Kastanien für den Winter lagern

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
31. Oktober 2013

Heuer haben wir nicht nur unzählig viele Esskastanien gefunden, sondern uns auch schon die Bäuche vollgeschlagen, dass sie uns schon zum Hals rausgehangen sind. Wir leben hier quasi im Maroniparadies :) Aus einigen davon habe ich auch süßen Maronikofekt gezaubert, weil ich dachte, so könnte ich ihre Haltbarkeit verlängern. Denkste. Die Übeltäter waren allerdings nicht Schimmel und Co… „Hungrige Mäuler“ hieß der „Lagerschädling“ :)

Edelkastanien haltbar machen?

Bisher hatte ich im Kopf das ginge überhaupt nicht. Angeblich sollen sie schlecht lagerbar sein. Als ich jedoch dann einen Blick in das tolle Buch „Natürlich konservieren“ geworfen hatte, wurde ich eines besseren belehrt. Jippie! Es bedarf zwar etwas Vorbereitung, aber laut Buch sollen sich die Maroni somit bis ca. April halten!

Foto von Maroni in einem Weidenkorb

Maroni für die Frischlagerung vorbereiten

Und so geht’s:  Die Esskastanien habe ich also nach dem Sammeln sofort in einem Bottich mit kaltem Wasser eingeweicht. Somit haben sich wurmige selbst aussortiert: Sie schwimmen oben auf und man muss sie nur noch abschöpfen. Die Einweichzeit beträgt dann zwei Tage. Danach müssen sie gut getrocknet werden, so dass außen keine Feuchtigkeit mehr dran ist (ich habe sie eine Stunde vorm Haus in die Sonne gelegt).

Anschließen habe ich sie in ein Gefäß mit trockenem Sand geschichtet. Zugegeben ich hätte gerne eine schicke Holzkiste gehabt, musste dann aber auf eine futuristisch anmutende Waschmaschinentrommel zurückgreifen. Nicht so hübsch, aber funktional :D Dort habe ich dann immer eine Schicht (trockenen! Sonst schimmeln sie) Sand gemacht und eine Schicht Maroni. Sand, Maroni, Sand, Maroni usw. Die letzte Schicht ist natürlich wieder Sand!

Die Kiste muss nun nur noch bedeckt werden. Ich habe das mit einem Holzrahmen, der mit Mäusedraht bespannt ist, gemacht.

Esskastanien konservieren bis ins Frühjahr?

Tja, das bleibt abzuwarten, ob sie sich tatsächlich so lange halten. Die meiste Gefahr geht dabei wahrscheinlich eh von uns selbst aus :) Aber testhalber, werden wir uns wohl versuchen zusammen zu reißen.

Es gibt auch noch eine Methode, die Maroni in einem Plastiksack zu lagern. Allerdings braucht man dazu solche sehr dickwandigen. Die hatte ich nicht zur Hand und Plastik ist mir eh immer nicht so sympathisch muss ich sagen. Reicht auch so, wenn ich in anderen Lebensmitteln irgendwelche Ausdünstungen mitessen „muss“.

Wie man perfekte Maroni röstet

Haha, also irgendwie haben wir uns da ziemlich angestellt. Wir hatten sämtliche Tipps befolgt: Die kreuzweise eingeschnittenen Maroni einige Minuten in Wasser einweichen und dann im Backofen bei etwa 200°C rösten. Dazwischen etwas mit Wasser besprühen und so weiter… Dennoch klebte die innere Haut sehr fest an den Maroni. Bis wir sie beim letzten Mal im Ofen vergessen hatten… Aber wir haben sie genau noch rechtzeitig erwischt und siehe da, sie flutschten nur so raus :) Wir waren wohl bisher einfach immer zu ungeduldig und haben sie zu früh rausgenommen. Sie waren zwar dabei trotzdem immer gar, aber eben noch nicht geröstet genug. Naja, jetzt sind wir schlauer :) Früher konnte ich die selbstgemachten Maroni zwar schon schälen, allerdings waren sie mangels Einweichen im Wasser auch immer recht ausgetrocknet. Also: Wasser + lange genug Rösten = Superduper Esskastanien selbstgemacht! :) Das Rösten (also einfach die Maroni aufs Backblech und rein in den Backofen) kann dabei schon gut 30 Minuten dauern!

