Unsere Vorstellungen einer lebenswerten Zukunft

Was uns an dieser Welt stört, wie wir es stattdessen gerne hätten und was wir dafür tun.

Wir, die wir diesen Blog mit Leben füllen und die dahinter stehenden Projekte betreiben, haben gemeinsame Überzeugungen und Ziele, von denen wir Euch heute erzählen möchten. Es geht um unser Leben, unser aller Zukunft und viel Verbindung mit der Natur. Es geht um Freiheit, Verantwortung und Unabhängigkeit.

Der Käfig der Moderne

Das Leben in der heutigen Gesellschaft sieht für die allermeisten so aus, dass Du von morgens bis abends damit beschäftigt bist, zu lernen, zu arbeiten oder Dich vom Lernen und vom Arbeiten zu erholen. Du machst Dinge, die Du nur tust, weil Du Dich ablenken musst. Ablenken davon, dass Du in einem unsichtbaren Käfig steckst. In einem Käfig aus Arbeit, Beton, Abgasen und Konsum. Letzterer wird Dir so verkauft, als sei er der Lohn für die Arbeit. Ein Teufelskreis: Wir arbeiten, um zu konsumieren, müssen dann mehr arbeiten, um das gekaufte zu erhalten und möchten dann aber, da wir ja jetzt mehr arbeiten, zur Belohnung mehr konsumieren. So stecken wir schnell im Hamsterrad und häufen immer mehr Wohlstandsmüll an. Und wir alle akzeptieren dies als gegeben und normal.

Gibt es nur eine Person, die durch Geld und Besitz glücklicher wird, als ein Mensch, der im Einklang mit seiner Umgebung lebt und innige, gute Freundschaften pflegt? Macht uns nicht mehr und mehr Besitz immer abhängiger von noch mehr Arbeit? Sehnen sich die meisten Menschen nicht deswegen von Zeit zu Zeit so sehr nach Urlaub, weil der Alltag für sie das genaue Gegenteil von Urlaub ist?

Soll das wirklich normal sein? Ist es nicht langsam Zeit für ein bisschen Entschleunigung? Oder ehrlicher: Ist es nicht höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen?

Die immer stärker auf Arbeit und Konsum fokussierten Menschen, die durch drohende Armut und Drogen ruhig gehalten werden, werden dabei immer weiter entmündigt. Wer kann noch selbst sein Essen produzieren – vom Saatgut über das Anlegen von Beeten, dem Pflanzen, das Ernten, verarbeiten, haltbar machen, lecker zubereiten – und das alles ohne Chemie und ohne Fertigprodukte. Das wäre der erste Schritt Richtung Selbstversorgung – und damit einen Schritt raus aus Abhängigkeit, Unmündigkeit und Wahllosigkeit.

Viele weitere Schritte können folgen. Bei uns werden sie das auch. Wie weit das „Abenteuer Selbstversorgung“ bzw. der Weg zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung dabei für jede*n Einzelne*n von uns gehen wird, bleibt einfach abzuwarten und zu erleben.

Foto eines dunkleren Waldes, in dem eine joggende Person mit Rücken zur Kamera zu sehen ist.

Von denen, die den Preis zahlen

Wenn diese moderne Welt wenigstens dazu führen würde, dass es uns allen super gut geht und sogar was für andere Menschen auf der Welt überbleibt, dann wäre ja irgendwie alles in Ordnung. Und dann könnte man überlegen, ob es dann der Stress und der Käfig wert ist.

Aber es macht ja nichtmal uns glücklich, die wir global betrachtet im Wohlstand schon unterzugehen drohen. Wo wieviele Psychopharmaka, Tabak, Alkohol, Hanf und weitere Drogen auf welche Weise konsumiert werden, sowie viele unserer “Freizeitbeschäftigungen” sprechen hier eine deutliche Sprache. Alleine schon die Idee, dass wir “freie Zeit” und damit eben auch “unfreie Zeit” haben. Und dann uns in dieser “freien Zeit” beschäftigen müssen.

Was soll eine*r alleine dagegen schon ausrichten, fragte die halbe Menschheit.

