Gedanken beim Morgenspaziergang

Michael Hartl
Von Michael Hartl
20. Oktober 2011

Zur Zeit stimmt mich mein Spaziergang jeden Morgen ein wenig nachdenklich. Seit fast einer Woche haben wir nun jede Nacht Minusgrade. Am Morgen begrüsst mich die winterliche Kühle, die der Nachtfrost hinterlassen hat. Unser Garten, die Wiesen und alle Sträucher und Bäume, die die Wege säumen, auf denen ich spaziere, sind mit kleinen, glitzernden Eiskristallen bedeckt.

Der Winter kündigt sich schon mal an und die Natur reagiert: die Blätter fallen jetzt in großen Mengen von den Bäumen, die meisten Beerensträucher sind schon komplett kahl und immer mehr unserer Gemüsepflanzen sterben. Wo mich meine Schritte vor ein paar Tagen noch an zahllosen, kräftigen Kürbis- und Gurkenpflanzen vorbeiführten, die uns täglich frische Ernte schenkten, ist nun alles tot.

Keine andere Zeit im Jahr rückt mir die Vergänglichkeit klarer in den Fokus meiner Gedanken, als der Übergang vom Herbst zum Winter. Ganz direkt nehme ich dieser Tage bei jedem Spaziergang die unausweichliche Endlichkeit alles Lebendigen wahr. Alles stirbt und wird bald von einer Schneedecke begraben werden.

Der ewige Kreis

Das alles ist der natürliche Lauf der Dinge, denke ich mir, hebe einen Apfel auf und gehe weiter. Schon in ein paar Monaten wird die Zeit des Wiedererwachens anbrechen. Die Bäume, die den ganzen Winter wie tote Gerippe aussehen, werden plötzlich wieder grün. Frisches, junges Gras schiebt sich durch die samte Decke, die das vertrocknete Gras vom Vorjahr bildet. Und aus den Samen, die die erfrorenen Pflanzen zuvor noch gebildet haben, keimen neue Pflänzchen. Der ewige Kreislauf aus Leben und Sterben.

Ein Kreislauf, zu dem aber auch wir gehören. Jede einzelne Person.

Ich werde sterben. Ganz bestimmt. Einfach weil’s natürlich ist.

Dessen werden wir uns fast alle in dieser Gesellschaft nur recht selten und recht ungern bewusst. Doch nur wenn wir uns der Endlichkeit unseres Daseins und damit verbunden der Unwiederbringlichkeit der abgelaufenen Zeit bewusst werden, können wir lernen, unser Leben achtsam, freudvoll und sinnstiftend zu leben.

Das Leben ist lang, wenn Du es zu gebrauchen verstehst
Seneca in „Von der Kürze des Lebens“, 55 n.C.

Jeder Moment ist einmalig. Keine einzige Sekunde kehrt zurück. Wenn Du alles, dass Du gerne tun würdest, auf eine ungewisse Zukunft oder gar die Rente verschiebst und sagst: „Das kann ich auch später machen!“, gibt Dir das keine Garantie, dass es für Dich auch ein „später“ gibt. Das einzige, dass es sicher für Dich gibt, ist die Gegenwart. Nutze sie.

Lebe das Leben, das Du Dir wünschst und lebe Deine Träume. Lebe, arbeite und schaffe selbstbestimmt, verantwortungsvoll und bewusst. Genieße jeden Moment. Kultiviere einen tieferen Sinn in Deinem Leben und Du wirst zufrieden und ausgeglichen sein. Egal wie lange Dein Spaziergang durchs Leben sein wird und egal ob und was danach kommt.

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Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

15 Gedanken über “Gedanken beim Morgenspaziergang

  1. Reiner Schlimme

    Liebe Leute
    Die „Vergänglichkeit des Lebens“. Dazu fällt mir sofort mein Lieblingsgedicht von Joachim Ringelnatz ein:

    Überall ist Wunderland.
    Überall ist Leben.
    Bei meiner Tante im Strumpfenband
    Wie irgendwo daneben.
    Überall ist Dunkelheit.
    Kinder werden Väter.
    Fünf Minuten später
    Stirbt sich was für einige Zeit.
    Überall ist Ewigkeit.