Maronikonfekt

Ich habe etwas überlegt, ob ich das Rezept hier überhaupt posten soll, da die Zutaten nicht besonders ökologisch sind. Aber ist eben eine Besonderheit, die man sich nur selten gönnt – fast wie Weihnachten :)

Also: Maroni wie beschrieben rösten und schälen. Im Idealfall sind sie weich genug, so dass du sie durch ein Sieb streichen kannst. Wenn nicht, noch mal über Wasserdampf dämpfen, bis sie weich sind. Auf die flockige Maronimasse kippst du dann geschmolzenes Kokosfett. Vom Verhältnis her, kann ich es auch nur ungefähr sagen… So in etwa 2/3 Maroni und 1/3 Fett? Am besten spielst du etwas mit der Konsistenz. Gut verkneten. Dann noch nach Geschmack Puderzucker und Kakaopulver dazu sieben. Die Zutaten gut verkneten und kleine Kugeln formen. Man kann sie gleich so essen oder wegen dem geschmolzenen Fett noch etwas aushärten lassen. Am besten schmecken sie allerdings nach einiger Zeit im Kühlschrank :)

Wie das schmeckt? Dazu nur so viel: Ich habe es nicht geschafft sie zu fotografieren… Oder: So ziemlich das leckerste, was man sich vorstellen kann :) Fett- und zuckermäßig haben es die Dinger allerdings ganz schön in sich ;))

Was stellt ihr so mit Esskastanien an? Aufwändige Rezepte oder einfach nur klassisch geröstet? Freue mich über Rezepte und sonstige Anwendungstipps!

Edit April 2014: Schon nach ca. einem Monat waren die Hälfte unserer Maroni verschimmelt. Ich gebe vorläufig mal unserem feuchten Keller die Schuld dafür. Hat jemand andere Erfahrungen damit gemacht?

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36 Gedanken über “Kastanien für den Winter lagern

  1. Miriam

    Sehr lecker ist Suppe: Zwiebel anbraten, die geschälten Maroni dazugeben, etwas anrösten, mit Gemüsebrühe und etwas Weißwein (ich komme aus Hessen und nehme Apfelwein) auffüllen, kochen lassen, bis man alles pürieren kann. Salz, Pfeffer würzen, evtl. etwas Sahne dazu und Kräuter für etwas Farbe. Sieht unspektakulär aus, ist aber lecker!

  2. Claudia

    Hallo, es ist zwar schon ein älteres Thema, aber in diesem Jahr habe ich zum ersten Mal eine für mich funktionierende Lösung zum Haltbarmachen gefunden….Die möchte ich gerne mit euch teilen.

    Wir haben einen gut tragenden Maronenbaum und einen der grad loslegt. So sind wir gut versorgt mit diese kostbaren Köstlichkeit. :o)
    In den letzten Jahren war es nur immer wieder so, dass viele der Früchte innen schwarz waren, so habe ich es aufgegeben, sie zu verschenken, denn das war für die Beschenkten keine reine Freude.
    Lagern hat schlecht funktioniert, egal nach welchen Tipps (Kühlschrank in Papiertüten, eingraben in Laub …)

    Ich liebe Maronen sehr und wollte daher unbedingt, das kostbare Gut nutzen, Zumal wir gerade über den Winter auf gute, nahrhafte Lebensmittel angewiesen sind, da wir nur wenig Gemüse kaufen. und die Sommerernte nicht immer gleich üppig ausfällt.

    Lange Rede kurzer Sinn: mein neues Experiment ist, dass ich die Maronen so wie sie sind ca. 1 Stunde koche (ungeschält in einen Topf mit Wasser geben). Da der Küchenofen sowieso läuft, ist das bei uns kein zusätzlicher Energieaufwand, daher achte ich nicht so auf die Zeit.
    Wer`es ausprobiert, kann ja einfach schauen, ob eine kürzere Dauer auch reicht. Hauptsache sie werden gar und sind weich.

    Dann schnappe ich mir eine große Schüssel und schneide ein Loch in die Marone, so dass ich sie über der Schüssel aushöhlen kann. Ich mache das mit dem Kartoffelschäler, den ich zum Aufschneiden sowieso in der Hand habe und mit dem ich es hinbekomme, eine feine Masse herauszuschaben.
    Dabei sehe ich auch sofort, ob die Marone gut ist.

    Das „Mehl“ lässt sich gut ein paar Tage im Kühlschrank lagern und ich verarbeite es zu Aufstrichen, Keksen (einfach mit etwas Dinkelmehl, Backpulver & Honig verkneten und zu Kugeln geformt sanft backen) und gebe es in Suppen, Saucen…alles mögliche halt.
    Eingefroren habe ich auch einen Teil, weiß aber noch nicht, wie die Konsistenz beim Auftauen wird.

    Ach so: auch wichtig: einen Teil der Maronen lassen wir natürlich im Garten liegen, denn wir sind ja nicht die einzigen, die sie mögen und zum Überwintern gut brauchen können… ;o))

    Liebe Grüße und einen schönen Spätherbst.
    Claudia

  3. Horst Reinhard 23996

    Ihr seid zu beneiden ! es hat also doch einen Nachteil im Norden zu wohnen .
    Ich kämpfe aber wacker dagegen an , habe 7 Bäumchen gepflanzt die im schweren Lehmboden nur sehr langsam wachsen . Der erste trägt seit 4 Jahren . die letzten beiden Jahre hatte er je 14 Stück dran , dieses Jahr nur noch 2 . Bei so wenig will ich gar keine essen . Also ab in den Blumentopf zum austreiben .
    lG von der Ostsee , HR

  4. Tini

    Da bald wieder Maroni Zeit is…: ich lagere sie so ein: Maroni mit dem runter gefallenem Laub zusammen rechen, alles auf einen Haufen in die Gartenecke. Bei Bedarf hole ich mir welche heraus. Das hat bisher immer am besten funktioniert. Aber alt werden die bei uns ohnehin nie…
    LG

    1. Marianne

      Hallo, Tini, die Idee mit dem „draußen lagern“ klingt gut, also luftig und kalt?Aber in welcher Gegend wohnst du denn, wie kalt oder warm ist es da im Winter? Ich hatte es mal mit einfrieren probiert – das hat jedenfalls nicht geklappt. Wäre froh für einen Tip, denn sie werden so schnell trocken oder schimmlig.
      LG!

  5. Elke

    Tolle Tipps und Rezepte,aber das mit der Lagerung scheint ja nicht so gut zu klappen.
    Ich esse sie auch sehr gerne roh,einfach wie Nüsse.
    Da Maroni sehr gesund sind würde ich sie halt sehr gerne lagern.
    Lasst es uns alter probieren!

    1. ndi

      Hatte mal ’ne Papiertüte auf dem Balkon über Winter vergessen und so gemerkt dass sich viele halten. So kann ich einfach ein paar getrocknete auch jetzt im März einfach im Mund einweichen und knabbern und sie schmecken lecker.

  6. su

    hallo :)
    wir haben heuer erstmals selbst maroni gesammelt, aber nach dem zubereiten im rohr, ging keine wirklich aus der schale… haben wir etwas falsch gemacht? muss man die maroni nach der ernte irgendwie behandeln, oder kann man sie gleich verwenden? gekaufte gingen mit unsrer backrohrmethode immer zu schälen…

  7. Florian

    Hallo,
    ich wollte nachfragen wie die Lagerung der Edelkastanien im Sand bei euch funktioniert hat.
    Habe diese Methode auch schon mal getestet, allerdings sind bei mir die Kastanien ausgetrocknet und waren nichtmehr zu essen (selbst nach langem Aufweichen blieben es harte Brocken ;).
    Vielen Dank und liebe Grüße!
    Florian

    1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Naja, bei uns sind über 50% geschimmelt. Ich gebe zum Teil aber unserem feuchten Keller die Schuld. (werd ich gleich im Artikel editieren, danke für die Erinnerung!) Aber interessante Erfahrung jedenfalls deinerseits! Hast du sie wie im Artikel beschrieben auch eingeweicht vor dem Lagern?

      1. g4s3

        Hm so spontan könnte ich mir auch noch folgendes für die Lagerung vorstellen: Wenn diese eh später in breiförmiger Konsistenz weiter verarbeitet werden sollten süß oder neutral Einwecken. Für Maronen welche im Ganzen süß weiter verarbeitet werden sollen: In Sirup einlegen.

