Unsere Vorstellungen einer lebenswerten Zukunft

Was uns an dieser Welt stört, wie wir es stattdessen gerne hätten und was wir dafür tun.

Wir, die wir diesen Blog mit Leben füllen und die dahinter stehenden Projekte betreiben, haben gemeinsame Überzeugungen und Ziele, von denen wir Euch heute erzählen möchten. Es geht um unser Leben, unser aller Zukunft und viel Verbindung mit der Natur. Es geht um Freiheit, Verantwortung und Unabhängigkeit.

Der Käfig der Moderne

Das Leben in der heutigen Gesellschaft sieht für die allermeisten so aus, dass Du von morgens bis abends damit beschäftigt bist, zu lernen, zu arbeiten oder Dich vom Lernen und vom Arbeiten zu erholen. Du machst Dinge, die Du nur tust, weil Du Dich ablenken musst. Ablenken davon, dass Du in einem unsichtbaren Käfig steckst. In einem Käfig aus Arbeit, Beton, Abgasen und Konsum. Letzterer wird Dir so verkauft, als sei er der Lohn für die Arbeit. Ein Teufelskreis: Wir arbeiten, um zu konsumieren, müssen dann mehr arbeiten, um das gekaufte zu erhalten und möchten dann aber, da wir ja jetzt mehr arbeiten, zur Belohnung mehr konsumieren. So stecken wir schnell im Hamsterrad und häufen immer mehr Wohlstandsmüll an. Und wir alle akzeptieren dies als gegeben und normal.

Gibt es nur eine Person, die durch Geld und Besitz glücklicher wird, als ein Mensch, der im Einklang mit seiner Umgebung lebt und innige, gute Freundschaften pflegt? Macht uns nicht mehr und mehr Besitz immer abhängiger von noch mehr Arbeit? Sehnen sich die meisten Menschen nicht deswegen von Zeit zu Zeit so sehr nach Urlaub, weil der Alltag für sie das genaue Gegenteil von Urlaub ist?

Soll das wirklich normal sein? Ist es nicht langsam Zeit für ein bisschen Entschleunigung? Oder ehrlicher: Ist es nicht höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen?

Die immer stärker auf Arbeit und Konsum fokussierten Menschen, die durch drohende Armut und Drogen ruhig gehalten werden, werden dabei immer weiter entmündigt. Wer kann noch selbst sein Essen produzieren – vom Saatgut über das Anlegen von Beeten, dem Pflanzen, das Ernten, verarbeiten, haltbar machen, lecker zubereiten – und das alles ohne Chemie und ohne Fertigprodukte. Das wäre der erste Schritt Richtung Selbstversorgung – und damit einen Schritt raus aus Abhängigkeit, Unmündigkeit und Wahllosigkeit.

Viele weitere Schritte können folgen. Bei uns werden sie das auch. Wie weit das „Abenteuer Selbstversorgung“ bzw. der Weg zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung dabei für jede*n Einzelne*n von uns gehen wird, bleibt einfach abzuwarten und zu erleben.

Foto eines dunkleren Waldes, in dem eine joggende Person mit Rücken zur Kamera zu sehen ist.

Von denen, die den Preis zahlen

Wenn diese moderne Welt wenigstens dazu führen würde, dass es uns allen super gut geht und sogar was für andere Menschen auf der Welt überbleibt, dann wäre ja irgendwie alles in Ordnung. Und dann könnte man überlegen, ob es dann der Stress und der Käfig wert ist.

Aber es macht ja nichtmal uns glücklich, die wir global betrachtet im Wohlstand schon unterzugehen drohen. Wo wieviele Psychopharmaka, Tabak, Alkohol, Hanf und weitere Drogen auf welche Weise konsumiert werden, sowie viele unserer „Freizeitbeschäftigungen“ sprechen hier eine deutliche Sprache. Alleine schon die Idee, dass wir „freie Zeit“ und damit eben auch „unfreie Zeit“ haben. Und dann uns in dieser „freien Zeit“ beschäftigen müssen.

Was soll eine*r alleine dagegen schon ausrichten, fragte die halbe Menschheit.

Und dann Milliarden von Menschen, denen es schlechter geht als uns. Vielen, weil sie am falschen Ende einer globalisierten Wirtschaft auf die Welt gekommen sind. Einer Wirtschaft, die Profite über Leben stellt. Die globale Ungerechtigkeiten genauso akzeptiert, wie sie verhungernde Kinder hinnimmt und während und nach den Kriegen gute Geschäfte mit allen Kriegsparteien macht.

Der Preis, für unsere Lebensweise, die uns nicht glücklich macht, ist ein System der Ungerechtigkeit, das andere noch viel unglücklicher werden lässt. Und tötet.

Das geht auch anders!

Wir glauben ganz fest an eine Welt, in der wir in globaler Kooperation existieren werden. In der wir uns so ernähren, dass die globalen Erträge alle Menschen auf dieser Welt ernähren. Und das diese Erträge naturnah und langfristig lebenserhaltend angebaut und gesammelt werden. In der wir friedvoll zusammenleben und es als Gerechtigkeit empfinden werden, allen Menschen ein würdiges Dasein zu ermöglichen.

Daran, dass es in einer gebildeten und liebevollen Welt die absolute Hauptrolle spielen wird, wer wir jeweils sind und was wir für unsere Gesellschaft und Gemeinschaft Gutes tun. Und das unser Mitgefühl und unser Anstand uns anleiten wird, Menschen in anderen Teilen der Welt zu lassen, was ihnen zusteht, und unseren Kindern und Kindeskindern das Leben morgen dadurch zu ermöglichen, dass wir die natürlichen Ressourcen in dem Ausmaß nutzen, in dem sie sich regenerieren können.

Foto einer Straße, die an einem Fluß entlangläuft. Links und rechts sind Herbstwälder im Bild.

Wir glauben an eine Welt, in der wir Menschen uns wieder als integraler Bestandteil und fest eingebunden in diese Welt wahrnehmen werden. In der wir nicht mehr trennen in Mensch und Natur, in Kultur und Wildnis, in „wir“ und die Umwelt.

Wir erleben jetzt seit Jahren, seit wir auf dem Weg sind, wie liebevoll Menschen sind, wenn die Rahmenbedingungen passen. Wie wir alle fähig sind zu Kooperation. Wie Menschen gemeinsam für eine gute Sache einstehen können. Wie zufrieden Genügsamkeit und Muße machen.

Unsere Ziele

Daher leben wir unsere Ideen so stark wir können. Es geht nicht darum perfekt zu sein. Oder jeden einzelnen Tag nur noch in einen höheren Dienst zu stellen. Es geht um viel weniger. Einfach nur darum, jeden Tag so zu leben, dass es einem selbst gut geht, dass man kritisch im Denken bleibt und versucht, möglichst wenig Leid zu erzeugen. Und sich mit gleichgesinnten Menschen zusammenzuschließen, um sich gegenseitig zu stützen und sich dabei zu helfen, die vorhanden Potentiale im Sinne einer langfristig lebenswerten Welt wundervoll zu entfalten.

Darum ist unser Ziel, Projekte und Orte als Keimzellen zu erschaffen. Orte, in Städten und mitten in der Natur, an denen Menschen zusammenkommen – manche für ein paar Tage, andere länger – und im Einklang mit der Mit-Welt ihre Nahrung anbauen, ernten, verarbeiten und essen. Oder Essen wieder aus Containern holen, das diese Gesellschaft schon als wertlos entsorgt hat, und sie mit Bedürftigen zu teilen. Menschen, die gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten. In der wir unsere materiellen Ansprüche hinterfragen und zu genügsamen Lebensstilen finden.

Wir wollen Euch alle dafür gewinnen, dass ihr gemeinsam und alleine und in Gruppen solche Orte erschafft. Und solche Menschen zusammenfindet. Für eine andere Welt. In der wir alle, überall auf der Welt, jeden Tag lächeln können.

Foto eines Wassertropfens in einem Blatt, in dem sich eine Pusteblume spiegelt.

Wovon wir beim Start des Experiments Selbstversorgung am meisten geträumt haben, ist nicht ein einzelner, isolierter Selbstversorgungshof. Wovon wir geträumt haben, ist ein ganzes Netzwerk aus Gärten, Höfen, Häusern, Kommunen, Nachbarschaften und Menschen die einander helfen, die sich alle gegenseitig versorgen und unterstützen. So kann eine ganze Region zu einem Ort der Ruhe und Kraft werden. Nicht nur für die Menschen, die dort leben, sondern auch für einen interessierten und ihnen positiv gesinnten größeren Kreis von Menschen. Und von dort darf das immer weiter wachsen.

Und diesem Ziel sind wir erste Schritte näher gekommen. Viele weitere dürfen noch folgen!


Wir möchten Euch hier von Zeit zu Zeit weitere Ideen erzählen und Euch auf dem Laufenden halten – über Erfolge, wie über Misserfolge.

Gerne kannst du dazu auch einen oder mehrere unserer Newsletter abonnieren!

Über Ideen und Feedback von Deiner Seite würden wir uns immer sehr freuen!

„Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, dem eigentlichen, wirklichen Leben näher zu treten, zu sehen, ob ich nicht lernen konnte, was es zu lehren hätte, damit ich nicht, wenn es zum Sterben ginge, einsehen müsste, dass ich nicht gelebt hatte. Ich wollte nicht das leben, was nicht Leben war; das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben, außer es wurde unumgänglich notwendig. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht Leben war, in die Flucht geschlagen wurde.“
Henry David Thoreau

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121 Gedanken über “Unsere Vorstellungen einer lebenswerten Zukunft

  1. Corinna Zagorz

    Hallo,
    Ich bin sehr interessiert in dem Thema Aussteigerdorf und Selbsterhalterhof, würde mir so etwas gerne mal persönlich ansehen. Gerade jetzt über die anstehenden Sommerferien hätte ich einiges an Zeit. Ich möchte verstehen, wie solche Gemeinschaften funktionieren, wie schwer die Arbeiten in Realität dann sind und welche Konflikte bzw. Potentiale sich aus solchen Lebensstilen entwickeln können.
    Wenn jemand privat eine Adresse hat und mir Tipps geben kann, wo ich solche Kommunen finde, wäre mir sehr geholfen. [email protected]
    alles Liebe
    Corinna

  2. Jörg Ewert

    Bin eher zufällig auf Euren Blog gestoßen. Aber- meine Hochachtung. Sehr informativ und anregend und toll finde ich das es noch so viele Gleichgesinnte gibt, deren Meinung es ist, das man mit der Erde auf der wir leben nicht so umgehen kann als hätte man noch eine zweite im Rucksack.

    Jörg

  3. Felix

    Hallo zusammen,

    ich hoffe ihr versteht das Folgende als solidarische Kritik, ich will euch nicht zu nahe treten, halte aber eure Forderungen und euer Verständnis der Moderne für irreleitend.

    Ich beziehe meine Sichtweise vor allem aus diesem Artikel hier, der viel ausführlicher ist, als was ich sage und den sich jeder Postwachstums-Enthusiast und Weltverbesserer zu herzen nehmen sollte.

    http://jungle-world.com/artikel/2014/45/50889.html

    Es mag Sinn machen, sich durch geld-freies Leben von Lohnarbeit zu befreien. Menschen, die das machen, haben mehr Zeit nachzudenken und sich zu solidarisieren. Gleichzeitig solidarisiert ihr euch aber nicht mit den Menschen, die euren Lebensstil ermöglichen, der Arbeiterklasse. Denn alles, was ihr notwendig konsumiert, wurde von ihr hervorgebracht. Ihr habt es nicht selbst hergestellt. Und selbst, wenn man Nahrung anbaut und sie zubereitet, vorhandene Dinge repariert und möglichst wenig kauft, ihr würdet trotzdem von dem leben, was irgendwann mal Arbeiter*innen produziert haben, auch wenn ihr wenige Produktionsschritte selbst übernehmen würdet (Nahrung selbst anpflanzen). Dann gibt es da ja noch unumgängliche Dinge, die man konsumiert: Strom, Dach über dem Kopf, Nahrung, Kleidung wurden irgendwann von der Arbeiterklasse produziert. Indem ihr moralisierend eine Konsumethik der Verzichts vorschlägt, sorgt ihr eben nicht dafür, dass sich die Arbeiter*innen solidarisieren und ihre Unternehmen selbst übernehmen, sodass danach die Wirtschaft ökologisch verträglich und demokratisch geplant werden würde, also der Kapitalismus abgeschafft werden würde. Vielmehr spaltet ihr euch durch ihren Lebensstil von ihnen ab. Statt containern und auf einen Bauernhof zu ziehen, muss solidarisch gestreikt werden und ein allgemeines Bewusstsein für die Systemprobleme des Kapitalismus geschaffen werden. Nur wenn die kapitalistische Klasse solidarisch in die Knie gezwungen wird, kann angefangen werden die Wirtschaft naturverträglich einzurichten.

