Ein Gastartikel auf Lisa und Michaels Blog:

Wie bio ist Deine Binde?

Zurück zu den Wurzeln - mit Stoffbinden!

Pia Selina Damm
Von Pia Selina Damm
24. März 2016

Schon seit vier Jahren benutze ich nun die Moon Cup, die Mondtasse. Ich finde sie absolut fabelhaft – kein Müll, keine Pestizide am Körper. Zuvelässiger Schutz. Lisa berichtete bereits davon. Dennoch: Manchmal ist die Menstruation so stark, dass eine zusätzliche Binde nicht verkehrt ist. Und auch da gibt es Alternativen zu den konventionellen – zum Beispiel Stoffbinden.

Warum Stoffbinden?

„Jede Frau verbraucht im Laufe ihres Lebens zwischen 10.000 und 17.000 Tampons bzw. Binden. Aber wie viele Frauen haben sich schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen diese Produkte haben – sowohl auf ihren Körper als auch auf die Umwelt?“ (erdbeerwoche)

Müllproblem

Pro Jahr werden um die 45 Milliarden Hygiene-Produkte weltweit genutzt. Nach dieser Zahl fällt es leicht, sich die übergroßen Müllberge, die hierdurch verursacht werden, vorzustellen. Tampons und Binden sind außerdem das häufigste Abfallprodukt an Stränden! Zeit also, nachhaltige Menstrutations-Artikel in den Mainstream zu bringen!

Baumwolle

So gut wie alle erhältlichen Tampons und Binden bestehen aus konventionell angebauter Baumwolle bzw. Kunstoff und Zellulose. Wo ist hier das Problem? Ganz einfach: Konventionelle Baumwolle gilt als die am meisten mit Pestiziden versetzte Pflanze: In der Baumwollproduktion werden 10% der weltweiten Pestizide und sogar 25% der Insektizide eingesetzt.
Unschwer sich auszumalen, welche Folgen das hat. Wir stecken Gift in unseren eigenen Körper, belasten Ökosysteme und vor allem die Menschen in den Anbaugebieten. Laut der Weltgesundheitsbehörde WHO sterben jährlich 20.000 Menschen durch Pestizide – Millionen erleiden Vergiftungen.

Wie bio ist Deine Binde oder: Vergifte nicht Deinen eigenen Körper!

„Glaubt man der Werbung, fühlen sich Frauen mit herkömmlichen Binden ’sauberer‘, ’sicherer‘ und ‚trockener‘. Tatsache jedoch ist, dass sich in dem luftdicht abgeschotteten Milieu vor allem die Mikroorganismen wohlfühlen.“ (PurPurTage)

Oben genannte Pestizide in der Baumwolle sind lange nicht die einzigen Schadstoffe in Tampons und Binden. Dioxin, Glyphosat, Formaldehyd und andere Chemikalien können – das ist vermutlich wenig überraschend – zu Hautreizungen, Allergien, Krebserkrankungen, Unfruchtbarkeit oder sogar dem toxischen Schocksyndrom führen. Gerade die Haut im Intimbereich ist sehr empfindlich und empfänglich für Giftstoffe. Diese können durch die vielen Blut- und Lymphgefäße direkt in den Blutkreislauf gelangen.

Klingt nicht so ansprechend? Es lohnt sich darüber nachzudenken, was Du Deinem Körper zuführst…

Die Quellen zu diesen Fakten finden sich auf der Website der Erdbeerwoche. Weitere Infos über Folgen konventioneller Binden und Tampons zu Umwelt und Gesundheit hat die erdbeerwoche ebenfalls anschaulich und informativ zusammen gefasst.

Zu sehen ist eine Frau mit dem Schild "Meine Regel. Mein Planet." in den Händen. Für den Gebrauch von Mondtassen und Stoffbinden!

