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Unsere Vision

Michael 18. November 2010 20 Kommentare

Stell Dir einen Ort vor, an dem Menschen kooperativ zusammen leben und arbeiten. An dem Selbstversorgung betrieben wird. An dem wir im Einklang mit der Natur Ruhe und Harmonie wieder entdecken. Ein Ort, an dem Geld keine Rolle spielt und der frei ist von religiösen Dogmen oder esoterischen Ideologien. Ein Ort, an dem Menschen und Tiere nicht ausgebeutet oder benutzt werden.

Stell ihn Dir vor!

Stell Dir einen Garten vor, in dem alles wächst und blüht. Ein Garten, der genug gesundes Obst und Gemüse hervorbringt, dass alle satt werden. Gesäumt von Sträuchern und Hecken. Durchzogen von Wegen, an dessen Rändern Kräuter wachsen und die zu ruhigen, duftenden Flecken im Garten führen, an denen Du Dich entspannen und zu Dir finden kannst. Ein Garten, in dem überall Bäume stehen, die nicht nur angenehmen Schatten spenden, sondern alle mit Nüssen, Obst und Ess-Kastanien versorgen. Ein Garten ohne Lärm und Gift, dafür mit umso mehr Vögeln, Fröschen und Fledermäusen.

Stell ihn Dir vor!

Stell Dir ein Haus vor, dessen Türen offen stehen für alle, die eintreten wollen. Ein Haus, das Dank Holz aus dem angrenzenden Wald angenehm warm gehalten wird. Das harmonisch eingebunden in seine Umgebung ist und an dessen Außenwänden Weintrauben empor wachsen. Ein Haus, das Maschinen beherbergt, die ohne Strom, dafür aber mit Kurbeln und Pedalen funktionieren.

Stell es Dir vor!

Stell Dir Menschen vor, die da hinkommen und dort lernen, wie sie all dies selbst machen können. Die dort jeden Stress und viele Sorgen hinter sich lassen können. Menschen, die wieder zur Natur und damit auch zu sich selbst finden. Menschen, denen es gut geht und die zufrieden sind.

Stell sie Dir vor!

Stell Dir eine Gemeinschaft vor, die den Lebensweg gemeinsam beschreitet und sich gegenseitig stütz, ohne auf Herkunft, Alter, Fähigkeiten oder Vorlieben zu achten. In der Unterschiede als Bereicherungen empfunden werden und die Menschen nicht glauben, sich gegenseitig bekehren zu müssen. Eine Gemeinschaft, in der gemeinsam alle Entscheidungen getroffen werden und die allen eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. In der kooperativ und am Gemeinnutzen orientiert gelebt wird. Eine Gemeinschaft, die ihre Verantwortung für die Welt übernimmt und daher Füße, Fahrräder und Züge nutzt, Freiheit von Konsum anstrebt und vegan lebt.

Stell sie Dir vor!

Werde Teil dieser Vision! Baue auf und lebe, wovon Du träumst. Tausche Dich mit Gleichgesinnten und Vertrauten aus. Sei zufrieden. Sei Du selbst!

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20 Kommentare zu “Unsere Vision

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  3. Hallo, wir träumen einen ähnlichen Traum.

    Den Platz hat uns Mutter Erde schon "aufgedrängt", und ein Teil unseres Lebenstraums hat sich auch schon manifestiert.

    Nun träumen wir hier in Deutschland, Overath (Nähe Köln), "unser" Andersland und wünschen uns ebenso – genau wie Ihr – dass Menschen ihren Weg hierher finden und nicht nur mitträumen, sondern auch ihren Lebensraum in unserem gemeinsamen LebensTraum gestalten.

    Wie wär´s – vernetzen wir uns? :-)

    Liebe Grüsse

    Johanna und Udo

    • Klar sollten wir uns vernetzen. Sind wir ja auch schon ein wenig… ;)

      Denn obwohl sich unsere Projekte etwas unterscheiden, geht es im Kern der Sache um das selbe. Und darum sollten wir uns unterstützen. right!