      2. Florian

        Ja habe sie zuvor eingeweicht, allerdings nicht unmittelbar nach dem sammeln, es lagen schon ein paar Wochen dazwischen. Möglicherweise sind sie da schon zu sehr „angetrocknet“!?
        Bei Gelegenheit werd ich’s dieses Jahr nochmals versuchen und natürlich berichten.
        Vielen Dank für die Antwort!
        liebe Grüße
        Florian

  8. Miez

    Hallo :)
    Bis jetzt habe ich noch nichts von einweichen und backen gehört, nur vom kochen.
    Ich mag die Maroni am liebsten einfach in der Pfanne geröstet.
    Das ist ganz unkompliziert. Einfach eine Pfanne auf den Herd und die Maroni rein oder bei Kochplatten direkt auf die Platten geben.
    Die Temperatur wie beim braten einstellen und die Maroni gelegentlich mit einem Löffel wenden. Wenn es knackt und die Schale sich öffnet sind sie gut. Anschließend lassen sie sich leicht schälen. Vorsicht heiß! ;)
    Kein Einschneiden, kein Einweichen, kein Besprühen und ganz schnell.
    Warme Maroni sind einer meiner Lieblingssnacks.

  9. Eleonora

    Esskastanien sind in meiner Heimat (Toskana) absolut etwas typisches… Wir haben viele Wälder davon. Wir feiern den Herbst und dieser Kost mit der „Sagra della castagna“ (so eine Art Kastanienfest) und dort kann man den „castagnaccio“ essen. Es ist eine Art Kuchen mir Kastanienmehl, Wasser, Pinienkerne, Rosinen, salz und Öl hergestellt. Das Rezept dazu (wie meine Mamma ihn immer vorbereitet hat) :
    1/2 Kg Kastanienmehl
    1/2 Glas Milch + 1 Glas Wasser
    Eine Prise Salz
    Rosinen
    Pinienkerne
    5-6 Walnüsse
    2 Eßlöffel Olivenöl Extra

    Das Mehl+Milch+Wasser+Salz+Öl+Nüsse in einer Schüssel mischen. Rosinen und Pinienkernen hinzufügen. Auf einen breiten geölten Blech gießen. Noch etwas Pinienkerne darüber streuen und noch etwas Olivenöl dazu tun.
    Backofen auf 180-190°C vorheizen- 45′ Min. lang (ca.) backen. Es soll etwas knüsprigen sein aber nicht zu hart. Innen drinnen noch etwas weich. Lasst es euch schmecken!

  10. Esther

    Ich liebe liebe liebe maroni!hat wer einen Tipp wo man die in Oberösterreich sammeln könnte?musste die bis jetzt immer kaufen.
    Ich röstemaroni am Lagerfeuer!dazu einweichen wie bei euch und dann in einem alten Topf/blech/…auf der Glut ca.30 min.rösten!so kann man mit dem Feuer auch im Herbst noch bis in die späte Nacht draußen sitzen!!

  11. g4s3

    Hm, ich habe gerade in Bezug auf die Einlagerung von Maronen überlegt ob es nicht eine Option darstellen würde sie mit süßem Sirup ein zu kochen, wenn man diese später für süße Leckereien weiterverwenden möchte- Leider habe ich selbst keine zur Hand und welche dafür ein zu kaufen klappt rein rechnerische sowohl in monetärem als auch im energetischen Aufwand nicht :/

    Ansonsten würde mir adhoc eigentlich nur noch garen und dann vakuumieren einfallen… aber da hat man ja dann meistens auch wieder die Plastikproblematik.

    Ganz lecker ist es immer auch, sie als Füllung bei (Wild-)geflügel zu nutzen oder Desserte-Cremes daraus zu zubereiten.

  12. Esther H.

    Hmm…
    Mensch ihr macht mich alle so neidisch.
    Hatte dieses Jahr seit langem keine Gelegenheit an Maroni zu kommen.
    Wir zogen drum diesen Sommer nach Ungarn in die Puszta.
    Die Maronenbäume kommen hier nur sehr schlecht.
    Der Gärtner bei dem wir letzte Woche einen bestellt hatten meint jeder zehnte schaffe es anzuwachsen.
    Mir ist schon klar das hier halt nicht alles wachsen kann, aber auf „Maroni“ zu verzichten ist schon hart.
    Ich werde versuchen den Boden mit etwas Eichenblätter und Nadelerde etwas sauerer zu bekommen jeden falls so zum Start.
    Hat jemand Erfahrung gemacht mit kleinen Maronenbäumen die schlecht wuchsen, habt ihr mir einen guten Tipp was ich unbedingt noch machen sollte?

  13. Anne

    Ich war immer zu ungeduldig, wenn es ums Maroni nachen ging… Ich habe eine gute handvoll kreuzweise eingeschnitten und in einem Becher / einer kleinen Porzellanschüssel in der Mikrowelle etwa 1-2 Minuten (nicht zu lange!) garen lassen. Direkt danach sind selbst die feinen Häutchen leicht abzulösen, aber vorsicht! Heiß! Und lecker!