(c) erdbeerwoche/ L.Zlok artup

Back to the roots – Menstruation ohne Wegwerfprodukte

Die Stoffbinden von PurPurTage sind sozusagen historisch gewachsen: Durch Recherche in alten Frauenjournalen und Erfahrungen von Frauen aus der Vorkriegsgeneration entstanden die ersten Stoffbinden. So eine Art Binde gab schon sehr früh, wenngleich eher unhygienisch. Alte, zusammengenähte Stofflappen, die nur unzulänglich ausgewaschen wurden. Im Zeitalter des Barock wurde das Blut einfach abfließen gelassen, da Wasser als Krankheitsüberträger galt.

Die ersten Wegwerfbinden gibt es seit 1900, die durch happige Preise nur reicheren Bevölkerungsschichten zugänglich waren.

Die modernen Stoffbinden haben hygienisch gesehen nichts mit den Stoffbinden aus dem letzten Jahrtausend zu tun :D Das Vorurteil geht rum, dass Stoffbinden und Moon Cups total eklig sind. Doch dazu gibt es keinen Grund, wie Du sicherlich schnell selbst feststellen kannst, wenn Du kurz darüber nach denkst. Stoffbinden werden genauso lang getragen wie Wegwerf-Binden. Danach werden sie gereinigt bei bis zu 90°.

Ist es nicht eher eklig, den eigenen Körper und die Mitwelt durch ziemlich widerliche Giftstoffe zu schädigen?

Lasst uns das „bloody taboo“ brechen und offen über Menstruation und Hygiene reden! Bei weiteren Fragen, die Dich umtreiben zu dem Thema findest Du vielleicht hier eine Antwort.

Wie Du Stoffbinden befestigst, erfährst Du in diesem anschaulichen, kurzen Video:

Vorteile von Stoffbinden: Mitweltethisch vertretbar!

  • Keine genmanipulierte oder mit Pestiziden versetzte Baumwolle, keine Verarbeitung Kunststofffasern oder anderen Zusatzstoffen
  • Bio-Baumwolle
  • keine Reizungen der Haut
  • atmungsaktiv: Luftzirkulation bleibt während der Menstruation gewährleistet
  • Welche Substanzen (z.B. Waschmittel) mit den Binden in Berührung kommen, bestimmst Du selbst!
  • umweltfreundlich und ressourcenschonend, weniger Müll
  • Kein illegaler Raubbau von Wäldern
  • Schonen die Kleidung – kein Verletzen durch Klebstoffe

Empfehlen kann ich die Stoffbinden von erdbeerwoche und PurPurTage, denn sie sind beide aus Bio-Baumwolle und sehr idealistisch unterwegs :)

Österreichische online-Shops sind Stoffbinden.at und meinetage.at

Oder magst Du Dir Deine Stoffbinde selbst nähen? Hier gibt’s eine Anleitung!

Und das Resultat?

Klar, es ist etwas mehr Aufwand: Du wirfst die Binde nicht einfach gewissenlos weg, sondern Du musst sie nach der Menstruation waschen, trocknen und aufbewahren. Aber Du gewöhnst Dich daran. Und außerdem geht damit mehr Wertschätzung einher und Du baust eine Beziehung zu dem, was Du brauchst und nutzt auf. Packung aufreißen, einkleben, wegwerfen – das verlangt wenig Beschäftigung damit, was Du da eigentlich benutzt.

Und daraus folgt dann auch dementsprechend wenig Hinterfragen, wie Woher kommt das Produkt eigentlich? Wie wurde es produziert? Welche Inhaltsstoffe hat es und gibt es an meinen Körper weiter?

Einige Aha-Momente gehabt? Dann erzähle doch anderen davon! Du kannst ja bei Deinen Freundinnen anfangen.

Hast Du bereits Erfahrungen mit Stoffbinden gesammelt oder welche Gedanken hindern Dich noch daran, sie auszuprobieren?

