Leckere, selbst gemachte Zahnpasta

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
26. Februar 2015

Vor einiger Zeit habe ich ja schon mal von meinem Versuch „Zahnpasta selber machen“ berichtet.

Leider mochte ich das Zeug (Natron) nach einiger Zeit nicht mehr, und die Unsicherheit ob das jetzt zu sehr an den Zähnen reibt, oder nicht…? Auch die geriebenen Minzeblätter taugten mir so gar nicht mehr zwischen den Zähnen…Nicht zuletzt aus Faulheit habe ich dann mehr und mehr wieder auf Zahnpasta aus der Tube zurück gegriffen…

Aber dann kommen ja wieder mal die Zeiten, wo man Gewohnheiten, in die man wieder „zurückrutscht“ hinterfragt… So nun bei der Zahnpasta. Ich wollte also erneut meine Zahnpasta selber machen.

Tunnelblick

Ich erinnerte mich, schon öfter davon gelesen zu haben, dass man auch Kokosnussöl (bzw. Fett) zum Zähneputzen verwenden kann. Wie gesagt mein Zahnarzt meinte mal, dass man theoretisch gar keine Zahnpasta braucht sofern die Zähne gesund sind…

Kokosnuss hatte ich eher immer augeschlossen, da es kein regionales Produkt ist. Allerdings ist es mir immer noch lieber als ein aufwendig produziertes Zeug aus der Tube. Selbst wenn es Bio ist…

Einmal mehr habe ich gemerkt, dass ich manchmal dazu neige einen Tunnelblick zu bekommen. Irgendetwas schließe ich aus irgendwelchen Gründen von Anfang an aus (siehe Kokosöl) und dann klappt Plan B nicht und letztendlich falle ich in das alte Muster zurück. In der Vergangenheit hat es oft gut getan den Blick wieder zu weiten, viele Optionen wieder zu sehen und sich letztendlich für einen Mittelweg zwischen Schwarz (Zahnpastatube böse) und Weiß (Minze aus dem eigenen Garten am supersten!) zu finden = Kokosöl: Von weiter weg, aber weniger verarbeitet und schmeckt.

Rezept für selbstgemachte Kokoszahnpaste

Foto von einer Schale mit Kokoszahnpasta und einer Zahnbürste mit Zahnpasta drauf - ein simpler Weg fürs Zahnpasta selber machen

Selbt gemachte Kokoszahnpasta!

…ist ganz einfach! Bevor ich euch ein gefundenes, richtiges Rezept vorstelle, kurz zuvor meine recht minimalistische Variante:

Einfach nur (Bio)Kokosfett. In meinem Fall sogar noch mit etwas Kamille (Kamilleblüten im warmen, flüssigen Kokosfett einige Minuten ziehen lassen, abseihen, erhärten lassen), weil ich mir vor einiger Zeit mal eine „After Shave Lotion“ damit machen wollte. War nur eine ganz kleine Menge zum Glück, aber so oder so hatte ich kein schlechtes Gewissen, dass ich schon nach dem 1. Mal keinen Bock mehr auf rasieren hatte, denn…

Schmeckt mir wunderbar! :))

Genialerweise ist diese simple Variante multifunktional! Kokosfett (mit Kamille) als:

  • Zahncreme
  • Hautcreme
  • Aftershave Creme aka: einfach hautberuhigend
  • kann auch wieder zum Kochen/Braten verwendet werden, wenn nix weiter drin ist ;)
  • Zur Not als Etikettenentferner
  • nach dem Zähneputzen gleich noch zum „Ölziehen“ …? (hilfts nix, schadet’s nix ;D)

Ich liebe Multifunktionalitäten! :D (Warte es geht noch komplizierter: Multi-genialo-funktionalismusi-täten-heit-keit-sion!)

Zahnpasta selber machen: Das „richtige“ Rezept

Wie gesagt: Rein theoretisch braucht man gar keine Zahnpasta! Für alle die gern mischen und basteln und ein möglichst zahnpastriges Gefühl im Mund haben wollen, bitteschön, ein nettes Rezeptchen hab ich gefunden (und es gibt sicher noch 1000 andere!):

  • 4-5 EL Bio-Kokosfett
  • 2-3 EL Natron
  • einige Tropfen Pfefferminzöl nach Geschmack
  • optional: etwas Steviapulver nach Geschmack
  • optional: wenige Tropfen Myrrhe Extrakt

Fett schmelzen, alles mischen und beim erhärten immer wieder umrühren, damit es sich nicht auftrennt. Bei Zimmertemperatur lagern (bleibt schön weich). Mit einem Löffelchen oder Spatel kann man die Kokoszahnpasta schön hygienisch auf mehrere Zahnbürsten auftragen (lieber nicht reindippen).

Freudvolles Schrubben!

Randtipps

Kleiner Tipp am Rande: Wenn du das Gefühl hast, deine Zähne werden nicht sauber und es bleibt ein Belag: Wann hast du das letzte Mal die Zahnbürste gewechselt? Etwas, dass mir erst aufgefallen ist, seit ich keine „argen“ Zahnpasten mehr verwende (also ohne „abreibende Putzkörper“ – auch bei Bio manchmal der Fall!) ist, dass die Zahnbürsten relativ schnell „stumpf“ werden, sich also die Borsten abnutzen.

Ein noch kleinerer Tipp: Ich benutze am liebsten Kinderzahnbürsten mit kleinem Kopf! Warum? Ich komme damit viiiiel besser überall ran! Auch wenn sie immer alle lachen. Pfff! Aber es stimmt :)

Und dazu muss ich sagen, dass ich eh schon „von Natur aus“ weniger Zähne im Mund habe (keine Weisheitszähne + unten die hintersten Backenzähne – niemals! Ein Zahnarzt wollte mir Implantate empfehlen um die „Kauleistung“ zu erhöhen… Also eine Operation unter Vollnarkose um etwas zu verbessern, das mir nie gefehlt hat… Verrückte Welt!)

Oh, und noch eine Empfehlung für (fast) plastikfreies Zähneputzen: Ich habe mir endlich mal Bambuszahnbürsten gecheckt! Nach dem anfänglich ungewohnten Gefühl von Holz im Mund (verschwindet ab dem 2. oder 3. Putzen! Versprochen!) bin ich absolut davon begeistert! Mein Freund hat allerdings von der „Erwachsenen-Zahnbürste“ Zahnfleischbluten bekommen, weil die Borsten wohl zu hart waren. Mit der Kinderzahnbürste (um die wir uns fast stritten, weil mir die kleinen Köpfe ja lieber sind!) ging es dann mit den weichen Borsten besser!

Sie hat zwar noch immer Nylonborsten, aber trotzdem cool, dass über 90% Holz und kompostierbar sind!

Und du?

Womit schrubbst du? Schon mal was Selbstgemachtes probiert? Willst Du mal deine Zahnpasta selber machen?

