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Über uns

Hallo, wir sind Lisa und Michael. Wir sind Anfang Zwanzig bzw. Anfang Dreißig und seit längerem ein Paar.

Gemeinsam haben wir mehr und mehr den Wunsch entwickelt, einen sehr nachhaltigen, glücklich machenden und genügsamen Lebensstil zu finden. Wir leben vegan, sehen uns als sehr konsumkritisch und lieben das Leben. Daher möchten wir ein langfristig lebensförderndes Leben führen.

Wir sind überzeugt, dass so ein Leben besonders gut mit Selbstversorgung auf einem eigenen bio-veganen Hof ohne Maschinen möglich ist. Daher leben wir auf einem kleinen Hof im Südburgenland, mitten in der Natur.

Um unserem Traum der persönlichen und regionalen Selbstversorgung näher zu kommen, setzen wir ohne Hast kleine und nicht ganz so kleine Schritte. An all diesen Schritten möchten wir Dich hier teilhaben lassen, Deine Meinung dazu erfahren und lesen, welche Tipps und Anregungen Du für uns hast!

Um einen Eindruck zu bekommen, was wir uns wünschen, können wir Dir den Artikel “Unsere Vision” empfehlen.

“Das eine wenigstens lernte ich bei meinem Experimente: Wenn jemand vertrauensvoll in der Richtung seiner Träume vorwärts schreitet und danach strebt, das Leben, das er sich einbildete, zu leben, so wird er Erfolge haben, von denen er sich in gewöhnlichen Stunden nichts träumen ließ. Er wird mancherlei hinter sich lassen, wird eine unsichtbare Grenze überschreiten. Neue, allgemeine und freiere Gesetze werden sich um ihn und in ihm bilden oder die alten werden ausgedehnt und zu seinen Gunsten in freierem Sinne ausgelegt werden.”
Henry David Thoreau

36 Kommentare zu “Über uns

  1. Hallo Lisa und Michael,

    durch Zufall bin ich im Internet auf Eure Seiten gestoßen und auch den kleinen Film hab ich gesehen.

    Was Ihr zwei da macht finden wir super.

    Wir haben auch einen kleinen Hof (Sacherl) im Bayrischen Wald. Wir versorgen uns auch größtmöglichst selbst (viel Gemüse und Salat) haben viele Tiere darunter ung. Zackelschafe, Hühner, Hasen Schweine (hatten voriges Jahr Wollschweine), Masthühner, Katzen und Hund.

    Wir wollen nächstes Jahr eine Kräuterspirale anlegen (so ca. 2000 qm groß) und haben momentan ca. 400 Himbeersträucher und eine Streuobstwiese legen wir heuer noch an, mit alten Obstbaumrassen.

    Würde mich freuen wenn Ihr Euch mal melden würdet, sobald Ihr Euch in eurem neuen Heim eingelebt habt.

    Lg Rolf und Lisa Haidorf

  2. Hallo Lisa und Michael,

    Ein Freund, der sich zum größten teil Selbstversorgt, hat mir Eure Link geschickt.

    Wunderbare Seite…nach dem Motto: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"!

    Durch obenstehende und folgende Spruch; "Tue, was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist." bin ich dazu gekommen eine Nutztier-Arche aufzubauen.

    Statt mit 0-8-15 Hühner und Schweine sich (zum Teil) selbst zu versorgen tun wir das hier jetzt mit seltene, vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen.

    Rote Wollschweine, seltenes Geflügel, seltene Kaninchen, Tauben etc…

    Mehr auf unsere HP !

    Wünsche Euch alles gute mit Eure Traum und sein Verwirklichgung!!

    LG Bertrand

    p.s. Bin gebürtiger Holländer, man verzeihe mir den schreibfehler :-)

  3. Die Herausforderung liegt darin, sich ohne die Ausbeutung von Tieren selbst zu versorgen – eben SELBST, und nicht durch andere Lebewesen.

    Ich find super, was Ihr macht, meinen vollsten Respekt aus tiefstem Herzen,

    Licht und Liebe für Euch

    • Eine Versorgung ohne andere Lebewesen wäre dann wohl die Lichtnahrung. ;)

      Pflanzen sind auch Lebewesen, die geachtet werden wollen und Gefühle haben. Nur können sie sie nicht so zeigen, wie schreiende Tiere…

      Solange wir Dank dem zeigen, was wir essen und es wertschätzen ist es OK. Gehen wir aber davon aus, dass es völlig normal ist, dann werden wir uns selbst schaden, egal was wir essen.

