Trockenshampoo aus dem Küchenschrank

Ein super easy DIY Trockenshampoo

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
24. April 2013

Kennst Du Trockenshampoo? Ich selbst habe sowas nie besessen, aber ich weiß noch, dass ich es im Teenager Alter vielleicht 2 oder 3 mal verwendet habe. So im „Notfall“. Für alle, die es nicht kennen: „Trockenshampoo“ bekommt man üblicherweise in Spraydosen (die wie Haarspray aussehen) und man sprüht sich dabei die fettigen Haare ein und bürstet das weiße Zeug wieder raus. Zauberei!

Zauberei?

Nein, eigentlich gar nicht. Ich hatte seit dem zum Glück nie mehr Bedarf an dem Zeug, aber letztens war wieder so einer dieser Tage… Verpennt und nur noch wenig Zeit um zu einem wichtigen Termin zu kommen. Und den Fehler gemacht, die Haare am Vorabend nicht mehr zu waschen.

Also was tun mit den fettigen Haaren? Mir fiel das besagt Trockenshampoo ein aber natürlich hab ich sowas nicht zu Hause. Da es im Internet natürlich mittlerweile für alles eine Lösung gibt, hab ich mal angefangen zu recherchieren und siehe da, die Lösung ist so einfach und naheliegend!

Trockenshampoo selber machen

Maisstärke! Sonst nichts. Gar nichts :) Eigentlich ist es total logisch. An den Haaren sitzt Fett und man braucht etwas, dass das Fett aufsaugt. Theoretisch funktioniert wahrscheinlich auch Mehl oder anderes Zeug, das saugt…

Und so funktionierts

Zuerst massierst Du etwa einen Esslöffel Maisstärke (ich hab glaub ich etwas zu viel genommen) gut in die fettigen Ansätze und die dortige Kopfhaut ein. Anschließend kopfüber gut ausbürsten, und dann normal weiterbürsten, bis die Stärke wieder weg ist. Ich musste zwischendurch meine Bürste immer wieder etwas „ausstauben“, weil sie mit Stärke gesättigt war.

Bääh, fettig! Das wollten jetzt alle sehen :D

Bääh, fettig! Das wollten jetzt alle sehen :D

Trockenshampoo

Ein bisschen Maisstärke und man wirkt 50 Jahre älter ;)

 

Shinyyy! (hab leider erst am Foto gesehn, dass ich es nicht perfekt ausgebürstet habe - entschuldigt!)

Shinyyy! (hab leider erst am Foto gesehn, dass ich es nicht perfekt ausgebürstet habe – entschuldigt!)

Also ich muss sagen, es hat super funktioniert :) Bisher habe ich das zwar nie gebraucht, aber ich werde es wohl jetzt öfters anwenden, weil ich bald meinen 2. Versuch starten werde, nur noch mit Wasser Haare zu waschen. Und da die Kopfhaut dabei erstmal massig Talg produziert, bevor sich alles wieder einpendelt… Kann das sicher nicht schaden :) (Wie bei Hautpflegeprodukten auch, haben Shampoos die Wirkung, dass die natürliche Talg-Fettschicht immer zerstört und weggewaschen wird, was die (Kopf)haut zu einer übermäßigen Produktion Talg anregt… gleiches Spiel mit „Bodylotions“, oder auf den Lippen mit „Labellos“ oder das böse Wattestäbchen im Ohr *michertapptfühl*) über Ähnliches habe ich hier schonmal geschrieben.

„Wildschweinborsten“ Bürste

Was ich übrigens wärmstens empfehlen kann, ist eine Bürste mit „Wildschweinborsten“ – Bitte! Falls jemand vegane Alternativen kennt – haut raus eure Links! Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass nur Wildschweinborsten das Prinzip „Ich sauge Talg auf und verteile es gleich in den Haaren“ erfüllen… Ich weiß nur leider nicht, wie es sonst nennen soll, aber denke, dass jede/r schonmal von Wildschweinborstenbürsten gehört hat…

EDIT: Kurz als Zusammenfassung von den Tipps aus den Kommentaren:
Versuch es mal mit einer normalen Bürste, vielleicht verteilt sie das Fett genau so gut ;) Aber immer schön von der Kopfhaut bis in die Spitzen bürsten!

+ die Links zu den verschiedenen vorgeschlagenen veganen Alternativen: Kostkamm, Vegan Wonderland und Culumnatura.

Wildschweinborstenbürste für die es hoffentlich eine gute vegane Alternative gibt...

Wildschweinborstenbürste für die es hoffentlich eine gute vegane Alternative gibt…

Jedenfalls, seit ich mich täglich ausgiebig damit Bürste (plötzlich machen die „100 Bürstenstriche“ Sinn ^^) – und somit den Talg von der Kopfhaut bis in die Spitzen schön gleichmäßig verteile – muss ich viel seltener Haare waschen. Maximal 1x pro Woche! Wichtig ist wie gesagt, immer von der Kopfhaut bis ganz unten. Meist ist es ja oben fettig und die Spitze sind trocken – eben mangels richtiger Bürstel-Einheiten :)

Was ich noch dazu sagen muss: Ich hatte schonmal so eine Borstenbürste, war aber unzufrieden, weil sie bei meinen dicken Haaren nur an der Oberfläche entlang gekratzt hat – also von „bürsten“ konnte da echt nicht die Rede sein :) Irgendwann habe ich aber mal eine gesehen, die zusätzlich Plastikstifte hatte! Tadaaa! Einfach ein Traum :) Es ist überhaupt die angenehmste Bürste die ich jemals hatte!

Ich habe auch eeeendlich eine Methode ge- bzw. erfunden sie gut zu waschen (unbedingt nötig, da sie dankenswerterweise viel Staub und Fett auffängt). Und zwar nehm ich sie mit unter die Dusche, seife sie ein und bürste dann mit einer anderen, alten Bürste dagegen, dass es nur so schäumt :) Danach ist sie wie neu.

Übrigens: Haare sind im nassen Zustand aufgeweicht und empfindlicher: Daher nur trocken bürsten – am besten VOR dem Haare waschen.

Soweit der Exkurs zu meiner Bürstenliebe :) Ich hoffe das und das Easypeasy Trockenshampoo waren interessant für Dich!

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88 Gedanken über “Trockenshampoo aus dem Küchenschrank

  1. dinah

    hi,
    versuche das mit dem shampoofrei jetzt seit ein paar wochen, ich trage die haare zur zeit nur als zopf, weil man so die fettigen ansätze verstecken kann. das mit dem mehl bürsten geht bei mir gar nicht gut, daher habe ich dazu eine frage: warum ausgerechnet maisstärke oder roggenmehl? ich habe kartoffelstärke da und habe es einmal mit weizenmehl versucht. es trocknet beides unfassbar meine sowieso schon recht trockene kopfhaut aus, und das fett wird nicht wirklich gut aufgefangen. bevor ich mir jetzt roggenmehl kaufen gehe, würde ich gerne wissen, warum ausgerechnet rogge? ich denke ob kartoffel oder maisstärke wird ja egal sein oder? also trocken bürsten nimmt das fett bei mir jedenfalls nicht so gut auf, dass ich die haare nochmal offen tragen kann, leider. aufgeben will ich aber noch nicht, also bin ich für hilfe wirklich dankbar ^^

  2. Ria

    Hallo Lisa
    Ich werde „water-only“ und 100x bürsten auch ausprobieren. Danke für’s Teilen deiner Erfahrungen!
    Seit ein paar Monaten trinke ich täglich ein Gläschen Saft mit einem Teelöffel Schwarzkümmelöl drin. Hoffe damit meinen alljährlichen Heuschnupfen einzudämmen. Nun zeigt sich eine Nebenwirkung: Meine dünnen, trockenen Haare, die zwei Monate nach dem Friseur jeweils bereits wieder ganz viel Spliss haben, sind deutlich dichter und nun nach über vier Monaten immer noch ohne Spliss…
    Liebe Grüsse
    Ria

    1. Vanessa

      Hab‘ ich auch mal ne Weile versucht, bis mir dann (wenn man es zu oft & intensiv wohl anwendet) ziemlich viele Haare ausgefallen sind. Meine Methode, dass man gar kein Trockenshampoo mehr braucht, ist einfach Haare mit natürlichen Mitteln waschen (Roggenmehl, etc.) und wenn es unbedingt sein muss Roggenmehl als Trockenshampoo zu verwenden :)

  3. Heidi

    Hallo…ist es aber nicht so wenn man nur noch mit wasser waschen will und den waschrhythmus verlängern will, dass das trockenshampoo ja wie das waschen den talg entfernt und somit für das zu erreichende ziel (dass die haare langsamer fetten) kontraproduktiv wirkt?

