Ein Gastartikel auf Lisa und Michaels Blog:

Ich bin ein GLÜCKSKIND! Ideen zum ‚Glücklich Sein‘

Werde du auch Optimist*in!

Eva Lissek
Von Eva Lissek
11. Mai 2017

…du hast halt einfach immer Glück ! …..Ist das so? Wie geht das mit dem glücklich Sein?

Haben einige Menschen einfach immer Pech und andere dagegen dürfen immer auf der Sonnenseite sitzen?

Sehen wir vielleicht auch bei anderen einfach immer nur das, was wir selbst gerne hätten durch eine rosarote Brille? Zeigen wir vielleicht auch die Schattenseiten unseres Lebens nicht immer „den anderen“?

Wie ist das mit der SICH SELBST ERFÜLLENDEN PROPHEZEIUNG?

Eine schöne Geschichte ist auch die vom alten Mann und seinem Pferd (chinesische Legende)

Ja, ich bin ein Glückskind!

Ich versuche, aus jeder Situation das Beste zu machen. Mit Vertrauen in mich, die Menschen und die Welt, dass alles so sein darf und gute Seiten hat.

Fehler sind da, um aus ihnen zu lernen. Also lass uns anfangen, Fehler zu machen, aber auch aktiv daraus zu lernen.

Wer kennt nicht den großartigen Poetry-Slam von Julia Engelmann?

„Also los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen!“

Glaub an dich, gehe mit MUT in die Welt, sei achtsam, bewusst und dankbar, dann ist es dir möglich, deine Komfortzone zu verlassen und dann schreiben sich die Geschichten von ganz alleine.

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen… Ein Selbstversuch

Ich bin der Meinung, dass wir Pech und Glück im Leben selbst definieren. Und damit eben auch etwas in der Hand haben, zum glücklich Sein.

Wenn ich einen x-beliebigen Tag von mir auseinandernehme, dann könnte ich dir mit Sicherheit 5 Dinge aufzählen, die wieder mal ätzend waren.

Ich mache jetzt – ganz spontan für dich – den Selbstversuch.

Tag A

Gestern (21.1.) bin ich morgens aufgewacht und hatte Bauchweh. :-( So ein Mist, der Tag beginnt ja schon wieder echt mieserabel! Dann waren wir mit unserem Team bei einer Praxiseröffnung- puh, hier wird es gerade echt anstrengend, was Negatives zu finden, weil es so gar nicht meiner Einstellung entspricht-…Aber doch, es gab Schnittchen, aber nichts annähernd veganes dabei….viel mit Fleisch, „ach Mensch, was für eine Welt, denken die Menschen denn gar nicht mehr nach?“

Danach bin ich spontan Skifahren gefahren. Mein Mitfahrer musste noch etwas holen, parkte ohne Parkschein, ich blieb im Auto,- Es kam die Politesse und nur mit viel mühsamem Lächeln gelang es mir, dass sie vorbei ging. Was für eine Sorge hatte ich, dass sie zurückkommt. „Sowas passiert aber auch immer mir!“

Die Straßen waren überfüllt, einen Parkplatz bekamen wir auch nicht mehr und mussten an der Straße parken. „Hätten wir nicht wenigstens einmal an dem Tag Glück haben können?“

Eine ganze Stunde am Skiverleih warten, wertvolle Zeit zum Skifahren verloren – „na toll, wenn der Tag so weitergeht, wäre ich besser heute morgen direkt im Bett geblieben.“

…..Puh, geschafft, wer mitgezählt hat, das waren bereits 5 Punkte.

Und nun? Auch wenn es jetzt mit Nachdenken zu diesem Text kam, ich merke jetzt schon, wie mich dieses Denken aussaugt.

Deswegen direkt im Anschluss die Schilderung, wie mir der Tag wirklich in Erinnerung geblieben ist:

Tag B – glücklich sein!

Ich wachte mit Bauchweh auf und machte mir Sorgen, dass ich mich damit den ganzen Tag herumschlagen muss. Aber nein! Nach dem Toilettengang ist alles schon wieder gut. „Großartig, der Tag kann beginnen!“

Mit meinen Kolleg*innen bin ich zu der Praxiseröffnung gegangen. Was haben wir ein tolles Team, selbst am Wochenende freuen wir uns, uns zu sehen und mal weg von den Arbeitsthemen, Zeit miteinander zu verbringen. Tolle Gespräche und einfach eine unglaubliche Verbundenheit. Ich liebe dieses beste Team der Welt!!!