      • Hallo Stefanie,

        also wenn man davon ausgeht, dass Pflanzen auch Gefühle haben und nicht sterben wollen, dann sollte man ja erst Recht keine Tiere essen, denn über diesen Umweg tötet man ja viel mehr Pflanzen (und eben zusätzlich die Tiere), als wenn man die Pflanzen direkt essen würde.

        • Tiere, die Pflanzen essen, töten sie ja eigentlich nicht ;) Sie fressen sie lediglich ab und das ist oftmals auch wichtig, damit andere kleinere Pflanzen sich entwickeln können.
          So wurde zum Beispiel schon festgestellt, dass wenn Wiesen kommplett brach liegen und nicht gemäht werden die kleinen und “besonderen” Pflanzen wir Orchideen (Knabenkraut) nicht mehr wachsen können.
          Alles hat seinen Sinn in der Natur. Würden Raubtiere die Population der Grasfressenden Tiere nicht hin und wieder reduzieren, so würden alle Grasfresser sterben, da sehr Bald keine Nahrung mehr da wäre.

          Ich meine nicht, dass ich Massentierhaltung unterstützen möchte oder dass ich es gut finde, wie zum Großen Teil geschlachtet wird. Ich selbst esse nur wenig Fleisch, habe aber Hunde, die ohne nicht sehr lange gesund sein würden.
          Bei dem Fleisch was ich esse, denn hin und wieder ist es eben so, da kasteie ich mich nicht (das mach ich schon mit Milchprodukten, die ich nicht mehr esse), achte ich auf artgerechte Haltung, Bio und soweit es geht eine gute Schlachtung. Einige Betriebe haben sich schon mit der Weidetötung durchsetzen können und natürlicher geht es ja nicht.

          Mein Anliegen war einfach nur zu sagen: Hey, Pflanzen sind auch Lebewesen. Wenn wir etwas essen wollen, dann ernähren wir uns von anderen Lebewesen. Aber das ist halt der Kreis der Natur und wenn wir diesen zu Schätzen wissen, dann haben wir doch etwas großartiges erreicht. Wir müssen uns nicht dafür schämen, dass wir andere Lebewesen essen “müssen” um zu überleben sondern wir sollten diejenigen wertschätzen, die ihr Leben für unseres geben. Und wenn wir da angekommen sind ist es wirklich egal was oder wen wir essen, denn die Moral ist die Gleiche. Wer denkt, dass man Tiere nicht essen darf, weil sie ein Gesicht haben, Pflanzen aber schon, denn die sagen ja nichts, gibt den Lebewesen einen Rang, ein Schubfach, und entfernt sich von der Ganzheit.

          Was ich um Himmelwillen nicht sagen möchte ist: Esst Fleisch ist eh egal, was ihr esst, alles lebt.

          Ich finde es ja gut, wenn Menschen die Tiere achten, mach ich ja auch. Aber die Pflanzen sollten eben genau so geachtet werden ;)

  4. Hallo Lisa und Michael,

    schön Eure Seite, verbreiten sie grade auf Facebook, besonderen Dank für die Idee mit den Kastanien, die nächste Zeit werden viele ,Dank Euch sammeln gehen.

    Licht und Liebe

    Nicole

  5. Vielen, vielen, herzlichen Dank dafür, dass Ihr keine Tiere ausbeutet.

    Falls Ihr mal Hunger auf Tofu oder Seitan oder so Zivilisationskram habt, oder was schief läuft, schicke ich Euch gerne ein Care-Paket.

    Bitte bleibt so, wie Ihr seid !!!

    Wunderbar, dass Ihr das macht. Ihr macht, wovon viele träumen (ich zum Beispiel).

    Nicht vergessen !

    Ihr könnt auf jedem Schritt Eures Weges stolz auf Euch sein ! Ich bin stolz auf Euch !

    Liebe Grüße.

    D

    • Hallo Diana, danke für das nette Kommentar. Tofu und ähnlichen "Zivilisationskram" stellen wir hier selbst her. ;)

      Sollten wir irgendwann aber ein Care-Paket brauchen, können wir uns ja bei Dir melden. Sehr liebe Idee von Dir.

  6. Hallo ihr beide! Finde zwar ganz toll was ihr macht, verstehe aber nicht, wie ihr das mit dem Bloggen vereinbaren könnt? Bastelt ihr eure Laptops selber ? lg

    • Hallo Thomas, ja, wir nutzen das Internet als Kommunikationsplattform. Wir gehen dafür jedes Mal in die öffentliche Bibliothek. Aber das wäre eh ne Idee, wenn alle Menschen das so machen würden. Computer und Internetanschlüsse teilen ist wie Carsharing – alle würden es weniger nutzen, wer es aber braucht, hat es zur Verfügung. Günstiger, ressourcenschonender und sozialer. :)

      Selbstversorgung als individuelles Lebenskonzept hat Grenzen – gerade wenn man wie wir entschieden hat, andere Menschen miterleben zu lassen, welche Schritte wir gehen. Vielleicht wird einer der Schritte auch mal weg von "Strom / Computer / Internet in öffentlichen Einrichtungen nutzen" sein. Bisher eben nicht, da wir andere Prioritäten für unsere persönliche Entwicklung und die Entwicklung unseres Lebensprojekts gesetzt haben.

  7. Thomas Ra, ich bin froh, dass die beiden die Mitwelt an ihrem Projekt teilhaben lassen und sehe Computer nicht als Minuspunkt. Es gibt andere Utensilien wie Töpfe und Schuhe und viele andere Dinge des täglichen Gebrauchs, die man schließlich auch nicht selber gebastelt hat. Man muss es sich doch nicht unnötig schwer machen und auf sämtliche Technologie und mechanischen Hilfsmittel verzichten. Wenn man in einer Lehmhütte ohne Strom lebt, dann kann das sicher auch schön sein, aber keiner würde was davon mitkriegen, es sei denn, das Fernsehen geht hin. P(e)ace.

  8. @sonnentau wieder stellt sich mir die Frage, warum Pflanzen keine Lebewesen sind.

    Warum seid Ihr dieser Meinung? Ich denke, das sind mehrere, weil Du viel Zustimmung bekommen hast.

    Finde es auch spannend, dass Du Dich "Sonnentau" nennst – eine "Tiere-ausnützende" Pflanzenart. Oder sind Insekten auch keine Lebewesen ;)

  9. @venusfliegenfalle:

    sonnentau – früh morgens, wenn es taut, wenn die sonne beginnt zu scheinen … bilden sich herrliche tröpfchen auf – wie vieles ist auch dies vielseitig interpretierbar, hat mehrere bedeutungen als auch sichtweisen – und man muss nicht jedes wort auf die waagschale legen ;)

    @generell:

    ich (emp)finde, dass es schöner ist, zu bekräftigen, was michael und lisa schaffen, was sie vom alten alltag abgelegt haben und "vereinfacht schaffen" –

    was auch meinerseits meinen respekt ihnen gegenüber ausdrückt für das was sie tun – da ich selbst wohl nicht die hälfte schaffe oder mich dazu in der lage sehen würde.

    ich bin froh, dass sie uns all dies wissen lassen – so finde ich für mich ständig anreize, inspirationen.

  10. Hallo Michael!

    Danke für die schnelle Rückmeldung! Finde eure Einstellung und die Antwort toll! Fände es super, mehr Leute so eine Einstellung hätten. Leider sehe ich gerade auch bei mir selbst, dass das gar nicht so einfach ist ;). Wünsche euch noch viel Erfolg bei eurem vorhaben!

    lg Thomas

  11. @sonnentau

    Zu sagen, dass man sich SELBST versorgt, und nicht durch andere Lebewesen, wenn man Pflanzen isst – das finde ich tieftraurig.

    Pflanzen, die sterben, um uns unser tägliches Überleben zu gewährleisten, haben dasselbe Recht auf Respekt, wie Tiere das hätten. Jedesmal, wenn wir eine Karotte ernten, töten wir ein Lebewesen. Dessen sollten wir uns wenigstens bewusst sein.

    Zugegeben, das ist wenig romantisch, aber so ist es.

  12. Liebe_r Venusfliegenfalle:

    interessant, was du da so raus liest.

    niemand sagt dass ich nicht auch pflanzen respekt erweise.

    ich bin für alles was mir mutter natur ermöglicht jeden tag dankbar. ich bedanke mich bei meinen bäumen, dass ich ihre äpfel ernten darf, lasse platz in meinem garten für andere lebewesen, baue möglichkeiten, wo sie überwintern können, und für alles, was ich nehme, versuche ich, zurück zu geben und in dankbarkeit zu nehmen, mit tiefem respekt.

    ich empfinde, dass du eine festgefahrene meinung über mich hast, die nichts anderes zulässt, obwohl du gerade nur mal ein paar zeilen über mich gelesen hast, mich geschweige denn kennst, lebensumstände weißt oder ähnliches.

    das ist deine entscheidung, beeinflusst mich in dem sinne nicht.

    bei allem respekt vor mutter natur, den pflanzen und den tieren sollten wir den respekt vor anderen menschen nicht vergessen.

    alles gute für dein leben.

