Mit der Menstruationstasse durchs Leben

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
6. September 2016

Du bist genervt von dem ständigen Müllberg an Monatshygiene? Hier könnte die Lösung sein: Schon von Menstruationstassen wie LadyCup oder Mooncup gehört?

Kennst du Menstruationstassen?

Für mich ist das Leben ohne meine Menstruationstasse schon gar nicht mehr vorstellbar. Ich war richtig schockiert als ich festgestellt habe, dass ich schon seit fast 10 Jahren keine Tampons oder ähnliches mehr verwende!

In meiner sozialen Blase habe ich immer das Gefühl, dass eh schon jede/r diese Art von Monatshygiene kennt, aber ich denke, das stimmt so wohl nicht ;)

Aber wovon rede ich? Im Prinzip von einer etwa fünf Zentimeter langen Glocke aus Silikon, die eine wunderbare Alternative zu Tampons oder ähnlichen Wegwerfprodukten (ca. 10.000 Binden und Tampons pro Frauenleben) darstellt.

Lila Menstruationstasse

Wie verwende ich eine Menstruationstasse?

Sie ist nach einer kurzen Gewöhnungsphase (wie beim ersten probieren von Tampons auch) super leicht einzuführen und angenehm zu tragen. Funktionieren tut das ungefähr so: Die Glocke hat an den Rändern kleine Löcher. So bildet das ein kleines Vakuum und die Glocke saugt sich an den Scheidenwänden fest und kann so nicht verrutschen. Aber keine Angst das geht wieder raus ;) Was ich ganz vergessen habe: Die Menstruationstassen sind wiederverwendbar! Sie sind sogar so stabil, dass man sie komplett auskochen kann. Theoretisch kann man sie sogar in den Geschirrspüler geben.

Menstruationstasse, die in einem Topf Wasser auskocht.

Blubb! Und sauber ;)

Falls du es bezüglich „Einführen“ und „Entfernen“ der Menstasse etwas anschaulicher brauchst, auf Youtube findest du inzwischen hunderte Anleitungen zur Menstruationstasse!

Sind Menstruationstassen unhygienisch?

Das bringt mich zu einem Vorurteil der Mensbecher. Manche Frauen meinten damals dazu nur, dass sie das unhygienisch fänden. Aber erstens finde ich Blut nicht eklig nur, weil es aus einer tabuisierten Körperöffnung kommt, zweitens wäscht man die Glocke ohnehin sauber, bevor man sie auskocht. Im Übrigen finde ich das reine Blut im Becher auch appetitlicher anzusehen, als so ein vollgesogenes Tampon, hehe ;)

Geholfen hat das damals nix, meine Euphorie wurde trotzdem nicht gebremst und so lebe ich schon seit etwa zehn Jahren glücklich mit dieser Lösung, die ja immerhin auch einiges an Ressourcen und Müll spart.

Eine Sache die ich bei der Menstruationstasse auch noch erzählenswert finde: Da sie das Blut nicht „aufsaugt“ sondern „auffängt“, können die Schleimhäute nicht austrocknen. Anders als bei Tampons zum Beispiel.

Verschiedene Techniken zur Verwendung der Menstruationstassen

Mittlerweile gibt es die Mensbecher in allen erdenklichen Farben und Formen. Also die Form ist im Grunde immer gleich, aber es gibt Ringe, Stäbe oder Kügelchen um die Tasse wieder raus zu holen.

Beim Einführen kann man sie halbiert zusammen quetschen, einrollen… wie es dir am liebsten ist! Am Anfang bedarf es etwas Übung, und es ist sicher praktischer es schon mal vor der Regelblutung auszuprobieren. Wenn sie nicht flutschen will, hilft etwas Gleitgel am Anfang. Innen drinnen sollte sie sich wie gesagt wieder „entfalten“, wo man manchmal auch etwas nachhelfen muss.

Übrigens: Bisher war jede Frau, der ich die Menstruationstasse empfohlen habe, begeistert. Ich würde sagen: Einfach ausprobieren :)

Du willst eine Menstruationstasse?

Du kannst sie zum Beispiel hier im Autarkie Shop von Wohnwagon bestellen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 9. Juli 2010 und wurde am 6. September 2016 komplett überarbeitet.

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Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

105 Gedanken über “Mit der Menstruationstasse durchs Leben

  1. Justine

    Hallo Lisa,

    sehr guter Beitrag. Ich trage nun auch bereits seit längerem Menstruationstassen und bin ein absoluter Fan geworden. Persönlich bevorzuge die Lunette.
    Was Du in Deinem Beitrag noch ergänzen könntest: Durch Menstruationstassen verhindert man auch, dass man das toxische Schocksyndrom bekommt, eine Krankheit von der die meisten unter uns zwar schonmal gehört haben dürften, aber nur die wenigsten ernst nehmen…
    LG und frohe Weihnachten ;)
    Justine

  2. Tricky

    Mensch, ich dachte, ich hätte hier was geschrieben. :)
    Ich verwende nun keine Tampons, aber ich habe eine andere Art der nachhaltigeren Monatshygiene für mich vor einer Weile entdeckt – Stoffslipeinlagen und -binden.
    Ich kam noch nie mit Tampons klar. Irgendwie mag ich ungerne Dinge in meinen Körper stecken, so komisch das auch klingt. :D
    Die Slipeinlagen sind wiederum super. Meine empfindliche Haut verträgt sie viel besser, als das olle Wegwerfzeug, ich produziere nicht mehr solchen Müll und ich habe einige bunte Exemplare (alle von Libadi). Gut, man hat etwas mehr Aufwand. Nachdem man sie benutzt hat, wäscht man sie kaltem Wasser aus und reinigt evtl. schon mal mit etwas Gallseife vor. Dann kommen sie in einen kleinen Eimer mit kaltem Wasser und evtl. auch etwas Gallseife und lässt dort die Slipeinlagen drin ruhen bis zur nächsten Wäsche. Waschen muss man sie bei 60° und Weichspüler ist tabu (habe ich aber eh schon vor langer Zeit aufgegeben). Danach sind sie wieder sauber.
    Das ist natürlich nichts für Leute, die beim Anblick von Blut umkippen, aber allen anderen kann ich es sehr empfehlen.

  3. Biene aka BabyMufflon

    Hallo zusammen,
    auch ich bin seit bald 10 Jahren glückliche Tassennutzerin.
    Hat von euch auch schon jemand negatives Feedback dazu vom Frauenarzt bekommen? Ich war mal bei einer Ärztin, die regelrecht angewidert reagiert hat als ich erzählt habe, dass ich eine Menstasse nutze… die prophezeiten Verkeimungen konnte sie dann zu ihrem Bedauern doch nicht feststellen *fg*

  4. Rtattouilla

    Salut!

    Diese soziale Blase kommt mir doch sehr bekannt vor, freut mich dass du über Menstruationstassen geschrieben hast (nur der Name ist irgendwie unschön, da muss man doch was schöneres finden…ich überlege schon die ganze Zeit ^^). Ich habe gesehen dass ihr in eurem Online Shop auch vegane Kondome anbietet und habe mich gefragt ob ihr auch einhorn Kondome kennt – ein kleines deutsches Unternehmen das mich persönlich noch mehr überzeugt hat, vegan, fair-isch und mit weniger Plastikverpackung:
    https://einhorn.my/fairstainability/
    Finde ich schnieke :)

    In dem Zusammenhang habe ich mich gefragt ob ihr euch auch mit NFP auseinandergesetzt habt, würde doch irgendwie auch zu / auf / in euren Blog passen.