    Geldfreier Leben ist letzten Endes nur ein Lifestyle, der von dem durch Ausbeutung produzierten Überschuss zerrt, und wenn mehr Menschen sich diesem Lifestyle anschließen würde, wäre irgendwann lediglich der Überschuss aufgebraucht, doch die der Grundmechanismus nicht abgeschafft: Denn der Hund liegt in der Trennung der Produzent*innen von den Produktionsmitteln (Natur, Technologie) begraben und es muss darum gehen, dass diese Trennung abgeschafft wird. Anders oder weniger konsumieren wird nie etwas an diesem Grundmechanismus ändern, sondern bestärkt nur den Irrglauben, dass das individuelle Konsumieren die Natur oder die Ausbeutung von Menschen hervorbringt. Verzicht auf Weihnachtsbäume, Fleisch und Autofahren würde ein wenig die Nachfrage dieser Dinge reduzieren, das schon, aber nichts daran ändern, wie das, was ihr konsumiert, hergestellt wird: Und auch die containerten oder ge-food-sharten Sachen sind umweltschädlich produziert worden. Euer Pochen auf Änderung individuellen Verhaltens verzögert letzten Endes nur die Erkenntnis, dass der Kapitalismus abgeschafft gehört, ansonsten wird sich nichts ändern. Das ist leider die harte und dogmatische Wahrheit.

    Abgesehen davon scheint hier niemand mehr begriffen haben, dass „zurück zur Natur“ keine fortschrittliche Option sein kann, denn die Natur ist nicht harmonisch, sondern knall hart. Dass sich die Menschen durch technologischen Fortschritt von ihrem Zwang befreit haben und sich auf dieser Grundlage gesellschaftlich vernünftig einrichten könnten, das scheint hier kaum jemand verinnerlicht zu haben.

    Solidarische Grüße
    Felix

  4. Philippe

    Guten Tag

    Eine wunderbare Homepage. Ich weiss nicht, wie lange ich den Link auf eure Seite schon speicherte und wie ich zu diesem Link kam. Ich war gerade dabei, meine gespeicherten Bookmarks aufzuräumen und hätte diesen Link beinahe gelöscht.

    Nun habe ich Tränen in den Augen und würde am liebsten in den nächsten Flieger steigen und nach Hause kommen. Oder besser noch, über Land nach Hause reisen. Ich bin aber noch nicht bereit dazu, denn ich versuche gerade, meinen Traum zu realisieren.

    Seit 4 Jahren lebe und arbeite ich in Thailand. Mit dem Job bin ich nicht so happy. Er ist nicht schlecht und ist gut bezahlt. Aber er saugt mich aus und schafft keinen Wert. Leider würde ich aber ohne Job nicht in Thailand bleiben dürfen und die Möglichkeiten als Ausländer sind hier sehr beschränkt.

    Ende dieses Jahres werden meine Verlobte und ich heiraten. Juhuu!
    Ich bin am Thai lernen und werde in etwa einem oder zwei Jahren den Thai-Pass beantragen können. Als Schweizer muss ich meinen CH-Pass zum Glück nicht ablegen. Damit schaffe ich dann die Voraussetzungen, dass ich hier bleiben darf, egal was passiert.

    Denn wir haben einen ähnlichen Traum. Wir möchten raus aus Bangkok, ab in die Berge und Wälder und dort eine Farm aufbauen. Selbstversorger werden und dies auch mit anderen teilen. Gerne würde ich damit auch ein Hilfsprojekt schaffen und Menschen helfen. Das ist unser Traum. Unsere Vorstellung von einem sinnvollen Leben. Glücklich sein und Glück geben.

    Leider ist das noch ein langer Weg. Denn als Ausländer, darf ich vieles gar nicht selber machen.
    Es gibt eine sehr lange Liste mit Berufen und Tätigkeiten, die nur Thais vorbehalten sind.

    Wenn es aber nicht funktionieren sollte… Mann, ich bin so froh, zu sehen, dass es auch Leute mit ähnlichen Träumen in meiner Heimat gibt. Dann kommen wir halt zu euch. Alleine, dass ich nun weiss, auch wenn es hier nicht funktionieren sollte, es gibt noch andere Möglichkeiten. Die gibt es immer, nun weiss ich aber, wo ich anfangen kann zu suchen.

    Vielen Dank für euren Blog und eure Arbeit. Einfach wunderbar!

    1. Murat

      Hi Phillip,

      ich bin mit ähnlichen Gedanken unterwegs… Habe den gleichen Traum eines weiteren Lebens wie du…
      Ich lebe und arbeite seit 6 jahren hier in bangkok…

      Lass uns doch mal Ideen und Erfahrungen austauschen wenn du interessiert bist..

      Besten Gruß aus Bangkok

      Murat

  5. Susa

    Hallo Lisa und Michael,

    toller Text. Regt zum Denken an. Ich bin jedoch etwas geteilter Meinung.

    Ich habe in eine Familie eingeheiratet, die extrem in diesem Hamsterrad „gefangen“ ist. Nichts ist ihnen wichtiger, als ihr Besitz. Das Haus wird geputzt, der Rasen getrimmt, das Auto poliert und wenn Alles sauber ist, geht es von vorne los. Aber: hier fehlt es nicht nur an Verständnis und eventuell sogar an (sozialer) Intelligenz, hier fehlt es auch an Empathie, an Rücksicht, an Liebe.

    Kleines Beispiel? Meine Schwiegermutter erzählte mir letzte Woche, dass sie ihren schicken Wagen –der übrigens so viel gekostet hat, wie mein Elternhaus Wert ist – ohne Sorge auf einen Parkplatz am Münchner Flughafen stellen kann, da dort Hagelwolken zerschossen werden. So muss sie sich keine Sorgen machen. Ich fing dann an, ihr einen Monolog darüber zu halten, dass ich nicht gut fände, dass so in die Natur eingegriffen wird und ob ihr die Folgen denn egal wären? Da meinte sie: „Ja. Aber mein Auto nicht.“.

    Was soll man dazu noch sagen? Auch wenn ich versuche Verständnis in ihr zu wecken, dass ihre beiden Söhne und drei Enkel noch länger auf dieser Welt sein wollen und auch diese wieder Familie gründen wollen und das im Idealfall auf einer gesunden Erde… Nein. Sie versteht es nicht. Sie will es nicht verstehen. Seit 12 Jahren bin ich in dieser Familie. Ich habe mir den Mund fusslig geredet. Nein. Sie WOLLEN es nicht sehen. Es ist der vermeintlich! leichtere Weg sich der Masse anzuschließen und sie scheinen auch Alle sehr zufrieden damit zu sein. Daher passt die Aussage „unsere Vorstellung einer lebenswerten Zukunft“ ganz gut, denn es ist nicht die Vorstellung Aller.

    Aber: Es ist Meine!

    Erstaunlicherweise ist mein Mann genau das Gegenteil seiner Familie. Oder vielleicht ist er es eben gerade WEIL er in dieser Familie groß wurde. Wir gehen beide arbeiten. Es belastet uns aber nicht, da wir viel reden, nachdenken, ändern, planen, umsetzen, uns weiter bilden. Unser Garten wächst von Jahr zu Jahr. Unsere Vorstellungen von unserem Leben auch. Früher oder später wollen auch wir raus aus dem System, schon alleine aus Liebe zu unserer Tochter. Die isst auch lieber die Beeren aus dem Garten, als die Banane aus Afrika. Für sie völlig logisch. „Ich brauch doch keine Banane. Ich hab doch Walderdeeren.“. Kinder sind die schlaueren Menschen. Bei ihr geht unser Denken weit über die Ernährung hinaus.

    Bspw. mit der Schule. Ich werde mein Kind nicht mit 5 einschulen (dank früherem Einschlungs-Stichtag), sie durch 12 Jahre Schule prügeln (dank G8-Gymnasium in Deutschland), dann 3 Jahre Studium (dank einheitlichem Bachelor-System), dass sie dann mit gerade mal 20 Jahren dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und die Rentenkasse früher bedient, als noch vor 10 Jahren (da wäre sie dann nämlich mindestens 4 Jahre später auf den Arbeitsmarkt geschmissen worden).

    Ich könnte Seitenweise schreiben. Über das Ausbildungssystem. Das Handwerk, das nichts mehr wert ist und keiner mehr kann. Den Knall, der irgendwann kommen wird und den Aufschrei Aller, wenn man feststellt: Das Handwerk wird wieder benötigt, aber Keiner kann mehr was. Alternativ zum Handwerk kann man hier getrost den Landwirt einsetzen, wo wir dann wieder bei eurem Thema wären. Worüber denke ich noch nach? Über die Nächstenliebe. Die nicht vorhandene! (Hier im katholischen Bayern momentan besonders ausgeprägt bei den Asylbewerbern. Bösartige Kommentare bekommt man da zu hören… Falsches Volk. Allein wenn ich überlege, auf wieviel Wohnraum wir leben und wieviel wir wirklich bräuchten. Die Menschen leben bei uns in einer Turnhalle… Mir stellen sich alle Haare auf.)
    Ihr seht: Ich könnte auch einen Blog schreiben, weil da so viel in meinem Kopf rum geht…

    Naja. Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich finde, ihr dürft das nicht pauschalisieren. Ich glaube – nein, ich bin überzeugt – dass nicht Jeder sich seine Zukunft so ausmalt wie ihr/wie WIR!, dass sich nicht Jeder gefangen fühlt im System, dass es sehr, sehr viele Menschen gibt, die es mögen, sich lieber Gedanken zu machen, ob das Auto sauber genug ist und welches Konsumgut man sich als nächstes „gönnt“, als über die Zukunft. Da malen sie sich lieber eine – vermeintlich – schöne und rosarorte Welt aus 2cm hohem Rasen und Bananen aus Afrika.

    Aber ich finde es großartig, dass es euch gibt. Dass ihr etwas bewegt. Dass ihr zum Denken anregt. Zumindest bei denen, die eben noch denken. Und dass ihr die einen seid, die was machen und nicht die „Alle“, die nur zusehen.

    1. Theresa

      Hallo Michael und Lisa aber vor allem Susa.
      Dein Schreiben ist super.
      Mir geht es genau wie dir. Wahrscheinlich stimmen an der Geschichte nur die Namen nicht.
      Zu lesen, das es dir genauso geht du aber auch einen Sohn, der wirklich anders ist und nicht nur nicht weiß wo er hingehört, hast ist schön. Wie du es sagst, manche können aus dem Hamsterrad nicht mehr ausbrechen, weil sie nunmal eine Überzeugung haben, die auch sie sich über das Leben lang angeeignet und mitbekommen haben.
      Ich finde es einfach nur richtig schön zu hören das es bei euch trotzdem funktioniert und dein Kind auch einen eigenen Sinn bekommt. Das macht mir Mut für unsere Zukunft dich so schreiben zu sehen.
      Auch mit dem Wohnraum hast du genau meine Gedanken getroffen, jeder braucht drei Zimmer für all seine Hobbies und neben uns schlafen 100 Flüchtlinge in einer Halle und wir wundern uns warum es auf diesem engen Raum zu Streitigkeiten kommt.

      Vielen Dank für deinen Text

    2. Hans Müller

      Hallo,

      Ich bin zufällig auf eure Seite gestossen!

      Ich finde wir sind alle Suchende nach dem verlorenen Paradies.
      Wir werden es auch wieder finden,wenn wir die Bücher von Wladimir Megre über Anastasia lesen.
      Sie rettet sozusagen uns Menschen und die gebeinigte Mutter Erde vor grossen Qualen.
      Wir sollten nach ihrer Anleitung einen Familienlandsitz mit unseren liebenden Gedanken und mit eigenen Händen gestalten.

