinnten und Vertrauten aus. Sei zufrieden. Sei Du selbst!

Bitte teile diesen Artikel, wenn er Dir gefallen hat!
Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

49 Gedanken über “Unsere Vision

  1. Petra

    hallo Michael

    Habe schon als kleines mädchen davon geträumt, z.B. in einer berghütte zu leben und mich selbst zu versorgen …
    allerdings, diese projekte/visionen/ideen haben für mich immer irgendwie sekten charakter – sprich man schliesst menschen aus, die sich in meinungen und ansichten unterscheiden, (beispiel vegan) denke da auch an „the beach“, kennst du buch oder film?
    warum machst du denn soviel aufhebens um dein projekt? reicht es nicht, ein paar gleichgesinnte zu finden (die hast du wahrscheinlich schon) und es einfach zu tun …
    wenn du es teilen willst, könntest du ja in einem blog täglich posten.
    was motiviert dich denn, es der ganzen welt (zur mitarbeit) zu öffnen?
    versteh, mich nicht falsch, das klingt toll – würd einfach gern deine beweggründe verstehen…
    liebe grüsse
    Petra

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Liebe Petra, ich wirke so gut es geht nur an Projekten mit, die sich öffnen und die ganze Welt einladen, mitzumachen! :) Weil es eben genau nicht darum geht, sich sektenmäßig abzugrenzen. Und weil es mir auch nicht darum geht, mein eigenes kleines Ding zu machen – denn durch das gegenseitig abgekapselte vor sich hin machen ist eine sehr vereinsamte, isolierte Gesellschaft entstanden, die dann zur Kompensation konsumiert. Wäre also besser, wir öffnen uns alle füreinander und gehen gemeinsam neue Wege.

  2. Andreas

    Hallo!
    Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht, möglichst naturnah zu leben.
    Aber irgendwie kommt mir das wie links-linkes Gutmenschentum vor. Wenn man z.B. in der Schnellbahn schaut, 90% starren unentwegt ins Smartphone. Am Wochenende wird gesoffen und vor jetzt Weihnachten fängt der Konsumrausch wieder an.
    Ein Weppersdorfer Pfarrer sagt, man solle fremden Menschen ein Lächeln schenken. Ein Bekannter hat es ausprobiert und als Antwort erhalten „Grins ned so deppat“…

    Ich bin kein Vegetarier, aber ich kaufe oft bei regionalen Bauern ein, nicht bei diesen Selbstbedienungs-Supermarktketten, wo es nur um „billiger“ geht.
    Ein Auto ist zwar nicht lebensnotwendig, aber für mein Hobby Wandern sind die meisten Ausgangspunkte nicht öffentlich erreichbar, und mit dem Rad ist z.B. bei den Fischauer Bergen schon, bei anderen weiter weg gelegenen (z.B. Hochschwabgruppe) nicht möglich.

    Zum Thema Besitz: Es ist nicht notwendig, immer das neueste Gerät (Telefon, Computer, ..) zu haben, aber manche Sachen (z.B. Bücher, Modellbahnen,..) darf man schon sammeln, solang man selber den Überblick nicht verliert und es nicht zur Sucht wird. Man darf sich im Leben auch was gönnen. Man hat nichts davon, wenn das Geld nur auf der Bank liegt.

    Jedenfalls hat es nicht geschadet, eure Seiten zu lesen. Ihr habt mich auf neue andere Gedanken gebracht.
    lg,
    Andreas

  3. Sabrina

    Ein herzliches Hallo an euch zwei und an alle Leser dieser tollen Seite!

    Erstmal mal ein riesiges Dankeschön an das so oft verteufelte Internet, aber ohne dich hätte ich diese inspirierende Arbeit von euch, Lisa und Michael, nicht gefunden…
    Ich bin über Facebook auf euch aufmerksam geworden und verfolge euer Experiment schon eine ganze Weile!! Gerade habe ich mich genüsslich durch euer Web-Projekt gekämpft und muss einfach sagen, dass ich unglaublich erleichtert bin! Erleichtert darüber, dass es so viele Menschen unter uns gibt, die den Mut haben ihr Ändern zu leben. (Danke dafür!)

    Ich kann nur im Ansatz erahnen welche Motive, Gefühle und Gedanken euch auf dem Weg des „Ausstiegs“ begleitet haben, aber in euren Beiträgen habe ich mich oft wiedergefunden…
    Ich mag an dieser Stelle mal ein bisschen über mich erzählen und die Beweggründe für meine bevorstehende Selbstversorgung erläutern, da sie vielleicht dem einen oder anderen behilflich sein können.

    Vor einigen Jahren hat sich mein gesamtes Denken drastisch mit einer einzigen, harmlos wirkenden Frage verändert: „Wie kann ich mich in der heutigen Zeit gesund erhalten?“
    Und ich kann es nicht anders sagen, aber diese Zeit war die Hölle für meinen Kopf!
    Ich musste mir tatsächlich mit Anfang 20 die Frage stellen, was eigentlich los mit mir ist?! Ich hatte enormes Übergewicht (115 Kg auf 1,60 m), war ständig müde, unkonzentriert, antriebslos, depressiv, hatte Schmerzen in all möglichen Bereichen, fühlte mich schlichtweg furchtbar! Und das in der Blüte meines Lebens…
    Die Alarmglocken waren nicht mehr zu überhören und so begab ich mich erstmals in den Dschungel der Ernährungswissenschaft. Frei dem Motto: „Wissenschaft ist das, was du draus machst“ hab ich mich in einer Art Selbststudium an die Arbeit gemacht, meine persönliche Antwort auf die Kernfrage zu bekommen.