  4. Nancy

    Hallo,
    die Idee mit dem Mehl war vorgestern meine Rettung. Ich war vor anderthalb Wochen beim Frisör und habe mir ganz vereinzelt dezente blonde Strähnchen machen lassen. Meine sowieso schon schnell nachfettende Kopfhaut (alle 2 Tage waschen) ist förmlich explodiert. Ich habe die Haare mehrfach gewaschen und trotzdem waren sie sofort extrem strähnig, sobald sie trocken waren. Es war mir richtig peinlich, so rumzulaufen. Nicht mal Anti-Fett-Shampoos haben mehr geholfen. Dann erinnerte ich mich an diesen Artikel mit dem Mehl. Also habe ich mir einfach zwei Hände voll Roggenvollkornmehl auf den Kopf geschmissen und ordentlich verteilt. Und siehe da! Sie waren zwar wie gepudert, aber überhaupt nicht mehr verkleistert. Das habe ich dann nach einer gewissen Einwirkzeit kräftig ausgekämmt und konnte mit den Resten, die man aber nur sah, wenn man mir ganz nahe kam und direkt danach suchte, sogar zur Arbeit gehen. Die Frisur war so fluffig und hat so super gehalten. ;-) Aber darauf kam es nicht an, ich wollte es eben ordentlich aufsaugen lassen. Heute Morgen habe ich mir nun die Haare wie gewohnt gewaschen und hinterher eine Essigspülung gemacht. Und es ist ein Wunder! Meine Haare glänzen und sind so locker und seidig wie schon ewig nicht mehr. Ich bin gespannt, ob das Nachfetten jetzt auch etwas länger dauert.
    Ich werde nun erst mal meine Shampoos aufbrauchen nach und nach und dann schauen, ob ich nicht auch zum Roggenshampoo (in trockener oder flüssiger Form) umsteigen kann.

  5. Artemis

    Huhu,

    würde es gerne probieren. Ich selber habe noch Reste einer Dauerwelle im Haar und Naturlocken die immer stärker werden (züchte ich gerade). Daher ist nix mit ausbürsten. Ginge das denn auch irgendwie ohne auskämmen (kämmen tu ich eher vor dem Haarewaschen, weil ich sonst aussehe wie ein Afro)? Habe die zwei Sachen aktuell nicht da, daher kann ich keinen Test durchführen. Kann ich sowas wie ins Haar „pudern“ und dann einfach wieder ausschütteln oder gibts da eine bessere Herangehensweise? Müsste zu Kakao greifen, habe braunes Haar.

    Freue mich über Antwort.

    Artemis

  6. Michaela

    Hallo, ich wasche jetzt seit 3 Wochen nicht und bin noch nicht wirklich zufrieden. Mein Haar sieht gar nicht mal so mega fettig aus, fühlt sich aber klebrig an. Na mal sehen…nächste Woche zur Silberhochzeit meiner Tante muss ich mir was einfallen lassen!
    So wie du bin ich auch Fan diese Bürste. Leider keine vegane Variante entdeckt. Schade. :-(
    Dennoch, die beste Bürste, die ich je hatte. Nur leider ist sie nach jedem Kämmen regelrecht schmutzig. Ich weiß ja nicht, wie das mit Shampoo wäre oder wie das bei jemandem ist, der die NoPoo-Gewöhnungsphase hinter sich hat…. Wäscht du deine Bürste täglich? Ich hab Angst, dass es dem Holz schadet. Wenn ich nun schon die Bürste unvegan kaufen musste, will ich sie natürlich auch in Ehren halten und will, dass sie sehr lange hält und nicht kaputt geht, weil ich sie zu oft nass mache…

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Michaela! Bin mittlerweile aus dem selben „Problem“ heraus riesen Fan von Roggenshampoo! Probiers mal! Und meine Bürste hat es leider nicht überlebt… Also die Borsten schon, aber nicht die Plastikstifte! Ohne die komme ich nicht mehr durch meine dicken Haare… aber mittlerweile hab ich eine ganz normale Bürste, die aus einem Guss aus Kunststoff ist (eine geschenkte, ganz billige ^^) weil bei allen anderen, immer die Kügelchen von den Stiften abgegangen, oder die Stifte ganz abgerissen sind! Oder das Bürstenbett ist abgegangen und und und…. Reicht vollkommen!

  7. Yvi

    Hallole

    ich bin zufällig auf euch gestoßen und gleich hellauf begeistert. Auch ich habe den Traum, mich und meine Familie weitestgehend selbst versorgen zu können und auf industriell verarbeitete Produkte zu verzichten.
    Zum Thema Trockenshampoo kann ich auch sehr gut Heilerde empfehlen. Besonders bei empfindlicher Kopfhaut hat Heilerde einen positiven Einfluss. In einem Gewürzstreuer abgefüllt lässt sie sich auch super auf der Kopfhaut verteilen und verteilt sich nicht zu sehr im Umfeld ;-)
    Meine Haare bürste ich auch schon seit Jahren mit einer Wildschweinborsten- Bürste (was für ein Wort ;-)…..) und hab damit gute Erfahrungen gemacht.

  8. Ariane

    Super Anregungen auf dieser Seite. Als Trockenshampoo funktioniert übrigens auch Babypuder – hatte nix anderes zur Hand. Allerdings pudere ich nur die fettigen Haaransätze. Dann geht’s auch leichter mit dem Ausbürsten. Die Bürste mit den Naturborsten habe ich schon seit vielen Jahren. Diese Investition hat sich sofort ausgezahlt. Meine Kopfhaut neigt auch zum Juckreiz. Deshalb werde ich mal den Versuch mit Kernseife und die Alternative Roggenmehl-Shampoo ausprobieren. Mit Essig spüle ich nicht mehr – davon werden meine Haare extrem strohig.

  9. Ursula

    Hallo,

    (Speise-)Stärke ist übrigens auch nützlich wenn man Fettflecken in der Kleidung hat. Aufstreuen, evtl. bischen reinrubbeln und einwirken lassen. Nach einer Weile die Stärke ausbürsten oder absaugen. Im Extremfall widerholen. So braucht man keinen Spezialreiniger und die Fettflecken verschwinden trotzdem. Zumindest bei Baumwolle funktioniert das prima!
    Liebe Grüße
    Ursula

  10. Kristin

    Als Trockenshampoo habe ich eine Zeitlang Babypuder benutzt.

    Nun benutze ich einfach die Heilherde „magenfein“ – da entsteht auch nicht so ein Grauschleier (der mich persönlich bei blonden Haaren aber nicht stört)

  11. tess

    Vielen Dank für den tollen Tip. Ich bürste mir jetzt auch nur noch die Haare, wasche sie manchmal mit klarem Wasser und wenns zu fettig aussieht, nehme ich deine Trockenshampoo-Methode. Das klappt ganz wunderbar und ich spare so eine Menge Geld!!! Ich bin wirklich sehr glücklich über diese wunderbaren Tips. Vor noch nicht allzu langer Zeit hatte ich nämlich plötzlich andauernd Schuppen und fettige Haare. Dann benutzte ich Heilerde und die ist eben nicht ganz so billig und es ist auch etwas aufwendig.