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Dieser Artikel ist ein Gastartikel. Vielen Dank an die Gastautorin bzw. den Gastautor. Dieser Blog "Experiment Selbstversorgung" wird von Lisa Pfleger und Michael Hartl betrieben. Solltest Du auch eine Idee für einen Gastartikel haben, lies Dir gerne unsere Informationen dazu durch!
Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

35 Gedanken über “Wie bio ist Deine Binde?

  1. Eichhörnchen

    Vielen Dank Pia, für deine Gedanken zu diesem Thema und auch für die guten Links! Ich bin noch über eine andere Seite gestolpert, wo auch tolle Biobinden verkauft werden, nämlich die Kulmine. Besonders diese sehr intelligente Konstruktion hat es mir angetan und ich möchte sie mir gerne bestellen:
    http://shop.kulmine.de/Binden/Midi/Kulmine-Stoff-Falt-Binde-Midi-mit-Steg.html

    Ich finde die Stoffbinden-Sache vor allem deshalb gut, weil ich mich seit ein paar Monaten mit der freien Menstruation beschäftige (http://www.hebammenwissen.info/freie-menstruation/) und sie auch praktiziere/trainiere. Davon habe ich nur zufällig im Internet gelesen und finde es schade, dass so wenig darüber gesprochen wird. Ich bin inzwischen so weit, dass ich mein Blut selbst an den starken Tagen einigermaßen zurückhalten kann (ja wirklich!!) und mit nichts als dünnen Stoffeinlagen über die Runden komme – was für ein fantastisches Gefühl!!!

      1. Eichhörnchen

        Ich habs einfach mal ausprobiert :-) Man braucht aber wirklich einen ruhigen Tag dafür. Vielleicht ist es auch besser, nicht an den stärksten Tagen anzufangen, sondern wenn die Blutungen schon schwächer sind, und man sich wieder etwas wohler und stärker fühlt. So hab ich es jedenfalls gemacht. Natürlich braucht man eine Binde als Schutz, die brauche ich auch immer noch. Und dann, wenn man merkt, dass Blut kommt, versucht man, es zu halten – erstmal wie wenn man ganz dringend aufs Klo muss – und geht auf die Toilette, um das Blut abzulassen.
        Na ja, ich könnte noch viel dazu erzählen, aber am besten ist es, das selbst auszuprobieren und für sich herauszufinden, wie und ob man es machen will. Das funktioniert denke ich auch von Frau zu Frau unterschiedlich gut. Und ich glaube, man braucht auch eine Portion starken Willen, um sich intensiv damit zu beschäftigen. Aber es fühlt sich für mich einfach wahnsinnig gut und richtig an, mehr Kontrolle zu haben, nicht mehr so abhängig zu sein von Menstruationsartikeln egal welcher Art, und keinen Fremdkörper in sich zu tragen.
        Viel Erfolg jedenfalls, falls du es ausprobierst!

  2. grinsekatze13

    Hey, danke für den Artikel, ich hab ja schon mal von Stoffbinden gehört, aber mich immer gefragt wie man die denn wäscht: Also ich hab nicht viel Erfahrung mit Waschen, aber wenn man die binden dann in die Waschmaschine tut, müssen die nicht alleine da drin sein, damit die anderen Klamotten keine Blutflecken abbekommen?

    1. Pia Selina DammPia Damm Beitrags Autor

      Hm, also bei mir haben noch nie andere Kleidungsstücke Blut abbekommen. Wenn Du die Binden vorher in kaltes Wasser einlegst, löst sich das Blut ja auch schon ziemlich raus. Dann werden in der Waschmaschine die Reste ausgewaschen – die setzen sich dann ja nicht in anderen Kleidungstücken wieder fest. So zumindest meine Erfahrung ;)

  3. Susanne

    Hallo Pia,
    vielen lieben Dank für diesen tollen Beitrag. Zu dem Thema habe ich mir schon viele Gedanken gemacht. Dank eurem Artikel und auch den Kommentaren anderer Leser, habe ich endlich eine Lösung gefunden und werde mir die Mooncup und die Binden holen. Auch werde ich dann auf meinem Blog darüber berichten, weil ich solche Themen sehr wichtig finde.
    Schön, dass es euren Blog gibt.
    Lieben Gruß,
    Susanne

