Ein Gastartikel auf Lisa und Michaels Blog:

Klein und fein – ein Balkon in der Stadt

Erster Erfahrungsbericht vom Balkongärtnern von Gast-Autorin Bella

Bella
Von Isabella Ostovary
21. Oktober 2014

Juhuuuu! Endlich! „Endlich was?“, fragt ihr euch vielleicht… Ich kann endlich einen Balkon nutzen und freue mich rieeeesig darüber. Ich bin vor einiger Zeit in eine Wohnung gezogen, in der es einen Balkon gibt, und habe Ende August ein paar Balkonkistchen bekommen. Vor lauter Begeisterung wollte ich die sofort beflanzen, obwohl es schon etwas spät im Jahr ist. Wie es mir damit ergangen ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest. Cliffhanger garantiert.

Erste Schritte

Das erste Hindernis, einen Balkon mit Blumenkistchen zu haben, war ja schon überwunden. Die nächste Hürde, nämlich Erde beschaffen war auch bald aus dem Weg. Dafür bin ich zum Baumarkt gefahren und habe mir torffreie Pflanzenerde gekauft, leider habe ich erst hinterher bemerkt, dass die Erde mit Guano versetzt war. Irgendwie keine optimale Lösung, aber wo bekommt man Erde eigentlich sonst her? In der Stadt liegt sie ja nicht einfach so am Boden herum.

Eigentlich wollte ich zuerst nur Kräuter anbauen, weil ich mir dachte das ich so den geringen Platz auf dem Balkon am besten ausnutzen könnte. Die ersten Kräuter habe ich nach einem Besuch bei meiner Familie auf einem Bauernmarkt in der Steiermark gekauft; Salbei, Lavendel, Thymian, Oregano. Als ich dann in Wien noch Kräuter nachkaufen wollte, war ich schon ein bisschen verwundert, dass Kräuter in der Stadt überall doppelt so viel gekostet haben wie auf diesem Bauernmarkt. Das hat mich dann auf die Idee gebracht, die restlichen Kräuter durch Stecklinge von Verwandten und Bekannten selbst zu ziehen. Auf diese Art habe ich meinen Balkon mit Schnittlauch, Minze und Rosmarin erweitert. Der Schnittlauch scheint über den Berg, bei Rosmarin und Minze jedoch mache ich mir Sorgen, dass sie es vielleicht nicht bis ins Frühjahr schaffen. Irgendwie sind sie noch so klein und mickrig, ich hoffe sie erfrieren nicht.

Foto von Oregano, Süßkartoffel, Thymian und Vogerlsalat in Beetkästen

Oregano, Süßkartoffel, Thymian und Vogerlsalat dazwischen

Mit den paar Kräutern waren die Balkonkistchen aber noch längst nicht voll, daher wollte ich noch etwas pflanzen, dass den Balkon ein bisschen verhübscht. Dafür habe ich Ipomoea batatas, Süßkartoffeln, verwendet. Die schauen nett aus und man kann sie auch noch essen! Allerdings weiß ich nicht, ob sie gut schmecken werden. Denn ich hab eine Sorte gekauft, die normalerweise auf Blattmasse und Aussehen anstatt auf Geschmack gezüchtet ist. Jedenfalls sehen die Süßkartoffeln hübsch aus.

Mein Balkon ist schwanger

Auf dem Naturbande Sommercamp Ende August habe ich dann Claudia getroffen und ihr begeistert von meinem Balkon erzählt. Wie das manchmal so passiert sind wir ins Gespräch gekommen und irgendwie bin ich mit der Motivation nach Hause gekommen, auch Gemüse anzubauen. Dazu habe ich mir eine Asiasalat-Mischung und den Vogerlsalat „Verte à coer plein 2“ aus biologischer Produktion ausgesucht. Vogerlsalat ist das österreichische Wort für Feldsalat (deutsch) oder Nüßlisalat (schweizerisch).

Als ich die Sorten im Geschäft geholt habe, sind dann ganz spontan auch noch „Rübsen“ dazu gekommen. Ein Gemüse mit diesem Namen musste ich einfach ausprobieren.

Foto eines kleinen gekeimten Vogerlsalats (Feldsalat)

Vogerlsalat mit Entfaltungsbedürfnis

Tja, meine Samen, obgleich nicht aus körpereigener Produktion, habe ich noch am selben Tag mit liebevoller Begeisterung gesät und eine Woche später war schon die Geburt. Die ersten grünen Flecken haben sich auf der dunklen Erde gezeigt!

Der Balkon wird zum Garten

Seit diesem aufregenden Moment ist noch kein Tag vergangen an dem ich nicht auf den Balkon gegangen bin um nachzusehen, ob die Pflänzchen schon etwas größer geworden sind. Sicher, von Tag zu Tag verändert sich eigentlich nicht besonders viel, aber trotzdem muss ich einfach jeden Tag nachsehen, ob sie nicht ein klitzekleines Bisschen gewachsen sind.

