Holunderduft liegt in der Luft

Zwischen Sirup, Heiltee und Süßspeise.

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
9. Juni 2012

Kann mir jemand einen Sirup nennen, der leckerer schmeckt als der von Holunderblüten? Das möcht ich sehen :)

Die Holunderblütenzeit ging hier schwuppdiwupp vorbei ohne dass ich Zeit hatte darüber zu schreiben. Da wir hier aber sehr warm gelegen sind, hoffe ich, dass er in den meisten Gegenden noch blüht. Ich konnte heute die wahrscheinlich letzten ergattern. Jetzt ist es jedenfalls allerhöchste Eisenbahn! Denn auch die Holunderläuse lassen wohl nicht mehr lange auf sich warten :D

Zu Beginn der Holunderblütensaison habe ich jeden sonnigen Tag ausgenutzt um sammeln zu gehen. Dabei raus gekommen sind einige Liter Holunderblütensirup (sehr erfrischend – als Mitbringsel kommt das auch prima ;)) und eine Schüssel voll davon ist auf dem Kompost gelandet :( Leider hat sich unser, von mir hochgelobter, Dachboden als doch nicht so ideal zum Trocknen rausgestellt. So begeistert ich von so einem geräumigen Dachboden war, in dem es bei Sonne brütend heiß wird, umso ernüchternder waren die ersten Misserfolge beim Trocknen.

Die Ziegel sind nämlich aus Beton, der sich bei Regen ziemlich vollsaugt – wenn man das so zuschaut denkt man, gleich tropft es nach innen. Tja, Ergebnis: Das Trockengut wird feucht und verdirbt. Erst war ich mir nicht sicher, weil Holunder sich ja natürlich ein bisschen verfärbt und im Trockenzustand nicht so schneeweiß bleibt, aber so soll es dann aber nicht aussehen… (auf dem Foto sind auch noch verdorbene Spitzwegerichblätter, die man so auch nicht verwenden kann)

Vergammelter Holunder + Spitzwegerich

Spitzwegerich sollte man übrigens Blatt für Blatt auflegen beim Trocknen, weil er durch die Schleimstoffe sonst sehr leicht braun wird und dann nicht mehr zu gebrauchen ist. Nicht mal ein Viertel meines Spitzwegerichs konnte ich retten… Nun ja, gut dass es beim Spitzwegerich nicht so schnell geht wie bei manch anderen Blüten :)

Aber nun zur Gaumenfreude.

Rezept für Holunderblütensirup

Also…
Man nehme 10-12 Holunderblütendolden (das reicht wirklich! Ich hatte vor etwa zwei Jahren mal viiiiel zu viel gesammelt und wollte nix wegschmeissen worauf hin ich einfach die ca. 5 fache Menge verwendet habe… Danach habe ich einige Liter Sirup wegschütten können, weil es so scheußlich geschmeckt hat… )
von denen man die groben Stengel wegschneidet (bitter) und gibt sie in 2 Liter Wasser in dem man 500g Zucker und 80g Zitronensäure aufgelöst hat. Das ganze dann maximal 3 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen.
Danach hab ich das ganze ausgesiebt und mit weiteren 2500g Zucker aufgekocht (ja ich weiß, 3kg Zucker auf 2L Wasser klingt heftig, aber im Endeffekt kommt es beim Genuss auf die Verdünnung an. Nimmt man weniger Zucker, dann muss man halt am Schluss mehr Sirup ins Wasser mischen, also bleibt es sich ghupft wie gsprungen :) unter Beachtung dass Zucker halt konserviert)

Bitte entweder den restlichen Zucker gut auflösen, oder beim erhitzen rühren, rühren, rühren. Ich hab jetzt nämlich unter anderem einige Flaschen Karamell-Holundersirup ;) Aber so ist das halt, wenn man beim Kochen in der Gegend rumläuft…

Ja, die Flüssigkeit muss nicht mal kochen, ca. 80°C reichen, und dann heiß in Flaschen abfüllen. Ich habe erstmals Gummikappen probiert und bin recht zufrieden mit dem Ergebnis.

