Michael zieht um

Michael Hartl
Von Michael Hartl
8. Januar 2015

Wie viele von euch schon vor Monaten hier auf dem Blog gelesen haben, haben Lisa und ich uns ja letztes Frühjahr getrennt. Danach folgte für uns beide natürlich erstmal eine Phase der Neuorientierung. Wir waren viele Jahre ein Paar und hatten den Platz, an dem wir gelebt haben gemeinsam entwickelt. Wir haben gemeinsam diese Art zu Leben für uns entdeckt und sie gemeinsam umgesetzt. Und wir haben gemeinsame Zukunftspläne gehabt. Wenn das alles auf einen Schlag wegfällt, ist das schon einiges.

Auf meinen Artikel Bauer sucht Frau kamen dann auch viele Reaktionen in die Richtung. Die einen meinten, ihnen würde jetzt die Kraft fehlen, weiter zu machen. Die anderen fragten, ob mit dem Ende der Beziehung nicht auch alle gemeinsamen Projekte sterben würden. Automatisch, quasi. Aber alleine das Fortbestehen dieses gemeinsamen Blogs ist ja ein Zeichen, dass es auch anders geht.

Es gibt ein schönes Zitat, wie man mit Rückschlägen umgehen kann:

Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren.
Winston Churchill

Das Leben besteht nämlich einfach auch aus Misserfolgen, Rückschlägen und schwierigen Zeiten. In diesen Phasen kann man sich aufgeben, kann man Träume über Bord werfen und alles einfach bleiben lassen. Und manchmal ist das auch das Beste, das man tun kann!

Aber man sollte das nie aus Trotz, Verletzung oder unüberlegt machen. Ich nutze solche Phasen gerne, um zu reflektieren. Und mich vielleicht teilweise neu zu erfinden. Klar, zuerst folgt eine Zeit des traurig seins, der Demotivation und ähnlichem. Gehört für mich zum Verarbeiten dazu. Und finde ich auch wichtig. Denn in genau diesen Momenten spüre ich am intensivsten, was mir Kraft kostet und was mir Energie gibt. Was mir Freude macht. Wofür ich brenne. Was ich weiter machen will.

Meine nächsten Schritte

Leider wurde klar, dass der Platz für mich alleine zu groß ist. Das Gebäude und die Fläche. Ich habe das letzte Jahr über mehrfach versucht, Menschen zu motivieren, mit mir hier zu leben. Ich wollte einen Gemeinschaftsgarten daraus machen. Wollte Menschen finden, die regelmäßig hier her kommen, den Platz mit mir weiterentwickeln und sich dafür immer wenn sie da sind auch eine gute Zeit gönnen und sich Ernte mitnehmen. Aber scheinbar ist der Hof im Südburgenland zu weit weg von größeren Städten und Menschen am Land haben scheinbar eigene Gärten oder kein Interesse an einem Gemeinschaftsgarten. Denn genug Menschen leben hier am Land ja auch in Wohnungen.

Naja, wie auch immer, ich hab das dann bleiben lassen. Einmal, weil es entkräftet, ein Angebot nach dem anderen zu machen, sich um andere Menschen zu bemühen und es nichts bringt. Zum anderen aber, und das überwiegt absolut, weil ich eine Einladung eines Hofs bekommen habe, dort wohnen zu können, Fläche für meine Selbstversorgung zu bekommen und helfen zu können, den Gemüsebau des Hofs weiterzuentwickeln. Das ist gerade eine spannende Geschichte.

Foto eines Weges, der sich durch einen Wald schlängelt

Der Hof ist in der Nähe von Wien, ein Stück entfernt von Wolkersdorf. Auch die Wien-Nähe empfinde ich im Moment als sehr angenehm. Aus sozialen Gründen und als guten Ausgangspunkt fürs Reisen mit der Bahn.

Meine übernächsten Schritte

Die weiß ich selbst noch nicht! :) Also nicht im Detail. Aber ich weiß, was mich interessiert! Eines meiner Hauptziele bleibt weiterhin, eine liebevolle und vielleicht sogar vegane Gemeinschaft mit aufzubauen, bzw. in einer veganen Nachbarschaft oder Kommune oder wie auch immer man das dann nennen will, innerhalb eines Ökodorfs oder eines Stammes zu leben. Wer dazu Vorschläge oder Ideen hat, kann das gerne in die Kommentare schreiben! Würde mich freuen. Das kann im Weinviertel sein, also der Region, wo ich jetzt hinziehe, aber auch sonst überall. Ich schränke mich regional nicht ein, sondern bin offen für die Möglichkeiten, die sich bieten.

Ein weiterer Schritt ist meine persönliche Entwicklung. Ich würde gerne mehr und mehr genau das machen, was mir am meisten Freude bringt: Mich und einige liebe Menschen um mich herum mit Lebensmitteln, Holz und so weiter versorgen. Menschen helfen, ihre Potenziale zu entfalten und wieder in tiefen Kontakt mit der Natur zu kommen. Gemeinsam mit tollen Menschen einen Lernplatz aufbauen, an dem ein lebendiger Austausch stattfindet. Und ich möchte wieder wilder werden. Also den Wald und die Wiese als Zuhause haben. Viel in der Sonne, im Wind und im Regen sein. Ein gutes Stück weit die Über-Domestizierung zurücknehmen. ;)

Aber alles in der Ruhe und Geduld, die solche großen Schritte erfordern. Und in der Bereitschaft, diese Ziele abzuändern, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben.

