Nie mehr Shampoo

... oder warum man Haare auch nur mit Wasser waschen kann :)

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
20. Mai 2013

So manche von Euch haben sich vielleicht schon mal gefragt, welche Alternativen es zu handelsüblichen Shampoos aus ollen Plastikflaschen gibt. Sie produzieren nicht nur Müll, nein, da ist oft auch allerhand Zeugs drin, das man eigentlich gar nicht auf der Kopfhaut haben will.

Alternativen zum Shampoo im Bioladen…?

Ein Lösungsansatz ist natürlich sich im Bioladen umzusehen. Stichwort Naturkosmetik. Natürlich wieder aus Plastikflaschen. Es gibt auch Haarseifen in Handseifen-Blockformat oftmals in Kartonverpackung. Ich habe statt zur Shampooflasche eine Zeit lang zu Lava- bzw. Wascherde gegriffen. Die kommt allerdings auch aus irgendeinem weiten entfernten Teil der Erde. Meine Lieblingsvariante war letztendlich die Haare mit einem Sud aus Seifenkraut zu waschen (ganze Pflanze inklusive Wurzeln 10 Minuten in Wasser auskochen).

Wascherde, Seifenkraut oder ohne Shampoo? Water Only!

Für mich erstmal unglaublich aber wahr: Irgendwas stieß ich auf die „Water Only“ Methode, bei der man die Haare nur mit Wasser wäscht. Das ist eigentlich auch schon lange her – genauer genommen ganze drei (!) Jahre. Das waren so ziemlich unsere Anfänge, keine fünf Artikel geschrieben… als ich zum ersten mal ausprobierte meine Haare nur noch mit Wasser zu waschen. Nach geschlagenen drei Wochen habe ich frustriert das Handtuch geworfen, weil ich das Gefühl auf der Kopfhaut und das fettige Gefühl nicht mehr ausgehalten habe.

Haare bürsten – das Nonplusultra der Haarpflege

Mittlerweile habe ich aber natürlich viel dazu gelernt und bin da schlauer geworden.  Ganz plötzlich machen diese althergebrachten „100 Bürstenstriche“ Sinn! Ich habe nie den Sinn dabei verstanden (außer natürlich, dass SpießerInnen gebürstete Haare ja so schön finden, aber in meinen mehr rebellischen Phasen fand ich das ja doof und so … ;)).

Jedenfalls – wie schon in einem Artikel über DIY Trockenshampoo erwähnt – hat das intensive Bürsten die Funktion, den Haartalg von der Kopfhaut über das ganze Haar bis in die Spitzen zu verteilen (tendenziell haben Menschen ja oben eher fettiges Haar und die Spitzen sind oft eher trocken). Und das ist eigentlich der ganze Zauber. Ich persönlich bin da trotz meiner veganen Philosophie immer noch bei meiner alten speziellen Wildschweinborstenbürste geblieben, weil ich sie eben schon habe, also warum wegschmeissen. Es gibt aber auch sogenannte „Sisal“bürsten aus pflanzlichen Borsten. Leider habe ich davon noch keine mit Plastikstiften dazwischen entdeckt. Denn mit so reinen Borsten, komme ich zum Beispiel durch meine dicken Haare nicht… Könnte mir aber vorstellen, dass man mit einer normalen Bürste vorbürstet und dann mit der Sisalbürste noch mal hinterher um den Talg zu verteilen oder so.

100 Bürstenstriche…

… macht am besten Morgens (hab ich mal gelesen, keine Ahnung warum, ich machs halt :)) und zwar 25mal kopfüber von hinten nach vorne, je 25 mal von seitlich und 25 mal von vorne nach hinten (so Pi mal Daumen halt). Wichtig dabei ist, die Bürste wirklich immer am Haaransatz auf die Kopfhaut aufzudrücken, über die Kopfhaut zu streichen und bis in die Spitzen durchzuziehen, damit sich der Talg schön verteilt.

Zuerst von hinten nach vorne Bürsten...

Zuerst von hinten nach vorne Bürsten…

... dann jeweils seitlich bürsten, immer vom Ansatz zur Spitze.

… dann jeweils seitlich bürsten, immer vom Ansatz zur Spitze.