  13. Zitat von Sonnentau: Die Herausforderung liegt darin, sich ohne die Ausbeutung von Tieren selbst zu versorgen – eben SELBST, und nicht durch andere Lebewesen.

    Ich weiß nicht, wie ich das sonst verstehen hätte sollen, bin aber froh, wenn es nicht so gemeint war!

  14. Hallo liebe Lisa, lieber Michael,

    ich bin restlos begeistert. Genau diese Gedanken gehen mir schon seit ein paar Jahren durch den Kopf. Ein schönes Fleckchen wo man autark leben kann und sich selbst versorgt, natürlich vegan, gar keine Frage. Ich finde auch die Haltung von Tieren nicht schön, deshalb ohne Tiere. Es sei denn ein Tier kommt und bleibt freiwillig, wie eine Katze oder so …. Ich suche momentan etwas in Alleinlage mit mindestens 5000qm Land in schöner Natur ohne Agrarwüste drumrum. Eine Idee ist auch, ein Strohballenhaus zu bauen, nicht groß. Nur so ca. 60qm und auch nur ein Raum. Ganz einfach alles. Kompliziert ist diese Welt schon genug. Ach ja, schön dass es Euch gibt. Das sind so meine Gedanken. Ich habe Euch beide gleich auf meine Website gestellt, weil mir das hier alles sooo gut gefällt :-) Liebe Grüsse von Herzen Marion

  15. Liebe Marion – vielen Dank für Deine netten Worte.

    Wir sind hier mit unserem "grünen Fleck" inmitten einer Agrarwüste. Das ist ein bisschen wie gelebter Widerstand. Eine Keimzelle des Lebens.

    Ich wünsche Dir alles Gute und das Du Dein Fleckchen Erde findest!

  16. Ja, das kenne ich auch schon, momentan lebe ich inmitten einer Agrarwüste in Sachsen-Anhalt. Die Energien sind nicht besonders, es wird viel gespritzt. Als im September diesen Jahres ein Sturm einiges an Ackererde in unseren Garten gespült wurde, da kam auch das ganze Gift in unseren Garten. Ergebnis war, dass unser gesamter Garten innerhalb weniger Tage abstarb. Löwenzahnblätter wurden hellgelb bis fast weiss, Blumen gingen ein. Ich hoffe mal, dass es bei euch nicht so schlimm ist und ihr euch etablieren könnt :-)

    Liebe Grüsse Marion

  17. Hallo Lisa und Michael,

    verfolge schon länger Euer Projekt über Twitter, hatte auch länger an der tschechischen Grenze gelebt und bin jetzt in Vorarlberg. Hätte gerne ein Portrait von Euch auf Ethify Yourself, sowohl in der Galerie http://ethify.org/content/ethify-gallery als auch eventuell im Kapitel "Ethify Your Life". Wir arbeiten gerade an der 2.0 Version, die wird dann auch gedruckt.

    Eine schöne Winterzeit noch – die Tage werden schon wieder länger!

    Roland

  18. Pingback: Aktueller Stand des Experiment Selbstversorgung

  19. hallo, ihr – würde euer tolles projekt als lebendiges und praktisches beispiel gern als link auf die neue vereinsseite vom allgäuer vegier projekt setzen, erbitte einverständnis. kann auch mal für ein kochkurs-intensiv-wocheende vorbeikommen und zeigen, wie ihr auch zum verkauf sojamilch,tofu,seitan, käsekuchen, aufstriche udw. usw. machen könnt, oder von euch organisierte gäste, damit (leider) das noch nicht abgeschafte geld für fahrtkosten u.a. übrig bleibt, will mich bare nicht aufdrängen, bestimmt wißt ihr sowieso schon alles, oder ? ich mach jedenfall tofu usw. seit 1978, hab diverse bücher dazu geschrieben, mache vorträge, demnächst der 1. you-tube-film im netz…gibt es irgendwo bilder und berichte direkt von eurem landbau ? in kürze hab ich im neuen vereinszentrum einen vortag über tierslosen landbau, wo die bilder ein beitrag sein könnten…- erst mal lieben gruß von alexander aus isny im all.

