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Unser Traum

Wir haben einen gemeinsamen Traum, von dem wir Euch heute erzählen möchten. Es geht um unser Leben, unsere Zukunft, einen Hof und viel Verbindung mit der Natur. Es geht um Freiheit, Verantwortung und Unabhängigkeit. Oder kurz: regionale Subsistenzwirtschaft.

Das Leben in der heutigen Gesellschaft sieht für die allermeisten so aus, dass Du von morgens bis abends damit beschäftigt bist zu lernen, zu arbeiten oder Dich vom Lernen und vom Arbeiten zu erholen. Du machst Dinge, die Du nur tust, weil Du Dich ablenken musst. Ablenken davon, dass Du in einem unsichtbaren Käfig steckst. In einem Käfig aus Arbeit, Beton, Abgasen und Konsum. Letzterer wird Dir so verkauft, als sei er der Lohn für die Arbeit. Ein Teufelskreis: wir arbeiten, um zu konsumieren, müssen dann mehr arbeiten, um das gekaufte zu erhalten und möchten dann aber, da wir ja jetzt mehr arbeiten, zur Belohnung mehr konsumieren. Und wir alle akzeptieren dies als gegeben und normal.

Gibt es nur eine Person, die durch Geld und Besitz glücklicher wird, als ein Mensch, der im Einklang mit seiner Umgebung lebt und innige, gute Freundschaften pflegt? Macht uns nicht mehr und mehr Besitz immer abhängiger von noch mehr Arbeit? Sehnen sich die meisten Menschen nicht deswegen von Zeit zu Zeit so sehr nach Urlaub, weil der Alltag für sie das genaue Gegenteil von Urlaub ist?

Soll das wirklich normal sein? Ist es nicht langsam Zeit für ein bisschen Entschleunigung?

Die immer weiter auf Arbeit und Konsum fokussierten Menschen, die durch drohende Armut und Drogen ruhig gehalten werden, werden dabei immer weiter entmündigt. Wer kann noch selbst sein Essen produzieren – vom Saatgut über das Anlegen von Beeten, dem Pflanzen, das Ernten, verarbeiten, haltbar machen, lecker zubereiten – und das alles ohne Chemie und ohne Fertigprodukte. Das wäre der erste Schritt Richtung Selbstversorgung – und damit einen Schritt raus aus Abhängigkeit, Unmündigkeit und Wahllosigkeit.

Viele weitere Schritte können folgen. Bei uns beiden werden sie das auch. Wie weit das „Abenteuer Selbstversorgung“ dabei gehen wird, und welche Teile wir weiterhin von außen beziehen werden, bleibt einfach abzuwarten und zu erleben.

Haus Winter 300x200 Unser TraumWir leben unseren Traum mitten in der Natur, an einem Ort, an dem Menschen zusammenkommen – manche für ein paar Tage, andere länger – und im Einklang mit der Natur ihre Nahrung anbauen, ernten, verarbeiten und essen. Ein Obsthain, ein Kräutergarten, Gemüse aus Mischkultur und verschiedenes Getreide sollen uns versorgen und gesund halten. Der völlige Verzicht auf chemische Dünger und schweres Arbeitsgerät, sowie die bewusste Entscheidung zu Mulchen und Kompostieren versorgen den Boden und halten ihn gesund.

Neben Gästen, die uns besuchen, uns von sich lernen lassen und uns hier ein wenig helfen, freuen wir uns, wenn wir unser Wissen weitergeben dürfen. Die jeweils geeignetste Form dafür finden wir gemeinsam mit interessierten Menschen.

Denn wovon wir träumen, ist ja nicht ein einzelner, isolierter Selbstversorgungshof. Wovon wir träumen, ist ein ganzes Netzwerk aus Gärten, Höfen und Menschen die dort mithelfen, die sich alle gegenseitig versorgen und unterstützen. So kann eine ganze Region zu einem Ort der Ruhe und Kraft werden. Nicht nur für die Menschen, die dort leben, sondern auch für einen interessierten und ihnen positiv gesinnten größeren Kreis von Menschen.

Einen weiteren Eindruck, was wir für unseren persönlichen Lebensmittelpunkt anstreben, kannst Du in unserer Vision lesen.

Wir möchten Euch hier von Zeit zu Zeit weitere Ideen erzählen und Dich auf dem Laufenden halten – über Erfolge, wie über Misserfolge.

Über Ideen und Feedback von Deiner Seite würden wir uns immer sehr freuen!

“Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, dem eigentlichen, wirklichen Leben näher zu treten, zu sehen, ob ich nicht lernen konnte, was es zu lehren hätte, damit ich nicht, wenn es zum Sterben ginge, einsehen müsste, dass ich nicht gelebt hatte. Ich wollte nicht das leben, was nicht Leben war; das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben, außer es wurde unumgänglich notwendig. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht Leben war, in die Flucht geschlagen wurde.”
Henry David Thoreau

70 Kommentare zu “Unser Traum

  1. ist ja genial – ich hab einen ganz ähnlichen traum!

    - bin aber eigentlich noch nicht wirklich dabei ihn umzusetzen, denn ich hab vorerst andere prioritäten, wie noch mehr berufserfahrungen sammeln, vielleicht noch was zu studieren…

    jedenfalls haben meine eltern einen sehr kleinen bauernhof in der steiermark (10 relativ zerstreute hektar), wo sie von allem ein bisschen was haben – also wald, wiesen, getreide, obstplantage, ein paar rinder, 2 schweine, einen teich mit fischen, bienen und ein halbes dutzend hühner, die die meiste zeit frei herumlaufen. und natürlich katzen.

    mein vater hat früher als müllermeister in einer kleinen genossenschaftsmühle gearbeitet, ist mittlerweile in pension. im winter brennen meine eltern schnaps und setzen verschiedene liköre an.

    meine mutter ist imkerin, bäckt selbst brot, stellt selbst butter und andere milchprodukte her.

    ich schätze wenn ihr tips/ unterstützung braucht könntet ihr euch auf alle fällt mit den beiden in verbindung setzen.

    die würden sich sicher darüber freuen ;)

  2. Hallo Ella,

    danke für diese Nachricht, das freut uns sehr. Da wir in einem alten Bauernhaus im südlichen Niederösterreich leben, trifft es sich ja super, dass der Hof Deiner Eltern in der Steiermark ist. Das ist ja dann nicht so weit entfernt.

    Auf Dein Angebot werden wir definitiv zurückkommen, alleine um uns vor Ort mal anzusehen, wie die so leben. Denn nur so können wir lernen, ohne selbst alles selbst zu erarbeiten und jeden Fehler selbst zu machen! :)

  3. Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurem Vorhaben. Seit August 2009 beschäftigen wir uns mit den Themen Subsistenz und Permakultur. Aktuell sind wir auf der Suche nach einem Stück Land in Norddeutschland, auf dem wir unseren Traum verwirklichen können. Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen.