Danach habe ich ganz spontan und ein bisschen verrückt entschieden, in die Eifel zu fahren und eine Runde Ski zu laufen. Alle Menschen in der Nähe angetickert und *einfach so* (Danke Marianne!) Ski geliehen bekommen. Selbst die Schuhe passen, wie für mich gemacht. Was bin ich für ein Glückskind =)

Auf geht’s! Trotz voller Straßen kommen wir ganz gut durch. Der Parkplatz ist voll, wir dürfen am Straßenrand parken. Netter Nebeneffekt, 5€ Parkplatzgebühr gespart, alles richtig gemacht =)

Mein Mitfahrer brauchte noch Ski, er ging zum Skiverleih, ich wartete im Auto…10 Minuten, 20 Minuten „Wo bleibt er denn?“ Menschen beobachtet und dabei gelächelt. 30 Minuten, mal angeschrieben – ihm geht es gut, das letzte Paar Schuhe in seiner Größe bekommt er! * yeah * Dem Schneeerlebnis steht nichts mehr im Wege. 40 Minuten….naja, wenn er noch nicht da ist, dann esse ich noch was aus dem Lunchpaket. Auch erledigt, „ah da kommt er zurück.“ Es kann losgehen. Gestärkt und entspannt geht’s auf den Hang. Was für eine Aussicht, Sonnenschein, frische Luft, nette Gespräche, Geschwindigkeitsrausch, witzige Erlebnisse ( da wollte doch tatsächlich am Lift jemand bremsen, indem er gegen den Zaun fährt- und wie im Film bricht der Zaun und der Skifahrer hängt zwischen den Tannen- unverletzt, was haben wir gelacht :-D ).

So ging der Tag ins Land, ich hab mich gefühlt wie im Kurzurlaub, abends mit einem guten Buch, veganen Spekulatius -foodsharing sei Dank- und einigen Tees Après Ski gemacht und den tollen Tag ausklingen lassen.

So einfach kann ich glücklich sein!

schneebececkter Hang mit Skifahrer von hinten in der Sonne, der perfekte Tag zum glücklich sein

Jetzt die Frage an dich:

Welchen der beiden beschriebenen Tage möchtest du erleben?

Und wie du ja bereits weißt….es war ein und der selbe Tag, nur meine Einstellung und meine Gedankenlenkung war eine andere. Und damit kannst auch du ‚glücklich Sein‘ lernen:

Das beste ist, es ist lernbar. Jeder gute, positive Gedanke „trainiert“ die Nervenbahnen in unserem Gehirn. Und je häufiger du das „trainierst“ umso besser wirst du darin. Das kannst du vergleichen mit dem Lernen von neuen Bewegungen, beispielsweise beim Erlernen eines Instrumentes oder beim Neuerlernen von Bewegungen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall- da kommt die Physiotherapeutin in mir durch-. Du solltest immer wieder üben, damit sich neue Nervenbahnen im Gehirn bilden und festigen (Vom bildlich beschriebenen Trampfelpfad zur Autobahn)-neurowissenschaftlich nachgewiesen!

Aber, das Gegenteil ist auch lernbar, deswegen mache ich so einen Selbstversuch wie da oben lieber nicht allzu häufig.

Vielleicht gibt es angeborene Optimist*innen und Pessimist*innen, aber viel wahrscheinlicher ist es, dass wir uns im Laufe unseres Lebens darauf konditionieren.

Marienkäfer auf einem Stengel, Symbol fürs glücklich sein

Bist du denn jetzt immer gut drauf?

NEIN! Definitiv nicht. Meine engsten Mitmenschen wissen, dass ich- in einigen Bereichen Hochsensibel- auch oft Zweifel hege, dramatisieren kann, melancholisch werde, rummotzen kann, aus einer Mücke einen Elefanten mache, mich selbst wahrscheinlich am meisten stresse, usw.

Hier hilft es mir, BEWUSST zu SEIN.

