Hoftelegramm Juni 2012

Michael Hartl
Von Michael Hartl
25. Juni 2012

Wir sind ja schon wieder ganz schön lange nicht dazu gekommen, hier was zu schreiben. Tja, das Wetter war so schön, dass wir immer Tätigkeiten im Freien gefunden haben, die uns magisch von jeglichem computer-ähnlichen Ding weg gezogen haben. Unserer Zufriedenheit war das sehr zuträglich. Dem Blog weniger.

Darum nun ein kurzer Überblick….

Säen, Pflanzen, Ernten, Mähen und Mulchen

Die letzten Tage haben wir zusätzlich oder zum wiederholten Male Karotten, Radieschen, Salate und Gartenkresse gesät. Außerdem hat uns ein Freund sehr viele Paprika-, Tomaten- und Melanzani-Pflanzen gebracht, die in einer Gärtnerei hier in der Nähe sonst weggeworfen worden wären. Das hieß also nochmals Platz finden und pflanzen. Demnächst wird es daher an das Suchen von geeigneten Ästen, etc. gehen, damit wir Rankstäbe haben.

Eine weitere feine Tätigkeit ist das Mähen am Morgen mit der Sense, damit wir laufend Mulch produzieren, der dann auf die Beete und zu den Sträuchern hin verteilt wird.

Wir ernten mittlerweile schon eine ganze Menge, was mich besonders vor dem Hintergrund des umzugsbedingt späten Saison-Starts freut:

  • Kopfsalate
  • Krachsalate
  • Radieschen
  • Rettiche
  • Fisolen
  • Erbsen
  • Mangold
  • Spinat
  • diverse Kräuter
  • Knoblauch
  • Pilze
  • Kohlrabi
  • Fenchel
  • die erste Tomate

Kräuter sammeln, trocknen und konservieren

Eine weitere Beschäftigung, die uns derzeit in den Sinn kommt, ist das sammeln von Wildpflanzen, Wildkräutern und Blüten. Diese essen wir direkt oder trocknen und konservieren sie.

Zum Beispiel in den letzten Wochen Schafgarbe, Ringelblume, Labkraut oder Holunderblüten.

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6 Gedanken über “Hoftelegramm Juni 2012

  1. Gabriele O

    Wenn ich eure Artikel lese, komme ich mir vor wie im eigenen Garten.

    Auch meine Ernte reist nicht ab, Salate, Kohlrabi, die ersten Gurken, Mangold, jeden Tag kommt ein anderes Gemüse auf den Tisch.

    Auf die ersten Grünen Bohnen freue ich mich schon. Die sollten ab nächster Woche soweit sein.

    Aber was bitte sind " Fisolen " ?

    Vielleicht gibts das bei uns im schwäbischen auch, nur unter einem anderen Namen?

  2. andrea

    Hühner, Hasen, Ziegen, Schafe, Schweine… können auch helfen bei der Selbstversorgung. Also, wenn mans ernsthaft angeht, ist das sicher kein Problem. Nur eine Frage der Zeit, bis man alles beinand hat. Viel Glück weiterhin!

  3. Robert

    Ich finde das schon toll, was ihr auf die Beine stellt und erfolgreich anbaut – bei meinen Bemühungen ist bis jetzt kaum was Essbares herausgekommen. Aber eins frage ich mich noch: woher bekommt ihr Eure Kalorien und Kohlenhydrate? Ein arbeitender Mensch braucht ja mehr als 2000 kcal pro Tag. Bei der Aufzählung Eurer Erträge bringen allenfalls die Erbsen einen kleinen Energiebeitrag. Kann man sich ohne (zugekauftes) Getreide überhaupt in Eigenversorgung ernähren?

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Genau das werden wir in den nächsten Jahren herausfinden! :D

      Im Ernst: es gibt ja Menschen, die sich weitestgehend selbst versorgen – wir wissen also, dass es geht. Wir wollen das halt auf unsere Art auch machen.

      Neben den aktuellen Ernteerträgen gibt es ja aber auch anderes, was wir essen können. Zum Beispiel verschiedene Bohnen oder Hokkaido-Kürbisse von der letztjährigen Ernte.

      Ganz davon abgesehen, dass wir derzeit wegen dem Neustart auch wieder mehr zukaufen müssen, als letztes Jahr in Tschechien. Aber wir gehen einfach Schritt für Schritt unseren Weg weiter. :)

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