Und was ist mit dem Platz im Südburgenland?

Da die Frage sogar schon im Rahmen der Trennung immer wieder kam: Der Platz bleibt natürlich erhalten. Wir haben hier so viel Liebe und Zeit und Energie reingesteckt, dass weder Lisa noch ich möchten, dass der Platz nicht mehr genutzt wird. Dazu ist er einfach viel zu schön!

Bis jetzt war ich weiter dort. Demnächst wird sich Lisa wieder verstärkt um den Platz kümmern. Und sollten wir uns irgendwann entscheiden, dass weder sie noch ich den Platz im Südburgenland weiter nutzen wollen, werden wir uns mit dem Verpächter gemeinsam nach Nachfolger*innen umsehen. Idealerweise in unserem Freund*innen- und Bekanntenkreis. Vielleicht dann aber auch hier über den Blog. Mal sehen. Noch ist es ja nicht so weit. ;)

Hat von euch jemand Schritte geplant, die mit Garten, Selbstversorgung, Gemeinschaft, persönlicher Entwicklung, Naturnähe, etc. zu tun haben? Gerne kannst du sie in den Kommentaren verraten!

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Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

39 Gedanken über “Michael zieht um

  1. Felizitas

    Ich bin ein bisschen traurig zu lesen, dass du den Hof verlässt… und bereue auf den letzten Aufruf nicht reagiert zu haben. Aber es ist wie du schreibst, es ist immer viel im eigenen Leben mit Garten und Haussanierung zu tun. S Chávez ist es in jedenfall.

    Wenn du/Lisa einen Ort zum unterkommen suchst, ist auch bei uns immer Raum für Gemeinschaft. . Wir sind eine kleine Familie mit einem winzigen „Hof“ in der Mitte eines schönen Dorfes in Unterfranken. Bei uns muss man allerdings bescheiden sein, wir selbst leben gerade im Wohnwagen in der Scheune.

    Viel Kraft und eine tolle Zeit in der Nähe von Wien.
    Felizitas und Familie

  2. Katharina

    Hallo,
    ich bin gerade dabei in meinem Bauernhof eine kleine eigene Wohneinheit zu planen. ich bin seit 3 Jahren dabei einen Selbstversorgerhof in der Südoststmk auf 2,5ha Grund aufzubauen. Falss jemand Interesse hat mitzumachen, einfach mal melden.

  3. Helena Rosa Drexel

    wir haben das Zentrum für Friedensbildung gegründet und suchen in diesem Jahr ganz gezielt Menschen, die den gleichen Traum haben wie wir, nämlich in all den alltäglichen Dingen und Themen wirklich genau hinzuschauen, zu hinterfragen und zu experimentieren, wie wir wirklich friedlich leben können. Zum Frieden gehört untrennbar die Freiheit, die Liebe, die Ehrlichkeit, etc. Also, hier gibt es kaum ein Thema, das nicht wichtig wäre! Wir haben bis jetzt ca 450qm Gemüsegarten, ein großes Kräuterbeet, noch ein paar kleine Beete und einige Obstbäume und -büsche. Vor allem der Gemüsegarten darf noch wachsen, Platz ist genug da (1,5ha), aber dafür brauchen wir jemanden, der Garten und alles was damit zu tun hat wirklich aus Herzen tut, im besten Fall etwas Erfahrung hat, wirklich frei denken und fühlen kann und will, damit ein lebendiger Friedensgarten entstehen kann, in dem man in Kooperation mit den Pflanzen und den kleinsten Tierchen immer weiter zur Selbstversorgung kommt und ein immer besseres Verständnis der ganzen Zusammenhänge bekommt, schön wären in Zukunft auch Veranstaltungen in und um den Garten, wie Kindergartenbesuche, Lernpfade, etc, außerdem möchten wir gern noch viele viele Bäume pflanzen :-)
    Es gibt aber auch noch andere Themen, die entstehen und noch viel mehr geplante und erwünschte Bereiche.
    http://www.zentrumfuerfriedensbildung.org
    facebook: Zentrum für Friedensbildung oder Helena Rosa Drexel

  4. Birgit

    Hallo Michael,
    ich wohne auch im Weinviertel (westlich) und hoffe, dass es dir hier gut gefallen wird!!! Ich wohne momentan in einer schönen neuen Wohnung, aber ich suche nach einem bauernhofmässigem, naturnaheren Wohnraum. Zum Thema „Gemeinschaft „: Ich verkaufe momentan ein Bauernhaus (Rohbau und viel Garten) im Waldviertel, welches ich gerne auch in Richtung Selbstversorger mit anderen Leuten bewohnt hätte, aber ich fand dann leider keine Leute dazu. Nun ist es zu verkaufen, welches für 2 Familien passen würde. Vielleicht findet das ja jemand interessant hier?! https://www.facebook.com/hausimwaldviertel/timeline
    meine Telnr. wäre dazu 06641018995 Alles Liebe, Birgit

  5. jozsef

    Ahoj, mate!

    I read your article as much as google was kind enough to translate me. I do support all of your moves. I trully hope we will work together for a better world soon. Best whisies form Monika as well.