  12. Anne-Kathrin

    Bester
    Tipp
    Ever!!

    Der Hammer! Ich wasche mir gerne mal Abends die Haare, wenn ich am nächsten morgen früh raus muss, bin aber eigentlich immer etwas unzufrieden am nächsten Morgen. Mit der Maisstärke siehts super aus!!

    Man muss es nur echt ordentlich ausbürsten, bei meinen blonden Haaren sieht mans zwar in den Haaren nicht, aber dann auf der Kopfhaut – Und das ähnelt Schuppen doch verdächtig :D

  13. Elredana

    Hallo Lisa,

    mich würde interessieren, ob du immernoch ohne Shampoo unterwegs bist oder schon „rückfällig“ geworden? ;-)
    Ich habe nun seit 2 Monaten das Experiment bei mir laufen und bin nach anfänglicher Skepsis (Haare waren doch schnell sehr fettig) eigentlich inzwischen recht überzeugt. Was mich allerdings nervt sind folgende Punkte:

    1) Ich muss die Haare eigentlich weiterhin alle 2 Tage waschen, da sie sonst zu schnell fetten (oder eben Trockenshampoo wie Mehl oder Stärke, aber das bekomme ich immer nicht vollständig ausgebürstet, sodass es aussieht, als hätte ich viele Schuppen).

    2) Durch das Bürsten habe ich fast immer so winzige Schüppchen am Ansatz, die ich auch nicht rausgebürstet bekomme. Auch direkt nach dem Waschen mit Wasser, wenn ich vorher fleißig gebürstet habe, sind häufig welche da.

    3) Wie oft reinigst du die Bürste? Ich müsste das theoretisch alle paar Tage machen, weil sich soviel Staub dort sammelt (wahrscheinlich durch das Fett angezogen). Wenn ich es nur ca. alle 2 Wochen mache, habe ich manchmal das Gefühl, dass ich allein durch die Bürste mehr Fett ins Haar bringe.

    4) Du hast mal irgendwo geschrieben, dass du auch häufig eine juckende Kopfhaut hast. Bei mir ist das genauso. Spätestens den zweiten Tag nach dem Haare waschen (ob mit Shampoo oder ohne ist dabei egal) juckt die Kopfhaut. Ich hatte die Hoffnung, dass es sich bessert, wenn ich kein Shampoo mehr benutze, da sich die Kopfhaut beruhigen kann und selbst nachfettet und dann nicht mehr so trocken ist. Aber es hat sich nicht wirklich was geändert. Manchmal bilde ich mir nur ein, dass wenn ich wirklich jeden Tag seeeehr gründlich bürste, dass dann nichts juckt. Wie ist das bei dir, hat sich was geändert?
    Interessanter weise war ich im Mai mal bei einem Naturfrisör (dadurch bin ich überhaupt erst zum Bürsten etc. gekommen..), der hat aber mit Shampoo gewaschen und ich hatte meine Haare mit Naturpflanzenfarbe färben lassen. Danach habe ich dann nur gebürstet und ein bis zwei Wochen meine Haare nicht gewaschen. Da war nichts fettig und hat nichts gejuckt. Aber das habe ich danach nie wieder hinbekommen. Verstehe ich bis heute nicht?!

    Hast du vielleicht ähnliches erlebt und noch ein paar Tipps für mich?

    viele Grüße und weiterhin viel Erfolg, euer Projekt ist spitze (und mein heimlicher Traum..)!

    Elredana

  14. Manu

    Coole Sache! Ich benutze auch seit längerem Lavaerde, aber rein mit Wasser wär natürlich viel besser!
    Eine Frage: wie pflegst du deine Wildschweinbürste? Meine habe ich bisher mit Babyshampoo gewaschen, aber wenn ich ganz ohne Shampoo leben möchte, was nehm ich dann? Ausbürsten/Haare entfernen alleine reicht leider nicht aus, da bleiben Rückstände (Fett) in der Bürste…

    1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Hi Manu!

      Diese Bürste verwende ich mittlerweile gar nicht mehr, weil alle Plastikstifte abgebrochen sind (also nur die Kügelchen oben und somit musste ich alle ziehen weil sie sonst die Kopfhaut aufkratzen). Ich verwende jetzt eine ganz normale Bürste mit dicken Holzborsten. Die tut es für mich auch. Reinigen tu ich sie so: einweichen in lauwarmem Wasser und mit einer Nagelbürste schrubbern :) (früher hab ich Seife dazu verwendet bis ich gemerkt habe, dass es auch ohne geht)

  15. Conny September

    Ich habe nun die Maisstärke ausprobiert, habe lange graumellierte Haare (52 j.) Mit meiner Naturborstenbürste war alles sofort wieder ausgebürstet und die Haare sind locker und fast wie gewaschen. Ich werde das jetzt öfter machen. von den Schampos will ich auch schon lange weg.

    Danke für diese tollten Tip!!!!

  16. Tina

    Huhu…ich benutze auch seit Langem eine Wildschweinborstenbürste und wasche seitdem meine Haare nur noch alle 2 Wochen. Aber hast Du mal versucht, eine Bürste zu nutzen, wo die Borsten direkt aus dem Holz kommen? Damit kannst du sogar auf die Plastik-Borsten verzichten, denn die Bürste drückt sich nicht ein. Bei den meisten Wildschweinborstenbürsten sind die auf einem Gummiluftbett angebracht, was sich beim kämmen nach unten drückt und man dadurch nicht bis auf die Kopfhaut kommt :)

  17. Michelle

    Hey :) Ich verfolge Euer Programm seit Kurzem und möchte erstmal vorab sagen, dass ich das unglaublich gut finde. Genau so etwas erträume ich mir auch schon jetzt! Macht weiter so, ich wünsche euch ganz ganz viel Erfolg und dass sich eure Vision vielleicht bald in Realität umsetzt.

    Nun zum Trockenshampoo…
    Das ist super. Ich wollte schon die ganze Zeit auf Shampoo verzichten, aber meine Talg-Produktion ließ das einfach nicht zu (spätestens nach 3 Tagen war eine Dusche nötig (vielleicht weil ich noch in der Pubertät bin)). Nun dachte ich, ich probiere das DIY-Trockenshampoo mal aus. Hatte aber keine Stärke mehr, also habe ich etwas Weizenmehl benutzt und das ist fantastisch. Bin sehr zuversichtlich, dass ich in Zukunft nur noch Wasser benötigen werde um meine Haare zu waschen :)

    Beste Grüße,
    Eure Michelle

  18. Nelli

    Hey Hey also das mit dem trockenshampoo hab ich auch schon ausprobiert es funktioniert auch mit Mehl und babypuder ;) man bekommt es Super aus den Haaren wenn man sie mit einen Handtuch „durchwuschelt“ und dann föhnt :) nur so als kleiner Tipp ;) so super Seite echo interessanr :)

  19. Pingback: Zahnpasta selbermachen

  20. Bettina

    Hallo,
    ich bin auch auf der Suche nach einer Methode, „fettfreies Haar“ zu bekommen.
    Ich muss alle 2 Tage Haare waschen, wobei ich am zweiten Tag schon Trockenshampoo aus der Spraydosen benutzen muss :-(
    Auf Dauer wird mir das echt zu teuer, deshalb find ich den Tipp mit der Stärke gut und werde es auch ausprobieren.
    Wie und was genau benutzt ihr generell zum Haare waschen und wie oft wascht ihr sie dann.
    Ich benutze momentan die billig Shampoos von den Discountern. Ich kann mir auch keine teuren Mittelchen leisten.
    Deshalb würd ich mich sehr auf eure Tipps und Methoden freuen.