    Liebe Grüße

    Anna und Michael

  4. Das was Ihr hier schreibt, fühlen heutzutage mehr und mehr Menschen. Heute habe ich eine Episode der Video-Reihe von Peak Moment gesehen und dort wurde unter anderem darüber berichtet, dass es weltweit bereits in über 70 Ländern sog. Ecovillages gibt. Wenn das kein klarer Streif am Horizont ist?

    Ich bin überzeugt davon, dass die nachkommende Generation wieder den Weg Back to the roots antreten wird und sich auf darauf rückbesinnt, wo wir herkommen. Nämlich aus der Natur. Mit dieser sollte im Einklang gelebt werden, dann kommen viele wieder einen Schritt weiter und die Welt rückt näher zusammen.

  5. Hallo Lisa, hallo Michael, danke für Euren interesannten Blog und für die Verlinkung zur Überlebenskünstlerin.

    Ist nun meinerseits natürlich auch geschehen!

    Wünsche Euch alles Gute, hoffe auf viele Blogeinträge und denkt daran: Nicht aufhören zu Träumen!

    lg Annett

  6. Ich kann nur den anderen Kommentaren zustimmen- ihr sprecht mir aus der Seele. Ich bin momentan in einem Zwiespalt, denn meine Onkel will mir einen kleinen Bauernhof in OÖ nur zur Verfügung stellen, wenn ich mein Studium (UBRM) auf der Boku abschließe.

    Leider fällt dies ungemein schwer, da jede Faser in meinem Körper sich nach Freiheit sehnt.

    Freiheit von staatlicher und elterlicher Unterstützung, von Junk-Food und Junk-Cities und vor allem die Freiheit sich dem Gedanken zu entziehen, dass Geld das Mittel zur Freiheit ist.

    Tja, wie es aussieht muss ich jetzt noch vier Jahre schön geschmiert in diesem System der Monstermaschinerie Kapitalismus funktionieren.

    Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen der Faszination der Selbstversorgung hingeben. Unser jetziges System ist in jederlei Hinsicht nicht mehr länger tragbar (Umweltzerstörung, Luxus auf Kosten der Ärmsten, Konzernherrschaft in vielen Bereichen des täglichen Lebens). Doch wenn es mehr von uns Idealisten gibt, dann haben wir eine Chance.

    Deshalb kann ich euch jetzt nur anbieten vielleicht in 5 Jahren meinen Hof in OÖ zu besuchen, eventuell hab ich dann auch noch Platz für ein Paar Weltverbesserer ;) (350 m2 Wohnfläche).

    Lisa und Michael. Macht weiter so, lasst euch von ein paar Steinen die euch in den Weg gelegt werden nicht aufhalten. Ihr seid große Vorbilder für uns alle.

    Ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben, damit ich mir später dann durch eure Erfahrung ein paar Tips holen kann und umgekehrt.

    Geben und Nehmen, mit anderen Teilen,

    Entschleunigt das System und hört auf zu eilen.

    Gedanken eines wartenden Idealisten

    • Danke Dieter, für die lieben Worte! Ich kann deinen Drang nach Freiheit gut nachempfinden. Zwar interessiert mich mein Studium eh großteils aber ich wünschte es könnte viel schneller gehen. Abschließen will ich es auf jeden Fall. Ich hoffe du hast wenigstens auch in Wien (?) die Möglichkeit dich schon so weit wie möglich in diese Richtung zu entfalten und die Zeit gut zu überbrücken. In Kontakt und Austausch sollten wir auf alle Fälle bleiben.

      Bis dahin, alles Liebe

    • hallo
      hab grad deinen 2 jahre alten beitrag gelesen – stossse gerade erst auf diese seite, wiel i wenig zeit mit pc verbring
      wär interessant, wo in oö der hof wäre…
      wir sind auch am traumpfad unterwegs – gegenwärtig werden wir heuer am “experiment ortnerhof” in eggendoft im traunkreis mitmachen – permakultur & gemeinschaft leben, arbeiten, feiern… danach gehts sicher auch irgendwie weiter – wie wird sich weisen – das experiment dauert bis 30.09 – http://www.roots.cc wenns dich intersiert – melde dich wennst willst, kannst uns gerne besuchen kommen…
      liebste grüsse aus attnang-puchheim

  7. Hi Ihr Zwei,

    ich kann Euch soooooooooo verstehen – und finde es wiederum sooooooooo fantastisch, dass Ihr schon mitten in Eurerm Traum lebt.

    Es ist schön, dass Ihr hier so eine Austausch/Info/NEtzwerkportal kreiert habt – denn es tut nochmals sooooooooo gut *grins* – von Gleichgesinnten zu lesen – zu hören – zu sehen.

    Ich habe selbst so einen Traum – eine Vision und bereite mich mich jetzt pö a pö darauf vor – ihn auch ganz real zu leben.

    Mir geht es wir oben auch Dieter – ich habe jetzt einfach noch ein paar Dinge ca. 1 1/2 Jahre noch – zu erledigen, die aus meiner Vergangenheit herrühren… (Schuldenabbau) und dann hab ich mich so freigemacht, dass ich flexibel auf Angebote/Projekte einsteigen und mitleben kann…

    bin ma gespannt, wos mich da hinzieht. Ich bin ja so fürs Warme – also fast ganzjährig gute warme Durchschnttstemperatur und das ganze noch am Wasser…

    kennst ihr da vielleicht Projekte, die im Süden und direkt am Wasser (Meer od. See)??

    Ich wünsch Euch beiden ganz viel Erfolg, Kraft, Gesundheit und Freude… macht weiter so – und werde fleißig und angeregt weiter Euren Blog verfolgen…

    vielleicht komm ich Euch ma besuchen – habt ihr noch Gästezimmer… :-)) würd Euch gern ma pers. kennenlernen und mit Euch Ideen austauschen, lernen und einfach natürlich sein… :-)

    also, bis bald…

    Eure Claudi

  8. Hallo Claudi,

    danke für die viele Zustimmung. Und es freut uns sehr, wenn wir lesen, dass andere Menschen sehr ähnliche Träume träumen und umsetzen.

    Wir haben hier noch so lange ein Gästezimmer, bis hier wer fix einzieht – von daher kannst Du natürlich vorbeikommen.

  9. Hallo Ihr Beiden,

    ich bin irgendwie beim googlen auf dieser Seite gelandet und kann mich sehr gut mit dem identifizieren, was ich hier bisher gelesen habe. Speziell mit Euerem Traum.

    Ich glaube, dass mehr Selbstbestimmung, Selbstversorgung und Vernetzung mit gleichgeSINNten in Zukunft nicht nur wichtig, sondern fast schon notwendig sein wird. Das scheinen auch immer mehr Menschen zu spüren, ohne sich wirklich darauf einzustellen oder eben ein Experiment zu starten, wie Ihr das macht.