  4. lisa

    ich nehme auch gerne zu meinem moon cup in den ersten tagen noch eine stoffbinde dazu als backup – bei mir läuft das unter slipeinlage, da die binde eher dünn ist :)

    ich hab sie übrigens selbst genäht, das geht ziemlich schnell! ich habe mir vor einigen jahren 5 stück genäht und die benutze ich seitdem – also echt wenig aufwand verglichen damit wie lang man sie nutzen kann. vllt sogar weniger als in den laden zu gehen und binden zu kaufen und geld dafür zu verdienen ;)

    ich lasse sie nach benutztung einfach trocknen und wasche sie dann bei 40grad – das ist zwar weniger hygienisch als bei 60grad, aber dafür gehen die blutflecken raus :) (wer klug ist, näht sie einfach gleich aus rotem oder dunkeln stoff :)) und ich habe nie das gefühl gehabt mich mit irgendwas dadurch anzustecken. wenn man irgendeine infektion hatte während der benutztung sollte man sie bestimmt lieber auskochen.

    also an alle die noch zögern – probiert es ruhig mal aus! es ist super und die stoffbinden sind auch einfach weicher und angenemer an der haut :)

  5. Lisa

    Hey ihr Frauen,
    interessanter und wichtiger Artikel – ich habe selbst seit einiger Zeit zumindest 3 Lunapads und bin sehr begeistert – Eine Tampon-Alternative habe ich aber noch nicht ausprobiert.
    Mich würde interessieren, wie ihr das unterwegs gestaltet – habt ihr dann ein Plastikbeutelchen für eure Stoffbinden dabei und wascht sie zuhause aus? Das trocknet dann ja leider auch ein.
    Gespannt auf Antworten,
    L

    1. Maria

      Hallo!

      Ich habe eine Stofftasche, in die ich auch eine Plastikbeutel einlege. Dadurch trocknet das Blut nicht an, zu Hause wird die Binde dann sofort in kaltes Wasser eingelegt. Echt kein Problem. Ich habe das früher mit den Stoffwindeln meiner Kinder auch so gehandhabt.

      lg
      Maria

    2. Karina

      Ich habe das bisher nur mal über ein verlängertes Wochenende ausprobiert. Ich hatte eine dünne, aber wasserdichte Tasche dabei, die vom gleichen Anbieter, wie die Binden stammt (Libadi). Bei meinen Eltern, wo ich war, habe ich dann einfach mit kalten Wasser und etwas Gallseife ausgespült und sie beiseite offen ausgelegt (habe da noch mein altes, eigenes Bad – so stört sich auch keiner dran). Zu Hause kamen sie in den kleinen Eimer, den ich für die Binden habe, zusammen mit kalten Wasser und erneut etwas Gallseife (das wird hier täglich gewechselt).
      Wie ich das bei einem langen Urlaub machen würde, weiß ich noch nicht. Verzichten mag ich auf die Stoffalternative gar nicht mehr – für mich ist es schon gar keine Alternative mehr, weil ich mich so sehr viel wohler fühle. :)

        1. Petra

          Hallo!
          Dein Blogbeitrag war sehr interessant für mich.
          Das mit den Faltbinden war neu für mich.
          Welche Stoffe benutzt du da? Ist da eine saugfähige Einlage dazwischen oder reich das so aus?
          Lg, Petra

  6. Erna Kamp

    Ich benutze den Moon-Cup auch schon mehr als ein Jahr, habe aber immer Probleme, dass am Anfang, nach dem Einführen Blut dran vorbei läuft. Zunächst dachte ich, das läge daran, dass die Tasse voll sei, das war aber nicht der Fall. Manchmal rutscht die Tasse dann von alleine in die richtige Position, manchmal muss ich sie neu einsetzen. Zudem fällt mir das herausholen schwer, da die Tasse sehr weit oben sitzt. Hat jemand vielleicht einen Rat, was ich besser machen kann?

    Viele Grüße
    Erna

    1. lisa

      huhu,
      also was bei mir manchmal passiert, ist das der mooncup sich innen nicht richtig aufklappt und sich so zusammengefaltet hinter den muttermund klemmt, dann ist er praktisch zu und das blut läuft vorbei. wenn man bei dem einsetzen einmal mit dem finger um den rand fährt merkt man das und kann ihn aufmachen.
      vielleicht hast du ja das gleiche problem.
      hoffe es hilft :)
      lg lisa

  7. kari90

    Früher habe ich Alternativen zu Tampons und Binden etwas belächelt und konnte mir so etwas nie vorstellen, da die Tage für mich so schon unangenehm genug sind. Ich dachte mir auch, obwohl ich sonst mittlerweile sehr aufs Müll reduzieren bedacht bin, dass es für mich halt immer ein wenig Luxus bleibt und ich darauf nicht verzichten kann.

