“Wie groß ist euer Land und zu wie viel Prozent versorgt ihr euch selbst?”

Unsere Antworten und Tipps für kleine Gärten

Ein Artikel aus dem Mai 2013

Immer wieder bekommen wir Fragen wie diese. Zeit sie mal in einem Artikel zu beantworten, damit mehr die Frage beantwortet bekommen :) Aber vorsicht, die Frage bzw. die Antworten sind individueller als man denkt… “Selbstversorgung” ist ja ein sehr vielschichtiger Begriff, der unterschiedlich ausgelegt werden kann…

Wie groß ist euer Land oder “wie viel Land braucht man für die Selbstversorgung”?

Tja wie groß das Land ist auf dem wir Leben ist schnell runter gerechnet: Insgesamt 8.000 Quadratmeter, davon 1.000m² Weingarten, etwa 2.000 gehen für Haus, klitzekleines Stückchen Wald und Vor-Haus-Bereich weg. Der groooße Rest ist Streuobstwiese mit lauter jungen Bäumchen, heuer frisch gepflanzt. Und dann bleiben gerade mal 400m² Gemüsebeet und nochmal etwa 200-300m² Beetstreifen für Kräuter (der Großteil davon wiederum soll Anbau für den Verkauf sein für den Eigenbedarf reicht ja viel weniger!)

Wie viel Land man denn nun tatsächlich braucht ist nicht so leicht zu beantworten. Ich denke, durch unsere vegane Ernährung brauchen wir auch extrem wenig Platz. Persönlich glaube ich, dass man auf den etwa 400m² seinen Bedarf schon recht gut decken kann, wenn man den Platz gut ausreizt! (Merke: Wir bauen kein Getreide, Ölsaaten oder sowas an… Wir sprechen nur von Gemüse – die Obstbäume sind noch zu klein)

 

Dieses Foto zeigt Lisa und Michael in ihrem 200 Quadratmeter großen Gemüsegarten.

Ein kleiner Ausschnitt aus unserem vorjährigen 200m² Gemüsegarten (und ja, wir schauen blöd aus der Wäsche :)) (Foto taken by our beloved Robert Kresse)

Mischkultur bitte!

Zum Beispiel kann man Salat (oder Kohl oder andere Sachen, die laaange brauchen) und Radieschen gleichzeitig aussähen, und bis die Salatköpfe wirklich Platz brauchen, hat man die Radieschen schon längst wieder geerntet. Da gibt es so einige ähnliche Spielereien ;) Für solche “Platzhalter” empfehlen sich vor allem Gemüsesorten, die schnell wachsen z. B. Spinat, Kresse, Pflücksalate, Mairüben, usw…

Vertikale Gärten

Wenn ihr nicht viel Platz habt nutzt auch die Vertikale! Wände, Zäune, Stapel, Hügelbeet usw… Einfach mal googlen nach “vertikale Gärten”, vertical gardening oder ähnlichem.

Obstbaum-Lebensgemeinschaften

Auch (kleinwüchsige) Obstbäume lassen sich gut in Beete integrieren. Je größer sie werden und je mehr Schatten sie werfen, desto weniger lichthungrige Pflanzen sollten sich natürlich darunter finden. Oder eben Sachen die erntereif sind, bevor das Blätterdach ganz entfaltet wurde (Spinat etc.)

Selbstversorgung mit wenig Platz

Ich bin mir einfach soooo sicher, dass es eben nicht der riesen Bauernhof sein muss um sich mit gesundem Essen zu versorgen. Kreativität ist gefragt – oder stattdessen einfach mal im WWW streifen, da findet sich in jüngster Zeit sooo viel zu diesem Thema!

Wie viel von eurem Nahrungsbedarf ist gedeckt?

Auch eine klassische Frage. Voriges Jahr würde ich sagen ab Juni zu 50%, ab Juli zu 80% und ab August nahezu 100% an unserem Bedarf an frischem Gemüse. Ab schätzungsweise Mitte Oktober flachte die Kurve wieder ab. Heuer wird es hoffentlich schon etwas anders sein, da wir die Anbaufläche verdoppelt haben (von 200 auf 400m²). Allerdings mussten wir heuer auch wieder viel improvisieren und viel neben dem Garten arbeiten und organisieren. Mal sehen was rauskommt. Wir sind ja far beyond perfect aber jedes Jahr wieder ein bisschen stolz was wir schon alles schaffen :)

Mehr und mehr integrieren wir ja auch Wildkräuter (vor allem Brennnessel) in unseren Speiseplan, was uns schon jetzt gut versorgt, wo am Beet noch eher mau ist!