    Ich selber habe ein kleines Netzwerk (manche sagen dazu auch Social Community :-)) für mehr Individualität, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung gestartet. Dort werden die ersten Leute aktiv, experimentieren u.a. mit Permakultur im eigenen Garten, kümmern sich individuell und selbstbestimmt um ihre Gesundheit, tauschen Leistung gegen Leistung anstatt Leistung gegen Geld. Die Selbstversorgunggemeinschaft ist auch schon im Bewußtsein einiger Leute angekommen.

    Über den Selbstversorgungshof in der Natur, auf dem man gemeinsam leben und arbeiten kann, werden auch die ersten Gespräche geführt. Alles sehr spannend.

    Gruß und weiterhin viel Freude mit dem, was ihr tut.

    Wolfgang

  10. Hallo,

    bin per Zufall auf eure Homepage gekommen und bin sehr froh darüber. :-)

    Schon seit einiger Zeit träume und plane ich ein Leben zu beginnen in dem Ihr schon voll drin seit. Kann euch nur gratulieren. Gleichzeitig ist es ein Ansporn für mich. Habe schon geglaubt ich bin der einzige Verrückte :-)

    Derzeit arbeite ich noch voll und spare, um mir eben dieses Leben eines Tages zu ermöglichen.

    Gekommen bin ich darauf durch die Lektüre von Gerhard Schönauers "Leben im Grünen". Es enthält viele praktische Tipps. Kennt Ihr es? Wenn nicht schaut mal rein.

    http://www.scribd.com/doc/16005379/Gerhard-Schoen

    Freue mich schon auf eure Antwort!

    lg Peter

    • Hallo Peter!

      Ja, wir kennen dieses Buch. Hat ein paar sehr tolle Abschnitte, aber insgesamt ist es doch sehr weit von dem entfernt, was wir machen möchten. Ihm geht es um ein Leben im Grünen mit zum Teil energiehungriger Technik (z.B. Gefriertruhe oder Auto) und möglichst wenig Arbeit (also Anbau einer Frucht, die er möglichst teuer verkaufen kann – um sich vom Erlös die anderen Dinge zu kaufen, die er will). Er propagiert quasi die Faulheit, war mein Eindruck.

      Wir möchten da ein anderes Leben, aber das steht ja sowieso im Artikel oben. :)

  11. Hallo ihr beiden,

    entschuldigt meine späte Antwort, habe im Moment sehr viel Stress in der Arbeit…..

    Derzeit wohne ich (aus beruflichen Gründen, nicht weil ich will) in Wien.

    Ursprünglich aus dem Kremser Bezirk, also Waldviertel und da fühle ich mich auch am wohlsten, neben dem Ötschergebiet. Gehe gerne wandern, habe allerdings (trotz einiger guter Freunde) nicht wirklich Leute mit denen ich wandern gehen kann.

    Bin übrigens auch nicht mit allem einverstanden was Schönauer in seinen Buch propagiert. Er übersieht bei seiner (zum großen Teil berechtigter Kritik) das er das Leben was er beschreibt ohne Industrie nicht führen könnte….. Aber darüber könnte man wohl unendlich diskutieren. :-)

    Danke für die Einladung zum treffen, das möchte ich auch. Seit Ihr in nächster Zeit mal in Wien?

    lg Peter

  12. Pingback: Auf zur nächsten Runde! | Experiment Selbstversorgung

  13. Ich finde es genial, dass ihr diesen Traum versucht in die Realität um zu setzen.

    Ich träume von je her davon, hatte bisher aber nicht wirklich die Möglichkeit ihn auch nur annäherungsweise um zu setzen.

    Ich habe leider einen "Stadtberuf" gelernt und mein Wissen wächst langsam aber kontinuierlich ..

    Aber auch in einer Mietwohnung kann ich wenigstens in Grundzügen versuchen Dinge zu ändern und viel selber zu machen. Inclusive Kräuter sammeln. Auch wenn ich damit bei weitem nicht die gleichen Möglichkeiten habe wie ich sie gerne hätte.

    Hm.. vielleicht ist es das Schritt für Schritt was es für mich möglich machen könnte. Ich kann nicht von heute auf Morgen auf einen Hof ziehen. Das geht weder finanziell noch habe ich das Wissen darüber. Aber vielleicht einfach Schritt für Schritt.

  14. An alle:

    träumt nicht nur euren traum sondern verwirklicht ihn auch!, wann immer es geht. mir war das leider nicht möglich. es ist ganz einfach an den finanzen für passendes land gescheitert, u.a. ich träume zwar immer noch war aber auch so in den arbeitsalltag eingebunden (mit allen vor- und nachteilen), dass ich darüber alt wurde. ich lese noch immer gern den seymour und die anderen aussteiger, bin aber nur noch theoretiker. allen, die es wagen und schaffen viel glück und liebe grüße.

    rudi

    • @rudi:
      Hallo, Du hast Recht, es sollte nicht nur geträumt werden. Aber ein grundlegender Traum – oder eine Vision – sind nötig, damit das Ziel klar ist. Das das Ziel nicht erreicht werden kann ohne loszugehen und den Weg zu gestalten und zu er-leben, ist absolut richtig. :)

      Danke Dir für Deine Worte. Wir sind auf dem Weg und haben erst jetzt einen weiteren Text online gestellt, denn wir suchen nun ganz konkret Menschen – und zwar jeden Alters! Also wirds vielleicht doch noch was für Dich…?

      Unsere Vision: http://experimentselbstversorgung.net/?p=507

  15. Hallo Ihr Lieben, habe gerade mit Interesse euren Beitrag gelesen!! Wünsche euch sehr viele Glück Tatkraft udn reiche Ernte!! Aucvh wir setzen unseren Traum seit 3 Jahren um , allerdings nciht in Deutschland, da wir die Wärme so sehr lieben!! Wir sind nach Paraguay ausgewandert und erfreuen uns zusätzlich an vielenb tropischen Früchten!! Wünsche euch vieel tatkräftige Unterstützung udn das ihr schnell eienn Hof finden werdet, wo ihr all eure Sehnsüchte in die Tat umsetzen könnt!!!

  16. Hallo liebe Visionäre …

    mir gefällt das, was ihr macht und träumt – ich bin auf meine Art dabei das gerade umzusetzen … Ich wohne seit 12.September in Pustritz in Kärnten, wo ich ein sehr grosses Haus – ehemaliges Bauernhaus, Gasthaus, Ferienwohnungen … gekauft habe und gerade Schritte zu dieser Vision, meinem Lebenstraum mache … ich würde mich über eine Vernetzung freuen … Alles Liebe Petra

  17. hallo :)

    ich bin so rein zufällig hier drüber gestolpert und das hat mir ganz irre gefallen! Lebt euren Traum! Und lasst ihn euch nicht zerstören! Egal durch was und egal durch wen! Haltet es fest!

    Mir/uns war in jungen Jahren diese Möglichkeit nie gegeben. Allein der Gedanke wäre ja strafbar gewesen. :( Aber zumindest heute, führen wir sehr intensiv einen Kleingarten und Mini-Acker den ich nach Möglichkeit so intensiv wie möglich bebaue um damit meine Familie zu Versorgen. Also ein Mini-Mini-Selbstversorger. :-))

    Ich werde nicht alles können…. dazu sind die Hände zu sehr gebunden. Aber das was möglich ist, werden wir tun. Und selbst mit diesen geringen Möglichkeiten kann man sehr viel selbst tun!