    Ein Artikel auf Vice (http://www.vice.com/alps/read/eine-junge-frau-verklagt-eine-tampon-firma-nachdem-sie-ihr-bein-verloren-hat-462) hat mich dann aber nicht wegen des Mülls sondern wegen des toxischen Schocksyndroms, das auch hier kurz erwähnt wurde, hellhörig gemacht und zum Umdenken bewegt. Obwohl tatsächlich in Packungsanweisungen zu Tampons ein Hinweis auf diese Erkrankung zu finden ist, ist glaube ich kaum einer Frau bewusst, welcher Gefahr sie sich mit der Benutzung von herkömmlichen Tampons oft aussetzt.

  8. Ann-Kathrin

    Das ist wirklich ein sehr interessantes Thema. Mich stört sowohl der viele Müll, den ich während meiner Periode verursache und gleichzeitig habe ich das Gefühl, nicht alle Produkte gut zu vertragen. Ich möchte mich auf jeden Fall nach Alternativen umschauen, diese testen und dann hoffentlich bald passende Produkte für mich finden.
    Vielen Dank für den Artikel und liebe Grüße

  9. Julia Prinz

    Wasch Tipp

    Ich benutze auch eine Menstruationstasse und waschbare Binden.
    Ich hab lange nicht gewusst das das Blut so einfach zu entfernen ist. Darum möchte ich das Wissen mit euch teilen.
    Einfach das Betroffene Kleidungsstück in kaltes Wasser einweichen und dann zur Wäsche in die Maschine.
    Übrigens benutze ich da auch kein Waschmittel und alles wird sauber.
    Vogel kurzem hat mein kleiner Sohn in der Nacht den kopfpolster angeblutet und auch da hat das kalte Wasser wunder bewirkt. Vorher hatte ich mich immer mit warmen Wasser und kernseife geärgert…..

  10. Maria

    Hallo Pia!

    Irgend etwas klappt mit dem Kommentieren von mir nicht, ich versuche es jetzt noch einmal.

    Die Serie heißt „Müll reduzieren während den Tagen“ und ich habe gerade den 9. Teil veröffentlicht.

    widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/tag/alternative-menstruationshygiene/

    Im Teil 3. geht es um Stoffbinden, Teil 4. gibt es eine Anleitung für selbst genähte Faltbinden und im Teil 5. schreibe ich über die freie Menstruation.

    lg
    Maria

    PS: Ob es am Link liegt, dass mein Kommentar verschwindet?

  11. Karin

    Hallo Pia,

    ich habe mich ja lange gegen diese Bindenalternativen gesträubt. Aber das hat nichts mit der Stoffbinde an sich, sondern eher mit einem Negativbild aus meiner Kindheit zu tun.
    Jetzt mittlerweile bin ich soweit, dass ich mir welche nähen möchte. Eine gute Anleitung und auch Schnittmuster für die Binden habe ich im Netz schon gefunden.
    Einen guten Stoffshop, der Biostoffe verkauft, habe ich mittlerweile auch entdeckt.
    Also…was spricht jetzt noch dagegen, es auszuprobieren.

    LG von Karin

  12. simone schuhr

    ich benutze Natur- schwämchen die kann ich als Tampon benutzen und auswaschen trocknen , über Nacht in Apfel Essig tränken zum desinfizieren … im Wald unterwegs da kann man eine kleines Stück Mullwindel dünen Stoff in ein kleines Viereck schneiden und mit halbtrockenem Moos füllen und zum Päckchen – Bongong – Kopfmäßig zusammendrehen und einführen als Tampon . Moos kann man dann entsorgen und den Stoff auswaschen.

  13. Kari

    Hallo,

    seit dem letzten Jahr nutze ich auch Stoffbinden. Sie sind super! :) Zum einen reduziert sich der Müllberg, zum anderen reizen sie meine Haut nicht. Es fühlt sich fast so an, als wäre das nichts. Sehr angenehm! Aber ich merke auch, dass sich dadurch mein Verhältnis zur Regelblutung gebessert hat. Früher habe ich meine Tage schlichtweg gehasst. Zwar fühle ich mich an meinen Tagen immer noch sehr leicht müde und etwas geschwächt, aber es ist deutlich besser als früher. Hinzu kommt auch noch, dass die Slipeinlagen nicht müffeln, wie es bei den Wegwerfprodukaten der Fall war. Und sie knistern nicht. :D
    Alles in allem kann ich es nur empfehlen. Ich nutze wiederum die bunten Binden und Slipeinlagen von Libadi. Die sehen zudem auch noch schön aus. :) Der Aufwand, sie zu reinigen, hält sich auch in Grenzen. Nach Benutzung werden sie eben mit kaltem Wasser ausgespült und ich lege sie in einen Eimer mit kaltem Wasser und etwas Gallseife. Das Wasser wird täglich gewechselt, ehe ich dann die Slipeinlagen bei 60° wasche.

  14. donna

    Liebe Pia,
    vielen Dank für den tollen Beitrag!
    Ich benutze auch eine solche Menstruationstasse, seit 2 Jahren bereits, und habe immer nach einer kleinen „Ergänzung“ für die starken Tage gesucht. Ich kann nur sagen, mit „dichten“ Wegwerfbinden und Tampons schafft man sich viele Probleme. Ich kenne unzählige Frauen, die mit Pilzerkrankungen zu kämpfen haben und die immer wieder mit ihren herkömmlichen Monatsbinden nähren. Fast alle, die ich kenne, und die auf die von dir beschriebenen Alternativen umgestellt haben, haben auch keine Probleme mehr!

  15. Maria

    Hallo Pia!

    Ein sehr wichtiges Thema, das mir auch sehr am Herzen liegt. Im letzten Jahr habe ich dazu sehr lange recherchiert, getestet und bin dann letztendlich auf freie Menstruation in Verbindung mit Stoffbinden gekommen. Eine sehr gute Möglichkeit finde ich!

    Über meinen Weg und die verschiedenen Alternativen habe ich seinerzeit auf meinem Blog auch eine Serie dazu geschrieben.

    Tampons habe ich seitdem keine mehr verwendet und sie gehen mir echt nicht ab. Wenn ich gewusst hätte, wie einfach und vor allem angenehm das ist, hätte ich schon längst alles verändert!

    lg
    Maria

    1. Pia Selina DammPia Damm Beitrags Autor

      Das klingt sehr spannend! Mit der Methode habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt. Das ist dann wohl irgendwann mal als nächstes dran ;) Auf Deinem Blog habe ich in der Suche „Menstruation“ eingegeben, jedoch leider nichts dazu gefunden. Wäre interessiert, über Deine Erfahrungen und Recherchen zu lesen – und andere Leserinnen vielleicht auch :)

      1. Maria

        Hallo Pia!

        Möglicherweise hast Du Dich vertippt, ich habe die Suche ausprobiert und es kamen meine Beiträge.

        Hier ist der Link

        https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/tag/alternative-menstruationshygiene/

        „Müll reduzieren während den Tagen“ habe ich die Beiträge genannt, es gibt derzeit 9 Teile davon. Im Teil 5. geht es um die freie Menstruation. Im Teil 3 habe ich mich den Stoffbinden gewidmet und gibt es eine Anleitung um ganz einfache Faltbinden selbst zu nähen.

        lg
        Maria

      2. Yvonne

        Hallo, Pia!
        Ich lese Marias Blog und kann dir deshalb sagen, wo du die Artikel zu diesem Thema findest. Unter „Müll reduzieren während den Tagen“. Erst auf den „Müll reduzieren – Index“ klicken, dann findest du die Serie weiter unten.

        Liebe Grüße
        Yvonne

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