Wie viele Stunden arbeitet ihr in eurem Garten?

Tja, erstens kann ich das schwer schätzen, und zweitens befinden wir uns noch in der Aufbauphase: Wir haben zum Beispiel 2 Wochen mit Drahtkörbe basteln und über 50 Bäume pflanzen verbracht. Die Beete machen mit dem schweren Lehmboden auch noch mehr Arbeit als in Zukunft und da wir ein längliches Grundstück haben und kein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, laufen wir auch hin und wieder wie die Irren mit der Gießkanne durch die Gegend. Zusätzlich haben wir noch viel Wiese die per Hand gesenst wird – jemand anders spart sich das vielleicht, mangels Wiese :)

Aber so rein für das Gemüsebeet, arbeiteten wir voriges Jahr schätzomativ (und es war erstaunlich wenig) 1-3 Stunden am Tag? Vielleicht schätze ich das auch vollkommen falsch ein, aber ich hatte das Gefühl jetzt so konkret für den Gemüsegarten relativ wenig zu tun (klar haben wir den ganzen Tag viele andere Sachen im Garten gemacht wie Kräuter sammeln und trocknen, sensen, mähen, Infrastrukturaufbau, und die Haussanierung war da auch noch, und arbeiten, Blog betreuen und und und :D)

Man kann halt auch immer mehr oder weniger im Garten arbeiten. Wir hatten z. B. keine Schnecken und wenig Beikräuter. Meine wichtigste Erkenntnis: früh im Jahr ordentlich jäten, dann hat man später seine Ruhe. Kann mich nicht erinnern viel gejätet zu haben voriges Jahr…

Selbstversorgung – DIY

Also, raus in den Garten, auf den Balkon oder sonst was. Klein anfangen, lachen, staunen und das wichtigste: Erfahrungen machen :)

Und: Her mit euren Fragen, vor allem wenn sie auch andere interessieren könnten ;)

Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

17 Gedanken über ““Wie groß ist euer Land und zu wie viel Prozent versorgt ihr euch selbst?”

  1. Karl-Heinz Lenz

    4 Reihen a 20m mit Kartoffeln sichern die Grundversorgung für das ganze Jahr. Einschließlich der Saatkartoffeln für das nächste Jahr. Untergebracht in einem Erdkeller keimen sie nicht zu früh. Insgesamt haben wir 500m² Gemüseland und 2000m² Obstwiese. 3 Hektar Wald für den Ofen und 2 Hektar Wiesen für die Schafe.

  2. Joshua

    Schöner Beitrag – Danke dafür!

    Wir haben uns gerade einen Hektar (sprich 10.000 qm) Land gekauft. Viele Leute fragen "Was wollt ihr mit so viel Land? Das ist doch soooo viel Arbeit"….

    Aber es soll ja nicht alles Gemüse-Fläche werden ;-)

    In den fünf Wochen, die wir jetzt hier leben, haben wir schon etwa 300qm Gartenland vorbereitet, bepflanzt etc. Insgesamt sind jetzt 500qm Gartenland vorbereitet, auf einen großen Teil kommen aber erstmal einfach nur Gründungen (Phacelia & Co) um den Boden vorzubereiten und gleichzeitig eine gute Nahrungsquelle für meine vier Bienenvölker zu bieten ;-)

    Die Frage, wie viel Land für die "Selbstversorgung" notwendig ist hängt meiner Meinung auch stark davon ab, was man alles unter Selbstversorgung versteht. Eine 100%ige Autarkie ist mit einer Familie momentan glaube ich unrealistisch, im Zusammenhang mit mehreren Familien – die auch ihre Stücke Land haben – ist aber ein höherer Grad möglich…

    Wenn Selbstversorgung "nur" mit Nahrung definiert wird, dann ist es wirklich gut mit etwa 400qm Gartenfläche möglich… Will man noch Obstbäume & -Sträucher, einen Teich und Wald haben, dann ist die Größenordnung von etwa einem Hektar denke ich ganz gut.

    Ich wünsche euch viel Freude und reiche Ernten auf eurem Land ;-)

  3. Markus

    Hallo ihr beiden!

    Vorweg erstmal: ich finde es großartig was ihr euch aufgebaut habt und dass ihr euch nun schon großteils autonom versorgen könnt!