Und dann Milliarden von Menschen, denen es schlechter geht als uns. Vielen, weil sie am falschen Ende einer globalisierten Wirtschaft auf die Welt gekommen sind. Einer Wirtschaft, die Profite über Leben stellt. Die globale Ungerechtigkeiten genauso akzeptiert, wie sie verhungernde Kinder hinnimmt und während und nach den Kriegen gute Geschäfte mit allen Kriegsparteien macht.

Der Preis, für unsere Lebensweise, die uns nicht glücklich macht, ist ein System der Ungerechtigkeit, das andere noch viel unglücklicher werden lässt. Und tötet.

Das geht auch anders!

Wir glauben ganz fest an eine Welt, in der wir in globaler Kooperation existieren werden. In der wir uns so ernähren, dass die globalen Erträge alle Menschen auf dieser Welt ernähren. Und das diese Erträge naturnah und langfristig lebenserhaltend angebaut und gesammelt werden. In der wir friedvoll zusammenleben und es als Gerechtigkeit empfinden werden, allen Menschen ein würdiges Dasein zu ermöglichen.

Daran, dass es in einer gebildeten und liebevollen Welt die absolute Hauptrolle spielen wird, wer wir jeweils sind und was wir für unsere Gesellschaft und Gemeinschaft Gutes tun. Und das unser Mitgefühl und unser Anstand uns anleiten wird, Menschen in anderen Teilen der Welt zu lassen, was ihnen zusteht, und unseren Kindern und Kindeskindern das Leben morgen dadurch zu ermöglichen, dass wir die natürlichen Ressourcen in dem Ausmaß nutzen, in dem sie sich regenerieren können.

Foto einer Straße, die an einem Fluß entlangläuft. Links und rechts sind Herbstwälder im Bild.

Wir glauben an eine Welt, in der wir Menschen uns wieder als integraler Bestandteil und fest eingebunden in diese Welt wahrnehmen werden. In der wir nicht mehr trennen in Mensch und Natur, in Kultur und Wildnis, in “wir” und die Umwelt.

Wir erleben jetzt seit Jahren, seit wir auf dem Weg sind, wie liebevoll Menschen sind, wenn die Rahmenbedingungen passen. Wie wir alle fähig sind zu Kooperation. Wie Menschen gemeinsam für eine gute Sache einstehen können. Wie zufrieden Genügsamkeit und Muße machen.

Unsere Ziele

Daher leben wir unsere Ideen so stark wir können. Es geht nicht darum perfekt zu sein. Oder jeden einzelnen Tag nur noch in einen höheren Dienst zu stellen. Es geht um viel weniger. Einfach nur darum, jeden Tag so zu leben, dass es einem selbst gut geht, dass man kritisch im Denken bleibt und versucht, möglichst wenig Leid zu erzeugen. Und sich mit gleichgesinnten Menschen zusammenzuschließen, um sich gegenseitig zu stützen und sich dabei zu helfen, die vorhanden Potentiale im Sinne einer langfristig lebenswerten Welt wundervoll zu entfalten.

Darum ist unser Ziel, Projekte und Orte als Keimzellen zu erschaffen. Orte, in Städten und mitten in der Natur, an denen Menschen zusammenkommen – manche für ein paar Tage, andere länger – und im Einklang mit der Mit-Welt ihre Nahrung anbauen, ernten, verarbeiten und essen. Oder Essen wieder aus Containern holen, das diese Gesellschaft schon als wertlos entsorgt hat, und sie mit Bedürftigen zu teilen. Menschen, die gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten. In der wir unsere materiellen Ansprüche hinterfragen und zu genügsamen Lebensstilen finden.

Wir wollen Euch alle dafür gewinnen, dass ihr gemeinsam und alleine und in Gruppen solche Orte erschafft. Und solche Menschen zusammenfindet. Für eine andere Welt. In der wir alle, überall auf der Welt, jeden Tag lächeln können.

Foto eines Wassertropfens in einem Blatt, in dem sich eine Pusteblume spiegelt.

