Gib Dir die Kugel!

Süßigkeiten selber machen

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
16. Januar 2013

Nascht Du gerne? Oh ja, ich auch… eines meiner größten Laster :) Da ist es nicht so leicht zu versuchen Zucker sehr weit zu reduzieren, wenn ja genau er es ist, der meine Begierde weckt! Grrrr!

Meine Lieblingssüßigkeit ist Obst

WAS? Obst = Süßigkeit? Wohl eher nicht, werden die meisten denken. Jedoch ist es mir trotzdem ein Bedürfnis kurz darauf einzugehen bevor ich das papp süße Rezept zum besten gebe:
Obst kann tatsächlich Süßigkeiten ersezten – selbst für LiebhaberInnen der süßen Klebrigkeiten… und zwar dann, wenn es sonnengereiftes pflückfrisches süßes Obst aus dem eigenen Garten ist. Mich wundert es nicht, dass die meisten Menschen, die Obst nur aus dem Supermarkt kennen, mir jetzt wahrscheinlich den Vogel zeigen, angesichts der Behauptung, Obst könne Süßigkeiten ersetzen.

Ich bin immer wieder schockiert, wenn ich nach einer längeren Periode von beispielsweise Apfelgenuss aus dem Garten wieder mal Äpfel aus dem Supermarkt probiere. Gerade bei der Sorte „Golden Delicious“ – die weltweit am häufigsten angebaut wird – kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus, als ich die das erste mal in Tschechien vom Baum gegessen habe. Sowas von aromatisch, sowas von süß und vor allem, wenn man sie lässt, werden sie wirklich GOLDEN! Und nicht nur das, sogar rosabackig… Die aus dem Supermarkt sind zwar größer, dafür schmecken sie aber hauptsächlich nach Wasser und haben so ein mattes gelbgrün…

SO wundert es mich nicht, wenn man denkt, Obst könne vom Zuckerheißhunger her nicht mit konventionellen Süßigkeiten mithalten :)

Warme zuckersüße Erdbeeren vom Feld, fast schwarze Herzkirschen, saftige Zwetschken…oh mann, ich kann es gar nicht erwarten, mal so viele Obstsorten zu haben, die brauchen halt ihre Zeit zum wachsen… (und gepflanzt müssen sie auch erst werden ;))

Soweit ein kurzer Exkurs in das süße Obstparadies :)

Obst im Winter

Nun ist aber Winter und was nun? Soll ich mir angesichts mangelndem frischen Obstes jetzt wirklich die Kugel geben? ;D
Offen gestanden, bin ich ja wirklich etwas traurig, dass die Obstsaison nicht das ganze Jahr über andauert, aber dafür freu ich mich immer wieder umso mehr wenn es soweit ist. Für mich bleibt es dadurch etwas besonderes…

Aber es gibt ja – abgesehen von Obst, welches sich über den Winter prima lagern lässt – noch andere Möglichkeiten die Süßschnäbel zu stopfen. Schon mal was von…

Energiekugeln

…gehört? Zugegeben das klingt etwas esoterisch, aber ich würde es vom Prinzip her, eher mit einem Energydrink vergleichen, nur dass es gesund ist :D

Energiekugeln, oder Fruchtkugeln, nennt sie wie ihr wollt, bestehen hauptsächlich aus getrockneten Früchten und Nüssen – oder was sonst das Herz begehrt. (Hauptsache am Schluss wird daraus eine formbare Masse!)

Der Clou: geballte Zucker und Fettladung – nur in gesunder Variante, weil in den Früchten eben noch andere tolle Sachen, wie Mineralien und Vitamine drin sind.