    Ernährung hat in meinem Leben schon immer eine wichtige Rolle gespielt, allerdings habe ich mich – gemeinsam mit meiner Freundin – erst vor etwa 6 Wochen zu einer kompletten Ernährungsumstellung (vegetarisch, soviel wie möglich vegan) entschlossen und es geht mir so gut wie noch nie! :)

    Abgesehen davon, dass sich mein Hautbild sehr zum positiven gewandelt hat, habe ich auch überraschend viel Energie und fühle mich nach dem Essen auch nicht mehr beschwert.

    Wir haben uns nun auch einen kleinen Schrebergarten (~160m²) angeschafft, wo wir Gemüse und Beeren anpflanzen wollen, um zumindest einen geringen Grad (wahrscheinlich um die 5% in Summe) an Autonomie anzustreben.

    Nun zu meiner Frage:

    Was würdet ihr blutigen Anfänger-Hobbygärtnern für den Start empfehlen anzubauen? Wie groß das Gemüsebeet werden soll steht noch nicht fest (wahrscheinlich irgendwas zwischen 10 und 40m²), wir diskutieren momentan auch eine Variante mit Hochbeet (angeblich besserer Gedeih). Der Garten befindet sich am Stadtrand (Graz) umgeben von gaaaaanz vielen anderen Gärten – was, wie ich hoffe, die Belastung durch Feinstaub und Ruß verringern sollte.

    Vielen Dank und LG aus Graz,

    Markus

    1. Majura

      Hallo Markus,

      mein Freund und ich haben auch seit April einen Schrebergarten.Davon sind ungefähr 65Quadratmeter Beetfläche plus 3 Hochbeete à 2 Quadratmeter. Wir haben jetzt alle Pflanzen draußen und wenn ich da mal so durchsehe…hui, wird das ne Menge Spinat. Also für Gemüse-Autarkie wird es wohl nicht reichen, aber es ist schon ganz ordentlich. Außerdem stehen auf der Fläche einige Zucchinis, Kürbisse und Melonen (die allesamt Platz brauchen), Soja und Amaranth. Auf der Wiese, zum Teil auch in den Beeten, haben wir kleine Obstbäume, die schon da waren.

      Ein Hochbeet wirkt übrigens wie ein Kompost, weil es genau genommen ein kompost mit Erde drauf ist. Durch die Verrottung entsteht Wärme. Die wiederum ist gut, damit die Pflanzen besser keimen. Außerdem kommen da nicht so viele Nahrungskonkurrenten alias Nacktschnecken und Co ran (für mehr Infos: http://wp.me/p3pw8Q-8v).
      Probiert doch beide Beetvarianten aus und entscheidet dann, was ihr lieber mögt. Wurzelgemüse ziehen wir zum Beispiel nicht im Hochbeet. Dafür aber die ganzen Kräuter und alles, was man dauernd pflückt, wie Radieschen und so. Das ist sehr gut für den Rücken ;)

      Liebe Grüße aus der Lindwurmfeste,

      Majura

  4. Robert

    Respekt, ihr seid auf einem tollen Weg! Ich bin gespannt ob wir unseren Beeten dieses Jahr mehr als Mangold für 2 Mahlzeiten und ein bisschen Rhababerkompott entlocken können (und eine üppige Versorgung der Schnecken …). Es fällt mir noch sehr schwer an den gelegentlichen Abenden wo etwas Zeit bleibt immer genau das zu tun was die Pflanzen gerade brauchen. Vielleicht könnt ihr ja ab und an ein bisschen genauer beschreiben wie ihr euer Gemüse überhaupt zum keimen bringt und dann auch bis zur Reife gesund haltet und was man in welchen Wachstumsphasen tun sollte. Aber die bisherigen Artikel sind schon eine große Hilfe und Motivation, Danke!

  5. Eva

    Wir haben nur 800 m2 inkl. Haus, viel "wilde Ecken" (etwa ein Drittel der Fläche ;)). Doch kaufen wir sehr selten Gemüse dazu – hauptsächlich ab Februar bis April, wenn die Schneedecke uns nicht zu frischen Löwenzahnblättern lässt. Wie ihr bauen wir weder Getreide noch Öl an, allerdings hin und wieder Kuckerutz, den man sehr gut lagern und auch mehlähnlich verarbeiten kann.