Wovon wir beim Start des Experiments Selbstversorgung am meisten geträumt haben, ist nicht ein einzelner, isolierter Selbstversorgungshof. Wovon wir geträumt haben, ist ein ganzes Netzwerk aus Gärten, Höfen, Häusern, Kommunen, Nachbarschaften und Menschen die einander helfen, die sich alle gegenseitig versorgen und unterstützen. So kann eine ganze Region zu einem Ort der Ruhe und Kraft werden. Nicht nur für die Menschen, die dort leben, sondern auch für einen interessierten und ihnen positiv gesinnten größeren Kreis von Menschen. Und von dort darf das immer weiter wachsen.

Und diesem Ziel sind wir erste Schritte näher gekommen. Viele weitere dürfen noch folgen!


Wir möchten Euch hier von Zeit zu Zeit weitere Ideen erzählen und Euch auf dem Laufenden halten – über Erfolge, wie über Misserfolge.

Gerne kannst du dazu auch einen oder mehrere unserer Newsletter abonnieren!

Über Ideen und Feedback von Deiner Seite würden wir uns immer sehr freuen!

“Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, dem eigentlichen, wirklichen Leben näher zu treten, zu sehen, ob ich nicht lernen konnte, was es zu lehren hätte, damit ich nicht, wenn es zum Sterben ginge, einsehen müsste, dass ich nicht gelebt hatte. Ich wollte nicht das leben, was nicht Leben war; das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben, außer es wurde unumgänglich notwendig. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht Leben war, in die Flucht geschlagen wurde.”
Henry David Thoreau

102 Gedanken über “Unsere Vorstellungen einer lebenswerten Zukunft

  1. ella Salchinger

    ist ja genial – ich hab einen ganz ähnlichen traum!

    – bin aber eigentlich noch nicht wirklich dabei ihn umzusetzen, denn ich hab vorerst andere prioritäten, wie noch mehr berufserfahrungen sammeln, vielleicht noch was zu studieren…

    jedenfalls haben meine eltern einen sehr kleinen bauernhof in der steiermark (10 relativ zerstreute hektar), wo sie von allem ein bisschen was haben – also wald, wiesen, getreide, obstplantage, ein paar rinder, 2 schweine, einen teich mit fischen, bienen und ein halbes dutzend hühner, die die meiste zeit frei herumlaufen. und natürlich katzen.

    mein vater hat früher als müllermeister in einer kleinen genossenschaftsmühle gearbeitet, ist mittlerweile in pension. im winter brennen meine eltern schnaps und setzen verschiedene liköre an.

    meine mutter ist imkerin, bäckt selbst brot, stellt selbst butter und andere milchprodukte her.

    ich schätze wenn ihr tips/ unterstützung braucht könntet ihr euch auf alle fällt mit den beiden in verbindung setzen.

    die würden sich sicher darüber freuen ;)

  2. Michael Hartl

    Hallo Ella,

    danke für diese Nachricht, das freut uns sehr. Da wir in einem alten Bauernhaus im südlichen Niederösterreich leben, trifft es sich ja super, dass der Hof Deiner Eltern in der Steiermark ist. Das ist ja dann nicht so weit entfernt.

    Auf Dein Angebot werden wir definitiv zurückkommen, alleine um uns vor Ort mal anzusehen, wie die so leben. Denn nur so können wir lernen, ohne selbst alles selbst zu erarbeiten und jeden Fehler selbst zu machen! :)

  3. Anna + Michael

    Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurem Vorhaben. Seit August 2009 beschäftigen wir uns mit den Themen Subsistenz und Permakultur. Aktuell sind wir auf der Suche nach einem Stück Land in Norddeutschland, auf dem wir unseren Traum verwirklichen können. Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen.

    Liebe Grüße

    Anna und Michael

  4. Andreas

    Das was Ihr hier schreibt, fühlen heutzutage mehr und mehr Menschen. Heute habe ich eine Episode der Video-Reihe von Peak Moment gesehen und dort wurde unter anderem darüber berichtet, dass es weltweit bereits in über 70 Ländern sog. Ecovillages gibt. Wenn das kein klarer Streif am Horizont ist?

