Ein Haushaltsbuch misst unseren Verbrauch

Michael Hartl
Von Michael Hartl
20. Februar 2010

Da wir unseren Traum nicht überstürzt in Angriff nehmen, sondern uns Schritt für Schritt annähren wollen, haben wir Zeit. Zum Beispiel, um ein sehr detailliertes Haushaltsbuch zu führen. Da tragen wir alles ein, was wir verbrauchen.

So finden wir mit der Zeit heraus, von was wir eigentlich wie viel brauchen. Denn ich könnte vom Gefühl her nicht sagen, wie viel Hafer ich zum Beispiel pro Jahr esse. Ich weiß jetzt z.B. schon, dass ich zumindest in den letzten vier Wochen drei Kilo Hafer verbraucht habe. Aber ob das im Jahresschnitt so bleibt?

Wenn wir in zwei, drei Jahren unseren Verbrauch dann ziemlich genau kennen, können wir recht genau berechnen, von was wir wie viel anbauen müssen, wieviel Fläche wir dazu brauchen, welche Lagerkapazität und so weiter. Und wir wissen dann auch schon wieder in einem Bereich genauer, wie viel Geld wir weiterhin brauchen werden, denn bestimmte Hygieneartikel wie Zahnpasta sind vielleicht nicht so einfach selbst herzustellen. Oder wir wissen das Rezept noch nicht… ;)

Aufbauend auf dem Durchschnittsverbrauch der Bevölkerung ist ein Abschätzen unseres Verbrauchs eher schwer möglich, denn durch was ersetze ich rechnerisch die 60 Kilogramm Fleisch, die eine Person durchschnittlich isst? Und durch was die Milch- oder Eierprodukte? Außerdem sind wir ja auch keine Durchschnittspersonen…

Hat von Euch schon einmal wer ein detailliertes Haushaltsbuch geführt? Was verbraucht ihr so pro Jahr an Lebensmitteln oder Hygieneartikeln?

Liebe Grüße,

Michael

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31 Gedanken über “Ein Haushaltsbuch misst unseren Verbrauch

  1. Dani

    Hm, so ein Haushaltsbuch habe ich noch nie geführt, aber das hört sich sehr sehr interessant an. Ich habe bisher immer nur aufgeschrieben, was ich eingekauft habe (Ja, ich bin noch gaaaaaaaanz am Anfang der Selbstversorgung – nämlich bei der Idee und ersten Planung^^)
    Die Idee hört sich aber interessant an! Vielleicht werde ich das ab Januar mal anfangen.

    Liebe Grüße,
    Dani

  2. Ludger Stövesand

    Hallo !

    Oha, so ein Haushaltsbuch müssten wir, glaube ich, auch mal führen – aber das gäbe wohl ein fürchterliches Chaos.
    Denn meine Lebensgefährtin lebt und ernährt sich “ recht normal “ und ich bin was das Essen angeht, Anhänger der Paleo-Ernährung ( grob umschrieben: nur natürliche Lebensmittel, keine Getreideprodukte ).
    Zudem esse ich zum Beispiel auch fast kein Salz.
    Man müßte sich wirklich mal die Arbeit machen und zwei Haushaltsbücher führen, könnte interessant sein !

    Gruß, Ludger

  3. monya

    Danke für den Beitrag. :-)

    Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse, was den Verbrauch Eures 2-Personen-Haushaltes angeht?
    Falls ja, wollt ihr es für Euch behalten oder es veröffentlichen.

    Versteht mich richtig, ich bin nur neugierig, aber ich MUSS es nicht um alles in der Welt wissen. ;-)
    Führe nur seit Februar Buch über unsere Ausgaben, einfach, weil ich wissen wollte, wo wir stehen …. also wieviel wofür weggeht … ist spannend … und kann ich jedem empfehlen, der sich um seine Finanzen kümmern will.

    ABER: Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man nicht zum Knauserhannes wird … und das kann bei einseitiger Sichtweise ganz leicht passieren … Für mich ist wichtige, dass alles unverbissen abläuft …

    Zum Thema Zahnpasta … ich habe auch noch keine gute Selbstherstellerlösung gefunden … drum nutze ich die Ajona.
    Ist ohne Fluroid und solche Sachen und man braucht toooootal wenig … ca. ein Stecknadelkopf pro Putzvorgang …
    Die Tube kostet 1,65EUR und reicht wirklich eeewig…gefühlt ;-)
    Sie schmeckt herrlich frisch Minzig und tut was sie soll … Bin superzufrieden.