    Unsere Hauptlagerfrüchte sind Kürbis, Paradeiser und Paprika (in Form von Peperonata, eingelegten Paprika und Paradeismark). Daneben Zucchini, die sehr lange halten, wenn man sie richtig groß werden lässt, und natürlich Erdäpfel und Zwiebel. Von allem anderen haben wir im Winter nur kleine Mengen meist eingefroren. Das eine oder andere frische Wildkräutel findet man aber fast immer, wenn nicht zu viel Schnee liegt.

    Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass fürs Selbstversorgen mit Gemüse 100 m2 pro Person genügen. Da muss man aber meiner Meinung nach genau planen und jeden Quadratzentimeter ausnützen – und wir lassen es lieber gemütlich angehen :)

    Alles Gute weiterhin und lieben Gruß,

    Eva

  6. Joshua

    Hallo Lasse,

    das hängt immer von der Region ab. Hier in Nordhessen sind die Preise gemäßigt, liegen bei etwa 0,75€ pro Quadratmeter (Sprich 7.500€ pro Hektar). In Gegenden wie NRW oder der Region um den Harz (weiß ich, weil ich auch dort nach Land geschaut haben) liegen die Preise eher um 4-5€ pro qm, also wesentlich teurer. Ostdeutschland ist dagegen wieder weit günstiger (Noch günstiger als hier in Hessen). Wie es im Süden Deutschlands bzw. in Österreich aussieht, weiß ich nicht genau.

    Lieben Gruß

    Joshua

    1. sabine

      Die Preise liegen in ÖSterreich auch ganz unterschiedlich. Während du in Tirol, wo jeder m2 genutzt werden muss enorm viel zahlst, liegen die Preise im Südburgenland relativ niedrig und da gibt es noch große Unterschiede abhängig von der Bodenbonität, Ebene oder Hang. In meinem Ortsteil sind es zB ca. € 0,80/m2 für Grünland, 4 km weiter im Dorf wo es eben ist zahlst du mindestens das Doppelte. Also alles relativ. Nicht abschrecken lassen, je weiter weg, je unattraktiver für Gewinnbringende Industrielandwirtschaft, desto leistbarer für unsereins.

      Also ran ;-)

      Liebe Grüße

      Sabine

  7. Markus

    Danke für deine ausführliche Antwort, klingt echt toll wie ihr das macht!

    Ich denke, wir werden diese Saison noch ohne Hochbeet(e) verbringen, dafür dann im Herbst welche anlegen mit eigenem Kompost und Grünschnitt.

    Im "normalen" Beet werden wir alsbald die Balkon-Zucchini pflanzen (die trägt jetzt schon 3 Früchte à 5cm :) ), sowie Karotten, Salat, Kräuter …

    Vielleicht bekommen wir auch noch irgendwo ein paar Tomatenjungpflanzen her, sind ja leider schon recht spät dran.. mal schauen.

    LG aus Graz,

    Markus

  8. Maria Donner

    Es ist schön, wie viele Menschen sich selbst versorgen möchten. Ich hoffe, dass ich genug Gemüse und Obst für durchschnittlich zwei Mahlzeiten in der Woche ernten kann. Mein kleiner Garten hat 25 qm und mit vier Holzkompostern stehen meine ersten vier Hochbeete. Das große Beet ist ca. 9 qm und in der Mitte des Gartens steht ein Apfelbaum, der wieder gut geblüht hat (Halbstamm, ca. 15 Jahre).

    Seit September nutze ich meinen Garten und die Vielfalt ist schon gut. Tomaten, Kohlraben, Blumenkohl, Sellerie, Spinat, Möhren, Rhabarber (ganz klein), Erdbeeren, , Radieschen, Knoblauch, Himbeeren, Kartoffeln, Gurken, Bohnen, Dicke Bohnen, Erbsen, Kräuter, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Mais, Dinkel, Linsen, Chili, …

    Wie gesagt, bei der Größe immer nur weniges von allem. Im Herbst möchte ich dann Grünkohl und Rosenkohl setzen.

    Evtl. schaffe ich wirklich der Selbstversorgung ein wenig näher zu kommen.

  9. Liliamar

    Wir haben einen Schrebergarten von 360 qm Fläche vor Berlin und teilen den gerade in Beete ein. Wir haben bisher nur die Erbsen gepflanzt und die Erdbeeren gejätet. Alles andere wächst noch in den Töpfen im Berliner Hinterhof. Hier habe ich noch mal 4 qm Hochbeete mit Gurken, Salat und Spinat und 5 qm Erdbeerbeet angelegt. Für die Kinder des Hofes habe ich ein Kinderhochbeet angelegt Jedes der acht Kinder hat ein Stück 40 cm x 40 cm zum ausprobieren. Da wachsen bei meinen beiden gerade Erbsen.