    Lieben Gruß

  5. payoli

    Vielleicht interessiert es jemanden hier: Ich weiß aus zahlreichen direkten und verlässlichen Quellen, dass vegane Rohköstlerinnen sich die ganze Menes ersparen. Schmerzen und Stimmungsänderungen verschwinden, Blut max. 1 Tropfen und die Fruchtbarkeit steigt!.

  6. Ute Barnick

    Also ich habe schon meine 2. Tasse, weil die „alte“ nach 10 Jahren irgendwie nicht mehr so war. Ich kann gar nicht mehr sagen warum. Seit ich meine neue habe ist wieder alles gut. Ich komme mit der Mooncup gut klar.
    Liebe Grüße
    Ute

  7. diana

    und wieder einmal kommst du mit genau dem thema um die ecke dass ich brauche…! hab genau in diesem moment zum ersten mal meine periode seid ich hier in der selbstversorger gärtnerei lebe und bin schon vor paar tagen auf diese menstruationstasse gestossen… meine bedenken sind weg und ich werd mir auch eine kaufen. probieren geht über studieren, jawoll. kuss und besten dank!

  8. barbara fischer

    Hallo ihr lieben,
    Ich finde diese diskussion einfach toll! Ich benutze nun schon seit zwei Jahren Stoffbinden die ich bei „blumenkinder“ glaub ich bestellt habe. Ich liebe sie echt. Sie sind nur im Sommer manchmal ein wenig heiss und beim radfahren stoeren mich die druckknoepfe mit denen sie an der unterwaesche gesichert sind. Also das heisst naechstesmal wuerde ich welche ohne druckknoepfe nehmen. Was man braucht ist eine relativ festsitzende unterwaesche dann verrutscht auch nix. Neulich war ic einmal gezwungen auf slipeinlagen auszuweichen, da ist mir aufgefallen dass diese extrem stark beduftet sind, das habe ich frueher nie bemerkt. Tampons verwende ich schon seit Jahren nicht mehr, darauf bin ich ziemlich bald gekommen, dass diese nicht gut fuer die schleimhaut sein koennen. Die mooncups sind fuer mich keine alternative da ich kein plastik innen haben mag. Auch wenn dies moeglicherweise nicht schlimm ist und sicher eine gute alternative ist. Die kontrollierte Entleerung uebe ich gerade, das habe ich irgendwie zuaellig entdeckt, habe nicht gewusst dass sich damit auch andere beschaeftigen :))
    Alles liebe
    barbara

  9. Hannah

    Ich find es super, dass die Tasse sich immer mehr rumspricht! Mit der sozialen Blase das stimmt vermutlich, denn ich habe erst neulich zufällig von der Tasse gehört, und habe mit meinem Blogbeitrag dazu vor knapp einem Monat viele Menschen erreicht, die noch nie etwas davon gehört hatten! Das hat mich sehr gefreut, so konnte ich etwas dazu beitragen, dass das Produkt sich rumspricht – andererseits ist es schade, dass es sich nicht längst etabliert hat! Aus meiner Sicht spricht nichts gegen die Verwendung! Man darf zwar keine Scheu vor dem eigenen Körper haben, aber wenn man sich auf alles einlässt und viel ausprobiert, klappt es irgendwann wirklich gut :) Ich habe auch etliche Anläufe gebraucht, bis alles richtig saß… Das fängt ja schon bei der Faltung an! Etliche habe ich probiert und bin nicht damit klargekommen, bis ich irgendwann dann „meine“ Faltung gefunden hatte!

    Ich finde aber, dass solche Probleme viel deutlicher angesprochen werden müssten! In vielen Produktberichten steht immer nur, dass die Tasse so suuuper ist und ganz einfach funktioniert! Das tut sie aber leider nicht sofort und nicht von selber! Es ist erstmal Arbeit, und es ist auch nicht schön! Kleine oder große Panikattacken sind vorprogrammiert :D Zumindest ich hatte ein paar davon ;) Das darf man nicht verheimlichen, sonst gehen zu viele Frauen ganz blauäugig an die Sache und wundern sich, wenn die Sache nicht sofort super funktioniert!

    Auf jeden Fall ist jeder Text und jedes Wort darüber ein guter Schritt in eine richtige Richtung, die eine Alternative zu den arg gefährlichen Tampons eröffnet! Das dein Beitrag jetzt neu aufgelegt wurde, lässt mich hoffen, dass da derzeit wieder einiges in Bewegung ist :) Vielleicht schafft die Tasse es jetzt, sich zu etablieren :)

    Liebe Grüße!

  10. Heidi

    Das Gute bei der Meluna – oder sonsteinder Tasse ist, dass man sie 24 Stunden drin lassen kann… wenn kein Waschbecken in der Nähe ist.. am ersten Tag muss ich aber leeren.. da kommt immer viel.. gozeidank merke ich meist, wenn es losgeht… manche merken das gar nicht nicht..
    Aber das mit dem kontrollierten Abfliessen lassen interressiert mich ;-)

  11. Rebecca

    Ich benutze seit ca. 3 Monaten eine Menstruationstasse, nachdem ich ungefähr ein Jahr gebraucht habe, endlich mal eine zu besorgen und auszutesten :D
    Ich hab die vom DM und bin SO (!!!!) zufrieden!
    Klar, es bedarf ein wenig Übung und die erste Regel war ein blutiges Massaker :D
    Und die ersten zwei Tage muss ich sie häufiger leeren als ich früher Tampons wechseln musste, da es sonst durchsutscht, aber dieses Ding hat mir echt Lebensqualität beschert!

    Ich hatte immer mega Probleme mit Krämpfen, ewig langer Periode (tw. dauerte die bis zu 10 Tage!) und danach, verständlicherweise, mit Trockenheit.
    Seit ich die Tasse benutze habe ich nur noch am 1. Tag ein bisschen Schmerzen und meine Periode ist nach 4 Tagen schlagartig vorbei! Konnte ich beim ersten Mal gar nicht glauben! Und Trockenheit ist auch kein Thema mehr.

    Ich kann das Ding nur echt jeder Frau empfehlen!

  12. Constanze

    Danke für diesen Artikel und die ausführlichen Kommentare.
    Ich überlege auch seit einiger Zeit, auf nachhaltigere Produkte umzusteigen. Allerdings fürchte ich mich ein bisschen vor den Menstassen. Seitdem ich meine Periode habe, benutze ich ausschließlich Binden. Ich hab es mal mit Tampons versucht, aber selbst die kleinsten Größen bekomme ich nicht richtig eingeführt und wenn ich sie doch reinkriege, fühlt es sich super unbequem an. Im wahrsten Sinne des Wortes so, als ob ich einen Stock zwischen den Beinen hätte. Da ja die Tassen eher größer sind als Tampons, schrecke ich noch davor zurück, mir eine zuzulegen. Am Ende ist das genauso unbequem. Oder funktioniert das besser, weil das Silikon beweglicher ist als die steifen Tampons?
    Hat jemand vielleicht ähnliche Probleme, bzw. Erfahrungen dazu?
    Ansonsten würde ich vielleicht doch eher auf die Stoffbinden zurückgreifen…

  13. Evelyn

    Hallo,
    die Tassen sind immer aus Silikon oder Latex, richtig?
    Ich hab eine Silikonallergie und reagiere auf Latex mit Jucken und Ausschlag…
    Echt Mist, mir fällt kein Material ein aus dem die Tasse sinnvollerweise noch gemacht sein könnte :/
    Aber vielleicht weiß ja doch jemand was?