    Themen wie Zivilisationskrankheiten (meine Familie leidet unter Diabetes, Brust – Lungen – und Darmkrebs, Erblindung, Übergewicht, Alzheimer…),
    Herstellung von Nahrungsmitteln (Chemikalien, Medikamente, Transport, Arbeitsbedingungen…)
    samt Konsumverhalten haben mich wirklich in eine schwere Krise geworfen und ich wusste anfangs überhaupt nicht, wohin mit all diesen Informationen.
    Doch irgendwann war sie da, die ersehnte Antwort! Und dabei ist sie für mich so unumstößlich wie einfach: Die Antwort liegt in der Natur! Wenn ich mich nach ihren Gesetzen richte und sie zurück in mein Leben lasse, kann sich mein Körper erholen und gesunden.
    Soweit meine Erkenntnis, aber wie stelle ich das hier in Köln nur sinnvoll an?
    Mein Fazit nach langer langer Überlegung: GAR NICHT!!

    Natürlich kann man sich auch in einer Großstadt ansatzweise natürlich ernähren, wenn man das nötige Kleingeld für den Biosupermarkt übrig hat oder einen kleinen Garten bewirtschaften kann.
    Aber das Gelbe vom Gänseblümchen ist das für mich nicht. :)
    Und so kam ich über meine angestrebte Ernährungsform (Vitalkost, Rohkost, Urkost, Sonnenkost – wie auch immer man Obst, Gemüse, Sprossen und Wildkräuter bezeichnen mag) letztendlich auch zu dem Gedanken der Selbstversorgung.

    So viele meiner Fragen, wie zum Beispiel; „wo bekomme ich naturbelassene reife Früchte und Gemüse her und kann mir dabei sicher sein, dass sie meinem persönlich gesetzten Qualitätsniveau entsprechen?“ oder „wo beziehe ich hier in diesem Großstadtchaos unbepinkelte, abgasfreie Wildkräuter?“ sind mit der Selbstversorgung in natürlicher Umgebung einfach beantwortet. Schlicht und einfach.

    Und doch versteckt sich so viel mehr hinter dem Ausdruck „Selbstversorgung“, was ich jetzt noch schwer in Worte fassen kann. Es bedeutet für mich Friede und Einklang, es schafft Freiraum für wirkliche Menschlichkeit, Platz für Freude und Wertschätzung und das verbunden mit einem respektvollen Umgang mit dir selbst und der Natur.
    Diese und noch viele weitere Gründe haben mich davon überzeugt, selbst diesen Schritt gehen zu wollen.
    Und gerade ist ein wirklich spannender Zeitpunkt in meinem Leben. Aber ich sollte ab dieser Stelle besser von unserem Leben schreiben und nicht nur von meinem eigenen. Mein Freund und ich sind kurz davor, die Koffer zu packen und uns von Köln zu verabschieden.
    Auf der Suche nach Gleichgesinnten hab ich nicht nur euch gefunden, sondern auch ein liebenswertes Pärchen aus Bayern. Sie selbst leben seit ca. 3 Jahren auf einem urigen Bauernhof in nem kleinen Dörfchen und schlagen sich wacker als Selbstversorger. Erfreulicherweise möchten Sie ihr Grundstück mit ähnlich gesinnten Menschen teilen und so sind wir quasi ins Geschäft gekommen ;)
    Spaß beiseite, ich bin im kommenden Frühjahr der glücklichste Mensch, wenn ich endlich in einer natürlicheren Umgebung leben kann!! Im nächsten Monat kündigen wir unsere Wohnung und dann beginnt auch bald für uns das große EXPERIMENT SELBSTVERSORGUNG!!!

    Wir sind unheimlich gespannt auf die vielen neuen Herausforderungen, die Erfahrungen und das allgemeine Leben in unserer geplanten Gemeinschaft!!
    Wir werden nächstes Jahr bestimmt in irgendeiner Form (sei es Forum, eigener Blog oder Homepage) im Internet zu finden sein und freuen uns jetzt schon auf den inspirierenden Austausch mit anderen „Querdenkern“…

    In diesem Sinne möchte ich hier noch einmal eure wundervolle Arbeit loben und ich bin ebenfalls wie meine „Vorschreiber“ ganz gespannt, wie es bei euch weitergeht… Mit großer Sicherheit werde ich euch demnächst nochmal persönlich anschreiben, wenn wir aus unserem Urlaub zurück sind (Ich bin noch nie geflogen und jetzt zerstör ich meine Ökobilanz, aber wenigstens hab ich kein Auto^^)

    Achso, an all diejenigen, die mit Südfruchtanbau experimentieren möchten! Wir fliegen an Heilig Abend in die Heimat meines Freundes und erfreulicherweise wachsen in Brasilien unzählig tolle Südfrüchte. Ich habe auf der Heimreise bestimmt noch etwas Platz für den ein oder anderen Fruchtsamen/Gemüsesamen! Wer also Interesse an bestimmtem Saatgut hat, darf sich gern mit mir unter selbstversorgerin@gmx.de in Verbindung setzen.
    (zur Info, ein Bekannter hat seiner Mutter Ananas in den Garten gepflanzt und sie konnte schon 2 Früchte ernten. Und das in Kiel.)