[Noch ein kurzer Ausflug: Eines der Probleme mit weißem Zucker (der in allen Süßigkeiten steckt, es sei denn auf der Packung steht explizit was anderes), ist, dass der Körper auch Mineralstoffe braucht um den Zucker zu verwerten (diese sind im weißen Zucker nicht mehr drin!) und wo nimmt er die dann her? Er entzieht sie dem Körper… Und das man nach einer weißen Semmel mit Marmelade gleich wieder Hunger hat, kennt ihr wahrscheinlich alle…]

Also wieder zurück: Die Kugeln befriedigen also nicht nur den Hunger auf Süß, sondern sie halten auch länger an, weil die Energie der komplizierte Zuckerstrukturen ganz gemächlich abgegeben wird. Und man muss auch nicht so viel davon essen. Bei einer süßen Tafel Schokolade würd ich das nicht von mir behaupten, dass ich nicht viel davon essen müsste ^^

vegane Energiekugeln

Es kugeln die Energiekugeln – das Rezept

Mit einem Haps, sind sie im Mund. Aber vorher geht’s ans Panschen! Eigentlich ist es sehr einfach: Eine grooooße Handvoll Trockenfrüchte Deiner Wahl entweder mit einem kleinen bisschen warmen Wasser einweichen lassen oder einen kräftigen Stabmixer besitzen und ohne Einweichen pürieren. Letzteres funktioniert bei mir nicht. Aber je weniger Wasser drin ist, desto höher der Früchtegehalt. Allerdings bin ich sehr zufrieden, dass meine Kugeln zur Hälfte aus Haferflocken bestehen :)

Am Schluss muss das Verhältnis aus Früchtematsch und trockenen Zutaten (Nüsse, Haferflocken,…?) einfach so sein, dass sie sich formen lassen. Oder man löffelt die Masse einfach, aber ich liebe diese Spielereien einfach und sie eignen sich auch toll als Mitbringsel ;)

Aja, die fertigen Kugeln (das Formen funktioniert am besten mit nassen Händen!) kann man dann nochmal in gehackten Nüssen wälzen. Oder wer es – wie ich – gar nicht ohne Schoko packt: In purem Kakao wälzen. Es gäbe natürlich noch allerlei exotischer Möglichkeiten, aber ich möchte es für mich so regional wie möglich halten. Kakao ist eh schon meine Ausnahme – dieses böse Zeug, dass mich immer mit Glückshormonen bewirft. Gemein :D

Lasst es euch schmecken! Aber bitte nicht zu viel, denn selbst wenn der Zucker da drinnen gesünder ist, enthalten diese Kugeln schon sehr viel davon – nicht, dass die Zähne dann weinen :D

Wer von euch isst noch so gerne Süßes? Versucht ihr auch Zucker zu vermeiden und wenn ja, wie?

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33 Gedanken über “Gib Dir die Kugel!

  1. beatrix

    also mit süssigkeiten OHNE zucker kann ich euch weiterhelfen
    ich verwende stevia und süssholzwurzeln
    und pralinen mache ich selbst aus steirischen käferbohnen, nicht nur süss sind sie lecker, denn sie haben einen maronigeschmack, auch pikante aufstriche mache ich, natürlich auch marmeladen
    ich mache auch mein haarschampoo selbst und auch mein waschmittel- das ist überhaupt keine hexerei
    lg bea

  2. eva

    Zum Thema Zucker: Kuchen usw. kann man mit Agavendicksaft süßen. Schmeckt mir persönlich sehr lecker – allerdings ist das nicht der nächste Weg. Eine Alternative wäre Apfeldicksaft. Dazu müsste man Apfelsaft einkochen lassen. Allerdings habe ich keine Erfahrung dazu. Hat jemand vielleicht ein Rezept?

    Leider hatten wir letztes Jahr ein desaströses Gartenjahr ohne Ernte. So habe ich auch keine eigene Marmelade mehr. Wir haben nun welche gekauft, die ohne Zucker eingekocht wurde (Agavendicksaft und Fruchtsaft). Sie hält sich dafür nicht lange, wenn sie offen ist. Eine Alternative wäre, Erdbeeren einfach zu pürieren und einzufrieren und dann rauszuholen, wenn man sie als Marmelade essen will. Aber auch das habe ich noch nicht getestet.

