Aromatisches Rosmarinsalz – DIY!

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
5. November 2015

Was tun mit einem riiiiesen Stock Rosmarin?

Ja, das hab ich mich auch gefragt, als der stattlich gewachsene Busch im Garten meine Aufmerksamkeit erhaschte. Na bumm! Zum Glück erinnerte ich mich sogleich an das leckerste Rosmarinsalz, das ich je gekostet habe. Eine leidenschaftliche Kräuterfrau aus dem Südburgenland hatte mich damit zu heißen Kartoffeln mit Olivenöl verführt.

Rezept für ein aromatisches Rosmarinsalz

Ich schreibe absichtlich aromatisch, weil es eine spezielle Methode gibt, damit noch mehr Aroma ins Salz kommt: Eine Verreibung! Also anstelle von: Kräuter trocknen und mit Salz mischen…

Zutaten für‘s Rosmarinsalz

  • 7-8 Zweigerl Rosmarin
  • 200gr Salz

Ich habe einfach das Salz (es war ein grobes) mit den Rosmarinnadeln in einen kleine…äh.. wie heißt das Ding überhaupt… in so ein Ding halt, das alles klein macht :D Natürlich kannst du auch per Hand mörsern, beziehungsweise klappt er vermutlich auch, wenn du den Rosmarin so fein mit dem Messer hackst wie du kannst, und dann mit dem Salz vermischt.

Der Clou ist jedenfalls, die fertige Mischung dann feucht in einem Schraubglas ziehen zu lassen! Nach einer Woche (oder auch schon nach wenigen Tagen) kannst du das Salz dann ausbreiten und entweder an der Luft oder im Backofen, bei gaaanz geringer Temperatur (40°C) trocknen lassen.

Megagut! Diese Methode eignet sich ganz besonders auch für Basilikum oder Bärlauch, die eher viel von ihren Aromen verlieren.

Tipp: Rosmarinsalz gleich mit heißen Kartoffeln und einem leckeren Öl genießen! Mjaaam!

Lass es dir schmecken! Hast du selbst schonmal sowas gemacht? Oder was Ähnliches? Erzähl von deinen Erfahrungen :)

Weitere Ideen mit Rosmarin?

Hast du welche? Hilfeee! Ich habe noch Unmengen davon im Garten :)

Eine weitere Idee wäre ein Apfel-Rosmarin Shampoo mit Kastanien! Das duftet sowas von lecker! Und hat mich sehr begeistert…

Mehr Selbermach-Rezepte?

Wie immer in der Rubrik Küchenzauber, oder in einem meiner Kochbücher! Omnomnom!

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17 Gedanken über “Aromatisches Rosmarinsalz – DIY!

  1. Petra

    Liebe Lisa,
    das werden wir sofort probieren – super! Frage: Ich betreibe ein Blog zum „Mitmachen“ auf dem ich nachhaltige Ideen aus Ernährung/Gesundheit, Share & Repair, Soziales (aus Tirol) vorstelle – gerne würde ich dort dein Rezept (natürlich mit Rücklink zu dir) draufstellen?
    Freue mich auch Nachricht, lG Petra

  2. Britta

    Ich kenne das mit Zucker und Ringelblumen-Blüten. Es entsteht ein sehr oranger Zucker, den man zum Einfärben von Kuchen oder Süßspeisen nehmen kann, ohne auf irgendwas künstliches zurückgreifen zu müssen :)

  3. Corinna

    Klingt super gut! Hab das bisher immer mit Petersilie gemacht, nur mit dem Unterschied, dass ich das Salz mit der frischen Petersilie dann so gelassen hab im Glas. Man braucht es nicht zu trocknen, das Salz konserviert die Petersilie so gut dass die Petersilie frisch bleibt. Schmeckt auch super gut!

  4. Marc

    Mein Rosmarin steht auch ganzjährig draussen. Im Garten, aber kein Problem weil es aussenrm recht zugewachsen ist.
    Nachbarn habe eine ganze Rosihecke !
    Rosa und grünes Salz sind toll, hat wer noch eine Idee um Farbe ins Spiel zu bringen ?

  5. Sylvia

    Das kam ja noch gerade rechtzeitig, dieser tolle Tip, liebe Lisa. Gestern habe ich endlich angefangen, meinen Garten winterfest zu machen. Bis zu meinem riesen Rosmarin-Busch bin ich nicht vorgedrungen. Ein Glück ! Ich werde sofort grobes Meersalz auf meinen Einkaufszettel setzen. Das hört sich ja zu köstlich an, das mit Pellkartoffeln und Öl zu essen. Hab vielen herzlichen Dank

  6. Franzi

    „Diese Methode eignet sich ganz besonders auch für Basilikum oder Bärlauch, die eher viel von ihren Aromen verlieren.“
    Das kann ich absolut bestätigen! :D
    Hab letztes Jahr meine Basilikumreste mit Salz vermengt – und rausgekommen ist das genialste Kräutersalz, das ich bisher auf Butterbrot gegessen habe. *grins*
    Ein Hinweis dazu: Ich habe nicht die frischen Blätter verwendet, sondern die bereits vertrockneten Blüten. Das war für mich DIE Entdeckung. Ich habe die Samen geerntet und die übrig bleibenden Hüllblätter etc. als Gewürz verwendet. Das Ergebnis: Den ganzen Winter über war ich bestens mit Basilikumaroma (z.B. Als Salatdressinggewürz) versorgt.

  7. Werner

    Das funkrionioert auch hervorragend mit Chili!
    Die ganz scharfen Chilis mit grobem Meersalz in der Maschine so lange kleinhacken, bis ein rosa Salz mit „normaler“ Korngröße entstanden ist.
    Dann trocknen und zum Würzen verwenden.

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