    1. Anna

      Hallo,

      die meluna ausm dm ist aus tpe und es gibt den keeper aus naturkautschuk. vielleicht ist dabei was für dich dabei, wenn du medizinisches silikon nicht verträgst? lass dich aber bitte unbedingt beraten zb bei ladyways…

    2. Kassandra

      Hallo Evelyn,

      ich habe eine Tasse von Meluna, die Firma produziert diese in Deutschlande aus TPE, einem medizinischen Kunststoff. Also weder Latex noch Silikon. Kannst du hier bestellen: http://www.me-luna.eu/
      Ich find sie sehr gut, sie ist etwas weicher als die aus Silikon und es gibt sie in verschiedenen Härtegraden.

      LG Kassandra

    3. Veronika

      Hi Evelyn,
      die MeLuna wird aus einem speziellen medizinischen Kunststoff hergestellt, der garantiert latex- und silikonfrei ist.

      Ich bin latexempfindlich, habe meine Tässchen auch schon seit Jahren und habe keinerlei Probleme.

        1. Lara

          Hallo Evelyn!

          Die meisten Tassen sind aus medizinischem Silikon, das nur sehr selten allergische Reaktionen hervorruft. Du solltest also sichergehen, dass du tatsächlich auch gegen medizinisches Silikon allergisch bist, bevor du all diese Tassen ausschließt ;-)

          Es kommt nämlich bei der Wahl der richtigen Tasse nicht nur auf das Material an. Die MeLuna von DM ist zwar aus TPE, aber eben dadurch auch eine recht weiche Tasse, die für viele Frauen zu weich ist. Dadurch kann sie vom Beckenboden zerquetscht werden und ist dann nicht mehr dicht. Außerdem muss man darauf achten, dass die Tasse nicht zu kurz ist, da es sonst sein kann, dass man sie nur mit Hilfe eines Arztes wieder herausbekommt – eine eher unangenehme Erfahrung, wie du dir vorstellen kannst.

          Bei facebook gibt es eine Gruppe, die sich „Menstruationstassen“ nennt, dort kannst du dich darüber informieren, welche Daten du brauchst und wirst auch direkt beraten, welche Tasse für dich die richtige sein könnte :-)

  14. 73

    Ich habe den Ladycup Größe S und komme damit leider überhaupt nicht klar. Das Einführen geht fast nur mit Gewalt und wenn das Ding erstmal sitzt ist es anfangs schmerzhaft und nach einigen Minuten spürt man nur noch die Saugkraft, aber das so sehr, dass man es nicht ignorieren kann. Bei einem Tampon spürt man ja eigentlich gar nichts mehr, wenn er erstmal richtig eingeführt wurde.
    Das Übelste ist dann das Wieder-Rausholen: Ich muss richtig meine Finger in die Scheide eingraben, das Cup umfassen und dann knautschen und ziehen, bis sich nach mehreren Minuten und viel Mühe endlich das Cup löst (sehr schmerzhaft!), doch selbst dann ist es noch zu groß um ohne einen festen Ruck wieder raus gezerrt zu werden.

    Sorry für meinen rabiaten Bericht aber auch ich habe alles nach Anleitung gemacht und letztlich nach vier Versuchen aufgegeben. Da ich immer eine sehr starke Periode habe werde ich vorerst bei o.b. Tampons Super bleiben, alles andere (andere Marken oder Binden) reichen einfach nicht.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Versteh ich voll gut. Meine erste Mooncup (die auch so heißt) hat mir super gefallen. Seit ich eine andere habe (weiß die Marke grad gar nicht) bin ich auch nicht mehr so zufrieden, war aber bisher zu faul mich zu beschäftigen eine passende zu finden. Da muss man glaub ich echt rum probieren, wenn man bedenkt, wie individuell wir Frauen da unten sind ;)

      Probier einfach mal eine andere! Vielleicht wäre eine mit einem „Ring“ an der Unterseite besser für dich. Nur mit dem Finger reinschlüpfen und ziehen. Mir persönlich macht das „Reingraben“ nichts aus, aber mich nervts, wenn sich das Ding in mir einfach nicht entfalten will -.-

      1. Julia

        hi,
        ich hatte einen mooncup kleine größe, dann melunas in zwei größen und bin dann nach der geburt wieder zum mooncup in der größeren größe zurückgekehrt. so wie du schreibst lisa, hatte ich bei den melunas auch das problem, dass sie sich nicht so gut entfaltete und ich oft mehrere anläufe gebraucht habe, bis sie saß. das ist einfach nervig… der mooncup ist aus medizinischem silikon, die meluna hingegen aus medizinischem kunststoff. und das silikon hat einfach eine größere rückstellkraft als der kunststoff, es ploppt leichter auf. soviel zu meinen erfahrungen. die bunten sind zwar hübscher, aber man siehts eh nicht und tragekomfort ist mMn viel wichtiger..

    2. Tine

      Hi!
      Vielleicht etwas spät, aber vielleicht liest das noch wer… Ich hatte auch erst Probleme meine Menstruationstasse einzuführen und bin irgendwann auf die Idee gekommen den oberen Rand, so wie meine beiden Finger und die äußeren Schamlippen mit Gleitgel zu bestreichen. Das flutscht dann nur so rein.
      Wichtig ist, dass die Tasse vor dem Muttermund liegt, da sonst das Blut einfach dran vorbei fließt. Du kannst vorher in deine Vagina fassen, am tiefsten geht das in der Hocke und erkunden, wo der Muttermund liegt und wie er sich anfühlt. Wahrscheinlich wie ein runder 1-2 Eurostück großer flachgedrückter Ball, der etwas hervorsteht und fester ist als das umliegende Gewebe, man kann also gut mit Kreisform mit dem Finger nachstreichen

      Die Technik zum Einführen und wieder Rausholen, die bei mir gut funktioniert ist, dass ich tief in den Knien hocke

      1) die Tasse „zusammenfalte“, und sie dann mit Daumen und Zeigefinger zusammengepresst einführe. Dabei setze ich die gefaltete Tasse an die Vagina und schiebe mit den beiden Fingern nach, Zeigefinger und Daumen kommen nicht mit in die Vagina sondern führen die Tasse nur, sobald die Tasse drin ist, kannst du mit dem Zeigefinger nachschieben. Wenn sie tief genug sitzt, also so zwei drei Fingerbreit vom Scheidenausgang entfernt,
      2) streiche ich mit dem Zeigefinger in der Vagina komplett um die Tasse herum. So kommt Luft herein und die Tasse geht wieder „auf“ bzw. sie entfaltet sich wieder. Wenn sie kommplett offen ist, kann man sie positionieren und das Gefühl von einem Vakuum sollte verschwinden.
      3) In dieser Postition verbleibend, also mit dem Finger in der Scheide, drücke ich dann die Tasse in die richtige Position, also vor den Muttermund, so dass das Blut direkt in die Tasse und nicht daneben vorbei fließt.
      4) Die Tasse ist voll wenn anfängt Blut rauszulaufen (kann auch sein, dass sie nicht über dem Muttermund liegt und Blut daneben fließt) oder man leert die Tasse nach Zeit. Dazu wieder in die Hocke gehen, Gleitgel auf die Finger und dann wieder Daumen und Zeigefinger in die Vagina einführen. Ich kann die Menstruationstasse ganz gut am unteren Rand, also am Ende erfassen und fest zusammendrücken. Damit habe ich genug halt und kann sie rausziehen.