    Und die Bücher von John Seymour sind die besten die es gibt auf dem Gebiet.

    Ich drücke euch die Daumen und lasst euch einfach nicht unterkriegen!

    herzliche Grüße von Heike

  18. Wunderbar, dass ich genau heute auf eure Seite stosse, nachdem ich vor etwa 3 Tagen entschieden habe auch meiner Lebensvision eine konkrete Form zu geben. Ich befinde mich seit 4 Jahren in einer vom Leben verordneten Auszeit und habe mein altes von Erfolg gekröntes Leben mit allem , was es ausmachte hinter mir gelassen. Ich möchte ein Selbstversorgungsprojekt am Bodensee gründen in der Nähe von Hörbranz. Neben der von mir hart erworbenen inneren Autonomie ist jetzt die Zeit gekommen, wo diese auch ihren Ausdruck im Aussen finden kann. Vielleicht gibt es ja gleichgesinnte Menschen aus dieser Gegend, die sich mit mir kurz schliessen wollen. Neben mir gibt es noch eine Freundin und den Plan, das Leben von jung und alt nicht nebeneinander, sondern miteinander zu realisieren. Ich such ein grösseres Haus in der Natur mit grossem Garten, in dem LEBEN gelebt werden kann. Ich liebe die Arbeit mit Menschen;meine alte Berufsidentität ist ganzheitlich arbeitende Ärztin, derzeit in Taketinaausbildung (Rhytmuspädagogik bei Flatischlers/Wien. Es soll ein Ort der Begegnung werden, in dem wirkliches Da-SEIN möglich ist, mit allem, was das Leben ausmacht. Würde mich freuen über entsprechende Kontakte, Inspirationen und den Austausch von Erfahrungen.

    Euch beiden wünsche ich von Herzen alles Liebe und ein kreatives "Wachstum" in jeder Hinsicht. Liebe Grüsse, Sabine

    • Hallo Christoph,

      klingt tatsächlich interessant. Es ist halt nicht exakt das, wovon wir hier sprechen, denn sie halten ja z.B. Hühner – aber ich glaube das ist das Projekt, das am nähesten ran kommt bis jetzt. Sehr schön! :)

      DANKE!

  19. Danke für Deine Kommentare in meinem Blog – durch die ich jetzt auf Dein Projekt aufmerksam wurde: sehr spannend! Ich habe Dich gleich mal in meine Linkliste aufgenommen.

    Viele Grüße,

    Peter

  20. Hej Leute,

    bin gerade durch eine Facebook Empfehlung auf eure Seite gestoßen werde sich auch im CASUMO.de Forum Linken. Echt cool was ihr macht, das mit den Kastanien werde ich morgen gleich mal so übernehmen. Ich bin Großstädter aber mit hang zur Natur das mein Ausgleich zur Arbeit "Microelektroniker" Ich Sammele auch ständig alles an Kräutern und Früchten was die Natur mir anbietet ich achte dabei auf Nachhaltigkeit also nie alles auf einer Stelle Wegsammeln lieber großflächiger. Für Obst in Haselnüsse haben wir uns einen Erntehelfer gekauft, 8,- die sich schon mehr als gelohnt hat. Ich Züchte eigentlich Kakateen aber mein Garten ist relativ Wild bepflanzt mit Kräutern und Pflanzen die nur noch selten vorkommen. Mein Traum ist auch mal eigener Grund und Boden und einen Großen Garten den man gut Ökologisch bewirtschaften kann. Ich hab einen Tipp für Kartoffeln den ich gern teilen möchte. Dazu nimmt man einen Eimer oder auch Hohe Kastenbeete sind möglich und beginnt damit auf den Boden Kartoffeln zu legen und mit erde abdecken. Dann warten bis das erste Grün kommt und dann wieder Erde drauf bis wieder Grün durchkommt das macht man so lange bis man den Eimer oder Hochbeet voll hat. Zur Ernte gibt es dann die Überraschung in jeder Schicht bis oben hin haben sich Kartoffeln gebildet.

    So viel Erfolg mit euren Hof ich schau mal wieder vorbei

    Liebe Grüße aus Leipzig

  21. Wir haben auch diesen Traum :-) Leben aber in Norddeutschland,also wenn sich hier Menschen in Norddeutschland Kreis Pinneberg finden :-) Dann bitte hier schreiben :D

  22. Liebe Lisa, lieber Michael.
    Danke dass Ihr Euren Traum und Eure Erfahrungen in der Umsetzung damit teilt! Es macht Spaß Euren Blog zu verfolgen, sich inspirieren zu lassen und Sachen selbst auszuprobieren!

    Ich experimentiere auch sehr gerne. :) Zuletzt die Verarbeitung und Zubereitung von Eicheln. :)

    Und ich bin selber – vom Kleinen zum Großen – dabei so etwas aufzubauen und schaue mich nach geeigneten Plätzen (hier in Österreich) dafür um. Ein für mich ganz wichtiger Punkt (die tägliche Arbeit) wird die Begleitung von Kindern und Jugendlichen sein – "Tages-, Nachmittags- & Ferienbetreuung" in Form von Natur- & Wildnisschule.

    Wir freuen uns ausserdem über Interessierte & Engagierte die Lust haben so ein Projekt zu unterstützen und mit aufzubauen. Freue mich daher also auch über Kontakt! :D

    Hab große Lust mal vorbei zu schauen bei Euch, mich inspirieren zu lassen und zu lernen von Euch! Werde mich melden!

    Alles Liebe! Arne

  23. Ihr sprecht mir aus der Seele! :)
    Ganz große klasse was ihr da macht. Ich habe bisher erst ein paar eurer Ideen und Tipps gelesen, aber schon jetzt von mir ein: großes Dankeschön!
    Und weiterhin viel Erfolg!

  24. Pingback: Amazon verwendet unerlaubt unseren Text

  25. Hallo,

    wie schön, dass ich auf eure seite gestoßen bin. Seit ca. 3 Jahren eigne ich mir Wissen über Wildpflanzen an und pflanze jedes Jahr etwas mehr Pflanzen. Dieses Jahr, habe ich mich entschieden, nur noch 20 Stunden die Woche zu arbeiten, denn für meinen Garten und die Natur und Zeit verzichte ich lieber auf andere Dinge, welsche eigentlich gar kein Verzicht bedeuten; wie ich merke, Dinge, welche ich nicht wirklich brauche.

    Mein Traum und auch bald Realität: Ferienfreizeiten für Kinder, in der Natur gestalten.

    Kann man euch besuchen?

    Liebe Grüße
    Janine

  26. hallo ihr beiden! schönes projekt, und noch schöner, dass es auch umgesetzt wird! ich war einst viel in der gemeinschaftsszene in europa unterwegs. gefunden hab ich viel idealismus und anfangseuphorie, danach leider auch viel realitätsferne, patriarchale hierarchische strukturen, dogmatismus oder guruwahn, und immer wieder illegalisierte genussmittel in mengen. meine freiheits- und niveau-ansprüche haben dort keine entsprechung gefunden. mittlerweile habe ich mich in der stadt angesiedelt, was für mich derzeit am ökologischsten ist. warum? weil ich nun vier kinder habe, und die will ich nicht jeden tag von einem “grünen” heim mit dem auto in schule und kindergarten bringen, wie so viele tausend andere jeden tag hier. um kinder zuhause unterrichten zu können würde es aber ein gemeinschaftliches wohnen mehrerer erwachsener (und mehrerer kinder) brauchen, um den eltern die notwenigen pausen von den kindern zu garantieren und den kindern umgekehrt immer ein geduldiges ohr und eine helfende hand. zwischenzeitlich habe ich entdeckt dass es wirklich mehr auf das innen ankommt als auf das aussen. so lebe ich nun viele dinge, die ich in meinem jahren als nomadin gelernt habe, hier einfach weiter, wasche mein geschirr mit holzasche, mich selber mit lavaerde, habe kein auto und kaufe mein gemüse beim demeterbauern. rede mit meinen nachbar_innen, bin im tauschkreis aktiv und pflege ein großes soziales netz, in dem auch die kinder gut aufgehoben sind. manchmal habe ich das gefühl, hier einen probedurchlauf zu machen für später, wenn die wege zu schule und kindergarten kein thema mehr sind und ich der stadt den rücken kehren werde.
    bis dahin werde ich euren weg mitverfolgen und mir nützliche tips und tricks abschauen :)
    viel glück euch beiden und alles liebe

    °anna°

    • Liebe Anna!

      Freut mich erstmal, dass Dich unser Blog inspiriert!

      Hut ab mit vier Kindern. Ich bewundere alle Mütter, Väter und sonstige Erzieher_innen :)

      Am Land kann das natürlich schwieriger sein das stimmt. Vor allem wenn man Kindern was Gutes bieten will. Hier bei uns allerdings könnte das sogar einfacher sein, obwohl wir in der Pampa leben. Die nicht mal 4000 Einwohner starke “Stadt” Güssing hat von Kindergarten bis berufsbildende höhere Schule alles (weil es ein Zentrum im Südburgenland ist) und ist mit Bussen gut erreichbar. Nur als Input für all jene, die sich sowas bisher nicht vorstellen konnten (für mich war es nämlich auch eine große Überraschung, dass es in einer so ländlichen Gegend so viel Infrastruktur in der Nähe geben kann)

      Alles Liebe auf Deinem bzw. Eurem Weg!

      Lisa

  27. Tolle Seite, auch wenn ich (wir) es (noch) nicht schaffen vegan zu leben, aber eure Vision gefällt uns wahnsinnig gut. Wir sind zwar erst am Anfang, aber wir bemühen uns alles im Rahmen unserer städtischen Möglichkeiten auszuschöpfen.
    Dran bleiben, es werden immer mehr, die so denken! Lieben Gruß aus Wien

  28. Hey Lisa und Michael

    Ich bin durch google auf eure Seite gestoßen
    und freue mich das ihr so einen Tollen Traum habt un ihn auch Lebt ich Würde mich auch gerne Selbst veersorgen und noch wichtiger Komplett unabhängig von staat und GELD werden
    leider bin ich erst 15 und hab momentan nicht so viele Möglichkeiten, ich hab jetzt schon angefangen mich Vegan zu ernähren und Möglichst viel ausem wald zu holen einen >Garten hab ich mir auch schon besorgt
    aber wie gesagt mehr möglichkeiten stehen mir momentan nicht offen und jetzt beginne ich auch eine ausbildung und werde weniger zeit zum anbau haben…
    zum Glück hab ich die möglichkeit auszuziehen den wenn man Vegan in einer alles (>fressenden) Pflegefamilie lebt hat mans nicht gerade einfach …

    aber ist es Theoretisch möglich wenn man sich ein grundstück kauft und sich selbst versorgt das man dies ohne abgaben an den Staat zu führen?

    oder ist man immer an dieses (Beschissene) Geldsystem gebunden (es war ja von anfang an zum Scheitern zu verurteilen) (übrigens gibt das video auf http://www.azk.info unter geldsystem auskunft warum das alles einfach nicht klappen kann)

    und Peter du bist nicht der einzige Verrückte und schon gar nicht der Verrückteste , schau meine Geschwister an…:))
    ,

    Fühlt euch geliebt
    Toll das es Menschen wie euch gibt
    Jona

  29. Ich wüsste gerne wie es euch heute geht! Finde großartig was ihr macht. Wir haben nun endlich mit 45 den Anfang mit einem Häuschen mit Garten gemacht. Ob wir es je in die Unabhängigkeit schaffen? Ich weiß es nicht. Hoffe auch hier in OÖ so tolle Projekte zu finden. Vielleicht können wir uns ja da in irgendeiner Form einmal einbringen, was lernen, geben.
    Alles Gute euch!!

  30. Hallo Michael,
    ich finde die Idee echt total toll. Ich habe auch schon oft mit der Idee gespielt mich selbst zu versorgen nur bin ich so in meinem Leben als Konsument gefangen das es schwierig wird aus zu brechen. Leider

  31. hallo, die grundidee finde ich wichtig, jedoch sollte man den blick für die realität scharf bewahren. gerade ein hof kostet sehr viel geld und arbeitsmittel und sprit, oder viele fleissige hände….ich bewirtschafte selbt einen mit tieren und weiden und garten und das seit jahren…..ich bin glücklich und kann es jedem empfehlen, muss aber auch sagen, es kostet sehr viel harte arbeit, sehr viel zeit und oft mehr wie einen arbeitstag, es kostet auch sehr viel geld und bis heute ist es nicht so das ich völlig unabhängig in einem kreislauf leben kann und für alle auf dieser welt ist es auch nicht machbar. also mal die landnostalgie weggelassen, der richtige weg, aber bitte ohne illussionen gehen. ich finde allerdings die neue bewegung zu ökologischem gärtnern, guerilla in der stadt, bienenhaltung und das gestiegene bewusstsein klasse. es sollte sich was ändern und das neue bewusstsein ist gut. jedoch muss man sagen, auch ohne technik und errungenschaften geht es nicht ganz und deutschland wird nie ein land nur von höfen sein, auch bedeutet einfaches leben teilweise sich einzuschränken und auf bequemlichkeiten zu verzichten. was bezeichnet man denn als selbstversorgung? also ich arbeite seit jahren an dieser sache, doch wird es zwar immer besser, jedoch niemals rund. ich glaube auch das ist eine illussion. denn, gerade in der landwirtschaft ist man abhängig, wenn man ein haus hat ist man abhängig, bestimmte dinge wie tierversicherungen müssen einfach sein, also braucht man geld. auch für die tiere und futtermittel und saatgut, gute werkzeuge und all das braucht man geld. ich kann nur sagen, mein selbstversorgerhof kostet sehr viel monatlich und würde nicht so existieren wenn ich keine unterstützung hätte. dafür schlachte ich aber auch nicht. selbst die eier die ich naturnah produziere, will hier auf dem dorf keiner haben. also ne undankbare sache ist es auch noch obendrein. ich weiss es auch sehr zu schätzen, als arbeitsmittel nicht mehr mit der sense zu mähen, sondern wenigstens einen balkenmäher zu benutzen, das kostet aber investitionen und benzin. auch fahre ich oft mit dem auto, und hängern. es ist einfach nötig. und ich muss auch sagen, oftmals komme ich vor lauter arbeit überhaupt nicht zu dingen wie milch weiter zu verarbeiten oder so was. das ist die realität. sollte sich keiner illussionen hingeben. urlaub auf dem bauernhof und in der natur ist was anderes. man kann den weg empfehlen, aber nur wer bereit ist angagiert zu arbeiten. und oftmals bis und über die grenze hinaus. tiere und natur danken einem das angagement natürlich. lg