  21. Johanna

    Danke für den Tipp mit der Maisstärke, klappt für mich ganz gut!

    Diesen Sommer hab ich überhaupt nur ab und zu die Maisstärke benutzt, oder nur mit Wasser gewaschen. Und fleißig gebürstet!
    Und ich hab noch was lustiges probiert: Beim Baden in der Donau kam mir die Idee, mit dem Schlamm die Haare zu waschen. Funktioniert genau wie Lavaerde! Einfach in die nassen Haare rubbeln, dann untertauchen und alles rausspülen. Haarewaschen im Freibad quasi :-)
    -> vielleicht könnte man auch den getrockneten Uferschlamm sammeln – nach den Überschwemmungen lag echt viel davon herum, fast wie Sandstrände – und zu Hause aussieben und statt Lavaerde benutzen. Ein kleines Problem beim Haarewaschen im Fluss waren nämlich die winzigen Kieselsteinchen, die im Schlamm sind. Das hat ein bisschen gedauert, die wieder herauszukriegen.

  22. Pingback: Nie mehr Shampoo | Experiment Selbstversorgung

  23. anja

    hey danke…. mein leben lang hasste ich meine dünnen, so schnell fettenden haare. mein akkupunkteur meinte schon immer, 4 wochen ohne shampoo und ich dachte ne… da muss ich 4 wochen in eine alphütte allein… aber mit 2 kleinkindern geht nicht! per zufall fand ich deine seite. nun bin ich 2,5 wochen dran mit maisstärke am abend (so alle 2 tage.) ab und an mit wasser waschen. 1 x mit babyshampoo und 1x mit kernseife und essig. meine haare sind im moment so toll wie noch nie. sie riechen nach haare aber ich mag eh keine kunstdüfte und sonst reib ich sie ein bisschen im lavendel draussen. wildschweinbürsten gibt mir ein gefühl der hygiene und es stimmt… die haare glänzen, sind voluminös wie noch nie und nicht stränig (nicht mehr.) wow. hoffe ich brauch nie mehr shampoo. wir haben hier aber sehr hartes wasser und ich hab schon gelesen, dass das ein problem sein kann für nie mehr shampoo… mal gucken, vielleicht ab und zu kernseife. für meine zapfenlockigen kinder ist die schweinebürste übrigens auch die erlösung von der ewigen zupferei beim bürsten. danke dass du deine erfahrung geteilt hast. sie hat mir so geholfen. wie ist dein haarexperiment gegangen? ach ja und benutzt du normale zahnpasta oder hast du da auch schon experimentiererfahrung mit paste selbstgemacht bzw. ohne fluor? gruss anja

    1. Lisa Pfleger

      Liebe Anja!Danke für Deinen Bericht!Weißt Du inwiefern hartes Wasser ein Problem ist bei „ohne Shampoo“? Haben wir nämlich auch.Bei mir ist es so, dass ich gestern zum ersten mal wieder mit Shampoo gewaschen habe, weil ich so kleine Schüppchen mit Bürsten und „nur-Wasser“ dann auch nicht mehr rausbekommen hab.Mal schauen wie es jetzt weiter geht. An sich hat es super geklappt! Und sie haben eigentlich nicht fettig ausgesehen. Nur die Schüppchen haben mich gestört, weil sie halt dann doch am Ansatz festgeklebt sind und ich es mit der Bürste nicht bewerkstelligen konnte (Muss aber auch zugeben, dass ich sehr nachlässig war mit Bürsten in letzter Zeit).Zahnpasta: Ja ich putze manchmal mit Natron. Manchmal auch mit Salz. Manchmal mische ich mir was mit Minze und Salz. Die meiste Zeit bin ich aber damit beschäftigt alte Zahnpasta aufzubrauchen ^^Natron hinterlässt auf jeden Fall ein gutes Mundgefühl. Nur das minzige fehlt mich manchmal. Deswegen das mit der getrockneten Minze manchmal ;)Alles LiebeLisa

      1. Zuckerschote

        Hallo ringsum – ich hätte einen Tipp, falls der noch nicht genannt wurde!?
        Bei zu hartem Wasser ists hilfreich ein wenig Aloe hinzuzufügen.
        (Kauft euch einfach 2 Pflanzen, somit habt ihr immer genug zur Verwendung)
        Man schneidet einfach immer soviel ab, wie nötig..
        Ich liebe diese Pflanzen!
        Viel Freude und Erfolg wünscht Zuckerschote

        1. Elredana

          Hallo,

          was genau ist denn eigentlich das Problem bei zu hartem Wasser?

          Und zu der Aloe würde mich interessieren, wie das genau funktionieren soll? Pürierst du die mit Wasser und benutzt das dann als Shampoo oder brühst du dir eine Art Tee/ Aufguss daraus, den du auf die Haare gießt?

          viele Grüße,

          Elredana

  24. Emerald

    Ich hab jetzt nicht alle Kommentare gelesen und damit keine Ahnung, ob das schonmal kam, aber wenn man dunkles Haar hat, kann man auch Kakao benutzen. Das macht keine hellen Flecken im Haar, wirkt gut und der Kopf riecht nach Schokolade :) Allerdings sollte man das nicht auf die Kopfhaut reiben, sonst wird diese bräunlich. Ein nasses Wattestäbchen kann aber auch das korrigieren.
    Bei mir klappt es super, vielleicht hilft es auch anderen :)

    1. Lisa Pfleger

      Wurde glaub ich schon ein paar mal gesagt, Emerald! Trotzdem Danke.Ich möchte an dieser Stelle nur bzgl. der Kakaoproblematik zu denken geben. Ich versuche ja so gut es geht darauf zu verzichten (was mir eh kaum gelingt, aber zumindest in der Theorie ist es im Kopf).Also bitte wenn's sein muss auf faire Bedingungen achten (wenn das überhaupt möglich ist, ich bin da eh sehr am zweifeln) und sonst einfach „das Gute, was so nah liegt“ nehmen :D (bei Maisstärke bitte auch auf Gentechnikfrei achten).Happy brushing!Lisa

  25. Kristine

    Hallo Lisa und alle anderen, die Trockenshampoo benutzen

    Wär es vielleicht möglich die Maisstärke zum Entfetten zu verwenden und nach dem mehr oder weniger erfolgreichen Rausbürsten (bei mir klappts auch nicht, ich bleibe weiß und meine Arme machen nicht mehr mit ) den Rest einfach mit Wasser rauszuwaschen? Ginge doch auch. Hat das mal jemand probiert?

    Grüße, Kristine

    1. Gianna

      Rauswaschen eher nicht – es verklumpt und klebt dann im Wasser, das hat Stärke so an sich, weil sie dann aufquillt und das Wasser (und etwaige Schmutzreste) schön miteinander verbindet. Was mir immer geholfen hat: viel bürsten, dann ordentlich mit dem Handtusch durchrubbeln (Achtung, das Handtuch muss ganz trocken sein!), den Rest vorsichtig mit dem Fön (Kaltstufe) wegpusten. Du kannst auch versuchen, Maisstärke mit etwas *stark entöltem* Kakao zu mischen, falls Du dunkle Haare hast.