      Bitte lesen!
      Alles Gute

    3. Gunnar Uppman

      Ja, stimme zu, schön, dass es euch gibt! Will auf Harald Welzer´s letztes(?) buch aufmerksam machen: „Selbst denken, eine anleitung zum wiederstand“.
      Mit besten wuenschen fuer eure (unsere) arbeit fuer eine lebenswerte zukunft (gelihenes zitat)
      Gunnar Uppman

  6. Marlitt Hamp

    Danke das ich zufällig auf euren Blog kam. Es ist toll dass Ihr Euren Traum und Eure Erfahrungen teilt. Es macht Spaß die Beiträge zu lesen und sich inspirieren zu lassen.
    Ich bin ein Stadtkind und dennoch, es gibt Möglichkeiten. Ich experimentiere auch sehr gerne. Zum Beispiel meine Pflanzenwand für Kräuter auf der Terrasse, liefert seit Jahren Grünes für die Küche. Oder all die Pötte mit Gurken, Tomaten usw. Auch im kleinem Rahmen ist es möglich.
    Meine Meinung ist, das unsere Erde ein fertiger Edelstein ist. Behandeln wir sie doch so wie einen kostbaren Diamanten. Auch die Generationen später wollen LEBEN. Jeder kann was dafür tun. Es beginnt im eigenen Haushalt.
    Ich habe mich entschieden sonstige Alltagsprodukte (die wir ja doch neben Lebensmitteln nutzen, also Zahnpasta, Waschmittel und Co.) nur diese zu nehmen die NICHTS und NIEMANDEM schaden. Weder bei der Entwicklung, Produktion und Anwendung. Keine Tierversuche, kein Schaden für Wasser, Land, Luft, Mensch, Pflanze. Also aus biologisch dynamischen nachhaltigem Anbau. Nachwachsende Ressourcen. Das bemerkte sogar die UNO.
    Ja, die globale Vernetzung macht das möglich.
    Das ist mein kleiner Beitrag zur Gesundung unseres kostbaren Erd-Diamanten.
    LG Marlitt

  7. Christine

    Hallo lieber Michael !
    Ich bin schon fast 49 Jahre alt und habe doch schon einiges an Lebenserfahrung sammeln dürfen wenn ich um einige Jahre jünger wäre würde ich sofort das selbe machen wie du / ihr – raus aus allem !
    Ich hatte ein riesen großes neugebautes Haus einen großen Garten denn ich nicht nutzen konnte weil ich nur zur Arbeit gelaufen bin um alles bezahlen zu können.
    Vor ca.7 Jahren hab ich alles verkauft ( und ich würde es wieder tun ) und habe durch ein rießen Glück oder war´s Bestimmung mein jetztiges Zuhause gefunden, klein und gemühtlich das Haus ist über 100 Jahre alt der Garten ist viel viel kleiner aber mit Obstbäumen, Trauben und einen Gemüsebeet.
    Auch Erdäpfel bauen wir selber an und haben viel mehr Zeit ganze zu genießen. Wenn Erntezeit ist und wir dann die guten Früchte für den Winter haltbar machen empfinden wir auch eine großes Stück Dankbarkeit das es uns so gut geht, ich könnte noch Seiten lang davon schwärmen………………….
    Ich teile mein Paradis mit meinem Mann und mit unserem Kater, ich kann nur jedem epfehlen -weniger ist mehr- und Zeit für die Dinge die einem viel beteuten im Leben ist das Wichtigste !
    Ich finde eure Aktionen echt toll und kann nur sagen weiter so ihr seid auf dem richtigen Weg.
    ich wünsche euch alles Liebe und viel kraft für eure Ideen – liebe Grüße – Christine –

  8. Elmar Pürkenauer

    „– und das alles ohne Chemie und ohne Fertigprodukte. “

    Ohne Chemie wäre keiner von uns hier!
    Ohne Chemie kann man kein Brot backen!
    Ohne Chemie geht praktisch gar nichts.

    Egal, was ihr sonst noch so schreibt, ich kann da gar nicht weiterlesen, denn es scheint, als schreibt ihr öfter Sachen, die ihr nicht so meint.

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger

      Ohne Fehler raus zu picken, kann man keine Artikel lesen.
      Ohne Fehler raus zu picken, kann man anderen nicht zuhören.
      Ohne Fehler raus zu picken, wäre es überhaupt langweilig.

      Egal, was du schreibst, es kratzt mich nicht die Bohne, wenn es auf die Art und Weise daher kommt :)

      Und wenn du dich an sowas störst und alles, was wir sonst so schreiben doof findest – ist völlig in Ordnung! Alle dürfen, niemand muss, aber bitte bringe dich hier konstruktiv ein. Dankeeee ;D

  9. andremeteling

    Hallo liebe Leute,
    durch meine Nachbarin bin ich auf Euch aufmerksam geworden.
    Meine Freundin und ich haben uns in Ostfriesland einen Hof mit 1,5ha Land gekauft.
    Anfang des Jahres ziehe ich erst mal allein ein und möchte die Idee eines Selbstversorgerhofes umsetzen.
    Es ist ein Hof der 1930 gebaut wurde, im ursprünglichen Zustand,mit Öfen und so..Wir wollen ihn weitgehend erhalten und wie Ihr möglichst alles selber machen..
    Habe Eure Seite gerade erst entdeckt und werde mich mal durchlesen..
    Ihr macht das toll!! Danke…LG Andre

  10. Elredana

    Hallo,

    ich finde es große klasse, dass ihr das umsetzt, wovon sicherlich viele träumen. Da ich selbst auch diese Vision für meine Zukunft habe, aber noch ein Stück davon entfernt bin mich zu trauen, treiben mich zwei Fragen um:

    Wie seid ihr gestartet? Habt ihr einfach alles „normale“, also Job, Wohnung etc. aufgegeben und komplett neu angefangen oder habt ihr aus einer Gelegenheit den Hof gefunden und dann nach und nach immer mehr selbst gemacht, sodass ihr vielleicht irgendwann euren „normalen“ Job nicht mehr brauchtet? Vielleicht habe ich eure Anfangsgeschichte hier auch noch nicht gefunden, dann verzeiht, und ich würde mich dann über einen Link freuen ;-)

    Ich habe gerade gesehen, dass sich hier auch schon Leute aus dem Norden Deutschlands mit Plänen zum eigenen Hof gemeldet haben. Ihr habt doch bestimmt schon ein größereres Netzwerk, oder? Ich wäre nämlich selbst daran interessiert, Leute in und um Niedersachsen zu finden, die sich vielleicht auch für ein solches Projekt begeistern können oder vielleicht schon mitten drin stecken.

    Alles Liebe weiterhin!

    Elredana

  11. Nicole

    Hallo ihr beiden,

    ihr lebt den Traum, den wir gerade beginnen wollen. In der Nähe von Kiel in Schleswig – Holstein haben wir seit einem Jahr die Möglichkeit erhalten, den Resthof des verstorbenen Großvaters meines Partners zu bewohnen und zu bewirtschaften. Letztes Jahr war ich noch arbeitslos und habe dadurch die Zeit gehabt, mich komplett um den Garten und den Obstgarten zu kümmern. Seit ich seit einem Monat wieder Vollzeit arbeite (wie auch mein Partner) wird mir wieder richtig klar, wie falsch es ist. Leider jeden Tag mehr. Ihr gebt mir Mut. Durch die Idee einer kleinen Pilzzucht zuzüglich Honig und Eier sowie Gemüse und Obstverkauf bin ich auf eurer Seite gelandet und begeistert. Leider seid ihr so weit weg, aber dafür habt ihr ja eure Seite. Ich würde mich über Nachricht freuen bezüglich eurer ersten Schritte zur Selbstversorgung, denn genau dass ist auch unsere Idee und wie ich lesen konnte auch die vieler anderer Menschen, was mich ausserordentlich freut. Doch noch Grund zur Hoffnung. Viel Erfolg weiterhin mit eurer Idee und meiner Meinung nach ist es jetzt der einzig richtige Weg.

  12. Tina

    schöner blog, bin zufällig hier gelandet, auf der suche nach infos für selbstversorger. wir sind derzeit auf der suche nach einem geeigneten hof, allerdings nur nach einem kleinen (rest-)hof im berliner umland, für mehr reicht leider die zeit nicht, da wir beide auf mein gehalt angewiesen, wenn wir einen hof kaufen wollen, wir haben leider niemanden, der uns einen hof vererbt, d.h. wir müssen weiter arbeiten gehen, damit wir uns das überhaupt leisten können. aber es soll vegetarisch selbstversorgt werden, wo es geht. wär‘ schön, wenn es halbwegs klappt … wünsche euch das beste!!

  13. Erich

    Hallo Lisa und Michael,

    in eurer Beschreibung wie ihr euren Traum leben wollt entsagt ihr euch auch von der restlichen Konsumwelt.
    Wenn ich so leben möchte, dann mache ich das aus eigener Überzeugung und muss es nicht allen anderen mitteilen.
    Ihr benützt Internet??, technische Hilfsmittel zur Bewässerung?? (könnte man mit Bewässerungsgräben, Regenwasser etc. auch machen), bittet um Spenden??, könnt ihr mir das bitte erklären?
    LG
    Erich

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Gerne, ist recht schnell erklärt: Wir entsagen uns weder der „Konsumwelt“ (Du meinst wohl die Gesellschaft, von der alle ein Teil sind, die hier existieren), noch der Technik und schon garnicht der Kommunikation (auch nicht der übers Internet). Wir versuchen einen Weg zu gehen, der genügsamer ist und deutlich weniger Ressourcen und Energie braucht.

    2. Stefan

      Ich finde die Lebensweise der beiden Pioniere mehr als lobens/lebenswert, denn es ist eine bessere Art zu leben,
      gesünder, und auch eine rücksichtsvolle/umweltschonenede Lebensweise,….

      leider muss es doch immer wieder Menschen geben, die ihren angreifenden missgünstigen/verständnislosen
      Kommentar dazu geben müssen, ich höre in solchen Kommentaren auch etwas Neid zwischen den Zeilen heraus,…
      ich denke, bevor man etwas angreift oder schlecht reden will, sollte man sich als menschliches Wesen erst mal ein pewrsönliches Bild/Eindruck von anderen Lebensweisen machen, sowie auch von den Menschen selbst, die so leben, und nicht ohne Verstand solche dummen Kommentare hinterlassen gegen die beiden, die ihren Traum verwirklicht haben.
      Ich hatte auch schon vor zwei Jahren einen Plan, ein Ökodorf zu gründen, was auch in der Zeitung stand, viele Interessenten schrieben mir, aber dann kam wieder mal das wahre Gesicht der Menschen,…
      als sie hörten, dass alles noch in Kinderschuhen stand, wollte keiner mehr dabei sein, typisch,..der Mensch will nichts dafür tun, sindern wie in einem bequemen Urlaub ins Hotel ziehen und die faulen Füße hochleben, womöglich sich noch bedienen lassen wie ein Keiser,….es ist schon traurig….genauso ist es mit unserer Mutter Erde, der Mensch beuted sie erbarmungslos aus, aber wenn sie mal zurück schlägt, dann ist der Aufrei/Hilferuf dieser Verursacher soooooo laut, und schreien um ihr bisschen Leben, aber viel lauter als die, die unsere Mutter Erde respektieren und achten,…so ist es schon je her,….rauben, und nichts zurück geben, weil die Gier dieser Menschen
      es ist wie bei einer Wunde, der Mensch klagt und jammert ständig darüber, aber tut nichts dagegen um sie heilen zu lassen, stattdessen lässt er weiterhin Schnutz hinein kommen, und klagt weiter,…das ist die typische dumme unbelehrbare Struktur der Massen von Menschen, wenn man sie denn so nennen sollte…!

      Ich bin seit gut drei Jahren Vegetarier, aus vielen Gründen, und auf dem Weg vegan zu werden, denn wir Menschen haben nicht das Recht andere Lebenwesen zu töten, um uns Gaumenfreunden zu gönnen,…und auch nicht zu quälen,….was der typische Mensch so gerne macht…solange er selbst nicht davon bertroffen ist, sei er aber in dieser Lage, würde er soooo laut schreien, und alles dagegen tun, um nicht geschlachtet werden, aber mit den wehrlosen Geschöpfen kann man es ja machen,…was währe, wenn eine höhere Species käme, und uns Menschen so behandelt wie der Mensch es mit den armen Tieren macht, dann währe der Aufschrei soooo laut, dass man ihn in weiter Ferne hören könnte, weil er meint, er sei mehr wert als die anderen Mitgeschöpfe,….leider wahr der Mensch schon immer so, zumindest die Mehrheit…gottseodank nicht wir, die rücksichtsvoll versuchen zu leben, und zu schonen, und das ist eine kleine Hoffnung..!
      Ich möchte schon lange raus aus dieser Gesellschaft, denn es macht krank,…auch ich bin krank geworden,
      mein kleiner Bruder (31) ist dieses Jahr im April ganz furchtbar gestorben, weil er dieses System nicht mehr verkraften konnte, hat eine kleine Tochter hinterlassen,…! Der Mensch ist körperlich garnicht dafür geschaffen, jeden Tag 8 oder mehr Stunden wie ein Sklave zu schuften, für einen Chef, der sich seine Taschen übervoll füllt,
      um sich auf Schulterlast seiner arbeitenden Sklaven seinen Luxus sich zu finanzieren, und wenn der Sklave verbraucht ist, wird er, wenn er es überleben sollte, mit einer erbärmlichen kleinen Rente heimgeschickt, oder gleich sogar ins Altenheim, wo er dann von Pflegern misshandelt wird, und schlechte Lebensmittel verfüttert bekommt weil er nicht mehr wehrhaft ist,…soll das ein leben sein……?? nie und nimmer…!!
      Ich habe dieses Jahr mein altes Auto abgeschaft, um nicht mehr die abhängigen Geldausgaben zu haben, oder Angst zu haben, beim Tüv durchzufallen, (minimalistisch leben- Christof Herrmann) Bloggseite….
      ich erspare mir dadurch sehr viel Belastung, von dem eingesparten Geld, kann ich mir nützlichere Dinge gönnen, die mein leben gesundheitlich bereichern, schaut Euch mal die Seite von Christof Herrmann an, ist seeeeehr interessant, und seeeehr nachahmungswert, denn er schreibt und erklärt sein Leben sher Menschlich und sehr blausibel, er durchtquert die Alpen zu Fuß von Oberfranken bis nach Süditalien, und freut sich auf ein Bad im Meer, das ist seine Belohnung und Freude dafür, dass er so minimalistisch lebt,…viele Lasten legt man dadurch ab, man fühlt sich einfach sehr befreit,….!