  6. Adama

    Hallo Michael,
    hab dir ja per Mail über unseren Hof geschrieben.
    Wichtig ist mir jedoch nicht der Ort, sondern die Menschen und das gemeinschaftliche Projekt. Kann mir hier vieles vorstellen –
    würd aber auch gern den Platz im Burgenland kennenlernen.
    Ich find euer „Experriment“ seit langem wunderbar und würd es gern aktiv unterstützen.
    Herzlichst
    Adama

  7. Adama

    wow, soviel Bewegung im neuen Jahr.
    Hey Pia, wie schön, dir hier zu begegnen. Bist du am 17. auch in Berlin?
    Würd dich dort gern trefffen. In welcher Gegend willst du/ihr denn die Gemeinschaft gründen??? Würd ja gern unseren Platz zur Verfügung stellen – aber käme Niederbayern für euch in Frage?
    Bin jedenfalls sehr interessiert, da alle eurer Stichworte auch mich sehr bewegen und ich gern mitmachen würde um eine gelebte Utopie mitaufzubauen.
    Ganz liebe Grüße
    Adama

    1. Pia Selina DammPia Damm

      Lieber Adma! Witzig, als ich deinen Namen las, dachte ich: Ach, ist das DER Adama?! Und dann hast du mich auch noch persönlich angesprochen… Tja, so klein ist die Welt und das Internet… ;)

      Ich werde am 17. tatsächlich in Berlin sein, da geht viel vor sich: Auf dem fair camp mit einem Workshop und auf der Wir-haben-es-satt-Demo mit einer Aktion. Nebenbei läuft auch noch ein Projekttreffen. Das heißt, ich werde sehr eingespannt sein, aber vielleicht begegnen wir uns ja… :)

      Über deine Fragen können wir ja mal genauer persönlich oder via Mail schnacken. Danke dir auf jeden Fall für dein Interesse :)

      Herzallerliebste Grüße,
      pia

  8. Nora

    Hi, ich lese begeistert deinen Text, und wünsche dir wirklich sehr, dass du zwischen all dem wind und sturm ein ruhiges plätzchen findest.
    Ich werde mit meiner familie nun endlich in einem dorf ein haus mit großem grundstück kaufen und die selbstversorgung beginnen, besser spät, als nie :)
    Gemüseanbau hauptsächlich, einkochen usw..
    Wir kaufen kein Fleisch mehr und wenn es uns packt, dann vom biohof im angrenzendem Dorf.
    Wir möchten uns irgendwie absichern, denn wer weiß schon, was wir in den nächsten Jahren überhaupt noch bedenkenlos essen können? Da vertrauen wir uns nur selbst :) unsere Kinder sollen natürlich mitmachen und lernen :)
    Ich bin gespannt, was uns 2015 bringt, dir alles gute!!!!!!

  9. Judith

    hallo Michael,

    ich verfolge jetzt schon eine Weile Eure Seite. Aus diesem Text kann ich raus lesen, dass Du etwas für DICH suchst. Mir ist da gleich der Ralf Fellmer und seine Familie eingefallen. Vielleicht kennst Du ihn?
    http://de.eotopia.org/
    hier mal die Seite zu seinem Projekt. Hört sich eig. so an, als könnte es etwas interessantes für Dich sein?

    Ich hoffe ich konnte Dir eine Anregung geben?
    Ansonsten weiter so! IHR / DU seid sehr inspirierend!! SUPER :-)

  10. Maria Sõllner

    Servus Michael, nähe wolkersdorf ist super ! Bin in pillichsdorf aufgewachsen !! Wenn es in der nähe ist, werde ich sicher öfter einen Besuch machen. Wenn es natürlich auch für dich passt. Ich freu mich, denn du bist auf meine Wellenlänge. Liebe grüße Maria

  11. Thomas Hermann

    Hallo Michael, hallo Pia,
    Das klingt ja alles sehr interessant. Also Gerda und ich (GuT) hätten da auch grosses Interesse daran. Wir haben uns vorgenommen in diesem Jahr einen Platz zu finden, wo wir mit und in der Natur leben und wirken können. Im letzten Jahr haben wir uns als Gärtner/Selbstversorger versucht und daran viel Freude gefunden. Das Jahr davor haben wir schwerpunktmässig Plätze besucht an denen Spiritualität und Gemeinschaft in verdichteter Form gelebt wird. So haben wir unter vielen anderen Gemeinschaften auch den Friedenshof in der Nähe von Hannover (www.friedenshof.org) kennen gelernt. Ehrlich gesagt die Gemeinschaft, deren Ausrichtung und Zielsetzungen, sowie die dort lebenden Menschen haben uns sehr angesprochen. Nur leider würden wir eigentlich gerne in Österreich bleiben, Also wenn ihr jemanden sucht der euren Hof übernimmt und als Selbstversorger weiterbetreut wir wären diesbezüglich sicher gesprächsbereit, aber auch was andere Selbstversorgungs- und Gemeischaftsideen angeht sind wir interessiert.
    Also nehmt bitte mit mir Kontakt auf wenn ihr an einem Austausch interessiert seit.

    thomas.hermann@vol.at

    GuT

  12. Pia Selina DammPia Damm

    Hej Michael, danke, dass du uns an deinen Zukunftsgedanken und deinem Lebensweg teil haben lässt. Das macht alles viel persönlicher und stellt auch einen emotionalen Bezug zu dir her :)

    Tobi, ich und vier weitere Aktivist*innen sind dabei, eine ökologische, vegane, möglichst geldfreie Gemeinschaft zu gründen, das „Zentrum für gelebte Utopie“. Das Ziel ist, die Grundbedürfnisse aller bedingungslos und solidarisch zu decken, sodass Vollzeitaktivismus möglich wird. WIr möchten so ökologisch wie möglich (unter einer Erde) und so (energie-)autark wie möglich leben und wirken. Außerdem ein Aktions- und Seminatzentrum sein, um Erfahrung und Wissen geldfrei weitergeben zu können.