Jetzt, ca. einen Monat später, sind sie auch ziemlich gewachsen und, wie ich mir endlich eingestehen muss, habe ich viel zu viel und viel zu dicht gesät. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie viel Platz die Sämlinge brauchen; in dem Moment erschien mir mehr einfach besser als zu wenig. „Es werden ja sicherlich ein paar sterben“, habe ich mir gesagt. Nun, bis jetzt ist keine einzige Pflanze in die ewigen Kompostgründe eingegangen.

Foto von vielen jungen Asia-Salaten in einem Balkonkasten

Asiasalate in Hülle und Fülle

Jetzt stehen die Pflänzchen nicht nur ziemlich dicht, nein, man sieht auch eindeutig, dass die Pflänzchen mit mehr Platz, wie z.B. jene zwischen den Rübsen oder den Kräutern schon „wesentlich“ größer sind als ihre Geschwister in Reih und Glied. Irgendwie ziemlich blöd, dass gerade in den letzten warmen Tagen, wo die Pflanzen noch schneller wachsen, ihr Wachstum gehemmt ist, weil sie zu wenig Platz haben. Also habe ich angefangen, die Pflanzen zu pikieren ( = vorsichtig mit einem Steckerl in der Erde wühlen um die Sämlinge rauszuholen um sie woanders hinzusetzen). Einige in Töpfe, andere einfach ein bisschen weiter weg von der Reihe; auch meine ersten zwei Dosen in diesem Jahr habe ich gleich, wie es so schön heißt, upgecycelt und in Blumentöpfe verwandelt. Jetzt haben die meisten Pflänzchen noch immer nicht genug Platz, aber noch habe ich es nicht übers Herz gebracht einfach welche auszureißen, um Platz für andere zu schaffen.

Wer wagt gewinnt?

So viel erst mal zur Entwicklung meines Gemüses, aber jetzt was ganz anderes: Vor Kurzem ist mir aufgefallen, dass sich in meinem Biomülleimer eine stinkende schleimige Flüssigkeit bildet, wenn ich ihn zu lange nicht raus trage. Bei Wurmkompost entsteht auch eine Flüssigkeit, die sich am Boden absetzt und angeblich sehr nährstoffreich und wachstumsfördernd ist. Was wäre also, wenn die Flüssigkeit von meinem Biomülleimer auch so tolle Eigenschaften hat? Nun, ich werde es demnächst testen und euch dann berichten, ob mein geliebter Vogerlsalat jetzt tot ist oder so stark, dass er mich zum Salat verspeist.

Foto eines Asia-Salates in einer mit Erde gefüllten Dose

Upcycling in seiner ursprünglichsten Form

Pipi zu den Pflanzen?

Eine andere Sache, die ich gerne ausprobieren würde ist Dünger…. aus äh… menschlicher Erzeugung… Keine Sorge, ich werde mir keine Komposttoilette auf meinem Balkon installieren. Was mir im Kopf herumspukt ist die Geschichte eines gärtnernden Freundes, der gemeint hat, dass Pipi eigentlich ein sehr guter Dünger ist. Klingt logisch, da wir über den Urin viel Stickstoff und Mineralien ausscheiden. Einfach 1 zu 10 verdünnen und los geht’s!

Im Moment bin ich noch am überlegen, in welchem Gefäß ich meinen Dünger anmischen soll und ob das wirklich so eine gute Idee ist. Was ist, wenn dann mein Balkon nach Pipi riecht oder ich meinen Salat mit krebsfördernden Nitrosaminen anreichere, weil ich ihn überdünge?

Ob mein Balkon jetzt nach Pipi riecht und mein Vogerlsalat zu einem mutierten Monster geworden ist, erfahrt ihr beim nächsten Mal. Inzwischen würde es mich sehr interessieren, welche Erfahrungen ihr mit Balkongärtnern oder dem Herbstanbau gemacht habt. Habt ihr auch so gefiebert wie ich?

Bitte teile diesen Artikel, wenn er Dir gefallen hat!
Dieser Artikel ist ein Gastartikel. Vielen Dank an die Gastautorin bzw. den Gastautor. Dieser Blog "Experiment Selbstversorgung" wird von Lisa Pfleger und Michael Hartl betrieben. Solltest Du auch eine Idee für einen Gastartikel haben, lies Dir gerne unsere Informationen dazu durch!
Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

25 Gedanken über “Klein und fein – ein Balkon in der Stadt

  1. BellaBella Beitrags Autor

    Wow, so viele nette und inspirierende Kommentare. Erdbeeren, Kapurzinerkresse, Kompost, Bokashi, ich denke in der nächsten Saison wird mein Balkon explodieren!