    „Ich werde sterben. Ganz bestimmt. Einfach weil’s natürlich ist.“

    Ziemlich verstört hat mich als Kind das Lied „Auf einem Baum ein Kuckuck“
    Das war doch ein ganz anderer Kuckuck, der da im nächsten Jahr auf dem Baum saß!
    Was hatte denn der totgeschossene davon? Kinder denken ja noch nicht sehr abstrakt.
    Heute glaube ich: Im Laufe seiner „Sozialisation“ lernt der Mensch sein Ego zu überwinden und die Belange der Allgemeinheit wahrzunehmen. Er begreift ja auch, wie sehr er schon biologisch eigentlich eine Blaupause seiner Artgenossen ist, mit eben jenen Aufgaben und Funktionen, denen wir alle unterliegen. Spätestens wenn er sich verliebt (Frühling), bleibt von seinem Selbst nicht viel über. Vorher hat er sich wahrscheinlich schon hohen Idealen verschrieben. Dann kommen Kinder (Sommer), für die er sein Leben geben würde. Wenn er alt wird (Herbst), fühlt er sich vielleicht sogar gefangen, in seinem schwächelnden Körper. Mir scheint es im Leben auf eine Versöhnung zwischen dem Einzelnen und dem Ganzen zu gehen, bis zur Selbstaufgabe (Ewiges Leben-Wiedergeburt?)

    Wenn du einen Schneck behauchst,
    Schrumpft er ins Gehäuse.
    Wenn du ihn in Kognak tauchst,
    Sieht er weiße Mäuse.

    Prost und Herbstliche Grüße
    Reiner

  2. Eva

    Hallöchen,

    diese Zeilen sind wunderschön, besonders wenn man gerade Zuhause liegt und sich fragt wo es einen hinreisen soll :D denn so wie es ist, bin ich glückliche :D

    Auch hab ich gerade mich ein wenig in diese Diskussion eingelesen… und möchte sagen, das es so ist wie es im Text steht… Das tun was man gerade für Richtig empfindet. Hätt ich das nicht gemacht, wär ich weis Gott wo.

    Aber nun mach ich einen Beruf der gleichzeitig mein Ausgleich ist zum Alltag auch wenn es hin und wieder Nervenaufreibend ist. :D Aber so etwas besteht überall.

    Und auch dazu gehört Dinge zu akzeptieren und lernen damit umzugehen.

    Das Leben ist einzigartig, wundervoll und aufregend … wären wir immer zufrieden wär es doch einfach nur eintönig :D hihihi
    Denn die Vielfallt in jeder Hinsicht macht es erst interessant :D

  3. Pingback: wir sind dann mal weg…

  4. Sylvia

    Hallo Daniel,finde ich toll wie du denkst.Ich empfehle Dir Robert Betz. Er hält Vorträge in denen es darum geht das die Erfahrungen, Erziehung der Kindheit deine Gedanke beeinflussen.Wenn du an das glaubst was du tust, dann ist es der richtige Weg.Ich bin fast Ende 40 und erst jetzt ist es so wie ich es mir gewünscht habe als ich etwas über 20 Jahre alt war. Was immer du willst es wird kommen, du must daran glauben.liebe Grüße Sylvia

  5. Jonas

    @ Daniel

    Wenn ich dich richtig verstehe und es dir um Selbstversorgung geht: Da kann man schon vor dem Ende der Ausbildung so einiges machen. Man kann beispielsweise Bienen halten (man braucht nur 1-2 qm für die Beute und ein Regalbrett für das Handwerkszeug), handwerkliche Grundlagen lernen und man kann auch in Töpfen (oder wenn man Zugang zu einem Garten hat in dem) Gemüse oder Obst anbauen. Bei mir (11. Klasse Gymnasium) bleibt trotzdem noch ordentlich Freizeit, da bei den Bienen und an den Pflanzen nur alle paar Tage bis Wochen mal was gemacht werden muss.