    Wir möchten „systemimmanente Nischen“ nutzen, zeitgleich aufzeigen, dass das nur „Mittel zum Zweck“ ist und unseren Schwerpunkt auf „utopietaugliche Alternativen“ zu legen.

    Wir möchten zeigen, dass Menschen aus innerer Motivation Widerstand gegen Herrschaftsstruktueren und Ausbeutungsmechanismen leisten sowie den gesellschaftlichen Wandel gestalten möchten – unabhängig, ob sie dafür Geld bekommen oder nicht. Wir möchten ein gesellschaftspolitisches Experiment wagen.

    Dafür suchen wir einen Ort mit Gelände, um solidarisches, bioveganes, permakulturelles Gärtnern auszuprobieren, einen Waldkindergarten zu gründen, ………. ;)
    Da unser Anliegen nicht ist aus der Gesellschaft „auszusteigen“, sondern einzusteigen in ein neues, zukunftsfähiges Miteinander, suchen wir einen zentralen Ort, um möglichst viele Menschen einzuladen, unsere Alternative zu erleben und an Veranstaltungen Teil zu nehmen.

    So weit zu unseren Zukunftsplänen :)

    1. Tanja Beyer

      Hey, erstmal alles gute für die Dinge , die Du Dir so vorgenommen hast.
      Wir ( 2 Erwachsene, 1 Kind ) sind gerade erst in der Umdenkphase :-) ich mag einfach so, wie ich lebe nichtmehr weitermachen. Meine Arbeit, macht mich regelrecht unglücklich und krank, die Umgebung tut ihr übriges dazu….kein Garten, Autos, Lärm.. keine möglichkeit sich zu entfalten oder zutun was mir / uns Freude bereiten würde. Ich möchte einen eigenen Garten, Natur ..wir möchten versuchen vieles selbst anzubauen, Einzumachen…um gesünder und besser zu leben. In diesem Jahr…Plan bis zu den Sommerferien :-)…wird sich hoffentlich vieles ändern und zum guten/besseren wenden…neue Umgebung, neue Menschen….

  13. Anie Kefer

    Lieber Michael, Mein Mann, meine 2 Töchter und ich sind vor 2 Jahren vom Salzkammergut ins Südburgenland gezogen, genauer gesagt haben wir uns ein ehemaliges Roma- Haus zwischen Oberwart und Bad Tatzmansdorf gekauft. Es ist wunderwar hier, das milde Klima und soooo viel Sonne, das waren wir anfangs echt nicht gewohnt. Mit dem Haus haben wir auch 3000 m2 Grund gekauft und einiges an Pachtgrund. Derzeit haben wir 2 Ponies und ein paar Hühner. Die Ponies sind super Kompostmaker und auch die Hühner helfen super mit indem sie die Komposthäufen durchscharren. Der Gemüsegarten wird von Jahr zu Jahr größer und wir haben mittlerweile ein gutes Ausmaß der Selbstversorgung erreicht. Heuer im Frühling werden wir im Ort unten einen „kitting“ das ist ein für diese Gegend in seiner Bauweise typischer denkmalgeschützter Getreidekasten abbauen und bei uns am Grund aufstellen. Dieser ist grob gesagt ein Holzblockbau der innen und aussen dick mit Lehm zugeschmiert wird und somit super als Lagerkeller fungiert. Das besondere an dieser Bauform ist das Spitztonnengewölbe. Darauf freuen wir uns riesig. Mein Mann ist zudem ein super guter Handwerker im Bereich Holz Metall Stein. Ich bin Bildhauerin. Gut soviel zu uns.
    Mein Mann auch ein Michael hat vor 15 Jahren ganze Landstriche in Frankreich abgefahren sowie ganz Österreich, angfangen vomWaldviertel bis ins Mühlviertel. Stets mit dem Traum und Ziel vor Augen ein Dorf zu gründen das sich so gut als möglich selbst versorgt. Irgendwie ist ihm das ganze aber nicht so recht gelungen,an irgendwas ists immer gescheitert. Nun haben wirs als Familie geschafft uns dieses Leben von dem er schon viel länger träumt als ich auf die Beine zu stellen. Wir sind super glücklich darüber, würden uns allerdings freuen den einen oder anderen Menschen zu haben der mitmacht bei uns! Möglichkeiten gäbs dafür genug angefangen von einem Zimmer bei uns im Haus über eine Jurte oder Bauwagen oben im Obstgarten etc. Ob Woover oder Dauerbewohner, falls du oder eine/r hier Lust hat auf ein Leben in und mit der Natur…bitte melden :-) Alles Liebe, Anie

    1. Hermann

      Hallo Anie, dieser Blog ist ein grossartiges Experiment und eben auch ein Anlaufpunkt vieler gleich / aehnlich Gesinnter. Dafür meinen herzlichsten Dank an Michael und Lisa. Wir sind dabei, unseren eigenen Blog auf die Beine zu stellen und ja, das hat es in sich. Warum ich mich aber auf deinen Kommentar hin melde ist, dass wir uns ganz in der Naehe (Bernstein) niedergelassen haben und es waere bestimmt einen Versuch wert, einander kennenzulernen. So wie du über euren Weg berichtest, das hat mich angesprochen, und vielleicht werden wir ja ganz gute „Nachbarn“ :-)
      Herzliche Grüsse, alles Gute für euch, Michael und Lisa und alle die diesen Blog zu dem machen, was er ist.
      Hermann

  14. Sandra

    Lieber Michael, liebe Lisa!