Foto von Lisa beim Bürsten ihrer ohne Shampoo gepflegten Haare

Und dann noch von vorne nach hinten bürsten.

Bitte die Bürste dann auch immer gut pflegen und von Talg befreien (lies hier zu auch am Ende dieses Artikels über meinen kurzen Exkurs zur Bürstenpflege)

Soweit so gut! Dieses Ritual empfehle ich unabhängig von der Water Only Methode, die gleich folgt. Es kann einfach nicht schaden, die Haare gut und vor allem richtig zu bürsten. Ich schätze allein dadurch muss man im Schnitt etwas weniger Haare waschen.

Ach, da fällt mir noch ein: In den Kommentaren, des letzten Artikels meinte jemand, diese Borstenbürste als „Antiziepbürste“ zu kennen. Daraufhin habe ich mal wieder eine „normale“ Bürste probiert und war erschrocken wie weh das plötzlich tat und dachte mir so… Naja da hätte ich auch keinen Bock mich viel zu Bürsten. Also, wenn Du also Bürsten nicht so gerne magst (wie ich bis vor kurzem…), überdenke mal Deine Bürste – das scheint echt nen Unterschied zu machen.

Haare nur mit Wasser waschen

Nun zum eigentlichen Thema: Vor 2 Wochen bin ich durch das Trockenshampoo Thema nochmal auf die Methode gestoßen nur mit Wasser Haare zu waschen und dachte mir erst so „Kenn ich schon, funktioniert aber nicht.“

Als ich dann kurz nachgedacht habe ist mir aber eingefallen, dass ich damals aber viel weniger gebürstet habe bzw. nicht einmal wusste welche Funktion das Bürsten, neben dem Entwirren der Haare, eigentlich erfüllt! In Kombination mit der gerade gemachten Erfahrung mit dem DIY Trockenshampoo dachte ich mir „Genial, das probiere ich jetzt nochmal!“ und siehe da, seit zwei Wochen wasche ich meine Haare nun nur noch mit Wasser (zwei Waschgänge insgesamt) und die Zeit dazwischen, wenn ich das Gefühl habe sie sehen zu fettig aus, verwende ich das Trockenshampoo. Und ich bin soooo zufrieden! Die Haare fühlen sich ganz normal an, nicht so fettig und strähnig wie damals. Die Kopfhaut juckt nicht mehr als sonst – ich hab da so meine generellen Problemchen, die ich hoffe durch diese Methode in den Griff zu bekommen, da ich vielleicht einfach nur eine sehr sensible Kopfhaut habe…?

Die Idee bei dieser Methode ist, dass die Kopfhaut einfach keine ausgeglichene Talgproduktion mehr hat und das erst wieder „lernen“ muss. Man sagt, dass es so ca. 4-6 Wochen dauert, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist und man wirklich nur noch Wasser zum Haare waschen braucht (PLUS mindestens die 100 ordentlichen Bürstenstriche am Tag nie vergessen – wobei das dann vielleicht auch weniger von Nöten ist, aber das weiß ich noch nicht. Für die Übergangsphase aber ein unbedingtes Muss!)

Ich bin eigentlich ziemlich überzeugt, dass das geht. An meiner „normalen“ Haut, habe ich das ja schon selbst erlebt. Michael meinte mal, dass die Haut auch „verlernt“ nachzufetten, wenn man sie ständig eincremt (das selbe mit Lippenpflegestiften usw…). Nach kurzer Überlegung habe ich damals aufgehört mein Gesicht wie gewohnt nach dem Duschen einzucremen. Eine Woche lang war das die Hölle, weil die Haut so gespannt hat vor Trockenheit, aber dann wurde es immer besser und ich kann heute auf einer Hand abzählen wie oft ich meine Haut eincreme… (im Sommer natürlich mal öfter wegen Sonnencreme und so, aber so zur täglichen „Pflege“…)