      Über der Toilette klingt vielleicht „richtiger“ weil die Tasse so direkt ausgekippt werden kann, ist ergonomisch gesehen aber ungeschickt, lieber über Steinboden oder in der Dusche/Badewanne, falls doch was daneben kippt.

      Ich hoffe das klappt noch mit dem Gerät!

      Liebe Grüße,

      T

    3. alexandra

      ich bin mit lunette sehr zufrieden, variiere je nach mensstärke zwischen größe 1 und 2. größe 1 ist klarerweise kleiner und das material ist etwas weicher als bei größe 2. was ich persönlich toll finde ist, dass ich mit der menstruationstasse sehe, wieviel blut ich tatsächlich während einer regelblutung abgebe.

    4. Maria

      Auch ich finde die Idee der Menstruationstasse fantastisch. Danke für den Beitrag, und dafür, dass die Idee weiter verbreitet wird! Im Supermarkt habe ich nämlich noch keine gesehen… es wissen noch zu wenige davon.
      Hatte mir aufgrund der Begeisterung auch eine besorgt, aber mir ist es exakt genauso ergangen wie Dir. War mir letztlich zu schmerzhaft, und so habe ich es wieder gelassen. Mittlerweile, welch ein Glück, habe ich diese Art von „Problemen“ überstanden und genieße meine Freiheit in dieser Hinsicht.
      Ich glaube auch, jede muss es ausprobieren und herausfinden, wie sie es am besten handeln kann. Ich finde ja gut, dass man mittlerweile verschiedene Sorten ausprobieren kann, obwohl die Dinger, wie ich finde, nicht eben billig sind. Passt die Tasse, ist es super, dann Ade Tampons und Co… und das dazugehörige Mitnahme- und Entsorgungsproblem.
      Passt sie nicht, dann ist es ein Rumgewurstel, bis man eine Alternative gefunden hat.
      Wobei, wie ich finde, man ja eigentlich zwei braucht. Oder wie händelt frau das sonst? Man hat doch nicht immer ein Waschbecken direkt neben dem Lokus, wo man die Tasse ausspülen, und dann – juhu, vielleicht bei gerade aktivem Schwall – sofort wieder einsetzen kann. Und so in der Öffentlichkeit möchte man vielleicht nicht unbedingt mit dem gerade benutzten blutigen Ding rumhantieren (z.B. in einer Klokabine, bei der die Waschbecken vor den Kabinen sind).

  15. LiLi

    Wow, ich höre das erste Mal von so einem Mensturationsbecher und bin völlig überrascht, dass es so etwas Tolles gibt :-). Ich werde mich mal weiter informieren und habe Lust, den MoonCup auszuprobieren..
    Vielen Dank für den Artikel und auch die hilfreichen Kommentare…..

  16. Ricarda

    kurz vom thema abgewichen, finde dazu aber keinen passenderen blogeintrag:
    wie verhütet ihr? ich möchte auf alles hormonelle verzichten und barrieremethoden sind auch nicht so das wahre. dann bleibt laut meiner rechnung nur mehr die kupferspirale oder kupferkette, aber wenn kupfer die spermien abtötet, dann kann es für meinen körper doch auch nicht gerade gut sein, oder?
    freue mich auf eure antworten, lg

    1. manuela koller

      liebe ricarda, ich verhüte gar nicht mehr, ich habe von 18 bis 23 die pille mehr oder weniger durchgehend genommen, hatte fürchterliche nebenwirkungen (viel weniger lust auf sex, wassereinlagerungen, starke depressive verstimmungen etc etc) da ich keine kinder möchte und mein partner auch nicht, hat er sich unterbinden lassen, und dadurch ist das ewige, leidige verhütungsproblem gelöst. es ist noch schwierig, ich möchte da schon am liebsten version „bombensicher“, kondome machen müll und mir schmerzen die irgendwie, ausserdem hasse ich den geruch, die spirale macht mir irgendwie angst und der rest ist mit hormonen…es ist nicht so einfach…

    2. Eva

      Hallo!
      Ich war sehr skeptisch wegen der Kupferkette, weil ich mir eben auch gedacht habe, so ein Fremdkörper kann doch nicht gut sein.
      Hab sie jetzt seit zwei Jahren und bin total happy. Die Vorteile sind ja bekannt: absolut sicher ohne Hormone, hält fünf Jahre, ist also auch billiger als Pille und Co.
      Nachteile: Angeblich öfter Zwischenblutungen (bei mir NULL), stärkere Menstruation (bei mir ja, aber voll im Rahmen, hab jetzt 2-3 Tage mittelstarke Blutungen, aber nichts, was nicht mit normalen Tampons zu regeln wäre), schmerzhaftes Einsetzen: definitiv, aber sehr kurze Prozedur, deshalb auszuhalten.

      Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass bei mir die erste Gynefix nach einem Jahr rausgefallen ist. Keiner kann sich so recht erklären, warum. Dennoch war ich so überzeugt, dass ichs noch einmal versucht habe, weil für mich keine andere Methode in Frage kommt. Die zweite scheint jetzt zu halten.

  17. Hannah

    Hallo!

    Seit mittlerweile 2 Monaten habe ich jetzt auch so einen MoonCup, und wollte mal berichten, wie es momentan läuft, vielleicht hilft es ja jemandem…
    Gesehen habe ich sowas zum ersten Mal vor Jahren in einem Outdoorladen und dachte mir damals „gute Idee aber… zu eklig, kann mir nicht so recht vorstellen, dass das funktioniert“. Durch die vielen positiven Kommentare hier habe ich mich dann doch endlich getraut. Voller Elan habe ich gleich mal die Hälfte von dem Rückholnippel abgeschnitten, nicht dass der am Ende noch drückt oder die Tasse undicht macht… Damit hätte ich vielleicht warten sollen, bis ich etwas mehr Übung habe, denn das erste Mal wieder rausholen war doch sehr mühsam. Zum Glück steht in der Anleitung „Keine Panik!“ – denn da war ich echt nah dran. Ich lerne aber jeden Monat was dazu. Das Einsetzen war von Anfang an kein allzu großes Problem, allerdings bin ich nach wie vor unsicher, was die richtige Position ist. Anfangs dachte ich, möglichst weit rein bis es aufklappt, nur halt nicht ganz so weit wie ein Tampon, momentan versuche ich nur so weit rein wie unbedingt notwendig (u.a. um stundenlanges Gefummel beim Rausholen zu vermeiden, aber meist rutscht die Tasse sowieso nach oben), dabei habe ich aber irgendwie ein undichtes Gefühl und bin mir nie ganz sicher, dass die Tasse sich wirklich aufgefaltet hat, manchmal „blubbert“ es auch, aber die Tasse war bisher immer absolut dicht.
    Das Rausholen wird langsam besser, aber diese Muskeln, mit denen man die Tasse angeblich nach unten schieben kann, besitze ich wohl nicht, das kriege ich nicht hin.
    Mein größtes Problem ist aber nach wie vor, dass das nur auf einer Toilette mit Waschbecken geht, und da gibt es unterwegs meist gar nicht so viele. Ich glaube unendlich viel Wasser zu brauchen, bis das Ding halbwegs sauber ist, und an meinen starken Tagen bin ich selbst auch ziemlich blutverschmiert (sorry das wollte jetzt evtl. niemand wissen)… ich muss wohl noch üben… Aber ich bin fest entschlossen, das noch zu lernen, so dass es ggf. überall funktioniert – und nachdem Outdoorläden sowas verkaufen, MUSS es doch in der Wildnis auch funktionieren.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Hanna!