  26. Akasha Avalon

    Ich habe sehr lange Haare und kann/möchte die nicht so oft waschen, da es dem Haar mehr schadet als nützt und es auch langsamer wachsen lässt. Das käufliche Trockenshampoo enthält Aluminium und Silikone. Ich meine, wer sprüht sich schon freiwillig hirnzellenzerstörendes Aluminium direkt auf den Kopf? Also habe ich viele Sachen ausprobiert. Heilerde und Ghassoul geht ganz gut. Stärke klebt mir zu sehr an den Haaren und wenn man was davon ins Gesicht bekommt (z.B. an den Haaransätzen) klebt das absolut fest. Was (für mich) sehr gut funktioniert ist Babypuder (besteht aus Talkum und Parfüm), wenn man es mit Duft mag, ansonsten nur Talkum (ist gemahlener Speckstein). Und zur Not, wenn ich weder Babypuder noch Talkum im Haus habe, funktioniert normales Weizenmehl auch ganz prima. Bei Weizenmehl habe ich sogar den Eindruck, dass meine Haare irgendwie damit wohl fühlen.

    1. Kai

      Ach wie schön!!!!
      da wir in nächster zeit ( 04.04.14 :-)nach Portugal in den Wald, mit Quellwasserversorgung ziehen werden und nicht an eine Kläranlage angeschlossen sind haben wir uns vor nicht all zu langer Zeit die Frage gestellt wie wir in Zukunft unsere Haare ohne Zeugs aus dem Supermarkt sauber bekommen und es soll absolut unschädlich für unsere Umgebeung sein. Die meisten Fragen sind somit beantwortet!!!!
      Danke und Herzliche Grüsse
      Kai

  27. Barbara

    Bezüglich Deo gibt es neben den zahlreichen Rezepten, die man mittlerweile findet, auch eine ganz einfache Alternative für den "normalen" Schwitzer im Alltag:

    hochwertige Hydrolate!

    Hydrolate entstehen bei der Wasserdampfdestillation (Herstellung ätherischer Öle) als "Nebenprodukt", welche die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze enthalten. Sie werden in der Aromatherapie hoch geschätzt und gerne eingesetzt!

    Ich selber schwitze durchschnittlich viel, und neben meinen selber gemachten Deos verwende ich zwischendurch gerne einfach nur meine Hydrolate.

    Das Salbei-Hydrolat oder auch das Myrten-Hydrolat wäre hier natürlich besonders gut geeignet. Aber ich nehme auch sehr gerne das Rosenhydrolat oder Orangenblütenhydrolat. Ist für mich auch gleich so was wie ein Parfum :-).

    Die Hydrolate kann man dann nach Belieben auch noch mit naturreinen ätherischen Ölen bereichern. Aber bitte hier pro 100ml maximal 15-20 Tropfen nehmen!!

  28. Lena

    Ich habe nur das Problem, dass ich das Mehl nicht mehr gescheit rauskriege, die Haare werden nicht mehr staubfrei und durchs rausbürsten verteile ich es nur noch über die Längen, die bei mir eh sehr trocken sind.

    Das ist blöd, gibt es da einen tipp?

  29. Pingback: Warum man Haare auch nur mit Wasser waschen kann…

  30. Karin Steyrer

    Hab mir ein absolut tolles buch gekauft "Alpenkosmetik – Naturschönheit" von Walheide Tisch und da sind absolut tolle Rezepte drinn. Sie schreibt zb ein Rezept für Trockenshampoo

    30g Brennnesselpulver

    20g Iriswurzelpulver

    10g Birkenblätterpulver

    20g Maisstärke

    12g Sheaöl

    20Tropfen Ätherisches Palmarosaöl

    Shea erwärmen mit dem ätherischen Öl mischen und schell und gründlich unter den Pulveranteil rühren.

    In Kopfhaut und Haaransatz einmassieren, einige Minuten einwirken lassen und den Rest ausbürsten.

    Klingt echt super und ich glaube es riecht auch herrlich durch das Shea- und Palmarosaöl.

    Das buch ist echt empfehlenswert wenn man von dem Handelsüblichen "Gift" weg möchte…

  31. Jenn

    Hallo,

    vielen Dank für deinen Artikel, super interessant!

    Habe mir nun auch so eine Bürste zugelegt, aber mich würde noch interessieren, wie du es hinbekommen hast, die Haare nur noch 1 mal die Woche Haare zu waschen?

    Kämmst du jeden Tag die Haare mit 100 Bürstenstrichen? Morgens oder/und Abends? Und was benutzt du als Shampoo in der Zeit?

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Jenn!

      Also ich muss sagen, dass ich vor der Bürsterei schon nur 1-2 mal die Woche Haare waschen musste! Mit schnell nachfettenden Haaren hatte ich nie Schwierigkeiten. Aktuell läuft auch mein "Water Only" Haarprojekt – Bericht folgt ;)
      Und ich kämme die Haare immer morgens (hab mal gelesen das soll man so aber keine Ahnung warum) und halte da die 100 Bürstenstriche recht konsequent ein. Immer von oben von der Kopfhaut bis in die Spitze. 25 mal kopfüber von hintern 25 mal von links seitlich, 25 mal von recht und 25 mal von vorne kämmen :) so ca…. Du kannst das natürlich auch mehrmals am Tag machen denke ich… vor allem wenn die Kopfhaut viel Talg produziert ist es sicher nicht schlecht ihn öfter zu verteilen..? Experimentiere einfach! Ich werde bald über meine aktuellen Experimente berichten :)

      Achja und Shampoo habe ich bis vor kurzem ganz normales Naturkosmetikshampoo von dm verwendet. und 1:5 verdünnten Apfelessig als Conditioner (bei Bedarf – also selten).

  32. Pusteblume

    @Gabi: Zum Zähneputzen kenne ich ein super Rezept für Zahnpulver: Zuerst getrocknete Kräuter (sehr lecker und auch desinfizierend: Salbei und Minze) mit einem bisschen Salz ganz fein zermörsern. Dann noch Schlämmkreide dazu, noch mal etwas durchrühren und in eine flache Dose füllen. Fertig.

    Das Putzen geht dann so: Zahnbürste nass machen, ins Pulver tunken und loslegen :-)

    Ich habe das bislang immer nur mal eine Zeit lang probiert und da war es sehr angenehm – weiß aber natürlich nicht, ob es auch über lange Zeit gut ist.

    1. Gabi

      Danke Pusteblume für den Tipp mit dem Zahnpulver. Bevor ich deine Nachricht gesehen hab, hatte ich schon im Internet nach Zahnpflege gesucht und ähnliche 'Rezepte' gefunden. Jetzt teste ich seit einigen Wochen ein Zahnpulver das ich zermahlen habe mit folgenden Zutaten: Schlämmkreide, Salz, Backsoda (Natron), Medizinische Kohle (hatte keine Asche), getrocknete Salbei- und Minzblätter (Minze werd ich in Zukunft wegen Homöopathie weglassen), Nelkenpulver und ein wenig Zimt. Ich finds sehr gut. Mund und Zähne fühlen sich frisch und sauber an danach. Der salzige Geschmack stört gar nicht. Find die Gewürze und Kräuter gleichen's etwas aus. Natürlich weiß ich jetzt auch nicht wie's langzeitlich aussieht. Möchte meine Zähne auch nicht damit ruinieren. Auf einem amerikanischen Blog gab's in den Kommentaren einen Link zu einer Liste wo der Abrieb von verschiedenen Zahnpasten verglichen wird. Reines Baking Soda (also Natron) ist im Vergleich zu den meisten im Handel erhältlichen Zahnpasten (in den USA) kaum abrasiv. Bei den anderen Zutaten bin ich mir aber nicht sicher weil's nicht auf der Liste stehen. Ich vermute das zermahlenes Salz sich im Mund recht schnell auflöst und Schlämmkreide ist hoffentlich zu fein um Schaden anzurichten. Hier die Liste aus den USA: <a href="https://docs.google.com/a/wellnessmama.com/viewer?a=v&q=cache:gfU0tNV9spIJ target=“_blank“>https://docs.google.com/a/wellnessmama.com/viewer…“ target=“_blank“>:www.levysmiles.com/docs/Abrasiveness_of_Common_Toothpase.pdf+&hl=en&gl=us&pid=bl&srcid=ADGEESjeXQoTCCiOTAA0muWMY8qaUzAs0iWZwwjaBHPIfCWRWMNp53HzPJl8O74-vxW7m3nPZRDuvA9jNShXhU3Q2OXibd-_zMweIdPYbmK4gVRjqAb8mistmiJv_-cuM8iYhYjXj9nz&sig=AHIEtbR9cjuersWFml7abAMjFpzCbstJKQ

      1. Gabi

        Ok, hab grad gelesen bei den Link den ich gepostet hab wird, wie bei den meisten Zahnärzten, Fluorid angepriesen. Also muss man jede Info mit Vorsicht genießen. Dennoch find ich die Liste ganz informativ.

  33. Marie

    Hallo Lisa,

    das ist ja ein genialer Trick, den werde ich bald mal ausprobieren (zumal ich schon einmal nicht geschafft habe, die Nur-mit-Wasser-Methode durchzuziehen). Ich habe unheimlich feines Haar, bei dem man das Fett so richtig schön und schnell in den Strähnen sehen kann. Buärks.

    Im Moment bin ich deshalb doch wieder bei Shampoo gelandet (leider), spüle aber gern mit Essig nach.

    Eine solche Bürse habe ich auch, allerdings hat die bewirkt, dass mein dünnes Haar nur noch an der Kopfhaut geklebt hat und ständig statisch aufgeladen war. Lange habe ich sie deswegen auch nicht benutzt…

    Finde das Thema jedenfalls sehr spannend und hoffe, irgendwann noch eine Lösung für feine Haare zu finden!

    1. Bea

      Bin durch Google auf die Lavaerde (von Logona) gestossen. Ist wirklich genial. Kriegst du in jedem Reformhaus. Ca. 5 Esslöffel mit warmen Wasser mischen, etwas quellen lassen. Haare nass machen und wie ein Shampoo in die Haare massieren und dann sehr gut ausspülen. Am Schluss dann mit einem Liter Wasser und einem Esslöffel Apfelessig spülen. Das Haar wird weich und glänzt super. Ohne Shampoo super schöne und vor allem gesunde Haare, dass auch nicht so schnell nachfettet.

      1. Mona

        Die habe ich auch, und das Beste ist: Sie funktioniert auch ganz wunderbar als Trockenshampoo :)
        Wasche jetzt nur noch mit Wasser und pudere hin und wieder ein bisschen Lavaerde drüber. Kurz drüberbürsten und sie sehen ganz wunderbar sauber, voll und kräftig aus!

  34. Die Kärntnerin

    Bin schon länger auf der Suche nach einem DIY Trockenshampoo. Ich hab's einmal mit Puddingpulver (nein, nicht vegan) probiert. Funktioniert hätte das auch, habs aber nicht mehr rausbekommen und dann doch gewaschen. Ich benutze eine Haarwaschseife, die ich sehr gut finde und Apfelessig als Spülung. Seit neuestem brauch ich aber so gut wie gar nicht mehr zu waschen, scheint an der Schwangerschaft zu liegen. Hoffe das bleibt so.

    Die Bürste interessiert mich auch, ich hatte eine, die wäre so toll gewesen, bin aber auch durch meine dicken Haare nicht durchgekommen. Wo hast du deine erstanden?

  35. Angelsdevil

    Ich nutze schon länger "Trockenshampoo" und bin super zufrieden ein fertiges Produkt hatte ich noch nie. Für dein Dunkles Haar würde auch Kakao gut gehen das fällt dann nicht so auf wenn nicht alles rausgeht ;), ich benutze Heilerde dazu weil ich das Mehl nicht rausbekomme auch mit Haare Überkopf werfen und mit den Händen die Haare bewege.

    Maisstärke ist aber auch ein guter Tipp und sicher günstiger als Heilerde.

  36. Wildkräutersepp

    Wäre schade, wenn aufgrund dieser guten Seite

    plötzlich Wildschwein-Jagd gutgeheißen wird.

    Es gibt ja vegane Borstenbürsten auf dem Markt.

    Ich sehe kein Problem, die friedliche Variante zu bewerben. Die Borstenstärke lässt sich zudem verbessern: Vegane Borsten in Kombination mit Bio-Plastikstiften. Hersteller sind froh über Kundenfeedback. Die produzieren sicher auch festere Varianten.

    Mit einer "normalen" Plastikborstenbürste erzielt man sicher eine ähnliche Wirkung. Insbesonders, wenn man sonst auch keine Scheu vor Plastik hat.

    Liebe Leute, informiert euch über Wildschweinjagd und dann wählt selbst, was friedlicher ist.

    Auf 1.05 sieht man nur -ein- Tier:
    http://www.youtube.com/watch?v=RtuoNQkm360

    Ich glaube nicht, dass sich Jagd (Pelz, Borsten,…) tatsächlich mit Ökologie, Körperpflege, Ethik vereinen lassen.

    Mit nachdenklichen Grüßen

  37. Gabi

    Ahja, Lippenpflege mache ich jetzt auch aus Bienenwachs und diversen Ölen selber. Die funktioniert echt gut bei mir und ich muss sie sehr selten verwenden, was man bei gekaufter Lippenpflege nicht sagen kann. Im Winter kann ich (noch) nicht ohne Lippenpflege.

  38. Gabi

    Der Tipp gefällt mir, allerdings stell ich's mir schwierig und langwierig vor die Stärke wieder ganz rauszubekommen. Muss ich mal ausprobieren. Ich verwend seit ca. einem halben Jahr kein Shampoo mehr. Nur noch Natron (Speisenatron) statt Shampoo und Apfelessig statt Pflegespülung. Apfelessig gut ausspülen und nach dem trocknen riechts gar nciht mehr. Funktioniert super (allerdings nur dort wo das Wasser nicht zu hart ist…hier in Wien geht's gut…bei meinen Eltern in Deutschland gar nicht). Werd mal probieren ob's mit Heilerde noch besser geht. Beim letzten Post über dieses Thema, gab's glaub ich auch eine Quelle wo's auch in der Gegend abgebaut wird, oder? Muss nochmal nachlesen. Ich hab sehr schnell nachfettende Haare, muss aber mit der Natron/Apfelessig Methode viel seltener waschen.

    Mach jetzt viele Hautpflege-Produkte selber:

    – Kokosnussöl in die Haarspitzen falls die trocken sind

    – Deo rühre ich mir selbst an u.a. aus Natron, Kokosnussöl, Bienenwachs, Teebaumöl –> damit schwitzt man noch (was ja wichtig und gesund ist) aber es riecht gar nicht mehr…und es stimmt das man viel stärker riecht mit synthetischer Kleidung! Bio-Deos und Salzkristall funktionierten leider gar nicht bei mir.

    – Gesicht wasche ich mit der Öl-Reinigungsmethode

    – Kokosnussöl verwende ich statt Gesichtscreme und Körpercreme. Würde gerne was regionales nehmen aber ich find bisher andere Öle zu reichhaltig und die ziehen nicht richtig schön ein.

    – Statt Gesichtswasser verwend ich ab un zu Apfelessig/Wasser-Gemisch (ja, stinkt und würd's deshalb nur machen vorm schlafengehen und vielleicht wenn man mal alleine schläft :-)

    – Öl-ziehen für die Zähne und generell für die Gesundheit

    – gelegentlich Kaffee/Zucker/Olivenöl-Peeling…danach wird die Haut soooo schön weich.

    Ich hab einige links bzw. tipps zu den oben genannten Methoden die ich gern auf Wunsch schicken kann.

    Wenn ich mehr Platz hätte würd ich auch gern mal selber Seife herstellen.