    Sonnige Grüße
    Sabrina

  4. Brigitte

    Ja, so was ähnliches versuche ich mir auch gerade aufzubauen.
    Naturnah bzw. im Einklang mit der Natur leben ist mein Ziel. Jahreszeiten berücksichtigen, natürliche Werkstoffe verwenden, Pflanzen mit mehrfachem Nutzen aussuchen, zu Urformen verschiedener Gemüsearten zurückkehren, Geschenke der Natur annehmen und natürlich auch bewusst auf dies oder das, was uns der Supermarkt an exotischem anbietet zu verzichten.
    Schön wären Nachbarn, die auch den Gedanken des sich gegenseitig helfens leben würden. Weniger Egoismus und mehr Moral würde ich mir wünschen. Aber wenn ich den nicht entgegen gebracht bekomme bedeutet das trotzdem nicht, dass ich selbst so werden muss. Kostet zwar dann viel Überwindung, aber mei – is halt so!

  5. Rober Knaus

    Lieber Michael,
    Liebe Lisa,

    wie ist der aktuelle Stand eurer Gemeinschafts-Ambitionen? Ich bin aktuell mit einer Gruppe junger und aktiver Leute vernetzt, die im kommenden Jahr eine frische, holstische und bewusst-lebende Gemeinschaft aufbauen werden.

    Eure Vision ist wunderschön und wir haben viele Überschneidungen.

    Unser Projekt befindet sich in der Aufbauphase und es wird im kommenden Jahr starten.

    Vernetzten wir uns!

    fühlt euch gedrückt :)

    In Vorfreude,
    Robert

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Sebastian,

      sorry, was auch immer Du meinst, aber wir löschen nur SPAM und völlig unsinnige Kommentare. Ansonsten sind Kommentare von Menschen, die schon öfter kommentiert haben, direkt zu lesen. Kommentare von Menschen, die zum ersten Mal kommentieren und Kommentare, die Links enthalten, müssen wir freischalten – was wir immer dann tun, wenn wir Zeit haben sie alle durchzusehen. Und glaub mir – wir schalten so ziemlich alles frei: kritische Kommentare, unkritische Kommentare, Unterstellungen, Hinweise und Lob. ;)

  6. Sebastian

    " Ein Haus, das Maschinen beherbergt, die ohne Strom, dafür aber mit Kurbeln und Pedalen funktionieren. Stell es Dir vor!" — geht den ersten Schritt und verzichtet aufs Bloggen, mailen,etc… ! Oder wird euer Computer mit Kurbeln betrieben? Oder passt eure Vision (die ich in Vielem teile) der Realität an!

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Sebastian,

      da Du den Satz zitiert hast, ist Dir sicher aufgefallen, dass dort NICHT steht: "Ein Haus, das ausschließlich Maschinen beherbergt, die ohne Strom…" Von daher werden wir nicht das Bloggen und Mailen aufhören. Dein Kommentar wirkt auf mich ein wenig angriffig und destruktiv. Was ist mit Dir?

      1. Irene

        Also ich finde eure Einstellung toll! Klar dass man heutzutage nicht auf gewisse Dinge verzichten kann und will. Ich bin glücklich wenn ich mich wenigstens ein klein wenig dieser Konsumgesellschaft verweigern kann, und ihr schafft da schon sehr viel mehr – bewundernswert!
        Roland Düringer, der ja gerade einen kleinen Selbstversuch wagt, sagte dass ihn hauptsächlich diejenigen angreifen, die gar nichts tun.
        In diesem Sinne, an jeden der meint Kritik üben zu müssen, obwohl er gar nichts tut: Würde jeder Mensch wenigstens auf 1% seines derzeiteigen Überlusses verzichten, wäre der Welt schon deutlich geholfen! Also z.B. weniger Kosmetik und Reinigungsmittel verwenden – lieber auf Alternativen zurückgreifen, mal einen TV-freien Abend, ein bißchen Gemüse oder Kräuter anpflanzen, oder Wildkräuter sammlen, gut einkaufen – um nichts wegzuwerfen zu müssen, direkt beim Biobauern kaufen, ein autofreier Tag, auf div. Ausbeuter Kleidermärkte verzichten – auch wenns noch so billig ist, was immer geht selbermachen – denn da weiß man was man isst/trägt, uvm.
        Und auch wer nicht vegan oder vegetarisch leben will – es gibt tolle Biobauern, die mit ihren Tieren liebevoll umgehen und wo direkt am Hof geschlachtet wird, so lässt es sich gut auf Supermarkt Fleisch verzichten, das Tausende km transportiert wird. Auch wenns teurer ist, es gesünder und dann halt lieber weniger davon essen!
        Einfach mal die heutige Einstellung lieber Quantiät statt Qualtität überdenken! In diesem Sinne, macht bitte weiter ihr 2, und nicht aufhören zu bloggen ;-)

        1. Michael

          Ich finde klasse was ihr macht und hätte nicht gedacht soviel Zustimmung im Internet zu finden. Ihr nehmt mir den Wind aus den Segeln.