    Thema Seife: Bei uns gibt’s auch seit Anfang des Jahres nur noch Seife zum Duschen und für die Haare … Aber weniger aus Kostengründen, als aus dem Gedanken heraus, dass so viel Chemie auf der Haut nicht gut sein kann. Zumal über die Haut ja alles Mögliche aufgenommen wird, also auch das Chemiezeug.

    Habe kürzlich zum ersten Mal reine Olivenölseife gemacht, die jetzt noch trocknen muss. :-)
    Ich glaube, die ist ganz gut geworden …

    Werde mich am Wochenende mal an Flüssigseife versuchen … Angeblich soll man für 3l Flüssigseife gerade einmal 150g Seife benötigen … wenn dem so ist, dann ist es wiiiiiirklich sparsam … so könnte ich dann auch aus der Shampooseife flüssiges Shampoo machen… theoretisch … na ich werds ausprobieren. :-)
    (toller Nebeneffekt: eventuelle Seifenreste können aufgebraucht werden….)

    Danke nochmal für den Post … immer wieder gut erinnert zu werden. :-)

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Liebe Monya,

      wir haben das recht bald aufgehört, weil kurz darauf kamen laufend Wwoofer*innen und dann hätte sich das ganze recht verkompliziert.

      Wenn das mit der Flüssigseife hinhaut, schreib gerne nen Artikel drüber und gib uns Bescheid. Wenns auf Deinem Blog nicht passt – schreib hier nen Gastartikel dazu! :)

      Alles Liebe,

      Michael

      1. Monya

        Hallo Michael,

        das ist ja süß von Dir! Danke. :-)

        Ich hab keine Ahnung, wann ich es zeitlich eingebaut bekomme einen Artikel zu schreiben.

        So viel aber schon jetzt und hier:

        ES HAAAAAT GEKLAAAAAAAPPT! :-)

        Ziemlich gut sogar! Nice …

        …mit 25g geraspelte Seifenreste hab ich nen halben Liter Flüssigseife hinbekommen.
        Einfach klasse … Mach ich jetzt öfter … naja, also halt immer wenn sie leer ist … was ja so schnell auch nicht geht… aber Du weißt schon! :-)

        Aber bald detaillierter … als Artikel. Gebe Dir/Euch Bescheid wenn ich ihn habe.

        Lieben Gruß
        Monya

        1. Meike

          Hallo, Monya!
          Löst Du die Seifenraspel einfach in Wasser auf? Oder gibst Du noch etwas hinzu? Tolle Idee! Ich habe gerade wieder einen Seifenspender unten im Schrank wiedergefunden, den ich ewig nicht benutzt hatte, weil ich versuche Plastikmüll zu vermeiden und Flüssigseife gibt es nur in Tüten, oder Plastikspendern. Stück Seifen gibt es in Pappe/Pappbanderolen, Da bleibt oft ein Mini- Schnipsel übrig, der einem immer „abflutscht“ Den könnte man denn ja „verflüssigen“. Liebe Grüße

          1. Isa

            Hallo liebe meike,

            sorry, war jetzt ewig nich hier und kam leider auch noch nicht dazu ein ordentliches rezept zu schreiben.

            Ich habe einfach das wasser erhitzt und dann die seifenraspeln darin aufgelöst.

            Es war eine ganz wässrige flüssigkeit.

            Dann stehen lassen, bis zum nächsten tag. Also so ca. 12 std.

            Das ganze war dann komplett schnittfest … Hatte in videos gesehen, dass sie dort wie die irren mit dem löffel gerührt haben um das dann wieder flüssig aber nicht wässrig zu kriegen.

            Mir war das zu viel aufwand also hab ich die masse in den mixer gegeben und kurz durchgemixt und ein paar tropfen lavendelöl dazu gegeben.

            Jetzt war es schaumig wie sonstwas. Habs dann in ein 1,5l glas gegeben und nochmal stehen lassen. Am nächsten tag war es perfekt …
            Außer daß 15tropfen lavendelöl viiiiiel zu viel sind …

  4. Vroni

    Hallo ihr Lieben,
    als angehende Gemüsegärtnerin habe ich erst gestern in der Schule Statistiken des Zentralverbandes Gartenbau e.V. zum Thema Gemüsebau gezeigt bekommen, die den Durchschnittsverbrauch von Gemüse im Jahr pro Kopf auf 92,5kg schätzt .
    Bei Vegetariern/Veganern ist das zwar vermutl. sicher mehr aber ich denke der Wert verschafft zumindest mal einen Überblick.
    Liebe Grüße
    Vroni

  5. Manuela

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe mir lange gedanken über den nutzen von Zahnpasta gemacht. Da ich sehr regelmäßig zum Zahnarzt gehe, zwecks nachschauen, dachte ich ich probiere es gänzlich ohne Zahnpasta. Das Ergebniss ist, dass ich seit Jahren meine Zähne nur mit Bürste und Zahnseide reinige und mein Zahnarzt bisher keinen Unterschied finden konnte…..weder Zahnstein noch Löcher. Ich denke die einzigste gesunde Zahnpflege ist auch gesunde Ernährung.

    Liebe Grüsse

    Manuela

  6. Akasha

    Wir haben nur 3 Produkte zu Hause: Pflanzenkernseife, Apfelessig (Eigenherstellung)und Rügener Heilkreide. Heilkreide zum Zähneputzen, für Gesichts-und Körpermasken, Badezusatz und so (gibt da unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten, für uns wars anfangs aber eigentlich nur als Zahnpasta-Ersatz gedacht). Pflanzenkernseife zur täglichen Hygiene und zum Wäschewaschen. Den Essig zum Haarespülen (unerlässlich, wenn man die Haare mit Seife wäscht)und als "Weichspüler".

    Unser Geschirr seifen wir mit einer Soda-Lösung ein und spülen es hinterher gut ab. Wir putzen auch das ganze Haus mit einer schwachen Sodalösung.

  7. Luise

    Hallo Martin!

    Danke für den Tipp! Wir putzen mit Backnatron/Salbeipulver/Salbeiasche die Zähne und finden das super. Die Asche macht die Zähne beim Putzen ausserdem lustig schwarz – geht dann aber beim Ausspülen wieder weg. ;)

    Kannst du mir mal ein Rezept für Haarwaschseife geben? Ich mache auch selbst Seife, aber habe mich noch nie an Haarwascheseife getraut, weil ich beim Gebrauch von "Bronner's Soap" immer so trockene/struppige oder superfettige (??) Haare bekommen habe.

    Viele Grüße,

    Luise

  8. Martin

    Hi,

    zum Thema Zähneputzen:

    Zunächst möchte ich DRINGEND auf die Problematik von Fluorid in Zahnpasta aufmerksam machen. Fluor (mittlerweile auch in manchmal dem Salz zugemischt) ist höchst krebserregend. Googlen bringt hier (auch bei den sogenannten Massenmedien) sehr interessante Beiträge. Kurztipp für alle, die dennoch Zahnpasta verwenden wollen: Sensodyne Classic (!) enthält zumindest laut aufgeführten Inhaltsstoffen kein Fluor.

    Ich selbst putze seit etwas mehr als einem Jahr meine Zähne nur mit Salz (Meersalz, welches eher grob ist). Gut, ich muss zugeben, dass ich "von Haus aus" ein sehr gesundes Gebiss habe, die meisten, die ich kenne, haben mehr Probleme mit ihren Zähnen und oder ihrem Zahnfleisch als ich. Aber: Ich kann (außer einem etwas stärkeren Zahnfleischbluten) keine negativen Folgen feststellen. Übrigens, vor der Schleifwirkung sollte man keine Angst haben, Salz ist wasser- also Speichellöslich, die Kanten runden (bis aufs Kristallgitter) sehr schnell ab, und: meines Wissens hat JEDE Zahnpasta in irgend einer Form Silikate, also Schleif- bzw. Poliermittel!

    Wer den Geschmack nicht mag, nimmt ein halbes Glas Wasser und setzt dem einen Tropfen Pfefferminzöl o.ä. zu. Dort wird die Zahnbürste zuerst eingetaucht, bevor sie in das Salz gestippt wird. Fertig. Von Seifen würde ich mangels Bedarf getrost die Finger lassen.