Heilpflanze Holunder

Frisch gepflückter Holunder

Frisch gepflückter Holunder

Aber nicht nur zum Genießen ist der Holunder da. Die Blüten die ich heute gesammelt habe versuche ich nochmal zu trocknen und hoffe, dass es nicht regnet ;)

Holunderblütentee

ist vor allem bekannt für seine schweißtreibende Wirkung bei Grippe oder Erkältung. Dazu überbrüht man 1TL getrocknete Blüten mit heißen Wasser und lässt den Tee ca. 7 Minuten ziehen. 1-7 Tage mehrmals täglich 1-2 Tassen trinken und das vor allem in der zweiten Tageshälfte. Zusätzlich ein Holunderblütenfußbad mit anschließender Bettruhe verstärkt die Wirkung.

Und auch schon vor der Grippezeit im Sommer hilft Holunder: bei leichtem Sonnenbrand kühlt und lindert die Holunderblüte indem man ein, mit abgekühltem Holundertee, getränktes Tuch auf die geröteten Stellen legt. Pfff, wer braucht schon Aloe Vera :P

Holunderküchle

Einen Schmackofatztipp noch: Holunderblütendolden in Pfannkuchenteig tunken und ausbacken – mhmm!

Holunderküchle (Foto: clg20171 / flickr.com)

Holunderküchle (Foto: clg20171 / flickr.com)

Jetzt heißts warten auf die Beeren über die es auch viel zu erzählen gibt, aber bis dahin ist ja noch Zeit. Ein wichtiger Tipp sei voraus geschoben: Nicht roh essen, weil sie ungekocht leicht giftig sind und man danach vom Klo nicht mehr runter kommt ;) Aber 2-3 Kügelchen kann man schon naschen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ich freue mich wie immer um das eine oder andere Erweiterungsrezept oder jeglichen anderen Tipp!

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28 Gedanken über “Holunderduft liegt in der Luft

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  3. SeelenHerz

    Hier ein Rezept von meiner Oma:

    Holunderblütensaft

    8 Liter Wasser

    3 Zitronen – davon den gepressten Saft

    3 dag Zitronensäure

    1 kg Zucker

    ca. 8 – 10 Holunderblütendolden

    alles in ein großes Glas füllen und 2 Tage an der Sonne stehen lassen

    oder

    Holunderblütensirup

    5 Liter Glas

    2 Zitronen in Scheiben geschnitten

    1 dag Zitronensäure

    1/2 – 3/4 kg Zucker

    3 – 5 Holunderblütendolden

    alles mit Wasser aufgießen

    ca. 10-14 Tage an der Sonne stehen lassen

    Der Zucker löst sich mit der Zeit von selber auf – ach ja, jeden Tag wird das Glas einmal kräftig durchgeschüttelt.

    Meine Oma hat dann einfach alles durch ein feines Sieb in Flaschen abgefüllt.

    Da wir den Sirup meistens in kürzester Zeit getrunken haben, kann ich nicht sagen wie lange dieser Lagerfähig ist. Aber ich glaube mich daran erinnern zu können, dass wir als Kinder auch noch im Winter dieses leckere Getränk genossen haben.

    Was auch gut schmeckt: zusätzlich noch 2-4 Orangen in Scheiben geschnitten dazugeben.

    Da ich sehr experimentierfreudig bin, werde ich mal einen Versuch machen. Zu den Hollerblüten werde ich wahlweise Gänseblümchen oder Löwnzahn oder "Tannenwipfele" dazugeben. Mal sehen wie das schmeckt. Mir springen sicher noch mehr Blüten oder Kräuter ins Auge…z.B. Minze oder Lavendel oder…

  4. Sonja Strutzenberger

    Hallo, Lisa!

    Sag, kann ich, wenn ich Sirup zubereiten möchte, die Dolden auch bei Regen abzupfen, oder muss es da auch trocken sein?

    Habe es vor einoigen Tagen versäumt und nun regnet es dauernd!

    Verwendest Du auch Bio-Zitronen dazu, oder nimmst Du nur die Zitronensäure?

    LG, Sonja

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Sonja!

      Also das meiste Aroma sitzt halt im Blütenstaub, der natürlich mit dem Regen weggewaschen wird. Aber Du könntest ja einfach mal eine kleine Menge probieren – ich kann mir nicht vorstellen, dass es deswegen nach gar nix schmeckt… ;)
      und ich hab nur Zitronensäure genommen mangels vorhandener Zitronen ;)

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Also ich hab noch von letztem Jahr! Da der Zuckergehalt so hoch ist.. manchmal sammelt sich so braunes Zeugs oben aber ich denke das ist nur Blütenstaub weil schmecken tuts einwandfrei =)

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  6. Claudia

    Hallo ihr beiden.