      Mittlerweile habe ich auch etwas Übung mit Wasserflaschen, indem ich mich auf der Schüssel noch etwas weiter hinten setze und vorne dann mehr Platz zum waschen habe… Flaschenöffnung am Körper ansetzen und los geht’s. Allerdings empfiehlt sich ein kleines Handtuch (Geschirrtuch reicht auch) im Rucksack dabei zu haben… Sonst steigt der Klopapierverbrauch ins Unermessliche, wenn man so rumpritschelt wie ich :D

      Bzgl. Mooncup raus pressen: Im Prinziiip müsstest du einfach nur so lockerlassen pressen, wie du es machen würdest, wenn du Pipi musst… Hängt aber wahrscheinlich auch davon am wie gut es innen flutscht… Theoretisch ist man innen dank Mooncup ja viel weniger trocken als mit Tampon (bei mir ist der Unterschied beträchtlich)…

      Aber lass dir einfach Zeit! :)

      1. Hannah

        Hallo Lisa,

        vielen Dank fürs gut Zureden! Im Sommer habe ich mich überwunden und das Ganze auf einem Festival ausprobiert – und meine Tage ohne nennenswerte Schwierigkeiten überstanden. Unglaublicher Vorteil von Festivalklos: man kann da so viel rumpritscheln wie man will :-)

  18. laura

    ich benutze seit einiger Zeit auch eine Menstruationstasse und bin sehr zufrieden.
    eine Frage, die mich aber auch sehr interessiert und mit der ich mich in letzter Zeit oft auseinandersetze, sind alternative Verhütungsmethoden.
    wenn die Frage nicht zu privat ist – wie handhabt ihr das?
    ich möchte weder Hormone nehmen noch nach längerer Zeit Beziehung noch Kondome verwenden…

    1. Vanadis

      So geht es mir auch schon eine ganze Weile und inzwischen bin ich so weit, dass ich es mit Pflanzen versuchen möchte. Fast alle, denen ich das erzähle fassen sich ganzs fassungslos an den kopf, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen das mehr asl 2000 jahre nur holzkondome schließlich von der pille abgelöst wurden.:)
      Noch hab ich es nicht versucht, fehlendem Patner wegen ;) aber ich bin guter hoffnung und habe mich schon ausführlich informiert und vorbereitet.

      1. Madeleine

        Liebe Vanadis,
        habe auch über die Verhütung mit Pflanzen gelesen und möchte es gerne mit Wilder Möhre versuchen. Hast du einen Tipp, wo ich die Samen herbekomme, wenn ich sie noch nicht im Garten angebaut hab?

    2. Elke

      Hab ein Diaphragma mit „contragel grün“ – Das Einsetzen/Entfernen, also die Bedienung wurde mir bei einer guten Gynäkologin genau erklärt und gezeigt – hat aber Ähnlichkeit mit der Mondtasse, die ich übrigens auch seit 4 Jahren verwende

  19. isabella

    ich benutze meinen ladycup auch schon Jahre und bin happy..
    beim Rückholen unbedingt das Vakuum lösen, da sich angeblich sonst die Gebärmutter senken kann.. (wobei ich nach der Geburts meines Sohnes nicht glauben kann, dass so etwas die Gebärmutter nicht aushält, wenn sie eine Geburt vollbringt) bin auch bei der Größe noch immer auf mini und es ist dicht.

    UND: UNBEDINGT AUF TAMPONS VERZICHTEN!!
    tamponhersteller sind nicht verpflichtet Inhaltsstoffe auf Tampons anzugeben: drinnen sind: Anti-Flusen-zeug, Bleichmittel, Mittel, damit die Baumwolle aufquillt um mehr aufnehmen zu können..
    vielleicht auch ein Beitrag zum Gebärmutterhalskrebs?!?!
    http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=63853&bernr=10 und
    http://www.lebensart.at/gefaehrliche-inhaltsstoffe-in-tampons-und-binden

    1. Mia R

      Aber ich frage mich die ganze Zeit wo das Ding produziert wird und was es für ein Material ist. Ich darf mich nicht über Tampons aufregen, wenn ich mir Kunststoff da rein schieben soll, oder? Gerade wenn das Prosukt aus asiatischen Ländern käme, glaube ich nicht, das das was drauf steht auch drin ist. Da konnte ich mir alles mit Bio und Vegan Etiketten erstellen lassen, um es bei uns zu verkaufen…. Die übelst gefärbten Textilien, bekommst du in Thailand z.B. mit Biobaumwoll Etikett, wers glaubt… Bin da total skeptisch und wundere mich das das Material nicht thematisiert wird.

  20. Krissi

    Hej liebe Mädels (und interessierte Jungs;)),

    auch ich benutze die Mooncup jetzt seit einigen Monaten und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Obwohl irgendwie meist ein bisschen Blut an den Seiten rausläuft und sie mit daher nicht ganz dicht erscheint, ich hab zumindest das Gefühl sie nach jedem Toilettengang auswaschen zu müssen. Aber vielleicht wird das ja noch besser.
    Was ich mich allerdings frage, wie mach ich denn das, wenn ich mich an einem Ort befinde, wo es nur Komposttoiletten gibt? Find ich vom Prinzip her ja super, aber wie und wo würdet ihr die Tasse ausleeren und reinigen?

    1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Hi Krissi!