  6. Frank

    Daniel, du widersprichst dir in deiner Argumentation doch selbst: der Beruf bringt Sicherheit wenn man trotz Beruf nichts wert zu sein scheint?

    Da der zweite Teil eindeutig zutrifft – trotz (Aus-)Bildung und (erlerntem) Beruf gelten viele Menschen als weniger wert, sobald sie keine Arbeitsstelle haben – kann der erste Teil schon nicht mehr richtig sein. Tatsächlich machen viele Leute eine Umschulung nach der anderen, häufen also immer mehr Ausbildung an, und bekommen trotzdem keinen Job. Dir scheint es ja nicht viel besser gegangen zu sein, nach dem, was du schreibst! Und dann sprichst du immer noch von Sicherheit durch Ausbildung? Das war vielleicht mal in den 50er und 60er Jahren, aber seit den 70ern schon nicht mehr, und du selbst bist offenbar eines der Beispiele hierfür!

    Okay, vielleicht mag es auch wieder so werden – Stichwort zukünftiger Fachkräftemangel – aber es gibt noch einen anderen Aspekt – und da finde ich die Logik innerhalb deiner Argumentation nämlich schlichtweg erschreckend: wenn man ohne Arbeitsplatz nichts wert ist, und mit erlerntem Beruf, immer noch ohne Arbeitsplatz, auch nicht, wie kann man dann ohne erlernten Beruf etwas wert sein?

    Den eigenen Wert an der Frage festzumachen, ob man einen Arbeitsplatz hat, erschreckt mich wirklich! Als intelligenter Mensch sollte man doch andere Werte haben, als innerhalb des Systems als angepaßtes Rädchen den Wert darzustellen, den eben dieses System benötigt! Aber natürlich ist es ganz im Sinn derjenigen, die von diesem System profitieren, daß sich alle für wertlos halten, die nicht zu eben diesem Profit dieser Leute beitragen – so gibt es nämlich jenen Kampf um die Arbeitsstellen, der mit zu schlechten Arbeitsbedingungen und schlechter Bezahlung führt.

    Wie diese Idee, also den eigenen Wert an einer möglichst hohen Tauglichkeit für dieses System zu messen, dann aber in ein Umfeld von Selbstversorgern gerät, ist mir vollständig schleierhaft – wollen "wir", wenn ich das Wort mal so allgemein nutzen darf, denn nicht unter anderem genau das NICHT?

    Michael, deine Antwort finde ich dann auch in diesem Umfeld viel passender – handwerkliche Fertigkeiten helfen natürlich sehr, gerade, wenn man ein Leben wie wir beschreiten möchte. Und auch ich bin der Ansicht,daß es sinnvoll ist, so etwas zu lernen – nur daß genau deine letzten Worte dann eben den Unterschied zwischen der Reaktion von Daniel, und der von dir ausmachen: "unabhängig vom Arbeitsmarkt"!

    Das heißt für mich, schon seit langem, mich eben nicht in diesen Arbeitsmarkt zu begeben, in dieses System, in dem nur einen Wert hat, wer für andere arbeitet, oder andere für sich arbeiten läßt. Und wenn ich das ohnehin nicht will, meine Fähigkeiten also nicht in Form abhängiger Arbeit anbieten will, dann benötige ich auch keine Papiere über das, was ich kann. So kann ich es also auf jede erdenkliche Art erlernen, ohne eine Ausbildung zu einem anerkannten Berufsabschluß machen zu müssen, mit all den Nachteilen, von denen ein Teil in des ersten Daniels Kommentar anklingen. Denn wenn ich selbst meine Fähigkeiten im Rahmen meines Lebens als mehr oder minder "Selbstversorger" nutze, interessieren mich nicht die Papiere, sondern nur das, was ich kann.