    Apropos Seifen: Seit mehr als einem Jahr verwenden wir in unserem Haushalt zur Körperpflege (inkl. Haare) ausschließlich selbstgemachte Seifen. Die Herstellung ist super-easy, allerdings benötigt man Natron; wir verwenden darüber hinaus auch ausschließlich pflanzliche Öle. Beides müssen wir kaufen. Dennoch ist dies auch preislich mindestens konkurenzfähig.

    LG

    Martin

    1. Margit Seck

      Hallo Martin, verwendest du zum Seifenmachen Backnatron? Kannst du mir das Rezept zumailen? Wäre echt super. Ich lebe in Thailand und komme an Ätznatron nicht ran, aber Backnatron kann ich kaufen.
      Jetzt noch ein Rezept für mein Zahnputzpulver:
      7 Teile gemahlener Ingwer
      1 Teil Eichenrinde (hab ich mir aus D mitbringen lassen, gibs im Internet zu bestellen)
      1 Teil gemahlene Pfefferminze
      1 Teil Soda (bei empfindlichem Zahnfleisch reduzieren oder weglassen)
      ist geschmacklich sehr gut und reinigt auch klasse.
      Gruß aus dem z.Zt. regnerischen Thailand
      Margit

  9. Andreas

    Die Idee ist richtig gut und ich bin gerade am überlegen wie sich das am besten umsetzen lässt. Bei uns kommen bei einer sechsköpfigen Familie so einige Mengen zusammen ;)

    Das Gartenbuch dient dazu die Daten zu erfassen, was gepflanzt und geerntet wurde? Um auszuwerten was bei wieviel Pflanzen in etwa rumkommt richtig.

    Hier lässt sich sicherlich auch eine Art webbasierte Datenbank basteln *grübel*

    LG Andreas

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Andreas, wir tragen einfach nach jedem Einkauf alles in die Tabelle ein. Also welches Nahrungsmittel + Gewicht.

      Den Zweck des Gartenbuches haben wir uns auch so überlegt, ja. Mit diesen Daten kann man dann zum einen die von Dir vorgeschlagene Auswertung machen, zum Anderen auch lernen, wenn es eine schlechte Ernte wird (oder eine besonders gute), dann kann man nachsehen, was man in dem Jahr gemacht hat. Heißt auch Dinge wie Humus-Gabe, lange Trocken- oder Regenzeiten, usw. sollten notiert werden.

  10. Luise

    Hallo!

    Toller Blog, da werde ich sicher öfter mal vorbeischauen, denn längerfristig ist unser Ziel dasselbe – Selbstversorgung so weit es geht, nachhaltiges Leben, Permakultur, Gemeinschaft. Allerdings sehen wir uns vom Budget her "gezwungen", unsere neue Heimat in europäischen Ausland zu sehen (in Deutschland könnten wir uns nur ein Haus mit genug Land durch Abhängigkeit von einer Bank leisten und das wollen wir nicht).

    Zurück zum Thema: Ich habe vor zwei Jahren fast ein Jahr lang alle (finanziellen) Ausgaben in einem Programm notiert, aber leider nie herausgefunden, wie ich das am Ende als Liste zusammenstellen kann. Dort konnte man die Sachen als bestimmte Kategorien ablegen, was ich sehrf praktisch fand.

    Ich habe euren Post hier mal als Anreiz genommen, um damit nochmal anzufangen (und zwar alles aufschreiben, nicht nur Finanzielles), denn man verliert mit der Zeit schon das Gefühl für denn Verbrauch wieder und durch unseren Sohn hat sich auch einiges geändert.

    Was ich übrigens sehr empfehlen kann (und was meinem US-Amerikanischen Mann von klein auf gelehrt wurde) ist, bestimmte Dinge in Mengen zu kaufen. Trockene Nahrungsmittel (Getreide, Reis, Bohnen, Zucker) und ähnlich Haltbares (Erdnussbutter, Honig, Öl,…) sind als Großgebinde meist günstiger (gerade Bio!), man spart Fahrten zum Laden, Verpackung, kann mit Freunden und Verwandten tauschen und braucht sich wegen Preisschwankungen oder Notsituationen keine Sorgen zu machen. Wenn wir auch noch ein milchgebendes und eierlegendes Tier hätten müssten wir wegen Nahrungsmitteln wohl gar nicht mehr in den Laden. :)

    Viel Erfolg noch weiterhin mit der Selbstversorgung!!