    Schade, dass unser junges Bäumchen noch nicht trägt…

    1. Christian Novak

      MW-Maroni fand ich voriges Jahr nicht ganz so toll, weil mir die angeröstete Konsistenz fehlte. Aber ist sicher eine gute Idee für die hier angesprochenen Weiterverarbeitungen.
      Jedoch schön daß Du die MW erwähnst, mach auch viel damit, besonders aus ökologischen Gründen (sehr kurze Stromzeit). Die Angst vor „Strahlung“ ist ein Blödsinn.
      Lange Backrohrzeiten versuche ich überhaupt komplett auf den Winter zu reduzieren, wenn man die Wärme sowieso braucht. (PottseiDank haben die Maronen da ihre Saison ;-))

  14. veronika

    Danke für den Tipp um Maroni haltbar zu machen. Das ist für mich besonders wichtig, weil ich einen Kachelofen mit Backrohr habe. Da werden die Maronis am besten und das ohne zusätzliche Energiekosten. Im Wnter wird sowieso eingeheizt, deshalb auch der wichtige Hinweis von euch um die Haltbarmachung. Für heuer ists leider schon zu spät zum Sammeln, ich werde es mir aber sicher merken.

  15. Esther BaumgARTner

    Hab euch ein absolut leckerleckeres superleckeres Ess-Kastanien-Marmelade-Rezept, auf das ich …und viele andere auch, richtiggehend süchtig sind.
    Bubieinfach herzustellen
    Aber Vorsicht, Euer Esskastanienvorrat könnte darunter leiden!

    Zutaten für 8 Portionen
    1 kg Maronen (ohne Schale)
    1 kg Einmachzucker
    250 ml Wasser
    1 Vanillestengel

    Zubereitung

    Die weich gekochten Kastanien im Mixer schön fein pürieren.
    Den Zucker (Rohzucker, wers mag) mit dem Wasser und dem VanilleStengel zum Kochen bringen.
    Die pürierten Esskastanien schön unterziehen- aber Vorsicht, Spritzgefahr!
    Hitze etwas reduzieren und mindestens 15 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Nicht weglaufen! Kann schnell anbrennen, wegen der Stärke der Kastanie.
    Garprobe: die Masse muss wie bei Rührteig schwer vom Löffel reißen.

    In heiß ausgespülte, oder noch besser selbst sterilisierte Gläser randvoll abfüllen, gut verschließen und auf dem Deckel auskühlen lassen.
    Dann kühl und dunkel lagern.
    Haltbarkeit bis zu einem Jahr. Bei uns verkürzt sich die Haltbarkeit leider immer… ;-)

    Das Kastanien- oder wie wir in der schönen Schweiz sagen Marroni-Konfi, sprich Marmelade ist sehr gut geeignet als Brotbelag.. :-) als Füllung für Mehlspeisen, statt Mohn-oder Nußfüllung für Kuchen oder Fruchtbasis für selbstgemachtes Eis.
    Ich lieeebe es heiss und innig!

    Wer Kuchen mag, dem hätte ich noch ein entprechendes Marroni-Gugelhofrezept auf Lager… wer will?

    1. Diana

      Hier bei uns auf Korsika macht man Kastanienmehl . Das eignet sich super zum Brot,und Kuchen backen,oder man macht leckere Polenta draus.Einfach die Kastanien trocknen (hier macht man das traditionell im Rauch über offenem Feuer) . Das dauert aber ca 1 Monat . Wir versuchen es gerade mal im Holzbackofen… Dann müssen die Kastanien natürlich noch geschält werden. Anschließend nochmal kurz trocknen und dann ab damit in eine geeignete Mühle. fertig ist das Mehl!
      Ist ein bißchen aufwendig,aber es lohnt sich! Außerdem kann man das Mehl ohne Probleme 1 Jahr aufbewahren,und gesund ist es noch dazu!

      1. selina

        kastanienMEHL. finde ich auch die beste lösung. und dazu ist es noch rohkost. ich habe dieses jahr den luxus genossen, sie auf der fussheizung trocknen zu können. das mit dem einweichen vorher um die schlechten auszusortieren find ich aber super und hab den schritt oft übergangen, denn beim aufmachen sieht man ja wenn eine schwarz wäre.

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