          Ich habe das Gefühl dass sich mein Bewusstsein umgepolt hat, also wieder die wahren Werte und Prioritäeten entdeckt, die für Den Mensch gelten. Zurück zur Natur finden. Auf die alten Pfade kommen. Und ich habe das Gefühl, dass das mit vielen Menschen zur Zeit passiert. Die Menschen sehen alles kritischer und sie werden langsam aufgeklärt über dieses monotäre System und der Knechtschaft von einer Elite.

          Ich habe mich bewusst dafür entschieden Selbstversorger zu werden. Ich beobachte das Ganze bereits seit geraumer Zeit und weiß, wenn ich mich selbst veränder, veränder ich die Welt. Ich mache mich unabhängig vom Geld und werde wieder lernen zu leben. Ich werde glücklicher sein als zuvor. Ich will kein Gift mehr essen und mich unabhängig machen.

          Ich habe gestern meinen Job geschmissen, Wohnung gekündigt und bin zur zeit viel im Internet unterwegs nach gleichgesinnten. Ich möchte gerne einer Gemeinschaft angehören. Ich will mich mit einbringen und eine sinnvolle Arbeit für Mensch und Umwelt verrichten. Ich tue es für mich selbst, für meine Gesundheit und für den Weltfrieden.

          Ich habe mich bereits über Sieben Linden und das Projek Venus und deren Arbeitsgruppen informiert. Auch auf diversen Internetseiten fand ich viele Aussteiger. Da es alleine nicht zu schaffen ist bin ich auf der Suche nach einer Gemeinschaft, die die gleichen Ziele haben wie ich. Ich will mich selbst versorgen können um mich vom Geld unabhängig zu machen. Und hinter jedem ich steht ein wir, denn alleine ist es nicht zu schaffen.

          Wenn mir jemand ein Projekt empfehlen kann oder jemand tatkräftige Unterstützung sucht, kann sich gerne an mich wenden. Möchte gerne mehr wissen darüber und mehr Menschen kennenlernen um so das Ideale für mich zu finden, denn meine Entscheidung bestimmt meinen weiteren Lebensweg und den will ich glücklicher Leben als zuvor.

          V

  7. Fritz

    Liebe Trockennasenaffen,

    Ganz toller Website, finde ich. Ihr macht echt coole Sachen. Finde ich super, dass ihr vegan lebt.

    Diese Ausdrucksweise finde ich aber nicht so elegant, und auch strategisch nicht so geschickt: "Ein Ort, an dem Menschen und Tiere nicht ausgebeutet oder benutzt werden."

    Menschen sind Tiere, also würde ich eher schreiben: "Menschen und andere Tiere", "Trockennasenaffen und andere Tiere" oder "Menschen und nichtmenschliche Tiere".

    "Menschen und Tiere" ist eine seltsame Dichotomie die analog zu "Tauben und Vögel", "Kürbisse und Pflanzen" "Frauen und Menschen" nicht wirklich Sinn macht.

    GlG Fritz

  8. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

    Hallo Eric,

    danke für Deine guten Ausführungen. Kann ich vielem so zustimmen, auch wenn ich keine genauen Zahlen schreiben würde. Man liest raus, dass Du tatsächlich viele Erfahrungen gesammelt hast und diese teilst. Danke dafür! Kannst Du Dir vielleicht vorstellen, diese auch beim Selbstversorgungs-Wiki mit einzubringen?

    Wir geben übrigens nie genaue Zahlen an, weil die Wege so individuell und unterschiedlich sind. Du sprichst von bis zu 35.000 Euro pro Kopf. Wenn jemand auf einem alten Hof anfängt, den er oder sie samt Gebäuden und Gerät pachtet, dann reichen einige Hundert Euro im Monat. Ist also ab sofort leistbar für ein Paar, bei dem ein Teil weiter arbeiten geht.

    Das muss man aber wollen. Manche wollen eben keine Arbeit in ein Grundstück investieren, auf dem man vielleicht nicht für immer bleiben kann. (Ganz davon abgesehen, dass man hier auf Erden sowieso nirgends für immer bleiben kann.)

    Ansonsten haben wir bis zu 10 neue Kommentare pro Tag – und etliche Emails – und zig Facebook-Nachrichten und -Kommentare. Wir haben daher überhaupt nicht den von Dir eingangs erwähnten Eindruck, dass hier wenige Kommentare übers Jahr reinkommen. Sind pro Jahr um die 1.500 Kommentare auf dem Blog, etwa 1.000 Emails, die wir über die Website bekommen und rund 4.500 Facebook-Kommentare und -Nachrichten. Und wir haben laufend liebe und fleissige Besucher*innen hier, die uns helfen und von uns lernen und uns oft inspirieren und auch Wissen an uns vermitteln. Habe also den Eindruck, dass sehr viele Menschen diese Richtung gehen wollen und genug davon auch aktiv Schritte in die Richtung setzen.