    Ich selbst habe gemerkt, dass man aus dem Kreislauf mit Süßem rauskommt, wenn man a) vollwertig isst und / oder b) Fallen vermeidet, in denen Zucker und Geschmacksverstärker sind. Man hat dann keine Lust mehr auf Süßes. Leider ist Zucker fast überall drinne. Eine Freundin von mir musste wegen Allergie mal auf Zucker verzichten, war mehr als schwierig.

    Wenn mich die Lust auf Süßes doch packen sollte, greife ich zu Fruchtsaft.

  3. Gabi

    Hallo Lisa!

    Der Artikel ist zwar schon eine weile her, aber vielleicht probierst du (auch mal) Fruchtleder. Rezepte einfach googeln. Halten gut gelagert 3 Moonate und sind so Erdbeeren zum Naschen zu Weihnachten… :)

    Für eine Schokoladenkatze wie dich hab ich noch ein „Schokoladenrezept“. Auf das Rezept bin ich gekommen als ich auf der Suche nach veganen Butterersatz herumprobierte: Man nehme Sonnenblumenkerne (oder wohl auch andere Nüsse, hab ich aber noch nicht probiert) und gebe sie in ein so n Ding, das unten ein Messer hat und sich dreht. Ganz fein hächseln und damits noch feiner wird Öl dazu geben. Immer weitermixen und öl dazu bis das ganze fein sämig und richtig fettig ist. Wobei das richtig fettig fürs Aoma nicht sooo wichtig ist. :) Nun etwas Kakao und Süße (Honig nehm ich), eine prise Vanille oder was du sonst magst. ich lagere das ganze im Kühlschrank- aber hält nicht lange. Schmatz. Hab auch schon damit gebacken, statt Kochschokolae. Ist aber ne kalorienbombe….

    Ein Veganen Butterersatz hab ich noch nicht. Aber das ist eine andere Geschichte….

  4. Liane Schmitt

    Hallo Lisa.
    Du hast absolut Recht, wenn du der Meinung bist, Zucker und Salz beim Kochen und Backen zu reduzieren, dafür lieber am Schluss nochmal nach zu würzen, würde den Verbrauch verringern. Es ist tatsächlich so, daß man damit weniger von Beidem braucht.
    Lieben Gruß
    Liane.

  5. Stefanie

    Hallo aus der Steiermark!

    Das Studium der Inhaltsstoffe kann schon sehr heilend sein, stimmt! Nur leider bin ich so ein extremer Industriezucker-Junkie, dass das in Notfällen nicht hilft, weil da mein Hirn komplett ausschaltet. Seit ich mir aber eine Nulldiät in Sachen Industriezucker auferlegt habe, geht's – und zwar überraschenderweise – super! Ich darf nur keine Ausnahmen machen. Ich kann ja nicht mal einen Löffel Kuchenteig abschlecken (wenn ich für andere backe), weil ich sonst dem Zucker gleich wieder verfalle. Derzeit hab ich zwei Methoden, mit denen ich Heißhungeranfälle auf Süßes überwinde (sind aber nicht regional..):

    1. Ich esse sofort ein paar Oliven (qualitativ sehr gute). Ich selbst mag am liebsten die in Öl eingelegten, weil mir der Essig zu sauer ist. Ich weiß, das klingt total schräg, aber es funktioniert (laut David Wolfe sollen Oliven ja ein Superfood sein.. und wenn der Gusto auf Süßes ein Zeichen für einen Mangel ist, vielleicht geben die Oliven ja meinem Körper genau das, was er gerade braucht?..)

    2. Nachdem ich ganz besonders auf Schoko stehe, hab ich für Schoko-Notfälle geröstete Kakaobohnen eingelagert (vom Zotter). Die schäle ich dann, geb' einen Schuss Agavennektar drauf und ess' sie gleich so. Wenn der Gusto nicht ganz so schlimm ist, ess ich statt Agavennektar manchmal auch einfach eine reife Banane zusammen mit den Kakaobohnen.

    Alles Liebe!