Ich glaube ich muss mal all die LeserInnen-Tipps von den Zahnpasta Artikeln sammeln und sie übersichtlich in einem eigenen Artikel sortieren. Ja, das sollte ich machen! Also haut raus eure Tipps! :)

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109 Gedanken über “Leckere, selbst gemachte Zahnpasta

  1. Marie

    Meine Zahnpasta besteht aus Kokosfett, Natron, Heilerde und Pfefferminzöl und dient mir außerdem als Deo. Hört sich komisch an, aber es funktioniert wunderbar. Daran, unter den Achseln nach Pfefferminze zu riechen, musste ich mich allerdings gewöhnen. :P

  2. vera

    Wunderbar zum Putzen und/oder spülen: Lärchenharz in warmen Olivenöl (bio) lösen und ein paar Tropfen ätherisches Minzöl dazu. Pecher, sagt man, hatten vom vielen Pechkauen (Pech = Baumharz) ganz weiße Zähne. Baumharz wirkt gegen Pilze, Bakterien, Viren.

    1. J.S.

      Die Idee finde ich ja super!kokosfett/Öl scheint wirklich für einiges nützlich und „gut“zu sein…Aber seit ich gelesen habe, dass durch den Anbau, sehr viel Wald gerodet wird und dadurch Affen ihrer Lebensräume beraubt werden, suche ich immer wieder nach alternativen.

  3. Nani

    Liebe Lisa! Danke für deine vielen großartigen Infos! Es macht mir immer wieder Spaß, deinen Blog zu lesen!
    Ich habzum zähne-sauber-kriegen 2 Material-fragen:
    1. bei den Bambus-Zahnbürsten – wisst ihr, wo und wie die produziert werden?
    2. wo bekommt man nicht-Plastik-Zahnreihe??
    Danki! :-)

  4. Laura

    Hallo,

    auch ich putze mir schon seit Jahren nicht mehr ( im herkömmlichen Sinn ) die Zähne.
    Ich spüle mir morgens und abends den Mund mit einem Gemisch aus Natron, Heilerde, grüner Mineralerde, Kieselerde und organischem Schwefel.

    Meine Zähne sind strahlend weiß – wohlgemerkt ohne zu schrubben – und ein kleines Loch, dass ich hatte, ist wieder zu gewachsen.
    Das hatte ich gar nicht beabsichtig, ist aber ein super Nebeneffekt!!!

    Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich mich auch sehr bewusst und gesund ernähre mit wenig bis gar keinem Zucker.

    Durch diese Erfahrung noch mehr bestärkt, gilt mein Motto:

    PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN!

    Denn laut Schulmedizin hätte ein Loch ja gar nicht wieder zu wachsen können.

    In diesem Sinne,
    viel Spaß beim Ausprobieren!

    Laura

  5. Anja

    Danke für Deine wundervollen Beiträge.
    Ich selbst benutze Zeit ca. 3 Jahren keine Zahnpasta mehr. Und meine Zahnarztbesuche könnten nicht kürzer und unspektakulärer sein. Früher hatte ich öfter mal Zahnstein. Aber mein Eindruck ist, dass ich seit ich ohne diesen Minzgeschmack im Mund bürste, meine Zähne wirklich sauber bürste. Und nicht nur einen Geschmacksträger im Mund verteile, der den Eindruck von Frische vermittelt.
    Also ich bin damit mehr als zufrieden und weiß keinen Grund, warum ich jemals wieder Zahnpasta benutzen sollte.
    Liebe Grüße
    Anja

  6. Priska

    Kleiner Tipp: Salbei! Das ist die direkt von der Natur gegebene Zahncreme. Neben schön weissen Zähnen, heilt sie auch Entzündungen und gibt Karies keine Chance. Einfach ein Blatt im Mund kauen und die Zähne damit einreiben.

    Nimm deshalb statt Kamillenblüten ein paar Salbeiblätter für den Auszug. Oder in Kombination mit Kamille oder Minze für den Geschmack.

  7. Kat

    Salbeiblätter an den Zähnen reiben funktioniert im Übrigen viel besser als Minzeblätter. Salbei wirkt desinfizierend und tötet so auch schädliche Mikroorganismen ab (Salbeiblätterkauen (mit den feinen, zarten Blättern)mit einem Schuss Zitronensaft ist übrigens mein Lieblingsmittel gegen Halsschmerzen und angehende Erkältungen)

  8. Christine

    Ich habe heute zum ersten Mal eine Bambuszahnbürste ausprobiert. Leider hatte ich aber nicht nur ein unangenehmes Gefühl im Mund wegen dem Griff-Material, sondern es riss mir Lippen und Mundschleimhäute richtiggehend auf, was ich erst nach dem Putzen so richtig gemerkt habe. Es ist heute den ganzen Tag schwierig gewesen zu essen, so ähnlich wie wenn man sich den Mund verbrannt hat. Ob das auch vergeht mit der Zeit? Ich brauche jetzt jedenfalls erst mal eine Pause und habe mir heute in der Früh gleich Nachschub-Wechselköpfe für meine Plastikzahnbürste gekauft.

  9. Sylvia

    Ich putze meine Zähne seit geraumer Zeit mit Schlämmkreide. Ich fülle aus dem 1 kg-Beutel (musste ich leider per Internet kaufen, weil kein Geschäft vor Ort dieses Produkt hatte) etwas in ein Schraubgläschen und tunke die feuchte Zahnbürste kurz hinein. Das reicht zum Putzen. Die Zähne werden genauso sauber wie mit Zahnpasta. Für mich ist dieser neutrale Geschmack genau das richtige. So habe ich nach dem Zähneputzen keinen Mintgeschmack oder ähnliches.
    Ich hatte diesen Hinweis auf die Schlämmkreide im Greenpeace-Magazin in einem Artikel über Mikroplastik gelesen und bin total begeistert, so einfach die Natur schützen zu können.
    Körper und Haare wasche ich nur noch mit Bioseifen, also auch kein Mikroplatik mehr und sooo pflegend.
    Liebe Grüße aus dem hohen Norden Deutschland.

  10. grinsekatze13

    Du könntest da übrigens auch Salbei reintun, der soll ja gut für die Zähne sein und schmeckt auch noch. Ausserdem Danke für den Artikel, es gibtja so viele Möglichkeiten zum Zähneputzen. Hauptsächlich muss es ja Antibakteriell sein oder? Also um die Karies Bakterien wegzukriegen. Oder hat Zähneputzen noch andere Wirkungen?

  11. Sisal

    Also ich nutze seit längerem 2 verschiedene Bio Zahnpasten mit denen ich sehr zufrieden bin. Zum einen Lavera Classic mit Echinacea und Propolis – 2te Bipa (Österreich) Bi Good Minze. Beide gut verträglich und ohne fragwürdige Inhaltsstoffe. Mit Kokosöl Zähneputzen würde ich aus Geschmacksgründen nicht.

  12. Die Ökofamilie

    Hallo ihr Lieben :)

    auf der Suche nach guten Rezepten bin ich nun über deinen Artikel gestoßen. Wir fügen dem Ganzen immer noch Kurkuma hinzu. Auch nicht sehr regional, aber es macht die Zähne wunderbar weiß – und die Zahnbürste gelb :D Für Erwachsene kann man auch eine Zahnpaste aus Calcium Carbonat und Wasser anmischen. Das wäre dann einfach und schnell :)

  13. Alex

    Hallo Lisa,

    danke für diesen Beitrag.

    Zahnpasta selber herstellen und das mit so einfach Mitteln. Kokosöl ist wirklich ein Wundermittel der Natur. Universal einsetzbar haben wir es selbst auf jeder Reise immer dabei. Es hat Hautprobleme geheilt zum Kochen gedient und ersetzt bei meiner Freundin die Kosmetik.

    Das man damit auch Zahnpasta herstellen kann ist mir neu, aber sehr schön.

    Weiterhin viel Erfolg und Spaß in der Natur. Grüße aus Laos

    Alex

  14. tanja

    Methode 3 von 3: Deinen eigenen Miswak Zweig machen

    Suche einen Baum, dem die Miswak Zweige traditionell entnommen werden. Ein Vorteil des Miswak ist, dass er absolut kostenlos ist. In den meisten muslimischen Ländern kannst du günstig Miswak kaufen, aber du hast auch die Möglichkeit deinen eigenen Miswak zu machen. Suche als erstes nach einem geeigneten Baum. Traditionell werden Miswak Zweige dem Salvadora Persica Baum (auch Arak oder Zahnbürstenbaum genannt) entnommen. Es kommen aber auch viele andere Pflanzen mit bitteren Wurzeln in Frage. Hier sind nur einige Alternativen:[9]

    Olivenbaum
    Palmen
    Walnussbaum

    http://de.wikihow.com/Einen-Miswak-benutzen

  15. Susann

    Hallo an alle :)

    Ich habe gerade versucht, diese Zahnpasta selber zu machen, aber bei mir löst sich das Natron nicht richtig im Kokosöl. Im Endeffekt habe ich unten eine Schicht Natron und darüber dann das wieder hart gewordene Öl. Hat jemand einen Tipp für mich?

    1. Gisela Bülles

      Hallo,
      stelle die frisch gemischte Mischung in den Kühlschrank, am Besten in einem etwas grösseren Gefäss.
      Lasse sie dort fest werden und menge sie nach dem fest werden mit einer Gabel kräftig durch, um das Natron im Kokosöl zu verteilen.Solange das Kokosöl noch flüssig ist, setzt sich das Natron unten ab.
      Natron und Kokosöl vermengt ergeben übrigens eine fantastische, aluminiumfreie Deocreme, optional mit ein paar Tropfen Orangenöl beduften.Toll!

      1. Silke

        Ok, jetzt aber noch eine unbeholfen Frage:
        Die verschiedenen Aggregatzustände des Kokosöls von flüssig bis fest hab ich jetzt mehrfach durch. Wo kann man es aufbewahren damit es cremig bleibt und sich das Natron nicht absetzt oder man es aus dem Glas meisseln muss?
        Grüssle Silke

      1. Sandra Weinmann

        Hallo Renate, hab gerade deinen Beitrag gelesen. Bin Zahnarztassistentin und empfehle dir: Kokosöl unbedingt ausspucken. Weil: deine Leber in der Nacht unter anderem über die Schleimhäute entgiftet. Wenn du runterschluckst schwemmst du die Gifte wieder in den Köper ein.

  16. Pingback: Zahnpulver und selbstgemachte Zahnpasta ohne Flourid | Wasteland Rebel

  17. Christine

    Hallo,
    ich habe voller Freude das Rezept ausprobiert und habe das Kokosöl im Wasserbad erwärmt, Natron (und Kurkumapulver) hineingemischt und gewartet, bis es wieder erhärtet.
    Nun sind 24Std rum und es ist immer noch komplett flüssig :(
    Weiß jemand, wieso das so ist?

  18. Aileen

    Hallo!
    ich hatte auch eine ganze Weile nach Alternativen zu Zahnpasta gesucht. Nachdem mir 2 Zahnarzthelferinnen aus meinem Freundeskreis unabhängig von einander gesagt haben „wenn du vernünftig putzt, ist es egal ob mit oder ohne Zahnpasta“, habe ich mich dazu entschlossen, einfach ohne irgendetwas Zahnpastaähnliches zu putzen!
    Zu Natron, Salz, Heilerde, etc. habe ich die Rückmeldung bekommen, dass -egal wie fein gemörstert- durch Schleifwirkung der Zahnschmelz beschädigt wird.
    Nach dem Zähne putzen nehme ich einen halben TL Xilit in den Mund, warte, bis es sich auf löst und spüle einige Minuten gut durch. Ausspucken, nicht nachspülen. Als Zahnbürste benutze ich die extra weiche von Hydrophil. Die Borsten bestehen aus Nylon4 und sind, wie der Griff aus Bambus, biologisch abbaubar. Da ich ziemlich Kariesanfällige Zähne habe, benutze ich noch weiterhin elmex gelee 1x wöchentlich. Flourid ist ja so ein Streitthema…Ich denke in Maßen macht es Sinn. Vielleicht lasse ich es auch irgendwann mal weg, aber die Tube wird auf jeden Fall erstmal leer gemacht.

    Man muss sich wirklich erstmal daran gewöhnen, ohne Zahnpasta zu putzen, aber es klappt wirklich gut! Ich habe gemerkt, dass ich seitdem deutlich gründlicher putze und meine Zähne sich „sauberer“, also glatter, anfühlen!

    Liebe Grüße!

    1. Romäus

      Seit ich mit Xylit Zähne putze haben sich auch die entzündeten Zahnfleischtaschen zurückgebildet. Schon Anfang der 80er Jahre erwähnte mein damaliger Zahnarzt: „Xylit und Sorbit sind die einzigen Zuckeraustauschstoffe die keine Karies erzeugen,“

  19. Gabi

    Hab noch was vergessen. Nachbarn von uns putzen mit Salz-Sole: Also einen Salzstein in wenig wasserlegen, das löst sich dann und mit dem Wasser wird geputzt. Haben sehr schöne Zähne, aber der geschmack…. Naja. Reines Salz reibt anscheinend zu sehr.

  20. Susanas

    Ich putze mir die Zähne mit einer Swak Zahnbürste, der Griff ist aus Cellulose und somit komplett abbaubar.DasKöpfchen ist aus dem Miswak Zweigen. Und somit natürlich. Die Bürste ist somit Vegan.
    Bislang kommt ich aber nicht zurecht in dem ich nur die Bürste benutze, ohne alles. So ist es eigentlich vorgesehen. Seit dem ich Birkenzucker verwende wo klappt es super.

  21. Kerstin

    Ihr habt ja tolle Erfahrungen und Ideen! Danke fürs Teilen!
    Die Idee mit der Asche find ich ja interessant. Welche Wirkung hat denn der Wein dabei?
    Die Rolle vom Kokosöl ist: antibakteriell.
    Heilerde wär mir zu grobkörnig. Ich finde Tonerde angenehmer und hab auch das gefühl dass es für den Zahnschmelz besser ist.
    @ Markus: MMS wirkt ja oxidativ. Ich würde das nicht für meine Kauleisten verwenden wollen, da ich Amalgam im Mund hab und nicht unbedingt eine chemische Reaktion auslösen will, bei der ich nicht weiß welche Folgen sie nach sich zieht. Außerdem „tötet“ MMS ja nahezu alles und ich finde, dass das zu radikal für die Mundflora ist, weil wir brauchen bestimmte Bakterien ja schon. Ich würd MMS nur anwenden, wenn es eine deutliche Überbevölkerung von Bakterien im Mund gibt, die unzuträglich sind. Oder vielleicht ein mal die Woche für eine Art Generalputz. Ich mag die Idee von Gleichgewicht und Bakteriensymbiosen im Körper lieber. Daher finde ich auch den Einsatz von EM (Effektive Mikroorganismen) für den Mundraum ganz interessant. :) Auch Salz, das der menschliche Körper „kennt“, ist da sanfter als MMS. Für mich zumindest.
    Xylit und Co findet man in Bio-Läden und Reformhäuser, aber auch beim DM oder Merkur…

    lg, Kerstin

  22. Gianna

    Wir hatten auch eine Weile eine ähnliche Rezeptur aus Kokosöl wie Ihr, sind aber inzwischen auf Zahnpulver umgestiegen. Dazu mischen wir Rügener HeHeilkreide und grüne Tonerde, ein wenig Natron sowie ätherische Öle (Oregano, Salbei, Ingwer, Nelke, Kardamom).
    Funktioniert super, lässt sich auch gut auf Reisen mitnehmen und ist sehr sanft zu Zähnen und Zahnfleisch. Seit ich einen Teil Tonerde mit der Rügener Schlämmkreide ersetzt habe (und halbwegs regelmäßig Ölziehen betreibe vor dem Zähneputzen), sind meine Zähne auch wesentlich weniger empfindlich als früher.

  23. Caetano

    Liebe Leute,

    Ich habe für mich die eindeutig beste Lösung für das Zahnbürsten/Zahnpasta Problem gefunden – Miswak!
    Also die Wurzel des Zahnbürstenbaums :-)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Misw%C4%81k

    Man braucht weder Zahnbürste noch Zahnpasta und die Zähne sind nachher sogar noch glätter und angenehmer als nach der „klassischen“ Plastikmethode. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Wurzel schützen Zähne, Zahnfleisch und Zunge und sind sogar gesund für den ganzen Körper.

    Zugegeben, es ist natürlich kein regionales Gewächs, dieser Zahnbürstenbaum.
    Aber immerhin ist es ein Baum.
    Und vielleicht gibt es ja irgendwann irgendwie eine Lösung, diesen Baum auch bei uns anzupflanzen (evtl. dank Klimaerwärmung) ((Ja, ich bin zu faul um diese Lösung selber zu finden)) oder Alternativen in heimischen Bäumen zu finden.
    Es gibt wahrscheinlich eh schon Bäume bei uns, die ähnliche Eigenschaften haben, aber niemand weiß es.
    Sie schmecken übrigens leicht nach Kren, diese Wurzeln. Also vielleicht liegt im Kren die goldene, regionale Antwort.

    Naja, inzwischen kann man diese Wurzeln jedenfalls entweder persönlich in Arabien, Ostafrika oder Vorderasien ausgraben oder sie einfach in der Neubaugasse gegenüber von der Aida für 2,50 kaufen.

    Ooooder bei mir um ein paar Cent! Denn ich kenn einen lieben Jemeniten, der uns diese Wurzeln frischer und in größeren Mengen über einen Freund von ihm, der bald nach Wien kommt, organisieren könnte. Und im Jemen sind diese Wurzeln eindeutig günstiger.

  24. Trude Herr

    Hallo,

    also wir nehmen schon seit Monaten Kokosöl zum Ölziehen. Einfach einen Löffel voll in den Mund nehmen, sobald es flüssig ist spülen wir damit die Zahnzwischenräume. Wir hatten uns zuerst das Öl von Dr. Goerg bestellt, was uns aber auf Dauer zu teuer war. Dann haben wir die gleiche Qualität zu einem besseren Preis gefunden und bestellen seither nur noch dort: http://100-pro-bio.de/shop/.

    Aber die Idee mit der Zahnpasta ist natürlich auch super, werden wir demnächst direkt mal ausprobieren.

    Grüße

    Trude

  25. Astrid

    Hallo zusammen!
    Die Möglichkeit, die Zähne mit Asche zu putzen, wurde ja bereits angesprochen. Da es in meiner Familie einen großen Fan von Hildegard von Bingen gibt, hab ich vor Jahren vom Rebaschenwein gehört. Außerdem ist Salbei so gut für die Zähne… also hab ich mir eine Mischung aus getrockneten, zerriebenen Salbeiblättern und Rebsche gemacht und mit dem Pulver geputzt. War sehr zufrieden.
    Das Buch „Die Heilkunde von Hildegard von Bingen“ von W. Strehlow empfielt bei schlechtem Zahnfleisch und schwachen Zähnen:
    Im Frühjahr die abgeschnittenen Weinreben sammeln, zerkleinern, in der sonne trocknen und verbrennen. Die Asche darf kein anderes Holz enthalten! Die noch warme Asche im Mörser zerkleinern und in 1 l Wein schütten.
    Um Vorrat anzulegen soll man die Asche 5 min lang im Backrohr am Blech auf 280 °C erhitzen und 10g in 1 l Wein schütten.
    Den Wein aufschütteln, Zähne damit putzen und NICHT NACHSPÜLEN.

    Außerdem wird empfohlen, die Zähne jeden Morgen mit kaltem Wasser zu putzen. Das soll sie sehr stark machen. Und nach jedem Essen kalt spülen.

    Ich bin für original Hildegard-Rezepte häufig zu faul – bei mir muss es einfach gehen. Ich werd schauen, dass ich heuer wieder Weinreben für Asche bekomme und werd mir wieder so ein Pulver mit Salbei mixen.
    Manche Leute sagen ja, man muss Hildegard genau so umsetzen, wie sie es vorschreibt- aber ich hab auch mit Galgantpulver super Erfolg ohne den von Hildegard geliebten Wein!

    Vielleicht macht’s ja noch jemandem Spaß, die Zähne mit einem staubigen, graugrünschwarzen Pulver zu putzen :) oder vielleicht mix ich das Zeug ja mal mit Kokosöl und ein paar getrockneten Minzblättern :)

  26. Bernhard

    Also wir hatten zuerst die Bambus-Zahnbürsten von Ecobamboo. Da sind wir mit dem Bürstenkopf aber auch nicht zurechtgekommen.

    Jetzt verwenden wir diese Bambus-Zahnbürsten, die noch dazu wasserneutral und fair produziert sind.
    http://www.beechange.com/wohnen/190-zahnbuerste-bambus-vegan-bpafrei.html

    Die Borsten sind aus Bio-Kunststoff und sind biologisch abbaubar, die Packung ist plastikfrei. Als Veganer wollten wir keine Schweineborsten. Noch dazu haben wir gelesen, dass die Borsten innen hohl sind und eine Keimplatz für Bakterien bieten.

    Wir sind mit den Zahnbürsten super zufrieden und im Verhältnis sind sie auch noch recht günstig.

    Apropos Zahnpasta: Natron hat einen ganz niedrigen Abrasiv-Wert, niedriger als sämtliche Stoffe in handelsüblichen Zahnpasten.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hi Bernhard! Die hab ich mir auch mal angeguckt und dann wegen den blauen Borsten nicht genommen… geht das nicht ab?