      Mit einer Flasche Wasser geht das ganz gut :) Bzw. habe ich bisher beim Camping dann halt eben doch mal Tampons benutzt. Oder bei Festen wo es nur Dixi Klos gibt – auch nicht so doll ^^ An öffentlichen Toiletten wo es kein Waschbecken in der Kabine gibt fand ich es auch immer recht doof, die Flasche ist doch ein bisschen unhantlich. Allerdings war meine Mooncup so dicht, dass sie auch einen ganzen Tag gehalten hat… vielleicht hast du nicht das richtige Modell? Hab jetzt eine von Meluna und mit der bin ich bzgl Dichheit auch nicht so zufrieden, da war die „original“ Mooncup besser…

      1. Laura

        ich hatte auch erst die Meluna, mit der ich aber bezüglich Dichthalten auch nicht perfekt zufrieden war, und bin jetzt auf die Lunette gewechselt – viel besser! Zum Thema saubermachen in der Öffentlichkeit: auch ich musste das noch nie wirklich machen, weil ich wirklich nur morgens und abends entleeren muss. ansonsten gibt es spezielle Reinigungstücher für Menstruationscups (ja dann fällt Müll an, aber die sind ja auch nur für den Notfall, wenn man wirklich mal tagsüber wechseln muss). auf der Internetseite von Lunette gibt es die zum Beispiel. habe die noch nicht benutzt, aber das beantwortet vielleicht die Frage ;)

        1. Julia

          Hallo ihr Lieben, ich würde an dieser Stelle hier gerne meinen Spezialtrick mit euch teilen: Urin ist ja wie ihr vielleicht wisst steril. Wenn ich mal keinen Wasserhahn in der Nähe habe. (Z.B. Camping, Wandern etc.) und trotzdem den Mooncup auswechseln will, dann ziehe ich den Cup raus, leere ihn aus und uriniere ihn dann sauber. Klingt blöd, ist aber echt die leichteste und sauberste Methode. Ich uriniere zuerst auf meine Hand um sie zu waschen. Dann auf den Mooncup. Danach reicht ein Taschentuch um die Hand abzuwischen. Und das Taschentuch hat nicht mal rote flecken, weil alles schon sauber ist. Vielleicht klingt das jetzt komplett arg für manche von euch. Aber Urin ist wie gesagt sauber. Er stinkt auch nicht wenn er auf die Haut kommt und dann trocknet. (Siehe Urintherapie, aber das ist eine andere Geschichte :D Nur wenn er auf Textilien kommt, beginnt er durch die Bakte(rien nach einer Weile zu stinken. Das ist bei meiner Handwaschmethode ja nicht der Fall… Hatte ursprünglich übrigens den original Mooncup und war sehr zufrieden. Jetzt ein DM Billigmodell, der geht oft nicht auf und da muss ich dann ganz lange herumdrehen, bis er ploppt. Suche jetzt einen Cup, der nicht so viel kostet wie der Mooncup, aber trotzdem gut ploppt.

          1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

            Hihi, mache ich auch manchmal so, wenn direkt im Klo nichts ist. Allerdings nur wenn draußen dann ein Waschbecken ist. Zur Not ist es aber gut zu wissen ;)

            Hey, ich hab genau das selbe Problem mit meiner neuen billigen Mooncup! Wenn du was passendes gefunden hast, sag bitte Bescheid :D

            1. Emely

              Die Lunette.weil sie insgesammt hochwertiger,aber auch teurer ist !
              Kleiner Tipp : jetzt gibt es bei Dm im Seifenregal handgele in miniformat da kannst du aber auch die Feelbetter Seife von Lunette hineinfüllen

            2. Julia

              Hallo! :)
              Hab gerade gelesen, dass ihr auf der Suche nach einer besser passenden Menstruationstasse seid.
              Ich hab mich vor meinem Kauf auf der Seite von ladyways.de beraten lassen (alternativ dazu auch die Gruppe „Menstruationstasse“ auf Facebook).
              Die Tasse vom DM ist nämlich zB eher für untrainierte Beckenböden gemacht und ploppt bei sportlichen Menschen schwer auf… aber es gibt ja viele Alternativen dazu! :) Mit ein paar Daten könnt ihr ganz leicht die perfekt passende Tasse finden.

              alles Liebe

  21. Christina

    Wuhuu – und da ist sie, die Ideallösung =)

    Tampons trocknen die Scheidewände nicht nur aus sondern blockieren auch den Menstruationsfluss. Außerdem habe ich immer das ungute Gefühl das Baumwollfäden „drin bleiben“ und man weiß auch nicht wie Schadstofffrei diese Dinger wirklich sind… Klar nach der Norm darf nix passieren, aber gebleicht wurden diese Dinger trotz allem und das Plastikdingends bei denen mit „Flügeln“ möchte ich auch nicht unbedingt in mir drin haben.

    Danke für den Artikel =)
    Mag sein das wir die Welt nicht verändern können, dafür können wir unsere Welt verbessern und auch Welten anderer!

  22. martje

    oooh, wie ich mich gerade freue, auf dieses tolle Blog gestossen zu sein. Auch wenn ich kein totaler Öko (liebevoll meine ich das Wort:)) bin, so setzte ich doch mehr und mehr in diese Richtung um und freue mich darüber, wieviel mehr Lebensqualität einem das einbringt.
    Werde erstmal fleissig von hinten bis vorne alles von euch durchlesen und sicher auch einiges ausprobieren. :)

    Menstruationstassen sind die beste Erfindung seitseitseit…. ich weiß es gar nicht.
    Abgesehen vom Umweltaspekt, geben sie mir in dieser nervigen Zeit ein gutes Gefühl. Früher hatte ich ständig Angst, dass was ausm Tampon raus läuft und musste nach jedem Mal Pipi das Ding wechseln und hatte 5 Tage immer nur Periode im Kopf…. Nun wasche ich die Tasse abends und morgens aus und muss mich den Rest des Tages nicht mehr drum kümmern. Habe meine bei Meluna bestellt, da gibt es sie in verschiedenen Größen, sodass jemand mit starker Blutung einfach eine größere Tasse nimmt und sich dann auch keinen Kopf machen muss.
    Ich könnte nicht mehr ohne.

    Liebste Grüße an euch, ich komme ab jetzt öfter vorbei :))

  23. Melanie

    Ich habe den Divacup schon seit 10 Jahren, anfangs hatte ich auch Probleme mit der Dichtigkeit, lag aber vermutlich an nem Anwenderfehler. Den Rückholnippel habe ich abgeschnitten, weil es mich immer gestört hat und ohne viel bequemer ist.
    Habe mir allerdings noch ne größere Tasse bestellt, weil der Divacup für mich zu wenig Volumen hat. Mein Zweitmodell ist das Größte von Meluna und top.

  24. Gabi

    Ich freu mich über den Erfahrungsbericht. Wollte mir auch schon einen Menstruationsbecher zulegen, aber habe noch Tonnen Tampons daheim, die ich aber nicht brauche weil ich gerade zwischen 2 Kindern und stillen (also Schwangerschaft, stillen, kruz Regel, wieder schwanger, wieder stillen) eben keine brauche… Und zuerst aufrauchen vor neukauf! Derzeit befinde ich mich in einer Post-Schwanger-Ära, aber die Tampons werden nicht wirklich weniger! Wer hat eigentlich super Riesen Familienpackungen erfunden?

  25. Fussel

    Hallo,
    ich bin leider gar nicht begeistert von diesen Monatscups. Habe 2 verschiedene Größen ausprobiert.
    1. Trotz kürzen des "Nippels" empfand ich es schmerzhaft und hat ständig gedrückt.
    2. Dadurch, dass sich der Cup festsaugt ist die Blutung noch stärker und länger als normal.
    3. Waren sie absolut undicht. Dann brauche ich auch keinen Cup.

    Und ja, ich habe den Cup richtig eingesetzt und habe unzählige Gebrauchsanweisungen darüber gelesen und richtig gesessen hat er auch. Schade, ich hätte gerne auf Tampons verzichtet.

    Absolut empfehlen kann ich aber diese ImseVimse-Stoffbinden/slipeinlagen mit Flügeln und Druckknopf. Benutze die schon seit Jahren. Gibt auch andere Firmen. Die haben aber einen Klettverschluss und der funktioniert nach einiger Zeit nicht mehr so gut. Oder sie haben keine Flügel.

