Über uns

Hallo, wir sind Lisa und Michael. Wir sind Anfang Zwanzig bzw. Anfang Dreißig und seit längerem ein Paar.

Lisa und Michael vom Experiment Selbstversorgung

Gemeinsam haben wir mehr und mehr den Wunsch entwickelt, einen sehr nachhaltigen, glücklich machenden und genügsamen Lebensstil zu finden. Wir leben vegan, sehen uns als sehr konsumkritisch und lieben das Leben. Daher möchten wir ein langfristig lebensförderndes Leben führen.

Wir sind überzeugt, dass so ein Leben besonders gut mit Selbstversorgung auf einem eigenen bio-veganen Hof ohne Maschinen möglich ist. Daher leben wir auf einem kleinen Hof im Südburgenland, mitten in der Natur.

Um unserem Traum der persönlichen und regionalen Selbstversorgung näher zu kommen, setzen wir ohne Hast kleine und nicht ganz so kleine Schritte. An all diesen Schritten möchten wir Dich hier teilhaben lassen, Deine Meinung dazu erfahren und lesen, welche Tipps und Anregungen Du für uns hast!

Um einen Eindruck zu bekommen, was wir uns wünschen, können wir Dir den Artikel “Unsere Vision” empfehlen.

“Das eine wenigstens lernte ich bei meinem Experimente: Wenn jemand vertrauensvoll in der Richtung seiner Träume vorwärts schreitet und danach strebt, das Leben, das er sich einbildete, zu leben, so wird er Erfolge haben, von denen er sich in gewöhnlichen Stunden nichts träumen ließ. Er wird mancherlei hinter sich lassen, wird eine unsichtbare Grenze überschreiten. Neue, allgemeine und freiere Gesetze werden sich um ihn und in ihm bilden oder die alten werden ausgedehnt und zu seinen Gunsten in freierem Sinne ausgelegt werden.”
Henry David Thoreau

62 Gedanken zu “Über uns

  1. Rolf und Lisa Haidor

    Hallo Lisa und Michael,

    durch Zufall bin ich im Internet auf Eure Seiten gestoßen und auch den kleinen Film hab ich gesehen.

    Was Ihr zwei da macht finden wir super.

    Wir haben auch einen kleinen Hof (Sacherl) im Bayrischen Wald. Wir versorgen uns auch größtmöglichst selbst (viel Gemüse und Salat) haben viele Tiere darunter ung. Zackelschafe, Hühner, Hasen Schweine (hatten voriges Jahr Wollschweine), Masthühner, Katzen und Hund.

    Wir wollen nächstes Jahr eine Kräuterspirale anlegen (so ca. 2000 qm groß) und haben momentan ca. 400 Himbeersträucher und eine Streuobstwiese legen wir heuer noch an, mit alten Obstbaumrassen.

    Würde mich freuen wenn Ihr Euch mal melden würdet, sobald Ihr Euch in eurem neuen Heim eingelebt habt.

    Lg Rolf und Lisa Haidorf

    1. gabriele remus

      hallo, ich habe zufällig über euch gelesen wo ihr etwas kommentiert habt.

      habt ihr eine homepage villeicht ?
      liebe grüße aus wien , gabi

  2. Bertrand Stengs

    Hallo Lisa und Michael,

    Ein Freund, der sich zum größten teil Selbstversorgt, hat mir Eure Link geschickt.

    Wunderbare Seite…nach dem Motto: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"!

    Durch obenstehende und folgende Spruch; "Tue, was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist." bin ich dazu gekommen eine Nutztier-Arche aufzubauen.

    Statt mit 0-8-15 Hühner und Schweine sich (zum Teil) selbst zu versorgen tun wir das hier jetzt mit seltene, vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen.

    Rote Wollschweine, seltenes Geflügel, seltene Kaninchen, Tauben etc…

    Mehr auf unsere HP !

    Wünsche Euch alles gute mit Eure Traum und sein Verwirklichgung!!

    LG Bertrand

    p.s. Bin gebürtiger Holländer, man verzeihe mir den schreibfehler :-)

  3. Sonnentau

    Die Herausforderung liegt darin, sich ohne die Ausbeutung von Tieren selbst zu versorgen – eben SELBST, und nicht durch andere Lebewesen.

    Ich find super, was Ihr macht, meinen vollsten Respekt aus tiefstem Herzen,

    Licht und Liebe für Euch

    1. Stefanie

      Eine Versorgung ohne andere Lebewesen wäre dann wohl die Lichtnahrung. ;)

      Pflanzen sind auch Lebewesen, die geachtet werden wollen und Gefühle haben. Nur können sie sie nicht so zeigen, wie schreiende Tiere…

      Solange wir Dank dem zeigen, was wir essen und es wertschätzen ist es OK. Gehen wir aber davon aus, dass es völlig normal ist, dann werden wir uns selbst schaden, egal was wir essen.