      Woher hast du das mit dem „niedrigen Abrasiv Wert“? Hätte da gern mal eine gute Quelle dazu weil ich auch immer verunsichert bin :)

  27. Sarah

    Hallo, ich habe auch lange nach einem Rezept für eine Selbermach-Zahnpasta gesucht das mir nicht zu kompliziert war und nicht viele Zutaten verlangte. Ausprobiert habe ich dann 100g Heilerde (Pulverform) mit 1 Msp. Salz und 5 Tropfen Minzöl sowie einigen Tropfen Wasser für die Konsistenz. Die Farbe ist etwas gewöhnungsbedürftig (-> braun), aber ich habe mich super dran gewöhnt und bin total zufrieden damit. Gut ausspülen empfielt sich damit es nicht so knirscht ;-) Als Zahnbürste habe ich auch die Bambus Variante von PourMoi für mich entdeckt (angeblich 100% biologisch abbaubar, da mit Borsten aus Bambusviskose und recycleter Pappverpackung). Ich bin gespannt auf den nächsten Gang zum Zahnarzt..
    Viele Grüße, Sarah

  28. Clarissa

    Also ich verwende schon seit über einem Jahr (Speise-)Natron aka Backsoda als „Zahnpasta“ bzw. damit das ganze nicht so salzig schmeckt, einfach ein wenig Kokosfett untergerührt. Bei Backpulver muss man darauf achten, dass man keins mit Aluminiumsalzen erwischt, was halt bei den billigen immer der Fall ist (Ich war auch sehr schockiert, als ich mal genauer bei meinem Backpulver nachgeschaut habe…) Jedenfalls ist Natron bis heute für mich das Beste: Der Zahnstein geht wunderbar schonend weg (Durch meine festsitzende Zahnspange wurde diese Methode also schon „härtegeprüft“) und die Zähne werden dadurch ein wenig glatter und weißer (Gleicher Effekt, als würde ich mit einer elektrischen Zahnbürste putzen). Da Natron nun mal salzig schmeckt, sollte man also nachher schön ausspülen (Das Wasser schmeckt dann wunderbar süß :D)
    Aja.. und als Bambuszahnbürste verwende ich die von der Firma von pourmoi… falls das wen interessiert ^^“ die haben sich zumindest in unserer Familie schon sehr bewährt… und die Verpackung ist sogar auch Plastikfrei…

  29. markus

    man kann auch MMS zum zähneputzen nehmen. das verhindert alle entzündungen, wie ich sie immer hatte (paradonthose etc.). nun habe ich gar keine entzündungen mehr.
    auch wasser mit ein paar tropfen kolloidalem silber hätte wohl eine ähnlche wirkung. manchmal spüle ich nur damit am abend und putze nur am morgen, je nach essen.
    allerdings habe ich sehr empfindliche zähne, nicht nur die offenen zahnhälse. da suche ich noch nach etwas, was den zahnschmelz aufbaut. im moment zerkaue ich ab und zu ein paar calcium-tabletten, aber mache das zu wenig konsequent, darum kann ich nicht sagen, ob es hilft.

  30. Jara

    Ich mische mir gerne meine Zahnpasta aus Lavaerde, abgekochtem Wasser und Minzöl. Immer nur einen kleinen Tiegel voll, weil es sich nicht ewig hält, aber an sich bin ich damit zufrieden. Natron schrubbt mir zu doll, ich habe einen extrem empfindlichen Zahnschmelz, da ist Lavaerde sehr viel sanfter. Ich mag meine Zahnpflege gerne minzig, man kann sicherlich auch was anderes nehmen oder es komplett weglassen. Allerdings kann ich dank meines Zahnschmelzes nicht komplett ohne Fluorid, weswegen ich alle paar Tage „normale“ Zahnpasta verwende.
    Seife (Dudu Oosung und auch Alepposeife) hab ich auch mal getestet, war mir aber doch ein wenig zu seifig im Mund (und mein Freund hat sich beschwert). Könnte ich aber durchaus mal wieder ausprobieren! Zumal ich noch eine Seife mit Minzöl hier habe. Die hab ich eigentlich für die Haare gesiedet, aber warum nicht auch für die Zählen mal probieren?
    Kokosöl klingt spannend, das hab ich eh immer im Haus. Ist das Backpulver nicht bleichend? Ich hab im Hinterkopf, dass man Backpulver zur weißen Wäsche tun kann, damit die strahlend weiß wird. Da hätte ich mit meinen sensiblen Beißerchen ein wenig Angst vor.

    Ansonsten: Total klasse, wie ihr das mit der Selbstversorgung macht! Sehr inspirierend und schön zu sehen, dass es in der heutigen Gesellschaft durchaus funktionieren kann.

  31. Kerstin

    Hallo!

    Ich verwende schon sehr lange keine Zahnpasta mehr. Statt dessen variiere ich immer wieder, je nach Lust und Laune. Da ich auch meist sehr faul und außerdem noch ziemlich minimalistisch unterwegs bin, mag ichs am liebsten, wenn ich nix mischen muss.
    Also wechsle ich zwischen purem Xylit und Salz. Das Salz lass ich zuerst ein bissl im mund zergehen, dadurch bildet sich gleich eine Menge Speichel und nach ein paar Minuten putz ich dann damit die Zähne. Oder ich tunke die Zahnbürste direkt ins Salz und putze damit. Mit Xylit mach ich es genau gleich, nur dass ich danach den Mund nicht mehr ausspüle.
    Wenn ich doch mal Lust zu mischen hab, mische ich Tonerde (in meinem Fall Rügener Dreikronen Heilkreide) mit Silizium (Silicea Gel von Hübner), Kalziumphosphat, optional Leinöl und/oder Kokosöl sowie ätherische Öle nach Laune (Teebaum, Pfefferminze, Lavendel, …) und Propolistinktur
    Übrigens: Wenn du statt Kokosöl was regionales verwenden willst, bietet sich Leinöl an.
    Was ich auch schon gemacht hab ist eine Mischung aus Leinöl, Kokosöl, Xylit und ätherische Öle (kann man auch weglassen).
    Oder: Kokosöl, Manukahonig und Propolistinktur
    Eigentlich kann man nach Lust und Laune mit den oben genannten Zutaten mischen. Ich tu das immer Auge mal Pi ;)
    Auch Effektive Mikroorganismen hab ich schon zum Putzen verwendet :). Aber da hat es wenig Sinn vorher „antibakteriell“ zu arbeiten (z.B mit Propolis) um hinterher mit Bakterien zu kommen. Überhaupt nehm ich oft EM zum Duschen, und allem was mir sonst noch so einfällt…

    weiterhin alles Liebe für deine vielen schönen Projekte und Experimente! Ich les immer wieder gerne rein :)
    Kerstin

  32. Heidi

    Nochmal zum Kokosöl: Ob Kokosöl fest oder flüssig ist, richtet sich nach der
    Umgebungstemperatur, ab ca 25° wird die Masse flüssig, ansonsten ist es fest. (immer flüssig ist verdächtig:-))
    Gutes Bio-Kokosöl ist durch nichts zu ersetzen. da es sehr hoch erhitzbar ist, benutze ich es fast ausschließlich zum Braten.
    Noch besser wird es dann im Bad: von Kopf bis Fuß benutze ich Kokosöl…..Haarpackung, Körpercreme, fürs Gesicht, als „Deo“ ein leichter Wisch unter den Armen und eine Fußmassage mit dem Öl soll bei Einschlafstörungen gut sein.
    Ich liebe es!!!
    Ab und zu wechsle ich zu Ghee, mit selbstgemachtem wundervollen Ghee
    kann man genau dasselbe machen……
    Danke und liebe Grüße!