So oft ich kann, mich auch mal von außen zu betrachten und mir bewusst zu machen, was gerade passiert. Um dann gezielt daran zu arbeiten. Und das ist wirklich Arbeit. Das ist anstrengend, passiert im Gehirn, was bekanntermaßen irre viel Energie braucht und einen wirklich auspowern kann.

Lösungsideen zum glücklich Sein

Aber zum Glück -da ist es wieder, das Glück!- gibt es ganz, ganz viele großartige Menschen, denen es ähnlich geht und die sich eingehend mit verschiedenen Aspekten beschäftigen und Lösungen suchen.

Für mich kommt es immer wieder folgende Grundbausteine an:

  • SEI BEWUSST!
  • SEI KLAR!
  • SEI ACHTSAM!
  • SEI DANKBAR!
  • SEI MUTIG!
  • VERTRAUE!
  • LIEBE!

(in variabler Reihenfolge, naja und automatisch dann eben SEI GLÜCKLICH, siehe das Wortspiel im Titel glücklich SEIN oder eben GLÜCKLICH sein)

Um diese Dinge zu lernen und zu trainieren, gibt es eine Unmenge an „Übungen“ und ein Haufen an Literatur.

Meditation in all Ihren Formen begegnet mir immer wieder. Und für mich ganz persönlich kann Meditation jede denkbare Form annehmen. Sport zu treiben, ein Instrument zu spielen, zu singen, zu kochen, etc. kann uns, wenn wir es mit voller Liebe und nicht aus extrinsischen Beweggründen machen, neben allen Techniken der Meditation, in den FLOW versetzen, der uns ganz bei uns und im Moment sein lässt.

Immer noch Glückskind?

Wenn du jetzt immer noch denkst: „Die hat ja gut reden, sie hat ja noch nicht xy erlebt.“, dann möchte ich wertungsfrei fragen: „Siehst du mich oder ist es das Bild, das du von mir hast? Können, dürfen und sollten wir die Situation und das Verhalten anderer beurteilen?“ Wenn du der Meinung bist, dass du es beurteilen kannst, dann stelle ich dir das frei!

Denn es mag durchaus sein, dass du Recht hast.

Ich stelle dir aber auch die Frage, ob es dir hilft, das zu denken?

Was lösen diese Gedanken in dir aus? Positive oder negative Emotionen?

Nicht immer Glückskind!

Ich möchte aber auch erwähnen, dass ich es vermeide, Situationen, die in mir wirklich schlechte, kraftraubende Gedanken und Emotionen auslösen, großartig breit zu treten und aufzuwärmen. Denn ich habe für mich festgestellt, dass das meist dazu führt, dass ich mich immer und immer wieder in diese Situation zurück gesetzt fühle und es ist  nachweisbar, dass wir innerlich nicht unterscheiden, ob eine Situationen da ist, oder nur visualisiert ist. Das kannst du positiv nutzen, dazu vielleicht wann anders mehr, das funktioniert aber auch- ob wir es wollen oder nicht- andersherum.

Und vielleicht sind gerade diese Schattenmomente dazu da, dass wir unsere -ach so geliebte- Komfortzone verlassen, neue Wege gehen (müssen), lernen dürfen und daran wachsen. Ja, wir müssen gar nicht immer und ständig glücklich sein!

Dummerweise erlangen wir die Erkenntnis, dass es durchaus gut war, was passiert ist, häufig erst Tage, Wochen oder gar Jahre später. Erinner‘ dich an die Geschichte von dem alten Mann und seinem Pferd!

Ich bleibe Glückskind!

eine Sammlung Kleepflanzen in der Sonne, Symbol fürs glücklich sein

Erste Hilfe Tipps zum glücklich Sein

Wie bereits erwähnt, gibt es zahlreiche Übungen und Techniken, die helfen können. Einige ganz kleine Gedankenanschubser möchte ich dir hier auf den Weg geben.

  1. Ist das gerade wirklich so, wie ich das wahrnehme? Oder bin ich nur aufgrund einer subjektiven Annahme schlecht gelaunt?
  2. Könnte ich das eventuell auch anders sehen? Was würde ich einer*m Freund*in in dieser Situation raten?
  3. Hilft es mir, jetzt schlecht gelaunt zu sein? Oder darf ich trotz allem glücklich sein?
  4. Wonach sehnt sich mein Körper gerade? Horche hinein! Stress löst ursprünglich bei uns Kampf- oder Fluchtbereitschaft aus. Wie kannst ich dem nachgehen? Laut schreien, wenn es geht, oder Bewegung kann dieses Urverlangen stillen. Es kann sehr hilfreich sein, zielgerichtet zu fragen: „Wie schaffe ich es jetzt, gut drauf zu sein / mich gut zu fühlen?“
  5. Wie Vera Birkelbihl so treffend formuliert: Lächle 60 Sekunden lang, egal ob echt oder gefaket. Video auf YouTube: Vera F. Birkenbihl – 60 Sekunken (1:50) → am eigenen Leibe probiert und für absolut wirkungsvoll befunden. Meine persönliche Story dazu, schreibe ich dir gerne ein anderes Mal auf, für diesen Artikel sprengt sie den Rahmen!
  6. Noch nicht genug gelesen? Dann lies gerne bei Die sechs Wurzeln des Glücks weiter. Ihren Workshop durfte ich auf der Utopikon besuchen.

Und jetzt zu dir!

Wenn du das Thema spannend findest und du weitere Ideen und Tipps hast oder mehr darüber lesen möchtest, dann freue ich mich wahnsinnig über Kommentare oder eine E-Mail.

Wie siehst du die Welt? Fällt es dir schwer, Optimist*in zu sein?

Das ist möglich und liegt auch viel an unserer individuellen Lebensgeschichte. Also her mit deinen Meinungen und deiner Kritik, denn das ist meine Sicht auf die Welt und die ist ganz subjektiv!

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Dieser Artikel ist ein Gastartikel. Vielen Dank an die Gastautorin bzw. den Gastautor. Dieser Blog "Experiment Selbstversorgung" wird von Lisa Pfleger und Michael Hartl betrieben. Solltest Du auch eine Idee für einen Gastartikel haben, lies Dir gerne unsere Informationen dazu durch!

8 Gedanken über “Ich bin ein GLÜCKSKIND! Ideen zum ‚Glücklich Sein‘

  1. Ann

    Hallo,

    ein wundervoller Beitrag. Ich bin absolut kein Glückskind und total pessimistisch. Das zerstört momentan sehr mein Leben ud ich will auch wirklich was anderen, jedoch raubt es mir sehr viel Kraft, weil ich momentan eigentlich nichts Positives sehen kann. Ich fühle mich recht allein und das raubt mir noch mehr Kraft. Ich wäre gerne glücklich uns optimistisch, nur wie? Das ist eben das schwere und eine sehr zeitintensive Aufgabe.

    1. Eva LissekEva Lissek Beitrags Autor

      Liebe Ann! Danke für dein Kompliment.
      Versuch es mal mit kleinen Schritten. Vielleicht hilft dir folgende Übung:
      Nimm ein großes Glas und schreibe jeden Abend auf einen kleinen Zettel etwas, das heute schön war. Egal wie klein die schönen Dinge sind, sie sind es wert, geschätzt zu werden. Und nach einem Monat wirst du sehen, wie viel Schönes diesen Monat passiert ist.
      Das kannst du auch ausweiten auf Monate oder das ganze Jahr.
      Die Idee dahinter ist, tatsächlich das Gehirn zu konditionieren.
      Und berichte doch hier, falls du es machst, wie es so klappt!!
      Der Weg ist das Ziel….und „glücklich sein“ als ewigen Zustand gibt es sowieso nicht. Sondern die Aneinanderreihung von kleinen Momenten.
      Vielleicht hilft dir das ein wenig.
      Liebe Grüße, Eva

  2. Dieter Brehm

    Wirklich sehr schön geschrieben. Auch ich denke, dass eine optimistsche resp. pessimistische Einstellung durch Konditionierung entsteht. Treffend finde ich folgenden kleinen Aphorismus:
    Pessimist*innen sind Menschen, die sich freuen, wenn sie Pech haben.

    Diesen Satz musst du gleich zweimal lesen – denn wer will schon so durchs leben gehen?