    Sehr gut kann man auch noch einiges andere zu Sirup verarbeiten. Da wären die Maiwipferl, Wegeriche, fast alle Minzen, Melisse, Ysop, Veilchen, Monarden, und – mein persönlicher Favorit: Lavendelblüten. Ich hab auch schon herrlichen Sirup von Goldnesselblüten oder Rosenblüten gekostet, aber der ist mir zu viel Arbeit ;-). Auch mein Lieblingshustensaft aus Zirbenzapfen ist ein Sirup.

    Für alle Sirupe gibt's bei mir 2 Varianten.

    Nr 1: Schichtweise mit Zucker ins Glas. 3-6 Wochen in der Sonne mit einem Tuch zugedeckt stehenlassen. abseihen, abfüllen. Dabei muss man darauf achten, die Kräuter nicht zu trocken zu ernten (also ein paar Tage nach gut Regen) sonst haben Sie nicht genug Flüssigkeit um den Zucker auch ordentlich "nass" zu kriegen.

    Nr 2: 2 Handvoll Zutaten, 1L Wasser, 1 kg Zucker; Wasser mit Zucker abgekocht, 3-4 Tage kalt ansetzen, jeden Tag rühren, danach abseihen, aufkochen, abfüllen.

    Weist Du, das man auch einen herrlichen Holunderessig machen kann? Dazu 2 Blüten auf 1/2 Liter Weißweinessig, 3 Wochen aufs Fensterbrett, abseihen und geniessen. Macht den Salat herrlich fruchtig.

    Schöne Grüße,

    Claudia

  7. Andreas

    Als ich Euren Artikel gelesen habe, war ich etwas traurig darüber das ich bisher bei mir in der Umgebung noch kein Holunder gefunden habe….

    …. bis gestern!!

    Am Waldrand fand ich dann vier ca. 5 Meter hohe Hollerbüsche und bin nun im Holunderfieber…. :)

    Die erste Beute ist schon im Top gelandet.

    Wir versuchen zwei verschiedene Varianten. Eine mit Rohrohrzucker und die andere mit Honig. Des weiteren ist Holundersaft und Likör (aus Blüte und Beere) geplant.

    1. Bettina

      Bei euch muss man den HOller suchen?! Bei dem was bei uns wächst (wild, leider meistens neben der Straße) könnte man Hollersaft tankweise produzieren.

      Bei uns kommt nur Holler aus dem Wald in die Flaschen.

    2. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Ist das Rezept mit Honig dann wahrscheinlich roh? Wenn Du Lust hast, kannst Du es ja teilen hier, mich würds interessieren :) Und auch die anderen die ihr noch geplant habt.. Klingt lecker :)

      1. Bettina

        Einfach ein Glas (ein nicht sehr großes hab ich genommen, weil ich´s heuer zum ersten Mal ausprobieren möchte), da die Blüten (so gut es geht OHNE Stängel)reinstopfen und mit Sonnenblumenöl aufgießen bis es voll ist, dann zuschrauben (besser wäre so ein Glas mit Bügelverschluss (Einkochgläser). jetzt lasse ich es 3 Wochen stehen. Dann wird es gut abgefiltern und pro 2 Eßl. Öl kommen noch 5 g Bienenwachs dazu – abfüllen.

        Anwendung wie bei Ringelblume und für trockene Haut (bin beim Lesen von diversen Rezepten draufgekommen, dass es bei Salben eigentlich eh immer die gleiche Verwendung ist.)

  8. Dominik

    Hollersirup ist immer super!!

    wegen der zuckermenge gibts immer verschiedene Meinungen, aber das bleibt ja dann auch im endeffekt dem koch vorbehalten.

    was ich beim holler auch gern hineingebe ist ein bisschen ingwer. macht das ganze noch ein bissal würziger.

    bei den gartenkräutern bin ich seit letztem jahr von meiner apfelminze ganz begeistert. sie hat sehr wenig menthol und gerade das macht sie so angenehm bekömmlich.

    hab ihr euch eigentlich schon ein kräuterbeet angelegt?

    lg dominik

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Wir haben noch kein eigenes Kräuterbeet angelegt, nein. Wird noch kommen. Allerdings werden wir aber die meisten der (einjährigen) Kräuter einfach in die Beete als Begleitpflanzen integrieren (Mischkultur) zB Dill zu Gurke, Basilikum zu Tomaten… :) Für die Trockenheitsliebenden mehrjährigen werden wir auch demnächst ein Plätzchen schaffen :)