    Hat schon jemand mit selbstgemachter Zahnpasta experimentiert? Hab mich da noch nicht rangetraut.

    Und, das klingt jetzt blöd, aber ich weiß nicht wie man sich richtig die Ohren putzt :-D Ich weiß man sollte keine Wattestäbchen verwenden aber ich kann nicht anders…Hab mal versucht gar nichts zu machen aber nach ca. einem Monat fühlte es sich nur noch grauslich an. Tipps?

    1. Kerstin

      Hallo Gabi,

      kann ich bitte die genauen Zutaten von deinem Komos/ Teebaumöl Deo haben?

      Mein Mann hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das Alu das drin gar nicht gut ist und ich suche jetzt eine Alternative und deine klingt genau danach :)) Bitte, bitte :)

      Viele Grüsse Kerstin

      1. Gabi

        Ja klar, kannst du das Rezept haben. Ich sag gleich, dass das nicht meine Erfindung ist…hab mir ähnliche Rezepte im Internet rausgesucht.

        Zutaten:

        1,5 EL Bienenwachs

        4 EL Sheabutter

        1 EL Kakaobutter

        bzw. statt Sheabutter und Kakaobutter nur Kokosöl oder eine andere Kombi

        2 EL Natron (=Natriumhydrogencarbonat, Speisesoda, Backsoda, Speisenatron, Kaiser Natron)

        2 EL Pfeilwurz Stärkemehl (engl. yarrowroot powder)

        10 Tropfen Ätherisches Teebaumöl

        10-15 Tropfen Ätherisches Öl nach Lust und Laune. Zur Zeit nehme ich Orange aber ich glaub Zitrusöle sind im Sommer vermutlich nicht ratsam, da sie in der Sonne Flecken auf der Haut machen…hab ich mal gehört.

        Alles kommt in ein Gefäß das für ein Wasserbad geeignet ist. Zuerst schmilzt man im Wasserbad das Bienenwachs. Sobald es anfängt zu schmelzen kann man schon Öle bzw. feste Fette dazu geben und schmelzen lassen. Danach werden Natron und Pfeilwurz im flüssigen und heißen Wachs/Ölgemisch so gut wie möglich ‚aufgelöst‘ und vermischt. Vom Herd nehmen und gleich die Ätherischen Öle dazu rühren. (Hier würde ich gut lüften…letztens wurde mir von zu viel warmen Teebaumöl Geruch etwas schwindlig und hatte Kopfweh davon. Im kalten Zustand riechts nimma so stark). Entweder gleich in ein eher flaches Glasgefäß (damit man beim späteren Entnehmen auch gut mit der Hand bzw. mit einem Finger bis nach unten leicht rankommt) füllen und während dem Festwerden immer wieder umrühren damit sich die pulverigen Zutaten nicht am Boden absetzen, oder noch im Wasserbadgefäß kalt werden lassen + gelegentlich umrühren und erst dann in ein Glasgefäß mit einem Löffel oder so reinstreichen.

        Bienenwachs ist normalerweise eine sehr klebrige und schwer zu entfernende Geschichte wenn’s wieder hart wird, aber durch die Mischung mit den anderen Zutaten, lässt sich das Gefäß nach der Zubereitung leicht mit einem Küchenpapier auswischen und danach normal mit Spülmittel reinigen.

        Die Zutaten (wenn möglich in Bioqualität) habe ich zum Teil aus der Apotheke und Drogerie, aus dem Supermarkt oder von diesem Geschäft in der Laudongasse http://www.kosmetikmacherei.at/. Man kriegt glaub ich auch alles in Alt Erlaa.

        Statt Sheabutter und Kakaobutter könnte man wie gesagt auch nur 5 EL Kokosnussöl (das was man auch zum Kochen verwendet) nehmen oder aus den drei Butter/Ölen eine andere Kombination mischen…das ist egal. Ich denke, dass man da auch andere reine Öle und feste Fette (wie z.b. Avocado- oder Mangobutter) nehmen kann. Hier kann man kreativ sein, bzw. richtet man sich da am Preis und wie leicht man die Zutaten bekommen kann. Kokosnussöl ist vermutlich am leichtesten erhältlich.

        Letztes Jahr habe ich mal für eine Deomischung nur Kokosnussöl, Natron, Pfeilwurz und die Ätherischen Öle verwendet, aber das bleibt in meiner Wohnung bei Zimmertemperatur flüssig, was ich sehr unpraktisch zum Auftragen finde, deshalb habe ich Bienenwachs dazu gemischt. Jetzt bleibt die Mischung eher fest wie eine Paste. Ich nehme dann mit dem Finger ca. eine erbsengroße Menge pro Achselseite raus. Kurz unter den Achseln anwärmen und dann mit dem Finger verteilen.

        Auf enger Kleidung hinterlässt dieses Deo leichte ‚Fettflecken‘, die sich aber in der normalen Wäsche einfach rauswaschen lassen. Da habe ich mit ‚konventionellen‘ Deos schlimmere Flecken gehabt die sich dann nicht mehr rauswaschen lassen.

        Es gibt, wie gesagt, im Internet viele Rezepte…manche ganz einfach nur mit flüssigen Zutaten zum Aufspühen oder nur etwas Natron pur auf die Haut. Hab ich alles nicht probiert.

        Ich hab noch nicht so wirklich mein Rezept bei sommerlichen Temperaturen probiert…denke aber das kalter Winterschweiß oft mehr stinkt als sonst…ich so mein Gefühl. Meine Mama findet das Rezept super…sie hat dem Ganzen anfangs nicht so getraut und jetzt kann sie kaum glauben dass sie im Büro nicht mehr 'stinkt' :-D

        Viel Spaß beim ausprobieren!

        1. Gabi

          Vergesst bitte diesen Satz 'Man kriegt glaub ich auch alles in Alt Erlaa'. Hatte einen Teil von diesem Eintrag mal in einer Email an einer Freundin verwendet und einfach kopiert und eingefügt, ohne alles genau nachzulesen…uupps!

      1. Gabi

        Hallo Olivia,
        Tut mir leid, ich habe erst jetzt gesehen, dass du mir eine Frage gestellt hast. Haarewaschen mit Natron geht so: 1EL Natron in 1/4 Liter heissem Wasser aufloesen, abkuehlen lassen, in die Haare einmassieren (dabei sich mehr auf die Kopfhaut als auf die Spitzen konzentrieren) und danach ausspuehlen. Jenachdem wie lang deine Haare sind kannst du mehr oder weniger von der Loesung nehmen, dabei aber das Verhaeltnis eher beibehalten oder etwas weniger Natron nehmen wenn du sehr trockene Haare hast. Danach ist es wichtig mit Apfelessig eine Spuehlung zu machen. Verhaeltnis wieder 1EL Apfelessig zu 1/4Liter Wasser oder sogar ein wenig mehr Apfelessig. Ich nehm da immer die ganze Menge von der Loesung, kaemm’s ganz vorsichtig durch, ein paar Minuten einwirken lassen und dann wieder ausspuehlen. Das war“s dann schon. Keine Sorge, Apfelessiggeruch verfliegt sobald die Haare trocken sind. Uebrigens, falls du in einem Gebiet mit extrem kalkhaltigem Wasser wohnst, wird diese Methode leider nicht funktionieren. Ich finde hier gibt es gute Tipps zu verschiedenen Haartypen: http://babyslime.livejournal.com/174054.html
        Liebe Gruesse, Gabi

    2. stena

      Hallo Gabi,
      ich benutze für die Ohren nu mehr so was hier
      https://www.google.at/search?q=ohrenreiniger&client=firefox-a&hs=GS9&rls=org.mozilla:de:official&channel=sb&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=U8oyU5ThIueS7Qb4m4CQBQ&ved=0CAgQ_AUoAQ&biw=1302&bih=688#imgdii=_
      Ohrenreiniger. Damit tut man den Ohrschmalz nicht wieder hinein schieben, nur umkreisen…
      Ohrkerzen hab ich noch nicht ausprobiert, hat da wer Erfahrungen?
      Vielen Dank für das Rezept
      Lg Stena