    Alles Liebe,

    Michael

  9. Klaus

    Eine tolle Idee, was ihr macht. rrhase hat viele Selbstversorger-Ideen auf Youtube eingestellt. Eigenes Getreide anbauen, eigenes Brot backen, selber Bienen halten, seltene Früchte anbauen usw. Habe selbst Gurken auf dem Balkon, Paprika, Schnittlauch usw. Ich wünsche euch gutes gelingen, schöne Grüsse aus Schwerin,

    Klaus………………

  10. Eric Hoyer

    Guten Morgen,

    in einer Welt die offensichtlich nicht mehr in Ordnung ist. Wie ich sehe werden sehr wenige Antworten über das Jahr hier eingegeben, dies hat bestimmt Gründe, weil die Menschen verschiedene Vorstellungen haben und viel zu wenig ausgesagt wird wies viel es kostet und was tatsächlich nötig ist um ein solches Leben zu leben.

    Ich habe viele solcher Ideen auf Papier gesehen und ca. 10 Projekte in der BRD und im Ausland besucht. In Frankreich gab es einige die hatten schon Substanz und Gärten und geordnete Einrichtungen, was andere nicht hatten. Bei einigen gab es Schwierigkeiten, innerhalb und außerhalb, andere wollten nur viel Geld, weil dies überall fehlte.

    Das Wasser ist bei solchen Anlagen und Projekten oft wesentlich, ohne ein großer Garten mit Bäumen ist es nicht möglich einen Garten ordentlich zu betreiben..

    Ein kleiner Auszug aus meiner Homepage Umweltansicht eric Hoyer

    ich war schon vor 25 Jahren für Gemeinschaftsgärten und Anlagen die z. B. Obst, Gemüse, Beeren um Wohnblocks und Wohnanlagen und Industrieanlagen Bürogebäude Essbares pflanzen sollte.

    Für Ziersträucher könnte die Hälfte als Beerensträucher und gute Obstbäume gepflanzt werden.

    Ich habe einen der ersten öffentlichen Obst-Gärten gefördert. Auf der anderen Seite ist meine Homepage Alternativgarten für weit mehr gute Obstbäume, damit das Klima in ganz Europa und auf der Welt besser durchatmen kann. Dies würde wesentlich mehr bringen wenn 2 Millionen Obstbäume, in Europa neu gepflanzt werden könnten.

    Ein nachhaltiges Klima und Leben ist nur möglich wer noch sieht wie Bäume blühen und Gemüse-und Obstgärten am Haus die besten Biotope sind die von der Anzahl und Fläche wesentlich mehr wertvoller sind als alle Vorzeigebiotope!

    Die Energie Einsparung sollte auch alte Formen wie. B. die Römer dies taten, die warme Luft in die Zwischenböden des Hauses leiten.

    Wesentlich ist, die Rasenflächen zu reduzieren und allerbestes Obst und Gemüse für Mensch anzubauen.

    Ein weiterer Punkt dabei ist, nur wer ein ordentliches Leben und einen Willen zur Sparsamkeit lebt kann der Umwelt wesentlich mehr dienen als alle großen Vorhaben die man mit der modernen Energieeinsparung etc. erbringen könnte.

    Wenn Du alles haben willst was man bietet, so kommt man mit den geringen Löhnen hier gar nicht zurecht, und die Umwelt kannst Du auch so nach dieser Art vergessen!

    Gerne gebe ich Rat und praktische Hilfe für ein Leben was die Erde nicht so sehr in Mitleidenschaft zieht. Auch unter Tipps von A – Z Eric Hoyer auf meiner Homepage

    Aber wie geschrieben steht, jeder hat eben seine Vorstellungen. Ich z.B. will weiter gläubig – an Jesus – seins ein dürfen, was bei einigen doch eine erhebliches Problem darstellt.

    Mit freundlichem Gruß aus eine sehr großen Garten – habe über 60 Obst Bäume etc. –

    Eric Hoyer

    Anhang:

    Was braucht eine Gemeinschaft, Gemeinschaftsleben und Wirken was ist vorerst nötig:

    (hier nur die praktische Seite, nicht die Richtung und auch nicht die Ansichten und großen Ziele.)