  9. Brigitte

    Hallo Lisa,

    bei uns gibt es auch immer Sirup von den Hollerblüten. Lecker ist auch der Sirup von Zitronenmelissenblättern. Bei beiden Säften kannst auch Schafgarbeblüten dazugeben, dann schmeckt es besonders lecker. LG Brigitte

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Das mit der Schafgarbe habe ich noch nie gehört – Danke für den Tipp! Wie viel gibst Du dazu? Wie Du ja wahrscheinlich gelesen hast, hab ich es nicht so mit dem Dosieren ;D

  10. Kristina

    Hallo Lisa,

    mit Holundersaft habe ich leider keine Erfahrungen, aber falls es dich interessiert mit Melissensaft. Da deine Zuckermenge sich für mich recht heftig angehört hat, wollte ich dir nur sagen – vorausgesetzt es interessiert dich ;-)) – dass es auch mit weniger geht.

    Ich mache meinen Melissensaft mit 7 Litern Wasser und einem (!) Kilo Zucker und er wird äußerst geschmackvoll.

    Melisse, drei Zitronen und 7 l Wasser kommen in ein großes, verschlossenes Glasgefäß, wo sie für 24 Stunden bleiben. Danach wird der Kilo Zucker eingerührt und das ganze gesiebt und anschließend in Glasflaschen gefüllt. Ich verschließe sie mit Bierdeckeln. Zitronensäuere verwende ich keine, ich sterilisiere die Flaschen eine halbe Stunde auf dem Feuer. In einem sehr großen Topf Wasser zum Kochen bringen, vorher die Flaschen rein (Geschirrtücher mitkochen, damit sie nicht gegeneinander schlagen) und warten bis es kocht. Danach eine halbe Stunden kochen lassen und einige Stunden im Topf auskühlen lassen. Das hält mindestens ein Jahr und die Zuckermenge ist wesentlich geringer. Außerdem gibt es keine chemischen Konservierungsbestandteile.

    Einfach ausprobieren…Liebe Grüße aus dem Süden!

    Kristina

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hmm… Also bezüglich Zucker müsste es doch eigentlich (wie ich glaub ich eh geschrieben habe) egal sein oder? Ich stell mir vor um die gleiche Süße zu erreichen muss ich Deinen Saft das pur trinken. Vielleicht ist das auch der Unterschied, Du schreibst ja auch von Saft – ich schreib von Sirup den man natürlich verdünnen muss ;) Würde auch erklären warum Du etwas aufwendiger sterilisierst – eben weil so wenig Zucker enthalten ist? Danke jedenfalls für Deinen Beitrag!

      1. kristina

        Stimmt, meiner ist ein Saft…und nein, ich trinke ihn nicht pur, sondern wie Sirup, also ca. 2 cm Saft und dann das Glas mit Wasser auffüllen…Vielleicht mag ich es einfach weniger süß als du und verwende deshalb Saft statt Sirup…;-))Sterilisiert man normalerweise denn weniger lang? Würde mich interessieren, denn ich konserviere auch Obst, Marmelade und Tomaten auf diese Weise…(Also eine halbe Stunde ab dem Zeitpunkt zu dem es kocht…)

        1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

          Hm ja kann sein, dass wir unterschiedliche Zuckergeschmäcker haben :)

          Naja "macht man das so" kann ich nicht genau beantworten. Ich hab meine Sirups einfach nur heiß in Flaschen abgefüllt, da ich mir wegen dem hohen Zucker gehalt keine Sorgen mache, dass es verderben könnte… Aber auch Marmeladen fülle ich nur heiß ab – auch mit wenig Zucker. Sterilisieren ist halt wahrscheinlich auf Nummer sicher :) Für mich ist das heiß abfüllen halt bisher auch weniger aufwändig.

          Wo ich das mit dem Sterilisieren mach sind Sachen die von sich aus wenig Zucker enthalten. z.B haben wir Zucchinisuppe sterilisiert und extra stark gesalzen (als Zucchiniverwertung und als quasi "Instant"suppe, die man dann halt auf ein verträgliches Maß verdünnen muss. Wie Sirup nur salzig :D) allerdings ist es trotzdem verdorben ;) Falls da jemand einen Tipp hat….. ;) Ich kann mir auch vorstellen, dass wir die Gläser zu voll gemacht haben, weil es Flüssigkeit rausgedrückt hat (unbemerkt, aber beim Öffnen hat man es gesehen) und deswegen…)

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