    Ich bin erst vor ganz kurzem auf eure Homepage gestoßen (dank Lisas Kochbuch) und habe seither sehr erfreut eure Artikel gelesen. Nicht in allen Varianten eurer Selbstversorgung finde ich mich wieder, trotzdem sind sie alle Gedankenanstöße die mich sehr freuen.

    Seit zwei Jahren bin ich nun auf dem Weg, das Leben und mich selbst mit Hilfe der Natur und meinem Garten wieder neu zu entdecken. Durch die Geburt meines Sohnes ergab sich für mich die Frage: Welche Welt werde ich ihm zeigen und will ich, dass das derzeitige Leben, dass ich führe sein erster Eindruck vom Leben ist?

    Und daraus ergab sich ganz schnell meine Antwort: Wenn ich ihm eine Welt zeigen möchte, in der es viele Momente des JA´s zum Leben gibt, dann muss ich wissen: Wie möchte ich WIRKLICH leben? Wie werde ich zur Veränderung, die ich sehen will in dieser Welt?

    Und dieser Prozess läuft seither, Stück für Stück trage ich ab von der „genormten“ Lebensweise und frage mich immer wieder: Ist das für mich stimmig? Auf viele unbewusste Haltungen komme ich dabei, auf viele Widerstände in mir selbst. Dabei habe ich auch erfahren, dass für meine persönliche Balance ein Mittelweg sehr stimmig ist. Sobald ich mich auf etwas zu sehr versteife, wird es eng und funktioniert bei mir nicht mehr.

    Mein Traum ist es, eines Tages in der Lage zu sein, allen Interessierten und sehr sehr gerne den Kindern dieser Welt, (Natur)Erlebnisse zu ermöglichen, die ihnen auf ihrem eigenen Weg hilfreich und stärkend sind.

    Ich schreibe das so vage, weil ich sehr wenig Ahnung habe, wie sich das verwirklichen wird, was mich von Zeit zu Zeit traurig macht.

    Als die Idee letztes Jahr spontan entstand, hatte ich ein „Erdungszentrum“ im Kopf. Das war ein spontanes Bild von Menschen, die gemeinsam etwas anbauen und eben über dieses „erdige“ über dieses „verbundene“ und „im Moment sein“ Zugang zu ihrer ganzen Stärke und Kraft haben.

    Seither versuche ich diese Idee in Ausbildungen, Wohnräume, Taten zu kleiden (Wie fange ich an???) und habe bisher den Schlüssel für die nächst größere Ebene (außerhalb meines Gartens ;)) noch nicht gefunden.

    Wenn es Interessierte im Raum Mühlviertel gibt, freue ich mich.

    Dir Michael, alles Gute für den Umzug und dir Lisa viel Freude am Hof.
    Liebe Grüße
    Sandra

  15. Britta

    Ich finde den Satz: wieder wilder werden…sehr schön, den Wunsch kann ich total gut nachvollziehen :o)
    Würde mir auch mehr Natur um mich herum wünschen, ist für mich leider nicht mal eben so realisierbar. Aber ich habe eine kleine Dachterasse auf der ich Biogemüse und Kräuter anbaue und vor der Dachterasse steht eine Birke in der sich immer allerhand Vogelvolk tummelt…immerhin.
    Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinem neuen Projekt und lese die Artikel auf deiner Seite immer mit viel Neugierde und Freude.

    Liebe Grüße aus dem verregneten Bremen.

  16. Angelika Gander

    Hm, ich habe dein/euer Projekt immer nur so ein wenig am Rande über Facebook verfolgt, einfach weil ich mehrere solcher Projekte und Experimente beobachte und auch mehrmals einige Zeit in solchen verbracht habe. Den Eindruck, den ich dabei immer mehr bekam, kann ich vielleicht folgendermaßen zusammenfassen: es ist eine ziemlich große Herausforderung, ein ökologisch gesundes und nachhaltiges System wie etwa in Form einer Öko-Siedlung aufzubauen, aber es ist eine Kleinigkeit im Vergleich zu dem, eine sozial zutiefst funktionierende, intensive Menschen-Gemeinschaft zusammenzubringen. Unglaublich viele Initiativen scheitern an diesem zwischenmenschlichen Aspekt und wie ich aus deinen Zeilen herauslese, ist das auch so der Knackpunkt auf deinem Weg.