    Ich bin überzeugt davon, dass die nachkommende Generation wieder den Weg Back to the roots antreten wird und sich auf darauf rückbesinnt, wo wir herkommen. Nämlich aus der Natur. Mit dieser sollte im Einklang gelebt werden, dann kommen viele wieder einen Schritt weiter und die Welt rückt näher zusammen.

  5. Annett

    Hallo Lisa, hallo Michael, danke für Euren interesannten Blog und für die Verlinkung zur Überlebenskünstlerin.

    Ist nun meinerseits natürlich auch geschehen!

    Wünsche Euch alles Gute, hoffe auf viele Blogeinträge und denkt daran: Nicht aufhören zu Träumen!

    lg Annett

  6. Claudi

    Hi Ihr Zwei,

    ich kann Euch soooooooooo verstehen – und finde es wiederum sooooooooo fantastisch, dass Ihr schon mitten in Eurerm Traum lebt.

    Es ist schön, dass Ihr hier so eine Austausch/Info/NEtzwerkportal kreiert habt – denn es tut nochmals sooooooooo gut *grins* – von Gleichgesinnten zu lesen – zu hören – zu sehen.

    Ich habe selbst so einen Traum – eine Vision und bereite mich mich jetzt pö a pö darauf vor – ihn auch ganz real zu leben.

    Mir geht es wir oben auch Dieter – ich habe jetzt einfach noch ein paar Dinge ca. 1 1/2 Jahre noch – zu erledigen, die aus meiner Vergangenheit herrühren… (Schuldenabbau) und dann hab ich mich so freigemacht, dass ich flexibel auf Angebote/Projekte einsteigen und mitleben kann…

    bin ma gespannt, wos mich da hinzieht. Ich bin ja so fürs Warme – also fast ganzjährig gute warme Durchschnttstemperatur und das ganze noch am Wasser…

    kennst ihr da vielleicht Projekte, die im Süden und direkt am Wasser (Meer od. See)??

    Ich wünsch Euch beiden ganz viel Erfolg, Kraft, Gesundheit und Freude… macht weiter so – und werde fleißig und angeregt weiter Euren Blog verfolgen…

    vielleicht komm ich Euch ma besuchen – habt ihr noch Gästezimmer… :-)) würd Euch gern ma pers. kennenlernen und mit Euch Ideen austauschen, lernen und einfach natürlich sein… :-)

    also, bis bald…

    Eure Claudi

  7. Profile photo of Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

    Hallo Claudi,

    danke für die viele Zustimmung. Und es freut uns sehr, wenn wir lesen, dass andere Menschen sehr ähnliche Träume träumen und umsetzen.

    Wir haben hier noch so lange ein Gästezimmer, bis hier wer fix einzieht – von daher kannst Du natürlich vorbeikommen.

  8. Wolfgang

    Hallo Ihr Beiden,

    ich bin irgendwie beim googlen auf dieser Seite gelandet und kann mich sehr gut mit dem identifizieren, was ich hier bisher gelesen habe. Speziell mit Euerem Traum.

    Ich glaube, dass mehr Selbstbestimmung, Selbstversorgung und Vernetzung mit gleichgeSINNten in Zukunft nicht nur wichtig, sondern fast schon notwendig sein wird. Das scheinen auch immer mehr Menschen zu spüren, ohne sich wirklich darauf einzustellen oder eben ein Experiment zu starten, wie Ihr das macht.

    Ich selber habe ein kleines Netzwerk (manche sagen dazu auch Social Community :-)) für mehr Individualität, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung gestartet. Dort werden die ersten Leute aktiv, experimentieren u.a. mit Permakultur im eigenen Garten, kümmern sich individuell und selbstbestimmt um ihre Gesundheit, tauschen Leistung gegen Leistung anstatt Leistung gegen Geld. Die Selbstversorgunggemeinschaft ist auch schon im Bewußtsein einiger Leute angekommen.

    Über den Selbstversorgungshof in der Natur, auf dem man gemeinsam leben und arbeiten kann, werden auch die ersten Gespräche geführt. Alles sehr spannend.