      Ihr beiden, macht weiter so, denn das ist eigentlich die Lebensart, wie der Mensch leben sollte in Gottes Augen..
      vielleicht schaffe ich es mal Euch zu besuchen..
      PS: in Spanien gibt es ein Dorf ganz ohne Geld, es heist: Falcon Blanco, es ist ganz toll, dort gibt es alles an Nahrung so viel man essen will/kann, ohne Bezahlung, man bekommt das Baumaterial, für ein eigenes kleines Häuschen wer will, ohne dass es Geld kostet, jeder hilft jedem, man baut ge,meinsam die Nahrung an, und arbeit max. 4 Stunden täglich in Hauptzeiten oft sogar weniger, und trotzdemist alles im Übermaß vorhanden, um glücklich leben zu können, dort werden sogar noch mehr Menschen gesucht mit ihnen zu leben…schaut es Euch mal an…

      so Ihr beiden, macht weiter, und lasst andere dumm reden, die nicht belehrbar sind..irgentwann kommt der laute Aufschrei dieser Leute….

      lGr. Stefan

  14. Joana

    Hallo
    Um uns kurz vor zustellen wir sind noch eine kleine Familie von 3 Personen leben zur zeit ´´leider´´ noch in der Stadt haben jetzt die aussicht auf einen riesigen Hof dort wollen aucg wir ein Selbstversorger leben starten mit einem art Ferienhof um das Selbstversorger leben kennen zu lerne nur leider befürchten wir das es alleine ziemlich lange dauern wird um diesen Hof auf zu bauen da wir auch nur 2 Erwachsene sind und eigentlich suchen wir auf diesem Wege so zusagen gleich gesinnte die den gleichen Plan verfolgen und gemeinsam versuchen wollen auf diesem Hof eine Selbstversorgungsgemeinschaft auf zu bauen würden uns sehr freuen wenn es welche gibt die daran Interesse hätten und gemeinsam mit uns ein Selbtversorger leben starten wollen. Gemeinsam kann man doch mehr erreichen. Bei Intresse kann man uns auch auf FB finden und ansprechen.

    Liebe grüße Joana Skibb

  15. Frank

    Moin ihr zwei,

    hübsche Webseite und ein cooles Projekt habt ihr da!
    Habt ihr eigentlich mal erhoben wie viel ihr so von was (oder auch insgesamt) pro wie viel Fläche erntet (kg pro Quadratmeter)? Habt ihr sogar möglicherweise den Aufwand miteinbezogen (Arbeitsstunden im Jahr, Benzin pro Jahr (falls ihr überhaupt Maschinen einsetzt))?

    Fänd ich mal spannend.
    Beste Grüße
    Frank

    1. Michael HartlMichael Beitrags Autor

      Hallo Frank,

      das haben wir bisher nicht so genau protokolliert. Aber vielleicht haben wir entweder selbst mal die Zeit und Energie dafür über – oder aber eine Person lebt mal mit uns ein Jahr hier und misst, protokolliert und beschreibt das Ganze. Mal sehen… :)

      Alles Liebe,

      Michael

  16. Dozi

    Hallo Lisa und Michael,

    auf Facebook bin ich glücklicherweise irgendwie auf eure Seite gestossen und ich muss euch jetzt mal ein riesengroßes Kompliment machen. Ich finde es bemerkenswert wie ihr euer Leben führt. Wenn jeder nur einen kleinen Teil dieser Lebensweise umsetzt würde das unserem Planeten unheimlich gut tun. Danke für die vielen guten Tipps und Infos wie man industrielle Produkte meiden kann und wieder mehr und mehr zurück zur Natur kommt.

    Ich wünsche euch alles Gute und hoffe noch viel von euch zu lesen. Alles Liebe, ihr könnt sehr stolz auf euch sein!

  17. Carolastern

    Hallo!

    Wir, mein Mann und ich mit Hund und im März auch Kind, finden eure Idee und euer Leben toll! Seit längerem sind wir auch auf der Suche nach Menschen, die so leben möchten, weil wir gerne mit einer Gruppe gemeinsam eine Selbstversorger-Kommune gründen möchten, oder uns in eine schon bestehende eingliedern wollen. Wisst ihr vielleicht, wie man da leichter jemanden findet?!

    Liebe Grüße und ein erfolgreiches Jahr!

  18. Marita

    Toll das Ihr Euren Traum lebt. Diese Freiheit ist super aber halt auch mit viel Arbeit verbunden oder? Aber Ihr macht es für Euch und darum geht es doch. Diesen Traum habe ich schon sehr sehr lange, konnte ihn bis jetzt nicht verwirklichen weil mir die finanziellen Mittel fehlen und ich in dieser Tretmühle gefangen bin. Bin alleine erziehende Mutter von 2 Kindern und habe 1 1/2 Jobs. Aber vielleicht eines Tages… Wäre schön.
    Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter XXXXXXXXXXXXXXXX? Ich würde mich sehr über eine Antwort auch per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

    1. Stefan

      Hallo Marita,
      Habe Deinen Kommentar gelesen, ja, es ist schwer als alleinerziehende Mutter, vorallem, wenn man Träume hat, und sie vielleicht nicht verwirklicht werden können, mir geht es fast ebenso, ich möchte schon lange weg von dieser Systemgesellschaft, ein anderes freieres naturverbundenes Leben leben mit Gleichgesinnten, da ich auch ein großer Natur u. Tierfreund bin, möchte ich am liebsten drausen in der freien Natur leben, weg von Lärm und Stress dieser Gesellschaft, aber oft ist das wenige Geld ein Hindernis.
      Ich hatte mal einen Aufruf im Lokalanzeiger/Limburg über ein Ökodorf zu gründen, es waren viele Begeisterte, aber als sie hörten, dass wir noch am Anfang stehn, und noch kein Dorf da ist, wurde es sehr ruhig, bis auf wenige einzelne. Ich wollte schon aufgeben, aber eine innere Stimme sagt mir …noch nicht, naja, mal sehn was daraus wird..?

      Grüße. Stefan.

  19. Gwen

    Hallo ihr zwei Lieben!

    Ich bin sehr inspiriert von euch! Wunderbar, das junge Leute den alten „Selbstversorger Gurus“ folgen!
    Momentan bin ich noch auf großer Überland-Weltumrundung, aber eine Vision von einer ähnlichen Lebensform, wie ihr sie führt, schwebt mir auch schon lange vor und brennt in mir. Lass uns gemeinsam Wege zurück zur Natur finden!

    Ich kann mit fast allem, was ihr schreibt, viel anfangen, viel teilen und verstehten. Nur in einer Sache bin ich noch neugierig, wie ihr sie handhabt.
    Ich frage mich, wie ihr die doch scheinbar sehr häufige Verwendung von Computer und Internet mit eurer Lebensform vereinbaren könnt.
    Mir scheint es ein wenig seltsam, dass ihr ein Leben führt, das sich von der konsumorientierten Gesellschaft abgrenzen soll, dann aber Facebook, Twiter, eine eigene Wegside und Ähnliches nutzt.
    Was für Gedanken habt ihr dazu? Woher bekommt ihr euren Strom? Oder, woher kommt der Strom, der all die Surfer fürs Internet betreibt?

    Ich setzte mich selbst mit diesem Gedanken viel außeinander, versuche ich doch auch ein sehr bewusstes und nachhlatiges Leben und momentan Reiseleben zu führen. Ich verzichte auf die Nutzung von Facebook und Ähnlichen Seiten, aber ich habe, zusammen mit meinem Freund, auch eine Webside zu unsere Reise und nutze ca. alle 3 Tage das Internet (wie zum Beispiel im Moment :) ).

    Nehmt das hier nicht als strenge Kritik…Lasst uns nur ein wenig gemeinsam überlegen, ob es einen Weg gibt, diese zwei Themen, „Aussteigerleben“ und „moderne Medien- und Internetgesellschaft“ gesund zusammen zu führen! Vielleicht habt ihr ja auch schon eine gefunden?

    Über eine kleine Antwort würde ich mich natürlich freuen!

    Einen guten Winter wünsche ich euch!

    Es grüßt euch Gwen (momentan aus dem Iran!)

  20. Stephen

    Hallo,
    ich bin spanier und lebe seit 10 Jahre in Leipzig. Ich arbeite als IT Berater schon seit lange und habe ein wenig gesparrt, jedoch nicht genug um ein Bauerhaus ohne Kredit zu kaufen, auch habe ich keine grosse Handwerkliche Kentnisse aber ich lerne schnell. Über Gemüse und so was habe ich ein wenig mehr Ahnung, ich habe selber Sachen gepflanzt und meine Familie war ursprunglich Bauer.
    Ich will nächstes Jahr aufhören zu arbeiten und selbstversorger werden. ABer ich bin nicht sicher welche Variante ich nutzen sollte: schrebergarten + wgzimmer, grundstuck mit wohnmobil, bauernhof, andere projekte suchen und mitmachen, oder andere leute überreden und was neues anfangen.
    Kann jemand aus LE hier mir was dazu sagen? Ist jemand interessiert?
    Gruß,
    Stephen

    1. Stefan

      Hallo Stephen,

      Mein Name ist Stefan, lebe in Limburg/Lahn, ich hatte am 12.10.13 einen Zeitungsartikel im Lokalanzeiger/Limburg, über eine Ökodorfgründung,es hatten sich auch über 20 Leute begeistert gemeldet, aber als es dann mal zu Treffen kommen sollte, hatte die meisten nur Ausreden, 4-5 Leute waren da, von den anderen kommt keine Resonanz mehr,es ich schon sehr traurig, denn ich habe mir den Hintern für alle aufgeopfert, habe ein Konzept geschrieben, alles hat nichts geholfen, diese Leute fragten ob denn schon ein Hof vorhanden wäre, als sie hörten, wir stehen noch am Anfang, wurde es still, sie glaubten wohl, man setze sich wie im Urlaub in ein fertiges Projekt, und lässt sich bewirten. Es hat mich sehr entäuscht dieses Verhalten, ich werde wohl das Projekt natuerlichleben vergessen müssen.

      Ich habe leider noch keine Homepage, da ich das nicht kann, habe davon keine Ahnung, dafür bin ich ein sehr guter Handwerker, und ein leidenschaftlicher Hobbygärtner, und Naturbursche.

      Du kannst Dir die Anzeige im Lokalanzeiger ansehn, dann auf Archif gehen, vom 12.10.13, da steht, Limburger wollen Ökodorf gründen.
      Meine dafür Emailadresse : [email protected].

      liebe Grüße Stefan.

  21. Angelo

    Hi, ich bin eher zufällig, auf der Suche nach einem veganen Rezept, auf eurer Seite gelandet. Bin begeistert und froh darüber, dass es noch Menschen gibt, die aus dem Laufrad des Monopoly-Spiels aussteigen wollen, und das im 21. Jahrhundert. Vielleicht gibt es noch Hoffnung für die Menschheit (und die Erde), wenn mehr Menschen so denken.
    Ich kann euch nur ermutigen weiter zu machen und werde euch folgen im Web.
    LG -alo

  22. Edgar

    Ich bin absolut Eurer Meinung. Ich habe Ähnliches vor. Doch gerade die Unabhängigkeit in Übereinstimmung mit der Natur ist von einigen Mächtigen nicht gewollt. Dies ist keine Theorie, sondern bittere Wahrheit. Je mehr wir uns trennen lassen vom Urgrund der Natur, desto weniger werden wir unsere eigene Manipulation verstehen. Gesunde Nahrungsmittel, selbst erzeugt halten den Menschen gesund und unabhängig. Im Grunde kein großer Wunsch…

  23. Freireligiöser

    Das ist das Größte, das es je gegeben hat. Das gesamte Wirtschaften kann in nur 30 Jahren 10-mal einfacher werden. Siehe dazu
    http://www.oekosystem-erde.de/html/faktor-10.html
    Und danach wird es explosionsartig zunehmend weitere Vereinfachungen geben.