    Eine Gemeinschaft sollte min pro Familie und Person 7 bis 35.000 Euro einbringen. Voraussetzung wäre auch ein Kennenlernen vorher von min. einem Jahr dies ist auch der Zeitraum der Probe für Menschen die da mitziehen wollen. Wichtig ist der Wille zur Gemeinschaft und ein Beitragen der eigenen Arbeitskraft. Nur eine Gemeinschaft die geordnete Arbeiten bewältigen kann ist in der Lage auch Freizeit zu haben, sonst wird alles genauso stressig wie im der weltlichen Leben. Der Freiraum der Familien und Personen richtet sich nur auf diese aus, lediglich mit der Pflicht der Gemeinschaft zu helfen und z.B. 70 % des Einkommens abzugeben für diese. Da viele Gemeinschaften Probleme mit den Krankenversicherungen etc. haben sind diese als kollektive Versicherung einzugehen. Ebenso eine Haftpflicht und Gebäudeversicherung. Durch Weglassen dieser notwendigen Versicherungen sind schon Gemeinschaft gewaltig belastet worden. Ziele aus der praktischen Seite müssen als Vertrag für jeden klar sein und unterschrieben werden. Andere Richtungen haben da weniger Bedeutung und sind für diese Gemeinschaften die diese besonderen Ziele verfolgen extra zu gründen.

    Ich gehe hier von einer Gemeinschaft aus, die gläubig ist und Jesus Christus anerkennt. Wie gesagt, andere Gemeinschaften sollten andere Gemeinschaften bilden.

    Bei meiner Variante können auch Kreise, Familien Personen auch außerhalb dazugehören wenn sie sich tatsächlich einbringen. Diese Voraussetzung ist nach meiner Meinung eine gesunde, da solche besser bestehen können! Es gibt Familien und Personen evtl. schon gute Voraussetzungen erarbeitet haben und in einem Haus oder Umgebung mit solchen o.g. Voraussetzungen leben. Diese Zusammenarbeit kann dann besonders gut klappen weil der Austausch in allen Bereichen – von Obst bis Gemüse und auch Arbeiten –draußen – ermöglicht werden könnte, also die Vorteile liegen auf der Hand..

    Ausgehend von 70 Personen – braucht man min 300 -500 gute Obstbäume ) die min 5-7 Jahre alt sind und min. 5-40 Hektar Land – bei Getreide-Anbau müssen ca. 5 10 Hektar mehr sein – und Wald, Wiesen ) 250 Beerensträucher; Wein, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren etc. und ganz wichtig 70 – 300 Haselnusssträucher; einen Ganz wichtig, ein Brunnen mit täglich 1000 -5.000 Liter Wasser, was auch ( nur ein Bach der tatsächlich nur auf dem eigenen Land sich befindet ist ebenfalls gut) Trinkwasserqualität sein sollte. Genügend Gebäude zum Wohnen und Schuppen und Keller und alles Werkzeug und Gerätschaften zum bearbeiten des Projektes. Ein gemeinsames Backhaus, min. 40 Hühner und andere Tiere z. B. 4 Kühe und Kälber; 4 Pferde; 2-3 Hunde etc. zu den evtl. Gebäuden sollten nur flache Holzbauten – als Unterkünfte für Familien – mit min. einem Raum für Küche und Dusche mit Steinboden vorhanden sein, oder gebaut werden.

    Dann werden willige Personen gebraucht die die Hausarbeit verrichten und eine gewisse Ordnung und Durchhaltevermögen dafür aufbringen. Dann müssten von den Siebzig Erwachsenen min. 5 davon einer Arbeit nachgehen damit die Gemeinschaft Geld hat, bis evtl. durch Obst und Nüsse evtl. Gemüse, Tees- ist sehr gut – evtl. auch Heimarbeit eine ca. autarke Gemeinschaft sich bilden kann. Außer Vorhandenen, sollte für jeden gesorgt werden Am besten ist eine Einkommensquelle wie z.B. Obstbäume etc. die ca. die Hälfte des Einkommens darstellt. Ich warne aber vor zu einseitigen Erwerbszweigen.

    Alles Gute

    Eric Hoyer

  11. Connie Weixler

    Bin durch Finden eines Löwenzahnhonigrezepts auf diese Seite geraten, meins hab ich verloren. Einen Moment dachte ich, hey, dass ist ja ein tolles Forum, da tät sogar ich mitmachen…aber es ist ja gar keins. Schade.

  12. Elmar

    Super Inspiration! Ich träume von so einem Ort und habe auch schon einen Platz gefunden, der aus diesem Traum Schritt für Schritt Wirklichkeit werden lassen kann. Jetzt heißt es Leute für die Idee zu begeistern und ins Boot zu holen. Danke für den Mut, den ihr aufbringt! Macht weiter so. Ich würd euch liebend gern mal im Sommer besuchen. Gruß Elmar

  13. Trio

    Ja da hast du Recht Merle. Ich frage mich nur, wie schafft man es sich den letzten Ruck zu geben und es tatsächlich durch zu ziehen? Ist dafür erst ein Ereignis als Auslöser notwendig? Oder ist das tatsächlich von Charakter zu Charakter so unterschiedlich?

    Es grüßt, der Trio

  14. Kate Dunning

    Hallo Michael, Lisa und alle, die ländliche teilautarke Gemeinschaftsformen(Landkollektive) leben/anstreben,

    habe Euch gerade entdeckt -läuft Euer Experiment noch? dann wünsche ich Euch für Euer Lebensprojekt weiterhin gute Energie, Liebe zur Natur und Quellen, aus denen Ihr Eure Kraft speist.. hoffentl pflegt Ihr den weiteren Kontakt zu all denen, die von Euch lernen u profitieren wollen.. ich persönl habe vor 20 Jahren auf veg Vollwertkost umgestellt und Schritt für Schritt meinen gesamten Lebensstil auf Natur ausgerichtet. Was ich nicht gefunden habe, ist eine Gemeinschaft,die konsequent nach sozialökolog Kriterien lebt u wirklich gut funktioniert.. Abgesehen v d grossen Ökodörfer wie Siebenlinden.Suche hier Kontakt/Vernetzung mit anderen, die einen ökolog bewußten Lebensstil haben, ernährungsm teilautark leben u gerne an der Entwicklung einer Gemeinschaftsidee arbeiten würden..als Überlebensstrategie in einer Zeit, die sich haupts an konsumistischen u monetären Werten orientiert.Gerne im norddeutschen/ Ostseeküstenraum – vorerst Erfahrungsaustausch.

  15. Helmut

    Klasse Einstellung. Hach, ein Hauch davon war wieder auf dem diesjährigen Fusion-Festival zu erleben. Leider hat mich der Alltag nun wieder und eine komplette Umstellung auf das alternative Leben ist momentan nicht möglich. Aber Stück für Stück ein wenig mehr :)

    Macht weiter so und ich freue mich auf viele neue Blog-Beiträge.

    LG :)

  16. hariet wolff

    habe ein ähnliches project(zurück zur natur, altes wissen entdecken,selbstversorgen …), mitten in trandylvanien nur bin ich wie, eva, kein vegetarier und bei weitem kein kombativer veganer. ich halte es eher mir der indianischen auffassung " achte das tier das dich ernährt indem du auch das letzte hährchen verwendest…glaube das schlimmste in unserer gesellschaft ist die sinnlose verschwendungssucht ob tiere, pflanzen, rohstoffe, nichts wird geachtet,geehrt und geliebt…für mich sind pflanzen genauso lebewesen wie wir nur mit einem viel langsameren lebensrythmus

  17. Pingback: Noch sechs Wochen

  18. Karl-Heinz Häu&

    Genau richtig diese Einstellung, es ist bereits alles da und wenn die Vision manifestiert ist, werden sich genau die Menschen treffen, die zusammenpassen.

    Wir werden auch den Besitzer finden, der bereits einen Hof hat und nur darauf wartet, dass diejenigen kommen, die es verstanden haben, was eine Gemeinschaft ausmacht.

    Das größte Problem, was ich in den letzten Jahren festgestellt habe, ist das Loslassen alter maroder Strukturen, was nur beweist, was das Geld aus Menschen macht und sie sind dadurch nicht mehr so schnell gemeinschaftsfähig.

    Es gibt nichts schöneres, wieder Eins zu sein mit der Natur.

    Respekt an die jungen Leute, die es schon jetzt erkannt haben was Sache ist.

  19. Micha Vimal Prarthi

    Lieber René,

    da gibt es Dinge, auf die du oder andere nicht gerne verzichten wollen. Das ist sehr gut zu verstehen.

    Ich denke, im Grunde ist es weniger wichtig WAS man tut, sondern eher WIE man es tut. Das bewusste WIE lässt das Eine oder Andere oft als überflüssig erkennbar werden.

    Darüber hinaus lässt eine Umgebung, die nicht lautstark für Ablenkung und Konsum wirbt, die Wunschmaschine in uns sehr schnell viel ruhiger werden.

  20. René Assmann

    Hallo, das ist eine tolle Idee. Ein Ort ohne Neid und Egoismus. Ein Ort zurück zur Natur. Ein Ort, wo man noch weiß, was Menschlichkeit und Fürsorge bedeutet. Ja, ich könnte mir auch vorstellen, an so einem Ort zu leben. Ich bin auch überzeugt davon, dass es früher oder später eine Welt ohne Geld geben wird. Das Schwierige ist nur, die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Aber solch ein Ort wäre ein Anfang und ein gutes Beispiel, wie es funktionieren kann. Es gibt allerdings ein paar Punkte über die es sich zu diskutieren lohnt. Was ist mit Menschen, und ich nehme mich da nicht aus, die nicht vegan, sondern mindestens vegetarisch leben wollen? Ich stelle mir vor, an so einem Ort werden Tiere artgerecht gehalten und es sollte erlaubt sein, tierische Produkte wie etwa Käse produzieren zu können. Wie soll das mit unserer Reiselust in ferne Länder funktionieren? Ich denke, in einer Welt ohne Geld, aber ohne auf die Mobilität zu verzichten, sollte es mehrere Orte geben, die zu einem Netz miteinander verflochten sind. Freue mich auf die Diskussion.

  21. Peter Broos

    Ich find die idee einfach toll!

    Und so ein platz zu finden ist garnicht schwer, wen man sich umschaut werden so einige bauernhöfe zum verkauf und mietkauf angeboten man muss also kein millionär sein um sowas aufzubauen und zu verwirklichen!Ich kann mir gut vorstellen das dass klappt! Hab auch schon von ökudörfern gelesen aber das war immer so miete zahlen oder einkaufen ich will aber unabhängig von geld werden!