  32. Ich finde eure Idee absolut klasse und bemerkenswert. Tief in mir tickt ein ähnlicher Traum. Doch wie schafft man den Ausstieg? Das ist die Frage die ich mir immer wieder stelle? Wie habt ihr den Ausstieg geschafft? Vielleicht habt ihr Lust einfach dazu eure Erfahrungen mit uns zu teilen. Mir persönlich würde es sehr weiterhelfen.
    Danke und LG.
    Joachim

    • Lieber Helmut, da wir keine Aussteiger*innen sind, wissen wir auch nicht, wie das gehen soll! Wir sind so tief drin in der Gesellschaft und so tief drin im Leben, wie nie zuvor.

      Unsere Erfahrungen mit unserer Art des zufriedenen Lebens teilen wir seit fast drei Jahren mit allen, die es interessiert. Auf diesem Blog – in bisher 170 Artikeln.

      Da aber die Fragen nach Geld, unserem Weg, Arbeit, etc. derzeit gehäuft kommen, hab ich das versucht mal zu beantworten:
      http://experimentselbstversorg.....ersorgung/

  33. den ausstieg schaffst du nur nach und nach und durch kompromisse, das kann über jahre gehen. es sei denn du hast natürlich genug kapital um dir gleich alles passende zu kaufen. ich hab mit einem haus via zufall und mietkauf angefangen und musste kompromisse eingehen beim land, was ich nur durch fremde interessen bekommen konnte, oder garten eben per kleinanlage, das heisst kompromisse. dafür bin ich aber heute im naturschutz drin und hab dennoch alle möglichkeiten. es kommt drauf an was du machen willst und was du für möglichkeiten hast. wenn du kein objekt hast und auch keins finden kannst (abgelegene gegenden bieten manchmal noch kleine höfe auf mietkauf an, mit land wird es oftmals schwierig, vielleicht kannst du auch was übernehmen wegen altersausstieg?) was willst du denn machen? am ende reichts auch bei manch einem zu einem alternativem garten mit selbstversorgung und bienen…..überlege dir was du machen willst, und dann suche…..meine haussuche hat 2 jahre gedauert. bleib realistisch und lege dich räumlich nicht fest. und dann braucht man heutzutage auch ne gute portion kompromissfähigkeit, da nicht alles auf einen fleck und auf einmal möglich sein wird. wer einen hof mit viel land wünscht, braucht zunächst richtig viel geld, noch mehr geld wenn es in der passenden lage sein soll. wer dagegen offen ist und seine nische sucht kann sie finden. einfach dran glauben, offen sein. ich hab mein haus damals auf mietkauf mit einer kleinen rate bekommen. obwohl ich kaum gross geld hatte. aber, natürlich ändern sich die zeiten. alle wollen so was. in einer wirtschaftsstarken region gibt es kaum noch bezahlbare höfe. manchmal jedoch irgendwo in einem dorf wo sich fuchs und hase gute nacht sagen oder niemand hin will, kann es klappen. ansonsten, musste du einfach sehen wie du deine ideen, vielleicht auch mit anderen oder in bestehenden projekten umsetzen kannst. ich wollte nie abhängig sein, und ich habs geschafft. aus der armut heraus, ohne das hier land zu bekommen war, was immer kampf war…..(anfangs hab ich gräben und ränder und baulücken beweidet, dann kam die erste wiese, heute habe ich nach langen jahren des bemühens 8,6 ha weiden. zwar mit auflagen und magerwiese, da es fremdflächen sind mit naturschutzaufgaben, aber ich hab sie und voll in meinem sinne. und garten und wiesen gibts hier auch keine, aber eine schöne unverbaute gartenanlage mit sonne und steinhaus also volle 5OO qm garten hab ich auch bekommen, sogar in weidenähe, also noch wasseranschluss. bis hierhin habe ich 8 jahre gebraucht und heute einen tierbestand eines kompletten bauernhofes mit allem drum und dran und 2,4 GV. ja, einfach tun, träumen und loslegen…und offen bleiben für veränderungen. und als “ausstieg” würde ich es nicht bezeichnen. ich bin voll drin in unserer gesellschaft, ich nutze strassen, ich gehe kompromisse ein, ich zahle autosteuern und so was….also realistisch bleiben. aber es geht. es geht hier sogar besser wie ein totalaustieg anderswo, weil immer die sicherheit da ist wieder aufgefangen zu werden. und dann solltest du natürlich, wenn du grund und boden hast und ein kleines häuschen oder laube in erwägung ziehen einen brunne zu bauen und zu filtern, wieder mit holz und kohle zu heizen und auf öfen zu kochen…..eben alternativ deine kosten herunterfahren bis auf ein minimum an öffentlichen ausgaben. also um abwassergrundgebühren, müll und all so was kommt keiner herum, aber eben runterfahren auf ein minimum. so ein entwicklung dauert jahre und jahrzehnte. ich hab es alleine gemacht und ich will noch so weit kommen das ich vollständig und mit nur geringem zukauf nicht produzierbarer dinge wie benzin oder so und nötiger abgaben eben mein leben im kreislauf ökologisch hinbekomme. ich hab viel getan dafür. die ersten jahre habe ich hier begrünt, auch öffentliches gelände vor dem haus, alles war kies und schutt. heute blüht hier ein paradis, schwalben brüten im haus, dieses jahr ziehen sie zum zweiten mal einen wurf, mit je 4 kleinen auf. es sind so viele vögel hier, fast alle insekten von bienen, hummeln, kleineren arten…einfach nur schön. jedoch hab ich dies so geplant und nun ist es das resultat jahrelanger pflanzarbeiten. also mein tipp an dich. das paradis gibt es, jedoch musst du es selbst in fleissiger arbeit als schöpfer gestalten. lg