    Zudem können durch C.-G.-Jung-Traumdeutung wichtige Infos gewonnen werden. Im Übrigen wird bald 100-mal weniger Geld ausgegeben werden für Religion. Es wird in der Zukunft keine Großkirchen mehr geben. Sondern kleinere religiöse Organisationen, in denen man bei Bedarf Mitglied werden kann.

  24. Stefan

    Hallo Sabine u. Kathrin,

    Habe Euren Beitrag gelesen, ich würde lieber gestern als Heute sofort hier weg aus der überlauten Stadt, und Selbstversorger sein, um gesunde Nahrung essen zu können, und von nichts mehr im großen Maße abhängig sein müssen, nur alleine ohne Partnerin die auch gerne so leben möchte, und ohne Kapital für einen selbst verlassenen Hof wird es wohl für mich ein ewiger Wunschtraum bleiben !

    lGr. Stefan.

  25. Stefan

    Hallo Beate,

    Habe Deinen Beitrag gelesen, Du hast genau das geschrieben, was ich auch denke, dieses streben der Menschheit nach immer mehr, weiter höher schneller und noch besseres, ist einfach nur noch zum weglaufen, die Quitung dafür werden wir alle mal zu spüren bekommen, vieles braucht man garnicht, aber wenn man all die verseuchten und hochgespritzen Lebensmittel sieht, wird es einem übel, nichts ist mehr so wie es eigentlich sein sollte!

    Ist Dein Eurasier eine Hunderasse..?? Ich würde auch lieber auf einem abgelegenen Hof leben wo es ruhig ist schöne gesunde Luft und Natur pur, und vieles selbst anbauen, was man dann auch reif ernten kann, und nicht diese schlechten Lebensmittel aus dem Supermarkt, wer weis, was man da alles mit essen tut.?? Willst Du deinen Traum alleine durchziehen..?

    vielleicht könnte man sich ja mit einigen passenden zusammentun, um eine tole Gemeinschaft zu beginnen..?

    Kannst mich hier anschreiben. [email protected]

    Gr. Stefan.

  26. Stefanie

    Schön,dass es einige gibt,die diesen Traum nicht nur haben,sondern auch leben.Das macht Mut und bestärkt.Meiner wächst immer mehr- nur bin ich nicht alleine und muss/bzw.gehe Kompromisse eingehen.Wenn wir einen Garten/etwas Grund gegunden haben,werden wir Nutzpflanzen anbauen und Hühner halten-aber vermutlich finanziell nicht komplett aussteigen können.

    Vielen Dank für eure informative und tolle Seite.

    Macht weiter so!

    Liebe Grüße,

    S

  27. Stefan Müller

    Hallo Selbstversorger,

    Ich spiele auch seit einiger Zeit mit diesen Gedanken, aber der Mut fehlt noch etwas, da ich leider alleine Lebe, aber ich spühre, dass es bald einen großen Knall mit unserer kaputten Welt und betrügerischen Politiger und extrem überbezahlte Egoisten geben wird…ich bin schon lange Zeit krank, und habe dadurch keine Arbeit mehr, aber träume von einer heilen ruhigen und gesünderen Welt,

    ich liebe die Natur Pflanzen schöne ruhige Gärten,aber leider muss ich in einer lauten Umgebung mit sozialer Unterstützung leben…ich hasse diese Abhängigkeit und die Ängste….sicher hat man als Mensch den einen oder anderen kleinen Traum oder Wunsch, aber wie soll das sich erfüllen, schon garnicht alleine, und wenn man noch krank dazu ist…??

    Ich war schon mal verheiratet, und habe alles verloren, was man als Mensch nur verlieren Kann…

    Früher konnte man noch aus Bächen Wasser trinken…

    wo sind wir jetzt..? unsere Mutter Erde wird geschröpft und gequält…und was geben wir ihr zurück…nichts…das muss aufhören…!!!

    Wer antworten möchte, kann mir gerne hierunter schreiben..[email protected]

    lGr. Stefan.

  28. bettina

    hallo

    hab grad deinen 2 jahre alten beitrag gelesen – stossse gerade erst auf diese seite, wiel i wenig zeit mit pc verbring

    wär interessant, wo in oö der hof wäre…

    wir sind auch am traumpfad unterwegs – gegenwärtig werden wir heuer am "experiment ortnerhof" in eggendoft im traunkreis mitmachen – permakultur & gemeinschaft leben, arbeiten, feiern… danach gehts sicher auch irgendwie weiter – wie wird sich weisen – das experiment dauert bis 30.09 – http://www.roots.cc wenns dich intersiert – melde dich wennst willst, kannst uns gerne besuchen kommen…

    liebste grüsse aus attnang-puchheim

  29. Peter

    Es ist wirklich wunderbar zu sehen wie viele Menschen tatsächlich diesen Traum vernünftig und überlegt leben wollen. Einzig schade ist im Grunde daß wir meist erst dann voneinander erfahren wenn die Würfel der Standortfrage bereits gefallen sind. Auch wir sind (nach gut 10 Jahren der Vorbereitung und Erprobung) dabei uns in ein Dorf zurückzuziehen. Ein Dorf von dem wir uns sagen: "Mönsch hier wäre soviel (bezahlbarer) Platz für Gleichgesinnte mit denen man sich gedanklich, materiell, praktisch und auch sozial austauschen könnte…".

    Folgich sitzen wir "Subsistenzwirtschaftler" dann meileinweit voneinander getrennt und führen in vielerlei Hinsicht eine Art "Eremitendasein" in einer gewiss netten und harmonischen Umgebung – aber halt immer noch einer Umgebung die uns in vielen Dingen nicht wirklich versteht.

  30. Marco Jacob

    Hallo,

    sehr treffend formuliert. Wir sind gerade auf der Suche nach einem geeigneten Platz um dem wahren Leben abseits vom Konsum auch etwas näher zu kommen.

    Zur Zeit bewirtschaften wir einen kleinen Garten an unserer Mietswohung. Ich berichte in meinem Blog davon und unserer Haussuche.

    Ich werde öffter mal bei Euch reinlesen.

    LG

  31. Erdmut

    Hallo Lisa und Michael,

    Schon länger verfolge ich auf Facebook eure überaus Interessanten Einträge. Doch erst heut hab ich mir zum erstenmal eure Seite angesehen und bin einfach vollauf begeistert! Das da zwei Junge Leute hinter dem Namen "experiment Selbstversorgung" stehen, die auch tatsächlich Ihre Träume Umsetzen und leben versuchen – hab ich erst jetzt bemerkt. Ihr habt mir schon so viele Anstöße gegeben. Danke!!

    bin gespannt wie mein erster Sauerteig wird….

    Ich stimme mit eurer Vision bis auf einen Punkt überein, und das ist vegan. Ich bin in der Frage von vegetarisch, vegan,… bis jetzt zu keiner eigenen Haltung gekommen, es reist mich hin und her Zwar habe ich inzwischen sogar meinen Milchprodukte Konsum sehr stark reduziert, aber für mich spielt da die Frage der Bodenfruchtbarkeit und Düngung mit rein bzgl einer Nutztierhaltung.

    Seit letztem Herbst bin dabei in der südlichen Steiermark bei Graz meine Vision umzusetzen und habe auf 3 ha Land eine Initiative für einen Gemeinschaftshof gestartet.

    Wenn es die Zeit mal zulässt, würde mich eure Lebensart sehr interessieren.

    Wird es dieses Jahr wieder ein Sommercamp geben?

    Ich wünsche euch eine erfolgreiche und schöne Zeit!

    Liebe Grüße, Erdmut

  32. Tobias

    Hallo,

    bin gerade auf eure Seite gestoßen und freue mich, dass es Leute wie euch gibt, die ihre ganzen Aktivitäten übers Internet auch anderen Interessierten zugänglich machen.

    Zu mir- Selbstversorgung ist für mich die Antwort auf die Fragen unserer Zeit. Ich bin kein Bio-Fetischist, Hippie oder Kommunen-Mensch. Für mich ist ein Leben nah an der Natur und mit ihr eine logische Sache, die auch nicht gerade neu ist, so haben die Menschen schließlich alle vor dem Erdöl-Zeitalter gelebt. Da ich zusammen mit einem guten Freund bereits mit 18, 19 Jahren auf dieses Vorhaben gekommen bin, konnten wir unseren Weg zur Seölbstversorgung gleich noch beruflich ausbauen- er hat ökologische Landwirtschaft studiert, ich bin gerade dabei, die Meisterausbildung im Zimmererhandwerk zu machen. Das Ziel von meiner Freundin und mir ist es, nachdem ich mit der Schule fertig bin, auf dem Hof meiner Familie zu leben und wohl Zackelschafe und Mangalitza-Schweine zu halten.

    Ich wünsche euch weiterhin viel Schaffenskraft und fette Ernte, Tobias

  33. peter lang

    habt ihr eigentlich schon einen platz, ich finde südburgenland ja nicht sschlecht aber noch immer etwas teuer

    ich hätt da waas in ungarn ca 150 km von wien od graz an die 20 ha gross alles baugrund könnte auch landwirt. genutz werden war bisher ein kleiner reitstall und ich hab vor das zu kaufen

  34. Beate

    Habe gerade eure Seite entdeckt… Wow kann ich nur sagen.

    Das ist auch mein Traum, ich arbeite dran. Mal sehen…

    Bis jetzt versuche ich mit wenig Plastik zu leben, sammle Kastanien ;-), Brot selbst backen, Milchprodukte selbst machen.

    Habe einen Eurasier und bin daduch immer sehr naturverbunden gewesen, würde am liebsten auch im Wald wohnen :-)

    Dieses Trachten nach mehr Geld, größere Autos, schönere Möbel finde ich furchbar. Das sind doch nicht die wahren Werte??

    Ich werde auch für meine "Freiheit" kämpfen. Freue mich über euren Blog :-)

    liebe tierische Grüße

    Beate & Eurasier Alwin

  35. Micha Eick

    Hey ihr beiden!!

    Das entspricht auch exakt meinem Traum! Ich bin schon seid einigen Jahren dabei ihn bislang in Köln umzusetzen. Erst hat es mit einem kleinen Guerilla Garten auf einer Gaspipelinetrasse angefangen. Hat zwei Jahre lang super geklappt und ich konnte, dem hervorragenden Lössboden sei Dank, letztes Jahr mehr als 70 kg Gemüse von den läppischen 20m2 urbar gemachter Fläche nach Haus schleppen…

    Dieses Jahr wurde leider alles von der Stadt abgemäht und zerstört umd Markierungspfosten zu etzen. Zum Glück muss ich sagen, dann so begab ich mich auf die Suche nach Alternativen und fand sie, auch auf Anregung von eurer Seite, prompt: nun habe ich ca. 400 m2 (für nur 50€ Pacht im Jahr!!) und mache es gerade urbar. Das ist ganz schön harte Arbeit, Gestrüpp entfernen, Gradwurzeln ausgraben, Umgraben, Mist und Hornspähne einarbeiten…

    Der Boden ist hier leider nicht ganz so perfekt wie an der alten Stelle, aber ein bisschen sollte sich diesen Sommer noch ernten lassen. Bienen kommen nächstes Jahr auch in den Garten.

    Umgeben bin ich dort ausschliesslich von türkischstämmigen Migranten, Koreanern, Chinesen. Nur ein deutscher Student ist noch in einem der Nachbargärten tätig. Alles sehr hilfsbereite, extrem nette Menschen! Auch eine Art der Völkerverständigung wie ich finde. Wir sitzen oft zusammen, leihen Gerätschaften, tauschen Saatgut und Erfahrungen…

    Leider sind solche Gärten, welche nicht die nervigen und unsinnigen Schrebergartenregeln haben sehr sehr selten. Vielleicht kann ich ja selber ein großes Stück Land pachten und es untervermieten?! Da hätten alle was davon und mehr Menschen könnten an soas teilhaben! Das Interesse an sowas scheint recht groß zu sein..

    Gern komme ich euch mal besuchen und werde mich deswegen nochmal bei euch melden. Leider habe ich das mit dem Sommercamp erst heute gesehen… -.-

    Da ich im Winter 6 Monate durch Asien und Mittelamerika gereist bin, habe ich viel von den dortigen Lsndwirtschaftstechniken abgeschaut und sehr viel Saatgut mitgenommen von dem vieles auch hier überraschend gut gewachsen war! Gern tausche ich mich mit euch darüber mal aus!