      1. Michael Hartl Autor*in des Artikels

        Hallo Stefanie,

        also wenn man davon ausgeht, dass Pflanzen auch Gefühle haben und nicht sterben wollen, dann sollte man ja erst Recht keine Tiere essen, denn über diesen Umweg tötet man ja viel mehr Pflanzen (und eben zusätzlich die Tiere), als wenn man die Pflanzen direkt essen würde.

        1. Stefanie

          Tiere, die Pflanzen essen, töten sie ja eigentlich nicht ;) Sie fressen sie lediglich ab und das ist oftmals auch wichtig, damit andere kleinere Pflanzen sich entwickeln können.
          So wurde zum Beispiel schon festgestellt, dass wenn Wiesen kommplett brach liegen und nicht gemäht werden die kleinen und “besonderen” Pflanzen wir Orchideen (Knabenkraut) nicht mehr wachsen können.
          Alles hat seinen Sinn in der Natur. Würden Raubtiere die Population der Grasfressenden Tiere nicht hin und wieder reduzieren, so würden alle Grasfresser sterben, da sehr Bald keine Nahrung mehr da wäre.

          Ich meine nicht, dass ich Massentierhaltung unterstützen möchte oder dass ich es gut finde, wie zum Großen Teil geschlachtet wird. Ich selbst esse nur wenig Fleisch, habe aber Hunde, die ohne nicht sehr lange gesund sein würden.
          Bei dem Fleisch was ich esse, denn hin und wieder ist es eben so, da kasteie ich mich nicht (das mach ich schon mit Milchprodukten, die ich nicht mehr esse), achte ich auf artgerechte Haltung, Bio und soweit es geht eine gute Schlachtung. Einige Betriebe haben sich schon mit der Weidetötung durchsetzen können und natürlicher geht es ja nicht.

          Mein Anliegen war einfach nur zu sagen: Hey, Pflanzen sind auch Lebewesen. Wenn wir etwas essen wollen, dann ernähren wir uns von anderen Lebewesen. Aber das ist halt der Kreis der Natur und wenn wir diesen zu Schätzen wissen, dann haben wir doch etwas großartiges erreicht. Wir müssen uns nicht dafür schämen, dass wir andere Lebewesen essen “müssen” um zu überleben sondern wir sollten diejenigen wertschätzen, die ihr Leben für unseres geben. Und wenn wir da angekommen sind ist es wirklich egal was oder wen wir essen, denn die Moral ist die Gleiche. Wer denkt, dass man Tiere nicht essen darf, weil sie ein Gesicht haben, Pflanzen aber schon, denn die sagen ja nichts, gibt den Lebewesen einen Rang, ein Schubfach, und entfernt sich von der Ganzheit.

          Was ich um Himmelwillen nicht sagen möchte ist: Esst Fleisch ist eh egal, was ihr esst, alles lebt.

          Ich finde es ja gut, wenn Menschen die Tiere achten, mach ich ja auch. Aber die Pflanzen sollten eben genau so geachtet werden ;)

          1. Mariendistel

            Es ist nur so, dass Pflanzen nicht über ein zentrales Nervensystem verfügen. Die Vorstellung für 1 kg “Fleisch” 16 kg Getreide zu verfüttern, gefällt mir nicht. Vom Wasserverbrauch, den Qualen der Tiere, die in jedem Fall zu früh sterben und nicht tot gestreichelt werden, der Umweltbelastung durch Gase….ne, go vegan. Wir brauchen heute keine Tierausbeutung mehr.

  4. Nicole

    Hallo Lisa und Michael,

    schön Eure Seite, verbreiten sie grade auf Facebook, besonderen Dank für die Idee mit den Kastanien, die nächste Zeit werden viele ,Dank Euch sammeln gehen.

    Licht und Liebe

    Nicole

  5. Diana

    Vielen, vielen, herzlichen Dank dafür, dass Ihr keine Tiere ausbeutet.

    Falls Ihr mal Hunger auf Tofu oder Seitan oder so Zivilisationskram habt, oder was schief läuft, schicke ich Euch gerne ein Care-Paket.

    Bitte bleibt so, wie Ihr seid !!!

    Wunderbar, dass Ihr das macht. Ihr macht, wovon viele träumen (ich zum Beispiel).

    Nicht vergessen !

    Ihr könnt auf jedem Schritt Eures Weges stolz auf Euch sein ! Ich bin stolz auf Euch !