    Da kann ich nur sagen: VIELEN VIELEN DANK, dass ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

  2. Nadja

    Hi. Ich habe auch eine Wohnung mit Balkon und habe dort meine Aloe Vera Planze, meinen Basilikumstock und sonstige Kräuter angeplanzt. Allerdings habe ich riesen Probleme mit Fliegen in der Blumenerde und mit Blattläusen…Ich werde die zwar los, aber es ist kaum eine Woche um, dann befallen die Parasiten meine Planzen wieder. Hat jemand eine Idee wie wann da langfristig die Tierchen loswird?
    Uebrigens habe ich einen Wurmkompost auf dem Balkon stehen und nutze diese Flüssigkeit zum Düngen, einfach wunderbar praktisch. Urin hab ich jetzt noch nie benutzt, aber es schein auf jeden Fall einen Versuch wert zu sein – mein Grossvater schwört auf diese Geheimzutat.

    1. BellaBella Beitrags Autor

      Hallo Nadja,
      Ich habe noch nicht viele Erfahrungen mit Schädlingen gemacht. Und kann dir leider nur einen Tipp anbieten:
      Hast du schon mal versucht die Erde zu tauschen? „Schädlinge“/Pilze können ihre Dauerstadien in die Erde setzen und die Pflanzen von dort immer wieder befallen.

      Ich hoffe es wird bald besser mit dem Schädlingsbefall.

    2. Balkongärtnerin

      Ich habe dieses Jahr sehr gute Erfahrungen mir Florfliegenlarven gemacht (online bestellt). Es hat zwar ca. zwei Wochen gedauert aber danach waren alle Blattläuse verschwunden. Die Florfliegenlarven werden zu ausgewachsenen Florfliegen und fliegen davon…

  3. Thomas

    Warum denn kein Kompostklo? Wir haben eines im Bad und mit der üblichen Entlüftung stinkt da nix. Urin düngt bei uns ganz großartig die Tomaten, den Weinstock, den Hopfen und das Gras. Der Kompost aus dem Klo kommt allerdings nicht aufs Gemüse, sondern in den Ziergarten.
    Ich liebe mein Kompostklo!

  4. Edith Zeltner-Niksic

    Billa hat Bioerde. Ich habe am Balkon Kapuzinerkresse (herrlich scharfe Blüten und Blätter für Smoothies und Salate, wächst wie Unkraut in grossem Topf). Nur aufpassen, dass die langen Ranken nicht zum Nachbarn wachsen, dh rechtzeitig anbinden. Rosmarin, Salbei, griechische Bergkräuter, Thymian und Oregano wächst auch gut. Pflücksalat ist praktisch für den Balkon, weil man immer wieder von einer Pflanze ernten kann und sie in die Höhe wächst. Was ich unbedingt probieren möchte: Pflückspinat, der soll auch in die Höhe wachsen…

  5. Cenaturimus

    Schöner Artikel!
    Hast du Löcher in deine Geländertöpfe gebohrt? Wenn ja, hat sich der Nachbar darunter noch nicht über das braune Wasser beschwert? Wenn nein, es sollte trotzdem welche geben ;-)

    Was bei uns (Wien) auch sehr gut funktioniert und seit Monaten einen täglichen Belag aufs Brot liefern könnte, ist Salatrauke (Rucola). 30×100 cm sind uns genug um ohne Engpässe auszukommen.
    Bei den Paradeisern hat der feuchte Sommer leider zu oftmaligem Aufplatzen und Fäule geführt. Dafür habe ich das Gefühl, dass die Chilis viel schärfer waren als die letzten Jahre.

    (Bio-) Erde gibt es übrigens, leider nur im Frühjahr, in jedem Supermarkt. Und bei den Mistplätzen der MA48 gibt es Komposterde zu kaufen. Aber auch „normale“ Erde und zwar gratis. Man muss nur mit einem Gefäß hinkommen. Lässt sich gut mit Kompost vermischen.

    LG, Cenaturimus

    1. BellaBella Beitrags Autor

      Hallo Centaurimus,
      Nein, ich habe keine Löcher in die Geländertöpfe gebohrt, aber es rinnt auch nichts heraus. Die Kisten haben einen Speicher, ich nehme dort sammelt sich das Wasser und verschwindet dann auf magische Art und Weise… ich habe mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken um meine Nachbarn oder einen Wasserstau gemacht…. sollte ich wohl.
      Danke für den Tipp mit der Erde! Das nächste mal gehe ich bestimmt nicht zum Baumarkt.