  33. Babsi

    Ich verwende seit einem Jahr auch Kokosöl als Basis für die Zahnpasta und meine Ärztin meinte ich hab sehr gesunde Zähne. Bei mir hat sich nach einer Zeit auch der totale Gewöhnungseffekt eingestellt und ich finde normale Zahnpasta mittlerweile viel zu scharf und schaumig im Mund.
    Auch mein Partner nutzt sie und hat, trotz eigentlich sehr Karies anfälliger Zähne, seither auch keine Probleme mehr.
    Wir tippen mit der Bürste auch direkt in die Pasta ohne Spatel und sie wurde dabei noch nie schlecht.
    Ich mische nach Augenmaß Kokosöl und Birkenzucker und füge für den Geschmack/die Wirkung hinzu worauf ich gerade Lust habe (schon Minzepulver, Erdbeerpulver, diverse ätherische Öle, Heilerde)

  34. Babsi

    Hallo Lisa,
    nach Deinem letzten Artikel hab ich auch einiges ausprobiert. Da war erst mal nix dabei, das mich überzeugen konnte.
    Im Zuge meiner Recherchen für’s Schmierseife aus Asche herstellen, habe ich gelesen, dass man früher mit Holzasche.geputzt hat:
    Habs probiert und muss sagen:
    Zähne putzen mit Holzasche Ist geschmacklich ganz ok und reinigt gut.
    Lg
    Babsi

  35. Mont

    Ich benutze im Alltag die Swak. Sie ist komplett kompostierbar. Leider wird das Wurzelholz fürs Köpfchen auch von ganz weit weg geholt. Wenn meine Zähne sehr dreckig sind, reicht mir das nicht aus und ich möchte eine Schrubb-Zahnbürste benutzen. Dafür möchte ich mir auch eine Bambuszahnbürste besorgen.
    Man kann Halterung für die Swak übrigens auch komplett selbst bauen aus Bambus. :-)

  36. Ursula

    Ich putze seit fast einem Jahr fast ausschließlich mit naturbelassenem Kräutersalz. Wenn ich Lust habe, dann kommt noch ein Klecks Zahnpasta (Weleda, Hauschka) dazu. Ich hab seitdem beim Reinigen mit der Zahnseide kein Zahnfleischbluten mehr. Meinen Zähnen geht es auch sehr gut. Ich esse allerdings auch kaum mehr Süßigkeiten.

  37. dirk

    bei uns ists recht frisch, wir haben kein beheiztes bad. das kokoszeug wird hart und lässt sich dann nur per messer auf die bürste krümeln.
    bambuszahnbürsten deren bestandteile um die ganze welt gereist sind um letztendlich noch mit nylonbürsten ausgestattet zu werden machen auch keine weltverbesserer. manchmal hab ich das gefühl ihr füttert euren blog nur noch aus einem grund … ;(

  38. Yvonne Schröder

    Bio-Kokosöl ist – soweit ich weiß – immer fest und wird erst durch leichtes Erhitzen (oder Körperkontakt) flüssig. Kokosöl in dauerhaft flüssiger Form ist wahrscheinlich irgendwie behandelt, damit es flüssig bleibt. Genaues weiß ich aber auch nicht.

    Deine Kokoszahncreme sieht auf dem Foto recht weich und streichfähig aus. Das pure Kokosöl aus dem Glas ist ja teilweise auch etwas bröckelig und recht hart. Da wüsste ich nicht, wie ich das auf die Zahnbürste kriegen sollte. Wie hast du das hinbekommen?

    Ich habe mir mal ein Zahnpulver aus Kieselerde, Kurkuma und Meersalz zusammengerührt und Zahnschmerzen bekommen. Dabei fand ich das Pulver nicht schlecht. Jetzt nehme ich eine Biozahncreme, die nicht schäumt. Mit Kokosöl würde ich es aber nochmal versuchen. Das verwende ich gerne als Haut- und Haarpflege. Sogar als Intimpflege kann ich es sehr empfehlen. Die teure Paraffinbombe von meiner Gyn habe ich weggeworfen. Sämtliche Probleme aufgrund von ungüstigem PH-Wert sind weg.

    Bambuszahnbürsten habe ich bisher vergeblich in sämtlichen Bioläden und Reformhäusern gesucht. Ich mag nicht immer alles im Internet bestellen müssen. Immerhin habe ich nun eine Wechselkopfzahnbürste, von der man eben nur die Borsten wegwirft und durch neue ersetzt. Spart etwas Müll.

    1. Luisa

      Hallo,
      kleine Anmerkung: Xylit ist nicht von sich aus gut für die Zähle! Es kann lediglich keine Karies hervorrufen, daher beugt es wenn man Zucker durch Xylit ersetz Karies vor. Aber wenn man nur Xylit zugibt hat das keine Schutzwirkung für die Zähne!

  39. Atessa

    Ich benutze ein Zahnpulver aus Gewürzen, inzwischen seit bald einem Jahr.
    Angefangen habe ich mit Salbei gemörsert, pur.
    Inzwischen putze ich aber mit einer Mischung aus Muskat, Zimt, Sternanis, Nelke und Fenchel. Einfach zu ungefähr gleichen Teilen mischen, Mörsern oder anders fein reiben und dann benutzen =)
    Bisher keine Probleme!

      1. Atessa

        Das stimmt. Allerdings benutze ich von dem Zahnpulver ja wirklich nicht viel. Ich mache nicht einen ganzen Haufen auf die Bürste ;)
        Da ich Muskat liebe und eigentlich auch fast alles damit würze, nehme ich beim Essen mehr auf, als beim Zähneputzen. Nebenwirkungen hatte ich noch keine…ob es langfristig eine Auswirkung hat…da bin ich gerade nicht informiert =D Das sollte ich mal nach sehen^^

  40. MariKa

    Ach, das Oil ist cremig, lecker auch als Brotaufstrich, und zum Braten, Kochen allemal. Die kosmetische Verwendung werde ich jetzt ausprobieren.
    Es verflüssigt sich ab 25 Grad. Wie „Palmin“ ist es auf keinen Fall, da nicht gehärtet und kaltgepresst…und eben bio und fair!

  41. meikeilein

    Jupp, ich habe gerade mein Lieblingsrezept gefunden: Ein teel. Schlämmkreide, eine halbe Löffelstielspitze Stevia,ein Tropfen Pfefferminzöl. Alles in ein kleines Glas, (ich hatte noch so ein klitzekleines Honiggläschen rumstehen) durchschütteln,die trockenene Zahnbürste eintunken, putzen. Kommt den „Zahnpastageschmack“ für mich am nächsten und das Zahngefühl ist toll. Grade mal drei Zutaten….

  42. Frauke

    Liebe Lisa,

    das hört sich gut und einfach an! Ich suche eine Zahnpasta, die optimal für meine schmerzempfindlichen Zähne ist….
    Ich kenne mich mit Kokosfett nicht so aus: Ist das das Gleiche wie Kokosöl? Oder ist Kokosfett fest, so wie „Palmin“ ;-)
    Lg FRAUKE

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Ehrlich gesagt, war ich mir da auch immer nicht sicher, weil im Englischen eigentlich immer von „coconut oil“ gesprochen wird. Aber ich glaube mittlerweile dass damit auch das feste Kokosfett gemeint ist – oder liege ich da falsch? Hat jemand Rat?