    Gruß und weiterhin viel Freude mit dem, was ihr tut.

    Wolfgang

  9. Peter

    Hallo,

    bin per Zufall auf eure Homepage gekommen und bin sehr froh darüber. :-)

    Schon seit einiger Zeit träume und plane ich ein Leben zu beginnen in dem Ihr schon voll drin seit. Kann euch nur gratulieren. Gleichzeitig ist es ein Ansporn für mich. Habe schon geglaubt ich bin der einzige Verrückte :-)

    Derzeit arbeite ich noch voll und spare, um mir eben dieses Leben eines Tages zu ermöglichen.

    Gekommen bin ich darauf durch die Lektüre von Gerhard Schönauers "Leben im Grünen". Es enthält viele praktische Tipps. Kennt Ihr es? Wenn nicht schaut mal rein.

    http://www.scribd.com/doc/16005379/Gerhard-Schoen

    Freue mich schon auf eure Antwort!

    lg Peter

    1. Profile photo of Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      Hallo Peter!

      Ja, wir kennen dieses Buch. Hat ein paar sehr tolle Abschnitte, aber insgesamt ist es doch sehr weit von dem entfernt, was wir machen möchten. Ihm geht es um ein Leben im Grünen mit zum Teil energiehungriger Technik (z.B. Gefriertruhe oder Auto) und möglichst wenig Arbeit (also Anbau einer Frucht, die er möglichst teuer verkaufen kann – um sich vom Erlös die anderen Dinge zu kaufen, die er will). Er propagiert quasi die Faulheit, war mein Eindruck.

      Wir möchten da ein anderes Leben, aber das steht ja sowieso im Artikel oben. :)

  10. Peter

    Hallo ihr beiden,

    entschuldigt meine späte Antwort, habe im Moment sehr viel Stress in der Arbeit…..

    Derzeit wohne ich (aus beruflichen Gründen, nicht weil ich will) in Wien.

    Ursprünglich aus dem Kremser Bezirk, also Waldviertel und da fühle ich mich auch am wohlsten, neben dem Ötschergebiet. Gehe gerne wandern, habe allerdings (trotz einiger guter Freunde) nicht wirklich Leute mit denen ich wandern gehen kann.

    Bin übrigens auch nicht mit allem einverstanden was Schönauer in seinen Buch propagiert. Er übersieht bei seiner (zum großen Teil berechtigter Kritik) das er das Leben was er beschreibt ohne Industrie nicht führen könnte….. Aber darüber könnte man wohl unendlich diskutieren. :-)

    Danke für die Einladung zum treffen, das möchte ich auch. Seit Ihr in nächster Zeit mal in Wien?

    lg Peter

  11. Pingback: Auf zur nächsten Runde! | Experiment Selbstversorgung

  12. wasserlilie

    Ich finde es genial, dass ihr diesen Traum versucht in die Realität um zu setzen.

    Ich träume von je her davon, hatte bisher aber nicht wirklich die Möglichkeit ihn auch nur annäherungsweise um zu setzen.

    Ich habe leider einen "Stadtberuf" gelernt und mein Wissen wächst langsam aber kontinuierlich ..

    Aber auch in einer Mietwohnung kann ich wenigstens in Grundzügen versuchen Dinge zu ändern und viel selber zu machen. Inclusive Kräuter sammeln. Auch wenn ich damit bei weitem nicht die gleichen Möglichkeiten habe wie ich sie gerne hätte.

    Hm.. vielleicht ist es das Schritt für Schritt was es für mich möglich machen könnte. Ich kann nicht von heute auf Morgen auf einen Hof ziehen. Das geht weder finanziell noch habe ich das Wissen darüber. Aber vielleicht einfach Schritt für Schritt.

  13. rudi

    An alle:

    träumt nicht nur euren traum sondern verwirklicht ihn auch!, wann immer es geht. mir war das leider nicht möglich. es ist ganz einfach an den finanzen für passendes land gescheitert, u.a. ich träume zwar immer noch war aber auch so in den arbeitsalltag eingebunden (mit allen vor- und nachteilen), dass ich darüber alt wurde. ich lese noch immer gern den seymour und die anderen aussteiger, bin aber nur noch theoretiker. allen, die es wagen und schaffen viel glück und liebe grüße.

    rudi

    1. Profile photo of Michael HartlMichael Hartl Beitrags Autor

      @rudi:
      Hallo, Du hast Recht, es sollte nicht nur geträumt werden. Aber ein grundlegender Traum – oder eine Vision – sind nötig, damit das Ziel klar ist. Das das Ziel nicht erreicht werden kann ohne loszugehen und den Weg zu gestalten und zu er-leben, ist absolut richtig. :)

      Danke Dir für Deine Worte. Wir sind auf dem Weg und haben erst jetzt einen weiteren Text online gestellt, denn wir suchen nun ganz konkret Menschen – und zwar jeden Alters! Also wirds vielleicht doch noch was für Dich…?

      Unsere Vision: http://experimentselbstversorgung.net/?p=507

  14. Claudia Metschen

    Hallo Ihr Lieben, habe gerade mit Interesse euren Beitrag gelesen!! Wünsche euch sehr viele Glück Tatkraft udn reiche Ernte!! Aucvh wir setzen unseren Traum seit 3 Jahren um , allerdings nciht in Deutschland, da wir die Wärme so sehr lieben!! Wir sind nach Paraguay ausgewandert und erfreuen uns zusätzlich an vielenb tropischen Früchten!! Wünsche euch vieel tatkräftige Unterstützung udn das ihr schnell eienn Hof finden werdet, wo ihr all eure Sehnsüchte in die Tat umsetzen könnt!!!

  15. Petra Kaltner

    Hallo liebe Visionäre …

    mir gefällt das, was ihr macht und träumt – ich bin auf meine Art dabei das gerade umzusetzen … Ich wohne seit 12.September in Pustritz in Kärnten, wo ich ein sehr grosses Haus – ehemaliges Bauernhaus, Gasthaus, Ferienwohnungen … gekauft habe und gerade Schritte zu dieser Vision, meinem Lebenstraum mache … ich würde mich über eine Vernetzung freuen … Alles Liebe Petra

  16. Heike

    hallo :)

    ich bin so rein zufällig hier drüber gestolpert und das hat mir ganz irre gefallen! Lebt euren Traum! Und lasst ihn euch nicht zerstören! Egal durch was und egal durch wen! Haltet es fest!

    Mir/uns war in jungen Jahren diese Möglichkeit nie gegeben. Allein der Gedanke wäre ja strafbar gewesen. :( Aber zumindest heute, führen wir sehr intensiv einen Kleingarten und Mini-Acker den ich nach Möglichkeit so intensiv wie möglich bebaue um damit meine Familie zu Versorgen. Also ein Mini-Mini-Selbstversorger. :-))

    Ich werde nicht alles können…. dazu sind die Hände zu sehr gebunden. Aber das was möglich ist, werden wir tun. Und selbst mit diesen geringen Möglichkeiten kann man sehr viel selbst tun!

    Und die Bücher von John Seymour sind die besten die es gibt auf dem Gebiet.

    Ich drücke euch die Daumen und lasst euch einfach nicht unterkriegen!

    herzliche Grüße von Heike

  17. Sabine Tara Sacher

    Wunderbar, dass ich genau heute auf eure Seite stosse, nachdem ich vor etwa 3 Tagen entschieden habe auch meiner Lebensvision eine konkrete Form zu geben. Ich befinde mich seit 4 Jahren in einer vom Leben verordneten Auszeit und habe mein altes von Erfolg gekröntes Leben mit allem , was es ausmachte hinter mir gelassen. Ich möchte ein Selbstversorgungsprojekt am Bodensee gründen in der Nähe von Hörbranz. Neben der von mir hart erworbenen inneren Autonomie ist jetzt die Zeit gekommen, wo diese auch ihren Ausdruck im Aussen finden kann. Vielleicht gibt es ja gleichgesinnte Menschen aus dieser Gegend, die sich mit mir kurz schliessen wollen. Neben mir gibt es noch eine Freundin und den Plan, das Leben von jung und alt nicht nebeneinander, sondern miteinander zu realisieren. Ich such ein grösseres Haus in der Natur mit grossem Garten, in dem LEBEN gelebt werden kann. Ich liebe die Arbeit mit Menschen;meine alte Berufsidentität ist ganzheitlich arbeitende Ärztin, derzeit in Taketinaausbildung (Rhytmuspädagogik bei Flatischlers/Wien. Es soll ein Ort der Begegnung werden, in dem wirkliches Da-SEIN möglich ist, mit allem, was das Leben ausmacht. Würde mich freuen über entsprechende Kontakte, Inspirationen und den Austausch von Erfahrungen.