    • hallo liebe katrin,
      habe mit großem interesse deinen kommentar gelesen und will ihn voll inhaltlich unterschreiben. ich habe es ganz genauso gemacht. anfangs jeden streifen, jeden steilen obstgarten zum heu machen angenommen, die leute haben uns die türe eingerannt und unbeliebte landstücke angeboten, irgendwann haben sie heu gebracht, weil sonst müssten sie es abheizen. und weil sie sahen, wie wir arbeiten und vertrauen gewannen, hatten wir irgendwann 25 hektar schöne grundstücke zum bearbeiten.
      heute lebe ich hier alleine, habe auf 8 ha wiesen, weiden und wald reduziert und betreibe nur noch subsistenzwirtschaft. ich bin auf der suche nach jungen menschen die diesen traum weiter verfolgen wollen, denn es wird mir nach 30 jahren langsam zu mühsam. doch leider bemerke ich, dass kaum jemand heute bereit ist, derartig viel körperlich zu arbeiten, selbst brennholz zu machen, wildkräuter zu ernten, einen großen gemüsegarten zu betreuen, kompost zu produzieren, landschaftspflege mit weidetieren zu machen (bin ebenfalls in einem umweltschutzprogramm) u.s.w..es ist ein paradies hier entstanden, alle beneiden mich um die stille und schönheit hier und meine annähernde autarkie in der ernährung, eigenes wasser,auch wenn strom ausfallen sollte bin ich gerüstet. was jedoch dahinter steckt, vermutet kaum jemand. aber es geht und es ist schön und jede/r hat die möglichkeit zu lernen und sich auszuprobieren, sei es über woofen oder “freiwillige soziale sommereinsätze” (hatte früher über ein projekt etliche junge leute hier die in übergangszeiten waren und sich ausprobieren wollten) aber ich denke schon, dass man nicht gleich alle zelte abbrechen muss, sondern wirklich sich eine auszeit nimm und ausprobiert, ob es das wirklich ist, was man/frau sich von herzen wünscht.dann ist ja nichts verloren. Als ich in den 80er jahren auf das land ging gab es so viele die das ebenfalls machten und von selbstversorgung leben wollten. nur ganz wenige sind geblieben, der rest hat schließlich doch die stadt bevorzugt. ausprobieren,z.b. urlaub mal anders nutzen.
      dir katrin wünsche ich noch frohes schaffen, freude und gesundheit.
      liebe grüße
      sabine

  34. Hey ihr beiden!!

    Das entspricht auch exakt meinem Traum! Ich bin schon seid einigen Jahren dabei ihn bislang in Köln umzusetzen. Erst hat es mit einem kleinen Guerilla Garten auf einer Gaspipelinetrasse angefangen. Hat zwei Jahre lang super geklappt und ich konnte, dem hervorragenden Lössboden sei Dank, letztes Jahr mehr als 70 kg Gemüse von den läppischen 20m2 urbar gemachter Fläche nach Haus schleppen…
    Dieses Jahr wurde leider alles von der Stadt abgemäht und zerstört umd Markierungspfosten zu etzen. Zum Glück muss ich sagen, dann so begab ich mich auf die Suche nach Alternativen und fand sie, auch auf Anregung von eurer Seite, prompt: nun habe ich ca. 400 m2 (für nur 50€ Pacht im Jahr!!) und mache es gerade urbar. Das ist ganz schön harte Arbeit, Gestrüpp entfernen, Gradwurzeln ausgraben, Umgraben, Mist und Hornspähne einarbeiten…
    Der Boden ist hier leider nicht ganz so perfekt wie an der alten Stelle, aber ein bisschen sollte sich diesen Sommer noch ernten lassen. Bienen kommen nächstes Jahr auch in den Garten.
    Umgeben bin ich dort ausschliesslich von türkischstämmigen Migranten, Koreanern, Chinesen. Nur ein deutscher Student ist noch in einem der Nachbargärten tätig. Alles sehr hilfsbereite, extrem nette Menschen! Auch eine Art der Völkerverständigung wie ich finde. Wir sitzen oft zusammen, leihen Gerätschaften, tauschen Saatgut und Erfahrungen…
    Leider sind solche Gärten, welche nicht die nervigen und unsinnigen Schrebergartenregeln haben sehr sehr selten. Vielleicht kann ich ja selber ein großes Stück Land pachten und es untervermieten?! Da hätten alle was davon und mehr Menschen könnten an soas teilhaben! Das Interesse an sowas scheint recht groß zu sein..
    Gern komme ich euch mal besuchen und werde mich deswegen nochmal bei euch melden. Leider habe ich das mit dem Sommercamp erst heute gesehen… -.-
    Da ich im Winter 6 Monate durch Asien und Mittelamerika gereist bin, habe ich viel von den dortigen Lsndwirtschaftstechniken abgeschaut und sehr viel Saatgut mitgenommen von dem vieles auch hier überraschend gut gewachsen war! Gern tausche ich mich mit euch darüber mal aus!
    Erstmal weiterhin viel Erfolg, gutes Wachsen und viel Spaß auf eurem Sommercamp!!

    Alles Gute, Micha!

    • Nun vergaß ich ganz zu schreiben, dass ich total super finde, was ihr da macht! Weiter so! Gerade auch den Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen so aktiv zu suchen, a la sommercamp, Internet etc. Klasse!

  35. Habe gerade eure Seite entdeckt… Wow kann ich nur sagen.
    Das ist auch mein Traum, ich arbeite dran. Mal sehen…
    Bis jetzt versuche ich mit wenig Plastik zu leben, sammle Kastanien ;-), Brot selbst backen, Milchprodukte selbst machen.
    Habe einen Eurasier und bin daduch immer sehr naturverbunden gewesen, würde am liebsten auch im Wald wohnen :-)
    Dieses Trachten nach mehr Geld, größere Autos, schönere Möbel finde ich furchbar. Das sind doch nicht die wahren Werte??
    Ich werde auch für meine “Freiheit” kämpfen. Freue mich über euren Blog :-)
    liebe tierische Grüße
    Beate & Eurasier Alwin

    • Hallo Beate,
      Habe Deinen Beitrag gelesen, Du hast genau das geschrieben, was ich auch denke, dieses streben der Menschheit nach immer mehr, weiter höher schneller und noch besseres, ist einfach nur noch zum weglaufen, die Quitung dafür werden wir alle mal zu spüren bekommen, vieles braucht man garnicht, aber wenn man all die verseuchten und hochgespritzen Lebensmittel sieht, wird es einem übel, nichts ist mehr so wie es eigentlich sein sollte!
      Ist Dein Eurasier eine Hunderasse..?? Ich würde auch lieber auf einem abgelegenen Hof leben wo es ruhig ist schöne gesunde Luft und Natur pur, und vieles selbst anbauen, was man dann auch reif ernten kann, und nicht diese schlechten Lebensmittel aus dem Supermarkt, wer weis, was man da alles mit essen tut.?? Willst Du deinen Traum alleine durchziehen..?
      vielleicht könnte man sich ja mit einigen passenden zusammentun, um eine tole Gemeinschaft zu beginnen..?
      Kannst mich hier anschreiben. Stefan_mueller.der1@live.de
      Gr. Stefan.