    Liebe Grüße.

    D

    1. Michael Hartl Autor*in des Artikels

      Hallo Diana, danke für das nette Kommentar. Tofu und ähnlichen "Zivilisationskram" stellen wir hier selbst her. ;)

      Sollten wir irgendwann aber ein Care-Paket brauchen, können wir uns ja bei Dir melden. Sehr liebe Idee von Dir.

  6. Diana

    Oh, super :-)

    Daran hab ich garnicht gedacht, klar.

    Ihr wohnt ja in Österreich, da wachsen Sojabohnen besser als bei mir in Deutschland !

    :-D

  7. Thomas Ra

    Hallo ihr beide! Finde zwar ganz toll was ihr macht, verstehe aber nicht, wie ihr das mit dem Bloggen vereinbaren könnt? Bastelt ihr eure Laptops selber ? lg

    1. Michael Hartl Autor*in des Artikels

      Hallo Thomas, ja, wir nutzen das Internet als Kommunikationsplattform. Wir gehen dafür jedes Mal in die öffentliche Bibliothek. Aber das wäre eh ne Idee, wenn alle Menschen das so machen würden. Computer und Internetanschlüsse teilen ist wie Carsharing – alle würden es weniger nutzen, wer es aber braucht, hat es zur Verfügung. Günstiger, ressourcenschonender und sozialer. :)

      Selbstversorgung als individuelles Lebenskonzept hat Grenzen – gerade wenn man wie wir entschieden hat, andere Menschen miterleben zu lassen, welche Schritte wir gehen. Vielleicht wird einer der Schritte auch mal weg von "Strom / Computer / Internet in öffentlichen Einrichtungen nutzen" sein. Bisher eben nicht, da wir andere Prioritäten für unsere persönliche Entwicklung und die Entwicklung unseres Lebensprojekts gesetzt haben.

  8. Diana

    Thomas Ra, ich bin froh, dass die beiden die Mitwelt an ihrem Projekt teilhaben lassen und sehe Computer nicht als Minuspunkt. Es gibt andere Utensilien wie Töpfe und Schuhe und viele andere Dinge des täglichen Gebrauchs, die man schließlich auch nicht selber gebastelt hat. Man muss es sich doch nicht unnötig schwer machen und auf sämtliche Technologie und mechanischen Hilfsmittel verzichten. Wenn man in einer Lehmhütte ohne Strom lebt, dann kann das sicher auch schön sein, aber keiner würde was davon mitkriegen, es sei denn, das Fernsehen geht hin. P(e)ace.

  9. Venusfliegenfalle

    @sonnentau wieder stellt sich mir die Frage, warum Pflanzen keine Lebewesen sind.

    Warum seid Ihr dieser Meinung? Ich denke, das sind mehrere, weil Du viel Zustimmung bekommen hast.

    Finde es auch spannend, dass Du Dich "Sonnentau" nennst – eine "Tiere-ausnützende" Pflanzenart. Oder sind Insekten auch keine Lebewesen ;)

  10. sonnentau

    @venusfliegenfalle:

    sonnentau – früh morgens, wenn es taut, wenn die sonne beginnt zu scheinen … bilden sich herrliche tröpfchen auf – wie vieles ist auch dies vielseitig interpretierbar, hat mehrere bedeutungen als auch sichtweisen – und man muss nicht jedes wort auf die waagschale legen ;)

    @generell:

    ich (emp)finde, dass es schöner ist, zu bekräftigen, was michael und lisa schaffen, was sie vom alten alltag abgelegt haben und "vereinfacht schaffen" –

    was auch meinerseits meinen respekt ihnen gegenüber ausdrückt für das was sie tun – da ich selbst wohl nicht die hälfte schaffe oder mich dazu in der lage sehen würde.

    ich bin froh, dass sie uns all dies wissen lassen – so finde ich für mich ständig anreize, inspirationen.

  11. Thomas Ra

    Hallo Michael!

    Danke für die schnelle Rückmeldung! Finde eure Einstellung und die Antwort toll! Fände es super, mehr Leute so eine Einstellung hätten. Leider sehe ich gerade auch bei mir selbst, dass das gar nicht so einfach ist ;). Wünsche euch noch viel Erfolg bei eurem vorhaben!

    lg Thomas

  12. Venusfliegenfalle

    @sonnentau

    Zu sagen, dass man sich SELBST versorgt, und nicht durch andere Lebewesen, wenn man Pflanzen isst – das finde ich tieftraurig.

    Pflanzen, die sterben, um uns unser tägliches Überleben zu gewährleisten, haben dasselbe Recht auf Respekt, wie Tiere das hätten. Jedesmal, wenn wir eine Karotte ernten, töten wir ein Lebewesen. Dessen sollten wir uns wenigstens bewusst sein.

    Zugegeben, das ist wenig romantisch, aber so ist es.

  13. sonnentau

    Liebe_r Venusfliegenfalle:

    interessant, was du da so raus liest.

    niemand sagt dass ich nicht auch pflanzen respekt erweise.

    ich bin für alles was mir mutter natur ermöglicht jeden tag dankbar. ich bedanke mich bei meinen bäumen, dass ich ihre äpfel ernten darf, lasse platz in meinem garten für andere lebewesen, baue möglichkeiten, wo sie überwintern können, und für alles, was ich nehme, versuche ich, zurück zu geben und in dankbarkeit zu nehmen, mit tiefem respekt.

    ich empfinde, dass du eine festgefahrene meinung über mich hast, die nichts anderes zulässt, obwohl du gerade nur mal ein paar zeilen über mich gelesen hast, mich geschweige denn kennst, lebensumstände weißt oder ähnliches.

    das ist deine entscheidung, beeinflusst mich in dem sinne nicht.

    bei allem respekt vor mutter natur, den pflanzen und den tieren sollten wir den respekt vor anderen menschen nicht vergessen.

    alles gute für dein leben.

  14. Venusfliegenfalle

    Zitat von Sonnentau: Die Herausforderung liegt darin, sich ohne die Ausbeutung von Tieren selbst zu versorgen – eben SELBST, und nicht durch andere Lebewesen.

    Ich weiß nicht, wie ich das sonst verstehen hätte sollen, bin aber froh, wenn es nicht so gemeint war!

  15. Marion

    Hallo liebe Lisa, lieber Michael,

    ich bin restlos begeistert. Genau diese Gedanken gehen mir schon seit ein paar Jahren durch den Kopf. Ein schönes Fleckchen wo man autark leben kann und sich selbst versorgt, natürlich vegan, gar keine Frage. Ich finde auch die Haltung von Tieren nicht schön, deshalb ohne Tiere. Es sei denn ein Tier kommt und bleibt freiwillig, wie eine Katze oder so …. Ich suche momentan etwas in Alleinlage mit mindestens 5000qm Land in schöner Natur ohne Agrarwüste drumrum. Eine Idee ist auch, ein Strohballenhaus zu bauen, nicht groß. Nur so ca. 60qm und auch nur ein Raum. Ganz einfach alles. Kompliziert ist diese Welt schon genug. Ach ja, schön dass es Euch gibt. Das sind so meine Gedanken. Ich habe Euch beide gleich auf meine Website gestellt, weil mir das hier alles sooo gut gefällt :-) Liebe Grüsse von Herzen Marion

  16. Michael Hartl Autor*in des Artikels

    Liebe Marion – vielen Dank für Deine netten Worte.

    Wir sind hier mit unserem "grünen Fleck" inmitten einer Agrarwüste. Das ist ein bisschen wie gelebter Widerstand. Eine Keimzelle des Lebens.

    Ich wünsche Dir alles Gute und das Du Dein Fleckchen Erde findest!

  17. Marion

    Ja, das kenne ich auch schon, momentan lebe ich inmitten einer Agrarwüste in Sachsen-Anhalt. Die Energien sind nicht besonders, es wird viel gespritzt. Als im September diesen Jahres ein Sturm einiges an Ackererde in unseren Garten gespült wurde, da kam auch das ganze Gift in unseren Garten. Ergebnis war, dass unser gesamter Garten innerhalb weniger Tage abstarb. Löwenzahnblätter wurden hellgelb bis fast weiss, Blumen gingen ein. Ich hoffe mal, dass es bei euch nicht so schlimm ist und ihr euch etablieren könnt :-)

    Liebe Grüsse Marion

  18. rasos

    Hallo Lisa und Michael,

    verfolge schon länger Euer Projekt über Twitter, hatte auch länger an der tschechischen Grenze gelebt und bin jetzt in Vorarlberg. Hätte gerne ein Portrait von Euch auf Ethify Yourself, sowohl in der Galerie http://ethify.org/content/ethify-gallery als auch eventuell im Kapitel "Ethify Your Life". Wir arbeiten gerade an der 2.0 Version, die wird dann auch gedruckt.

    Eine schöne Winterzeit noch – die Tage werden schon wieder länger!

    Roland

  19. Pingback: Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung

  20. alexander f. nabben aus isny im all

    hallo, ihr – würde euer tolles projekt als lebendiges und praktisches beispiel gern als link auf die neue vereinsseite vom allgäuer vegier projekt setzen, erbitte einverständnis. kann auch mal für ein kochkurs-intensiv-wocheende vorbeikommen und zeigen, wie ihr auch zum verkauf sojamilch,tofu,seitan, käsekuchen, aufstriche udw. usw. machen könnt, oder von euch organisierte gäste, damit (leider) das noch nicht abgeschafte geld für fahrtkosten u.a. übrig bleibt, will mich bare nicht aufdrängen, bestimmt wißt ihr sowieso schon alles, oder ? ich mach jedenfall tofu usw. seit 1978, hab diverse bücher dazu geschrieben, mache vorträge, demnächst der 1. you-tube-film im netz…gibt es irgendwo bilder und berichte direkt von eurem landbau ? in kürze hab ich im neuen vereinszentrum einen vortag über tierslosen landbau, wo die bilder ein beitrag sein könnten…- erst mal lieben gruß von alexander aus isny im all.

    1. Michael Hartl Autor*in des Artikels

      Hallo Alexander,

      natürlich kannst Du uns verlinken, wenn Du magst. Dazu muss uns niemand fragen! :)

      Die Idee mit dem Intensiv-Koch-Wochenende kann man sich auf jeden Fall überlegen – denke eh immer wieder drüber nach, eine Workshop-Woche zu organisieren, wo alle Teilnehmenden statt einer Bezahlung eigenes Wissen einbringen. Alle Teilnehmenden gestalten also auch selbst Workshops. Aber das ist erst eine Idee….

  21. Heidi

    Hallo Lisa und Michael,

    tja man sollte es wie ihr – einfach mal anpacken!!!
    Ihr zieht das volle Programm durch und das finde ich echt bewundernswert! Aber evtl. ist es sogar einfacher zu 100% diese Richtung einzuschlagen als nur zu 50%. Ich starte nun den 50% Versuch. Die Möglichkeiten habe ich, also warum nicht einfach anpacken – darüber nachdenken tu ich schon so lange und ich denke es ist nun wirlich an der Zeit dafür ;-)

    Danke für eure Seite, die ich weiter verfolgen werde, weil sie echte Motivation für mich ist :-)

    Viele liebe Grüße aus dem bayerischen Wald
    Heidi

  22. E.T.

    bekanntlich verabschieden sich ab 40 grad aufwärts immer mehr proteine.

    hat hier jemand erfahrung mit veganer r o h k o s t ?
    und da speziell ergänzung durch k e i m k o s t ?

    1. Marion

      Hallo E.T.

      ich kann ein bisserl was dazu sagen. Ich habe mich 6 Monate von veganer Rohkost ernährt. Viel Obst wie Bananen, Mango, Orangen, Avocado, Kiwi usw. An Gemüse waren es viel Tomaten und allerlei Salate. Dazu noch Nüsse, die sättigen sehr schön. Getrocknete Feigen machen auch unheimlich satt, denn bei Rohkost ist ja das sattwerden etwas problematisch, zumindest war das bei mir so. Ich habe auch Mungbohnen und anderes gekeimt, wobei die Kräuter frisch aus dem Garten viel effektiver und wertvoller waren. Ich habe Löwenzahn, Vogelmiere, Gänseblümchen usw. in den Salat getan oder auch mit Bananen und Avocado zusammen einen Smoothie hergestellt, schmeckt fantastisch und man entschlackt sehr. Getrunken habe ich nur Wasser aus unserem Brunnen. Ich habe festgestellt, dass ich nie mehr müde war, ich hatte Kraft wie eine Bärin :-) und meine Haut war traumhaft schön und frei von Unreinheiten. Da ich das Ganze dummerweise ohne Salz gemacht habe, hab ich Zahnhalskaries an 4 Zähnen bekommen, da bin ich aber erst später draufgekommen. Ich würde nicht empfehlen Rohkost zu essen ohne ordentliches Salz. Ich meine nicht das NaCL aus dem Supermarkt, das ist kein Salz. Ich meine richtiges Kristallsalz. Ich fange gerade wieder an Rohkost zu essen, diesmal mit Himalayasalz :-) Ansonsten kann ich diese Ernährungsweise nur empfehlen, man wird plötzlich gesund, alle Zipperleins wie Fußpilz oder Pickel usw. verschwinden einfach. Helmut Wandmaker hatte schon recht, Kochkost ist im Grunde Totkost. Hinzu kommt noch, dass man sich verjüngt, die Hautfarbe wird rosiger, die Augen leuchtender ….
      Gruss Marion

  23. Sylvia

    Hallo Leute!
    Ich wohne in der Großstadt, Graz. Bei so Ansätzen wie Ihr auf Eurem Hof sehe ich das Problem, da man und frau zuerst einmal investieren muss – irgendwie muss frau und man ja in den Besitz des Hofes kommen. Trotzdem finde ich Eure Arbeit super. Auf Eure Homepage kam ich übrigens über Facebook, eine Frau schickte mir die Anregung mit den Kastanien als Reinigungsmittel. Muss ich auch ausprobieren. Als Großstädterin stehe ich vor der Herausforderung, wie kann ich der Nahrungsmittelindustrie und sonstigen Konzeren so gut wie möglich ausweichen? Mein Balkon und Kräuter vertragen sich bislang nicht so gut, aber ich will es wieder einmal probieren. Aufgrund einer Ernährungsumstellung (ich verzichte auf Milch, Käse und Butter) brauche recht bald (die Reste will ich noch verbrauchen) keinen Kühlschrank mehr. Ich kann ihn abschalten. Des weiteren möchte ich mich einem Gemeinschaftsgartenprojekt anschließen.

    1. Imme

      Hallo Sylvia, warum nimmst Du Dir keinen Schrebergarten (Kleingarten)? Die gibt es doch in jeder Stadt für’n Butterbrot und’n Ei :-))

  24. cadusculus

    Hallo
    Ich hab euren Blogg erst neulich entdeckt und noch nicht alle Einträge beziehungsweise Kommentare gelesen.
    Ich find eure Idee sehr gut, aber mal ne grundsätzliche Frage: Wie finanziert ihr euch? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ihr 100% ig ohne Geld auskommt. Durch den Garten könnt ihr euch sicher ernähren und ohne Strom kann man sicher auch sehr viel sparen, aber Saatgut, Werkzeuge, Material … muss man ja doch kaufen. Kleidung vielleicht auch. (Obwohl ich in den jetzten fünf Jahren glaub ich nur zwei Hosen und zwei Hemden gekauft habe.)
    Daneben fallen ja auch Grundsteuer, evt. Gebäudeversicherung (gegen Feuer/Sturm), … an. Ich weiß nicht wie es in Österreich ist, aber in Deutschland kommen meißt noch Müllgebühr, Abwassergebühr (auch wenn man kein Abwasser in den Schmutzwasserkanal einleitet muss man einen Pauschalbetrag abführen – bei uns zu mindestens) … hinzu.

    Wenn du willst kann ich das noch weiter ausführen, hab für mich mal ne Aufstellung gemacht.

    Tut mir leid wenn ich meine Frage nicht so romantisch verpackt habe.

    cadusculus
    (Ich bin kein Kapitalist)

    1. Michael Hartl Autor*in des Artikels

      Hallo cadusculus,

      kurz und knapp: natürlich leben wir nicht ohne Geld – aber wir versuchen den Bedarf daran zu minimieren. Die Menge an Geld, die wir brauchen, versuchen wir mit Arbeit zu verdienen, die uns Freude bereitet, zum Beispiel durch Arbeiten in Weingärten in der Gegend hier.

  25. Birgiene

    Bitte eine Frage an Euch alle:
    Wie kommt man denn an so ein nettes Grundstück, auch ohne das nötige Kleingeld oder Erbe?
    Schaue seit geraumer Zeit umher nach einem Schrebergarten, der eine Lösung sein könnte. Doch alle wollen maximalen “Nutzen” daraus ziehen, wenn sie ihre Scholle abgeben.
    Zu Vegan/Vegetarisch oder nicht:
    Seit meiner Kindheit lehne ich Fleisch und Wurst ab, es stank mir einfach zu sehr. Obendrein bin ich Tierfreundin und beobachte sehr oft Tiere aller Art. Dabei ist mir kürzlich aufgefallen, wie Enten miteinander kommunizieren. Eine Ente kam aufgeregt schnatternd angeflogen, schnatterte weiter auf ein Pärchen ein, die entfernten sich von ihr und schnatterten etwas leiser zu ihr zurück. Die Ente flog wieder ab in eine andere Richtung. Daraufhin fingen alle Enten, Erpels an durcheinander zu schnattern. Das zeigte mir, dass Enten gar nicht so doof sind wie es uns erscheint. Sie kommunizieren fleißig miteinander, bestimmt haben sie auch Gefühle. Warum also schlachten wir Tiere???
    Genauso die Kühe und Schafe, beobachten wir sie mal eine Weile, dann erfahren wir mehr. Vielleicht sind wir selbst nur zu doof, um die Kommunikation der Tiere zu verstehen?
    Was ich auch nicht begreife: Katzen und Hunde werden kaum geschlachtet, nur bei den Chinesen und bei manchen Schweizern (?) Warum also maßen wir uns an, einfach mal so Hühner, Enten, Gänse, sogar die riesigen Kühe…zu schlachten? Oder gar die lieben süßen Karnickel? Manche geben ihren Tieren sogar Namen, aber zu Weihnachten sind sie dann doch dran…,.

  26. Susanne

    Hi, ihr beiden, freue mich auch sehr über euren Blog und gucke oft herein. Die Frage des Vorredners, wie finanziert ihr euch, hat mich auch schon mal beschäftigt. Die Arbeit, die Spaß macht z.b. in den Weinbergen reicht aus? Wie sieht es mit Krankenversicherung aus? Und das Haus und Grundstück? Ist es geerbt oder “Lottogewinn”? Das sind sicher sehr persönliche Fragen wenn es so um das Finanzielle geht und es liegt an euch ob und wie weit ihr antwortet. EUre Lebensweise gefällt mir gut…doch für mich würde ich nicht wissen wie finanzieren? Denn Haus und Garten müßen ja irgendwie gezahlt werden, wenn sie nicht grad Oma gehören:)(die bei mir nicht vorhanden ist…) herzliche Grüße, Susanne

  27. Pingback: Oh, ein Biolandwirt …. | An-, Ein- und Weitsichten …

  28. Katharina

    Hallo Ihr Beiden,
    Wir überlegen jetzt auch schon ein bisschen wie wir das am besten unserem Traum verwirklichen aber bei uns kommt immer wieder die Geldfrage auf. Wir wohnen im Moment in Israel und möchten aber sehr gerne nächstes Jahr nach Deutschland ziehen und ein kleines Haus mit Grundstück kaufen (über Kredit…). Mich würde interessieren wie Ihr euer Haus finanziert habt und ob und als was Ihr nebenher arbeitet oder ob Ihr inzwischen da schon ganz von weg seid.

    Die erste Frage die ich immer bekommen wenn ich von unserem Vorhaben erzähle ist: und wo bekommt Ihr Geld her? ganz dicht gefolgt von: ja aber wollt ihr nicht etwas aus eurem Leben machen?? Ich denke mir dann immer: aber genau das machen wir! Wir machen was aus unserem Leben…

    Ich war sehr froh euren Blog gefunden zu haben (übrigens über diesen netten Herren (http://neulichimgarten.de/blog/)) da ich inzwischen angefangen hatte zu zweifeln ob es überhaupt möglich ist. Ich hoffe Ihr könnt uns vllt ein paar Tipps geben wie das ganze mit den Finanzen hinhaut…

    Auch: wie habt Ihr euer Haus gefunden?

    Finde ich super was Ihr macht!

    Weiter so!

  29. Mäggi Kokta

    Hallo Ihr 2!
    Habe von einer Freundin heute Eure Webseite geschickt bekommen und möchte Euch auch beglückwünschen für Euren zielstrebigen natürlichen Weg, grandios!
    Würde Euch gerne mal besuchen kommen, aber auch einladen zu uns, denn ab Freitag, den 21. 9. 2012 findet am Gieberling bei Stadtschlaining ein 9-tägiger Jurten-Bau-Workshop mit Dr. Claudius Kern statt. Meine Freundin Claudia baut sich da mit den Teilnehmern eine winterfeste Jurte in Low-Cost-Bauweise, ich darf die Teilnehmer alle Tage mit veganem, biologischem Essen verwöhnen. :-)
    Falls Euch das interessiert, könnt Ihr gerne vorbeikommen…lieben Gruß und viel Freude und Kraft und Liebe auf Eurem weiteren Weg, Mäggi

  30. Claudia Amae

    Hallo Ihr zwei,
    hab Euch schon ein paar mal was geschrieben – ob über FB od. hier.
    Ihr seid ja jetzt im Burgenland auf einem Bauernhof.
    Wie wäre es, wenn wir uns mal treffen. Mein Partner und ich arbeiten grad auch an unserer Vision des gemeinschaftlichen, natürlichen, einfachen Lebens auf einem Bauernhof.
    Mein Partner kommt aus Wels – und evtl. können wir einiges von Euch lernen – od. ihr von uns… *grins*

    so ihr zwei, fühlt Euch gedrückt und geherzelt
    Grüßchens
    Claudia Amae und Manfred

  31. Christian

    Wieso schreiben viele so unglaublich schwierige Ideen in Bezug auf die Nahrungsmittel? Ich selbst versorge mich auch selbst, doch muss ich dabei auf nichts verzichten. Ich züchte meine Tiere selbst, kann sie selbst schlachten und weiß, was sie gefressen haben, womit ich sie meste. Hierbei handelt es sich auch um nachhaltige Kost und man hat keinerlei Mangelerscheinungen. Darüber hinaus lassen sich viele Teile gut verkaufen oder auch für den Hofhund als Nahrungsmittel weiterverarbeiten.

    @Birgiene: Du darfst es gerne ablehnen, doch jeder darf so leben wie er möchte. Hunde würde ich einfach nicht essen, da sie für mich einen Nutzen haben und meine Schafe treiben… Es werden die Tiere gegessen, die schmecken und dafür gezüchtet werden können. Ganz einfach… Nur rege ich mich darüber auf, dass doch jeder seine Lebensweise für die Richtige hält.
    Jeder soll doch leben wie er mag. Ich gebe meinen Tieren auch Namen. Doch wieso sollte ich Sie nicht essen dürfen oder die Wolle verkaufen und die ungenießbaren Bestandteile für Hundebesitzer als gutes Futter verkaufen?

  32. Julia

    über deine Rückmeldung zu “der große Bio schmäh”
    fand ich zu eurer Internetpräsen.
    erster Eindruck: ich bin sehr angetan von euren
    Wichtigkeiten. vegan. regional. frei. selbst machen.

    ich schaue hin und wieder vorbei.

  33. Ursula

    Liebe Lisa, lieber Michael

    Hut ab!

    Es ist ganz toll, wie Ihr beide es schafft, ein Leben in Liebe und Harmonie mit allen Lebewesen zu leben, die unsere Mitwelt mit uns teilen, und Eure Erfahrungen mit uns Leser/innen teilt.

    Ich bin vor einem Monat aufs Land gezogen und werde nun in meinem Garten Gemüse und Früchte für meinen täglichen Bedarf auch Schritt für Schritt selber anpflanzen.

    Weiter oben hat jemand Fleischkonsum gerechtfertigt, indem er/sie gesagt hat, dass wir auch Pflanzen umbringen und das Verzehren von anderen Lebewesen der Kreis der Natur sei. Das kann ich so nicht einfach stehen lassen.

    Erstens muss kein Mensch ein Tier ermorden (lassen), um seine Leiche zu verspeisen. Ein Tiger ist ein Raubtier und hat keine Wahl, der Mensch hingegen schon. Zweitens bringen wir keine Pflanzen um, wenn wir ihre Früchte essen, die sie uns zur Verfügung stellen. Wenn ich beispielsweise einen Apfel vom Baum oder eine Gurke oder Tomate vom Stengel pflücke, schade ich der Pflanze selber nicht.

    Für mich ist in meinem Leben die einzige Richtschnur, nach der ich mein Handeln ausrichte, die LIEBE. Bei allem, was ich tue, achte ich darauf, dass es in reiner Liebe geschieht. Nun kann sich jede/r selber Gedanken machen, ob das Töten von Tieren und Verspeisen ihrer Leichen ein Akt der Liebe ist …..

    Nehmt Euch alle ein Beispiel an Lisa und Michael. Das, was die beiden tun, ist wahre, gelebte Liebe!

    Herzliche Grüsse an Euch alle,
    Ursula

  34. Kate

    Hallo ihr zwei,
    find eure idee klasse.
    Hab da ein interessantes Kochbuch gefunden aus der nachkriegszeitüber eicheln, vll interessiert es euch ja.
    Ich find es tol damit zu arbeiten und das brot ist super lecker.
    GlG Kate

  35. Jonas Gerber

    Ich versorge mich zwar nicht selbst, finde eure Seite aber trotzdem interessant. Es macht Spaß die Artikel zu lesen und herauszufinden, welche Alternativen es gibt. Ich muss zugeben, dass ich schon einige Rezepte von euch probiert habe und verblüfft war, wie gut das Essen schmeckt.

    Euch wünsche ich weiterhin alles Gute bei eurem Vorhaben. Ich bin mir sicher, ihr tut das Richtige. Das sieht man ja auch an eurem Enthusiasmus an der ganzen Sache.

    Schönen Gruß

    Jonas

  36. Thomas

    Moins!
    Faszinierend, dass sich immer diejenigen für ihr Handeln rechtfertigen müssen, die für sich selbst einen gesunden Weg gefunden haben und diesen einfach nur anderen mitteilen wollen. Könnte es sein, dass so mancher an so einem Beispiel schmerzvoll erkennt, wie ungesund er selbst mit sich und seiner Umwelt umgeht und deshalb so angepisst ist?

    Wie dem auch sei, ich bewundere alle Menschen, die einen Weg raus aus dem Hamsterrad gefunden haben und diesen konsequent beschreiten. Ihr macht das schon!

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