    Übrigens zeigt auch die gesamte Erfahrung meines bisherigen Lebens: die abgeschlossene Ausbildung war mir noch nie ein Garant für qualitätsvolle Arbeit. Oft arbeiten "Amateure" (= Liebhaber, nämlich der Sache, die sie da tun) wesentlich besser, genauer, erzeugen höhere Qualität, als Profis, also "professionelle" (= Leute, die das nur des Berufs, also des Geldes wegen machen).

    Aber, zum Schluß kommend, irgendwie hat sich diese Kette von Kommentaren inzwischen thematisch ganz schön weit von dem poetischen ursprünglichen Artikel entfernt… ;-)

  7. Daniel

    Ist ja alles schön und gut Frank aber einen Beruf zu erlernen bringt einen nicht nur Wissen sondern auch Sicherheit in unseren heutigen System in dem Mann teils trotz Bildung und Beruf nichts wert zu sein scheint! Was soll Mann Dan also ohne Beruf dann sein? Gaube mir wenn ich dir sage das ich's gut meine ich habe nicht nur aus Wissensdurst 5 Berufe gelernt! Sonder weil es schwer ist vernünftige Arbeit zu bekommen. Und nicht bei Harz4 landen!!!

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Daniel, ich habe Dich exakt so verstanden. Mir ging es ebenfalls darum. :) Ich bin der festen Überzeugung, dass handwerkliche Fertigkeiten einem sehr helfen, wenn man ein Leben wie wir beschreiten möchte. Darum ist es durchaus sinnvoll so etwas zu lernen – unabhängig vom Arbeitsmarkt.

  8. Frank

    ja, die Sache mit der Ausbildung… Die einen machen eine lange, bestehend aus Schule, Lehre, etc., oder Schule, Uni, etc. – und viele davon können nachher doch fast nichts, wissen wenig, und eben nur das, was ihnen die "Ausbildungsplätze" innerhalb dieses Systems vermitteln wollen und können.

    Andere betrachten das Leben selbst als ihre Ausbildung – und manche davon haben auf diese Weise am Ende mehr Fähigkeiten, Wissen, und vor allem Erfahrungen, als mit einem (oder mehreren) Ausbildungsplätzen erreichbar wäre/n.

    "Ausbildungsplatz" ist jedenfalls nicht gleich Ausbildung, wie Schule auch nicht zwingend etwas mit Bildung zu tun hat heutzutage.

    Ich selbst für mein Teil habe mich schon vor vielen Jahren dazu entschieden, keinen Weg einer "normalen" Ausbildung zu gehen, da ich mich zuvor entschieden hatte, ohnehin nie abhängig arbeiten zu wollen. Die Zertifikate / Papiere, die von Arbeiter bis Akademiker das entscheidende Ergebnis jeder normalen Ausbildung sind, würde ich also nie benötigen. Den Wissensinhalt, den ich aus verschiedensten Fachbereichen benötigte oder wünschte, konnte ich mir bisher immer auch anders aneignen, so daß ich auch ohne eine (oder fünf) Ausbildung durchaus in der Lage bin, nahezu alles an und in Haus und Hof selbst zu machen – außer Dachdeckerarbeiten, aber das hat nichts mit Ausbildung zu tun, sondern mit Höhenangst…

    Selbstvertrauen ist das eigentlich wichtige, finde ich, und die normale Ausbildung zum abhängigen Arbeiter zerstört da mehr, als sie an Wissen vermitteln kann.

  9. Daniel

    Hallo Michael ich wollte den anderen Daniel ja nicht seine Träume Ausreden aber eine Ausbildung ist nun mal ein muss in der heutigen Zeit! Und kann nur von nutzen sein. Ich selbst habe mir und meiner Familie den Traum erfüllt das wir unser eigenes Haus in Polen haben! Was vorerst von meiner Schwigermutter und meinen Schwägerinnen bewohnt wirt Auser wir sind im Urlaub. Es ist ein schönes altes Haus mit 3000m2 Grundstück das wir bewirtschaften;) Und ich kann nur sagen das ich echt froh bin das ich alles selbst herichten kann. Denn das ist das Schönste wenn ich alle zwei Monate dort bin und rum Werken kann und sehe was ich ereiche durch meiner Hände Arbeit;) Aber das kennst du ja wohl auch;) Deshalb an meinen namens Vetter ohne Arbeit und Ausbildung hätte ich mir diesen Traum nie erfüllen können!