  6. Kieselstein

    Die Erde kann man auch in der örtlichen Kompostieranlage holen. Da gehe ich mit einem Eimer oder Wanne hin – je nachdem, wieviel ich brauche. Das spart Verpackungsmüll und es ist meist nicht teurer. Auf dem Balkon machen sich übrigens auch Erdbeeren prima. Ich habe verschiedene Sorten, so dass ich von Mai bis zum Frost im November ernte. Gedüngt wird mit Kaffeesatz, übergebliebener Milch und die Flüssigkeit aus meinem Bokashi – Kompost. Alle drei Jahre wechsle ich die Erde der Erdbeeren komplett.

    1. BellaBella Beitrags Autor

      Hallo Kieselstein,
      Danke für den Tipp!
      Ich dachte bis jetzt, dass man bei den Kompostieranlagen nur Kompost bekommt, den man noch mit Erde vermischen sollte. Das nächste mal werde ich die Erde bei der Kompostieranlage holen.

  7. Claudia

    Hi Bella!

    Super Gemüse! Iss doch einfach die Winzlinge die zuviel sind gleich auf. So wie Sprossen….
    Zwecks der Flüssigkeit: schlag mal Bokashi-Herstellung nach….da wird ziemlich genau beschrieben wie mit diesem flüssigen Gold verfahren wird. Aber aus Erfahrung: geruchsempfindlich darfst du dann nicht mehr sein…..
    Glg claudia

  8. Karin Hackl

    Hab auch erst ende diesen sommers begonnen, meinen balkon zu nutzen
    Es wachsen spinat, verschiedene salate, zucchini, erbsen und mais draussen, tomaten und kartoffeln in der wohnung
    Leider musste ich mir ein kleines „häuschen“ kaufen sonst würden meine pflanzen das irische wetter nicht überleben
    Zwei meiner erbsen sind in den ewigen gemüsegarten eingegangen, als der wind mein häuschen letze woche umgeblasen hat :(
    Alles andre konnte ich retten

  9. Tess

    Oje, das mit dem zu viel angepflanzt kenne ich auch. Ich weiß im Moment nicht wohin mit meinen ganzen Maulbeerbaum Sämlingen.

    Ich hoffe dein Balkongarten entwickelt sich weiterhin so gut und ich freue mich schon auf den nächsten Bericht!

  10. Sandra

    Ich sitze hier und grinse, und das nicht nur wegen dem Pipi :D Ich kenne die Begeisterung, denn genau das habe ich auch durch, als ich angefangen habe meinen Balkon zu begrünen. Allerdings habe ich die Samen aus Paprika ausgesäht (funktioniert prima), und noch andere Dinge.
    Nun habe ich endlich einen richtigen Garten und plane nächstes Jahr ein Hochbeet, weil mir die Schnecken das Meiste weggefressen haben. Nur ein Kürbis hat es geschafft, ein paar Kräuter und Mangold, von dem ich immer noch esse. Ach ja, die Petersilie nicht zu vergessen, die ist wirklich super gewachsen.
    Und eigentlich sollte dein Balkon nicht nach Pipi riechen würde ich behaupten.
    Bin gespannt wie es weitergeht!

    Liebe Grüße,
    Sandra

  11. Sowieso

    Ich würd nicht in ner mit Plastik beschichteten Dose ansetzen. Gibt genug Dosen ohne Plastikinlay ;) (Is auch toll da das „Essen“ da drinnen gekocht wird)

    Und da Weichmacher und dergleichen bei Sonneneinstrahlung und Hitze rausgehen wissen wir ja alle schon länger.

  12. Dagmar

    Hallo, bin heute über facebook auf deinen Erfahrungsbericht gestoßen, den ich sehr interessant finde. Leider habe ich selbst (noch) keinen Balkon, sondern gärtnere in Pflanzkästen, die ich auf der Fensterbank befestigt habe. Wir haben versuchsweise Minze und Erdbeeren angepflanzt, was auch über den Sommer ganz gut geklappt hat!
    Meine ersten Erfahrungen kann man hier nachlesen (Achtung, ist ein Firmenblog, für den ich schreibe): http://schultheiss-wohnblog.de/unser-urban-gardening-experiment-die-fensterbank-als-kleinstgarten.
    Bin jetzt auch sehr gespannt, was über den Winter passiert. Bin mir v.a. nicht sicher, wie oft man dann so gießen sollte. Aber ich mache auf jeden Fall in der nächsten Saison weiter!
    LG, Dagmar

Schreib uns Deine Meinung!

Wir freuen uns darüber, dass du zum Thema beitragen willst.

Mit dem Absenden dieses Kommentars akzeptierst du die Kommentar-Richtlinien.

Abonniere unseren Artikel-Newsletter!

Schreib dich jetzt in unseren kostenlosen Artikel-Newsletter ein und du bekommst wie 8.900 andere Leser*innen einmal die Woche einen Überblick über unsere neuesten Artikel: