Die nächsten Schritte dieses Web-Projektes

Hilf uns eine Entscheidung zu treffen, wie es weitergeht.

Michael Hartl
Von Michael Hartl
4. August 2013

Gestern haben wir ja unterhalb aller Buchvorstellungen auf diesem Blog bezahlte Links zu einem Online-Buchhändler gesetzt. Heute früh haben wir sie wieder entfernt – beziehungsweise im Moment lediglich ausgeblendet, womit sie aber nicht mehr zu sehen sind. Der Hintergrund dieses „hin und her“ sind vereinzelte Reaktionen von Leser*innen oder Facebook-Kommentierenden, die diese Verlinkungen kritisiert haben. Nun laden wir alle Interessierten ein, uns mit konstruktiven Vorschlägen, Ideen und vielleicht auch konkreter Mithilfe zu helfen, die nächsten Schritte für das Web-Projekt zu entscheiden.

Was ich lernen durfte

Gestern Abend und in der Nacht auf heute hab ich viele Kommentare gelesen und auf viele geantwortet. Manche hier auf der Website, manche auf Facebook, manche per Mail. Ich hab über vieles nachgedacht, was da geschrieben wurde. Und ich glaube, ich habe zwei Dinge gelernt:

  1. Eine rational geleitete Kapitalismuskritik kann nicht einfach so in wenigen Sätzen erklärt werden. Dies besonders schwer in einer Gesellschaft, in der auch viele Organisationen und auch linke oder alternative Strömungen die Menschen mit einer emotional geleiteten Kapitalismuskritik prägen. Das Ergebnis ist meist eine verkürzte Kapitalismuskritik, die leider nicht viel bringt. Diese nun zu erklären würde den Rahmen aber sprengen. Darum werde ich nicht weiter auf das Thema eingehen, ob Amazon viel böser und gieriger ist als andere Buchhändler*innen oder als der Buchladen ums Eck oder der und die Buchkäufer*in. Ich werde die geäußerten Befindlichkeiten aber auch nicht ignorieren. (Für alle, die sich mit der Kritik an der verkürzten Kapitalismuskritik auseinandersetzen wollen gibt es lesenswerte Texte dazu hier und hier – bzw. etwas längere Texte hier und hier.)
  2. Viel wichtiger: Diese Website, die als kleiner Blog gestartet hat, der einfach Lisa und mir gehört hat und auf dem wir tun und lassen konnten was wir wollten, hat sich für einige interessierte Leser*innen von einem „Online-Tagebuch“ zu einem Spiegelbild unseres Selbstversorgungs-Versuchs entwickelt. Oder mehr noch: Zu einem Spiegelbild unserer Personen. Und daher ist es einigen Leuten sehr wichtig, dass diese Website in allen Punkten dem entspricht, was wir leben, beziehungsweise was wir anstreben.

Und darum kann ich sehr gut nachvollziehen, dass manche verstört waren über die Amazon-Links, auch wenn ich diese verkürzte Kritik in keinster Weise teile. Aber dieses Thema ist für mich nun abgeschlossen, weil hier nicht der richtige Rahmen dafür ist. Lasst uns lieber gemeinsam die zwei Punkte ansehen, die momentan konstruktiv besprochen gehören.

Denn vielleicht waren wir ja dumm uns da selbst den Kopf ewig zu zerbrechen, wenn hier so viele Menschen mit Ideen mitlesen die uns auf Dinge bringen, an die wir vielleicht noch gar nicht gedacht hätten. :)

Die Finanzierung dieses Web-Projektes

Ein reales Faktum ist, dass wir eine gewisse Finanzierung des Web-Projektes auf die Beine stellen müssen. Es ist in den letzten Monaten so rapide angewachsen, dass es vom Zeitaufwand her ein Halbtagsjob geworden ist (den wir uns zum Glück zu zweit teilen). Auch gibt es einfach reale Kosten für Server und Domains. Lisa hat das gerade sehr ausführlich niedergeschrieben. Wer also bei meinen kurzen Sätzen nun schon denkt „Die wollen sich also statt sich selbst zu versorgen lieber übers Internet Geld schenken lassen“, hats noch nicht verstanden und sollte zunächst mal Lisas Artikel „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe“ lesen.

Screenshot von Werbung, Affiliate-Links und einem Flattr-Button auf diesem Blog

So schaut er aus, der Stein des Anstoßes: Ein Kasten unterhalb einer Buchpräsentation mit Affiliate-Links zu Amazon. (Daneben ein Werbebanner, darunter ein Flattr-Button )

Welche Formen der Finanzierung kennen wir und was denken wir darüber?

  • Bannerwerbung. Sehr klassisch und irgendwie ein schwieriges Unterfangen. Finde mal Werbende, zu denen Du auch stehen kannst. Und dann setzen immer mehr Menschen Ad-Blocker ein…
  • Affiliate-Marketing. Also Links auf Websites, die Produkte verkaufen (wie die Amazon-Links) und eine Provision (meist in Cent-Höhe), die man bei getätigtem Kauf erhält. Lassen sich ohne Störung des Aussehens der Seite einbinden, werden nur von den Menschen genutzt, die den Dienst nutzen wollen – aber verführt natürlich auch die ein oder andere Person, doch mal wo zu kaufen, wo sie sonst nicht kaufen würde. Ist auch ein Service, weil wenn Menschen nach einer Buchrezension das Buch kaufen wollen oder weitere Leser*innen-Meinungen dazu lesen möchten, finden diese einen Direktlink.
  • Pay-Wall Ich zitiere aus dem Wikipedia-Artikel: „Als Paywall (deutsch Bezahlmauer) oder Bezahlschranke wird ein Mechanismus bezeichnet, mit dem bestimmte Inhalte einer Website nur nach dem Bezahlen einer Gebühr oder dem Abschluss eines Abonnements sichtbar sind (Paid Content).“ Würde Werbung und alles andere überflüssig machen – aber halt auch Menschen ausschließen, die es sich einfach nicht leisten können.
  • Mikro-Spenden über Button. Es gibt Mikro-Spenden-Plattformen wie z.B. Flattr. Über diese kann man einen Button einbinden und wenn drauf geklickt wird, löst dies eine geringe Spende aus. (Mehr Infos zur Funktionsweise von Flattr auf Wikipedia) Flattr hat hier eher hohe Gebühren (10%), ist aber super easy und stört im Design nicht weiter (siehe unten – testweise eingebunden) – Ein Paypal-Spendenbutton ist deutlich aufwendiger, stört eher – hat aber nur 2 – 3 % Gebühr.
  • Spenden über Bekanntgabe einer Kontoverbindung. Wir könnten auf einer Seite unsere Bankverbindung veröffentlichen, so dass Menschen dieses Web-Projekt ganz direkt unterstützen können, ohne die eher hohen Gebühren von Mikro-Spenden-Dienstleistern zu haben. Bietet sich eher für Spenden ab 5 Euro an.

Kennt ihr weitere Möglichkeiten?

Was haltet ihr von den hier aufgelisteten Möglichkeiten? Was glaubt ihr, wäre gut für das Web-Projekt? Wie würdet ihr uns unterstützten? Würdet ihr Euch zum Beispiel extra einen Flattr-Account zulegen, um uns ein paar Cent zukommen zu lassen?

Oder was denkt ihr generell zu der Spendenidee? Es wäre zumindest einen Versuch wert und wir würden direkt von unseren LeserInnen Dank, Wertschätzung und Unterstützung erfahren anstatt uns selbst in Form von Werbung usw. drum zu kümmern. Das können wir ja im Prinzip noch immer machen, wenn es doch nicht funktioniert hat mit der Spenderei.

Oder kennt wer Menschen, die auf unserer Seite einen Banner schalten wollen?

Die Sache mit den Buchvorstellungen

Die zweite Thematik, wo ich mich sehr über Input aller Interessierter freuen würde, sind die Buchvorstellungen. Was soll am Ende der Buchvorstellung kommen?

  • Nichts?
  • Ein Werbebanner eines „netten“ Buchhändlers?
  • Wie früher ein Link auf eine Buchpreis-Vergleichsseite, die dann meist sowieso Amazon empfiehlt, aber in allen Fällen dann die Affiliate-Gebühr bekommt (und wir eben nichts)

Kennt wer von Euch vielleicht die Menschen hinter einem Buch-Versand persönlich, weiß damit, dass es dort keine Schikanierungen von Mitarbeiter*innen gibt, und möchte mit denen sprechen, ob sie mit uns kooperieren wollen? Das wäre natürlich die tollste Lösung! :)

Ein technisches Detail am Rande: Sollte bei Dir der Buchlink-Kasten bei einer Buchvorstellung noch zu sehen sein, warst Du vielleicht gestern auf der betroffenen Seite und diese wurde nun aus dem Zwischenspeicher Deines Browsers geladen. Einfach mal die Seite mit einem Klick auf den Reload-Button neu Laden lassen.

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Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

46 Gedanken über “Die nächsten Schritte dieses Web-Projektes

  1. Pingback: Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe

  2. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

    Wir haben nun versucht, möglichst viele der Ideen und Wünsche von denen von Euch einzubauen, die sich konstruktiv in die Diskussionen der letzten 1,5 Wochen eingebracht haben. Daraus ist eine Kooperation mit einem sozialen Buchversand entstanden und eine neue Unterstützungsseite. Bitte gebt uns Feedback zu dieser! Gefällt sie Euch? Was müsste vielleicht anders sein?

    https://experimentselbstversorgung.net/unterstuetz

  3. lotta

    Hallo Ihr Beiden,

    bin seid kurzer Zeit immer mal wieder auf Eure inspirierende Seite gestoßen und sage "Respekt" und "Lebt Euren Traum"! Ich träume noch ein wenig, aber bin voller Hoffnung das auch mir irgendwann das passende Fleckchen Erde, zu noch ein klein bißchen mehr Autarkheit, über den Weg läuft.

    Zu Eurer aktuellen Finanzierungs Diskussion ist mir auch noch folgendes eingefallen. Weiß nicht ob es passt oder Ihr es passend für Euch machen könnt. So ins Detail bin ich noch nicht eingedrungen … schaut Euch doch mal folgenden Artikel und Link an.

    http://www.ksta.de/netzwelt/crowdfunding-der-schw

    http://www.startnext.de

    Und die Idee mit kostenpflichtig und weiterhin freie Artikel find ich genauso gut wie z.B. E-Book bzw. gedruckte Bücher zum anfassen. Da denke ich ähnlich wie Thorsten F.

    Ich wünsche Euch alles Gute und viel Glück und endlich etwas Regen für's Land …

    Gruß Lotta

  4. Horst Fuchs

    Ich finde Selbstversorgung ist der falsche Weg um gesamtgesellschaftliche Probleme zu lösen, aber immer noch besser als gar nichts zu machen. Aber das nur vorweg. Was ich sagen will: lasst euch nicht von verkürzter Kapitalismuskritik beeindrucken, selbst wenn ihr mit eurer Seite eher ein Klientel anspricht, was sehr dazu neigen mag.

  5. Yannic

    Hallo,

    hab mir nicht alles durchgelesen (an Kommentaren), aber ich wuerde ein Crowdfunding vorschlagen, z.B. ueber Startnext.

    Damit koennt ihr den Server+Domains fuer bspw. ein Jahr finanzieren lassen, natuerlich exklusive die Zeit, die damit verbunden ist ;)

    Und somit koennt ihr alle Werbungen, Flattr-Buttons etc. wegfallen lassen (verhindert damit auch das Nachladen von fremdem Content, aktuell ja auch wegen PRISM ein Thema).

    Buecherverlinkungen nur via ISBN auf z.B. Seiten von einer nationalen Bibliothek, d.h. die Leute koennen sich selbst aussuchen, wo sie was wenn ueberhaupt kaufen.

    Viel Glueck! :)

    LG, Yannic

  6. Eduard

    Servus,

    1 Eine Spendenmöglichkeit sollet Ihr in jedem Fall anbringen, das ist ehrlich und bei Eurem soliden Blog völlig in Ordnung

    2 Möglichkeit Produktmarketing: Ich musste mich erinnern an ein Biogartenbuch der "legendären" Marie-Luise Kreuter. Darin hatte Sie zum Messen des Boden-ph-Wertes so ein Messdings empfohlen (mit Herstellerangabe). Das habe ich mir gekauft, und siehe da, in der Gebrauchsanweisung gabs wiederum eine Empfehlung des Biogartenbuchs! Klar, Ihr schreibt keine Bücher (oder? ;-), aber sagen wir dieser Blog und dazu nochmal was im Selbstversorger-wiki macht schon was her, das dann in Verbindung mit einem Selbstversorger-Produkt, das Ihr auch benutzt, das mal in einem Video vorkommt, und von dessen Qualität Ihr natürlich überzeugt seid… Ist natürlich aufwendig…

    3 SEO: Durch Euer Engagement hat der Blog einen Google PageRank von 4. Das kann sich sehen lassen. Das könnte noch eine Idee sein, dass Ihr das einem Optimizer zur Verfügung stellt, und dann gegen eine Provision auf seine Kunden verlinkt.

    Mit guten Wünschen und Grüßen,

    Eduard

  7. Tobias Paar

    Eine super Idee, die ich auf einem anderen Blog gesehen habe: 1-2 Mal im Jahr gibt es einen "besonderen" Artikel zu einem Thema. Alle, die etwas spenden (egal wie viel), bekommen diesen Artikel per Email zugeschickt.

    Das soll *keine* Pay-Wall sein, sondern einfach das Dankeschön zum Ausdruck bringen an die, die etwas spenden. So haben beide Seiten etwas davon.

    Angeblich funktioniert das sehr gut, ich würde es in eurer Stelle versuchen!

    Davon abgesehen finde ich Flattr eine super Sache, jedenfalls gibt es dabei (so gut wie keine) Nachteile.

    Bannerwerbung find ich nutzlos, und der Aufwand rechtfertigt sich nicht.

    Affiliate-Marketing: Würde ich nur mit kleinen oder lokalen Händlern machen. Bei großen Unternehmen reibt sich das für mich irgendwie an der Philosophie von diesem Blog.

    Pay-Wall fände ich sehr schade, wäre für mich ein Grund den Blog (fast) nicht mehr zu besuchen.

    Lg Tobias

  8. Lisa Grabner

    Ich hab Eure Website eben erst entdeckt. Sehr schön!

    Kompliment zu Eurer Vision und der gelebten Umsetzung!

    Zur Finanzierung – Meine 2 Assoziationen:

    1.) Amazon raus zu halten finde ich gut; ich persönlich recherchiere gelegentlich über Amazon, und bestelle dann beim Buchhändler meines Vertrauens.

    Da Ihr offensichtlich überregional gelesen werdet – vielleicht könntet Ihr eine Vereinbarung mit einer Buchhandlung treffen, die Bücher versendet – ob sie Euch einen kleinen Prozentsatz von den über Eure Anregung hin bestellten Aufträgen zukommen läßt?

    Konkret z.B. fällt mir die Buchhandlung Krammer in Wien ein, die österreichweit portofrei verschickt; ihr Schwerpunkt liegt im beraterisch-therapeutischen Bereich, ich habe alles andere auch bei ihnen bekommen, das ich gebraucht habe. http://www.krammerbuch.at/
    Und vielleicht würde das auch eine andere ("alternative"??) Buchhandlung auch tun?

    2.) gefällt mir die Anregung der Angabe eines Spendenkontos; einfach etwas, wo der/die LeserIn einen Ausgleich für das von Euch Erhaltene geben kann.

    Gut gefällt mir z.B. die Formulierung, mit der die Betreiberin der Website http://www.brainpickings.org um Donations bittet ("Spende" hat als Wort etwas von Almosen, und das ist es ja nicht, was hier wichtig ist – sondern ein fairer Ausgleich im Sinne von Nehmen und Geben):

    donating = loving

    Brain Pickings remains ad-free and takes hundreds of hours a month to research and write, and thousands of dollars to sustain. If you find any joy and value in it, please consider becoming a Member and supporting with a recurring monthly donation of your choosing, between a cup of tea and a good dinner. {Anm. Lisa: diese Bilder finde ich sehr ansprechend, und sie machen klar, dass es nicht um große Summen von Einzelnen UnterstützerInnengeht!)

    There are two options: You can become a Member, joining the loyal readers who make Brain Pickings possible with an automatic monthly donation of your choosing: {Spendenbutton}

    You can also become a one-time patron with a single donation in any amount: {Spendenbutton}

    Beste Wünsche für eine leicht und freudvolle Lösung!

    Lisa

  9. SeelenHerz

    Liebe Lisa! Lieber Michael!

    Ich kann mich dem Kommentar von Mischa nur anschließen.

    Ein Blog bzw. eine Website kostet Geld und sollte dementsprechend finanziert sein.

    Wie ihr das macht ist eure Sache. Punkt.

    Als Anregung noch: Ihr könnt auch eine "Prime-Site" führen, wobei nur derjenige Zugang hat, der auch dafür bezahlt. Im öffentlichen Blog schreibt ihr künftig nur noch kurze Treads und auf der Prime-Site findet man den gesamten Artikel dazu.

    Für alle "Nichtbuchhalter" hier eine kleine Michmädchenrechnung:

    40,00 Euro pro Jahr und Person mit 50 Mitgliedern = 2.000,00 Euro pro Jahr. Somit wären die laufenden Kosten des Blogs gedeckt, die Arbeit (Zeit die investiert wird) dafür noch lange nicht.

    Stundenberechnung: 4 Stunden pro Tag, 5 Tage die Woche, 50 Wochen im Jahr = 1.000 Stunden "Zeitvertreib" um den Blog zu betreiben.

    2.000,00 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr, abzüglich Fixkosten für die Website (Domain, Hosting, Strom, Software, Ersatzteile, usw. ) von ca. 500,00 Euro pro Jahr = verbleiben 1.500,00 Euro pro Jahr.

    1.500,00 Euro pro Jahr, 1.000 Stunden Zeitvertreib pro Jahr = 1,50 Euro pro Stunde

    Hier möchte ich einfach eine Frage an alle stellen: würdet IHR für 1,50 Euro die Stunde "Arbeiten"?

    Klar haben die Zwei Spaß bei der Sache, doch leben sollten sie auch…

    Folge deinem Herzen!

  10. Die Kärntnerin

    Also ich hab mir jetzt nicht sämtliche Kommentare durchlesen können, es sind einfach zu viele…

    Spendenaufruf, ich weiss nicht ob das funktioniert, denn entweder ist irgendwo ein Button den keiner sieht, oder man weist immer wieder darauf hin und dann geht das dem Leser doch schnell am Nerv. Also meine Auffassung, ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren. Wäre spannend wenn ihr auch berichtet ob Flattr was bringt, denn ich glaube auch eher nicht.

    Habt ihr schon einmal daran gedacht einen kostenpflichtigen Downloadbereich anzubieten. zB ein Guide zur Selbstversorgung – Einstieg ins Selbstversorgungsleben: Alle wichtigen Artikel auf einen Blick + unveröffentlichtes Bonusmaterial, oder Lisas Rezepte, Tipps zur Konservierung usw. gesammelt + wieder unveröffentlichte Anwendungsmethoden, oder weitere Rezepte. Müsste natürlich auch etwas dabei sein, was man nicht auch kostenlos am Blog findet.

    nur so eine Idee, die mir dazu einfallen würde…

  11. Adele W. Wischner

    Hallo Lisa, hallo Michael. In Sachen Spenden schicke ich Euch mal ein Beispiel, wie es Andere machen. Soll aber keine Werbung für die Seite sein. Die habe ich nur gefunden, weil ich ach einer bestimmten Pflanze suchte. Guckt da mal rechts uf die Seitenleiste: http://www.newslichter.de/2012/06/wiesenbarenklau… Ansonsten lasst Euch loß nicht verrückt machen von Leuten, die Euch wegen des Amazon-Links und den schlechten Arbeitsbedingungen dort kritisieren (und vieleicht klammheimlich aus Zeit / Kostengründen und Bequemlichkeit selbst dort bestellen – mache ich übrigens ab und an auch). Dann dürfte ja niemand mehr irgendwo ein Päckchen oder Paket bestellen, denn bei den Paketdiensten ist es auch nicht besser. http://www.youtube.com/watch?v=ToxPMFZ2rzU, niemand dürfte mehr ein Handy besitzen…. die Liste ist sehr lang. Ansonsten hätte ich die Idee, nur bestimmte Artikel zu Bezahl-Artikeln zu machen, mal im Zusammenhang damit, dass Ihr wohl für etliche Leute zu einer Art Ratgeberfunktion geworden seid. Zum Beispiel probiert Lisa doch alle möglichen Rezepte aus und stellt sie auf Eure Seite. Wie wäre es denn damit, Euch diese vollständigen Rezepte – für die sie / Du ja sehr viel Zeit, Ideenreichtum und auch fotografisches Geschick investiert, honorieren zu lassen. Es können ja ganz kleine Beträge sein, wie etwa 50 Cent per Rezept über PayPal. Die tun den meisten Leuten nicht richtig weh und sind billiger, als ein Kochbuch zu kaufen. Und die Leute, die Euch unterstützen wollen, haben das Gefühl, dafür einen Gegenwert zu erhalten. Später, wenn Ihr genug REzepte zusammen habt, könnt Ihr daraus ein komplettes Buch basteln – inklusive Fotos, die Ihr auch zum Schutz mit einem Wasserzeichen versehen solltet – die sich die Interessenten kostenpflichtig zum selbst Ausdrucken herunterladen können. Vielleicht könntet Ihr auch einige Wildkräuter trocknen und als Tees versenden. Einfach zu sammeln und ertragreich wäre etwa die kanadische Goldrute: http://de.wikipedia.org/wiki/Kanadische_Goldrute http://www.heilkraeuter.de/lexikon/goldrute.htm . Das aber nur als Beispiel. Viele Grüße, Adele

  12. Sabine

    Edit: oh und grade fällt mir noch ein: Verzeihung, ich habe den dritten Großhändler vergessen: Umbreit, der Freund der kleineren und unabhängigen Buchhandlungen. Meine obige Aussage, dass fast alle bei Libri & KNV bestellen war somit falsch. Umbreit war mir nicht mehr präsent, da ich bei einer Kette gearbeitet habe, die von Umbreit bewusst nicht beliefert werden, um die Kleinen zu fördern: http://www.hdm-stuttgart.de/mp/viewnews?ident=neu… Wenn stimmt was in dem Artikel steht ("Umbreit ist aber nicht nur ein vielseitiger Dienstleister, sondern auch ein Familienunternehmen mit langer Tradition und einer Philosophie: Neben guten und stabilen Kundenbeziehungen und dem Engagement in Berufs- und Fachverbänden legt das Unternehmen sehr viel Wert auf ein harmonisches und familiäres Betriebsklima.") wäre ein Händler, der mit denen zusammen arbeitet vielleicht eine gute Alternative?

    (So, jetzt hab ich das Gefühl Euch überall und komplett zugetextet zu haben. Die verschiedenen Diskussionsorte sind wirklich etwas verwirrend… aber es war mir ein Anliegen, die Diskussion zu vertiefen, denn es ist offensichtlich nicht leicht, die Handelsstrukturen zu durchschauen und ich bin mir eben nicht sicher ob viel gewonnen wäre, wenn man amazon meidet, aber dann bei Libri landet.)

  13. Karin Kahlbrandt

    Liebe Leute,

    eigentlich wollte ich alle Kommentare lesen, wurde dann aber doch zuviel. Darum nur kurz meine Meinung:

    Werbung an sich finde ich auf so einer Seite nicht unproblematisch aber annehmbar, amazon passt allerdings bei euch überhaupt nicht. Es gibt noch andere Buchversender mit Internetauftritt, die auch ab 20 Euro gratis liefern – vielleicht gibt es da eine Alternative.

    Spenden oder einen Mitgliedsbeitrag finde ich absolut in Ordnung, da mache ich mit.

    Und wenn es doch Werbung sein soll: wie wäre eure Preisvorstellung? Ich habe einen Interessenten dafür (Branche: erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Insellösungen).

    Liebe Grüsse,

    Karin

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Karin,

      unsere Werbepreise im Detail kann man besprechen, wenn derjenige uns über Kontakt / Werbung schalten anschreibt. Grobe Übersicht:

      # Anzeige-Formate
      Folgende vier Varianten können wir anbieten:

      – Medium Rectangle – 300 x 250 px – angezeigt auf allen Seiten mit Seitenleiste (wie z.B. alle Artikel und Artikel-Übersichten)
      – Half Page Ad – 300 x 600 px – angezeigt auf allen Seiten mit Seitenleiste
      – Super Banner – 728 x 90 px – angezeigt auf der Startseite
      – Banner – 468 x 60 px – mit höchster Aufmerksamkeit direkt unter einem Artikel (nur kontextbezogen buchbar)

      # Kontextbezogene Werbung
      Wir bieten Ihnen an, jeglichen Banner (außer dem Super Banner auf der Startseite) kontextbezogen zu buchen. Das heißt, ihr Banner wird ausschließlich angezeigt, wenn es einen Bezug zum Inhalt gibt. Das erhöht das Interesse von Leser*innen unserer Website, auf Ihren Banner zu klicken.

      Beispiel: Der Banner für einen Saatgut-Shop wird bei einem Artikel über Fahrräder weniger Klicks bekommen und weniger stark beachtet werden wie wenn er neben einem Artikel über Saatgutgewinnung angezeigt wird.

      # Preise
      Es gibt verschiedene Preismodelle. Es kann "pay-per-click" (ppc) oder "pay-per-view" (ppv) gebucht werden und durch einen Aufschlag sogar eine exklusive Buchung, bei der an der gebuchten Stelle ausschließlich Ihr Banner steht. Normalerweise rotiert der Banner mit anderen. Wenn eine Exklusiv-Buchung vorliegt, werden andere Anzeigen für diesen Werbeplatz vorübergehend nicht angezeigt.

      – Medium Rectangle / ppc: 1,50 Euro / ppv: 0,02 Euro / Aufschlag exklusiv 100 Euro pro Woche
      – Half Page Ad / ppc: 1,75 Euro / ppv: 0,03 Euro / Aufschlag exklusiv 150 Euro pro Woche
      – Super Banner / ppc: 1,50 Euro / ppv: 0,02 Euro / exklusiv 75 Euro pro Woche
      – Banner (nur mit Kontextbezug buchbar) / ppc: 1,80 Euro / ppv: 0,04 Euro / exklusiv 175 Euro pro Woche

      Mindestdauer der Exklusiv-Buchung: 1 Woche (ab einem Monaten: 5 % Rabatt, ab drei Monaten: 10 % Rabatt, ab fünf Monaten 20 % Rabatt)

      Aufschlag für Kontextbezug (bis zu fünf Schlagwörter (Themen) möglich): ppc: 20 Cent / ppv: 0,01 Euro.

  14. Sabine

    Mal zur allgemeinen Info zum Thema alternativer alternativer Buchversand: Es gibt im Buchhandel 2 große Zwischenhändler, auf die so ziemlich alle Buchhandlungen für Kundenbestellungen in der Regel zurück greifen: Libri & KNV. Bestellungen direkt beim Verlag dauern oft 1-2 Wochen und sind deshalb für Kundenbestellungen zu langsam. Libri & KNV haben beide jeweils einen eigenen Online-Shop, man kann also auch direkt dort bestellen / dorthin verlinken. Z.B. übernimmt Libri auch die gesamte Versandlogistik von buch7, die hier irgendwo erwähnt wurden. Ohne diese riesigen Logistikfirmen wäre es nicht zu bewerkstelligen, eine so große Anzahl an Titeln ständig innerhalb von 1-2 Werktagen verfügbar zu halten. Dies nur zur Hintergrundinfo… selbst wenn man den Buchhändler kennt und als vertrauenswürdig erachtet, werden die dort bestellten Bücher meist auch nicht vom als vertrauenswürdigen erachteten Verlag, sondern eben von diesem Zwischenhändler geliefert. Ich weiss nicht wie die Arbeitsbedingungen bei Libri & KNV sind, bei einer Blitz-Recherche fand ich eben diesen Kommentar auf eine amazon-Kritik:

    "Beispiel Libri:

    Fast genau den gleichen Tanz, den Amazon derzeit wegen Zeitarbeitsverträgen und nicht tarifgebundenen Beschäftigungsverhältnissen durchlebt, hat Libri 2010/2011 durchgemacht. Damals ist Libri zuvor sogar aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten, um sich der tariflich bindenen Bezeichnung als Buchgroßhändler zu entziehen und sich fortan lediglich als Logistiker zu betrachten. Soviel zum Thema Kultur.

    Der Austritt besteht übrigens bis heute und immerhin ein Drittel der Libri-Beschäftigten sind nach wie vor Zeitarbeiter auf Niedriglohnniveau.

    Vielleicht ein kleiner Unterschied zu Amazon: Diese Libri-Machenschaften werden vom nahezu gesamten Deutschen Sortimentsbuchhandel subventioniert. Davon kann Amazon nur träumen."

    Quelle: http://www.boersenblatt.net/622289/

    Der Verlag verschickt die Bücher ebenfalls nicht per Post an die Buchhandlungen, sondern per Verlagsauslieferung. Ich glaube die größte ist arvato, eine 100%ige Tochter des Bertelsmann-Konzerns, der einer der größten Medienunternehmen der Welt ist und dementsprechend wegen diverser Dinge kritisiert wird.

    Was will ich damit sagen? Eigentlich nichts, die Schlussfolgerungen kann jeder selbst ziehen. Ich wollte als (ehemalige) Buchhändlerin nur Hintergrundinfos liefern, die wichtig sind, wenn man die "ethisch einwandfreiste" Lieferkette finden möchte. Viel Spass dabei ;)

  15. Walter Hempe

    Selektive Wahrnehmung ist ein weitverbreitetes Phänomen, ich kann ohne Probleme eure Amazonwerbung wegen der miserablen Arbeitsbedingungen kritisieren und gleichzeitig meine Lebensmittel bei Aldi einkaufen und mir keinen Deut Gedanken darüber machen, wie die hergestellt werden. Natürlich hab ich ja auch einen Internetzugang und beziehe meinen Strom von Vattenfall. Ich hab das ja sonst nicht so mit der Bibel, aber war da nicht irgendwas mit einem Balken ….

    Ich habe leider bisher auch keine entgültige Lösung, versuche meinen Lebensunterhalt durch Arbeiten für ethisch einigermassen vertretbare Arbeit- und Auftragsgeber zu bestreiten, repariere vieles selbst – auch wenn es finanziell eher schwachsinnig ist (habe gerade 2 Stunden meine Tastatur gereinigt, die 14,99 € gekostet hat – in der Zeit hätte ich auch das Geld für 6 Neue verdienen können).

    Normale Werbung ist in der Regel fast immer Schrott, weil nur die schalten, die auch gut damit verdienen, dein Anteil ist eher marginal (so auch die Einnahmen durch Amazon – ob du aus 45000 Besuchern / 130€ Adsense bekommst möchte ich auch noch bezweifeln, meine Erfahrungen aus der Zeit in der ich von Werbung gelebt habe, sind andere – 0,3%CTR – 0,30€/Click – 45.000Besucher/Monat = ~ 40€) und die Geschichte von Puma liest sich für mich auch eher so, das die gezwungen sind ihr miserabeles Image aufzupolieren, weil die Einnahmen wegbröckeln.

    Für besser bezahlte Werbung brauchst du ungefähr 1.000.000 Besucher im Monat, die ist auch nicht ethischer, nur besser bezahlt.

    Eurem Projekt würde etwas Solidarisches (Spendenbutton) besser zu Gesicht stehen – kommt natürlich schon wieder die Frage mit welcher SchweineBank man noch zusammenarbeiten kann – Paypal????

    In diese Gesellschaft zu leben ist immer eine Gradwanderung, wir haben eben alle einen Fussabdruck von 3-5 ha.

    Grüsse

    1. Philipp Hertling

      Schade, dass mittlerweile immer erstmal das Schlechteste gedacht wird. Und selbst wenn Puma damit sein "Image polieren" will, immerhin. Unternehmen mit gutem Image und guten Intentionen werden wohl am ehesten die Welt von Morgen zum Besseren verändern können (Schneeballeffekt). Wir brauchen eine Unterstützungsgesellschaft. In diesem Sinne ist die Spende natürlich auch eine gute Lösung, aber ich würde mich trotzdem zunächst mit C2C beschäftigen. Dafür lohnt sich die Werbung meiner Meinung nach. Liebe Grüße,

      Philipp Hertling

  16. Philipp Hertling

    Drei kurze Anmerkungen.

    1. Kapitalismuskritik ist durchaus gerechtfertigt, aber sollte nicht blind machen: es gibt zunehmend mehr (namhafte) Unternehmen (wie z.B. Puma), die sich für eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise, sozial und ökologisch, einsetzen (siehe z.B. die Puma InCycle Kollektion, die Puma Clever Little Bag und den Puma Clever Little Shopper auf youtube). Natürlich kann man sich bei allen Dingen fragen, ob man diese überhaupt braucht, aber stellt euch vor, dass Konsum in Zukunft nützlich sein kann für Mensch und Umwelt (siehe zweite Anmerkung).

    2. "Cradle to Cradle (C2C)", zu Deutsch "Von der Wiege bis zur Wiege", ist ein vom deutschen Umweltchemiker und Verfahrenstechniker Michael Braungart und dem amerikanischen Architekten und Designer William McDonough entwickeltes Innovationskonzept für ganzheitliche Qualität (gesunde Materialien, kreislauffähige Materialien, Nutzung erneuerbarer Energien, verantwortungsvoller Umgang mit Wasser und soziale Fairness), das sowohl wirtschaftlich, sozial und ökologisch ist. Das Ziel von C2C: alle Materialien von Produkten in ewigen Kreisläufen (biologischer oder technischer Kreislauf) zu führen und dadurch keinen Müll mehr zu produzieren. Auf youtube finden sich einige weiterführende Videos dazu (einfach nach "Cradle to Cradle" und "Michael Braungart" suchen).

    3. In diesem Zusammenhang ("Finde mal Werbende, zu denen du auch stehen kannst.") wäre z.B. die Firma Puma evtl. für Bannerwerbung geeignet, wenn Ihr zu "Cradle to Cradle" stehen könnt (ich gebe Euch bei Interesse/Fragen zu C2C gerne weiter Auskunft). Puma möchte seine gesamte Produktion bis 2021 auf C2C umstellen. Vorraussetzung ist natürlich, dass Puma auf Eurem Blog werben will, aber fragen kostet ja nichts und es gibt noch viele weitere Unternehmen, die bei C2C mitmachen.

    Viele liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg,

    Philipp Hertling

  17. Severin Puschkarski

    Probiert es doch so, wie es Wikipedia macht!

    Ihr habt sehr nettes Publikum. Eine aufrichtige Bitte an die Leser sollte genügen. Verlinkt Eure Philosophie und eine genaue Liste aller Kosten (Euren Stundenlohn eingeschlossen) und gebt an, wieviel noch fehlt.

    Und wenn der Betrag erreicht ist kann der Text einen Dank enthalten (mit dem Hinweis wie lange die Webseite nun finanziert ist).

    Technisch würde ich den einfachsten Weg ohne Wegelagerer bevorzugen – also Banküberweisung.

    Eventuell könntet ihr auch zwei Spendenkonten einrichten. Einen für die Webseite und einen für Euch und Eure Projekte.

    Bitcoin-Adresse würde ich ebenfalls anbieten.

  18. Thorsten F.

    Hallo Lisa, hallo Michael,

    1. ich persönlich habe überhaupt kein Problem damit wenn ihr mit euerem Projekt Geld verdient! Auch richtig! Ihr habt mittlerweile mehr als genug Arbeit darin investiert.Und es ist meiner Meinung nach KEINE Abkehr von einem irgendeinem anarchistschen Pfad, wenn es so etwas überhaupt geben kann. Meiner Meinung nach kann es das per Definition überhaupt nicht geben da gerade die Punkte Freiheit und Unabhängigkeit sehr wichtig sind. Und dazu gehört natürlich auch ökonomische Freiheit. Wenn ihr ständig am Rande des E-Minimums rumkrebst und den Blog aus Kostengründen einstellen müsst ist niemandem damit geholfen. Vergesst nicht, durch euere Erfahrungen versetzt ihr möglicherweise andere Menschen in die Lage möglicherweise in die Lage seine Lebenssituation zu verbessern. Sei es durch einen komplettenb "Ausstieg" aus dem jetzigen System, sei es die Verbesserung der Situation eines Arbeitslosen, sei es die Verbesserung der Lebensqualität eines Arbeitnehmers der, wenn auch nur teilweise, nicht mehr die industrielle Nahrung essen zu müssen oder auch nur die eigenen Mahlzeiten aufzuwerten.

    ..

    2. Meiner Meinung nach solltet ihr JEDE euch offen stehende Möglichkeit nutzen. Es wird nur durch euere eigenen ethischen Ansprüche begrenzt. Natürlich werdet ihr da einige Leser verlieren Und? Sie haben die Möglichkeit andere Angebote im Netz zu nutzen. Weiter oben wurden ja schon einige Möglichkeiten angesprochen, ich persönlich würde ein SMS-Spendensystem begrüßen da ich es als die bequemste Möglichkeit für MICH PERSÖNLICH sehe. Da ist nur wieder die Frage welche Kosten so etwas verursacht. Damit kenne ich mich nicht aus.

    3. Mehrgleisig fahren. Aber wenn ich das im Blog richtig verstanden habe bietet ihr z.B. die Kurse kostenlos bzw. zum Selbstkostenpreis an. Ich finde das toll. Und ich verstehe sehr wohl eueren Anspruch. Ich TEILE ihn in relevanten Punkten sogar. Und ihr braucht auch an dieser Praxis nichts zu ändern.

    Aber was spricht dagegen ein SEPERATES Angebot ewinzurichten? 3-4 Wochenendkompaktkurse abzuhalten und dafür einfach Geld zu verlangen. Abseits vom E.S..

    4. Oben wurde ja schon von einem kostenpflichtigen PDF/E-Book gesprochen. Das finde ich eine gute Idee. Und ich würde mich noch mehr über ein RICHTIGES Buch aus Papier freuen. Ich kann da ein :Haufen Gründe vorbringen die FÜR ein Buch sprechen. Zum Beispiel das es ohne Elektrizität funktioniert. Und damit weitere Kosten verursacht. Haltbarer ist.

    Mir ist klar das ich da mit meinen Vorschlägen vom rechten Weg abschweife. Und so manches was ich da geschrieben habe wird mir Kritik einbringen. Und falls ihr Teile davon umsetzen solltet noch mehr Kritik bekommen werdet. Und das bringt mich zum nächten, etwas allgemeineren, Punkt:

    5. Ich war schon nicht wenig erstaunt was ich da gestern so alles in FB gelesen habe. Bei manchen dachte ich nur: Ihr nutzt Computer? Ihr nutzt das Internet (und damit ein Telekommunikationsunternehmen).? Ihr nutzt FACEBOOK, daß KAPITALISTISCHE Unternehmen überhaupt, daß eure Fotos, euere Informationen, einfach ALLES was ihr von euch preisgebt (und manches was ihr nicht von euch preisgebt) ? für GELD verscherbelt. Und wagt es Michael und Lisa dafür zu kritisieren daß sie den Marketplace vom großen A. nutzen MÖCHTEN? Und das 1. begründen und 2. ERST FRAGEN? Da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Sogar langjährige anarchistische Verlage/Bücherversande nutzen, nutzten oder nutzen wieder dieses Angebot.

    Und manche der Aussagen dort erinnerten mich fatal an das "There is no Alternative"-Geblubber der Chicago Boys, nur halt auf links, primitivistisch und/oder öko.

    Sorry, daß kann, DARF nicht der Weg sein den Andersdenkende gehen DÜRFEN.

    Mal ne Prognose: ein kommendes "System" muß sozialistische Elemente enthalten, die 3. industrielle Revolution und die 2. digitale Revolution lassen da gar keine andere Möglichkeiten. Es wird aber auch marktwirtschaftliche Elemente enthalten. Markt ist die Schnittstelle zwischen zwei tauschenden Parteien. Mehr nicht. Und selbst eine Geschenkeökonomie wird etwas wie einen Markt entwickeln. Mit Gewinnern und Verlierern. Aber ich schweife gerade zu weeit ab. :)

  19. Katrin

    Hallo ihr zwei,

    schon lange lese ich still euren Blog mit und finde es bewundernswert wie ihr euch euren Traum erkämpft und dabei trotzdem soviel Zeit findet anderen eure Erfahrungen weiterzugeben. Hut ab! Die Tatsache das ihr dabei auch sehr offen mit dem Thema Geld / Finanzierung eurer Wissensweitergabe ( betrifft damit auch das Sommercamp ) finde ich sehr viel ehrlicher und besser als diesen Punkt auszublenden, denn Probleme dieser Art hat man nunmal wenn man ein solches Experiment lebt, oder den Blog einzustellen. Ich finde sowohl die Idee der Vereinsgründung als auch diese Verlinkung ( egal ob Amazon oder sonst was ) gut, die Gründe dafür jeweils plausibel. Aber so wie viele dies hier sicherlich ebenfalls befürworten, wird es wohl immer Kritiker geben, denn 100% perfekt ist sicherlich keine Lösung, lasst euch davon aber bloß nicht unterkriegen, denn es wäre viel bedauernswerter wenn ihr euer Wissen nicht mehr so frei hergebt, sondern man !ausschließlich! über eBooks kaufen könnte.

    Abschließend nur eins noch : Mich habt ihr inspiriert, bitte weiter so !

  20. Johannes

    Bitte gebt eure Bankverbindung an, damit ich euch was überweisen kann.

    Das finde ich auch das einfachste und effektivste. Einen Flattr-Account anzulegen will ich nicht, schon gar nicht extra nur für euch. Für Menschen außerhalb des europäischen Bankraums oder solche, die lieber paypal verwenden, könnte auf einer zentralen Seite ein Paypal-Button sein.

    Ampelsystem oder Spendenbalken halte ich für eine sehr gute Idee, siehe Avaaz oder Wikimedia.

    Ich würde vermuten, dass es für den Spendenbalken auch eine Software-Lösung gibt, das ganze einfach zu automatisieren.

    Michael schreibt im Artikel:

    <cite>Und dann setzen immer mehr Menschen Ad-Blocker ein…</cite>

    Das klingt, als würdest Du selbst keinen einsetzen? Ganz ehrlich, einen Werbeblocker zu installieren ist das allererste, was ich in einem Browser mache.

    PS: Eine Vorschau vorm Abschicken der Kommentare wäre toll, damit man überprüfen kann, dass die HTML-Tags so funktionieren wie gewünscht.

  21. Susanne

    Hallo Ihr Beiden,

    danke für die Einladung, hier aktiv mitzuwirken. Wie schaut das eigentlich mit Eurem Projekt aus? Seid Ihr auch in der Lage mit Euren Produkten nicht nur Euch selbst zu versorgen sondern auch andere Menschen in Eurer Umgebung? Mir fällt da spontan sowas wie eine "solidarische Landwirtschaft" ein. Da können sich Leute aktiv mit einem monatlichen vorher gemeinsam vereinbarten Fixbetrag beteiligen und bekommen dafür dann von Eurer Ernte was ab. Das müsste dann halt so gestaltet sein, dass Euer Web-Projekt auch mitfinanziert wird. Ist wie gesagt nur eine Idee, weiß auch nicht, ob das bei Eurem Selbstversorgungsprojekt überhaupt gehen würde, ist aber vielleicht ein Ansatz, worüber man nachdenken könnte.

    Abgesehen davon könnt ich mir vorstellen eine Werbung auf Eurer Seite zu schalten, bin Ernährungswissenschafterin und dipl. TCM-Ernährungsberaterin mit eigener Praxis in Baden. Da ich allerdings selbst erst im Jänner eröffnet habe, kann ich mir halt auch nur kleine Beträge leisten. Wir können darüber aber gerne mal gesondert plaudern :)

    Freu mich auch über eine persönliche Kontaktaufnahme.

    Alles Liebe,

    Susanne

  22. Robert

    Spenden, Werbung, Paywall – das fände ich alles vollkommen legitim, wenn es dazu führt, dass Ihr Euren Weg mit der Webseite und Eurer Lebensweise weitergehen könnt.

    Leider ist bei den meisten dieser Ansätze das Aufwands-/Ertragsverhältnis viel zu schlecht, im Gegenteil, sie kosten zusätzlich viel Zeit. Einigermaßen brauchbar wäre nach meiner Erfahrung Google Adsense. Bei 45.000 Besuchern/Monat könntet Ihr ca. 130 EUR/Monat erwarten und es macht kaum Aufwand. Ist ethisch auch nicht einwandfrei. Aber es ist auch nicht ethisch einwandfrei, dass man euch 500 EUR/Monat Sozialversicherungsbeiträge abknöpft obwohl ihr bei Eurer Lebensweise kaum je Kosten verursachen werdet. Als Kompromiss wäre Adsense absolut ok.

    Einen höheren Ertrag (allerdings bei hohem anfänglichem Aufwand) würde es auf lange Sicht bringen, wenn ihr eigene Produkte auf dem Blog hier bewerben könntet. Das wäre ethisch 100% einwandfrei, wenn es Produkte sind die zu Eurer Philosophie passen. Saatgut, Anleitungen zum nachhaltigen Gärtnern, zu einer erfüllteren Lebensweise usw. Auch eure Kursankündigungen solltet ihr, solange sie aktuell sind, neben JEDEM Artikel einblenden. Sonst kriegen viele, die vielleicht gern teilnehmen würden, die gar nicht mit.

    Es ehrt Euch, dass ihr genau überlegt welche Finanzierungsarten vertretbar sind. Aber übertreibt es bitte nicht mit den Skrupeln. Niemandes Leben ist perfekt, wir alle müssen einen Weg innerhalb der gegebenen Zwänge finden. Der absolute Worst Case wäre, wenn ihr Euer Projekt oder den Blog abbrechen müsstet.

    Könnt ihr Hilfe mit dem Blog brauchen zwecks zeitlicher Entlastung? Von IT verstehe ich etwas, ein paar Ideen für Blogtexte z.B. zur Ressourcenschonung oder über erste konkrete Gartenerfahrungen (Bohnen, Kürbisse, Euer Blog hat mich übrigens dazu motiviert) hätte ich auch. Es würde mich SEHR freuen etwas beizutragen.

  23. Katherina

    Denke dass Spenden die beste Lösung sind. Vor allem regelmäßige Unterstützung könnte man durch einen Dauerauftrag verwirklichen. PayPal würde ich bevorzugen, weil die Hürde die Überweisung dann wirklich zu tätigen größer ist als einfach ein Klick.

    Bei den Spenden muss man auch bedenken, dass es auch auffällig sein muss. Irgendwie ist es schwer eine unauffällige Spendenaufforderung zu stellen.

    Ihr könntet euren Arbeitsaufwand durch Gastschreiber verringern. Vielleicht würden auch Fragen die euch gestellt werden auch in einem Forum gelöst werden können. Ob das dann mehr oder weniger Arbeit ist? Nur eine Idee.

    Zuletzt möchte ich noch sagen, dass ihr das ganz toll macht und ich es sehr bewundernswert finde, dass ihr euch so damit ausseinandersetzt.

    Grüße

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Katherina,

      danke für die vielen wertvollen Ideen. Das mit den Gastartikeln gibt es auf dem Blog eh schon – war bis jetzt aber gleich viel Arbeit, bzw. teilweise sogar mehr Arbeit für uns, wie wenn wir gleich selbst einen Artikel gemacht hätten…

      Forum gab es mal – Wiki gibt es noch (werde ich aber wohl mangels Interesse durch andere einstellen). Beides hat für mich nur die Arbeit erhöht und Emails, Kommentare und andere Nachricht nicht reduziert.

      Alles Liebe,

      Michael

  24. Jessica

    Hallo und danke für die wiederholte Erklärung zu diesem Thema.

    Ich finde ja, dass ihr euch nicht rechtfertigen müsstet und es mehr als offensichtlich ist, dass das Betreiben einer Webseite reales Geld und auch Zeit kosten. Darüber hinaus bietet der Informationstransfer einen Mehrwert für den Leser und sollte honoriert werden.

    Wie wäre eine indirekte Finanzierung des Web-Projektes z.B.

    1. über den Verkauf hofeigener Produkte? Oder

    2. Lisa stellt ihre schönen Rezepte mal zusammen und erstellt ein e-Kochbuch das ihr hier zum Download zur Verfügung stellt. Das Buch könnte ja auch ohne festen Preis angeboten werden und der Interessent entscheidet selbst über die Höhe der Bezahlung.

    Viele Grüße und macht weiter so!

    Jessica

    P.s. Bei einer Umsetzung eines eBooks würde ich zur Verfügung stehen, einfach melden!

  25. Martina

    Also, ehrlich gesagt verstehe ich den ganzen Hype irgendwie nicht so recht. Es ist doch allein EUER Blog, und somit allein EURE Entscheidung, wie Ihr damit umgeht. Eure Argumente für die Amazon-Verlinkung sind nachvollziehbar und realistisch.

    Ich frage mich, wie diejenigen, die dagegen was zu kamellen haben, online gehen, ohne irgendeinem Konzern Geld für den Internetzugang in den Rachen zu werfen, oder ob sie ihren PC selbst geklöppelt haben, ohne ausbeuterische Komponenten aus China zu verbauen?! (falls ja, dann bitte ich um entsprechende Bauanleitung, denn sowas hätt' ich dann auch gerne!) :-)

    Ich denke, man soll doch mal die Kirche im Dorf lassen. Euer Blog kostet Euer Geld, mal von der Zeit ganz zu schweigen, und ihr seid schließlich nicht die Caritas. Und daher ist es für meine Begriffe vollkommen legitim, daß Ihr versucht, auf diese Weise ein wenig wieder reinzubekommen

    Wir leben nunmal in diesem System, und sich davon zu 100% auszuklinken halte ich für relativ unmöglich. Aber wenn man es denn wollte, dann müsste man zu allererst sämtliche Internet- und Computer-Aktivitäten einstellen und den PC weg geben, ihr lieben Kritiker.

    Was den Umgang mit diesem "System" betrifft halte ich es wie mit so vielen Dingen: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Wie viel das jeweils ist, darf jeder selbst entscheiden.

    100%ig vermeiden KANN man es nunmal nicht, auch wenn jetzt sicher einige das Gegenteil behaupten wollen. Jedenfalls nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Und wenn man das Geld eben nicht als was vom Teufel gemachtes sieht, sondern als derzeitig gültiges Tauschmittel betrachtet – warum sollen Blogger für ihren Dienst am interessierten Leser nicht im Tausch einen Ausgleich bekommen dürfen?!!!

    Also, seid mal nicht katholischer als der Papst, und im übrigen muß ja hier keiner lesen, der sich mit der "Werbe-Philosophie" nicht identifizieren kann und es als Verfall der guten Selbstversorger-Sitten oder sowas betrachtet.

    Und ich merke gerade wie anmaßend ich es im Grunde finde, etwas, das ich mir kostenlos aus dem Netz sauge, weil freundliche Mitmenschen es netterweise mit mir teilen, so dermaßen zu kritisieren wenn mir da was nicht in den Kram passt.

    Kritisiert ihr auch Autoren, die Geld für ihre Bücher nehmen und sie u.a. auch bei Amazon angeboten werden?!

  26. Sunny

    Namasté ihr zwei!

    Auch ich war ein wenig irritiert über eure Anzeigen bei Amazon, habe daran aber keinen weiteren Anstoß genommen – vor allem auch, weil ich mich mit Amazon gar nicht weiter beschäftigen möchte.

    Ich würde mir aktuell keinen Account irgendwo machen, nur um einen Spenden-Button klicken zu können. Dann spende ich lieber direkt und ohne Umwege, wenn eine Bankverbindung vorhanden ist.

    Ich erlebe immer wieder, dass Menschen ein Problem mit dem Wort "Spende" haben. Ich zähle mich nicht dazu, denn wir machen auch ganz viel über Spenden. Dennoch erlebe ich, dass Menschen lieber ein "Geschenk" geben, als eine "Spende". In beiden Fällen wird etwas gegeben, ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten. Bei der "Spende" ist höchstens die Erwartung da, dass das gespendete (Geld) für irgendetwas genutzt wird.

    Gerade bei eurem Web-Projekt fällt mir stattdessen ein "Danke" ein. Wenn mir die Informationen, die ihr so bereitwillig teilt, helfen oder auch nur gefallen, bedanke ich mich gerne bei euch und gebe auch gerne etwas zurück – in eurem Fall ein paar Euro, damit ich auch weiterhin hilfreiche Artikel bei euch lesen kann.

    Danke und herzliche Grüße

    Sunny

  27. Adele W. Wischner

    O. K. Bekommt Ihr mein Geschreibsel noch einmal hier: Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie viele "ethisch korrekte" Mitmenschen es hier gibt. Ihr solltet jedem, der sich über diesen Link aufregt auffordern, für das Lesen eines kompletten Artikels einen kleinen Geldbetrag zu bezahlen. Recherche und Texten sind ausgesprochen aufwändige Arbeiten. Bei den Artikeln der Stiftung Warentest etwa muss man auch bezahlen, etwa über PayPal, wenn man einen vollständigen Testbericht lesen will. Bei vielen anderen Blogs habe ich den Eindruck, dass sie überhaupt nur zum Geld verdienen mittels Werbung eingerichtet wurden. Um solche Verdienst-Blogs am Laufen zu erhalten und damit die Werbeeinnahmen zu sichern lohnt es sich sogar, über eine Textagentur für kleines Geld (ca. 20 – 40 Cent per Beitrag) Autoren anzuheuern, die Beiträge für diese Blogs schreiben. Schon von daher verstehe ich die Aufregung Eurer "Kritiker" nicht.

  28. Sarah

    Hi :-)

    Ich finde Spenden die perfekte Lösung. Jeder gibt so viel, oder eben wenig, wie er möchte und kann. Ich kann mir vorstellen, dass vielen Lesern die Informationen, die sie hier bekommen echtes Geld wert sind.

    Neben den einmaligen Spenden gibt es wohl noch die Möglichkeit so eine Art Abo Spende zu machen. Also monatlich einen festen Betrag zu spenden. Würde planbare Sicherheit für euch bedeuten.

    Zu dem Thema Spendenbalken… Empfinde ich als überflüssig. Denn ich gehe jetzt einfach mal, vielleicht naiv?, davon aus, dass sich die Spendensummen nicht im 5stelligen Bereich pro Monat bewegen werden. Und ihr müsst schließlich auch leben. Es geht meiner Meinung nach ja nicht darum rein euer Projekt zu fördern, sondern es geht darum eure Arbeit, eure Zeit und euer Wissen zu honorieren. Also euer Geld. Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass ihr mit dem Geld einen Porsche kauft oder ähnliches ;-)

    1. Sabine

      Mit dem Spendenbalken ging es mir eher darum, dem Leser ein Feedback darüber zu geben, wie weit der Blog noch davon entfernt ist, sich selbst zu tragen. Ich gehe nämlich ebenfalls nicht von 5stelligen Summen aus ;) Dafür müsste allerdings entweder eine Zielgröße festgelegt werden oder ein Mindestbetrag. Sicher auch nicht ganz unproblematisch.. aber sonst fehlt ja die Referenz und man kann den dargestellten Wert nicht so richtig einschätzen.

      Es geht drum, dass der Leser weiß, aha, wenn nicht ein bisschen mehr Geld in die Kasse kommt, müssen Lisa & Michael wieder neu überlegen wie sie den Blog finanzieren oder ergänzende Maßnahmen ergreifen. Alle, die amazon-Links vermeiden wollen, können dann kräftig spenden, um diese zu verhindern ;)

      Statt des konkreten Betrages wäre auch ein (Achtung, Reizwort:) Ampelsystem denkbar. Grün, wenn der Blog sich ausreichend durch Leser finanziert, gelb wenn`s kritisch ist und rot, wenn die finanzielle Beteiligung definitiv zu gering ist. Sicher weniger arbeitsaufwändig, aber auch weniger transparent (man könnte aber immerhin die Schwellenwerte nennen).

      Ich würde "einfach so" z.B. nichts spenden. Bestünde aber die Gefahr, dass der Blog sonst eingestellt oder vernachlässigt wird, dann schon eher. Ob ich spenden möchte, um amazon-Links zu verhindern….. da müsst ich erst nochmal drüber nachdenken.

  29. Urban Pagan

    Ganz Ehrlich!

    Ich würde mir wegen der Amazongeschichte nicht so einen Kopf machen. Euer Blog ist gut sehr gut sogar! Und von daher ist es mehr als gerechtfertig sich das irgendwie Honorieren zu lassen. Und auch der Vorwurf der Querfinazierung würde mir persönlich echt am Allerwertesten vorbei gehen. Denn letzlich leistet Ihr hier richtig Arbeit, und wenn sich dadurch die finazellen Möglichkeiten ergeben sollte, das eigendliche Projekt voranzutreiben und abzusichern, um so besser.

    Und die Menschen denen Eurer Block gefällt, die werden ihn auch weiterhin besuchen.

    Wir leben nun einmal in dem bestehenden System und werden daran (leider) auch von Heute auf Morgen nichts daran ändern können. Und um in diesen System leben zu können benötigt man nun einmal auch Geld. Und es ist eben eine Tatsache das Amazon schon fast eine Monopolstellung bezüglich des Buchversandes hat. Zumal dieser Versandhändler durchaus auf Druck der öffendlichkeit, schon aus Gründen der Selbsterhaltung, auf die Missstände bei sich reagiert.

    Außerdem ist Amazon nun einmal eine sehr gute Möglichkeit sich zusätzlich über ein empfohlenes Buch über Kundenrezensionen usw. zu informieren. Allerdings könnte man durchaus darüber Nachdenken zusetzlich zu den Amazonpartnerlinks, Verweise zu alternativen Buchversandhändlern zu setzen.

    Bannerwerbung ist, nicht nur wegen der Adblocker so eine Sache. (Ich betreibe ja selber das eine oder andere Webprojekt, und bin durchaus ein wenig verärgert über diese alles Umsonst haben wollen und dann auch noch diesen Weg einer Vergütung verhindern Mentalität. ) Selbstverständlich könnte man entsprechende Maßnahmen ergreifen. Es ist z.b. technisch kein Problem auszulesen ob in einem Browser der einen Adblocker aktiviert hat. Und dann einen Layer mit der Bitte diesen zumindest für seine Seite zu deaktivieren, über den eigendlichen Inhalt zu legen. Nur kann das ja irgendwie nicht der Sinn der Sache sein. Was bitte ist gegen dezente Anzeigen (Bannerwerbung) und Links, wie sie z.b. in Printmedien schon immer üblich waren einzuwenden?

    Allerdings und da gebe ich Recht, es ist grade bei "Nischenprojekten" sehr schwer wirklich passende Werbepartner zu finden. Natürlich gibt es unzählige Affiliated-Netzwerke und auch bei Google Ads kann man Werbung welche man nicht auf seiner Seite sehen möchte deaktivieren. Aber die Erfahrung zeigt ganz einfach das man hierbei mehr Zeit aufbringt als für das eigendliche Projekt.

    SpendenButton sind eine sehr schöne Geschichte.

    Aber zum einen haben sich so Mikro-Spenden-Plattformen leider bisher noch nicht wirklich durchgesetzt. Und zum anderen kommt hier leider wieder diese wirklich leicht schizophrene Denkweise der meisten User zum tragen, da wird dann wieder wirklich lieber auf eine Werbung geklickt und da was gekauft, als die bewusste Endscheidung zu treffen, ein Webseite dirkt mit Geld zu unterstützen. Außerdem sind dürften bei Paypal eigendlich die selben Aversionen zum Tragen kommen wie bei Amazon. Eine gute Alternative könnte hier eventuell eine Schnittstelle zu Sofortüberweisung sein https://www.sofort.com/ diese könnte man auch wieder über einen Leyer einblenden.

    Ansonsten gäbe es dann natürlich noch die Möglichkeit bezahlte Links in den Artiklen selber unterzubringen. Diese würden in der Regel zwar nicht Geblockt werden, ergeben aber letzlich die selbe Problematik wie Bannerwerbung bei der Partnerauswahl.

  30. Caro

    Hallo ihr Zwei,

    In einem anderen Kommentar stand es schon ganz gut: Amazon passt nicht zu euch.

    Amazon lässt Menschen gezielt aus anderen Ländern (z.B. Spanien) unter Vortäuschung falscher Tatsachen holen und dann hier unter völlig verqueren Bedingungen arbeiten und leben. Die Menschen, sind kaum in der Lage sich zu wehren, da sie die deutsche Rechtslage nicht kennen, geschweige denn den Mut oder den Ansprechpartner haben. Bewacht werden sie rund um die Uhr, Privatsphäre gibt es keine. Es sind wirklich grauenvolle Arbeitsbedingungen, bei denen (ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster) Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Zwar ist Amazon sicher nur ein Symptom der kapitalistischen Wirtschaft… Euch ist das, so habe ich das verstanden, wurscht. Das ist schade.

    Über die notwendige Finanzierung eurer Arbeit am Blog muss niemand mit euch diskutieren. Diejenigen, die behaupten ihr wollt damit euer Leben subventionieren hat keine Ahnung – mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich hoffe aber, dass diese Leute nur ein geringer Teil darstellen – und deshalb einfach ignoriert werden können, oder?

    Ich betreibe selbst eine Info-Seite. Zunächst hatte ich Affiliate-Werbung eingebunden. Dann kam ein A-Store, den ich sofort nach der Veröffentlichung um Amazon entfernt habe. Nun habe ich einen Flatr-Button – verdient habe ich noch keinen Cent. Dabei habe ich laufende Kosten wie ihr, zusätzlich noch Bildlizenzen. Allerdings bin ich trotzdem überzeugt von der Spenden-Sache. Flattr ist leider zu wenig verbreitet, aber z.B. Paypal bietet auch eine "Donate"-Funktion an. Eine Kontoverbindung für Spenden anzugeben, finde ich auch eine tolle Sache – Versucht es einfach! Das Internet ist in einem Wandel, wir müssen alle sehen wie es weitergeht!

    Übrigens müsst ihr nicht nur Bannerwerbung machen. Es gibt auch die Möglichkeit Text-Affliates zu nutzen oder dezente Werbung zu schalten, die der Adblocker nicht erkennt. (ich nutze selber den Adblocker, sonst halt ich es im Web nicht mehr aus).

    Außerdem könntet ihr gezielt bei Unternehmen nachfragen und Werbeflächen anbieten. eventuell sogar eine Produktvorstellung schreiben (wenn ihr denn dahintersteht) Dafür soll gut gezahlt werden. Das lohnt sich vielleicht auch für Bücher.

    Ich habe inzwischen jegliche Werbung auf meiner Seite entfernt, nur der Flattr-Button ist noch da. Ich setze allerdings auch keine Energie mehr in das Projekt. Wenn den Leuten meine Arbeit nicht ein paar Cent wert sind, kriegen sie auch nichts mehr. Klingt kapitalistisch, aber es ist meine Zeit. Zeit, die ich besser investieren kann. Von den Lobeshymnen, wie toll meine Seite ist, werden wir nicht satt.

    Ich bin froh, dass es euch gibt, auch wenn wir eine unterschiedliche und doch manchmal sehr ähnliche Lebenseinstellung und Durchführung haben. Lisas Artikel neulich über die Kirschen, war meine absolute Rettung. Zum Beispiel.

    Liebste Grüße

  31. Mischa

    Hallo Ihr, ich wurde von Michael auf Facebook gebeten, mich einmal mit den Artikeln zum Thema Projektfinanzierung auseinander zu setzen und meine Meinung zu schreiben. Das möchte ich hier nun auch gerne kurz tun.

    Wie ich das so mitbekommen habe, gab es ziemlich herbe Kritik an der Einführung von Werbung und an der Eröffnung eines Amazon-Shops von Lisa und Michael.

    Zunächst einmal bin ich nicht der Meinung, dass jemand überhaupt das Recht hat, dieses Vorgehen zu kritisieren oder in Frage zu stellen. Man kann seine Meinung dazu haben aber die Beiden dafür zu kritisieren, was sie und wie sie es in ihrem Online-Tagebuch veröffentlichen, finde ich schon ein wenig daneben. Es ist ihr privates Projekt. Punkt.

    Ich finde auch dass es nicht richtig von Lisa und Michael ist, sich jetzt dafür zu entschuldigen und in endlosen Diskussionen vielleicht zu einer "angenehmeren" Lösung des Finanzierungsproblems zu finden. Irgend jemand wird sicher wieder etwas daran zu mäkeln haben, egal wie viel Energie die beiden Betreiber und einige Nutzer in eine Lösung stecken mögen.

    Meine Meinung in Kürze:

    1. Wem die Werbefreiheit hier wichtiger ist als die Qualität und die Inhalte der Beiträge, der soll einfach eine Entscheidung treffen und eine andere, werbefreie Seite nutzen.

    2. Liebe Lisa, lieber Michael, Ihr habt alles richtig gemacht. Ihr nutzt die Werbung zur Finanzierung des Blog-Projektes und Ihr habt den Lesern die Gründe dafür ausführlich geschildert. Dabei würde ich es an Eurer Stelle belassen und ich würde mich wieder dem Alltag widmen.

    Liebe Grüße, Mischa

  32. Holger

    Liebe Lisa, lieber Micheal,

    Eure Ohnmacht ist absolut nachzuvollziehen. Wer sich auf Euren Seiten umsieht, weiß, dass Ihr garantiert nicht im Sinne von amazon, Nestle, Mons… und wie sie alle heißen handeln möchtet.