    • Hallo Alexander,

      natürlich kannst Du uns verlinken, wenn Du magst. Dazu muss uns niemand fragen! :)

      Die Idee mit dem Intensiv-Koch-Wochenende kann man sich auf jeden Fall überlegen – denke eh immer wieder drüber nach, eine Workshop-Woche zu organisieren, wo alle Teilnehmenden statt einer Bezahlung eigenes Wissen einbringen. Alle Teilnehmenden gestalten also auch selbst Workshops. Aber das ist erst eine Idee….

  20. Hallo Lisa und Michael,

    tja man sollte es wie ihr – einfach mal anpacken!!!
    Ihr zieht das volle Programm durch und das finde ich echt bewundernswert! Aber evtl. ist es sogar einfacher zu 100% diese Richtung einzuschlagen als nur zu 50%. Ich starte nun den 50% Versuch. Die Möglichkeiten habe ich, also warum nicht einfach anpacken – darüber nachdenken tu ich schon so lange und ich denke es ist nun wirlich an der Zeit dafür ;-)

    Danke für eure Seite, die ich weiter verfolgen werde, weil sie echte Motivation für mich ist :-)

    Viele liebe Grüße aus dem bayerischen Wald
    Heidi

  21. bekanntlich verabschieden sich ab 40 grad aufwärts immer mehr proteine.

    hat hier jemand erfahrung mit veganer r o h k o s t ?
    und da speziell ergänzung durch k e i m k o s t ?

    • Hallo E.T.

      ich kann ein bisserl was dazu sagen. Ich habe mich 6 Monate von veganer Rohkost ernährt. Viel Obst wie Bananen, Mango, Orangen, Avocado, Kiwi usw. An Gemüse waren es viel Tomaten und allerlei Salate. Dazu noch Nüsse, die sättigen sehr schön. Getrocknete Feigen machen auch unheimlich satt, denn bei Rohkost ist ja das sattwerden etwas problematisch, zumindest war das bei mir so. Ich habe auch Mungbohnen und anderes gekeimt, wobei die Kräuter frisch aus dem Garten viel effektiver und wertvoller waren. Ich habe Löwenzahn, Vogelmiere, Gänseblümchen usw. in den Salat getan oder auch mit Bananen und Avocado zusammen einen Smoothie hergestellt, schmeckt fantastisch und man entschlackt sehr. Getrunken habe ich nur Wasser aus unserem Brunnen. Ich habe festgestellt, dass ich nie mehr müde war, ich hatte Kraft wie eine Bärin :-) und meine Haut war traumhaft schön und frei von Unreinheiten. Da ich das Ganze dummerweise ohne Salz gemacht habe, hab ich Zahnhalskaries an 4 Zähnen bekommen, da bin ich aber erst später draufgekommen. Ich würde nicht empfehlen Rohkost zu essen ohne ordentliches Salz. Ich meine nicht das NaCL aus dem Supermarkt, das ist kein Salz. Ich meine richtiges Kristallsalz. Ich fange gerade wieder an Rohkost zu essen, diesmal mit Himalayasalz :-) Ansonsten kann ich diese Ernährungsweise nur empfehlen, man wird plötzlich gesund, alle Zipperleins wie Fußpilz oder Pickel usw. verschwinden einfach. Helmut Wandmaker hatte schon recht, Kochkost ist im Grunde Totkost. Hinzu kommt noch, dass man sich verjüngt, die Hautfarbe wird rosiger, die Augen leuchtender ….
      Gruss Marion

  22. Hallo Leute!
    Ich wohne in der Großstadt, Graz. Bei so Ansätzen wie Ihr auf Eurem Hof sehe ich das Problem, da man und frau zuerst einmal investieren muss – irgendwie muss frau und man ja in den Besitz des Hofes kommen. Trotzdem finde ich Eure Arbeit super. Auf Eure Homepage kam ich übrigens über Facebook, eine Frau schickte mir die Anregung mit den Kastanien als Reinigungsmittel. Muss ich auch ausprobieren. Als Großstädterin stehe ich vor der Herausforderung, wie kann ich der Nahrungsmittelindustrie und sonstigen Konzeren so gut wie möglich ausweichen? Mein Balkon und Kräuter vertragen sich bislang nicht so gut, aber ich will es wieder einmal probieren. Aufgrund einer Ernährungsumstellung (ich verzichte auf Milch, Käse und Butter) brauche recht bald (die Reste will ich noch verbrauchen) keinen Kühlschrank mehr. Ich kann ihn abschalten. Des weiteren möchte ich mich einem Gemeinschaftsgartenprojekt anschließen.

    • Hallo Sylvia, warum nimmst Du Dir keinen Schrebergarten (Kleingarten)? Die gibt es doch in jeder Stadt für’n Butterbrot und’n Ei :-))

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