  4. bestimmt kennt ihr: wal-meeting.blogspot.com – die wohl beste seite welche neue gemeinschaftsformen unterstützt und wo sich querdenker informieren.

    LG. Erwin

  5. Hi Michael,

    die Vision ist ein feine – die ähnelt sehr der Meine… :-)) *freufreu*

    (hab das hier vor ca. nem Jahr ma gepostet)

    ich bin selbst am Kreieren und Planen einer freien Gemeinschaft….

    bin am vernetzen mit MEnschen, die ähnlich tickern. hab einige Menschen diesbezüglich auch schon kennengelernt. – und jeder weiß wieder was mehr und Gutes….

    Für mich ist es mittlerweile Lebenseinstellung geworden, gemeinsam – gesund – frei – kreativ – friedvoll – offen lebendig – selbstversorgend – natürlich und und und leben zu werden… und ich bin soooooooo bereit, mich AKTIV mit einzubringen…

    i. M. lebe ich in nem kleinen Kurstädtchen merke Tag für Tag mehr – wie mich das "ECHTE" Leben zieht… –

    umso mehr freut es mich, wenn es Menschen gibt – wie Dich – die auch solche Visionen haben… und mit Aktiv planen wollen…

    Michael ich bin dabei – freu mich über nen guten Austausch – machen wir ja scho a bissi über FB…. *grins*

    wie siehts aus, wollen wir in naher Zukunft mal ein Zusammentreffen von Menschen organisieren, die diese Vision im Herzen tragen… so ganz real und zum in die Augen schauen… :-))

    ich grüß Dich herzig, freu mi auf Antwort und bis

    bald…

    Claudi
    http://www.mensch-u-sein.de

    • Wir sind übrigens nicht nur Michael, sondern auch Lisa. ;)

      Ja, finde ein Treffen im Prinzip sehr gut. Wobei wir schon von Anfang an ganz fair sein sollten. Bevor also alle Beteiligten Energie aufwenden und vielleicht auch Geld und viel Zeit (Anreise zum Treffen, etc.) sollten sich alle klar sein, dass diese Vision von uns hier auch gleichzeitig die Mindeststandards für eine Gemeinschaft beschreiben, in der wir zufrieden leben und aufblühen können. Egal ob es der vegane Lebensstil ist, die Landwirtschaft ohne Tiere, Gift und Maschinen, ein Leben ohne unnötigen Luxus, Verantwortung für das Leben auf diesem Planeten zu übernehmen, usw. sind Werte für uns, von denen wir nicht abweichen können.

      Verstehst Du diesen Punkt?

      Wie ist das bei Dir? Du schreibst, Deine Vision sei eine ähnliche. Wo unterscheiden sich unsere Visionen voneinander?

      Liebe Grüße,

      Michael

  6. Ein ambitioniertes Projekt, für das ich Euch alles erdenklich Gute wünsche! Ich persönlich unterscheide mich zu sehr, um als Bereicherung dabei sein zu können. Denn ich bin nicht vegan – ja noch nicht einmal vegetarisch und ich mag Tiere am Bauernhof ;)

    Viel Freude weiterhin,

    Eva

    • habe ein ähnliches project(zurück zur natur, altes wissen entdecken,selbstversorgen …), mitten in trandylvanien nur bin ich wie, eva, kein vegetarier und bei weitem kein kombativer veganer. ich halte es eher mir der indianischen auffassung ” achte das tier das dich ernährt indem du auch das letzte hährchen verwendest…glaube das schlimmste in unserer gesellschaft ist die sinnlose verschwendungssucht ob tiere, pflanzen, rohstoffe, nichts wird geachtet,geehrt und geliebt…für mich sind pflanzen genauso lebewesen wie wir nur mit einem viel langsameren lebensrythmus

  7. Lieber Michael, ich denke, es ist ein mehr oder weniger bewusster kollektiver Traum, der lediglich von der Reizüberflutung unserer Zivilistation verschüttet wurde.