    Wir lernen im Leben alle dazu, saugen gerade bei alternativen Richtungen Informationen auf, um selbst ein Bild zu bekommen, welche Ausrichtung entgegen des Mainstreams die richtige Lebensweise sein könnte.

    Diese Informationen bekommen wir von Organisationen, Vereinen etc., aber eben auch von privaten Menschen wie Euch.

    Ihr habt Euch für eine Lebensweise entschieden und möchtet diese offen für alle teilen bzw. mitteilen. Nun haben schon viele ähnlich denkende Menschen Eure Tipps annehmen können und freuen sich über weitere Informationen.

    Dennoch: Ab jetzt ist festzustellen, dass der Einfluss des Umfeldes auf Euer Leben wieder größere Formen annimmt. Ihr werdet ohne Absicht wieder in ein neues "Hamsterrad" gedrängt, welches Ihr vor einiger Zeit glücklich verlassen habt.

    Was ich sagen will: Lasst Euch nicht zuviel reinreden. Ihr werdet Eure Gründe für verschiedene Handlungsweisen haben. Und ja, man/frau kann Euch auf Amazon und seine Praktiken aufmerksam machen, aber eine "Kritik" auf Euren Blog zu schreiben, entzieht sich dem Recht der Nutzer Eurer Seite. Wer hat das Recht andere für Ihre Entscheidungen, die sie offen darstellen, zu kritisieren, wenn es einfach nur ein Bericht über das Leben darstellt. Somit eine Kritik an Eurem Leben bzw. Eurer Lebensweise. Ihr steckt mitten in einem Prozess, der eine Lösung für das verlassen der bisherigen Konsumwelt darstellt.

    Es ist nur verständlich und fair, Eure Frage in den Raum zu stellen, welche Art der Finanzierung die Nutzer Eurer Seite bereit sind zu tragen.

    Ihr leistet hier schon eine Arbeit, die über den Bereich des Ehrenamts hinausgeht und lasst Euch zusätzlich "auf den Teller" gucken.

    Wenn Ihr allerdings dann doch weitere Maßnahmen ergreifen müsst, weil Eure Seite schließlich nicht geschlossen werden soll (so ist es den Kommentaren zu entnehmen), dann ergreift Maßnahmen, mit denen Ihr persönlich klar kommt, mit denen Ihr leben könnt, deren Kompromiss (zumindest momentan) für Euch akzeptabel ist.

    Bannerwerbung oder Affiliate-Marketing ist eine Maßnahme. Abhängigkeit von ein bis zwei großen Konzernen bzw. Unternehmen eine andere, nicht zu empfehlende, Möglichkeit.

    Habt Ihr schon einmal über ein Crowdfunding nachgedacht? Das wäre meiner Meinung nach etwas, womit Ihr zumindest die Kosten für Euer Projekt des Blogs sichern könntet.

    Eine andere Möglichkeit: Schreibt selbst ein Buch (eventuell e-book) oder ggf. Informationsblätter/Anleitungen als pdf zum kostenpflichtigen Download über das Experiment Selbstversorgung, mit all seinen Facetten, allerdings "kostet" das Zeit und beim Buch vermutlich eine Vorfinanzierung, jedoch könntet Ihr Euch so Euren Einsatz direkt bezahlen lassen. (falls die Leser bereit sind einen kleinen Beitrag zu leisten).

  33. Marc

    Persönlich finde ich es total legitim, wenn ihr eure Kosten mit Werbung deckt, sprich im Sinne der Selbstdeckung, resp. Selbstversorgung ;-)

    Jeder der das nicht möchte hat zwei Möglichkeiten;

    1. Spenden, Spenden und nochmal Spenden

    2. sich ein anderes vergleichbares Selbstversorger-Projekt suchen :-D

  34. Marcel

    Der Betrieb und die Pflege einer Internetseite kostet Zeit und (reales)Geld,

    da gibt es nichts zu diskutieren.

    Die Kosten kann man auf unterschiedliche Weise decken.

    Werbung aller Art ist ein schwieriges Thema – passt vielleicht nicht ganz

    so gut zum Projekt, ebenso Pay-Walls.

    Spenden in freiwilliger Form – egal wie sie technisch umgesetzt sind haben

    meiner Meinung nach keinen negativen Beigeschmack und sind legitim. Die Finanzierung über

    Spenden funktioniert beispielsweise bei diversen Podcasts gut und wurde auch

    von der Hörerschaft angenommen. Da Ihr wie die Podcaster Zeit aufwendet um Inhalte für ein

    Publikum zu generieren finde ich Euren Blog gut damit vergleichbar.

    Welche Form der Spende (Flattr, Paypal, Überweisung) am besten angenommen wird muss man

    ausprobieren.

  35. Peter Guhl

    Was mir gerade noch spontan einfällt: Es gibt ja Cryptocurrencies wie Bitcoin http://www.bitcoin.org. Um diese nutzen zu können braucht man sich nicht an einem Ort zu registrieren, der einem dann potenziell auch tracken kann, weil er sämtliche Zahlungen abwickelt sondern man legt sich schlicht ein "Wallet" zu und hat sofort die Möglichkeit, Beträge zu empfangen und zu versenden. Wenn gewünscht sogar ganz ohne Transaktionsgebühr. Die Eingabe von persönlichen Angaben ist nur dann nötig, wenn man an einer Börse die Crypto-Währung gegen eine andere Wärung eintauschen will (z.B. http://www.bitcoin.de; das ist vermutlich nicht die beste aber die einzige, die ich kenne). Da kostet es dann auch Gebühren, aber momentan nur sehr moderat. Zwingend ist das aber nicht; es gibt Firmen, die Bitcoins direkt annehmen: http://usebitcoins.info

    Es gibt nicht nur Bitcoin sondern z.B. auch Litecoin. Dem reinen Anwender würde ich aber Bitcoin empfehlen; einfach weil das Projekt am weitesten ist und damit die "Wallet"-Programme am bequemsten zu bedienen sind. Es gibt auch am meisten Börsen zum Eintauschen. Die Verbreitung ist zwar auch da noch eher gering, aber die Handhabung ist extrem einfach. Ihr könntet Euch konkret einfach den Bitcoin-Client irgendwo installieren (auf den Computer oder auch auf's Smartphone) oder Euch ein Online-Konto zulegen (wenn gewünscht auch gleich beim Handelsplatz) und die Konto-Adresse unten auf's Blog packen (man kann auch mehrere Konto-Adressen machen, die im gleichen Wallet zusammenlaufen).

    Viel zu verlieren gibt es voraussichtlich nicht. Dass Bitcoin heute noch tatsächlich Knall auf Fall verboten wird (und man das Verbot durchsetzen kann) ist nicht wahrscheinlich. Tauschhandel (gegen was auch immer) ist ja nicht verbietbar und mehr betrogen als mit anderen Währungen wird hier auch nicht. Die Handelsplätze werden sicher der Finanzmarktaufsicht unterstellt, was aber für den Anwender schwerlich ein Schaden ist.

  36. Sabine

    Ich find Spenden per SMS noch ne praktische Sache.. hab ich schonmal gemacht, obwohl ich sonst fast nie spende. Aber wenn man so unkompliziert auch mal spontan einen Mini-Betrag für etwas geben kann, was man gerade genossen hat, ohne sich irgendwo registrieren zu müssen, find ich das sehr angenehm und könnte ich mir vorstellen das gelegentlich mal zu machen. Weiss allerdings nicht wie aufwändig das ist sowas einzurichten und vor allem, wie es länderübergreifend funktioniert. Ich persönlich hab aber auch nix gegen die amazon-Links etc.

    Falls ihr eine Testphase machen wollt, wo ihr schaut ob der Blog sich durch Spenden finanzieren lässt, wäre es evtl sinnvoll (aber auch wieder Arbeit) den Lesern eine optische Rückmeldung zu geben, wieviel noch zur Kostendeckung an Spenden fehlt. Denke gerade daran, wie viele Leute geschrieben haben, sie hätten jahrelang umsonst die Financial Times Deutschland gelesen, aber wollten nun unbedingt etwas bezahlen/spenden, um zu verhindern dass sie aus Kostengründen eingestellt wird. Hätten die Leute früher gewusst, wie es finanziell um die Zeitung steht, wären sicher viele schon früher gern zur finanziellen Unterstützung bereit gewesen… aber Intransparenz fördert Verantwortungsdiffusion ("die andren zahlen/spenden sicher genug…").

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Danke sehr, Sabine! :)

      Ja, wenn wir etwas mit Spenden machen, dann sollte das auf jeden Fall sehr transparent sein. Darum werden wir uns dann bemühen. Ob wir das auch mit einem Spendenbalken hinbekommen, werden wir sehen. Schau ich mir dann an – ich denke ja schon.

  37. Tanja

    Also erst einmal danke für eure Artikel. sie ermutigen, zumindestens mich, mal was auszuprobieren. Aber das verstehe ich jetzt nicht. Nur weil ihr einen Blog habt über Selbstversorgung heißt das doch nicht, das ihr nicht von dieser Welt seid. In dieser Welt kostst eben leider alles. Und was sollt ihr machen? Euren Blog evtl. mit den Buschtrommeln verteilen? Ich finde das mit den Links sehr gut. So bekommt ihr zumindestens etwas Geld um den Pc an dem ihr schreibt zu unterhalten. Bitte macht einfach so weiter und lasst euch nicht von irgendwelchen Leuten vorschreiben wie ihr zu leben habt. Das gehört auch zu Selbstversorgung…

    LG Tanja

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