      1. Marie

        Hallo, also ich bin auch ein absoluter Kokosöl-Fan und nehme es nahezu für alles. Kokosöl ist bei niedrigen Temperaturen fest und heißt dann Kokosfett und wenn man es warm macht wird es wieder zu flüssigem Öl. Und es ist das Beste für die Haaare. ;)

      2. MariKa

        Hallo,

        Ich beziehe mein Kokosnussöl/Fett von
        http://www.kokosnuss -kampagne.de (nach der Idee von Prof Faltin aus Berlin, der die TeeKampagne ins Leben gerufen hat).
        Die beziehen ihr Virgin Coconut Oil (Organic, Fair, Raw) direkt aus SriLanka. ES wird in kleinen Familienbetrieben (Fairtrade Projekt von Greenfield Bio Plantations) hergestellt. Vetrieb in 1000ml Glasbehältern.

        Sehr zu empfehlen!

      3. Grit

        Kokosöl wird erst ab 25° flüssig, weswegen es in der Regel fest ist. Das beste Kokosöl meiner Meinung nach, das ich wirklich für alles mögliche verwende, kommt von der Ölmühle Solling. Im 1Liter Bügelglas, das ich sobald leer für andere Dinge verwende. Kokosfett ist im Grunde das gleiche wie Kokosöl, nur bei uns eben meistens im festen Zustand wg. der Temperaturen. Kokosöl ist übrigens super gesund. Ich nehms für die Haut und als Deo, als Lippenbalsam, Anti-Zeckenmittel und fürs Kochen und braten. Bei Zahnfleischproblemen kann man das Kokosöl gut für eine Zeit durch die Zähne ziehen, das hilft. Mein persönlicher Favorit für selbstgemachte Zahncreme wäre Kokosöl mit Xylit und frischer Minze. Ich putze eh nur noch mit Xylitolzahncreme.

        Statt Backpulver würde ich übrigens schon reines Natron vorziehen, weil Backpulver doch oft aus Stärke gewonnene Trennmittel zugesetzt hat. Reines Natron geht dann auch gut für die Deocreme, aber da muss man ausprobieren, inwieweit man es verträgt. Ich selbst nehm das Kokosöl da pur ohne alles. :)

      4. Marleen

        Tatsächlich ist Kokosöl auch in fester Form erhältlich. Etwas irrführend, ist aber das selbe. Ich mache mir aus dem festem Kokosöl, Natron, Stärke und Teebaum- sowie Salbeiöl immer ein Deo. das ist auch spitze!

        Liebe Grüße!
        Marleen

        1. Lena

          Liebe Marleen,
          das Deo-Rezept habe ich auch, ist besser als alles Gekaufte, was ich bisher probiert habe!

          Zum Kokosöl/fett: ist natürlich das selbe, kommt nur auf die Temperatur an, ob es nun flüssig oder fest ist.

          Liebe Lisa,
          was ich noch zu deinem Zahnpasta-Rezept anmerken wollte: In der englischen Variante auf dem von dir verlinkten Blog steht baking soda – damit ist Natron gemeint, nicht Backpulver. Das ist ein Unterschied. Bei Backpulver weiß ich schon, dass man es nicht verwenden soll, da es den Zahnschmelz angreift (es gibt da ja genügend Menschen, die einem Backpulver als Zahnaufheller empfehlen). Bei Natron bin ich mir allerdings noch nicht sicher, wie es chemisch wirkt. Weiß da jemand Bescheid??
          Liebe Grüße!

        2. Etta

          Zur Fett-/Oelfrage: im Normalfall bestimmt der Aggregatszustand bei Zimmertemperatur, ob wir etwas ein Fett oder ein Oel nennen. Da aber der Schmelzpunkt von Kokosfett eben gerade ungefähr bei „sommerlicher“ Zimmertemperatur (ca. 25°) schmilzt, sind beide Bezeichnungen gebräuchlich.

        3. Sophi

          Als ich auf den Philippinen gewohnt habe, haben mir die Einheimischen gezeigt wie man Kokosöl gewinnt. Und laut den Infos der Filippinos gibt es nur ein Kokosöl. Bei Kälte ist es hart, bei Wärme wird es flüssig. Auf den Philippinen war es immer flüssig und als ich die Flaschen mit nach Deutschland genommen habe wurde es hart und weiß. Flüssig ist es eher braun. Ich schätze mal, dass in den Flüssigen Ölen – falls es die gibt (kenn ich nicht in DE) ein Zusatzstoff drinnen ist der die Festwerdung verhindert.

          Soviel dazu ;-)
          Liebe Grüße

      5. kronk

        Kokosfett ist Kokosöl. Ist schon Dasselbe.

        Das Öl ist in unseren Breitengeraden einfach nur noch fest und nicht wie gewohnt flüssig. Deshalb denke ich nennt man es auch Fett.

        Das Einzige, was man beim kauf beachten sollte ist, dass es „virgin“ oder „extra virgin“ ist., was bedeutet, dass sie unbehandelt ist.

      6. Andreas

        Also so viel ich weiß ist das Kokosfett gehärtet und wird daher erst bei höherer Erwärmung flüssig, während das Kokosöl noch natürlicher ist und bei ca. 25° flüssig wird. Richtiges Kokosöl, welche simmer flüssig ist hab ich noch nie gesehen. Kokosöl sehe ich auch erst seit ein paar Jahren im Handel.

  43. Lukas

    Hallo Lisa!
    Ich habs mal eine Zeit lang mit Zahnpasta ohne Fluorid aus dem Bioloaden versucht. Und obwohl ich jeden Tag Zahnseide benutzt und zweimal geschrubbt habe, merkte ich eine Verschlechterung bei Schmerzempfinden und Karies. Ich musste wieder auf fluoridhaltige Elmex umsteigen (was dann auch geholfen hat), weil meine kariesanfälligen Zähne das anscheinend brauchen.
    Das wird aber nicht nur an den genetischen Gegebenheiten liegen, sondern bestimmt auch an meinem wahrscheinlich höheren Zuckerkonsum im Vergleich zu dir. ;-) Und der natürliche Fluoridgehalt der Nahrung spielt da ja auch noch irgendwie mit.

    Mir wurde von meinem Zahnarzt gesagt, dass die meisten Leute eine zu harte Zahnbürste verwenden und zu fest aufdrücken. Er empfiehlt (so ein komisches Wort^^) die Meridol „sanft“. … Vollplastik halt.

    LG,
    Luki

    PS: Ich find deinen/euren Lebensweg super, -mutig und -wichtig und wünsche euch noch ganz viel Spaß und Erfolg! Und irgendwann will ich auch einen Selbstversorgerhof haben.

    1. Katharina

      Du weißt, dass in Elmex Mikroplastik drinnen ist?

      Ich würde dir gerne die Parodontax empfehlen, vielleicht magst du es ja ausprobieren. Ich habe auch SEHR empfindliches Zahnfleisch (Zahnfleischtaschen, Aphten und allerlei solches schmerzhaftes Zeug) und seit ich Parodontax verwende ist alles gut. Sie ist zwar in einer Plastiktube aber man muss nur sehr wenig davon nehmen und ich komme mit einer Tube fast ein Jahr aus. Die Inhaltsstoffe sind großteils Heilkräuter. Und Salz. Was auch den seeeehr komischen Geschmack verursacht an den man sich aber nach 1-2 Wochen gewöhnt. So sehr gewöhnt, dass mir inzwischen vor normaler Zahnpasta graust. Wenn ich wo übernachte und meine Zahnpasta vergessen habe und die Wahl haben zwischen Zahnpasta ausborgen und ohne Zahnpasta zähne putzen dann putze ich ohne.