  10. Daniel

    @Daniel es ist ja alles schön und gut aber eine Ausbildung ist nun mal das A und O Auserdem wäre für dich eine Ausbildung im Handwerk wohl ratsam wenn du Dir deinen Wunsch erfüllen dar ein Handwerk Gold wert ist;) Ich selbst habe 5 Berufe von denen drei aus dem Handwerk sind;) denke am besten an die Geschichte von der Heuschrecke und den fleißigen Armeisen! Nur das du in unserer Geselschaft nicht so freundlich aufgenommen wirst wie die Heuschrecke von den Armeisen im Winter! Und bedenke das die Selbstversorgung an sich viel Arbeit bedeutet!

  11. Daniel

    Ich teile all diese Gedanken und schließe mich Mela an. Allerdings gibt es eine Sache, die mich daran hindert, das, was du rätst, zutun: Der Ausbildungsplatz.

    Ich würde nur all zu gern aus diesem korrupten, desaströsen und aufgrund von Programmierfehlern wie dem Zinseszins dem Scheitern verurteilen Finanzsystem entfliehen und anfangen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mir wurde quasi von Kindesbeinen an eingetrichtert, dass wir alle Lohnarbeit machen müssen, dass wir alle für Geld arbeiten müssen, einfach so, weil es halt so ist und weil's halt nicht anders geht.

    Aber ich weiß, dass es anders geht… Ich beobachte eure Seite und durchstöbere Seiten wie projektwerkstatt.de (sehr empfehlenswert!) und finde das alles ganz toll und weiß, dass es mein Ding wäre… Aber aus irgendwelchen Gründen tu ich es nicht. In meinem Kopf ist der tiefsitzende Gedanke, dass ich eine abgeschlossene Ausbildung brauche, um "leben" zu können, obwohl ich außerhalb des Tellerrandes denken kann. Irgendwas blockiert das in die Tat Umsetzen meines Wunsches nach einem selbstbestimmten Leben.

    Die Leute sagen mir u.a., ich solle die Ausbildung machen und dann "abhauen", dann hab ich was in der Hand und kann, wenn andere Pläne nicht funktionieren, wieder zurückkommen, ohne als Hartz4-Empfänger (nicht, dass das eine Schande wäre) zu enden. Aber 3 Jahre sind lang, wenn man mit seinem Denken, seiner Weltanschauung und seinen Gedanken schon viel weiter ist…

    Ich weiß nicht genau, warum ich das hier schreibe. Vielleicht erhoffe ich mir Zuspruch oder Ratschläge oder solche Dinge… Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß nur, dass 3 Jahre Ausbildung eine lange Zeit sind und dass die Ausbildung die Hälfte meiner ganzen Freizeit auffrisst. Es gefällt mir nicht…

    Ich würde gern viel mehr ehrenamtliche Dinge tun, Kulturschaffen und mich den Dingen widmen, die mich am meisten interessieren. Ich weiß genau, dass ich mit dem Wunsch quasi machen zu können worauf ich Lust habe, nicht alleine bin. Ich weiß aber auch, dass man auch anders leben kann…

    …und das macht mich verrückt.

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Daniel, danke, dass Du so ehrlich und offen hier schreibst.

      Im Prinzip muss ich auch sagen, wenn es eine handwerkliche Ausbildung ist, dann ist es eine tolle Sache. Denn all das, was Du da lernst, kannst Du ganz real in einem selbstverantwortlichen Leben brauchen.

      Ansonsten verbringe Freizeiten und Urlaube bei Projekten, von denen Du glaubst, dass sie ihn die Richtung gehen, die Dich interessiert.

      Und sei offen und lass Dich treiben – aber versuch nichts zu erzwingen!

      Meld Dich, wenn Du magst.

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