      1. Gabi

        Hallo Stena, Danke fuer den Tipp. Meine Mutter verwendet sowas und schwoert drauf, aber irgendwie komm ich damit gar nicht zurecht. Ich schaff“s damit einfach kein Ohrenschmalz herauszubekommen und das Metal tut mir total weh. Keine Ahnung was ich da falsch mach…
        LG, Gabi

    3. Katrin Walter

      Hab zum Ohren sauber machen echt gute Erfahrungen mit ear-candleing gemacht, auch wenn’s kontroverse Debatten zum Thema gibt. Ein schmales Rohr aus Bienenwachs wird mit dem unteren Ende ins Ohr gestellt und dann auf der oberen Seite angezündet.
      Das Ohrenschmalz wird automatisch beim Brennvorgang aus dem Ohr gezogen. Tut nicht weh und ist bei richtiger Anwendung vollkommen ungefährlich. Beim ersten Versuch tut man sich zu zweit leichter. Anleitungen zum Selberbasteln gibt’s auch auf Youtube.

  39. Anna

    Hallo liebe Lisa,

    ich kenne diese Bürsten nur als "Anti-Ziep-Bürsten", weil eben das Kämmen mit ihnen so angenehm ist. Ich habe eine aus einem Ganz normalen Supermarkt, die komplett mit Plastikborsten ist (also kurze und lange), vorher hatte ich eine mit Pferdehaaren und ich kann ganz ehrlich keinen Unterschied feststellen, was die Talkverteilungsfähigkeit angeht.

    Das mit dem Trockenshampoo ist eine super Idee, probiere ich gleich heute Abend aus :)

    Liebe Grüße

    Anna

  40. Elsa L'Vadore

    Danke für die Tipps (auch wenn sie mir als Haarfreak nicht ganz neu waren)!

    Woher genau hast Du die Bürste? Ich kämme derzeit 2stufig: erst mit dem groben Holzkamm zum entwirren und dann mit der Wildsau zum striegeln. Bei meiner Mischbürste sind die Knubbel auf den Plasteborsten nur so ein Farbklecks, der schnell abgeht und dann hat man die nackten, scharkfantigen Plastestäbe, die einem die Kopfhaut zerkratzen. :-(

  41. Frau Momo

    Liebe Lisa,

    ja, das klappt prima mit der Stärke. Übrigens auch mit Kakao – gibt dann halt noch ein wenig Kakaoschimmer von der Farbe her! ;) Mach ich ganz gern mal zwischendurch, um das Waschen rauszuzögern.

    Ich will mir demnächst eine von diesen Bürsten hier besorgen: . Zu Erfahrungswerten kann ich leider nichts sagen…

    Natron ist übrigens auch super – allerdings mit Wasser vermischt. Und nachher eine saure Rinse machen! :)

    Liebste Grüße,

    Frau Momo

  42. Zielona Listka

    Das ist ein super Tipp, man braucht ja immer wieder mal Alternativen auch zum "nur-mit-wasser-waschen". Habe durch meine Hautkrankheit schon seit Jahren mit den Chemikalien in der Körperhygiene fast gänzlich abgeschlossen. meine Haare sind seither kaum noch überhaupt fettig. Problematisch wars nur als ich noch lange haare hatte… denn ich lasse sie schon wieder wachsen. 7 jahre von glatze auf ca. 1/2 meter. mit einer guten borstenbürste, dürft auch dieses problem beseitigt sein. ansonsten wasche ich übrigens hin und wieder mit guter seife, hin und wieder auch spülung mit essigwasser ;)

    alles liebe, zielona

    1. Wölkchen

      Hallo!
      Ich würde das mit den Plastikstiften in der Bürste lassen. Die Naturborstenbürste ist nämlich nicht zum Entfilzen da, sondern soll nur das Fett von oben nach unten verteilen. Ich glaube man soll/muss das auch nicht täglich machen. Zum Entfilzen und Kopfhaut massieren benutzt man am Besten die Finger, und wenn das nicht reicht einen grobzinkigen Kamm oder eine Holzbürste (mit weit auseinander stehenden dicken Holzzinken).
      LG

  43. Antje Radcke

    Na, und ob das interessant ist für mich! Ganz ganz herzlichen Dank für diesen Beitrag.

    Seit ich vor einem halben Jahr aufs Land gezogen bin, erkenne ich meine Haare nicht wieder: Hier ist das Wasser viel weicher als in der Großstadt, was zwar meine Haare auch weicher und glänzender macht (worüber ich mich freue) – aber bereits nach zwei Tagen habe ich das Gefühl, ich müsste sie wieder waschen. Ich versuche das immer so lange wie möglich hinauszuzögern, aber wenn ich einen beruflichen Termin habe, mag ich nicht mit strähnigen Haaren loslaufen. Aber je öfter man wäscht, desto schlimmer wirds.

    Maisstärke also. Habe ich im Küchenschrank, werde ich unbedingt ausprobieren. Ich habe den Vorteil, erstens naturbedingt eine undefinierbare Haarfarbe zu besitzen und zweitens altersbedingt bereits deutlich grau meliert zu sein. Da fällt es bestimmt gar nicht auf, wenn ich die Maisstärke aus Versehen nicht komplett ausbürste ;-)

    Und dann noch der Tipp mit der Wildschweinborstenbürste mit Kunststoffunterstützung – danke vielmals! Habe mit einer Wildschweinborstenbürste ohne Kunststoffunterstützung die Erfahrung wie du gemacht: Sie kommt durch mein dickes Haar nicht durch. Nun werde ich mal Ausschau nach einer neuen halten.

    Liebe Grüße, Antje

  44. thomas

    Probier mal Chalk (das Zeug was Sportler/Kletterer gegen Schweißhände verwenden), also pures Magnesium, ist auch günstig zu haben, extrem effektiv und viel leichter rauszubürsten als Lebensmittelstärke (was irgendwann auch mal kleben könnte, von Mehl würde ich wegen dem Eiweiß auch abraten).

  45. Katja Fuchs

    Diese Bürste benutze ich auch seit Jahren, sie ist ganz große Klasse, mit Schwein oder ohne…

    vielen Dank für den Tip, ich werde es mit Reismehl ausprobieren, weil ich das da habe..

    Ich vermeide auch zu oftes haarewaschen, da geht mir die Farbe zu schnell raus.

    Ich verfolge euer Experiment mit Freude, vielen dank für die Insiration :-)

    Katja

  46. Katrin

    Haha, genial – das wird mal ausprobiert! Maisstärke hab ich zufällig da, und bei meinen kurzen Haaren dürfte das ganze noch einfacher sein. Ansonsten wasche ich meine Haare im Wechsel einmal mit Kernseife, einmal nur mit klarem Wasser, sonst kommt außer ein bißchen Gel nix an Pflegemitteln oder gar Farbe dran – meine Friseurin freut sich jedesmal über mein gesundes, kräftiges Haar.

    1. lysajart

      Lese gerade sehr interessiert in den Artikeln auf dieser Homepage und kann in diesem Fall etwas beitragen, obwohl es eventuell schon in einem der Kommentare vorgekommen ist (die ich ehrlich gesagt nicht alle durchgelesen habe ;-) ).

      Als Alternative zu Maisstärke bieten sich bei dunklen Haaren zwei Alternativen an: Kakaopulver (bitte nicht jenes für den Milchkakao, sonder das zum Backen ohne Zucker) oder Heilerde. Viel Spaß beim Experimentieren!

      Ganz liebe Grüße,
      lys

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