    Diesbezüglich am meisten beeindruckt hat mich dabei das Friedensforschungsprojekt Tamera in Portugal, wo ich selbst mehrfach war (das Längste am Stück waren 15 Monate) – http://www.tamera.org . Vermutlich hast du ja schon mal davon gehört. Dort haben sie auf ihrem Entwicklungsweg das menschlich-soziale Thema in den Mittelpunkt gestellt, auch wenn Ökologie/Permakultur, Solartechnologie und sonst noch alle möglichen Bereiche, die eben zum Leben auf diesem Planeten gehören, in Bezug auf gesunde Nachhaltigkeit intensiv erforscht werden und vieles konkret ausprobiert wird. Übrigens: die Ernährung im Projekt ist vorwiegend vegan.

    Ich empfinde Tamera ganzheitlich als das „Erfolgreichste“ und Vielversprechendste, was ich bisher in dieser Szene persönlich kennengelernt habe.

  17. Sabine

    Lieber Michael!
    Zunächst mal wünsche ich dir eine gute Zeit in deiner neuen Heimat – ich war selbst über zehn Jahre lang im Weinviertel daheim. Eine schöne Gegend, etwas wenig Wald für meine heutigen Bedürfnisse, aber in jedem Fall ein sehr schöner Fleck auf Erden!

    Eine ganze Zeit lang habe ich mich für das Projekt Pomali sehr begeistert. Vielleicht kennst du es ja?!
    http://www.pomali.at

    Es ist eine Cohousing-Gemeinschaft, die sich eine doch beachtliche Grünfläche zur Selbstversorgung geschaffen hat. Dein Können und Wissen wären bestimmt eine Bereicherung für die Pomalianer.

    Ich selbst habe mich für ein Leben in etwas mehr „Einsamkeit“ entschieden. Bei mir wird der nächste Schritt sein, dass ich ein Waldstück kaufe oder pachte, um dort zu leben. Ich brauche nämlich mehr Wildnis um mich herum. Wo andere sich vielleicht unwohl und verlassen fühlen würden, bin ich erst richtig zu Hause.

    In diesem Sinne, auf zu neuen Abenteuern!

  18. Wolfgang Lindert

    Hallo.
    Kenne das selber auch gut, wie es ist, alleine als Idealist am Land zurück zu bleiben. Dass sich von meinen bisherigen Freunden auch kaum jemand aus den Städten raus traut um mich zu besuchen ist ein Fakt. Soetwas zehrt, öffnet aber auch die Augen für welche Menschen man wirklich wichtig ist, und für welche nicht so. Die Entscheidung nach so einem Tiefschlag nicht alleine zurück zu bleiben und weg zu ziehen ist für die Seele sicher das Beste. Das sozial schwierigste kommt mir in dieser Situation vor, wenn man alleine ist und durch Selbstversorgung auf vielen Ebenen auch nur maximal ein Teilzeit Einkommen hat, mit dem man gerade die notwendigen Kosten bezahlen kann. Das zusammen führt zum Umstand, dass man mit weit weniger Geld viel öfter herumfahren sollte als bisher um Sozialkontakte zu erhalten. Und selbst da soll es oft in ein Gasthaus gehen. :-/

    Bei mir sind es nun 5 Jahre Hausrenovation, Arbeit als Arbeitnehmer, Gartenarbeit und Selbstversorgung so gut es geht mit Lebensmitteln. Man wird bewundert, sogar beneidet. Doch das hat auch seinen „Preis“. Vielen ist dieser Preis zu hoch, wie auch sich beim Fall Michael niemand dazu entschließen konnte zu ihm auf das Land zu ziehen.
    Da ich(35) sehr verwurzelt bin und nicht so spontan alles was ich geschaffen habe verlassen oder aufgeben kann und gegen ein graues Stadtleben eintauschen will, werde ich weiter leben wie zuvor. Denn ob etwas besser wird, oder nicht, kann niemand wissen. Die Verbundenheit zu Wildtieren und der Natur hat auch viel gutes. Das einzige was fehlt ist eine Sie, der ich mein Herz auch öffnen kann. Und umgekehrt.

    Falls sich jemand für eine vegane WG meldet, ist es aber auch gut. ;-)

    Beschreibung: Altes ca. 120 Jahre Haus, Garten etwas über 1000m2, 30% davon Wald, der Rest ist Garten und Hausfläche. In den Voralpen. Steyrtal.

    Bäume: Nuß, Apfel, Birne, Griecherl, Zwetschke, Quitte, Sanddorn, Fichten, Eiben, Wildkirsche,..

    Sträucher: Rote und schwarze Ribisel, Stachelbeeren. Wilde- und Hochzuchthimbeeren, Kratzbeeren und Brommbeeren, Walderdbeeren.

    Die Wiese wird erst gemeht, wenn es sein muß um die Artenvielfalt zu erhalten. Ernte auch viele Wildkräuter.

    Mir(35) ist auch wichtig keine Hybriden im Garten zu haben, also nur natürlich Pflanzen zu verwenden und so auch kein Saatgut zu schwächen. Hauptsächlich baue ich Tomaten im Garten an, weil diese von Schnecken eher gemieden werden, wozu ich auch einen 16m2 geschützten Bereich gemacht habe. Andere Sachen gehen teils im Topf relativ gut.

    Mitbewohner: Ein Kater, Siebenschläfer, Wühlmäuse, Maulwürfe, wilde Rehe, Wespen, Spinnen :-D, Eichkätzchen, Vögel, sehr viele Schneckenarten, aber auch in der Anzahl.