    1. Katja

      Ja, da kenne ich, ich hab die DivaCup jetzt ein paar Mal probiert, aber irgendwie fühl ich mich damit nicht wohl. Vielleicht kommt es auch auf die Scheidenform an?? Ich werds auf jeden Fall jetzt mal mit Stoffeinlagen probieren!

      1. Hanna

        Ich verwende das Mooncup jetzt schon seit ungefähr 3 Jahren und finds ziemlich genial. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich ca 1 Jahr gebraucht habe, bevor ich mich richtig dran gewöhnt hab. Davor wars immer wieder undicht und unangenehm. Nachdem ich die Tampons, die ich davor immer verwendet hab, aus irgendeinem Grund ziemlich plötzlich nicht mehr vertragen habe (viele brennende Schmerzen) und Binden ur grauslich find, gab es für mich keine Alternative zum Mooncup, weswegen ich diese lange Eingewöhnungsphase auch durchgestanden habe. Diese Info für all die, die gerade damit kämpfen und unglücklich sind. Ich bin also mittlerweile sehr glücklich (wenn ich jetzt noch meine entsetzlichen Krämpfe und damit viel zu hohen Schmerzmittelkonsum loswerden würde, könnt ich mich ja fast auf meine nächste Regel freuen…)

        1. Sonja

          Zu den Schmerzen, ich empfehle immer wieder Freundinnen, einen Tee aus Schafgarbe & Frauenmantelkraut, Mischungsverhältnis 1:1 schon 5 Tage vor der geplanten Mondzeit trinken, dreimal täglich, 1 EL von der Kräutermischung für eine Menge für einen Kaffeebecher, ca. 7 Minuten ziehen lassen, fast alle berichteten, dass die Schmerzen geringer wurden und auch die Blutungen schwächer.

          1. Maria

            Das mit der Schafgarbe ist tatsächlich super. Sie entkrampft und reduziert auch die Stärke der Blutungen. Auch das Schüssler Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum D6 hilft gegen die Krämpfe. Ein paar Tabletten oder Globuli in heißem Wasser auflösen (ohne Metall umrühren!) und dann trinken.

        2. Vanadis

          Zu den Schmerzen bin ich auf was interesanntes gestossen; Vaginaldampfbäder. Hört sich ulkig an, scheint aber gut zu funktionieren. Wenn, vorallem am Anfang der Blutung das Blut sehr dunkel/bräunlich/fast schwarz ist, dann könnte so ein Dampfbad helfen. Ich hab es vor der letzten Periode gemacht und schwupps: nix dunkles mehr und Schmerzen waren auch weniger!
          Hier hab ich das her:

          http://www.birth-institute.com/alternative-medicine-and-childbirth/vaginal-steams

          Vielleichts hilfts noch jemandem.:)

  26. verenii

    Grüß euch!
    Bin auch grad dabei meine Monatshygiene nachhaltiger zu gestalten und bin im Zuge dessen auf folgende Seite gestoßen: http://www.erdbeerwoche.com/
    Da gibts z.B. auch Slipeinlagen und Binden aus Stoff (Baumwolle,…) die ich ziemlich super finde, weil sie, abgesehen davon, dass man sie ziemlich lange und oft wiederverwenden kann, auch nicht so grauslich kleben wie die Wegwerfdinger und somit viel angenehmer zu tragen sind…
    Ist zwar nicht ganz billig, aber es lohnt sich!

          1. Meike

            Hallo, ich wollte nur eben noch anmerken, das ich mir selber „Einlagen“ aus Stoff genäht habe, und zwar nach der Geburt meiner Zwillinge. Ich habe einfach altes Molton-Material und Spucktücher passend zugeschnitten und mehrfach zusammengenäht. Ich habe ein Problem mit herkömmlichen Binden, da ich anscheinend allergisch Reagiere. Meine Hebamme gab mir den Tipp. Ich finde es super, ab in die Waschmaschine und alles ist wie neu. Mittlerweile war mein „Spucktuch“ material verbraucht und bin auf alte Frotteehandtücher ausgewichen, aus denen ich auch eine art „Wattepads“ nähe. Frotteehandtücher sind im ersten Moment etwas Rauher, relativiert sich aber schnell beim tragen. L.G.

  27. Babsi

    Da der Artikel ja schon älter ist, haben einige von euch den Mondbecher sicher schon länger in Verwendung. Kann jemand von euch aus eigener Erfahrung berichten, wie oft man ihn wechseln muss? (nicht am Tag, sondern, wie oft man einen neuen kaufen muss)

    Ich denke hygienetechnisch sollte es durchs auskochen, ja keine Probleme geben, aber irgendwann wird das Material ja auch ermüden.

    1. Jule

      Hey,
      ich benutze meine Lunette seit 2008 und denke so langsam über eine Neuanschaffung nach, da der Kunststoff langsam Verfärbungen bekommt, die nicht mehr rausgehen und vor allem weil er anfängt unangenehm zu riechen (trotz auskochen).
      Aber immerhin hat sie mich 5 Jahre begleitet, ganz schön gut! :)

  28. elli

    Hallo,

    ich benutze jetzt auch seit einigen Monaten eine Menstruationstasse (Lady Cup).

    Zuerst hatte ich die "kleine" bestellt (für Frauen unter 25 und ohne Geburt, was auf mich zutrifft). Leider hatte ich da mit Undichtigkeit zu kämpfen.

    Jetzt habe ich die "große" und bin super zufrieden! Es gefällt mir besonders, dass ich sie nur 2 mal täglich leeren muss!

    Liebe Grüße, Elli

  29. Mirjam

    Hier noch eine Möglichkeit um auch ohne mondtasse durchs leben zu gehen!!!!!

    Das Blut einfach bei jedem Toilettenngang kontrolliert ins Klo fließen lassen. dazwischen ist Pause. Funktioniert (meistens) sehr gut!!!! und bei stress, Reisen etc. hilft die montasse o.ä. dann doch ganz gut.

    1. Julia

      Wie? Verstehe nicht, wie das gehen soll. Bitte um mehr Infos. Bei mir rinnt es einfach raus. Lauft ihr dann mit einer Grundanspannung rum, die ihr am Klo loslasst? Finde das jedenfalls sehr spannend. Wusste nicht, dass das geht…

  30. Juli

    Hallo!

    Ich bin erfreut, Eure positiven Erfahrungsberichte mit der Mooncup u.ä. zu lesen. Ich hatte auch schon mal davon gehört, aber es hat mich dann doch abgeschreckt, dass die Teile aus Silikon sind … habe hier ja gelesen, dass es sie auch aus Latex gibt.

    Ich selbst benutze seit einiger Zeit Menstruationsschwämmchen aus dem Bioladen und bin auch sehr zurfrieden. Ich blute allerdings wenig.

    Man benutzt sie wie Tampons, nimmt sie raus, spült sie mit kaltem Wasser aus und verwendet sie wieder. Toilette mit Waschbecken ist von Vorteil!

    Für den Rest des Monats trocknen lassen, kann man auch auskochen.

  31. klaudia

    ich benutze den Mooncup seit 3 Monaten und bin sooooooooo unglaublich zufrieden damit – wenn ich das bloß früher gewusst hätte :-). Mit dem wechseln habe ich auch nie Probleme, weil ich das nur morgens und abends einmal mache und da bin ich eh zuhause. Beim Sport ist auch er nicht zu spüren – einfach genial dieses Teil.

  32. enemene

    Ich kann deine positiven Erfahrungen bestätigen!
    Hab das Modell von Lunette, bin sehr zufrieden damit und seit ca. 1 1/2 Jahren tamponfrei :-)
    Schön, dass Mooncups langsam immer mehr Anhängerinnen finden!

    glg, enemene

    P.S.: Würd mich freuen, wenn ich euch auf meinem Blog verlinken darf, wir haben einen sehr ähnlichen Traum :-)

  33. Mareike

    Seit geraumer Zeit schleiche ich schon um eine solche Tasse herum und nun habe ich mir auch die Mooncup bestellt – dass Du so positiv davon berichtest bestärkt mich :) bin schon ganz gespannt auf das "Experiment Mondtasse".

    @pamelinus: Dein Link ist ja klasse, genau so eine Seite habe ich gesucht (aber nicht gefunden). Die Galeriebilder mit den vielen verschiedenen Produkten sind ziemlich witzig :)

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Danke für die Links! Besonders die Seite mit den verschiedenen Modellen sieht recht informativ aus.
      Die Tasse mit der Schlaufe finde ich übrigens cool, scheint recht praktisch zu sein ;)

      @Mareike: Danke, dann wünsch ich Dir viel Freude :)

  34. pamelinus

    hej lisa, robert :)

    es gibt ganz viele verschiedene menstruationstassen, nicht nur mooncup und divacup. im prinzip funktionieren sie alle genau gleich. nur material, erhältliche größen, farben und die form sind etwas unterschiedlich. dadurch sind manche zb etwas weicher als andere. falls eine_r irgendwelche probleme mit einer bestimmten menstasse haben sollte (zb dass größen nicht ganz passen, sie nicht dicht ist oder so), könnte ich mir vorstellen, dass es hilft, eine andere auszuprobieren.

    aber achtung, es gibt welche, die nicht wiederverwendbar sind, und die mensch nach einmaligem gebrauch wegwirft..

    hier eine übersicht, wahrscheinlich nicht vollständig:
    http://www.afriska.ch/marken.html

    liebe grüße :)

  35. Luise

    Ich habe letzten Sommer vom Mooncup gehört, aber mich nicht ans Ausprobieren getraut… Außerdem habe ich da die Sorge, dass über den Kunststoff Stoffe in den Körper gelangen, die da besser nicht reingehören. Meine Suche nach Bio-Kautschuk-Mooncup blieb leider erfolglos (in den USA gibt es die wohl…), aber vielleicht wird das mal was, wenn ich mal wieder Besuch aus den Staaten bekomme. Aber dass du damit zufrieden bist, gibt mir schonmal Mut. ;)

  36. Nadja

    Hey Lisa,

    Ich freue mich total über diesen Beitrag, weil der mich nun nämlich endlich dazu bewegt, diesen Moon Cup auszuprobieren. In Österreich hatte ich das noch nie gesehen, aber vor ca. 3 Monaten sah ich zum ersten Mal hier in England so ein Ding, wollte es kaufen, dann aus Gewohnheitsgründen und weil ich skeptisch war, doch nicht. Doch die Vorteile sind vielversprechend. Und dadurch, dass du das ausprobiert hast, trau ich mich nun auch endlich.

    Meine Bedenken galten dem Auswaschen für unterwegs.

    Wenn ich indiskret fragen darf: Wie oft musst du den den wechseln?

    Denn ein Tampon wechselt man ja zumindest alle 3 Stunden. Was passiert wenn man es untertags nicht auswaschen kann, weil z.B. öffentliche Toiletten? Trägst du den nur zuhause oder auch wenn du an der Uni bist?

    Danke für den neuen spannenden Beitrag ;-)

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      @ Sabine: Dafür hast du noch immer die Gelegenheit sie weiter zu empfehlen :))

      @ Nadja:

      Danke für die Blumen… :-))

      Also auf der Homepage steht, dass sie drei mal so viel auffangen kann wie ein SuperPlus Tampon. (Ist übrigens eh eine interessante Erfahrung mal zu sehen, wie viel Blut da wirklich raus kommt ^^) Kommt halt drauf an wie stark du deine Tage hast. In öffentlichen Toiletten könnte man eine Flasche Wasser zum Auswaschen mitnehmen, oder einfach mit Klopapier auswischen. Ich muss sagen ich erspar mir das meistens indem ich sie erst am Abend zu Hause oder eben auf einer Toilette mit Waschbecken entleere. (Ich trage sie also überall) Ist eben schon vorteilhaft, dass sie so viel auffängt. Man sollte halt zumindest die Möglichkeit haben sich davor und danach die Hände waschen zu können ;)) Das einzige wo ich sie die letzten 4-5 Jahre nicht verwendet habe war auf Festivals in Dixi-Klos, weils da eben kein Wasser zum Hände waschen gab und die ja nicht sehr, naja,.. sauber sind ^^. Aber da hast du ja selbst beim Einführen eines Tampons ein Problem ;-)

      Naja und zur Not, wenn man die Tage gaaanz stark hat und sich recht unwohl fühlt das Ding in der öffentlichen Toilette raus zu holen, dann nimmt man halt an diesem Tag Tampons. Wenn du die restlichen Tage die Mooncup verwendest, hast du ja immer noch einen recht geringen Tamponverbrauch :)

      Wünsch dir viel Freude damit, falls du sie kaufst. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wirst auch nicht mehr ohne sie sein wollen :D

      1. Lena

        hej ! ich benutze auch seit einigen jahren einen moon-cup.
        wenn du in deinem artikel „tasse“ anstatt glocke schreibst, ist die funktion besser erkennbar, finde ich.
        ich habe gehört, dass man auch einfach ueber den mooncup pinkeln kann, wenn man kein wasser zur hand hat. das sterilisiert auch.
        noch eine tolle idee als monatshygiene: stoffbinden ! ich benutze sie seit 3 monaten und liebe es! kannst du im internet bestellen oder selber nähen.
        und dann gibt es noch schwämmchen, die wie tampons verwendet werden.
        freie menstruations ja, das probier ich das nächste mal aus, wenn ich im mond bin :)
        danke fuer den artikel, mooncups muessen mehr bekannt werden, es spart so viel geld und muell und ist easy, wenn man es einmal raus hat.
        alles liebe !

    2. Jule

      Ich benutze seit 5 Jahren so ein Ding und war damit schon sehr viel unterwegs, auch wandern ohne feste Toiletten. Da richtig viel reinpasst, habe ich es, wenn es gar nicht anders ging nur einmal täglich geleert. Zum saubermachen entweder Wasser mitnehmen, mit Klopapier auswischen oder – klingt vielleicht für den ein oder anderen eklig, funktioniert aber im Notfall sehr gut – auspinkeln.

        1. Pia Selina DammPia Damm

          Verwende nun auch schon seit fast zwei Jahren die Mondtasse – bzw. lunette – und bin super zufrieden.
          Monatsblutung ohne jegliche Hilfsmittel habe ich bis dato noch nie gehört. Möchte irgendwer berichten? Klingt ja wirklich super befreiend!
          Ich bin gespannt :)

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