Sojamilch selbst gemacht

Vom Igitt zum njamnjam!

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
25. Juli 2012

Sojamilch aus dem Tetrapak? Nein Danke :) Leider bin ich seit längerem wieder der Sojamilch verfallen. Ich hatte schon mal Zeiten, wo ich sie einfach gar nicht gebraucht habe. Das schaut seit ein paar Monaten wieder anders aus. Zwar werden die Tetrapaks fein säuberlich gewaschen und für spätere Bastelaktionen aufbewahrt, jedoch ist es trotzdem sowas von ein unnötiger Energieaufwand… Davon abgesehen habe ich von Tetrapak nichts Gutes gehört…. Also musste selbst gemachte Sojamilch her :)

Nun ja,… ist ja nicht so schwierig, angesichts der Tatsache, dass man die eingeweichten Bohnen einfach nur mit Wasser pürieren und dann aufkochen und absieben muss (hab ich schon vor Jahren und immer wieder probiert). Der Haken: Sie schmeckt für meinen Industrie verwöhnten Gaumen einfach nicht… Ich weiß zwar nicht, warum ich da nicht eher drauf gekommen bin, aber als ich nach meiner Entscheidung jetzt endlich selbst Sojamilch machen zu wollen, noch mal recherchiert habe kam ich auf den simplen Hinweis: geschälte Sojabohnen!

Das „Geheimnis“ der geschälten Sojabohnen

So weit so gut. Damit soll die Sojamilch also besser schmecken… Darauf hin habe ich einfach mal drauf los experimentiert und die Sojabohnen sogar selbst geschält (einfach die eingeweichten Bohnen zwischen den Fingern abribbeln und die Häute abgießen). Beim ersten Versuch (Anfängerinnenglück :D) hat es sogar ganz gut geklappt und die Sojamilch war lecker! Jedoch hat sie beim zweiten Versuch schon wieder nicht gut geschmeckt… Darauf hin habe ich mich einfach dazu entschieden geschälte Bio Sojabohnen zu bestellen. Das war jetzt mal mein Schritt zwischen Sojamilch kaufen und ganz selber machen… (davon abgesehen müsste ich sie dann auch noch selbst anbauen, aber das war dieses Jahr halt nicht…)
Es muss ja nicht immer schwarz oder weiß oder ganz oder gar nicht sein… (Wink mit dem Zaunpfaaaahl)

Sojamilch – Das Rezept

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier das easy peasy Sojamilch Rezept nach Phi mal Daumen: Ich weiche einfach zwei handvoll geschälte Bio Sojabohnen über Nacht in Wasser ein. Am nächsten Tag gieße ich das Wasser ab und spül sie aus (keine Ahnung ob das nötig ist? Ich mach es generell wenn ich Bohnen, Linsen, Erbsen oder sonstiges einweiche… vorm Kochen das Einweichwasser abgießen… ist das wichtig oder unnötig?). Dann werden sie mit Wasser bedeckt im Mixer (es gibt Handkurbel Mixer, ohne Strom, extrem geil, funktioniert einfach super!) zerhackt bis es ein Brei ist. Dann in den Topf geben und so viel Wasser dazu, dass am Ende im Topf etwa 1 Teil Sojabohnen und 3-5 Teile Wasser sind (ich mach am Anfang lieber weniger und gieß nachher noch Wasser dazu, als dass ich die Sojamilch gleich zu sehr verwässer).

Tja, dann etwa 20min kochen und absieben (ich mach das durch ein Geschirrtuch). Den Presskuchen (= Okara) gut auspressen (kann man ruhig abkühlen lassen, ist ja kein Stress und es gibt keine verbrannten Fingerle ;)) und beiseite stellen (mit Okara kann man extrem lecker kochen… angebraten mit viel Zwiebel, Knobi und Gewürzen, Gemüse dazu… jam jam!)

Fertig! Ergebnis: mit geschälten Sojabohnen ist der Geschmack viel milder. Natürlich schmeckt es noch immer ein bisschen nach Soja, aber wer schon mal versucht hat mit ungeschälten Sojabohnen Milch selbst zu machen, wird den Unterschied massiv merken ;) Michael, der sich für den Sojageschmack bei Sojamilch bisher nicht so begeistern konnte, liebte unsere selbstgemachte Sojamilch ab dem ersten Schluck :)

Überzeugt? Einfach probieren und beim Tun lernen – viel Spaß! Wie immer freue ich mich auch über Tipps von euch ;)

Hier noch ein paar Fotos:

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91 Gedanken über “Sojamilch selbst gemacht

  1. Anna

    Hallo! Ich hab heut zum ersten Mal Sojamilch hergestellt und möchte jetzt das Okara weiterverarbeiten in Form von Gemüseburgern. Weiß jemand ob ich es vorher nochmal kochen muss? Also ich hab erst nach dem kochen der Sojamilch das Okara abgetrennt, dh. es wurde ja schon mal 20 Min mitgekocht… bin mir grad unsicher weil ich es irgendwo gelesen hab, dass mensch es immer vor der Verarbeitung kochen muss :( LG, Anna

  2. Eichhörnchen

    Juhuu! Ich habs jetzt auch endlich ausprobiert und ich finds total gut! Habs sogar mit ungeschälten Bohnen gemacht (die von Davert). Schmeckt natürlich intensiver als gekaufte Sojamilch, aber das ist schon gut so :-).

    Ich hab das Rezept fast genauso gemacht wie du, Lisa, nur dass ich nach dem Pürieren gleich die Milch abgegossen und sie erst danach gekocht habe (vorsicht, kocht leicht über!). So muss man die Masse nicht erst auskühlen lassen, bevor man sie absiebt. Das Okara muss man dann natürlich bei der Verarbeitung nochmal extra erhitzen.
    Ich hatte 3x soviel Wasser wie gequollene Bohnen und 100g Sojabohnen haben bei mir etwa 1l Milch ergeben.

    Ach ja, die Milch lässt sich – yeah! – fantastisch aufschäumen und macht einen tollen Cappuccino! Spätestens als ich das festgestellt habe, war ich restlos überzeugt ;-)

  3. Pingback: Schwarzbier-Schoko-Gugelhupf (vegan)

  4. Anette

    Hallo Lisa,
    zunächst mal vielen Dank für Eure Seite!
    Ihr teilt Eure Erfahrungen mit soviel Liebe gewürzt und auch für’s Auge ist es immer wieder eine Freude.
    Kannst du bitte mal Tipps geben was für einen Mixer du benutzt…(Handkurbel Mixer, ohne Strom, extrem geil, funktioniert einfach super!)
    oder Bilder hinzufügen….
    Das wäre super, weil ich bislang kein Glück hatte einen zu finden der auch wirklich was taugt.
    Danke schön

    1. Ursula

      Hallo,

      ja das interessiert mich auch sehr! Eine sehr gute rein mechanische Reibe (funktioniert mit Kurbel) könnte ich empfehlen, damit kann man z. B. binnen weniger Minuten aus der entsprechend benötigten Menge Möhren eine ganze Schüssel Möhrensalat reiben. Aber ein Mixer ähnlicher Art wäre schon eine gute Hilfe, da wir oft den Mixer brauchen und bislang muss ich immer das strombetriebene Gerät benutzen :-( Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, Lisa!
      Habe übrigens erst vor wenigen Tagen eure Seite entdeckt. Herzlichen Dank fürs Teilen der Infos und für die Gedankenanstöße!
      Liebe Grüße
      Ursula

  5. Ka

    Hallo, ich mache Sojamilch auch seit kurzem selbst und mir ist ein Unterschied aufgefallen, der etwas an dem nicht so guten Geschmack ausmachen könnte: In allen japanischen Rezepten wird die Sojamilch so hergestellt: Sojabohnen einweichen, Einweichwasser abgiessen und spülen, Sojabrei durch pürrieren herstellen (ursprünglich wurde das ganze sicher eher zermörst oder gemahlen) und !jetzt kommt der Unterschied! abgießen. Nun hat man Okara und Sojamilch, die nur noch ca 15 Minuten gekocht werden muss und fertig ist alles. Der Geschmack von Bohnen ist dadurch, dass man nur die Flüssigkeit kocht nicht da, es schmeckt geschmacksneutraler. Vielleicht wisst ihr das mittlerweile eh, aber ich dachte ich schreibe es mal ;) Viel Spaß beim Selbstversorgen :)

  6. red

    Hallo,

    welche Hand und Kurbelmixgeräte gibt es denn? Ich bin schon länger auf der Suche nach sowas kann aber niergends was finden. Das Gerät sollte schon möglichst aus Metall sein! Aslo kein Plastikkram. Eher sollte das Gerät in die Richtung wie die alten Fleischwölfe gehen aber halt zum mixen.
    Grüße

  7. Manfred

    Ich hab mir einen Sojamilchbereiter im Internet bestellt und das geht ganz automatisch: Wasser rein, Sojabohnen rein, Knöpfchen drücken und warten bis es piept. Das Gerät stammt aus Korea und ist einfach zu bedienen.

  8. Reinhold

    Soja-Mandel-Reis-Hafermilch etc.
    zubereiten mit der Sojamilchmaschine von
    aktivplus. Ich habe mich für das Modell
    Magic Bean AP-305 entschieden.Dazu gibt es
    ein ausführliches Rezeptbuch.
    Die Maschine macht alles selbständig .
    Die heisse Milch fülle ich in Einmachgläser .
    Vakumiere die Gläser ,so bleiben Sie länger frisch .

    MfG

    Reinhold

  9. Marien Loha

    Hy,

    ich beschäftige mich momentan viel mit Ernährung und Nahrungsmittel um mich auch umzustellen. Soja, hatte ich dabei auch schon im Blick, da es ja überall so propagiert wird. Aber grade weil es so propagiert wird hab ich mich weiter informiert, hier zwei kurze Videos die gut zusammenfassen was auch ich an Bedenklichem über Soja herausgefunden habe: http://www.youtube.com/watch?v=CastOCte5Ww
    Noch besser finde ich Udo Pollmers Zusammenfassung, aber viele kommen mit seiner Art nicht klar: http://www.youtube.com/watch?v=E5Qe1DlWzIY

    Grüße Marien

  10. Pingback: Wie macht man Hafermilch selbst? | Experiment Selbstversorgung

  11. Kathrin Stark

    Hallöchen, ich habe eine Frage: Hast Du schon mal ausprobiert, ob man aus SELBSTGEMACHTER Sojamilch Tofu und Joghurt herstellen kann? Habe beides schon aus gekaufter gemacht, möchte nun aber anfangen, Sojamilch selber zu machen – wenn ich allerdings dann daraus keinen Tofu und Joghurt machen kann, wäre das extrem doof, denn dann müsste ich ja trotzdem zusätzlich noch Sojamilch kaufen… Vielleicht hast Du Erfahrung damit? Liebe Grüße aus dem Allgäu

  12. Andrea

    Ich werde weiterhin Soja und Sojaprodukte zu mir nehmen. Ich lasse mich da nicht kirre machen.

    In der Zeitschrift Naturheilpraxis wird u. a. Soja (Hülsenfrüchte), das Genistein aus der Sojabohnen als Pflanzeninhaltsstoff der Tumorstammzellen unschädlich macht, aufgeführt.

    Für mich kommt nur Soja aus der Region und biologischem Anbau (nicht genmanipuliert) in frage.

    LG Andrea

  13. Patz Tholl

    Bis jetzt habe ich mich noch nie an das Selbermachen von Sojamilch gewagt. Habe sie immer im Bio-Laden gekauft. Fange aber auch, wie Lisa das schon in ihrer Einleitung angedeutet hat, den TetraPack Abfall ziemlich bedenklich zu finden. Deshalb habe ich eine Alternative gesucht und auch gefunden. Ich habe dieses Wochenende zum ersten Mal selbst Mandelmilch hergestellt. Dies scheint mir sogar noch einfacher zu sein, als Sojamilch herstellen. Jedenfalls bin ich vom Resultat mehr als begeistert und werde es bestimmt wiederholen.

    Liebe Grüsse aus Luxemburg,

    Patz

  14. Ines

    Kuhmilch braucht ca. 7x so viel Energie wie Sojamilch, soweit ich weiß. Da muss ja auch erst die Kuh alt genug werden (3 Jahre Soja fressen, das zum Großteil aus Übersee kommt) und ein Kalb bekommen etc. Einfacher und v.a. günstiger ist die Kuhmilch nur wegen der Förderungen, die die Preise so verzerren sonst müsste es eigentlich nur noch Sojamilch zu kaufen geben.

  15. Andrea

    Ihr lieben Selbstversorger,

    schon vor 15 Jahren habe ich Sojamilch selber gemacht. Die gekaufte hat mir nicht geschmeckt und war mir auch zu teuer. Das Rezept für die Sojamilch hatte ich aus dem Buch: Das große GU Vollwert Kochbuch.

    Ich bin eh eine absolute Selbermacherin, bin ich einfach schon von Kindheit an durch meine Oma gewohnt und geprägt geworden. Es schmeckt einfach besser und die Zeit kann man immer aufbringen. Ich weiss dann auch was ich hab und was drin ist.

    Macht weiter so, ihr gebt vielen Menschen Anregung zumindest mal alles zu überdenken und evtl. auch selber aus zu probieren.

    Liebe Grüsse

    Andrea

  16. Tanja Heller

    Hallo, hab gelesen: Frau sollte Soja nicht zu sich nehmen. Wegen Brustkrebsgefahr. Ich suche auch einen Milchersatz. Hab Mandel- und Hafermilch selbst zubereitet. Aber: Mir schmeckt das leider nicht

    :(

    1. Gabriele

      ?!? Verwirrt. Die Asiatischen Frauen haben ein wesentlich gringeres Brustkrebsrisiko. Das liegt an den nachweislich in den Sojabohnen enthaltenen Phytoöstrogenen, die die Krebsbildung unterdrücken. Zumindest kenn ich das so.

      Dafür esse ich Okara nicht. Die Asiaten werfen es weg. Machen Seife draus. Wirkt als "Geistesgift" sagen sie. Also wie gesagt Verwirrt!?! :)

    1. Andie

      Genau wegen dieser verdauungshemmenden Giftstoffe (Trypsin-Inhibitoren) Einweichwasser wegkippen und Bohnen gut (!!!) spülen. Selbst nach Abkochen sind sie immer noch vorhanden, das Gar-aus kann durch Lakto-Fermentierung vollendet werden. Daher ratsam den Konsum nicht zu übertreiben auch wegen vorhandener Östrogene die nicht unbedingt für jedermans zu jederzeit gut sind (eventuell für reifere weibliche Wesen) sprich Soya für Kinder und Männer ist fraglich! Es gibt auch andere Bohnen (schwarze,…) die weniger problematisch sind, wenn jemand unbedingt "Milch" brauch. :- )

  17. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

    Kann ich Dir ehrlich gesagt nicht sagen – ich glaub schon, dass man sie ein bisschen auskochen sollte (die 20min aus dem Rezept) – nimm einfach einen riesen Topf, dann kochts nicht über – bzw. bleib dabei stehen :)

  18. Melanie

    wie lange muss der spaß den wirklcih kochen? reicht einmal aufkochen und dann quasi länger warm halten^^?

    ich bin ein kompletter kochdepp und mir kocht das alles zweimal über -.- :)

    wäre voll lieb, wenn ihr mir antwortet ^^

      1. Marten

        Hallo Lisa,

        dann habe ich ja anscheinend gar nicht so schlecht gegoogelt .. :-)

        Vorgestern habe ich übrigens endlich zum ersten Mal selber Sojamilch gemacht. Allerdings mit "normalen" Sojabohnen. Nach einem Tipp aus einem veganen Forum habe ich das Ganze allerdings etwas mehr als 30 Minuten köcheln lassen. So solle angeblich der bittere Geschmack noch weiter abnehmen. Nu' fehlt mir ja noch die Vergleichsmöglichkeit. Aber sie schmeckte überhaupt nicht so fies, wie so manche fertig gekaufte Sojamilch (Aldi, Netto hier in Dland).

  19. zoezoora

    Hallo Lisa,

    danke für Deinen interessanten Bericht.

    Hier noch ein paar Ergänzungen aus meiner Soja-DIY-Erfahrung bzw. was ich so von anderen gelernt habe…

    Angeblich soll das Einweichwasser deshalb abgegossen werden, weil dies die Sojabohnen entbittert.

    Ich siebe das Bohnenpüree schon vor dem Kochen ab und presse das Okara kalt aus (das ließe sich dann auch noch mal aufkochen, auskochen und abseien, landet bei mir aber auf dem Kompost, da ich es im Verdacht habe, dass es die Milch bitter macht, vielleicht lerne ich irgendwann mal, wie sich aus Okara "Sojaseide" zum tierqualfreien handarbeiten verspinnen lässt, soetwas soll's angeblich geben, wäre praktisch, weil ich das Okara einfach überhaupt nicht verdauungsmäßig vertrage, bringt mir übles Bauchweh),

    mir scheint so, dass die Milch dann nicht so bitter wird, und auch nicht so doll zum überkochen neigt.

    Und dann verdünne ich das alles noch ziemlich doll während des 15-20 min. Kochens – ca. aus 100g ungeschälten Sojabohnen koche ich 2 Liter Sojamilch (mit 2 Esslöffeln Zucker).

    Zwar schmeckt das ziemlich dünn, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt, abgesehen davon, ist in der handelsüblichen Sojamilch ja auch nicht wirklich viel Gehaltvolles drin und seitdem ich mich umgewöhnt habe, schmeckt die "Konzernmilch" mir auch gar nicht mehr ;-))

    viele Grüße, Zoe

  20. Any

    Großartig gewordene Sojamilch!

    Ich habe heute auch Sojamilch selbst gemacht, nach Lisa's Grundrezept und mit ein pasr kleinen Veränderungen.

    Herausgekommen ist dabei eine, nach meiner Meinung, hervorragende Milch, die weniger bitter und nach Soja schmeckt, als die gekauften und wunderbar cremig schmeckt.

    … und ich glaub, ich werde süchtig danach :)

    So hab ich's gemacht:

    ca. 250 g getrocknete Sojabohnen vom Biohof Kettler – der ist aus dem Weinviertel, in der Nähe meiner Heimatstadt, also regional!

    Die Bohnen werden über Nacht in viel warmem Wasser eingeweicht (dabei vergrößern sich Sojabohnen enorm)

    Dann habe ich die Bohnen einmal gekostet: mit Schale eher grauslich und bitter, ohne Schale ganz ok. Dabei hab ich festgestellt, dass die Schale recht schwer runtergeht und habe daher beschlossen, das Soja zu kochen, so wie ich das von Kichererbsen kenne, um Hummus zu machen … damit eben die Schale besser runtergeht.

    Also Bohnen in einen großen Topf, Wasser dazu und eher nur erhitzen, sodass es dampft, aber nicht kocht – ca. 15 min. lang.

    Während des Kochens hab ich die Sojabohnen immer wieder gekostet und dabei festgestellt, dass sie immer besser schmecken!!! Ich hab sie dann abgegossen, als sie mir gar nicht mehr bitter vorkamen.

    Danach hab ich versucht die Bohnen zu schälen, das hat jetzt auch recht gut fubktioniert, war mir aber zu mühsam. Hab dann nur eine kleine Menge geschält und damit auch eine Milch gemacht, zum späteren Geschmacksvergleich. Für mich war kein Unterschied zu erkennen, ob die Bohnen nun geschält waren oder nicht.

    Den Großteil hab ich also nicht geschält!

    Dann Bohnen mit dem Stabmixer püriert – da bin ich faul!

    Ich hab aber einen Handquirl im Netz gefunden, der auf mich einen sehr beauchbaren Eindruck macht: http://www.biber.com/artikelansicht-Handquirl.Ede

    Fürs Mixen hab ich erstmal nur soviel Wasser dazugetan, dass es eher ein Muß geworden ist. Dieses Muß kam dann in den Kochtopf mit soviel Wasser, wie man möchte – allerdings lieber zu wenig, als zu viel! Verdünnen kann man später immer noch!

    Die Milch hab ich dann wieder nur zum Dampfen gebracht und 15 min. am Herd gelassen, dann durch ein Geschirrtuch abgeseiht! Dass Geschirrtuch ist super, weil durch das Pürieren mein Okara sehr fein war und durch ein Sieb hindurch gegangen wäre. Außerdem kann man das Tuch auswringen, um den letzten Rest dr Milch herauszupressen!

    FERTIG!

    Okara zubereiten, muss ich erst noch ausprobieren!

    Danke Lisa, für das sehr sehr gute und einfache Rezept <3

  21. Stefan Zacharias

    Soja-saatgut wird umso besser, je länger es am gleichen Standort angebaut wird. Man kann am Besten die Ernte vom Vorjahr teilweise neu aussähen. Bei standortfremdem Saatgut nimmt der Ertrag in den ersten Jahren jedes Jahr um ca. 10 % zu. Ich würde Euch empfehlen Saatgut vom Eigentümer des Nachbarfeldes zu kaufen.

  22. Stefan Zacharias

    Habt Ihr Tips, wie man Sojabohnen ohne den Einsatz eines Mähdreschers in grösseren Mengen ernten kann? Ich habe zwar auch jedes Jahr Soja im Garten, aber weil ich die Bohnen mit der Hand döppe, baue ich nie mehr als ca. 100 m2 an, das gibt gerade mal 20 kg und reicht dann nur für die Bohnensuppen und das Saatgut für's nächste Jahr.

  23. Theo

    Ein einfacher Tip, um schnell Sojabohnen zu schälen:

    Sojabohnen ganz grob schroten. Die zerfallen dann in Körnerteile und abgeplatzten Schalen und dann die Schalen einfach rausblasen (blos draußen, sonst wird in der Küche lustig!).

    Gruß

    1. connie

      Lieber Theo,
      danke, das ist ein super Tipp! Ich habe nämlich gefühlte Stunden damit zugebracht die Schalen einzeln abzupfriemeln ;)
      Das mit dem Rausblasen ist auch ein wichtiger Tipp: die Schalen sind offenbar nicht leichter als Wasser und lassen sich deswegen nicht so einfach ausspülen.

  24. Ellen

    Hallo,

    mich würde auch interessieren,wo du die Sojabohnen bestellt hast. Die einzigen bio, die ich im Netz gefunden habe, kommen von Davert aus China … hätte gerne "regionale". Und leider sind die auch nicht geschält.

    Grüße

  25. Johanna

    hi! hat jemand von euch schon mal versucht, sojamilch haltbar zu machen? ich habe sie ungefähr nach dem selben rezept wie lisa gemacht, und dann in gläsern ca. 20 min eingekocht… nach 2 wocehn waren einige gläser schlecht (also sauer, bzw. im glas hat sich das weiße vom wasser getrennt…)

    dann hab ich die anderen schnell aufgebraucht.

    ich hab mir immer gedacht, wenn ich nur 1 liter mache, ist mir das schon zu viel arbeit, also hab ich 2 oder 3 liter gemacht und die haben dann nicht so toll gehalten. aber vielleicht einkochen UND kühlschrank… mal sehen. ist dann wieder die frage nach dem energieverbrauch…

  26. Pingback: Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. | Sojamilch selber machen

  27. Bettina

    Hab mir gerade aus meiner 1/4 l Sojamilch Kakao gemacht und ich muss sagen: Schmeckt nicht schlecht – ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Aber pur würd ich sie nicht trinken, da hat sie keinen Geschmack. In Pudding, Kuchen,… kennt man bestimmt keinen Unterschied zur Kuhmilch.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Jap, pur schmeckt sie natürlich nicht nach viel. Die gekauften Sojadrinks sind ja gesüßt (außer man nimmt explizit ungesüßte Sojamilch)

      Hast Du eigentlich auch geschälte Bohnen verwendet? Oder ungeschälte? Letztere find ich nämlich persönlich sehr hart im Geschmack, drum hab ich sie auch nie gemacht gg

  28. Bettina

    Bin jetzt mit meiner Sojamilch fertig (hab´s noch nicht gekostet, noch heiß) aber irgendwie bin ich von der Menge die man rausbekommt enttäuscht. Von 100g Bohnen nur 1/4 l Milch. Da ist beim Kochen so viel verdunstet.

    Hatte allerdings auch ein anderes Rezept: Das mit dem Einweichen war gleich aber dann die Bohnen mit 3 x soviel Wasser in einen Mixer geben und mixen – durch ein Sieb/Tuch abseihen, gut ausdrücken – und DANN erst im Topf 15 min kochen.

    Wenn´s mir schmeckt versuch ich´s nach eurem Rezept, vielleicht bekomm ich da mehr raus. (Für Pudding brauch ich schon 1/2l Milch) Oder ich nehm mehr Bohnen.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hey Bettina!

      Danke für Deinen Erfahrungsbericht!

      Also das kommt natürlich sehr drauf an wie "dick" Du die Milch magst. Je dünner, desto mehr geht natürlich raus. Ich habe es gestern mal abgemessen, weil es mich selbst interessiert hat und bin bei 200g Bohnen auf etwas mehr als 1,75L gekommen. Sie könnte noch ein bisschen weniger dünn sein, also würd ich für meinen Geschmack 200g Bohnen für 1,5L schätzen. Aber ist wie gesagt Geschmackssache! Meine allererste Sojamilch die ich vor 3-4 Jahren mal probier hab, hatte schon fast eine cremige Konsistenz, aber dementsprechend klein war auch die Ausbeute ;)

  29. Sara

    Obwohl es einiges an Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt, bin ich doch überrascht, wie einfach sich Sojamilch selbst machen lässt! Wenn alles so gut geht, frage ich mich tatsächlich, ob man nicht prinzipiell auf z.B. Tetra-Pack-Milch verzichten könnte. Jedenfalls bin ich sehr dankfür das Rezept und die Anleitung!

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Ja probiers einfach mal aus, Sara :) Ich find es ja auch sehr toll, dass man gleichzeitig eine gute Portion Okara gewinnt die man gleich beim Mittagessen oder so weiterverarbeiten kann :) Tetrapak ist sicher auch nicht das gesündeste und kam auch schon öfters in Verruf gar nicht sooo ökologisch zu sein, wie es dargestellt wird. Denn dazu müssten die Leute brav sammeln und trennen… :)

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Wie Hackfleisch ja. Wie bruzeln es immer in der Pfanne an und mischen es unter Gemüse oder ähnliches. Könnte mir aber auch Spaghetti Bolognese damit vorstellen :) Mir schmeckt auf jeden Fall total gut, muss natürlich nach Geschmack gewürzt werden, weil es – genau wie die pure, ungesüßte Sojamilch – für sich allein wenig Geschmack hat. Oder Sojageschmack eben:)

  30. Bettina

    Da wir heuer im Herbst unsere Ziegen weggeben und ich nicht auf Milch verzichten will – nicht weil wir Vegetarier sind – möchte ich jetzt mal versuchen Sojamilch zu machen. Heute abend einweichen – morgen kochen. Werd meinem Sohn mal welche in den Kakao mischen. Mal sehen ob er einen Unterschied feststellt.

    Frage: Baut ihr Sojabohnen auch selbst an? Möchte es nächstes Jahr mal im ganz kleinen (ca. 2-4 qm) versuchen.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Wir bauen Soja noch nicht selbst an, wollen es aber auch nächstes Jahr ausprobieren, sofern wir gutes Saatgut bekommen :) Auf einem unserer Nachbarfelder wächst zumindest Biosoja, also sollte es hier in der Gegen bei uns möglich sein :)

      Dir viel Erfolg beim Anbau, berichte uns doch gern davon ;)

  31. sabine

    Hallo Nathalie, wollte fragen wie du darauf kommst, dass Kälber nur 47 Tage Milch saufen. Das ist mir neu. Vermutlich, weil sie dann als Kalbfleisch enden, aber wenn man sie bei der Mutter läßt…..?

    lg Sabine

    1. Nathalie

      Das tut mir leid, da hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Die Kälbchen werden – wenn man sie lässt – etwas 8-9 Monate oder so von ihren Müttern gestillt. Das war mit "Nach dieser Zeit" gemeint. Ganz am Anfang verdoppeln sie ihr Gewicht aber in ca. 47 Tagen – dank der Muttermilch.

      Und wir Menschen trinken diese Kuh-Power-Nahrung unser Leben lang weiter …

  32. Karin

    Hallo, ich finde toll, dass du alles ausprobierst :-). Ich frage mich aber auch, ob nicht die Energiekosten – oder allgemeinen Kosten – sehr hoch sind im Vergleich mit abgepackt gekaufter Sojamilch? Bohnen bestellen, kaufen und liefern lassen (CO2-Bilanz), dann die Energie fürs Kochen oder anschliessend fürs Waschen des Tuches… lohnt das? Irgendwie stelle ich es mir ökologisch sinnvoller vor, eine Kuh zu melken, wenn man Milch braucht? ;-)

    1. Nathalie

      Mal abgesehen davon, dass die CO2-Geschichte wahrscheinlich ein großer Schwindel ist, so dürfte die Bilanz einer Kuh nicht besser sein – vielleicht sogar schlechter. Ganz zu schweigen von dem riesigen Stück Land, welches die Kuh übers Jahr verteilt braucht. Was man da alles für die menschliche Ernährung anbauen kann und wie viele davon satt würden.

      Abgesehen davon trinken wir ja auch keine Milch mehr an den Brüsten unserer Mütter, warum also an denen einer anderen Spezies?

      Kuhmilch ist eine Power-Nahrung für Kälbchen. Denn diese müssen ihr Gewicht in 47 Tagen verdoppeln. Nach dieser Zeit trinken auch Kühe keine Muttermilch mehr. Wir Menschen seltsamerweise schon.

    2. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Danke für Deinen Beitrag dazu Nathalie!

      Danke für Deine Frage Karin! Dazu noch wegen der Energiefrage: Man könnte die Sojamilch auch als Nebenprodukt bezeichnen, weil Du ja in Wirklichkeit noch das Okara daraus gewinnst (einfach die geschroteten Bohnen) und ich seh das so, dass ich so und so Bohnen kochen würde, weil Hülsenfrüchte einfach ein wichtiger Bestandteil der Ernährung sind (viele Fragen ja immer nach der Eiweißquelle). Von daher schlage ich sogar zwei Fliegen mit einer Klappe und gewinne beim Bohnen zubereiten auch noch leckere Sojamilch. Und ja, das Tuch waschen ist ein gewisser Mehraufwand, aber ein Stück Textil beim Wäsche waschen mehr oder weniger macht den Kuchen nicht fett ;)

      1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

        Ach und eins hab ich noch vergessen: Bzgl Kosten kommt man ziemlich auf das Gleiche wie wenn man eine günstige Sojamilch kauft würd ich sagen (natürlich abhängig vom Anbieter d. Bohnen), nur wie gesagt hab ich auch gleich den Hauptbestandteil meines Mittagessens gekocht, Verpackung gespart und ich weiß, was drin ist :) Ideal ist das ganze dann natürlich noch über dem Holzküchenherd, der im Winter sowieso läuft weil er das Haus heizt, usw…

        1. Sabine

          Hallo Lisa,

          wollte Dir bloss schnell Deine Frage bezügl. Bohnen nach dem Einweichen abgießen und spülen beantworten:

          Ich mache das schon – auch mit getrockneten Erbsen – , denn wenn man die Bohnen mit dem Einweichwasser kocht, dann sollen sie (mehr) blähen. Man sollte auch ungesalzenes Wasser zum Kochen nehmen, sonst verlängert sich die Kochzeit.

          Alles Liebe

          Sabine – Grüße auch an Michael

    3. Corinna

      Da hat wohl jemand so gar keine Vorstellung von Landwirtschaft? ;-)

      Energie-, Wasser- u. Flächenverbrauch in der Tierproduktion ist enorm.
      Überleg mal allein was eine Kuh täglich Wasser trinkt u. frisst. (allein welch Enegieaufwand in der Futtermittelproduktion steckt!!)
      Da ist noch kein Stall, kein Tierarzt, kein gar nix dabei. Und warum MIlch- u. Fleischwaren so günstig sind: Die Landwirte werden durch die (Preis-)Politik u. Lobbyarbeit gewzungen zu jedem Preis zu produzieren. Ziel ist die Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft um so eine endgültige Abhängikeit zu schaffen.

      MIlchkonsum einer anderen Spezies war „früher“ nicht so problematisch, weil A der Konsum in einem gewissen Maße war ( hauptsächlich um durch die Winter zu kommen) B Rohmilch getrunken wurde und C das Futter u. Aufwachsen der Tiere natürlich(er) war.

  33. Stephan

    Hallo!

    hab gerade über einen Vebu-Link zu euch gefunden und diese Anleitung find ich ja mal toll! :) werd die nächsten Tage mal ein wenig stöbern und sicher noch einigens entdecken.

    Was ich jetzt schon wissen will, der Mixer mit Kurbel: ist es möglich davon nen Bild zu machen und hier zu posten? :)

    Grüße Stephan

    1. Nathalie

      Liebe Johanna,

      die Quellen sind doch Quark, es gibt immer wieder "angebliche" Studien, die die Gefahr der Sojabohne propagieren.

      In dem zweiten Artikel wird auch über isolierte Isoflavone geschrieben – was wirklich GAR nichts mehr mit der Sojabohne zu tun hat. Alle einzelnen Wirkstoffe, die aus Pflanzen herausisoliert werden, sind eine Gefahr für die Gesundheit. Das sagt einem doch auch schon der gesunde Menschenverstand.

      Dass vor allem Frauen in den Wechseljahren sich mit diesen isolierten Isoflavonen kaputt gemacht haben, ist längst bekannt. (hindert manche zwar trotzdem nicht daran sie zu kaufen, aber jeder muss wohl für sich selbst Verantwortung übernehmen)

      Wenn wir uns tatsächlich natur- und artgerecht ernähren wollten, dann sollten wir wohl zuerst aufhören unsere Nahrung mit Hitze zu zerstören. (macht übrigens auch kein anderes Lebewesen auf der Erde – außer uns Menschen) Dann sollten wir aufhören kultiviertes Gemüse zu essen, weil diese Ewigkeiten von ihrem Ursprung entfernt sind. Dann sollten wir aufhören so viele Lebensmittel untereinander zu mischen und zu „einer“ Mahlzeit zu verarbeiten. Macht auch kein anderes Lebewesen auf der Erde, weil es eigentlich nicht natürlich ist. Da braucht man übrigens auch keine Literaturverweise oder Quellenangaben, da muss man sich nur mal für einen Moment ernsthaft hineinfühlen.

      Somit brauchen wir Menschen uns gar nicht über „natürliche“ Ernährung zu unterhalten, weil wir davon gar keine Ahnung haben. Aber über pflanzliche Ernährung schon.

      Die Sojabohne kann zur modernen pflanzlichen Ernährung dazugehören, wenn man sie mag.

      Allen anderen kann ich selbstgemachte Mandelmilch wärmstens empfehlen! Köstlich! Oder aber Wasser. Auch köstlich. ;)

      1. Johanna

        "Somit brauchen wir Menschen uns gar nicht über „natürliche“ Ernährung zu unterhalten, weil wir davon gar keine Ahnung haben."

        Vielleicht ist es nicht hier passend, über eine natürliche Ernährung zu sprechen, aber einen gedanklichen Austausch finde ich schon wichtig.

        Denn durch solche Anregungen bin auch ich zu meiner roh-veganen Ernährungsweise gekommen, bei der ich kaum mehr als drei Lebensmittel untereinander mische und sich erst beim Durchqueren meines Gartens herausstellt, womit mich die Natur beschenkt.

        LG, Johanna.

        1. Nathalie

          Hihi, find ich super! Habs mir mir schon fast gedacht. Kennst du vielleicht das Buch „Methusalem-Ernährung“?

          Ich finds ja ein bissl schade, dass sich viele Roh-Rezepte-Bücher überhaupt nicht danach richten. Da wird alles durcheinander gemischt. Auch Salz mit rohen Nüssen, Sprossen oder sauren Früchten.

          Hast oder hattest du ein Lieblingsrezepte-Buch o.ä.?

          Liebe Grüße, Nathalie

          1. Johanna

            Hallo Nathalie,

            ich lese keine Ernährungsbücher (mehr) und besitze keine Rezeptebücher (alle verschenkt). Allein diverse Internetseiten inspirieren mich manchmal. Ich bin sehr dankbar, dass ernährungsmäßig endlich alle Unklarheiten (nach derzeitigem Stand) beseitigt sind: viele Früchte, allerlei Grünes und ein paar Nüsse – damit bin ich glücklich und gesund. Jedoch muss ich fairerweise sagen, dass mit dieser Ernährungsweise mein Körper immer feinfühliger wurde und mir schnell signalisiert, was mir nicht bekommt (z. B. Salz).

            LG, Johanna.

        2. Constanze

          Es ist immer wieder lustig wie über die gesunde Ernährung gesprochen wird. Du isst also roh-vegetarisch. Wir Menschen, nun gut nicht die beste Idee die die natur da hatte, sind allein schon vom Gebuiss her „Allesfresser“ Und dass wir aufrecht gehen und ein riesiges Gehirn haben hat vor allem damit zu tun dass sich unsere Vorfahren entsprechend ernährt haben. Nämlich erst seitdem der mensch sein Essen erhitzt und somit die Bestandteile der Nahrung ganz anders nutzt, konnte sich unser Gehirn zur heutigen Form entwickeln.
          Ich bin alles andere als eine Fleischesserin, maximal 1 mal im Monat esse ich Fleisch aber dann mit Genuss und von richtig guter Qualität.
          Was mich stört ist dieses extreme, entweder nur roh oder nur vegan, vegetarisch oder das andere Extrem jeden tag Fleisch. Meine Überzeugung ist es dass der Körper mir sagt was er braucht. Seit ich das verstanden habe sind meine Blutwerte prima, die haut braucht keine Cremes und es geht mir einfach gut. Und es kostet mich keinen Cent mehr als vorher.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Wir haben erst einen kleinen Walnussbaum, wird wohl noch dauern ;) Aber sollten wir jemals so viele Nüsse haben würde ich es wahrscheinlich vorziehen Nussmus zu machen, das ist auch was feines :)

  34. Laurie

    Das klingt ja super. Die gekaufte TetraPak Sojamilch mag ich zum Beispiel überhaupt gar nicht… vielleicht wäre das eine Alternative? Ist die denn dann auch haltbar bzw wieviel bekommst du aus den zwei Handvoll raus?

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Laurie! Im Kühlschrank hält sie auf jeden Fall ein paar Tage (einfach experimetieren) und ohne Kühlschrank (jedoch auch kühl bitte, sonst flockt sie bald) 1-3 sowas… je nach Temperatur halt. Hält natürlich nicht so lange wie die aus der Tüte :)

      Bzgl. Menge hängt es auch davon ab wie viel Wasser Du dann nimmst. Aber so ein Literchen geht da schon raus, wenn nicht mehr.

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