    Heizung: Holz Zentralheizung und ein Küchenofen mit Backrohr.

    Extras: Eine Klotüre mit Posteinwurf, Badewanne, Schlagzeug, etc…

    Am Land zu Leben hat viele Vorteile, welche man glaube ich, wenn man in einer Wohnung aufwächst nicht wirklich verinnerlichen kann. Man fühlt sich mehr zu Hause, als als Mieter in einer Wohnung. Kenne beides. Schwierig macht es aber die Einsamkeit. Um diese ab zu legen, muß man fast in eine Stadt umziehen. Dieser Gedanke hier alles auf zu geben drückt meine Stimmung derzeit aber noch mehr, als alleine zu leben.
    Hoffe also weiterhin auf ein Wunder.

    Alles Gute beim neuen Projekt,

    Wolfgang Lindert
    trliste@gmx.net

  19. Peggy Schöne

    Hi Michael,
    euren Blog verfolge ich nun schon eine geraume Weile … und bin immer wieder beigeistert, was ihr alles entdeckt und teilt!

    Eure Entscheidung, euch ein Stück zurückzunehmen von Arbeitswahnsinn und Konsumwahn, finde ich beneidenswert.

    Dass aus dem euch nun ein du und du geworden ist, ist für euch beide ein neuer Weg.

    Ich selbst möchte jeden Tag das kleine Stück dazu beitragen, dass die Welt schön bleibt und um mich herum vlt. ein bisschen schöner wird. Mein Weg war auch etwas steinig bis ich endlich zu mir kam und nun an dem Ort lebe an dem ich aufgewachsen bin – in eigener Verantwortung. Noch herrscht das Chaos, aber ich habe keine Angst mehr vor den Aufgaben, denn ich habe Menschen gefunden, die helfen – die Scheune nutzt ein Freund und hilft dafür bei Dachdecken, in der alten Garage arbeitet ein Holzwurm, der mir beim Innenausbau hilft & im Garten wühlen nun auch kleine Hände meiner Cousine, die eine Menge Spaß daran finden!

    Ich bin Buchhalter, aber als Ausgleich grabe ich in der Erde, die mir so vertraut ist oder gehe einfach mit meinem Hund spazieren. Ich habe eine Gemeinschaft gefunden, die ein bisschen verrückt und wahnsinnig liebenswert ist.

    Ich wünsche euch beiden nur das Beste & freue mich auf mehr!

  20. Antje Töpfer

    Ich lese schon eine gute Weile eure Blogs und wollte nur mal Grüße dalassen und sagen, dass ich es toll finde, was ihr da macht und auch, wie ihr mit Rückschlägen umgeht! Auch ich habe irgendwie diesen Traum einer solchen Gemeinschaft und den Wunsch der Seele- der eigenen und der anderer Menschen- wieder näher zu kommen. Zu heilen, durch Natur und durch Einfühlungsvermögen etwas zurück zu geben, was zunehmend verschüttet wird. Meine Herzensangelegenheit nennt sich AusZeit-LandLeben und ich habe auch schon ein Konzept dafür geschrieben und arbeite ständig daran… aber auch ich habe Rückschläge und deswegen versuche ich auch auf der Schiene Ferienwohnung weiter zu kommen, denn alles muss ja auch finanziert werden. Es soll irgendwann wirklich mal so sein, dass Menschen hierher kommen, um der Natur und der Erde wieder näher zu kommen. Um im Tun zu merken, was gesund macht, frei, glücklich, lebendig, Halt um zu verstehen, was wirklich zählt… Den Traum vom eigenen Hofladen und einem kleinen Cafe mit Selbstgebackenem zum“ wieder begegnen“ und auch die kleine Werkstatt wo sich jemand auf selbständiger Basis mit dem restaurieren alter Schätze befasst, gehören zu diesem Traum dazu gebe ich deswegen auch nicht auf. Lg und vielleicht habt ihr ja Lust mal auf meiner homepage zu schnuppern und über Tipps freue ich mich auch ;)

  21. Ginger

    hallo michael,
    vielen dank f den artikel!
    inspiriert durch verschiedene personen u durch viel reflexion, habe auch ich mich immer mehr zu einer verantwortlichen person entwickelt u dabei sehr stark den fokus auf umwelt- und menschenfreundliche ernährung gerichtet. dass diese giftfrei u unmanipuliert sein sollte, ist für mich selbstverständlich.
    nun, wir leben mitten in wien in betonbauten, was uns räumlich sehr einschränkt. mit 6 kindern sind wir auch finanziell eingeschränkt. DENNOCH, wo ein wille, da ein weg!
    heuer werde ich wieder 2 fette familienparzellen im bio-selbsterntegarten mieten. diese versorgen uns den sommer bis zum winter hinein mit frischem gemüse.
    ich bin gerade auf der suche nach einem fischteich zur pacht. dort soll der bezug von frischem, natürlich gehaltenen und gesund ernährten fisch erfolgen.
    auch habe ich bereits einen obstgarten zur pacht in NÖ gefunden. und zur krönung suche ich ein grundstück, auf dem ich hühner halten kann.
    ja, das ganze spielt sich in einem radius von 100 km ab. ziemlich aufwändig. und berechtigt die frage nach der ökonomie, wenn alles mit dem auto angefahren werden muss. wobei fischteich u obstgarten sporadisch pflege bedürfen.
    ja, eine kommune oder ein ökodorf wären ein traum. in strasshof hab ich mal so eine gemeinschaft besucht. mit eigener kläranlage. da fehlte mir aber das konzept der weitgehenden selbstversorgung. finanziert wurde das teilweise vom land.
    ach, mit finanziellen mitteln würd sich so vieles in grossformat verwirklichen lassen! leider regiert geld die welt