  22. Micha Vimal Prarthi

    Lieber Michael, ich denke, es ist ein mehr oder weniger bewusster kollektiver Traum, der lediglich von der Reizüberflutung unserer Zivilistation verschüttet wurde.

    Ich denke übrigens auch, es bleibt uns nur noch das Echte, das wirklich menschliche Miteinander, das auch die Erde samt aller Kreaturen als Gesamtorganismus begreift. Und es bleibt uns nur noch das Wiederentdecken unserer innersten Natur, die in der von dir beschriebenen Umgebung ein "artgerechtes" Zuhause finden würde.

    Ich denke letztendlich, dass solche wundervollen Lebensräume recht bald überall Schule machen werden, auch wenn sie den selbsternannten Führern der augenblicklichen Völkergemeinschaften gar nicht gefallen werden.

    Mein Traum ist auch mein Traum….wir können etwas bewegen…

  23. eva

    Ein ambitioniertes Projekt, für das ich Euch alles erdenklich Gute wünsche! Ich persönlich unterscheide mich zu sehr, um als Bereicherung dabei sein zu können. Denn ich bin nicht vegan – ja noch nicht einmal vegetarisch und ich mag Tiere am Bauernhof ;)

    Viel Freude weiterhin,

    Eva

  24. Claudi

    Hi Michael,

    die Vision ist ein feine – die ähnelt sehr der Meine… :-)) *freufreu*

    (hab das hier vor ca. nem Jahr ma gepostet)

    ich bin selbst am Kreieren und Planen einer freien Gemeinschaft….

    bin am vernetzen mit MEnschen, die ähnlich tickern. hab einige Menschen diesbezüglich auch schon kennengelernt. – und jeder weiß wieder was mehr und Gutes….

    Für mich ist es mittlerweile Lebenseinstellung geworden, gemeinsam – gesund – frei – kreativ – friedvoll – offen lebendig – selbstversorgend – natürlich und und und leben zu werden… und ich bin soooooooo bereit, mich AKTIV mit einzubringen…

    i. M. lebe ich in nem kleinen Kurstädtchen merke Tag für Tag mehr – wie mich das "ECHTE" Leben zieht… –

    umso mehr freut es mich, wenn es Menschen gibt – wie Dich – die auch solche Visionen haben… und mit Aktiv planen wollen…

    Michael ich bin dabei – freu mich über nen guten Austausch – machen wir ja scho a bissi über FB…. *grins*

    wie siehts aus, wollen wir in naher Zukunft mal ein Zusammentreffen von Menschen organisieren, die diese Vision im Herzen tragen… so ganz real und zum in die Augen schauen… :-))

    ich grüß Dich herzig, freu mi auf Antwort und bis

    bald…

    Claudi
    http://www.mensch-u-sein.de

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Wir sind übrigens nicht nur Michael, sondern auch Lisa. ;)

      Ja, finde ein Treffen im Prinzip sehr gut. Wobei wir schon von Anfang an ganz fair sein sollten. Bevor also alle Beteiligten Energie aufwenden und vielleicht auch Geld und viel Zeit (Anreise zum Treffen, etc.) sollten sich alle klar sein, dass diese Vision von uns hier auch gleichzeitig die Mindeststandards für eine Gemeinschaft beschreiben, in der wir zufrieden leben und aufblühen können. Egal ob es der vegane Lebensstil ist, die Landwirtschaft ohne Tiere, Gift und Maschinen, ein Leben ohne unnötigen Luxus, Verantwortung für das Leben auf diesem Planeten zu übernehmen, usw. sind Werte für uns, von denen wir nicht abweichen können.

      Verstehst Du diesen Punkt?

      Wie ist das bei Dir? Du schreibst, Deine Vision sei eine ähnliche. Wo unterscheiden sich unsere Visionen voneinander?

      Liebe Grüße,

      Michael

  25. Udo Kupsch

    Hallo, wir träumen einen ähnlichen Traum.

    Den Platz hat uns Mutter Erde schon "aufgedrängt", und ein Teil unseres Lebenstraums hat sich auch schon manifestiert.

    Nun träumen wir hier in Deutschland, Overath (Nähe Köln), "unser" Andersland und wünschen uns ebenso – genau wie Ihr – dass Menschen ihren Weg hierher finden und nicht nur mitträumen, sondern auch ihren Lebensraum in unserem gemeinsamen LebensTraum gestalten.

    Wie wär´s – vernetzen wir uns? :-)

    Liebe Grüsse

    Johanna und Udo

  26. Pingback: Tweets that mention Unsere Vision | Experiment Selbstversorgung -- Topsy.com

  27. Pingback: Auf zur nächsten Runde! | Experiment Selbstversorgung

Schreib uns Deine Meinung!

Wir freuen uns darüber, dass du zum Thema beitragen willst.

Mit dem Absenden dieses Kommentars akzeptierst du die Kommentar-Richtlinien.

Abonniere unseren Artikel-Newsletter!

Schreib dich jetzt in unseren kostenlosen Artikel-Newsletter ein und du bekommst wie 8.900 andere Leser*innen einmal die Woche einen Überblick über unsere neuesten Artikel: