Energy „Revolution“ III

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
29. Dezember 2010

Tja, ganz schön lange hab‘ ich mir Zeit gelassen seit dem letzten Artikel über die Energie. Mittlerweile habe ich auch schon den Film gesehen, von dem ich den Blog-Titel abgekupfert habe. „Die vierte Revolution“ hat mich aber ehrlich gesagt nicht sonderlich begeistert. Es gab genau einen Atombefürworter – den Deppen – und der Rest der Protagonist_innen waren hauptsächlich Unternehmer_innen, die von der neuen Technologie profitieren. Ein wenig… unausgeglichen? Von Kritik oder negativen Seiten der „Grünen Energie“ war in keinem Satz die Rede, geschweige denn jemand der erwähnt hätte, dass wir einfach weniger Energie verschwenden sollten. Für mich ein typisches, wir-können-alles-so-machen-wie-bisher-nur-in-“grün“-Geschwafel. Viel Anderes haben die Bilder im Film für mich nicht ausgesagt…

Aber zurück zu meinem Thema: Dem Energieverbrauch vermeiden.

In diesem Teil möchte ich mich den restlichen Gegenständen widmen, die in Durchschnittshaushalten die Energie saugen. Sollte ich etwas vergessen haben, rufe ich Euch dazu auf die Liste zu vervollständigen :) Los geht’s.

Energiefressende Gartengeräte

Motorsäge: Hier kann ebenfalls auf Strom oder Brennstoff verzichtet werden indem man ein groooßes Beil oder eine ordentliche Säge benutzt. Darüber, wie wir uns künftig unsere Versorgung mit (Brenn)Holz vorstellen, wird es sicher demnächst auch Artikel geben.

Lisa beim Holz sägen

Rasenmäher: Das Benzin kann man sich sparen indem man die gute alte Sense nutzt oder einen Spindelmäher.

Unterhaltung

Fernseher: Dazu muss ich wohl nicht viel sagen. Ich schau seit gut drei Jahren nicht mehr fern und seit zwei Jahren besitze ich auch keinen mehr. Es läuft einfach zu viel Schrott in der Glotze. DVD’s kann ich zur Not auch am Computerbildschirm schauen. Nachrichten oder sinnvolle Doku’s oder ähnliches gibt’s auch im Internet. Wobei wir beim nächsten Punkt wären.

Computer: Uff. Ein Schwachpunkt muss ich ganz offen sagen :) Von der Sucht vor diesem Ding abzuhängen kann ich mir künftig mehr als gut vorstellen loszukommen. Allerdings ist es als Informationsquelle (also das Internet) einfach sehr praktisch. Des Weiteren wird es ab Projektstart 2.0 eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel sein und uns helfen die Welt daran teilhaben zu lassen. Ansonsten möchte ich mit diesem Kasten auch so wenig wie möglich zu tun haben und das echte Leben genießen.

Update 2011: Wir benutzen zwar nach wie vor Computer, aber in einer Computer-Sharing Form. Heißt: Haben unsere Computer der öffentlichen Bibliothek zur Verfügung gestellt und nutzen von dort aus das Internet.

Update 2015: Derzeit kein Computersharing mangels Infrastruktur (& Bequemlichkeit). Jaja, so schnell kann’s gehen und man „erleidet“ einen Rückfall in alte Strukturen… ^^

Handy/Telefon: Ich hatte mir schon öfters überlegt mein Handy wegzugeben und das Privileg zu genießen nicht ständig erreichbar sein zu müssen. Auch die Strahlenbelastung und die damit verbundenen Auswirkungen von denen wir noch nicht viel wissen, verunsichern mich oft. Hinsichtlich Strom weiß ich ehrlich gesagt gar nicht ob ein Handy oder ein Festnetztelefon mehr verbraucht (dabei habe ich noch nicht mal so ein Smartphone, dass man – zumindest bekomm ich das so von meinem Umfeld mit – jeden Tag aufladen muss).

Update 2011: Michael hat es tatsächlich getan: Er hat sein Handy weggegeben. Ich habe meins für Organisatorisches noch und möchte es im Moment für Notfälle auch behalten. Benutzen tu ich es so gut wie nicht – also im Prinzip kommt hier 1 Handy auf 4 Personen. Auch ein Schritt :)

Update 2015: Hab mein Handy immer noch und Michael auch wieder. Tschechien war halt schon eine spezielle Zeit ;) Davon abgesehen, dass ich oft nicht erreichbar bin, weil ich es gar nicht sein will, bin ich ganz froh, sehr einfach mit anderen Menschen in Kontakt treten zu können.

CD-Player: Von vielen Menschen höre ich immer wieder, dass sie – so wie ich – Musik nur mehr über den PC hören. Sowas wie einen CD Player habe ich also schon lange nicht mehr. Obwohl ich früher ständig Musik laufen hatte, muss ich sagen, dass ich heute eher mal die Stille bevorzuge. Alternativ finde ich es total schön selber Musik zu machen, weil man sich dabei nicht alles vorgesetzt bekommt, sich berieseln lässt sondern selber mit den Tönen spielt, kreativ sein kann, den Geist trainiert – selbst wenn man nur amateur_innenhaft auf der Gitarre schrammt oder sonst was macht :)

Köperpflege & Styling

Fön: recht simpel: Zeit einteilen und lufttrocknen lassen :) Schont ganz nebenbei die Haare.

Updaten 2015: Kann’s gar nicht glauben, dass ich schon 5 Jahre ohne Fön lebe. Ich liebe Haare fönen eigentlich… Aber es ist so unnötig :D Dafür genieße ich es umso mehr, wenn ich mal einen in die Hände kriege, im Schwimmbad oder bei einer Freundin… :D *ssssccchhhhhh*

Elektrische Zahnbürste, Munddusche: Beides fand ich immer recht unnötig. Ersteres benutze ich noch immer nicht, allerdings habe ich meine Munddusche vor Kurzem wieder ausgegraben, weil ich A) scheinbar zu doof bin mit Zahnseide umzugehen und B) gerade beginne eine Zahnarzt/ärztinnenphobie zu entwickeln. Momentan überwiegt bei mir das Bedürfnis meine Zähne penibelst zu pflegen. Kennt ihr sonstige Alternativen? Am besten nicht-Wegwerfprodukte? (Im Gegensatz zu Zahnseide)

Update 2011: Ich habe meine Munddusche weggegeben. Wir haben ja sowieso keinen Strom mehr :) Und! Ich kann mittlerweile gut mit Zahnseide umgehen – juhuu! Eine wiederverwendbare Alternative wäre mir aber noch immer am liebsten.

Elektrischer Rasierer: Gefühlsmäßig würde ich meinen, Rasierer mit auswechselbarem Kopf sind da die bessere Variante. Am meisten gefällt mir aber noch das gute alte Rasiermesser – allerdings hab ich mich damit bisher nicht über meine Haut getraut. Zudem finde ich, kann auf die Dinger verzichtet werden solange man sich nicht unwohl fühlt.

Textilien & Reinigung

Waschmaschine: War glaube ich schon Mal Thema. Spart natürlich unglaublich viel Zeit. Andererseits werde ich mir das Leben aber künftig so einrichten, dass ich die Zeit haben werde händisch zu waschen. Die passende Waschrumpel habe ich kürzlich auf einem Flohmarkt gefunden. Ich mag solche meditativen Arbeiten und Wasch“weiber“abende stell ich mir genau so toll vor wie gemeinsames Kochen oder ähnliches :D

Update 2011: Wie gesagt, wir haben keinen Strom und somit auch keine Waschmaschine. Also wird geplanscht was das Zeug hält. Eine echt schweißtreibende Arbeit, die einem lernt, sich zweimal zu überlegen, ob man ein Kleidungsstück nochmal anzieht, oder nicht ;)

Update 2015: Mit dem Strom im Südburgenland kam auch wieder die Waschmaschine und die Bequemlichkeit siegte… Aber immerhin habe ich mir angewöhnt Unterwäsche mit in die Dusche zu nehmen. Ein erster Schritt? :) Vielleicht habe ich irgendwann so wenig Klamotten und ein perfektes Kleidungsmanagement, dass händisch waschen wirklich mal ganz easy zwischen durch geht :) Aber ist halt wie mit dem Auto, wenn es da ist.. ^^

Wäschetrockner: Über diese, meiner Meinung nach, dumme Erfindung will ich gar nicht viel sagen. Lufttrocknen ist gratis verdammt nochmal!

Bügeleisen: Finde ich ebenso unnötig. Seit ich mich selbst um meine Wäsche kümmere, wird sie glatt-getragen. Verknittert hat sie dabei noch nicht ausgesehen.

Nähmaschine: Was gibt es Schöneres als alte rustikale, oftmals schön verzierte, Nähmaschinen mit Pedalantrieb! Bedarf etwas Übung aber wenn man den Dreh raus hat funktionieren die für Hobbyschneiderleins sehr gut.

Staubsauger: Was gibt es Praktischeres? Ein freudiges Knistern und Rieseln im Saugschlauch und der Dreck ist weg. Angesichts des Lärms, der Kosten für Anschaffung, Strom und Saugbeutel ist es wohl doch vorteilhafter den guten alten Besen zu schwingen. Ich zumindest genieße die Ruhe und bin immer wieder erstaunt wie viel Dreck sich da eigentlich wirklich sammelt. Was ich noch für z.B. Teppiche vermisse ist sowas wie eine Fusselbürste nur in Boden-Wischerform. (Ich hab da so was samtiges, rotes, wo man super Fussel von der Kleidung bringt… aber nur in eine Richtung streichen, sonst klebt der ganze Dreck wieder auf den Klamotten :))  Das würde glaube ich prima funktionieren. Zumindest habe ich meinen Teppich schon mal damit abgebürstet und hammerviel Haare runtergebracht. (Wo ein neuer Staubsauger übrigens kläglich versagt hat!) Hat sowas schon mal jemand gesehen? Er/Sie möge sich doch bitte melden :)

Michael beim Kehren

Sonstiges

Licht: Energiesparlampen mit ihren Pro’s und Contra’s sind ja in aller Munde. Eine wirkliche Alternative abseits vom Kerzenlicht fällt mir da leider nicht ein. Außer, die Wohnung so einzurichten, dass das Tageslicht möglichst gut genutzt wird. Ansonsten will ich es meinem Körper gönnen einfach mal früher schlafen zu gehen :)

Update 2011: Ha! Es war ein bisschen gelogen: Wir haben ja doch Strom! Also eine Mini Solarpanele (mit 12V Gleichstrom) die 4 LED’s im ganzen Haus betreibt. Somit weder Glühbirne noch Energiesparlampe. Die LED’s sind okay vom Licht her. Geben genug um zu sehen, aber leuchten den Raum aber nur teilweise vollständig aus.

Update 2015: Natürlich haben wir nun auch wieder Beleuchtung. LED Lampen… und jetzt höre ich überall, dass die nicht gut sind, weil das Licht so flackert (was wir Menschen nicht wahrnehmen können), dass nicht mal Insekten hinfliegen…? Hmpf…

Was ich zur Zeit so spannend finde: Fahrradbetriebene Geräte. Hat da jemand gute Links, Tipps oder Bauanleitungen? Ansonstens bin ich gespannt auf Eure Erfahrungen, Anregungen und Ergänzungen!

Update 2011: Wir mahlen unser Getreide hier mit einer Fahrradbetriebenen Mühle – allerdings ist diese noch sehr verbesserungswürdig was die Geschmeidigkeit beim Treten anbelangt :)

Update 2015: Handkurbel Getreidemühle! Wir könnten sie auch an ein Fahrrad anschließend, aber so ist es platzsparender und geht auch ganz schnell (Armmuskeltraining! :D)

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63 Gedanken über “Energy „Revolution“ III

  1. Jörg

    Naja..zurück zum einfachen Leben von früher. Der Nachteil für denjenigen der oder die das macht ist, dass man möglicherweise eine geringere Lebenserwartung hat, als die Menschen welche sich mit moderner Technik das Leben vereinfachen. Es muss ja Gründe gegeben haben, dass die Menschen früher nich ansatzweise so lange gelebt haben, als das heute der Fall ist. Mag sicher auch hauptsächlich an der Medizin und deren Möglichkeiten liegen. Aber zb. Leute aus dem Bergwerk oder grundsätzlich Menschen, die körperlich immer viel und hart gerarbeitet haben, haben das dann auch mit Verkürzung ihrer Lebenszeit bezahlen müssen. Ähnlich wie bei den Bienen, wo die Sommerbiene, die ständig nur fleißig arbeitet, max.6 Wochen alt wird, hingegen die selbe Biene, welche im Winter lebt, bis zu nen halben Jahr überlebt.
    Meiner Meinung nach ist es trotzdem gut, auf möglichst viel umweltverschmutzende Technik zu verzichten, vorallem wenn man wirklich genauso einfach mit stromfreien Hilfsmitteln zum Ziel kommen würde und vielleicht sogar die Gesundheit fördert..zb. öfters mal aufs Fahrrad steigt, anstelle jedes Mal das Auto zu nehmen, oder wirklich mal die Sense fürs Gras kürzen verwenden.. Die Idee mit dem Fahrrad inkl. angeschlossener Generator zur Stromgewinnung finde ich klasse. Das könnte man im Winter als Training anstelle eines normalen Trainingfahrrades umfunktionieren..über die Generatorlast hat man ja auch einen Widerstand der sich erhöhen lässt, wenn man zb. 2 Generatoren anschließt. Super!! Schöne Grüße, Jörg (jp-airbrush ..bei youtube)

  2. Patrick

    Hi,

    zur Teppichreinigung kann ich eine Hundebürste (Zupfbürste) empfehlen! Ist für ein paar Euro in jeder Tierhandlung oder Supermarkt erhältlich. Krümel und Haare lassen sich so problemlos aus normalen Teppichen „saugen“.

  3. Daniela

    Hallo!
    Bin beim Versuch mein Badezimmer plastikfrei zu gestalten und zu nutzen auf den Rasierhobel aufmerksam geworden. Kennt man vielleicht noch von seinem Vater oder Großvater: einfach ein recht robust wirkender Rasier mit einer Rasierklinge (dem Klassiker wohlgemerkt). Obwohl er so aussieht kann man sich nicht wirklich damit schneiden, solange man ihn nicht seitlich bewegt, denn der Klingenschutz geht nur für rauf oder runter. Eine super Alternative, die auch noch billig ist und ohne Strom auskommt. Ich habe gleich einen 100Pack Klingen um 10 Euro gekauft und bin jetzt nach drei Monaten bei Klinge Nr. 3 :D Die werden also ewig halten bei meinem Verbrauch.
    So muss man, zumindest als Frau, nicht auf den Luxus rasierter Beine verzichten ;)

    Liebe Grüße, Daniela

  4. Martha

    Hallo Lisa,
    da ich staubsaugen schon immer als sinnlos empfand, sträubte ich mich seitdem ich einen eigenen Haushalt habe, mir eben solches Gerät zu zulegen. Für Teppiche benutze ich eine sehr grobe Handürste (aus Plastik, habe bisher keine adäquate Alternative gefunden). Funktioniert prima. Wenn ich ehrlich bin, sogar besser als damals bei Mama mit dem Staubsauger, weil ich da schließlich ebenfalls immer die Haare mit der Hand von diesem Endteil abzupfen müsste…

  5. Magdalena Scheicher

    Zum Thema COMPUTER/INTERNET: Ich hab letztens in dem Buch „Das Känguru-Manifest“ die Info aufgeschnappt, dass EINE SUCHANFRAGE ÜBER GOOGLE so viel ENERGIE verbraucht wie das KOCHEN EINER TASSE TEE! Der Autor schmeißt ja gerne mit falschen Informationen herum in dem Buch, also keine Ahnung was da dran ist. Ich würds ja googlen, aber… ;)

    LG

  6. stef

    Generell möchte ich hier mal dazu anregen, einen etwas weitblickenderen Ansatz zu wählen, viele Aussagen hier klingen zwar gut, sind aber überhaupt nicht klimaschonend, denn:

    – Beispielsweise ein Handy-Kurbel-Ladegerät, da stecken viele Bauteile drin, also ein elektrischer Generator, ein bisschen Leistungselektronik vielleicht, Plastik(selbst wenn es Holz wäre) und das Ding wird dann wie oft genutzt, 20 Minuten pro Woche? Um wie viel Energie einzusparen(Quasi null)? Die Herstellung, der Transport, … des Geräts dagegen ist nicht umsonst – es wird also die Energie, die in die Herstellung gesteckt wurde, niemals wieder produzieren – man schadet als dem Klima, und glaubt noch, etwas gutes zu tun.
    Da würde ich es als ökologisch 100 mal sinnvoller betrachten, mein Handy mit (Öko)-Strom aus der Steckdose aufzuladen (Übrigens, echten Ökostrom liefern in Deutschland nur 4 Anbieter: EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom)

    – Ebenso ein Fahrradgenerator, gleiche Argumentation.

    – Kerzen oder Petroleumlampen(!) sind schwer gesundheitsschädlich und auch hier wird etwas verbrannt!

    – Macht es da nicht mehr Sinn, vorerst am Netz zu bleiben, aber zu versuchen, möglichst viel seines Stromverbrauchs selbst abzudecken? In erster Stufe wäre da die Installation von Photovoltaik (oder, je nach Standort, Kleinwind, aber bitte nicht auf dem Dach, auf keinen Fall vertikalachsige Anlagen und niemals ohne vorher eine anständige Windmessung gemacht zu haben).
    Damit hat man allerdings oft den Strom dann, wenn man ihn nicht braucht. Ist nicht unendlich Geld da(und wer hat das schon) muss als versucht werden, zB die Waschmaschine dann zu betreiben, wenn die Sonne scheint.

    Im zweiten Schritt wird eine mehr oder weniger große Batterie (meist: plusminus 1 kWh) angeschafft, die den Strom vom Tag (viel Sonne) in die Nacht (Licht, Laptop, … laufen) speichern kann. Eine Speicherung vom Sommer in den Winter dagegen ist aktuell nicht sinnvoll.

    Wenn es dann noch weitergehen soll, hin zu einer 100%igen Stromunabhängigkeit, gibt es inzwischen tolle Blockheizkraftwerke. Viele verbrennen aktuell Erdgas, was zwar besser als Braunkohlestrom (außerdem: Die Abwärme eines BHKW geht nicht verloren, sondern wird für Warmwasser genutzt), aber trotzdem nicht perfekt ist – wünschenswert wäre da zB ein mit Holzpellets betreibbares Blockheizkraftwerk (Stirling-Motoren dürften da, der Robustheit wegen, das Rennen machen. Vorallem kann man den Stirlingmotor gut auf einen anderen Brennstoff umrüsten, weil er keinen direkten Kontakt zur Verbrennung hat, er nutzt lediglich die Hitzequelle – es ist ihm also egal, ob die Hitze aus Holz oder Gas entsteht).

    Ich bitte euch, immer die ganze Kette zu betrachten – nur kann euer alternativer Lebensstil auch wirklich etwas bewirken.

    1. Michael HartlMichael

      Da hast du schon recht. Was du beschreibst sind sogenannte Rebound-Effekte. Nur find ich noch wichtiger, die dritte Option zu betrachten: Es wird immer nur verglichen, kann ich A durch B ersetzen. Aber ganz oft ist es viel simpler A einfach weg zu lassen. Ich finde, als Beispiel, die Frage unerheblich, ob ich eine Playstation oder Wii mit Ökostrom, Atomstrom oder selbst produziertem Strom betreibe, wenn ich sie einfach gar nicht brauche. Selbes gilt für viele Küchengeräte, etc.

  7. Grit

    Zähneputzen braucht man gar nicht bei einer artgerechten Ernährung. Diese ist bei uns Menschen weltweit allerdings etwas verschieden (zB ernähren sich manche ausschließlich von Fleisch oder Fisch, andere rein vegan). Bei uns Mitteleuropähern ist eine gemüsereiche Kost optimal (die sogenannte Steinzeitdiät). Getreide-, Milchprodukte und viel Obst fördern Karies und sollten daher sparsam gegessen werden.
    Die Kariesbakterien hungern aus, wenn man kohlenhydratreiche Lebensmittel in einer kurzen Zeitspanne des Tages isst. Optimal ist es, wenn man nur zu einer Mahlzeit des Tages Obst, Brot, Mlichprodukte oder anderes mit Kohlenhydraten isst.
    Unser Zahnschmelz wird erst gehärtet, wenn wir über einen längeren Zeitraum nichts essen und trinken (am einfachsten natürlich über Nacht). Eine tägliche Fastenzeit von etwa 16 Stunden wird empfohlen. Zähne mit einem gut gehärteten Zahnschmelz sind gut geschützt gegen Kariesbakterien.
    Säurem im Essen zerstören den Zahnschmelz. Mit Obst also sparsam umgehen.
    Rohes hartes Gemüse reibt an den Zähnen und reinigt sie dadurch. Zudem wird bei dem langen Kauen viel Speichel frei gesetzt, was auch zur Reinigung beiträgt.
    Eine reine Rohkost wird aber auch nicht empfohlen, da unsere Vorfahren seit etwa 500.000 bis 1 Million Jahren Lebensmittel erhitzen (in Blättern eingewickelt in der Asche garen) und unser kleines Gebiss bestätigt, dass unsere durchschnittliche Ernährung ziemlich weich sein sollte.

  8. Oxana Dehner

    Hallo Ihr beide!

    Ich mag Eure Seite sehr und freue mich immer über Eure Neuigkeiten und Artikel.

    Ich habe da ein Bild bei mir gespeichert. Es handelt sich um eine Fahrrad-betriebene Waschmaschine. Gefunden habe ich diese in Spanien, auf dem Grundstück von einer Frau, die sehr naturverbunden lebt. Sie heißt Sibila.

    Nun, ich habe leider diese Waschmaschine nicht in Aktion gesehen. Aber vermute, es könnte vielleicht eine Anregung sein. Das Bild setze ich in Anhang. Lieben Gruß an Euch und
    WEITER SO!!
    :-)

  9. Jan

    Ganz Stromlos halte ich nicht für erstrebenswert – die Petroleumlampen z.b. sind gesundheitsschädlich und auch alles andere als Nachhaltig.
    Da ihr einen aktiven Alltag habt, habt ihr vermutlich wenig Lust auf Home-Trainer-Artige Stromgeneratoren. Daher kann ich euch die Serie „Einfäll statt Abfälle“ empfehlen, die einen ganz guten Überblick über Möglichkeiten zur selbstständig Stromerzeugung geben. Solarkraft erfordert den Kauf von Solarzellen, Windräder kann man sich selber bauen – mit einem Fahrraddynamo für einige wenige LED-Lichter und Handy, mit alten Anlassermotoren kann man bis 4m Durchmesser und 4kW Leistung hochgehen – damit kann man dann schon wieder über elektrische Waschmachinen reden. Wenn man Windkraft und PV ungefähr 70:30 kombiniert, hat man in Deutschland die beste Versorgungssicherheit – im Zweifelsfall die Waschrumpel behalten. Solare Warmwassererzeugung harmoniert wunderbar mit dem Ofen zum Kochen – Ofen für den Winter, Solar im Sommer.

  10. Sebastian

    Hallo,

    Die gesuchte Alternative zum Staubsauger auf Teppich könnte ein Teppichkehrer sein.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass sich Haare um die Walzen wickeln, dann ist man mit Reinigen der Walzen beschäftigt, und Staub geht aus den Teppichen auch nicht raus, da muss dann ein Teppichklopfer her.

    Schöne Gruß,

    Sebastian

  11. wolfgang

    Wegen Strom erzeugen mit einem Fahrrad. Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Waschmaschinenmotor als Generator verwenden. Dazu braucht man dann zusätzlich einen Gleichrichter (4 Dioden, die die Leistung des Motors/Generators gut standhalten) Im Internet unter "Gleichrichter Schaltung" sicher zu finden. und Kondensatoren um die Spannung zu glätten. Event noch einen Spannungsteiler(Ohmsche Widerstände). Aber nicht unbedingt. Kommt auf den Motor/Generator drauf an, welche Spannung man raus bekommt. Dann kann man damit z.B. eine Autobatterie aufladen und daran 12V Geräte betreiben.

    Ein Gestell machen, wo man ein Fahrrad reinstellen kann…

    Man kann dazu ein Fahrrad, oder am besten einen stabilen, schweren Hometrainer umbauen.(Stabil- kann man sich noch mehr austoben) Am besten man verwendet eine Kettenübersetzung. Weil an Riemen etwas Tretenergie verloren geht. Außerdem muß man Ketten nicht unter Spannung halten, so wie Riemen. Was das Gestell und aber auch den Generator in Mitleidenschaft ziehen kann, wenn die Welle vom Generator nicht auch auf der anderen Seite der Welle mechanisch zugentlastet wird.

    Wenn ihr Verbraucher mit 6 Volt habt wäre das einfachste mehrere Dynamos am Fahrrad zu montieren. Aber der Wirkungsgrad/Stromausbeute ist bei Waschmaschinenmotoren wesentlich höher. Kann man, wenn man sportlich ist Werte von 150-300 Watt/h erreichen. So das es sich auch auszahlt einen Akku oder (Autobatterie) auf zu laden. Bei Fahrraddynamos liegen die Werte pro Dynamo geschätzt(nach dem Birnenstromverbrauch) zwischen 1 und 3 Watt/h.

    Aus Waschmaschinenmotoren werden auch gerne Windräder gemacht. (Sind aber gefährlich für Vögel. Sollte man einen Schutz(Gitter) bauen, wegen Köpfungen.)

    Es gibt auch 12 Volt Dynamos. Kosten aber auch ca 100 Euro. Waschmaschinenmotor wäre vielleicht wo kostenlos, oder im Handel für 5-40 Euro zu ergattern.

    Lichtmaschinen von Pkw sind eher nicht so gut wie Waschmaschienenmotoren, da sie mehrere Wicklungen haben.

    Wenn ihr wo teschnisch ansteht und das wirklich machen wollt könnt ihr euch gerne melden.

    1. Kap Horn

      Hej

      Alles schon ausprobiert worden und klar, mit strampeln kann man Strom erzeugen.

      Aaaber, auf 300 Watt schafft das niemand, und 150 gerade mal ein wohtrainierter Profi.

      Wenn Du gut bist, dann rechne mal mit 60 Watt auf Dauer, damit kannst Du gerade mal Deinen Laptop betreiben.

      Kap Horn

  12. Siegfried Meyer

    Hi Lisa,

    tut mir leid, aber jetzt muss ich hier mal widersprechen. Du schreibst: "Rasenmäher: Das Benzin kann man sich sparen indem man die gute alte Sense nutzt oder einen Spindelmäher." Ich habe Flächen zu mähen, wo sowohl "die gute alte Sense" wie auch der Spindelmäher jämmerlich versagen. Es handelt sich um unebenes (durch Ameisenbehausungen hochgetriebene Grasnarben, Maulwurf, Bulten etc.) und recht trockenes Gelände mit "Hartgras". Bei der Sense hättest du mehr mit dengeln und schärfen als mit dem Mähen zu tun und bekommst auch kaum was ab. Und mit dem Spindelmäher auch keine Chance, der fiel mir mehrmals einfach auseinander. Da ich verpflichtet bin, die Flächen (brach liegende Gärten) offen zu halten, muss ich aber gelegentlich mähen. Da mir bei der Motorsense der Faden zu oft abgerissen ist und der Freischneider mich nervt, wenn man wo gegenkommt, habe ich eine ausgeklügelte Mähtechnik mit dem kleinen höhenverstellbaren benzinbetriebenen Rasenmäher entwickelt. Ganz hoch gestellt, mal auf 4 Rädern fahrend, mal auf 2, mal auf einem. Das einzige, was tadellos funktioniert.

    LGS

  13. Kap Horn

    Hej

    Immer prima mit Menchen die ihre eigenen Wege gehen finde ich.

    Manchmal allerdings habe ich den Eindruck dass manche Wege wirklich rueckwärts gegangen werden.

    Die Waschmaschine oder deren nichtvorhandensein ist so ein Schritt in meinen Augen. Diese Maschine war ein riesen Schritt auf dem Weg der Frau zur Selbstbefreiung in dem sie diese zeitraubend und kraftanstrengende Arbeit erleichtert(e).

    Ich habe mitlweile sieben Jahre Erfahrung gesammelt wie es ist zeitweise in einem Haus "off grid" zu sein.

    Das erste das wirklich fehlte in einem Land (Schweden) wo die Winter lang und dunkel sind war LICHT!

    Kerzenschein an einem Abend mag ja romantisch sein, aber auf Dauer ist das armselig. Petroleum lampen stinken und verschlechtern das Wohnklima direkt, also auch keine Lösung fuer mich.

    Also habe ich nach und nach Photovoltaik, Windrad und Batterien angeschafft und mit den LED Lampen ist mir wirklich ein Licht aufgegangen.

    Nachdem der gasgetreibene Kuehlschrank mir zu viel Energie schluckte war ich dann einige Jahre ohne aber das war nicht so prima und recht umständlich und einengend. Jetzt ist ein 12 V Kuehlschrank im Haus und im Sommer tut er bestens seine Dienste (im Winter hier oben wird er eh nicht gebraucht.

    Gute 2000 m2 Wiese immer wieder mit der Sense zu bearbeiten? Nein Danke. Da duerfen knappe 10 Liter Benzin im Jahr gerne fuer herhalten.

    Es gibt neue Energietechnik die das Leben auch weiterhin erleichtern und verbessern.

    Die kann auch sehr einfach gehalten sein wie zB ein Luft-Sonnenkollektor der seit ein paar Monaten am Haus hängt.

    Ëin Warmwasser-Sonnenkollektor liegt zu einem superpreis im Herbstschlussverkauf eingepackt und wartet auf den kommenden Fruehling.

    Und Holz mit der Hand zu sägen…also ohne meine Motorsäge möchte ich im Wald nicht sein, denn auch mit ihr ist es eine Mordsarbeit aus einer Tanne die 20 Meter hoch ist von der Wurzel ab bis hin zum Scheit sein Holz zu machen.

    Und ein Leben ohne Waschmaschine ist genau so eine Plackerei!

    Allerdings, immer so einfach wie möglich ist auch meine Devise.

    Kap Horn

  14. Pingback: Die einarmige Banditin

  15. Mandy

    Wegen Telefon: Moderne Telefone haben ja fast immer einen Netzstecker. Ältere Telefone kommen ohne den aus – die werden über die Telefonbuchse versorgt. Ich glaube, sie verbaruchen aber zumindest weniger, sonst kämen ja moderne Telefon auch ohne Netzstecker aus. Ich weiß nicht, wie es bei ganz alten Telefonen aussieht (mit Wählscheibe z.B.)… Ich glaube,eine Grundspannung brauchen die immer.

  16. Helmut

    Sehr schöner Artikel. Genau solche Hinweise fehlten mir im Film "Die 4. Revolution". In meinem Freundeskreis konnte ich zunehmend die Leute überzeugen energiebewusster umzugehen. Licht aus wenn nicht gebraucht, Müll trennen, Auto aus bei Haltezeit länger 20 Sekunden und und und. Danke für den tollen Artikel, habe wieder etwas gelernt.

  17. Gunnar

    Für die Hausarbeiten zu damaligen Stromlosen Zeiten gibt es ein gutes Buch was ich nur empfehlen kann.

    Es ist von John Seymour und hat den Titel Vergessene Haushaltstechnicken. Von Bügeln, Kochen, Waschen, Einmachen, Heizen… sind sämtliche Haushaltsgeräte und Techniken beschrieben und bebildert. Schaut es euch mal an.

    Natürlich könnte man manche Techniken per Fahrradantrieb noch verbessern ;-)

  18. Angela

    Hallo Zusammen!

    Die Infos hier sind echt klasse!

    So eine Kurbelwaschkugel habe ich noch von meiner Oma! Hundertmal in eine Richtung, dann hundert mal in ie andere Richtung drehen. Zehnmal im Wechsel, hat meine Oma gesagt, dann müsste die Wäsche sauber sein. Sie hatte Die Wäsche danach aber noch dreimal mit klarem kalten Wasser gespült.

  19. Naaba Watinoma

    http://www.thorens-info.de/html/thorens-zeittafel.html

    es gab mal einen federbetriebenen Rasierapparat, für die die nicht unters messer wollen

    Bügeleisen, die mit kohle betrieben werden findest du noch günstig bei ebay, aber darauf achten, daß es echte sind und nicht nur dekoteile. in Afrika ziehen die Bügler mit solchen bügeleisen durch die dörfer und machen auftragsbügeln, ich müßt sogar noch irgendwo ein bild haben.

    http://www.ebay.de/itm/Alte-Hand-Waschmaschine-Waschkugel-Waschtrommel-/320823968763?pt=Haushalt_K%C3%BCche&hash=item4ab29943fb

    handbetriebene waschmaschine, kenn ich noch von ende der 60er jahre, hatte meine tante ganz normal im einsatz für kleinfamilie mit baby (also viel wäsche)

    1. Stef

      Kohlebetriebene Bügeleisen als alternative zu elektrischen halte ich für zu kurz gedacht. Der deutsche Strommix hat inzwischen immerhin 25% erneuerbare Energien, die Kohle, auch Holzkohle, die du in dein Bügeleisen packst, dagegen…

  20. Gast

    Der Unterschied zwischen

    Waschtonne – Kurbelmaschine – Fahrradmaschien

    liegt in erster Linie in der Menge, die du auf einmal waschen kannst und in der größe der Einzelteile, die du waschen kannst.

    Je mehr kleine Teile (Sochen, U-Wäsche, Geschirrtücher) du in der Tonne wäschst, um so schneller und einfacher ist es. Je größer oder dichter die Teile (Bettbezüge, Tischdecken, Jeans!), desto schwieriger wird es und um so weniger Teile kannst du auf einmal waschen.

    Hast du viele große und/oder dicht gewebte Teile, dann ist eine Fahrradmaschine auf dauer sinnvoller als eine Waschtonne.

  21. Gast

    Hallo Lisa,

    neu gibt es die Pfaff 230 nicht mehr, aber ich habe sie schon oft bei ebay gesehen. Aber aufgepasst, die gibt es auch als E-Version also versichere dich, dass der Pedalbetrieb noch voll Funktionsfähig ist.

    Es gibt aber auch noch andere Marken, die vielleicht nicht so bekannt sind und ebenfalls viele Funktionen haben, die bekommst du auch nur noch gebraucht, aber bestimmt günstiger als eine Pfaff.

    Die Kunststofftonne zum Wäsche waschen wir entweder geschüttelt oder die packst sie auf dein Fahrrad und fährst ne Rund über Waldweg oder so. Das Prinzip ist das selbe; durch ungleichmäßige Bewegungen lößt das Wasser Verschmutzungen aus dem Gewebe (so arbeitet auch die Kurbelmaschine). Sicher ist es sinnvoll das Wasser einmal zu tauschen. Beim ersten mal werden die Verschnutzungen gelößt und beim zweiten "Spülgang" werden lose Verschmutzungen, die sich durch den ersten Waschgang auf die Kleidung gelegt haben noch einmal abgespült.

    Den Unsinn mit noch mehr Spülgängen kannst du die sparen, wenn du nicht unmengen Waschmittel und Weichspüler verwendest. Ist euer Wasser kalkhaltig nimm lieber einen Schuss Essig.

  22. Gast

    Zur Tretnähmaschine

    Ich habe hier öfters gelesen, dass eine Tretnähmaschine nur geradeaus und langsam nähen könne.

    Ich habe eine Pfaff 203 und die kann 84 verschiedene Stiche, Sticken, Stopfen und Knöpfe annähen (was ich aber lieber von Hand mache). Wenn man schnell genug tritt ist die auch genau so schnell, wie eine elektrische Maschine. Ich möchte keine "moderne" Maschine haben, mit all den Funktionen, könnt ich mir die wohl auch nicht leisten.

    Zudem kommt meine auch mit dicken Stoffen (Leder, Fahradschläuchen, Tetrapack, Planen usw.) sehr gut zurecht.

    Zur Waschmaschine

    Anstelle eines alten Waschzubers kann ich entweder eine festschließende (Plastik-)Tonne mit Schraubverschluss oder eine Handkurbelwaschmaschine empfehelen.
    http://www.vorratstipps.de/White-Magic-Handkurbel

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Gast!

      Das ist ja interessant! Aber ich nehme an solche Nähmaschinen findet man wenn überhaupst nur noch auf dem Flohmarkt, oder? Echt schade drum…

      Zum Thema Waschmaschine habe ich zwei Fragen:

      1) …und was machst Du dann mit einer Plastiktonne mit Schraubverschluss? Schütteln? Ich steh gerade auf der Leiter :D

      2) Zur Handkurbelwaschmaschine: Weißt Du zufällig, wie lange man da kurbeln muss? "in kürzester Zeit" ist sehr viel Interpretationssache :D Und muss man da das Wasser wechseln? Ich glaube zwar nicht, dass wir sie brauchen, aber es klingt nach einer netten Kompromisslösung für Leute, die nicht ganz von Hand waschen wollen. Andererseits erinnert sie mich sehr an diese Tretwaschmaschinen mit Fahrradpedalen :) Der Unterschied ist wohl das "Hochdrucksystem" ?

      Vielleicht kann mir zweiteres auch Martin beantworten, der sie bereits benutzt?

  23. Martin

    Für die Wäsche benutze ich seit einem Monat eine sogenannte "Wonder Wash" oder "White Magic" Handkurbelwaschmaschine (googeln). Wäscht bis zu 2,2kg Wäsche ohne Anstrengung. Ist geschlossen; da kleckert nichts. Bei einem 2-Personenhaushalt kann ich mir das auch noch gut vorstellen, danach wird es mühsam. Große Sachen (Hundekorb/Bettdecken) gebe ich in die Wäscherei/Waschsalon – passiert ja nicht allzu oft.

    Die Wonder Wash ist sparsamer als Handwäsche/Waschmaschine.

    August 2011: ich erhitze das benötigte Wasser in einer Kelly Kettle 1,7 Liter (googeln) mit allem, was sich so an Brennbarem findet, also klimaneutral.

    September 2011 …: für Licht werde ich schrittweise Petroleumlampen (Aladdin, googeln) anschaffen und mich in der Naturzeit üben. Ich weiß, die Petromax (goo…) ist ein Kompromiss (fossile Brennstoffe), aber im Zusammenhang mit der Naturzeit und dem Naturschlaf ein durchaus gangbarer Weg, wenn man "Off-Grid" leben möchte. Kerzen (Stearin (?!)) sind bekanntermaßen dürftig, was die Lichtausbeute angeht.

    Wie man sieht, geht das alles nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt.

    1. Jan

      Vor Petroleumlampen kann ich nur warnen:
      Die Stinken nicht nur, sondern sind auch wirklich gesundheitsschädlich.
      Strom ist zwar mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber mit Windrädern aus Schrott, gebrauchten Autobatterien und LED-Lampen die ein halbes Menschenleben halten die bessere Wahl.

  24. Heidi

    Toller Blog mit ganz vielen guten Tipps!! Gefällt mir sehr gut :-)

    Um den Haarfön zu ersetzen, nutze ich seit ca. 10 Jahren zum Haaretrocknen ausschließlich Mikrofaserhandtücher. Haare damit 2 Minuten gut durchrubbeln, und sie sind schon ziemlich trocken. Den Rest erledigt die Luft, so dass meine mittellangen Haare nach 20 Min trocken sind. Aber Vorsicht, es gibt offensichtlich sehr unterschiedliche Qualitäten von diesen Handtüchern, und einige taugen gar nicht. Ich hatte meine dazumals von QVC, und die sind prima.

    Die hier verlinkte Küchenmaschine ist ja wohl der Hammer! Etwas einfacher, und doch von der Wirkung ganz toll, ist der Quick-Chef von Tupper. Kurbeln, und die Sahne, Sosse, Dip etc wird geschlagen oder es wird geraspelt. Funktioniert wirklich gut.

    1. Deborah

      Also, ich weiß nicht ob das an meinem Wohnort liegt (Oberbayern 800m NN) aber meine Haare trocken ohne Fön im Winter leider überhaupt gar nicht :/
      Und auch das Trocknen der Wäsche scheint winters (ohne Aufdrehen der Heizung) einfach unmöglich….

  25. Alexandra Hübne

    Energiegewinnung mit dem Fahrrad:

    Es gibt tatsächlich Geräte, die man an den Nabendynamo anschließen kann, wir benutzen so ein Ding um unsere technischen Geräte auf der großen Reise zu laden (GPS, Handy, MP3 player)

    Thema Waschmaschine:

    Auch wieder unsere Reise. Nach mehrjährigen Testphasen tragen wir jetzt auf den Reisen nur noch T Shirts aus Merinowolle. Kratzt nicht, wärmt UND kühlt und, ganz wichtig, anti muff. Die kann man auch tagelang schwitzend auf dem Rad tragen ohne zu riechen wie ein Iltis. Gibt es von der Marke Icebreaker und Ortovox, beide gut, gibt es online bei bergzeit.

    Man braucht dann nicht mehr so viele Klamotten und muss demnach auch nicht so oft waschen. Die haben mittlerweile auch Unterwäsche, Röcke, Radlerhosen, Mützen, Socken usw. und auch schick wie ich finde. Halten tut das Zeug auch wie blöd, nur Motten mögen es auch.

    Ich hab mich auf einer unserer Reisen mal gefragt, was zuerst da war, die vielen Klamotten oder die Waschmaschine, weil wir eben festgestellt haben, dass es einfacher ist mit der Handwäsche wenn man nicht so viel hat. Das gute alte Einweichen ist auch ne gute Sache, spart Arbeit. Schmutzige Sachen haben wir auch schon in Dusch- oder Badewanne eingeweicht und dann "mit Füßen getreten" die waren dann auch gleich mit sauber.

    L. G. Alexandra

  26. Philipp

    @ Rasenmähen:

    Auf fetten Wiesen können sich die seltenen oft gewünschten Pflanzen nicht durchsetzen, jedoch auf mageren Böden.

    Durch die Sense kann man bewusst selektieren, Biomasse von der Wiese wegnehmen, damit sie magerer wird und gewünschte Pflanzen stehen lassen, die genau an der Stelle entstanden, an der sie es auch wollten/konnten. Natürlich ist da viel Achtsamkeit und ein gutes Auge mit botanischer Kenntnis. Mit Geduld entsteht eine wertvolle, magere Wiese, die vor Kräutern,etc nur so strotzt. Da können dann auch zwischen drin sehr gut ergänzende Tiere leben, wenn Wohnmöglichkeit vorhanden zB: Steinhummeln, Bienen, Schneckenfressende Tiere, uvm.

    Kurzgesagt bildet sich mit der Magerwiese und Bäumen die Grundlage für ein weitverzweigtes Ökosystem, dass auch für den Menschen hohen nutzen bereithält, wenn er die Geduld aufbringen kann zu warten, bis sich alles von selber entwickelt. Das sind mindestens ein paar Jahre mühsame arbeit, bis man die ersten Ergebnisse sieht und frohlockt!

    Ein Rasenmäher macht einfach nur alles "Platt" würde ich sagen.

    @ Zahnbürste:

    Auf Lindenholz kauen, bis eine Art Bürste entsteht. Es gehen viele Hölzer die sich gut auffasern lassen. Oder einzelne Stränge als Zahnstocher verwenden. Tipp: Zahnstocher ruhig ankohlen, dadurch verändern sich die Materialeigenschaften und die Asche soll auch gut sein. Man kann Holzstücke/bzw Wurzeln geeigneter konsistenz auch würfeln und ein paar minuten kauen.

    Schon früher verwendete man Baumharz als "Kaugummi" die atherischen Öle darin helfen auch in Maßen.

    Kaltgepresstes Naturöl oder Heilerde kann man oft zwischendurch als Zahnreinigung verwenden.

    Natursalz: Nicht täglich verwenden, kann auch gut mit Asche aus verkohltem Gemüse zB Auberginen vermischt werden.

    Ein Apfel reinigt auch sehr gut. Nach Kohlenhydratkonsum immer gute Mundplfege, da Brot, etc auch Karies fördern kann.

    Es geht nicht nur um Reinigung der Zähne, sondern auch Massage des Zahnfleisches, da Zahnfleischschwund empfindliche Zahnhälse freilegt.

    Bakterien im Mund sind wichtig: Nur die richtigen braucht man , daher nicht immer alle Bakterien töten wollen, sondern für ein gesundes Klima sorgen durch Kräuter, Mundpflege etc. Mineralstoffreiche Ernährung ist auch wichtig: zB Mohn als Kalziumlieferant.

  27. Pingback: Meditatives Geschirrspülen | Experiment Selbstversorgung

  28. eva

    Hallo Lisa,

    nein, der Solarofen ist nicht selbst gebaut. Den machte das Josephinum in Wieselburg. Wir haben ihn natürlich in Ungarn im Einsatz, wo die Sonne noch ein wenig mehr Kraft hat als hier. Aber er geht in Österreich definitiv auch. Am wichtigsten ist eigentlich, dass der Himmel möglichst klar ist, und viel direkte Strahlung auf den Parabolspiegel trifft; weniger, wie warm die Luft ist. So ab April bis September geht er wirklich gut, vorher und nachher haben wir Schwierigkeiten – das hängt aber eher mit hohen Bäumen zusammen, die dann einen weiteren Schatten werfen und uns ein zu kleines Sonnenloch frei lassen ;)

    Liebe Grüße,

    Eva

  29. Helga

    pedalbetriebene waschmaschine hört sich echt gut an; waschrumpeln sind klarerweise nicht gut zur wäsche, was ja auch nicht gerade ökologisch ist. probier das lieber erst mal im sommer, bevor du übereifrig euer wohnzimmer zur waschküche umbaust ;)

    ich find nähmaschinen, die nur gerade nähen schon extrem eingeschränkt, weil gerade das (unvermeidliche) endeln die meiste arbeit macht.

    ich brauch so ein pseudo-rad-strom-tret-ding… aber hab keine lust eins aus dem ausland zu bestellen. einheizen brauchst du beim handwaschen vermutlich nicht, da wird dir schon ganz von selber warm….

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Danke für die vielen Tipps und Anregungen!

      @ Manuel: Wie ist denn der Wohlfühlfaktor bei den LEDs? Haben erst kürzlich den Fehler gemacht und eine übliche Energiesparlampe im grellen Labor-Licht-Style zu kaufen. Grauenhaftes Licht. Bin echt schon verwöhnt von den wohlig-warmen Exemplaren mit gelbem Licht :)

      @ Helga: Nicht schneller als Handnähen? Entweder ich hatte eine gute Tret-Nähmaschine oder du nähst händisch echt schnell :D
      Ja, das mit dem Herumspritzen kann ich mir gut vorstellen… Jetzt ergeben plötzlich die alten Waschküchen Sinn ;) Aber selbst mit einem "Pritschelgeeigneten" Raum stell ich's mir im Winter doof vor, wenn man nicht grad auf 25 Grad heizt, sondern mit ein paar Schichten Pullis schrubbert und dann auch noch nass wird. Mein Favorit ist eh noch immer die Pedalbetriebene Waschmaschine :) Ansonsten kann ich mir die Waschrumpel gut vorstellen. Wobei ich gehört hab, dass sie die Textilien recht schnell aufarbeiten soll…
      Kastanien sind super! Leider hab ich's heuer im Herbst versäumt ihnen einen Artikel zu widmen aber vielleicht mach ich das noch. Lieber zur unpassenden Zeit, als dass ich es dieses Jahr wieder verpasse :)

      @ Björn: Sicher wird das Telefon Strom brauchen. Die Diskussion gab's glaub ich schonmal irgendwo. Ich glaube es ist so gemeint, dass man im Haushalt selbst theoretisch ohne Strom ein Telefon haben könnte (natürlich aber nur mit Telefonanschluss), mit Strom wird es vom jeweiligen AnbieterIn versorgt oder so… Man hätte also keine Stromkosten (wobei die allerdings mit Sicherheit in den Telefonkosten enthalten sind)

      Die Küchenmaschine scheint ja echt genial zu sein. Will ich wissen, was die kostet? ;D

      @eva: Wow, der Solarkocher ist ja riesig. Habt ihr den selbst gebaut? Funktioniert das mit unserer Sonne gut?

  30. Lehmann Paula

    Hallo Ihr Entdecker,

    über Renèe bin ich auf Eure fantastisch geniale Seite gestoßen und finde es intergalaktisch (nicht in Worte zu fassen bzw. zu beschreiben)guuuuuuut!!!!!

    Das ist schon lange mein Traum und der meiner Kinder, so selbstversorgend zu leben, zu wohnen zu arbeiten !!!!

    Leider habe ich bisher noch keine solcher Mitmenschen entdeckt, mit denen ich diesem Ziel näher komme.

    Euch , weiter so!!!!

    eine schönes Ankommen in 2011 und entwickeln und Werden.

    In diesem Sinne winterlichen Gruss

    Paula Lehmann

    Friedrich-Ebert-str. 32

    79183 Waldkirch- Kollnau

  31. Remi Theinert

    Hallo,

    hier gibts einen Fahrrad-Laderegler:

    * http://www.pro-umwelt.de/fahrrad-laderegler-usb-m

    Muskelkraft (Kurbelenergie) :

    * http://www.heise.de/tp/r4/artikel/9/9483/1.html

    Kurbelladegerät fürs Handy :

    * http://www.solarcosa.de/Handyladegeraet/EverTalk-

    Hometrainer um 12 V Batterie zu laden, Kurbelgenerator & div. Kurbelgeräte :

    * http://www.maurelma.ch/shop/index.php?list=WG100

    Freundliche Grüsse

    remi theinert

  32. eva

    Bin gerade erst in die Energierevolution eingestiegen und habe daher den Teil übers Kochen versäumt. Wir nehmen dafür im Sommer den Solarofen. 0 Energie auch kein Holz muss verbrannt werden und eignet sich super für stundenlanges Einkochen von Chutney und Povidl: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=1679562065… Am Bild: Ringlotten, die sich auch zu einer Art Povidl einkochen lassen (Ringlottl). Dauert 6 – 7 Stunden und es tut gut, dafür kein Holz verbrauchen zu müssen.

    Liebe Grüße,

    Eva

    1. Meike

      Hey und Hallo. So ein Festnetztelefon, das Helga meint, hatten wir auch früher. Es war so ein einfaches Post- Standart- Modell, bei dem die Tasten mit zwei Led’s (?) beleuchtet waren. Die Tasten waren im Hörer integriert. Wenn der Strom mal ausfiel, wurde die Tastatur trotzdem beleuchtet, über Kriechstrom aus der Telefonleitung. Ein externe Stromversorgung war nicht nötig, Telefonieren konnte man bei Stromausfall auch! Liebe Grùße!

      1. Christoph

        Jedes Elektrogerät „verbraucht“ Strom („verbraucht“ wird er eh nicht, es wird nur elektrische in andere Energieformen umgewandelt). Das Telekommunikationsunternehmen schickt die Energie mit über die Infrastruktur bis ans Endgerät. Wenn beim TK-Anbieter der Strom ausfällt, ist auch das Telefon tot. Mit Kriechstrom hat das alles auch nichts zu tun, vielmehr haben sich ne Menge schlauer Leute ein Kommunikationsmittel ausgedacht, das sehr sicher und über weite Entfernungen über zwei dünne Drähte beim Endkunden funktioniert.

  33. Helga

    hi,

    festnetztelefon verbraucht gar keinen strom.

    meine grosseltern hatten einen stromlosen staubsauger für teppiche, gibts sicher noch irgendwo.

    ist auch nicht anstrengend, saugt aber nicht sondern man muss drüberrollen.

    stromlose nähmaschinen nähen leider nur gerade und sind nicht viel schneller als handnähen…

    die kritk an energiesparlampen die grad die medienrunde dreht regt mich sehr auf – wir würden in europa dutzende kraftwerke einsparen können, wenn niemand mehr glühbirnen verwenden würde! und das bisschen quecksilber kann mir niemand als schlimmstes gift verkaufen! ich nutze seit über 15 jahren nur noch energiesparlampen und bisher ist keine einzige kaputt geworden, ausser zwei die ich zerbrochen habe – und ich lebe immer noch. ohne quecksilbervergiftung.

    michael – zum schönheitszwang kann ich susie orbach empfehlen (ich las gerade "bodies. schlachtfelder der schönheit").

    falls jemand diese pseudoräder zum energieproduzieren in österreich findet würde ich mich sehr freuen, ich habs nur in deutschland gefunden, wollte aber so ein ding nicht aus dem ausland bestellen, sondern vorher mal ausprobieren.

    ich hatte mal eine handbetriebene kleine waschmaschine, mit der man stromlos waschen kann, habe aber nach wenigen versuchen darauf verzichtet, sorry das ist hochleistungssport. als ich in jungen jahren mal omas waschrumpel am dachboden ausprobieren wollte hat sie sich halb tod gelacht – meine oma war der wohl sparsamste mensch der welt. zu bedenken ist auch, dass man das drinnen fast nicht machen kann weil es extrem viel herumspritzt. viel spass im winter…

    wenn man das warmwasser das man verbraucht einrechnet, ist die frage ob eine waschmaschine nicht weniger energie verbraucht – sofern man das wasser mit strom oder gas heizen muss. der wasserbedarf steigt aber dabei auf jeden fall und der von waschmittel auch. aber da könnte man auf kastanien umsteigen.

  34. Manuel

    Nette Gedanken :)

    Zum Licht: LEDs haben sich inzwischen so weit entwickelt, dass man damit einen Raum ausreichend und sparsam ausleuchten kann. Sie sind sowohl in der Herstellung, als auch im Stromverbrauch umweltfreundlicher als Leuchtstofflampen und vor allem Glühlampen.

    Auch können hochwertige Fabrikate sicherlich um die 50.000h lang leuchten, somit hat man nur einmal hohe Investitionskosten, die sich aber mit der Zeit fast neutralisieren.

    Ich werde mir für meine Raumbeleuchtung keine Leuchtstofflampen mehr kaufen, sondern LEDs (sobald die alten Leuchtmittel mal kaputt sind… Vielleicht verschenke ich sie auch einfach?)

    1. Andreas Koch

      Also gänzlich auf Strom verzichten möchte ich nicht´, aber es ist schon schwer reduziert :-) Zum Thema Computer:
      ein Raspberry Pi verbraucht so viel Strom wie n Handy und kann per Akku betrieben werden der vorher über Solar aufgeladen wurde :-)
      Musik, Film, Internet, alles ist möglich :-)
      In mein Haus kommen auch nur LED-Lampen die vorzugsweise Solarbetrieben sind. Das Ziel ist, durch Sonne/Wind mehr Energie zu Produzieren als ich verbrauche :-) Derzeit nutze ich viele elektrische Geräte wie Stichsäge und Akkuschrauber, da es die Arbeit am Haus und Hof enorm erleichtert, aber ich schätze das traditionelle Handwerk sehr und möchte möglichst viel Werkzeug ansammeln was durch Muskelkraft betrieben wird :-) Wie hier, Stichwort Nähmaschine :-)
      Bügeleisen finde ich gut. Die alten, mit Kohlen gefüllten Eisendinger :-)
      Wenn ohnehin geheizt/gekocht wird (mit Holz) kann man die Energie auch nutzen um das Eisen zu erhitzen und los zu bügeln :-)
      Grüße und so
      Andreas

    2. Bianca

      Zu den LED’s sei gesagt, dass sie ein sehr unnaürliches Lichtspektrum haben. Genau wie die Energiesparlampen…..daher wirken sich beide Varianten ungünstig auf den menschlichen Organismus aus und können bei empfindlichen Menschen zu allerhand Problemen führen. Man kann es in Etwa mit mit den Vitaminen vergleichen…Während alle Vitamine im Verbund gesund sind, sind einzelnd isolierte Komponenten auf Dauer eher schädlich. Die Glühbirne kommt dem natürlichen Licht am nächsten, daher bin ich wieder komplett auf Glühbirnen umgestiegen und schaue halt, dass ich sie nicht unnötig brennen lasse.

  35. Michael HartlMichael Hartl

    Du schreibst beim "elektrischen Rasierer", dass man auf das Rasieren generell verzichten kann, "solange man sich nicht unwohl fühlt". Da gebe ich Dir recht – nicht zuletzt, weil ich ja auch aufgehört habe, mir meine Glatze regelmäßig zu rasieren.

    Ich finde es sehr nachdenkenswert, warum sich überhaupt so viele Menschen unwohl fühlen mit Vier-Tage-Bart oder unrasierten Beinen. Von welchem Schönheitsideal werden die Leute da in ein Schema gepresst?

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