Water only – ich komme

Nach bereits 2 Wochen bin ich wirklich guter Dinge, dass das klappen wird. Vor allem die Kombination aus bürsten, bürsten, bürsten und dem Trockenshampoo, wenn ich mich doch mal in die Gesellschaft begebe funktioniert einfach super. Kein Mensch scheint bis jetzt was bemerkt zu haben. Es riecht natürlich im Moment so, wie Haare nun mal riechen (und nicht nach Avocado-Mandel- oder Aprikose-Orangenblütenshampoo….) und vermutlich auch etwas intensiver durch die aktuelle Überproduktion an Talg, die sich erst einpendelt… Für mich aber nicht unangenehm und auch der Mensch, der täglich sehr eng an mich ran kommt hat noch nichts bemängelt. Also ich würde so auf jeden Fall in die Arbeit gehen. Man kann übergangsweise ja auch so breite Haarbänder oder „Kopftücher“, Kappen oder ähnliches tragen… und wie gesagt, DIY-Trockenshampoo ist Dein Freund ;)

Wer den Haar-Geruch nicht erträgt, kann sich ja verdünnt ätherische Öle aufsprühen oder so :P

Ich bin jedenfalls schon mega gespannt, wie das in ein paar Wochen ist, so ohne Shampoo. Vor allem wie lange die Umstellung wirklich dauert, da das ja bei sicher jedem Menschen sehr individuell ist. Wie immer kann ich nur zum Experimentieren einladen und hoffen, dass euch meine neuesten Erkenntnisse weiterhelfen und euch so unliebsame Erlebnisse ersparen, wie ich sie aus Unwissen hatte ;)

Also dann: Shampoo adé würd ich sagen. Wer dachte, dass das so einfach sein könnte ;)

PS: Es gibt auch die „No Water“ Methode – also nur noch bürsten ^^

Banner mit Hinweis auf Lisas neues Kochbuch
Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

183 Gedanken über “Nie mehr Shampoo

  1. Nini

    Ich hab diese Seite entdeckt und wollte mich auch mal zu Wort melden! Ich stimme auf jeden Fall zu das Wasser-only für die Haare am besten ist, das heißt wenn man einen durch und durch gesunden Körper hat. Es ist doch aber so das wir alle keine gesunden Körper haben sondern eine ganze Menge Giftstoffe mit unser herumschleppen die in künstlich zubereitetem Essen und in mit Künstlichkeit versetzten Getränken steckt. Das sind alles Giftstoffe die unser Körper versucht aus zu leiten, auch durch Talg. Wenn also der Talg unserer Kopfhaut also unangenehm riecht, dann kommt das durch die Gifstoffe die wir mit der Nahrung aufnehmen und die der Körper versucht aus zu leiten. Auch die Talgproduktion hängt mitunter an diesem Ausleitungsbedarf. So riecht ein Mensch der sich absolut natürlich ernährt zum Beispiel überhaupt nicht wenn er schwitzt und erstrecht nicht unangenehm. Wer also wirklich 100% gesundes, schönes Haar haben will der muss sich auch um den Körper kümmern auf dem sie wachsen! Liebe Grüße :)

  2. Bianca

    Dieser Blog ist wirklich toll und ich habe angefangen, ihn mit Begeisterung zu lesen, als eine Freundin von ihrem No-Poo-Experiment erzählt hat. Da eh eine Woche Urlaub vor der Tür steht, hab ich beschlossen es auch zu probieren. Mal sehen, ob ich darüber hinaus durchhalte… Aber was mich beschäftigt, ich Färbe regelmäßig blonde Strähnchen (beim Friseur). Das möchte ich auch beibehalten…wie schlimm ist Haarewaschen so alle 8 Wochen wirklich? Oder reicht auch dabei, Farbe einfach mit Wasser auspülen (falls das funktioniert)?