  36. habt ihr eigentlich schon einen platz, ich finde südburgenland ja nicht sschlecht aber noch immer etwas teuer
    ich hätt da waas in ungarn ca 150 km von wien od graz an die 20 ha gross alles baugrund könnte auch landwirt. genutz werden war bisher ein kleiner reitstall und ich hab vor das zu kaufen

  37. Hallo,
    bin gerade auf eure Seite gestoßen und freue mich, dass es Leute wie euch gibt, die ihre ganzen Aktivitäten übers Internet auch anderen Interessierten zugänglich machen.
    Zu mir- Selbstversorgung ist für mich die Antwort auf die Fragen unserer Zeit. Ich bin kein Bio-Fetischist, Hippie oder Kommunen-Mensch. Für mich ist ein Leben nah an der Natur und mit ihr eine logische Sache, die auch nicht gerade neu ist, so haben die Menschen schließlich alle vor dem Erdöl-Zeitalter gelebt. Da ich zusammen mit einem guten Freund bereits mit 18, 19 Jahren auf dieses Vorhaben gekommen bin, konnten wir unseren Weg zur Seölbstversorgung gleich noch beruflich ausbauen- er hat ökologische Landwirtschaft studiert, ich bin gerade dabei, die Meisterausbildung im Zimmererhandwerk zu machen. Das Ziel von meiner Freundin und mir ist es, nachdem ich mit der Schule fertig bin, auf dem Hof meiner Familie zu leben und wohl Zackelschafe und Mangalitza-Schweine zu halten.
    Ich wünsche euch weiterhin viel Schaffenskraft und fette Ernte, Tobias

  38. Hallo Lisa und Michael,
    Schon länger verfolge ich auf Facebook eure überaus Interessanten Einträge. Doch erst heut hab ich mir zum erstenmal eure Seite angesehen und bin einfach vollauf begeistert! Das da zwei Junge Leute hinter dem Namen “experiment Selbstversorgung” stehen, die auch tatsächlich Ihre Träume Umsetzen und leben versuchen – hab ich erst jetzt bemerkt. Ihr habt mir schon so viele Anstöße gegeben. Danke!!
    bin gespannt wie mein erster Sauerteig wird….
    Ich stimme mit eurer Vision bis auf einen Punkt überein, und das ist vegan. Ich bin in der Frage von vegetarisch, vegan,… bis jetzt zu keiner eigenen Haltung gekommen, es reist mich hin und her Zwar habe ich inzwischen sogar meinen Milchprodukte Konsum sehr stark reduziert, aber für mich spielt da die Frage der Bodenfruchtbarkeit und Düngung mit rein bzgl einer Nutztierhaltung.
    Seit letztem Herbst bin dabei in der südlichen Steiermark bei Graz meine Vision umzusetzen und habe auf 3 ha Land eine Initiative für einen Gemeinschaftshof gestartet.
    Wenn es die Zeit mal zulässt, würde mich eure Lebensart sehr interessieren.
    Wird es dieses Jahr wieder ein Sommercamp geben?
    Ich wünsche euch eine erfolgreiche und schöne Zeit!
    Liebe Grüße, Erdmut

  39. Hallo,

    sehr treffend formuliert. Wir sind gerade auf der Suche nach einem geeigneten Platz um dem wahren Leben abseits vom Konsum auch etwas näher zu kommen.

    Zur Zeit bewirtschaften wir einen kleinen Garten an unserer Mietswohung. Ich berichte in meinem Blog davon und unserer Haussuche.

    Ich werde öffter mal bei Euch reinlesen.

    LG

  40. Es ist wirklich wunderbar zu sehen wie viele Menschen tatsächlich diesen Traum vernünftig und überlegt leben wollen. Einzig schade ist im Grunde daß wir meist erst dann voneinander erfahren wenn die Würfel der Standortfrage bereits gefallen sind. Auch wir sind (nach gut 10 Jahren der Vorbereitung und Erprobung) dabei uns in ein Dorf zurückzuziehen. Ein Dorf von dem wir uns sagen: “Mönsch hier wäre soviel (bezahlbarer) Platz für Gleichgesinnte mit denen man sich gedanklich, materiell, praktisch und auch sozial austauschen könnte…”.
    Folgich sitzen wir “Subsistenzwirtschaftler” dann meileinweit voneinander getrennt und führen in vielerlei Hinsicht eine Art “Eremitendasein” in einer gewiss netten und harmonischen Umgebung – aber halt immer noch einer Umgebung die uns in vielen Dingen nicht wirklich versteht.

  41. Hallo Selbstversorger,
    Ich spiele auch seit einiger Zeit mit diesen Gedanken, aber der Mut fehlt noch etwas, da ich leider alleine Lebe, aber ich spühre, dass es bald einen großen Knall mit unserer kaputten Welt und betrügerischen Politiger und extrem überbezahlte Egoisten geben wird…ich bin schon lange Zeit krank, und habe dadurch keine Arbeit mehr, aber träume von einer heilen ruhigen und gesünderen Welt,
    ich liebe die Natur Pflanzen schöne ruhige Gärten,aber leider muss ich in einer lauten Umgebung mit sozialer Unterstützung leben…ich hasse diese Abhängigkeit und die Ängste….sicher hat man als Mensch den einen oder anderen kleinen Traum oder Wunsch, aber wie soll das sich erfüllen, schon garnicht alleine, und wenn man noch krank dazu ist…??
    Ich war schon mal verheiratet, und habe alles verloren, was man als Mensch nur verlieren Kann…
    Früher konnte man noch aus Bächen Wasser trinken…
    wo sind wir jetzt..? unsere Mutter Erde wird geschröpft und gequält…und was geben wir ihr zurück…nichts…das muss aufhören…!!!
    Wer antworten möchte, kann mir gerne hierunter schreiben..Stefan_mueller.der1@live.de
    lGr. Stefan.

  42. Schön,dass es einige gibt,die diesen Traum nicht nur haben,sondern auch leben.Das macht Mut und bestärkt.Meiner wächst immer mehr- nur bin ich nicht alleine und muss/bzw.gehe Kompromisse eingehen.Wenn wir einen Garten/etwas Grund gegunden haben,werden wir Nutzpflanzen anbauen und Hühner halten-aber vermutlich finanziell nicht komplett aussteigen können.

    Vielen Dank für eure informative und tolle Seite.
    Macht weiter so!

    Liebe Grüße,
    S

  43. Hallo Sabine u. Kathrin,
    Habe Euren Beitrag gelesen, ich würde lieber gestern als Heute sofort hier weg aus der überlauten Stadt, und Selbstversorger sein, um gesunde Nahrung essen zu können, und von nichts mehr im großen Maße abhängig sein müssen, nur alleine ohne Partnerin die auch gerne so leben möchte, und ohne Kapital für einen selbst verlassenen Hof wird es wohl für mich ein ewiger Wunschtraum bleiben !
    lGr. Stefan.

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