      1. Sven

        Das in Elmex Mikroplastik ist, scheint überholt zu sein: http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/erfolg/
        „Zahnpasta jetzt ohne Mikroplastik

        Ende Oktober konnte der BUND sogar eine ganze Kategorie aus seinem Mikroplastik-Einkaufsführer löschen: Zahnpasta ist in Deutschland jetzt mikroplastikfrei, denn die Zahnpastaindustrie hat auf den Protest reagiert. Bei Recherchen in Supermärkten und Drogerien Mitte Oktober fanden BUND-MitarbeiterInnen keine mikroplastikhaltigen Zahnpasten mehr in den Regalen.“

    2. Chrissi Wagner

      Hallo Ihr Lieben!
      Bei schmerzempfindlichen und kariesanfälligen Zähnen hilft Kurkuma (Gelbwurzelpulver) ganz wunderbar:
      Einfach die Zahnbürste in das trockene Pulver stippen, wie gewohnt die Zahnpasta Eurer Wahl oben drauf und losgeschrubbt.
      Vorsicht: Färbt wie blöde, also immer schön über dem Waschbecken bleiben und möglichst nix auf die Klamotten spritzen ;-)
      Ist auch eher geschmacksneutral. Wers leckerer mag, kann Kurkuma mit (selbstgemachtem) Minzöl mixen. Minze ist zusätzlich noch sehr freundlich zum Zahnfleisch und vermindert Parodontose/ Parodontitis.
      Fröhliches, sauberes Lächeln allerseits wünscht Chrissi :-D

    3. nati

      leider habe ich noch nicht denn versuch gewagt, eine zahnpasta selbst zu machen. Aber ich kann dir statt einer normalen Zahnpasta mit fluorid eine ohne empfehlen und das ist die parodontax (nur bei der Apotheke ohne fluorid) erhaltbar. 5 euro grosse tube/ Ich habe auch schon verschiedene Zahnpasten ohne f ausprobiert und habe auch bemerkt das die meisten nichts bringen.Aber seit ich mich umgewöhnt habe find ich die paradontax -die beste !! danach fühlen sich deine zähne echt sauber an und es ist ein intensives Reinigungsgefühl da/ der Geschmack ist eigen aber wenn man sich einmal dran gewöhnt hat will man keine andere mehr.

    4. Dorit

      Hallo!
      Wenn deine Zähne ohne Fluerzufuhr so empfindlich werden solltest du mal deinen VitaminD-Spiegel prüfen lassen. Wenn das zu wenig ist wird zuwenig KAlzium eingelagert und die Zähne werden „weicher“ und anfälliger.
      Liebe Grüße, Dorit

    5. Marlene

      Mir hat gegen schmerzempfindliche Zähne Kieselsäure geholfen. Bei mir hatte nichtmal Fluorid Erfolg. 4 Wochen lang täglich einmal das Schüßler Salz Nummer 11 (Silicea), in der Potenz D12. Seitdem seit Monaten keine Probleme mehr. Ich hoffe, noch mehr Leute werden damit schmerzfrei :)

    6. Nadja

      Hallo!
      Auch ich leide unter eher schmerzempfindlichen Zähnen und einem empfindlichen Zahnfleisch.
      Kurkuma mit Wasser gemischt hab ich schon probiert, allerdings mag das mein Zahnfleisch nicht. Wurde offen – also für mich nicht geeignet.

      Kokosfett mit Backpulver funktioniert gut bei mir.

      Und – drum eigentlich die Antwort auf deinen Post – ein kleiner Tipp:
      Ich setze immer Himalaya-Salzsole an. Das ist so mein Allerwelts-Helferlein. Zähleputzen damit funktioniert wunderbar. Einfach einen Schluck Salzsole in den Mund nehmen und dann putzen. Die Zähle werden super glatt und das Zahnfleisch reagiert super!

      Viel Erfolg beim Ausprobieren!

    7. Lorie

      Interessant, ich verwende die Weleda und habe auch immer alle paar Wochen schmerzempfindliche Zähne. Dann putze ich zweimal mit Elmex Gelee und es ist wieder gut. Beim Karies habe ich keine Verschlechterung festgestellt. Aber wie gesagt, liegt ja auch am Zucker …

    8. Gabi

      Mein Zahnarzt hat mir mal was spannendes gesagt: Zähne mit Karies haben einen höheren Fluoridwert als Zähne ohne karies. ich hab ihn dann gefragt weshlb man dann noch Fluoridhaltige Zahnpasta draufgibt und er hat gesagt: „Das empfiehlt eh keiner mehr.“ Wenn man sich vollwertig, also ohne Weißmehrl und Zucker ernährt werden die Zähne auch schon beim Essen geputzt und die Keime im Mund ändern sich auch. Also mal mit dem essen putzen :)

    9. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Lukas!

      Ohje! So hab ich das bei mir nicht beobachtet. Allerdings hab ich auch manchmal empfindliche Zähne (zeitweise – aber ich greif auch immer wieder mal zu so einer Elmex, wenn sie rumsteht..? Vielleicht deswegen :D) Jedenfalls habe ich, wenn ich empfindlich war (so ala, Ich kann da nicht mal mit der Zahnbürste ran, weils so weh tut…) dann hab ich so ein zahnfleischkräftigendes Gel verwendet von Weleda: Ich weiß gar nicht ob es dafür gedacht ist, aber es hat geholfen! Guck mal: http://www.weleda.at/produkt/s/salbei-zahnfleischbalsam

  44. Kerstin

    Hallo Lisa,
    ich hab eine ganz einfache Lösung für mich gefunden. Ich putze mir meine Zähne mit Alepposeife, die ich auch für meine gesamte Körperpflege, einschl. Haarwäsche benutze. So brauche ich nur ein Teil und habe kein Verpackungsmüll mehr.
    Xylit, ein Birkenzucker, eignet sich auch super zum Zähne putzen und hemmt dazu Karries.
    Die Bamuszahnbürsten benutze ich ebenfalls. Ich habe auch die, mit dem kleinen Kopf, weil ich sonst gar nicht überall ran komme. Die Bürsten lassen sich viel besser reinigen und bleiben da durch viel hygeniescher als die Plastikteile.
    Und wenn ich die nicht mehr gebrauchen kann, haben sie wenigstens noch einen Brennwert. ;-)
    Lieber Grüße aus dem nordischen Moor

      1. Kerstin

        Hallo Anne, ich finde die Alepposeife schmeckt nicht nach Seife, sie hat keine typischen Duftstoffe. Sie besteht aus Olivenöl und Lorbeeröl und schmeckt daher nur etwas bitter. Man kann aber auch einen Spritzer Mundwasser oder ähnliches auf die Zahnbürste geben, dann schmeckt es besser. Die Zähne sind danach ganz glatt und fühlen sich toll an und glänzen schön.
        Grüße

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