    Viele Grüße
    Bianca

  3. Monika Meurer

    Ich wasche seit knapp sechs Wochen nur noch mit Wasser. Habe taillenlange Haare und hatte eine extrem trockene Kopfhaut. Die Hautärztin hatte ein teures Spezialshampoo aufgeschrieben und ich sollte die Kopfhaut mit Öl tränken und über Nacht einwirken lassen. Das Shampoo hat nicht geholfen. Das Öl konnte ich nur mit mehrfach shampoonieren wieder raus waschen. Ich hab nach Rat einer Naturfriseurin das Shampoo mit Wasser verdünnt und mir eine Wildschweinborstenbürste für teuer Geld zugelegt. Nichts hat geholfen. Ich habe sogar mit der Bürstenbürste meine Haare elektrisch gebürstet. Sie standen in alle Richtungen ab. Furchtbar. Die ersten Tage ohne Shampoo waren ein Traum. Dann wurden die Haare richtig fettig. Am Hinterkopf hatte ich fast dreads. Dann habe ich den Artikel hier gefunden und angefangen zu bürsten. 100 mal. Es ist super. Der Fettteil ist verschwunden. Die Kopfhaut juckt nicht mehr. Ich hatte mich wirklich blutig gekratzt. Deswegen glaube ich auch, es war gut, nicht von Anfang an zu bürsten. Ich hätte mir die Kopfhaut weggebürstet… Meine Haare hatten früher Locken, jetzt fallen sie in weichen Wellen und glänzen. Und sie sind richtig dick. Ich bin super happy und bin gespannt wie es weiter geht. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind sechs Woche noch nicht genug, um zu beurteilen, wie das Endergebnis wird. Mit Mehl und Essig kann ich leider nix anfangen, weil ich Permanent-Reisende bin und ich könnte kein Kilo Mehl mit rumschleppen. Handtuch rubbeln hat bei der fettigen Phase auch nicht funktioniert. Also hoffe ich, dass bürsten in Zukunft reicht…

  4. Sebastian

    Ich kann die Erfahrungen von Lisa nur bestätigen.

    Ich habe als Mann dunkle Haare, die bis zur Brust reichen und eine Kopfhaut die auf alle Schampos/Bio-Fellwaschmittel/Bio-Kinderschampo mit Schuppen reagiert. Mit dieser Haarlänge ist das Haaretrocknen nicht ganz einfach, wenn man die trockene Luft eines Föns nicht ausstehen kann.

    Inzwischen kämme ich die Haare nur noch und sie sind weder trocken noch fettig und riechen ähnlich wie Schaf-Fell.

    Eine mit der Borsten-Haarbürste dauert es 5 – 15 Minuten, bis alle Haare gekämmt sind, je nach Zustand.

  5. Linda

    Hallo ihr Lieben,

    ich freue mich sehr über diesen Artikel, da ich hoffe, dass er viele Menschen inspirieren wird, ihre Haare nur noch mit Wasser zu waschen. Absolut kein Müll, keine anderen Stoffe nötig- nur das pure klare Wasser.
    Ich wasche meine Haare nun seit 5 Wochen nur noch mit Wasser und habe die schwierige Phase überstanden. Meine Haare sehen wunderbar aus. Am Anfang fand ich es etwas ungewöhnlich, dass die Haare sich so „wachsig“ angefühlt haben, aber das soll dieser Schutzmantel aus Talg sein, der unsere Haare wohl natürlich umgibt. Ich persönlich brauche keine 100 Bürstenstriche. Ich hatte vor dem Experiment sehr stark mit trockener Kopfhaut und Schuppen zu tun. Das ist in dieser kurzen Zeit schon besser geworden.
    Wenn man sich zwischendurch ganz schrecklich fühlt, weil man wirklich viel Sand in den Haaren hat,kann man eine Zitrone in Wasser aufweichen und sich damit die Haare waschen.

    Also seid mutig und probiert es aus!
    Liebe Grüße:)

  6. Raphaela

    Liebe Lisa & alle Mitlesenden,

    vielleicht habe ich Glück und jemand stößt irgendwann auf meinen Kommentar und kannt mir weiterhelfen :)

    Und zwar hab ich ne Frage zu den 100 Bürstenstrichen am Tag. Mir wurde das tatsächlich auch schon von einer Friseurin empfohlen, ich habs ne zeitlang probiert und irgendwann wieder aufgegeben. Das Prinzip ist ja absolut logisch und ich würd mich echt gern dran halten, nur hab ich folgendes Problem:
    ich habe starke Naturwelle bzw. leichte Locken (je nach Witterung und Tagesform ;)) und mag meine Haaare auch sehr gerne so. Glatt gebürstet oder gar geglättet gefallen sie mir gaaar nicht. Wenn ich sie wirklich so intensiv durchbürste, dann sind meine Haare glatt, sehen iwie buschig und strohig aus oder je nachdem auch manchmal total platt, weil das Volumen weg ist. Ich habe eigentlich nicht so dickes/viel Haar, aber durch die Wellen sieht es sehr voll und voluminös aus. Mit der Bürsterei, vernichte ich das sozusagen total. D.h. ich würde das nur direkt vorm Waschen machen, bzw. am Abend vorher (dann kann der Talg „einwirken“ über Nacht) wenn ich sie am folgenden Morgen wasche. Dann wiederum kann ich es aber nicht wie empfohlen täglich machen. Hat irgendjemand das selbe Problem und eine Idee oder einen Tipp? Oder soll ich mich nun von meiner Welle verabschieden?!

    Allerliebst, Ela

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Ela! Versuch vielleicht mal den Talg anders „aufzusaugen“. Manchmal rubbel ich einfach nur mit einem Handtuch oder du kannst auch eine Socke über die Hand stulpen und deine Haare durchkneten. Damit funktioniert wahrscheinlich das „umverteilen“ vom Ansatz in die Spitzen nicht so gut, aber zumindest das überschüssige Fett wird aufgesaugt. Solltest du trockene Spitzen haben, kannst du ja wenig Öl hinein geben. Hoffe das wäre ein Ansatz? Viel Erfolg :))

    2. Eichhörnchen

      Liebe Ela!
      Mir geht es ähnlich, habe auch Naturlocken/wellen und habe mir schon immer nur vor dem Waschen oder unter der Dusche die Haare gekämmt.
      Ich habe das letzte halbe Jahr ohne Shampoo gewaschen, sah immer doof und fettig aus, und erst jetzt mit der 100-Strich-Methode klappt es, und zwar: kämme ich einfach immer nur direkt vor dem Waschen die Haare (was inzwischen nur einmal alle zwei Wochen ist!) und es klappt wunderbar! In den zwei waschfreien Wochen kommen halt immer mal wieder ein paar Spritzer Wasser in die Haare, damit die Locken wieder schöner aussehen. Aber Kämmen nur vorm Waschen ist überhaupt kein Problem. Ich spüle danach immer noch mit einer Essigrinse.
      Hoffe ich konnte dir weiterhelfen, und dass du auch so gute Erfahrungen machst wir ich!

      Und danke, Lisa, für diese Methode, die meine Wasser-Wasch-Ideologie vor meinen Eltern retten konnte und bestehen lässt :-) (Beim letzten Besuch meinte meine Mama, was ich denn jetzt anders mache? Meine Haare wären wieder so schön, ob ich wieder Shampoo benutze…)

      Liebe Grüße! Hannah

  7. Anna

    Hallo Lisa,

    habe zwar erst vor 5 Tagen mit OW angefangen, bin aber fest entschlossen, das die nächsten 6 Wochen durchzuhalten. Bis jetzt alles ungewohnt, aber ok und dank einer lockerluftigen Beanie für Außenstehende „unsichtbar“.
    Jetzt aber zu meiner Frage: Ich mache mir etwas Gedanken, wie das im Sommer funktionieren wird. Werde für 3 Wochen in Griechenland zum Tauchen sein – also ganz viel Sonne und Salzwasser. Hast du einen Tipp für mich, damit mein Experiement nicht schon jetzt ein „Enddatum“ haben wird?
    Liebe Grüße, Anna

  8. nina

    Hallo,
    ich habe Ende letzten Jahres das gleiche Projekt gestartet und nach beinah 3 Monaten frustriert beendet, weil meine Haare nur noch ein einziger klebriger Blobb waren, der sich in keinster Weise eigenständig sondern nur noch als Gesamtmasse bewegen wollte…
    Die 100x Bürsten Strategie klingt spannend, werde ich versuchen, vielleicht wäre das ja des Rätsels Lösung.
    Aber zwei Fragen habe ich noch:
    – Der Artikel ist ja nun schon älter. Wie sieht es heute auf deinem Kopf aus?
    – Was meinst du mit 2 Waschgängen? Ohne Shampoo ist doch eh alles ein Waschgang weil es kein Vor und Nach dem Shampoo gibt
    Lieben Gruss!

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Noch immer alles fein! Halt mit Wasser und danach mit Essig spülen (zwecks kämmbarkeit). Mittlerweile nehme ich am liebsten Roggenmehl, weil es die Haare schöner macht… meine waren irgendwann nicht mehr schön.. zwar auch nicht fettig, aber halt auch nicht strahlend schön :D

  9. Jonas

    Hallo :)
    Ich wasche mich dank dir nunmehr seit 2 1/2 Monaten nach der No-Poo-Methode und seit etwa einem Monat mit Water Only. Die Umstellung hat lange gedauert, bis ich wieder mit meinen Haaren zufrieden war (7-8 Wochen).
    Nur ein Problem habe ich: Der GERUCH!!
    Seit anfang des Jahres mache ich fast täglich Sport, dusche mich alle 2 Tage, Haare wasch ich alle 4 Tage (nur mit Wasser!). Leider muss ich mir dauernd von meinen Eltern anhören, ich würde stinken, v.a. meine Haare würden riechen wie bei einem Obdachlosen.
    Ist das normal und wird das nach einigen Monaten dee Water-Only-Methode besser? Hast du vielleicht irgendwelche Tipps, wie ich den Haargeruch ein wenig neutralisieren kann und auch den Geruch meiner Haut, wenn ich mich nach dem Sport wasche bzw. dusche (die Haut riecht zwar nur leicht und auch nicht penetrant, könnte aber besser sein).
    Ich bin mir noch unsicher, ob ich gelegentlich mal eine Essigspülung durch dir Haare jagen soll, da ich gerne bei Water Only bleiben würde der Natürlichkeit wegen und v.a. um einen Rückfall zu vermeiden. Mit ein bisschen Saft oder Fruchtfleisch von Zitrusfrüchten könnte ich mich anfreunden, aber meinst du das hilft?

    Liebe Grüße,
    Jonas

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Lieber Jonas! Probiers doch mal mit Apfelessig oder Roggenmehl… Ich nehme zwischen durch gerne Kakaopulver (vorausgesetzt du hast auch dunkle Haare! :D Sonst färbts ein bissl…) und das saugt das Fett auf und duftet lecker.

      Allerdings spielen meine Haare auch grad verrückt.. Habe 3 Wochen gar nicht waschen müssen und dann wasche ich sie einmal mit Essig (allerdings wars irgendein billiger Tafelessig, den ich mir „geborgt“ habe) und schwupps, fetten meine Haare wie schon lange nicht und sind schwer und kleben zusammen. Echt schräg :D Könnte auch mit der Ernährung zusammenhängen… Ist grad nicht so doll bei mir ^^

      1. Jonas

        Hallo Lisa,
        Genau das Problem mit dem extremen fetten der Haare nach dem Essig habe ich auch. Natron und Essigspülung oder nur Essig, Roggenshampoo oder auch Citruspaste (hab einfach eine Viertel Zitrone mitsamt Schale mit Wasser püriert) und die Haare sind zwar für 2-4 Tage schön fluffig und riechen auch nicht mehr, aber dann geht das fetten los und es sieht echt nicht schön aus!
        Hatte nach 3 Wochen WaterOnly richtig weiche und gar nicht fettig aussehende oder sich anfassende Haare, doch dann wegen dem Geruch mir vor einer Woche mal die Citruspaste in die Haare gekämmt und wieder rausgekämmt. Ergebnis: Sehr angenehmer Duft nach Zitrone, schöne Haare für 1 (!!!) Tag, seitdem kleben meine Haare aber wieder zusammen wie nichts gutes und sehen ungepflegt aus. Außerdem war das Kämmen nach dem Waschen tagelang horrormäßig, so stumpf und verklettet waren die Haare. Liegt denk ich an der Säure…
        Ähnlich wie zu Shampoozeiten vor der NoPoo-Zeit.
        Ich bleibe also definitiv lieber bei OnlyWater, denn sobald der Talg aus den Haaren raus ist, sind diese für Tage oder Wochen nicht mehr ansehnlich! (Und ja, ich bürste bzw. kämme mich täglich mit um die 100 Strichen. ;-) )
        Ernähren tu ich mich sehr ausgewogen und gesund. Ich denke nicht, dass es daran liegt.
        Hast du aus deiner Erfahrungskiste vielleicht eine Idee, wie man den Haargeruch neutralisieren oder abschwächen oder (wenns funktioniert, was ich noch nicht so glauben kann) überdecken kann, ohne den Talg auszuwaschen?
        Liebe Grüße
        Jonas :-)

    2. Markuz

      Hallo,
      also ich wasche seit ca einem Jahr nur mit Wasser.
      Am Anfang merkte ich stark die Unstellungsphase der Waschmethode an dem starken Fetten des Haares. Meiner Erfahrung nach alles eine Frage der Zeit…
      Bei kurzem Haar. Ich hatte damals ca 12 cm lange Haare und ja, sie fetteten schon etwas. Aber anzumerken ist speziell dass man die Dinge genau ausloten muss. Eigentlich völlig umdenken. Also mit Jampoo wäscht du alle 1 bis 2 Tage. Streich das mal. Ich wasche mit Wasser aber das mindestens zweimal am Tag. Wenn sie mal fetter sind dann eben unmittelbar mit Wasser, gründlich und lange durch. Ja und wenn ich mal ganz unsicher bin, dann wasche ich eben mit schwacher Seife. Das kommt aber sehr sehr selten vor. Ich glaub nämlich auch dass der Geruch sich reguliert. Mittlerweile riechen meine Haare, jetzt 10 Millimeter Kurzhaarschnitt, nurmehr wenn ich zwei oder mehr Tage nicht gründlich durchwasche. Ich glaube die Natur hat da schon vorgesorgt.
      Also mein Fazit, viel Wasser und gründlich waschen. Und Zeit verstreichen lassen um das Haar und die Kopfhaut sich einstellen zu lassen.

      Liebe Grüße
      Markuz

    3. Fidi

      @ Jonas

      Bzgl. Gestank:
      Erst mal: Es kann sein, dass sich Deine Eltern dies nur einbilden, weil sie wissen, dass Du nur mit Wasser wäschst. Ging mir auch so: Als ich gesagt habe, dass ich nur mit Mehl wasche, sollten meine Haare plötzlich stinken. Es stellte sich dann heraus, dass es die Haarforke war (die vom Anbieter mit einem Lack behandelt worden war, der wohl ziemlich nach Ziegenstall oder schlimmmeren riecht in der ersten Zeit – hab die Forke dann erst mal in Kaffeepulver gelegt…).

      Du kannst auch mal Pfefferminzöl kaufen oder einfach eine Tasse Kaffee nehmen (bei dunklem Haar) oder Tee Deiner Wahl (keinen grünlichen Tee bei hellem Haar). Dann eine Rinse machen: Pfefferminzöl 1 Tropfen in 1 L Wasser geben, Tee oder Kaffee einfach nach dem Waschen übers Haar kippen; zum Probieren reicht eine Tasse, später kann es dann auch mehr sein; ich nehme auch ca. 1 L.
      Falls Du noch ältere Verwandte (über 70 etc.) hast, frage die mal, wie oft sie sich früher die Haare gewaschen haben; das dürfte auch nur einmal die Woche gewesen sein. Viele Ältere waschen sich auch heute im Alter nur einmal die Woche die Haare – ich kenne viele, die dann mit dem täglichen Duschen aufhören… – und meistens riechen die nicht. Das kann man dann den Eltern auch mal zutragen: „Riecht Oma (etc.) auch? Die wäscht ja auch nur einmal die Woche ihre Haare?“).
      Oder mache mal einen Test: Sage, dass Du wieder Shampoo benutzt hast und ob Deine Haare noch riechen. Ist das nicht der Fall, weißt Du, dass es sich nur um eingebildete Vorurteile der anderen handelt (oft wirklich rein aufgrund der Info über die „fehlende Haarwäsche“ eingebildet).

      1. Jonas

        Hallo,
        Danke für Eure Antworten!
        Das mit dem Tee und dem Pfefferminzöl probiere ich mal aus. Kaffee lasse ich lieber bei meinen rot-blonden Haaren. :-D
        Zur Zeit wasche ich alle 2-3 Tage meine Haare und finde auch, dass sie nicht irgwie komisch riechen, aber wenn ich mal wieder das Gefühl habe, greife ich zum Tee. :)
        Und mit dem Fetten der Haare – ich stelle bei mir fest, dass das auch immer phasenweise ist. Mal fetten sie kaum und mal doch schon auffällig nach 1-2 Tagen. Aber ist alles auszuhalten mit täglichem Bürsten bzw. Kämmen.