  6. Pingback: Blick über den Gartenzaun #2 – nochmal Neues … » __Allgemein » Freisinger Gartenblog

  7. Stefan Zacharias

    Neben Marmeladen mit Zucker und Geliermittel koche ich im Sommer auch Früchtemuss: einfach die Früchte ohne irgendwelche Zusatzstoffe so lange einkochen, bis das Volumen nur noch ca. 1/3 bis 1/5 ist (je nach Wassergehalt der frischen Früchte) und dann heiss in Gläser füllen. Ist nur etwas mehr Arbeit als Marmelade, weil man am Schluss immer dabei stehen bleiben muss und rühren, dass es nicht anbrennt. Also lieber gleich einen grossen Kübel kochen statt kleine Kiloportionen. Diese Früchtemuss habe ich jetzt im Ofen noch etwas weiter getrocknet und dann entsprechend Deines Rezeptes mit gehackten Nüssen und gerösteten gehackten Kürbiskernen weiter verarbeitet. Die fertigen Kugeln dann noch mal über dem Ofen nachgetrocknet so dass sie länger haltbar sind. Selbst bin ich nicht so 'ne Naschkatze, aber meine Gäste waren begeistert. Am beliebtesten waren Pflaumen-Walnuss und Pfirsich-Salbei-Kürbiskern.

    Und 100% vom eigenem Hof, einschliesslich des Brennholzes! Besten Dank!

  8. Tina

    Das klingt lecker! Erinnert mich an das Rezept aus der Hebammensprechstunde von Stadelmann für's Wochenbett. Da bestanden die Kugeln allerdings aus Honig, Butter und Schrot – mehr so müsliriegelähnlich. Die waren auch lecker, hatten allerdings bewußt viele Kalorien.

    Wir vermeiden Zucker auch durch Obst, auch in der getrockneten Variante. Leckere Apelchips vom Apfelhof nebenan – mhmm (leider in Plastik verpackt). Manchmal hilft auch schon ein Glas Apfelsaft gegen den Drang nach zucker. Generell so wenig wie möglich, z.B. in Marmelade. Und damit mich nicht so ein riesen Heißhunger packt, backe ich oft. Ich denke ein Stück gedeckter Apfelkuchen ist immer noch gesünder als Gummibären und macht zumindest auch noch ne zeitlang satt. Und als Notreserve habe ich (zugegebnermaßen) immer eine Tafel Schockolade im Kühlschrank.

    PS: Was mir gegen die Lust auf industriell gefertigte Süßigkeiten total geholfen hat (ich esse überhaupt keine, außer meine Notfallschockolade oder schon mal ein Eis), war das Studium der Inhaltsstoffe. Dann frage ich mich immer "Will ich das wirklich in meinem Körper haben?" – "Nein". Funktionier in 95% der Fälle.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hehe, diese Trockenfruchtkugeln haben sicher auch nicht gerade wenig Kalorien :D Aber wie gesagt, man braucht irgendwie gar nicht so viel davon.

      Weil Du den Apfelkuchen erwähnst: Cool finde ich auch einfach Apfelstrudel! Da ist ja verhältnismäßig sehr wenig Teig dran und der ist auch noch ohne Zucker. Und die Apfelfülle kann man auch ohne Zucker und stattdessen mit einer Prise Salz machen! Habs noch nie selbst gemacht, aber mal gegessen: Fantastisch! Und trotzdem süß! Muss ich bald mal ausprobieren, das hatte ich nämlich schon wieder vergessen :)

      1. beatrix

        probier mal BUREK- ist ein teig aus mehl wasser und salz- hauchdünn ausziehem, mit frischkäse , oder so wie ich käferbohnenpaste auf süss draufbröseln, einrollen, zu schnecken drehen- ins rohr- fertig!!!

  9. Kerstin

    Hallo Lisa,

    ich hab neulich etwas gelesen. Vielleicht hat jemand Erfahrungen damit:

    Man haut sich Kohlenhydrate wie Pommes, helle Brötchen,Nudeln etc rein und sofort versucht der Körper den dabei entstandenen Zucker zu spalten. Dabei sinkt dann der Blutzucker zu sehr in den Keller und man will naschen. Zumindest bei dieser Variante ist Vollkorn das Zauberwort, weil einfach weniger schnell ins Blut geht und also auch weniger Blutzuckersenker ins Blut schießen. Man folglich keinen Heisshunger hat.