    Erstmal weiterhin viel Erfolg, gutes Wachsen und viel Spaß auf eurem Sommercamp!!

    Alles Gute, Micha!

    1. Micha Eick

      Nun vergaß ich ganz zu schreiben, dass ich total super finde, was ihr da macht! Weiter so! Gerade auch den Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen so aktiv zu suchen, a la sommercamp, Internet etc. Klasse!

  36. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

    Lieber Helmut, da wir keine Aussteiger*innen sind, wissen wir auch nicht, wie das gehen soll! Wir sind so tief drin in der Gesellschaft und so tief drin im Leben, wie nie zuvor.

    Unsere Erfahrungen mit unserer Art des zufriedenen Lebens teilen wir seit fast drei Jahren mit allen, die es interessiert. Auf diesem Blog – in bisher 170 Artikeln.

    Da aber die Fragen nach Geld, unserem Weg, Arbeit, etc. derzeit gehäuft kommen, hab ich das versucht mal zu beantworten:
    http://experimentselbstversorgung.net/teure-harte

  37. katrin

    den ausstieg schaffst du nur nach und nach und durch kompromisse, das kann über jahre gehen. es sei denn du hast natürlich genug kapital um dir gleich alles passende zu kaufen. ich hab mit einem haus via zufall und mietkauf angefangen und musste kompromisse eingehen beim land, was ich nur durch fremde interessen bekommen konnte, oder garten eben per kleinanlage, das heisst kompromisse. dafür bin ich aber heute im naturschutz drin und hab dennoch alle möglichkeiten. es kommt drauf an was du machen willst und was du für möglichkeiten hast. wenn du kein objekt hast und auch keins finden kannst (abgelegene gegenden bieten manchmal noch kleine höfe auf mietkauf an, mit land wird es oftmals schwierig, vielleicht kannst du auch was übernehmen wegen altersausstieg?) was willst du denn machen? am ende reichts auch bei manch einem zu einem alternativem garten mit selbstversorgung und bienen…..überlege dir was du machen willst, und dann suche…..meine haussuche hat 2 jahre gedauert. bleib realistisch und lege dich räumlich nicht fest. und dann braucht man heutzutage auch ne gute portion kompromissfähigkeit, da nicht alles auf einen fleck und auf einmal möglich sein wird. wer einen hof mit viel land wünscht, braucht zunächst richtig viel geld, noch mehr geld wenn es in der passenden lage sein soll. wer dagegen offen ist und seine nische sucht kann sie finden. einfach dran glauben, offen sein. ich hab mein haus damals auf mietkauf mit einer kleinen rate bekommen. obwohl ich kaum gross geld hatte. aber, natürlich ändern sich die zeiten. alle wollen so was. in einer wirtschaftsstarken region gibt es kaum noch bezahlbare höfe. manchmal jedoch irgendwo in einem dorf wo sich fuchs und hase gute nacht sagen oder niemand hin will, kann es klappen. ansonsten, musste du einfach sehen wie du deine ideen, vielleicht auch mit anderen oder in bestehenden projekten umsetzen kannst. ich wollte nie abhängig sein, und ich habs geschafft. aus der armut heraus, ohne das hier land zu bekommen war, was immer kampf war…..(anfangs hab ich gräben und ränder und baulücken beweidet, dann kam die erste wiese, heute habe ich nach langen jahren des bemühens 8,6 ha weiden. zwar mit auflagen und magerwiese, da es fremdflächen sind mit naturschutzaufgaben, aber ich hab sie und voll in meinem sinne. und garten und wiesen gibts hier auch keine, aber eine schöne unverbaute gartenanlage mit sonne und steinhaus also volle 5OO qm garten hab ich auch bekommen, sogar in weidenähe, also noch wasseranschluss. bis hierhin habe ich 8 jahre gebraucht und heute einen tierbestand eines kompletten bauernhofes mit allem drum und dran und 2,4 GV. ja, einfach tun, träumen und loslegen…und offen bleiben für veränderungen. und als "ausstieg" würde ich es nicht bezeichnen. ich bin voll drin in unserer gesellschaft, ich nutze strassen, ich gehe kompromisse ein, ich zahle autosteuern und so was….also realistisch bleiben. aber es geht. es geht hier sogar besser wie ein totalaustieg anderswo, weil immer die sicherheit da ist wieder aufgefangen zu werden. und dann solltest du natürlich, wenn du grund und boden hast und ein kleines häuschen oder laube in erwägung ziehen einen brunne zu bauen und zu filtern, wieder mit holz und kohle zu heizen und auf öfen zu kochen…..eben alternativ deine kosten herunterfahren bis auf ein minimum an öffentlichen ausgaben. also um abwassergrundgebühren, müll und all so was kommt keiner herum, aber eben runterfahren auf ein minimum. so ein entwicklung dauert jahre und jahrzehnte. ich hab es alleine gemacht und ich will noch so weit kommen das ich vollständig und mit nur geringem zukauf nicht produzierbarer dinge wie benzin oder so und nötiger abgaben eben mein leben im kreislauf ökologisch hinbekomme. ich hab viel getan dafür. die ersten jahre habe ich hier begrünt, auch öffentliches gelände vor dem haus, alles war kies und schutt. heute blüht hier ein paradis, schwalben brüten im haus, dieses jahr ziehen sie zum zweiten mal einen wurf, mit je 4 kleinen auf. es sind so viele vögel hier, fast alle insekten von bienen, hummeln, kleineren arten…einfach nur schön. jedoch hab ich dies so geplant und nun ist es das resultat jahrelanger pflanzarbeiten. also mein tipp an dich. das paradis gibt es, jedoch musst du es selbst in fleissiger arbeit als schöpfer gestalten. lg

    1. sabine

      hallo liebe katrin,

      habe mit großem interesse deinen kommentar gelesen und will ihn voll inhaltlich unterschreiben. ich habe es ganz genauso gemacht. anfangs jeden streifen, jeden steilen obstgarten zum heu machen angenommen, die leute haben uns die türe eingerannt und unbeliebte landstücke angeboten, irgendwann haben sie heu gebracht, weil sonst müssten sie es abheizen. und weil sie sahen, wie wir arbeiten und vertrauen gewannen, hatten wir irgendwann 25 hektar schöne grundstücke zum bearbeiten.

      heute lebe ich hier alleine, habe auf 8 ha wiesen, weiden und wald reduziert und betreibe nur noch subsistenzwirtschaft. ich bin auf der suche nach jungen menschen die diesen traum weiter verfolgen wollen, denn es wird mir nach 30 jahren langsam zu mühsam. doch leider bemerke ich, dass kaum jemand heute bereit ist, derartig viel körperlich zu arbeiten, selbst brennholz zu machen, wildkräuter zu ernten, einen großen gemüsegarten zu betreuen, kompost zu produzieren, landschaftspflege mit weidetieren zu machen (bin ebenfalls in einem umweltschutzprogramm) u.s.w..es ist ein paradies hier entstanden, alle beneiden mich um die stille und schönheit hier und meine annähernde autarkie in der ernährung, eigenes wasser,auch wenn strom ausfallen sollte bin ich gerüstet. was jedoch dahinter steckt, vermutet kaum jemand. aber es geht und es ist schön und jede/r hat die möglichkeit zu lernen und sich auszuprobieren, sei es über woofen oder "freiwillige soziale sommereinsätze" (hatte früher über ein projekt etliche junge leute hier die in übergangszeiten waren und sich ausprobieren wollten) aber ich denke schon, dass man nicht gleich alle zelte abbrechen muss, sondern wirklich sich eine auszeit nimm und ausprobiert, ob es das wirklich ist, was man/frau sich von herzen wünscht.dann ist ja nichts verloren. Als ich in den 80er jahren auf das land ging gab es so viele die das ebenfalls machten und von selbstversorgung leben wollten. nur ganz wenige sind geblieben, der rest hat schließlich doch die stadt bevorzugt. ausprobieren,z.b. urlaub mal anders nutzen.

      dir katrin wünsche ich noch frohes schaffen, freude und gesundheit.

      liebe grüße

      sabine

  38. Helmut

    Ich finde eure Idee absolut klasse und bemerkenswert. Tief in mir tickt ein ähnlicher Traum. Doch wie schafft man den Ausstieg? Das ist die Frage die ich mir immer wieder stelle? Wie habt ihr den Ausstieg geschafft? Vielleicht habt ihr Lust einfach dazu eure Erfahrungen mit uns zu teilen. Mir persönlich würde es sehr weiterhelfen.

    Danke und LG.

    Joachim

  39. katrin

    hallo, die grundidee finde ich wichtig, jedoch sollte man den blick für die realität scharf bewahren. gerade ein hof kostet sehr viel geld und arbeitsmittel und sprit, oder viele fleissige hände….ich bewirtschafte selbt einen mit tieren und weiden und garten und das seit jahren…..ich bin glücklich und kann es jedem empfehlen, muss aber auch sagen, es kostet sehr viel harte arbeit, sehr viel zeit und oft mehr wie einen arbeitstag, es kostet auch sehr viel geld und bis heute ist es nicht so das ich völlig unabhängig in einem kreislauf leben kann und für alle auf dieser welt ist es auch nicht machbar. also mal die landnostalgie weggelassen, der richtige weg, aber bitte ohne illussionen gehen. ich finde allerdings die neue bewegung zu ökologischem gärtnern, guerilla in der stadt, bienenhaltung und das gestiegene bewusstsein klasse. es sollte sich was ändern und das neue bewusstsein ist gut. jedoch muss man sagen, auch ohne technik und errungenschaften geht es nicht ganz und deutschland wird nie ein land nur von höfen sein, auch bedeutet einfaches leben teilweise sich einzuschränken und auf bequemlichkeiten zu verzichten. was bezeichnet man denn als selbstversorgung? also ich arbeite seit jahren an dieser sache, doch wird es zwar immer besser, jedoch niemals rund. ich glaube auch das ist eine illussion. denn, gerade in der landwirtschaft ist man abhängig, wenn man ein haus hat ist man abhängig, bestimmte dinge wie tierversicherungen müssen einfach sein, also braucht man geld. auch für die tiere und futtermittel und saatgut, gute werkzeuge und all das braucht man geld. ich kann nur sagen, mein selbstversorgerhof kostet sehr viel monatlich und würde nicht so existieren wenn ich keine unterstützung hätte. dafür schlachte ich aber auch nicht. selbst die eier die ich naturnah produziere, will hier auf dem dorf keiner haben. also ne undankbare sache ist es auch noch obendrein. ich weiss es auch sehr zu schätzen, als arbeitsmittel nicht mehr mit der sense zu mähen, sondern wenigstens einen balkenmäher zu benutzen, das kostet aber investitionen und benzin. auch fahre ich oft mit dem auto, und hängern. es ist einfach nötig. und ich muss auch sagen, oftmals komme ich vor lauter arbeit überhaupt nicht zu dingen wie milch weiter zu verarbeiten oder so was. das ist die realität. sollte sich keiner illussionen hingeben. urlaub auf dem bauernhof und in der natur ist was anderes. man kann den weg empfehlen, aber nur wer bereit ist angagiert zu arbeiten. und oftmals bis und über die grenze hinaus. tiere und natur danken einem das angagement natürlich. lg

  40. gaby

    Ich wüsste gerne wie es euch heute geht! Finde großartig was ihr macht. Wir haben nun endlich mit 45 den Anfang mit einem Häuschen mit Garten gemacht. Ob wir es je in die Unabhängigkeit schaffen? Ich weiß es nicht. Hoffe auch hier in OÖ so tolle Projekte zu finden. Vielleicht können wir uns ja da in irgendeiner Form einmal einbringen, was lernen, geben.

    Alles Gute euch!!

  41. Jona

    Hey Lisa und Michael

    Ich bin durch google auf eure Seite gestoßen

    und freue mich das ihr so einen Tollen Traum habt un ihn auch Lebt ich Würde mich auch gerne Selbst veersorgen und noch wichtiger Komplett unabhängig von staat und GELD werden

    leider bin ich erst 15 und hab momentan nicht so viele Möglichkeiten, ich hab jetzt schon angefangen mich Vegan zu ernähren und Möglichst viel ausem wald zu holen einen >Garten hab ich mir auch schon besorgt

    aber wie gesagt mehr möglichkeiten stehen mir momentan nicht offen und jetzt beginne ich auch eine ausbildung und werde weniger zeit zum anbau haben…

    zum Glück hab ich die möglichkeit auszuziehen den wenn man Vegan in einer alles (>fressenden) Pflegefamilie lebt hat mans nicht gerade einfach …

    aber ist es Theoretisch möglich wenn man sich ein grundstück kauft und sich selbst versorgt das man dies ohne abgaben an den Staat zu führen?

    oder ist man immer an dieses (Beschissene) Geldsystem gebunden (es war ja von anfang an zum Scheitern zu verurteilen) (übrigens gibt das video auf http://www.azk.info unter geldsystem auskunft warum das alles einfach nicht klappen kann)

    und Peter du bist nicht der einzige Verrückte und schon gar nicht der Verrückteste , schau meine Geschwister an…:))

    ,

    Fühlt euch geliebt

    Toll das es Menschen wie euch gibt

    Jona

  42. DerMeidlinger

    Tolle Seite, auch wenn ich (wir) es (noch) nicht schaffen vegan zu leben, aber eure Vision gefällt uns wahnsinnig gut. Wir sind zwar erst am Anfang, aber wir bemühen uns alles im Rahmen unserer städtischen Möglichkeiten auszuschöpfen.

    Dran bleiben, es werden immer mehr, die so denken! Lieben Gruß aus Wien

  43. anna

    hallo ihr beiden! schönes projekt, und noch schöner, dass es auch umgesetzt wird! ich war einst viel in der gemeinschaftsszene in europa unterwegs. gefunden hab ich viel idealismus und anfangseuphorie, danach leider auch viel realitätsferne, patriarchale hierarchische strukturen, dogmatismus oder guruwahn, und immer wieder illegalisierte genussmittel in mengen. meine freiheits- und niveau-ansprüche haben dort keine entsprechung gefunden. mittlerweile habe ich mich in der stadt angesiedelt, was für mich derzeit am ökologischsten ist. warum? weil ich nun vier kinder habe, und die will ich nicht jeden tag von einem "grünen" heim mit dem auto in schule und kindergarten bringen, wie so viele tausend andere jeden tag hier. um kinder zuhause unterrichten zu können würde es aber ein gemeinschaftliches wohnen mehrerer erwachsener (und mehrerer kinder) brauchen, um den eltern die notwenigen pausen von den kindern zu garantieren und den kindern umgekehrt immer ein geduldiges ohr und eine helfende hand. zwischenzeitlich habe ich entdeckt dass es wirklich mehr auf das innen ankommt als auf das aussen. so lebe ich nun viele dinge, die ich in meinem jahren als nomadin gelernt habe, hier einfach weiter, wasche mein geschirr mit holzasche, mich selber mit lavaerde, habe kein auto und kaufe mein gemüse beim demeterbauern. rede mit meinen nachbar_innen, bin im tauschkreis aktiv und pflege ein großes soziales netz, in dem auch die kinder gut aufgehoben sind. manchmal habe ich das gefühl, hier einen probedurchlauf zu machen für später, wenn die wege zu schule und kindergarten kein thema mehr sind und ich der stadt den rücken kehren werde.

    bis dahin werde ich euren weg mitverfolgen und mir nützliche tips und tricks abschauen :)

    viel glück euch beiden und alles liebe

    °anna°

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger

      Liebe Anna!

      Freut mich erstmal, dass Dich unser Blog inspiriert!

      Hut ab mit vier Kindern. Ich bewundere alle Mütter, Väter und sonstige Erzieher_innen :)

      Am Land kann das natürlich schwieriger sein das stimmt. Vor allem wenn man Kindern was Gutes bieten will. Hier bei uns allerdings könnte das sogar einfacher sein, obwohl wir in der Pampa leben. Die nicht mal 4000 Einwohner starke "Stadt" Güssing hat von Kindergarten bis berufsbildende höhere Schule alles (weil es ein Zentrum im Südburgenland ist) und ist mit Bussen gut erreichbar. Nur als Input für all jene, die sich sowas bisher nicht vorstellen konnten (für mich war es nämlich auch eine große Überraschung, dass es in einer so ländlichen Gegend so viel Infrastruktur in der Nähe geben kann)

      Alles Liebe auf Deinem bzw. Eurem Weg!

      Lisa

  44. janine Pauly

    Hallo,

    wie schön, dass ich auf eure seite gestoßen bin. Seit ca. 3 Jahren eigne ich mir Wissen über Wildpflanzen an und pflanze jedes Jahr etwas mehr Pflanzen. Dieses Jahr, habe ich mich entschieden, nur noch 20 Stunden die Woche zu arbeiten, denn für meinen Garten und die Natur und Zeit verzichte ich lieber auf andere Dinge, welsche eigentlich gar kein Verzicht bedeuten; wie ich merke, Dinge, welche ich nicht wirklich brauche.

    Mein Traum und auch bald Realität: Ferienfreizeiten für Kinder, in der Natur gestalten.

    Kann man euch besuchen?

    Liebe Grüße

    Janine

  45. Pingback: Amazon verwendet unerlaubt unseren Text

  46. nadinecarolin

    Ihr sprecht mir aus der Seele! :)
    Ganz große klasse was ihr da macht. Ich habe bisher erst ein paar eurer Ideen und Tipps gelesen, aber schon jetzt von mir ein: großes Dankeschön!
    Und weiterhin viel Erfolg!

  47. @KAIMLING

    Liebe Lisa, lieber Michael.
    Danke dass Ihr Euren Traum und Eure Erfahrungen in der Umsetzung damit teilt! Es macht Spaß Euren Blog zu verfolgen, sich inspirieren zu lassen und Sachen selbst auszuprobieren!

    Ich experimentiere auch sehr gerne. :) Zuletzt die Verarbeitung und Zubereitung von Eicheln. :)

    Und ich bin selber – vom Kleinen zum Großen – dabei so etwas aufzubauen und schaue mich nach geeigneten Plätzen (hier in Österreich) dafür um. Ein für mich ganz wichtiger Punkt (die tägliche Arbeit) wird die Begleitung von Kindern und Jugendlichen sein – "Tages-, Nachmittags- & Ferienbetreuung" in Form von Natur- & Wildnisschule.

    Wir freuen uns ausserdem über Interessierte & Engagierte die Lust haben so ein Projekt zu unterstützen und mit aufzubauen. Freue mich daher also auch über Kontakt! :D

    Hab große Lust mal vorbei zu schauen bei Euch, mich inspirieren zu lassen und zu lernen von Euch! Werde mich melden!

    Alles Liebe! Arne

  48. Jens Witt

    Hej Leute,

    bin gerade durch eine Facebook Empfehlung auf eure Seite gestoßen werde sich auch im CASUMO.de Forum Linken. Echt cool was ihr macht, das mit den Kastanien werde ich morgen gleich mal so übernehmen. Ich bin Großstädter aber mit hang zur Natur das mein Ausgleich zur Arbeit "Microelektroniker" Ich Sammele auch ständig alles an Kräutern und Früchten was die Natur mir anbietet ich achte dabei auf Nachhaltigkeit also nie alles auf einer Stelle Wegsammeln lieber großflächiger. Für Obst in Haselnüsse haben wir uns einen Erntehelfer gekauft, 8,- die sich schon mehr als gelohnt hat. Ich Züchte eigentlich Kakateen aber mein Garten ist relativ Wild bepflanzt mit Kräutern und Pflanzen die nur noch selten vorkommen. Mein Traum ist auch mal eigener Grund und Boden und einen Großen Garten den man gut Ökologisch bewirtschaften kann. Ich hab einen Tipp für Kartoffeln den ich gern teilen möchte. Dazu nimmt man einen Eimer oder auch Hohe Kastenbeete sind möglich und beginnt damit auf den Boden Kartoffeln zu legen und mit erde abdecken. Dann warten bis das erste Grün kommt und dann wieder Erde drauf bis wieder Grün durchkommt das macht man so lange bis man den Eimer oder Hochbeet voll hat. Zur Ernte gibt es dann die Überraschung in jeder Schicht bis oben hin haben sich Kartoffeln gebildet.

    So viel Erfolg mit euren Hof ich schau mal wieder vorbei

    Liebe Grüße aus Leipzig

  49. Sabine Tara Sacher

    Wunderbar, dass ich genau heute auf eure Seite stosse, nachdem ich vor etwa 3 Tagen entschieden habe auch meiner Lebensvision eine konkrete Form zu geben. Ich befinde mich seit 4 Jahren in einer vom Leben verordneten Auszeit und habe mein altes von Erfolg gekröntes Leben mit allem , was es ausmachte hinter mir gelassen. Ich möchte ein Selbstversorgungsprojekt am Bodensee gründen in der Nähe von Hörbranz. Neben der von mir hart erworbenen inneren Autonomie ist jetzt die Zeit gekommen, wo diese auch ihren Ausdruck im Aussen finden kann. Vielleicht gibt es ja gleichgesinnte Menschen aus dieser Gegend, die sich mit mir kurz schliessen wollen. Neben mir gibt es noch eine Freundin und den Plan, das Leben von jung und alt nicht nebeneinander, sondern miteinander zu realisieren. Ich such ein grösseres Haus in der Natur mit grossem Garten, in dem LEBEN gelebt werden kann. Ich liebe die Arbeit mit Menschen;meine alte Berufsidentität ist ganzheitlich arbeitende Ärztin, derzeit in Taketinaausbildung (Rhytmuspädagogik bei Flatischlers/Wien. Es soll ein Ort der Begegnung werden, in dem wirkliches Da-SEIN möglich ist, mit allem, was das Leben ausmacht. Würde mich freuen über entsprechende Kontakte, Inspirationen und den Austausch von Erfahrungen.

    Euch beiden wünsche ich von Herzen alles Liebe und ein kreatives "Wachstum" in jeder Hinsicht. Liebe Grüsse, Sabine

  50. Heike

    hallo :)

    ich bin so rein zufällig hier drüber gestolpert und das hat mir ganz irre gefallen! Lebt euren Traum! Und lasst ihn euch nicht zerstören! Egal durch was und egal durch wen! Haltet es fest!

    Mir/uns war in jungen Jahren diese Möglichkeit nie gegeben. Allein der Gedanke wäre ja strafbar gewesen. :( Aber zumindest heute, führen wir sehr intensiv einen Kleingarten und Mini-Acker den ich nach Möglichkeit so intensiv wie möglich bebaue um damit meine Familie zu Versorgen. Also ein Mini-Mini-Selbstversorger. :-))

    Ich werde nicht alles können…. dazu sind die Hände zu sehr gebunden. Aber das was möglich ist, werden wir tun. Und selbst mit diesen geringen Möglichkeiten kann man sehr viel selbst tun!

    Und die Bücher von John Seymour sind die besten die es gibt auf dem Gebiet.

    Ich drücke euch die Daumen und lasst euch einfach nicht unterkriegen!

    herzliche Grüße von Heike

  51. Petra Kaltner

    Hallo liebe Visionäre …

    mir gefällt das, was ihr macht und träumt – ich bin auf meine Art dabei das gerade umzusetzen … Ich wohne seit 12.September in Pustritz in Kärnten, wo ich ein sehr grosses Haus – ehemaliges Bauernhaus, Gasthaus, Ferienwohnungen … gekauft habe und gerade Schritte zu dieser Vision, meinem Lebenstraum mache … ich würde mich über eine Vernetzung freuen … Alles Liebe Petra

  52. Claudia Metschen

    Hallo Ihr Lieben, habe gerade mit Interesse euren Beitrag gelesen!! Wünsche euch sehr viele Glück Tatkraft udn reiche Ernte!! Aucvh wir setzen unseren Traum seit 3 Jahren um , allerdings nciht in Deutschland, da wir die Wärme so sehr lieben!! Wir sind nach Paraguay ausgewandert und erfreuen uns zusätzlich an vielenb tropischen Früchten!! Wünsche euch vieel tatkräftige Unterstützung udn das ihr schnell eienn Hof finden werdet, wo ihr all eure Sehnsüchte in die Tat umsetzen könnt!!!

  53. rudi

    An alle:

    träumt nicht nur euren traum sondern verwirklicht ihn auch!, wann immer es geht. mir war das leider nicht möglich. es ist ganz einfach an den finanzen für passendes land gescheitert, u.a. ich träume zwar immer noch war aber auch so in den arbeitsalltag eingebunden (mit allen vor- und nachteilen), dass ich darüber alt wurde. ich lese noch immer gern den seymour und die anderen aussteiger, bin aber nur noch theoretiker. allen, die es wagen und schaffen viel glück und liebe grüße.

    rudi

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      @rudi:
      Hallo, Du hast Recht, es sollte nicht nur geträumt werden. Aber ein grundlegender Traum – oder eine Vision – sind nötig, damit das Ziel klar ist. Das das Ziel nicht erreicht werden kann ohne loszugehen und den Weg zu gestalten und zu er-leben, ist absolut richtig. :)

      Danke Dir für Deine Worte. Wir sind auf dem Weg und haben erst jetzt einen weiteren Text online gestellt, denn wir suchen nun ganz konkret Menschen – und zwar jeden Alters! Also wirds vielleicht doch noch was für Dich…?