    Ich denke übrigens auch, es bleibt uns nur noch das Echte, das wirklich menschliche Miteinander, das auch die Erde samt aller Kreaturen als Gesamtorganismus begreift. Und es bleibt uns nur noch das Wiederentdecken unserer innersten Natur, die in der von dir beschriebenen Umgebung ein "artgerechtes" Zuhause finden würde.

    Ich denke letztendlich, dass solche wundervollen Lebensräume recht bald überall Schule machen werden, auch wenn sie den selbsternannten Führern der augenblicklichen Völkergemeinschaften gar nicht gefallen werden.

    Mein Traum ist auch mein Traum….wir können etwas bewegen…

  8. Ich find die idee einfach toll!

    Und so ein platz zu finden ist garnicht schwer, wen man sich umschaut werden so einige bauernhöfe zum verkauf und mietkauf angeboten man muss also kein millionär sein um sowas aufzubauen und zu verwirklichen!Ich kann mir gut vorstellen das dass klappt! Hab auch schon von ökudörfern gelesen aber das war immer so miete zahlen oder einkaufen ich will aber unabhängig von geld werden!

  9. Hallo, das ist eine tolle Idee. Ein Ort ohne Neid und Egoismus. Ein Ort zurück zur Natur. Ein Ort, wo man noch weiß, was Menschlichkeit und Fürsorge bedeutet. Ja, ich könnte mir auch vorstellen, an so einem Ort zu leben. Ich bin auch überzeugt davon, dass es früher oder später eine Welt ohne Geld geben wird. Das Schwierige ist nur, die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Aber solch ein Ort wäre ein Anfang und ein gutes Beispiel, wie es funktionieren kann. Es gibt allerdings ein paar Punkte über die es sich zu diskutieren lohnt. Was ist mit Menschen, und ich nehme mich da nicht aus, die nicht vegan, sondern mindestens vegetarisch leben wollen? Ich stelle mir vor, an so einem Ort werden Tiere artgerecht gehalten und es sollte erlaubt sein, tierische Produkte wie etwa Käse produzieren zu können. Wie soll das mit unserer Reiselust in ferne Länder funktionieren? Ich denke, in einer Welt ohne Geld, aber ohne auf die Mobilität zu verzichten, sollte es mehrere Orte geben, die zu einem Netz miteinander verflochten sind. Freue mich auf die Diskussion.

  10. Lieber René,

    da gibt es Dinge, auf die du oder andere nicht gerne verzichten wollen. Das ist sehr gut zu verstehen.

    Ich denke, im Grunde ist es weniger wichtig WAS man tut, sondern eher WIE man es tut. Das bewusste WIE lässt das Eine oder Andere oft als überflüssig erkennbar werden.

    Darüber hinaus lässt eine Umgebung, die nicht lautstark für Ablenkung und Konsum wirbt, die Wunschmaschine in uns sehr schnell viel ruhiger werden.

    • Hallo Micha. Ich würde WAS und WIE nicht gegeneinander abwägen. Es ist durchaus auch wichtig was ich mache. Und bei den Dingen, die ich mache, kommt es sehr darauf an, wie ich sie mache. Eines geht ohne das andere nicht.

  11. Genau richtig diese Einstellung, es ist bereits alles da und wenn die Vision manifestiert ist, werden sich genau die Menschen treffen, die zusammenpassen.

    Wir werden auch den Besitzer finden, der bereits einen Hof hat und nur darauf wartet, dass diejenigen kommen, die es verstanden haben, was eine Gemeinschaft ausmacht.

    Das größte Problem, was ich in den letzten Jahren festgestellt habe, ist das Loslassen alter maroder Strukturen, was nur beweist, was das Geld aus Menschen macht und sie sind dadurch nicht mehr so schnell gemeinschaftsfähig.

    Es gibt nichts schöneres, wieder Eins zu sein mit der Natur.

    Respekt an die jungen Leute, die es schon jetzt erkannt haben was Sache ist.

  12. Pingback: Noch sechs Wochen

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