    Luise

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Liebe Luise,

      danke für Deine Erfolgswünsche und für Deine Worte. Ja, in Großpackungen / Gebinden zu kaufen ist auf jeden Fall clever! Das Beste wäre natürlich die Dinge, die man selbst nicht anbaut regional von Höfen aus der Umgebung zu holen. Aber das schaffen wir auch noch nicht. ;)

  11. Annett

    Hej Ihr 2, schreibt doch bitte mal genau, wie Ihr alles notiert. Also irgendein System oder willkürlich?Genaue Mengenangaben?

    Möchte unbedingt auch so ein Buch führen und bin noch etwas unsicher wie ich es genau dokumentieren möchte.

    lg Annett

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Also wir schreiben genaue Mengen auf. Von welchem Obst, von welchem Gemüse essen wir in welchem Monat welche Menge. Da wir nichts essbares wegwerfen kann das Gewicht immer direkt nach der Ernte / Einkauf gewogen und eingetragen werden.

      In Kombination mit dem Gartenbuch, das wir auch führen, können wir dann Jahr für Jahr genauer vorausplanen. Denn dann wissen wir, wie viele Saatkörnchen wir setzen müssen, damit die Menge an Pflanzen rauskommt, die etwas mehr als die Menge an Lebensmitteln produzieren, die wir brauchen.

      Das ist zumindest die Idee… ;)

  12. Annett

    Hallo ihr 2, das mit dem Haushaltsbuch finde ich eine super Idee. Man kennt ja sonst "Haushaltsbücher" nur beim Einkauf wg. Preis im Supermarkt.

    Aber mal aufschreiben (ohne Preis) was man einfach ständig ißt – das muß ich unbedingt ausprobieren (auch wenn ich das meiste sicherlich nicht selbst herstellen kann) aber wie Du schreibst, ein guter Überblick !

    Was essen wir ständig?- was kann ich ersetzen?, was selbst anbauen?!

    lg Annett, klasse idee

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Genau um diese Fragen, die Du am Ende stellst, geht es uns! Und wir sind auch schon so gespannt, was dabei rauskommt. Vielleicht machen wir nächsten Monat mal ne erste Zwischenauswertung – dann haben wir ja bereits von drei Monaten die Daten…

      :)

  13. Monika Roither

    Es gibt auch die Ansicht, dass Zähneputzen mit einfachster, natürlicher Seife (also ohne Glycerin, Sodium Lauryl Sulfat, Sodium Laureth Sulfat, Bleichmittel, Silikate, "Sand" (bzw. die diversen Schleifkörper), Süßstoffe, Parfüm etc) total ausreicht. Dadurch entsteht auch kein Film überm Zahn und der Zahn kann sich selbst reparieren. :)
    Ich hab das mal eine Zeit lang ausprobiert – ist SEHR gewöhnungsbedürftig (Zunge evakuieren xD) aber hat meinen Zähnen nicht geschadet, nein, sie wurden immer schön sauber.
    Achja – und Salbei kauen macht die Zähne dann auch schön weiß… :)

    Na gut, aber richtig unabhängig wird man dadurch auch nicht, weil man ja die Seife kaufen muss, aber immerhin fällt weit weniger Verpackungsmüll an und es ist sehr sparsam.

  14. karin kögler

    wenn ich einen kleinen ansatz liefern darf:

    natron + meersalz (evtl. + olivenöl bzw div. äth. öle) = zahnpasta.

    angeblich geht auch nur salz (natürlich fein gerieben)

    es gibt meines "wissens" auch div. holz und straucharten, die ausfasern und für die zahnpflege geeignet sind, aber das hab ich noch nicht recherchiert.

    1. Lisa P.

      Danke Karin für die Tipps! Mit Salz Zähne zu putzen hab ich schon mal probiert.. gewöhnungsbedürftig aber nicht sonderlich schlimm! Ich bin mir eben nur noch nicht sicher wie gut es für die Zähne ist, mit sowas körnigem zu polieren? Von den Hölzern hab ich auch gehört. Miswak heißen die… interessant fände ich ob es ähnlich gleichwertige Hölzer gibt, die auch bei uns wachsen… das spannende an den Miswak ist halt, dass sie auch antiseptisch wirken (und noch ein paar tolle Inhaltsstoffe haben). Vielleicht ist jemand beim recherchieren erfolgreicher als ich? :/

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