    Ich mache gerade einen ewigen Speiseplan, der saisonal/regional und abwechselnd vegan/vegetarisch ist. Irgendwann geben wir vielleicht auch unseren omnivoren Sonntag auf.

    Wir essen jeden Morgen Haferbrei aus 200 g Haferflocken (aus eigener Quetschung) mit Wasser und Obst der Saison (oder eben Kompott) und jeden MIttag Brotzeit (2 selbstgebackene Sauerteigbrote pro Woche, selbst gemahlen, leider elektrisch) Das Brot aus einem kg Mehl wiegt ca. 1,6 und kostet inklusive Strom fürs Mahlen und Gas fürs Backen 1,15 € in Bioqualität.

    Wir haben also einen jährlichen Getreideverbrauch von ca. 60 kg je Weizen und Roggen und ca. 80 kg Hafer für Frühstück und Mittagessen. Denn Platzbedarf hierfür hab ich noch nicht ausgerrechnet.

    Abends essen wir viel Kartoffeln. Letztes Jahr hab ich eine Horde für den Keller gebaut (bauanleitung im Survival-Magazin – Buchtip) und vom regionalen Biobauern 75 kg Kartoffeln gekauft. 60 qm Kartoffelacker reichen dafür aus. Apfelkompott wächst in Brandenburg fast an jeder Allee ;-)

    Wir kümmern uns seit letztem Jahr um zwei Bienenvölker, soll nicht zum Verkauf sein, deshalb nehmen wir nur so viel raus, dass wir nicht zufüttern müssen.

    Gerade lese ich ein Buch, in dem beschrieben wird, wie auf 300 qm mit viel Planung der Gemüsebedarf einer Familie erwirtschaftet werden kann.

    Irgendwann möcht ich auch Faserpflanzen, Ölpflanzen und den Energiewald selbst anbauen und ausrechnen, wie viel Land insgesamt eine Familie braucht. Dann ließe sich der Spieß auch umdrehen und die Frage drängt sich auf, wie viel Mensch verträgt eine bestimmte Fläche Land.

  10. Pingback: Self Reliance

    1. Lisa Pfleger Beitrags Autor

      Ich will meeeehr!
      Stecklinge selber machen

      Nicht aufgeben Julian! Wir haben mal mitten in der Naturidylle auf 800m Seehöhe gelebt (was ja eigentlich nicht soooo arg hoch ist). Ernte? Die konnten wir uns dank hungriger Schnecken aufzeichnen. Tomaten sind in dem Klima auch nicht ausgereift. Unsere Nachbarn hatten da schon mehr Erfahrung und sich mit Gewächshäuschen und Schnecken sammeln geholfen ;)

      Einfach nochmal probieren! Einen absoluten Masterplan gibt es sowieso nicht – bei uns gelingt auch immer wieder mal was nicht :)

    2. Lisa Pfleger Beitrags Autor

      Nicht aufgeben Julian! Wir haben mal mitten in der Naturidylle auf 800m Seehöhe gelebt (was ja eigentlich nicht soooo arg hoch ist). Ernte? Die konnten wir uns dank hungriger Schnecken aufzeichnen. Tomaten sind in dem Klima auch nicht ausgereift. Unsere Nachbarn hatten da schon mehr Erfahrung und sich mit Gewächshäuschen und Schnecken sammeln geholfen ;)

      Einfach nochmal probieren! Einen absoluten Masterplan gibt es sowieso nicht – bei uns gelingt auch immer wieder mal was nicht :)

  11. Christine

    Ich habe auch seit April einen Kleingarten und bin erstaunt, schon im ersten Jahr einiges ernten zu können: Kartoffeln, Bohnen, Erbsen und Beere. Zur Selbstversorgung reicht es nicht, aber das war auch nicht das Ziel für das erste Jahr. Es ging mehr um die Freude am Gärtnern und das eigene Gemüse ohne Chemie anzubauen! Vielleicht werde ich diesen Garten aber noch zur Selbstversorgung brauchen. Mehr über meine Erfahrungen habe ich unter http://www.tinestalk.de/index.php?s=tines+garten auf meinem Blog geschrieben

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