    Ich versuche auch mit Obst zu arbeiten. Gleich morgens ein Frischkornmüsli mit eben süßen Früchten und Haferflocken und keinem Supermarkt-Wasser-nach nix schmeckt Obst.

    Auch im Kuchen und Co kann man sich umgewöhnen. Meine Muffins und mein Kuchen enthalten nie mehr als 100g Rohrzucker. 250g müssen echt nicht sein.

    Kaffe und Teezucker hab ich mir auch abgewöhnt. Lieber echt leckeren Tee nicht das fade Zeug.

    Vielen Dank für deine Artikel. Ich lese sie immer sehr gerne :)

    Viele Grüße Kerstin

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Schön, dass Du meine Artikel gerne liest :))

      Bzgl. Zucker im Kuchen finde ich auch, dass es mit weniger geht. Ich habs mir leider wieder sehr angewöht etwas viel zu verwenden.

      Von meinen Kochexperimenten hab ich das Gefühl bekommen, dass man mit Zucker IM Teig sehr sparsam sein kann, wenn man dann den Kuchen zB mit Puderzucker leicht bestreut. Ich hab das Gefühl, wenn der Zucker als erstes auf die Zunge trifft, dass dann das Gesamtprodukt irgendwie süßer scheint. Das gleiche mit Salz. Ist aber nur so ein Gefühl.

  10. Ani

    Hallooo

    ich würde es gerne mal mit frischen Früchten ausprobieren: pürieren, auf Blech streichen und im Ofen trocknen lassen (wobei man doch die Restwärme nach dem Backen nutzen könnte). Mit Plätzchenförmchen kann man dann kleine Herzchen ausstechen :) Soweit der Plan…

    Mal was anderes dazu: Hatte letztens ein tolles Buch in der Hand, "Sonnenkonfitüren – Einkochen mit der Kraft der Sonne" (gut, das ist wieder was für den Sommer). Es geht um Sonnenöfen aus Ton oder Holz, mit denen man "Marmeladen" aus Obst und Gemüse kochen und wohl sogar backen kann.

    Möchte für den Sommer einen Kleinen Töpfern, wobei ich nicht weiß, ob es sich bei unserer norddeutschen Sonne lohnt… Der nächste Schritt wäre dann halt, passend zum Thema, Früchte in dem Ding zu trocknen, wobei das laut Buch nicht möglich ist… mal schauen.

    Hat jemand Erfahrungen und Tipps? Wenn es klappt melde ich mich dann vllt mit einem Gastartikel :)

    Süße Grüße

    Ani

    1. Anne

      Hallo liebe Ani,

      ich habe einen Solarofen und letztes Jahr nach genau dem Buch Erdbeer-Sonnenmarmelade gemacht – die schmeckt fantastisch und hält sich ausgezeichnet! So richtig schön fruchtig und eben nicht so quietsch-süß. Vielleicht magst Du ja mal hier nachlesen, da hab ich meine Erfahrungen verbloggt.

      Herzliche Grüße,

      Anne (die sich jetzt mal an die Herstellung von Energiekugeln macht . habe Äpfel und Zucchini getrocknet, ob sich das wohl eignent?)

  11. Dietlind "Waldf

    Für die Energiebällchenmasse kann ich einen (am besten handbetriebenen) Fleischwolf sehr empfehlen. Der wird mit uneingeweichten Trockenfrüchten spielend fertig und wenn man die Früchte, Nüsse und Flocken gemeinsam durchdreht, ist alles auch schon ganz gut gemischt.

    Mit nicht eingeweichten Trockenfrüchten kann man die Bällchen halt auch länger aufheben.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Super Tipp! An den Fleischwolf dachte ich auch schon, hatte aber Angst, dass unserer das nicht packt (war ein Geschenk und sieht eher billig verarbeitet aus). Werd ich aber nachholen :)

  12. Rob

    Servus,

    das sieht ja wirklich sehr gut aus! Internet zum reinbeißen ist allerdings glaub ich noch nicht erfunden. ;-)

    Das werde ich demnächst auch mal ausprobieren.