    Euch beiden wünsche ich von Herzen alles Liebe und ein kreatives "Wachstum" in jeder Hinsicht. Liebe Grüsse, Sabine

  18. Jens Witt

    Hej Leute,

    bin gerade durch eine Facebook Empfehlung auf eure Seite gestoßen werde sich auch im CASUMO.de Forum Linken. Echt cool was ihr macht, das mit den Kastanien werde ich morgen gleich mal so übernehmen. Ich bin Großstädter aber mit hang zur Natur das mein Ausgleich zur Arbeit "Microelektroniker" Ich Sammele auch ständig alles an Kräutern und Früchten was die Natur mir anbietet ich achte dabei auf Nachhaltigkeit also nie alles auf einer Stelle Wegsammeln lieber großflächiger. Für Obst in Haselnüsse haben wir uns einen Erntehelfer gekauft, 8,- die sich schon mehr als gelohnt hat. Ich Züchte eigentlich Kakateen aber mein Garten ist relativ Wild bepflanzt mit Kräutern und Pflanzen die nur noch selten vorkommen. Mein Traum ist auch mal eigener Grund und Boden und einen Großen Garten den man gut Ökologisch bewirtschaften kann. Ich hab einen Tipp für Kartoffeln den ich gern teilen möchte. Dazu nimmt man einen Eimer oder auch Hohe Kastenbeete sind möglich und beginnt damit auf den Boden Kartoffeln zu legen und mit erde abdecken. Dann warten bis das erste Grün kommt und dann wieder Erde drauf bis wieder Grün durchkommt das macht man so lange bis man den Eimer oder Hochbeet voll hat. Zur Ernte gibt es dann die Überraschung in jeder Schicht bis oben hin haben sich Kartoffeln gebildet.

    So viel Erfolg mit euren Hof ich schau mal wieder vorbei

    Liebe Grüße aus Leipzig

  19. @KAIMLING

    Liebe Lisa, lieber Michael.
    Danke dass Ihr Euren Traum und Eure Erfahrungen in der Umsetzung damit teilt! Es macht Spaß Euren Blog zu verfolgen, sich inspirieren zu lassen und Sachen selbst auszuprobieren!

    Ich experimentiere auch sehr gerne. :) Zuletzt die Verarbeitung und Zubereitung von Eicheln. :)

    Und ich bin selber – vom Kleinen zum Großen – dabei so etwas aufzubauen und schaue mich nach geeigneten Plätzen (hier in Österreich) dafür um. Ein für mich ganz wichtiger Punkt (die tägliche Arbeit) wird die Begleitung von Kindern und Jugendlichen sein – "Tages-, Nachmittags- & Ferienbetreuung" in Form von Natur- & Wildnisschule.

    Wir freuen uns ausserdem über Interessierte & Engagierte die Lust haben so ein Projekt zu unterstützen und mit aufzubauen. Freue mich daher also auch über Kontakt! :D

    Hab große Lust mal vorbei zu schauen bei Euch, mich inspirieren zu lassen und zu lernen von Euch! Werde mich melden!

    Alles Liebe! Arne

  20. nadinecarolin

    Ihr sprecht mir aus der Seele! :)
    Ganz große klasse was ihr da macht. Ich habe bisher erst ein paar eurer Ideen und Tipps gelesen, aber schon jetzt von mir ein: großes Dankeschön!
    Und weiterhin viel Erfolg!

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