    Natürlich ist Meditation ein hilfreiches Werkzeug, um sich oft allzu schnell ablaufenden Denkmustern bewusst zu werden und dann im Alltag fähig zu sein, diese Muster zu durchbrechen. Nur mit dem Begriff Flow bin ich nicht ganz so glücklich. Wikipedia liefert da eine schöne Begriffsdefinition: Tätigkeits- oder Schaffenrausch. Das ist prinzipiell nichts Schlechtes, allein hilft es nicht wirklich, weil es mehr verdrängend wirkt. Du ersetzt quasi Unangenehmes durch Angenehmes. Ich halte eine tiefergehende Auseinandersetzung mit uns selbst für hilfreicher. Und damit meine ich, in der Meditation das zu betrachten, was da ist und zwar so wie es ist. Das kann Gutes und Schlechtes beinhalten. Das hilft mir, im Alltag weniger rasch zu urteilen und Dinge in Schubladen zu packen.
    Klappt auch nicht jeden Tag – manchmal überfahren einen die Dinge doch…

    1. Eva LissekEva Lissek Beitrags Autor

      Lieber Dieter, schöner Aphorismus….auf jeden Fall etwas zum Nachdenken.
      Vielen Dank für deine Meinung zur Meditation und dem „Flow“. Deswegen bin ich so dankbar, dass ich über das Thema hier schreiben darf, denn das Feedback ist klasse und regt zum Nachdenken an. Ja, wenn ich deine Zeilen so lese, kommt mir der Gedanke, dass der „Rausch“ an sich genau so willkommen ist, wie alles andere, aber insbesondere dann, wenn wir uns darüber bewusst werden. Den Moment nicht nur an uns vorbei*rauschen* lassen, sondern bewusst er-leben. Danke für die Inspiration!
      Eva

  3. Monika Andlinger

    Hallo!
    Danke für den wunderschönen Beitrag! Glücklich sein ist für mich sehr anstrengend, aber ich bin trotzdem auf dem Weg, einfach, weil die Alternative dazu undenkbar, bedrohlich,… geworden ist. Dein Beitrag gibt Kraft, nur das mit dem Mut und dem Selbstvertrauen, finde ich besonders schwierig. Dazu nur: Es gibt Erlebnisse, die echt nicht positiv gewertet werden können, die verarbeitet werden müssen, mit denen man sich ja wohl doch beschäftigen muss, damit sie nicht immer wieder aus dem Hinterhalt zuschlagen.
    Danke nochmal und liebe Grüße!

    1. Eva LissekEva Lissek Beitrags Autor

      Hallo Monika,
      Ja, das ist es…Arbeit und Anstrengung. Aber deine Einstellung, dass die Alternative „nichts ist“, finde ich klasse.
      Ich freue mich sehr, dass der Text dir Kraft gibt und gebe dir Recht, dass es definitiv nicht um Verdrängung und ‚davon-laufen‘ geht. Das erscheint mir auch immer weniger als Lösung, auch wenn auch ich das manchmal gerne täte.
      Ich sende dir ganz viele kraftvolle und positive Momente,
      Danke für deine Meinung =),
      Eva

  4. Chris

    Ahoi,
    ich bin eigentlich kein Kommentarschreiberling aber ich könnte mir an dieser Stelle ein paar Worte nur schwerlichst verkneifen.

    Der Artikel hat mir sehr gut gefallen. Seit etwa 20 Jahren bezeichne ich mich selbst als Glückskind und dank meiner geliebten Frau mittlerweile sogar als Glücksfamilie. Anfangs allerdings noch ohne recht zu wissen warum ich so viel Glück hatte. Natürlich ist auch mal etwas positives vom Himmel gefallen aber meistens war es eben doch „nur“ die Sichtweise, welche den entscheidenden Unterschied gemacht hat zwischen „Glück oder Pech gehabt“.
    Der Mensch ist nun mal das Produkt seiner Umgebung und seiner Erfahrungen. Aber was wir von unserer Umgebung wahrnehmen, wie wir es verknüpfen und abspeichern, hängt sehr viel von der eigenen Einstellung ab. Und an dieser Stelle sprießt das persönliche Glück…..oder eben auch nicht.

    Vielen Dank für diesen Artikel.

    Und auch dankende Grüße für und an diesen interessanten Blog, den ich normalerweise schweigend genieße ;-)

    derKontrast

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