      Unsere Vision: http://experimentselbstversorgung.net/unsere-vision/

  54. wasserlilie

    Ich finde es genial, dass ihr diesen Traum versucht in die Realität um zu setzen.

    Ich träume von je her davon, hatte bisher aber nicht wirklich die Möglichkeit ihn auch nur annäherungsweise um zu setzen.

    Ich habe leider einen "Stadtberuf" gelernt und mein Wissen wächst langsam aber kontinuierlich ..

    Aber auch in einer Mietwohnung kann ich wenigstens in Grundzügen versuchen Dinge zu ändern und viel selber zu machen. Inclusive Kräuter sammeln. Auch wenn ich damit bei weitem nicht die gleichen Möglichkeiten habe wie ich sie gerne hätte.

    Hm.. vielleicht ist es das Schritt für Schritt was es für mich möglich machen könnte. Ich kann nicht von heute auf Morgen auf einen Hof ziehen. Das geht weder finanziell noch habe ich das Wissen darüber. Aber vielleicht einfach Schritt für Schritt.

  55. Pingback: Auf zur nächsten Runde! | Experiment Selbstversorgung

  56. Peter

    Hallo ihr beiden,

    entschuldigt meine späte Antwort, habe im Moment sehr viel Stress in der Arbeit…..

    Derzeit wohne ich (aus beruflichen Gründen, nicht weil ich will) in Wien.

    Ursprünglich aus dem Kremser Bezirk, also Waldviertel und da fühle ich mich auch am wohlsten, neben dem Ötschergebiet. Gehe gerne wandern, habe allerdings (trotz einiger guter Freunde) nicht wirklich Leute mit denen ich wandern gehen kann.

    Bin übrigens auch nicht mit allem einverstanden was Schönauer in seinen Buch propagiert. Er übersieht bei seiner (zum großen Teil berechtigter Kritik) das er das Leben was er beschreibt ohne Industrie nicht führen könnte….. Aber darüber könnte man wohl unendlich diskutieren. :-)

    Danke für die Einladung zum treffen, das möchte ich auch. Seit Ihr in nächster Zeit mal in Wien?

    lg Peter

  57. Peter

    Hallo,

    bin per Zufall auf eure Homepage gekommen und bin sehr froh darüber. :-)

    Schon seit einiger Zeit träume und plane ich ein Leben zu beginnen in dem Ihr schon voll drin seit. Kann euch nur gratulieren. Gleichzeitig ist es ein Ansporn für mich. Habe schon geglaubt ich bin der einzige Verrückte :-)

    Derzeit arbeite ich noch voll und spare, um mir eben dieses Leben eines Tages zu ermöglichen.

    Gekommen bin ich darauf durch die Lektüre von Gerhard Schönauers "Leben im Grünen". Es enthält viele praktische Tipps. Kennt Ihr es? Wenn nicht schaut mal rein.

    http://www.scribd.com/doc/16005379/Gerhard-Schoen

    Freue mich schon auf eure Antwort!

    lg Peter

    1. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Peter!

      Ja, wir kennen dieses Buch. Hat ein paar sehr tolle Abschnitte, aber insgesamt ist es doch sehr weit von dem entfernt, was wir machen möchten. Ihm geht es um ein Leben im Grünen mit zum Teil energiehungriger Technik (z.B. Gefriertruhe oder Auto) und möglichst wenig Arbeit (also Anbau einer Frucht, die er möglichst teuer verkaufen kann – um sich vom Erlös die anderen Dinge zu kaufen, die er will). Er propagiert quasi die Faulheit, war mein Eindruck.

      Wir möchten da ein anderes Leben, aber das steht ja sowieso im Artikel oben. :)

  58. Wolfgang

    Hallo Ihr Beiden,

    ich bin irgendwie beim googlen auf dieser Seite gelandet und kann mich sehr gut mit dem identifizieren, was ich hier bisher gelesen habe. Speziell mit Euerem Traum.

    Ich glaube, dass mehr Selbstbestimmung, Selbstversorgung und Vernetzung mit gleichgeSINNten in Zukunft nicht nur wichtig, sondern fast schon notwendig sein wird. Das scheinen auch immer mehr Menschen zu spüren, ohne sich wirklich darauf einzustellen oder eben ein Experiment zu starten, wie Ihr das macht.

    Ich selber habe ein kleines Netzwerk (manche sagen dazu auch Social Community :-)) für mehr Individualität, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung gestartet. Dort werden die ersten Leute aktiv, experimentieren u.a. mit Permakultur im eigenen Garten, kümmern sich individuell und selbstbestimmt um ihre Gesundheit, tauschen Leistung gegen Leistung anstatt Leistung gegen Geld. Die Selbstversorgunggemeinschaft ist auch schon im Bewußtsein einiger Leute angekommen.

    Über den Selbstversorgungshof in der Natur, auf dem man gemeinsam leben und arbeiten kann, werden auch die ersten Gespräche geführt. Alles sehr spannend.

    Gruß und weiterhin viel Freude mit dem, was ihr tut.

    Wolfgang

  59. Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

    Hallo Claudi,

    danke für die viele Zustimmung. Und es freut uns sehr, wenn wir lesen, dass andere Menschen sehr ähnliche Träume träumen und umsetzen.

    Wir haben hier noch so lange ein Gästezimmer, bis hier wer fix einzieht – von daher kannst Du natürlich vorbeikommen.

  60. Claudi

    Hi Ihr Zwei,

    ich kann Euch soooooooooo verstehen – und finde es wiederum sooooooooo fantastisch, dass Ihr schon mitten in Eurerm Traum lebt.

    Es ist schön, dass Ihr hier so eine Austausch/Info/NEtzwerkportal kreiert habt – denn es tut nochmals sooooooooo gut *grins* – von Gleichgesinnten zu lesen – zu hören – zu sehen.

    Ich habe selbst so einen Traum – eine Vision und bereite mich mich jetzt pö a pö darauf vor – ihn auch ganz real zu leben.

    Mir geht es wir oben auch Dieter – ich habe jetzt einfach noch ein paar Dinge ca. 1 1/2 Jahre noch – zu erledigen, die aus meiner Vergangenheit herrühren… (Schuldenabbau) und dann hab ich mich so freigemacht, dass ich flexibel auf Angebote/Projekte einsteigen und mitleben kann…

    bin ma gespannt, wos mich da hinzieht. Ich bin ja so fürs Warme – also fast ganzjährig gute warme Durchschnttstemperatur und das ganze noch am Wasser…

    kennst ihr da vielleicht Projekte, die im Süden und direkt am Wasser (Meer od. See)??

    Ich wünsch Euch beiden ganz viel Erfolg, Kraft, Gesundheit und Freude… macht weiter so – und werde fleißig und angeregt weiter Euren Blog verfolgen…

    vielleicht komm ich Euch ma besuchen – habt ihr noch Gästezimmer… :-)) würd Euch gern ma pers. kennenlernen und mit Euch Ideen austauschen, lernen und einfach natürlich sein… :-)

    also, bis bald…

    Eure Claudi

  61. Dieter Fuchs

    Ich kann nur den anderen Kommentaren zustimmen- ihr sprecht mir aus der Seele. Ich bin momentan in einem Zwiespalt, denn meine Onkel will mir einen kleinen Bauernhof in OÖ nur zur Verfügung stellen, wenn ich mein Studium (UBRM) auf der Boku abschließe.

    Leider fällt dies ungemein schwer, da jede Faser in meinem Körper sich nach Freiheit sehnt.

    Freiheit von staatlicher und elterlicher Unterstützung, von Junk-Food und Junk-Cities und vor allem die Freiheit sich dem Gedanken zu entziehen, dass Geld das Mittel zur Freiheit ist.

    Tja, wie es aussieht muss ich jetzt noch vier Jahre schön geschmiert in diesem System der Monstermaschinerie Kapitalismus funktionieren.

    Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen der Faszination der Selbstversorgung hingeben. Unser jetziges System ist in jederlei Hinsicht nicht mehr länger tragbar (Umweltzerstörung, Luxus auf Kosten der Ärmsten, Konzernherrschaft in vielen Bereichen des täglichen Lebens). Doch wenn es mehr von uns Idealisten gibt, dann haben wir eine Chance.

    Deshalb kann ich euch jetzt nur anbieten vielleicht in 5 Jahren meinen Hof in OÖ zu besuchen, eventuell hab ich dann auch noch Platz für ein Paar Weltverbesserer ;) (350 m2 Wohnfläche).

    Lisa und Michael. Macht weiter so, lasst euch von ein paar Steinen die euch in den Weg gelegt werden nicht aufhalten. Ihr seid große Vorbilder für uns alle.

    Ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben, damit ich mir später dann durch eure Erfahrung ein paar Tips holen kann und umgekehrt.

    Geben und Nehmen, mit anderen Teilen,

    Entschleunigt das System und hört auf zu eilen.

    Gedanken eines wartenden Idealisten

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger

      Danke Dieter, für die lieben Worte! Ich kann deinen Drang nach Freiheit gut nachempfinden. Zwar interessiert mich mein Studium eh großteils aber ich wünschte es könnte viel schneller gehen. Abschließen will ich es auf jeden Fall. Ich hoffe du hast wenigstens auch in Wien (?) die Möglichkeit dich schon so weit wie möglich in diese Richtung zu entfalten und die Zeit gut zu überbrücken. In Kontakt und Austausch sollten wir auf alle Fälle bleiben.

      Bis dahin, alles Liebe

  62. Annett

    Hallo Lisa, hallo Michael, danke für Euren interesannten Blog und für die Verlinkung zur Überlebenskünstlerin.

    Ist nun meinerseits natürlich auch geschehen!

    Wünsche Euch alles Gute, hoffe auf viele Blogeinträge und denkt daran: Nicht aufhören zu Träumen!

    lg Annett

  63. Andreas

    Das was Ihr hier schreibt, fühlen heutzutage mehr und mehr Menschen. Heute habe ich eine Episode der Video-Reihe von Peak Moment gesehen und dort wurde unter anderem darüber berichtet, dass es weltweit bereits in über 70 Ländern sog. Ecovillages gibt. Wenn das kein klarer Streif am Horizont ist?

    Ich bin überzeugt davon, dass die nachkommende Generation wieder den Weg Back to the roots antreten wird und sich auf darauf rückbesinnt, wo wir herkommen. Nämlich aus der Natur. Mit dieser sollte im Einklang gelebt werden, dann kommen viele wieder einen Schritt weiter und die Welt rückt näher zusammen.

  64. Anna + Michael

    Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurem Vorhaben. Seit August 2009 beschäftigen wir uns mit den Themen Subsistenz und Permakultur. Aktuell sind wir auf der Suche nach einem Stück Land in Norddeutschland, auf dem wir unseren Traum verwirklichen können. Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen.

    Liebe Grüße

    Anna und Michael

  65. Michael Hartl

    Hallo Ella,

    danke für diese Nachricht, das freut uns sehr. Da wir in einem alten Bauernhaus im südlichen Niederösterreich leben, trifft es sich ja super, dass der Hof Deiner Eltern in der Steiermark ist. Das ist ja dann nicht so weit entfernt.

    Auf Dein Angebot werden wir definitiv zurückkommen, alleine um uns vor Ort mal anzusehen, wie die so leben. Denn nur so können wir lernen, ohne selbst alles selbst zu erarbeiten und jeden Fehler selbst zu machen! :)

  66. ella Salchinger

    ist ja genial – ich hab einen ganz ähnlichen traum!

    – bin aber eigentlich noch nicht wirklich dabei ihn umzusetzen, denn ich hab vorerst andere prioritäten, wie noch mehr berufserfahrungen sammeln, vielleicht noch was zu studieren…

    jedenfalls haben meine eltern einen sehr kleinen bauernhof in der steiermark (10 relativ zerstreute hektar), wo sie von allem ein bisschen was haben – also wald, wiesen, getreide, obstplantage, ein paar rinder, 2 schweine, einen teich mit fischen, bienen und ein halbes dutzend hühner, die die meiste zeit frei herumlaufen. und natürlich katzen.

    mein vater hat früher als müllermeister in einer kleinen genossenschaftsmühle gearbeitet, ist mittlerweile in pension. im winter brennen meine eltern schnaps und setzen verschiedene liköre an.

    meine mutter ist imkerin, bäckt selbst brot, stellt selbst butter und andere milchprodukte her.

    ich schätze wenn ihr tips/ unterstützung braucht könntet ihr euch auf alle fällt mit den beiden in verbindung setzen.

    die würden sich sicher darüber freuen ;)

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