    Bezüglich Zucker und Vermeidung usw. handhabe ich das in der Praxis wie folgt:

    Ich hab mir vor einiger Zeit einen 1kg Beuter getrocknete Stevia Blätter gekauft. Mit einer Handvoll mache ich dann immer einen Sud. D.h. ich koche die Blätter ca. 10 Minuten mit Wasser, danach ca. eine halbe Stunde nachziehen lassen. Das Ganze dann abseien und abfüllen. Ist ca. 3 Wochen im Kühlschrank haltbar, also nicht zuviel auf einmal machen. Ein paar Tropfen in Kaffee oder Tee reichen aus – je nach Geschmack! An den m.M. nach lakritzartigen Geschmack von Stevia muss man sich etwas anpassen, aber für mich kein Problem.

    Als alternative für Stevia und mit was ich allerbeste Erfahrungen gemacht habe ist Xylit (gentechnikfrei!). Ich nutze es nur ab und zu als Zuckerersatz, hauptsächlich kommt es zur Zahnpflege und Kariesprophylaxe zum Einsatz. Also, nach dem Essen einen halben Teelöfel in den Mund und 3-5 Minuten spülen und anschließend ausspucken – nicht nachspülen. Macht das mal eine zeitlang und der Zahnarzt wird arbeitslos! Diese Erfahrung habe ich gemacht.

    Xylit ist ein natürlicher Stoff, der unter anderem in Mais und Birkenrinde vorkommt und auch von dort gewonnen wird.

    Anmerkung: Stevia für den Verzehr und Xylit, obwohl mit dem Haushaltszucker fast identisch (Geschmack und Aussehen) nur zur Zahnpflege!

    Warum? Weil Xylit genau wie Zucker und andere Zuckerersatzstoffe auf die Darmflora negativ wirkt!

    Winterliche Grüße aus dem südl. bayerischen Wald

    1. matze

      die sache mit xylit und zahnpflege hört sich interesant an! wo bekommt man "gutes" xylit und wer bedient sich ebenfalls dieser "Technik" der Zahnhygiene? Kann diese Erfahrung bestätigt werden?

      schönen gruß und danke für die info

      matze

        1. Rob

          Hallo zusammen,

          @Lisa: Xylit kannst du auch bedenkenlos verzehren und als Zuckerersatz verwenden. Ich mache es nicht so oft, da es für den Darmflora, wie normaler Zucker eben auch, nicht besonders zuträglich ist. Wenn du aber sowieso nicht viel Zucker verwendest kannst du diesen problemlos ersetzen.

          Xylit kann man in der Apotheke kaufen, mir persönlich aber zu teuer. Ich kaufe es seit mehreren Jahren im Internet. Meine Bezugsquelle stelle ich hier nicht rein, sonst könnten manche ja wieder etwas meinen! ;-)

          Bezüglich Erfahrungen: einfach mal googeln oder noch besser – selbst ausprobieren!

        2. alexandra

          hallo!
          also im bezug auf zahnpflege und xylit:
          ich stelle mir seit kurzem mein zahnpulver selbst her, das thema zahncreme ist ja eh schon von dir angesprochen worden…
          dazu verwende ich schlämmkreide, und birkenrinde (wie rob schon erwähnte ist da xylit drin!) und verschiedene kräuter. derzeit habe ich thymian, minze und stevia (alles selbst angebaut) gemörsert und mit den anderen fixzutaten vermengt. funktioniert supi!

          hab eure seite leider erst vor ein paar tagen entdeckt und ich find sie und euer gesamtes vorhaben grossartig!

          lg alex

    2. matze

      die sache mit xylit und zahnpflege hört sich interessant an! wo bekommt man “gutes” xylit und wer bedient sich ebenfalls dieser “Technik” der Zahnhygiene? Kann diese Erfahrung bestätigt werden?

      schönen gruß und danke für die info

      matze

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