    1. Peter

      Hallo Ginger!
      Mit Begeisterung und nachfühlendem Interesse (da auch auf urbanem Selbstversorgungswege) lese ich deinen Beitrag.
      Seit Juni 2014 lebe ich in einem kleinen Haus mit umsogrößeren Garten in Wien 13. Bezirk. Mit Gemüse, Kräuter, Beerensträuchern sind wir schon am experimentieren. Auch über Tiere (Laufenten oder eben Hühnen) gab es schon Gespräche mit meinem Mitbewohner.
      Falls du/ihr das Thema mit diesem vielseitigen Federvieh für 2015 weiter in den Fokus rücken wollt, könnten wir uns gern mal über eine Kooperation unterhalten.
      Wir würden quasi den Raum anbieten und wir würden allen von den hühnern bereichert werden…

      gackernde Grüße
      Peter

    2. Peter

      Hallo Michael.
      Danke für Deinen inspirierenden Blog-Eintrag :-)

      Vielleicht ist das was interessantes für Dich. Habe von einer Kollegin auf der Uni für Umweltpädagogik von Ihrem Hof-Projekt gehört. Sie suchen noch einen Mitstreiter-Gärtner…

      grüne Grüße. Peter

      Liebe Gemüsebäuerin, lieber Gemüsebauer,

      das LebensGut Miteinander, ein Gemeinschaftswohn- und -arbeitsprojekt in Rohrbach an der Gölsen (Bezirk Lilienfeld, Niederösterreich) – sucht eine interessierte Landwirtin und/oder einen interessierten Landwirten (gerne auch mit Familie), um eine biologische, solidarische und soziale Landwirtschaft mit Gemüseanbau aufzubauen und zu leiten.

      Das Gut ist insgesamt 16 ha groß – 7 ha Grünland (früher teilweise Acker), 8 ha Wald und 1 ha verbaute Fläche. Das Grünland soll für den biologischen Gemüseanbau verwendet werden. Außerdem soll es eine Kooperation zwischen der Landwirtschaft und die im Projekt integrierten Bereiche Kindertagesbetreuung, Schule und Tagesbetreuung für ältere Menschen im Sinne einer sozialen Landwirtschaft geben. Tagesbetreuung für ältere Menschen auf einer Landwirtschaft wäre das erste derartige Projekt in ganz Österreich.

      Wir suchen jemanden, der möglichst schon Erfahrung im biologischen Gemüseanbau mitbringt, sich die Leitung des Betriebes zutraut bzw. gerne selbstverantwortlich und mit anderen zusammenarbeitet. Wir wünschen uns auch, dass diese Person am LebensGut mit uns gemeinsam wohnt. Wir bieten einen ansprechenden Wohn- und Arbeitsort , Unterstützung durch die Vereinsmitglieder in den Arbeitsspitzen, einen großen Absatzmarkt in und um das LebensGut und vieles mehr.

      Eine detaillierte Projektbeschreibung ist dieser Mail angehängt.

      Wer sich von unserer Ausschreibung angesprochen fühlt oder noch weitere Fragen zum Projekt hat, melde sich bitte bei mir, Sandra Berger, unter meiner email: sandra.berger@lebensgutmiteinander.com

      Wir freuen uns schon auf Deine/Ihre Bewerbung

      mit herzlichen Grüßen vom LebensGut-Team

      Sandra Berger

      Kontakt:
      Dr. Sandra Berger
      Obfrau LebensGut Miteinander
      Pilotprojekt Green Care NÖ
      Masterlehrgang Green Care

      Prünst 12
      3163 Rohrbach/Gölsen
      0664/91 26 960

      http://www.lebensgutmiteinander.com

  22. Emanuel

    Lieber Michael,
    Jacqueline und ich wünschen dir bei dieser Veränderung alles Gute! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

    Ich hab’s schon mal erwähnt: Für alle Gemeinschaftsinteressierte -> ein Team von derzeit ca. 15-25 Personen möchte im Raum Südoststmk. / Südbrgld. in den nächsten Jahren ein Ökodorf errichten. Mehr Infos hier: http://www.lebeningemeinschaft.at/

    1. Helga Lattenmayer

      Lieber Michael!
      Wünsche dir viel kraft und einen guten start bei deinem nächsten projekt! ich bin auch nicht mehr in Frankreich. Habe nach langer suche einen wunderschönen berg Bauernhof , biologisch bewirtschaftet .mit 35 ha. Zur pacht gefunden. Das ist im pielachtal im most viertel so eine Stunde von Wien. Wir suchen auch noch ein bis zwei Leute die in Gemeinschaft leben und arbeiten wollen. Geplant sind ziegen Hühner und der Anbau von Gemüse und Getreide wie buchweizen,hirse, dinkel , es gibt viele Obstbäume, viel wald.eine mostpresse usw.eine kleine jausenstation wäre auch geplant. Für den Anfang werden wir mal 5 ha pachten.

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