        1. Eichhörnchen

          Hey Jonas!
          Ich habe das gleiche Elternproblem. Stinken tun die Haare ja nicht wirklich, aber der Talggeruch ist für sie halt ungewohnt, ich hab mich da schon dran gewöhnt. Ich bin inzwischen bei einmal alle zwei Wochen waschen angekommen und stelle fest: Als ich sie noch jede Woche gewaschen habe, haben sie immer nach ein paar Tagen angefangen zu riechen, jetzt geht es erst nach einer guten Woche los. Das wird anscheinend mit der Zeit auch immer weniger.
          Was helfen könnte: Ein paar Tropfen von einem ätherischen Öl (z.B. Lavendel oder so, was auch immer du gerne an dir trägst) mit Olivenöl mischen. Das dann immer in den Händen verreiben und damit ein kleines bisschen durch die Haare wuscheln. Sowas ähnliches mach ich zur Zeit, wenn der Haargeruch losgeht, und ich finde es ziemlich gut :-)
          Lieben Gruß und viel Erfolg!

      2. JL

        Ja, da gebe ich Recht, was die älteren Herrschaften betrifft, aber man sollte bedenken, dass die Talg-/Fettproduktion im Alter auch nachlässt und dann reicht es eben auch nur 1x/Woche die Haare normal zu waschen. Was das duschen betrifft hat das auch mit vermehrten Schwitzen beim Sport zu tun. Wer im Alter viel Sport macht, duscht sicherlich häufiger als diejenigen, die es nicht machen.

  10. Seline

    Hey, was denkst du, funktioniert das auch, wenn man regelmässig schwimmen geht? Ich bin da etwas skeptisch wegen des Chlors im Wasser.
    Doch da dies der einzige Sport ist der mir gefällt, möchte ich dabei bleiben.

    1. Simone

      Ich habe in einem anderen Blog gelesen, man solle beim Duschen vorher, die Haare sich beim Duschen vorher einfach vollsaugen lassen, dann würde das Wasser kein weiteres (dann ja gechlortes) Wasser aufnehmen. Ob es stimmt, kann ich nicht sagen, es erscheint mir aber logisch. Ich habe hier zum Glück ein Hallenbad gefunden, das mit einer speziellen Anlage mit Salz statt mit Chlor reinigt.

  11. Felicitas

    So ich bin jetzt fast am Ende des dritten Monats angelangt und hab mir eine ultimatum gesetzt es nach drei Monaten evtl nicht mehr weiter zu versuchen ich möchte zwar eigentlich wirklich nicht, aber der momentane Zustand ist echt nicht wirklich vertretbar: hier mein Problem:
    Tag eins die Haare fühlen sich wachsig aber zart an je nachdem ob ich Öl verwendet habe
    Tag zwei noch ähnlich aber Schmutz und Staub sammelt sich langsam in den Haaren und lässt sich nicht mit Bürste entfernen
    Tag drei die Haare sind noch staubiger und Abendsist das Fett soweit dass man ganz klar zum Zopf greifen muss
    Tag vier die Haare sind fettig aber zurück gesteckt geht es , aber langsam werden die Fusseln extrem die Bürste lässt sich eigentlich nach jedem bürstenstrich auswaschen und die Kopfhaut juckt. insgesamt hab ich das seltsame Gefühl, dass die Haare trotz fetten völlig trocken sind…
    Tag fünf der letzte Tag den ich meistens irgendwie noch überstehe
    Ich habe festgestellt, dass Öl gegen das kopfjucken an Tag fünf hilft und nach dann etwas ausgiebigeren waschen für weiche Haare sorgt.
    Ein großes Problem was ich grade aber hab ist, nach zwei Monaten hab ich beschlossen dass es für mein splissiges Haar nur einen radikalschnitt geben kann. Zehn Zentimeter sind gefallen und jetzt drei Wochen später sind die Spitzen wieder mit spliss übersäht! Woran kann das liegen?
    Achso wir haben extrem kalkiges Wasser aber die essigspülung mach ich nur selten weil ich weder einen wirklichen Unterschied gespürt hab, noch mir etwas in die schnell brüchig werdenden Haare geben will, dass auf meinem Gesicht brennt (ja ich hab empfindliche Haut! )

      1. Neele

        Liebe Lisa, weißt du, ob beim Waschen mit Roggenmehl auch der gesunde und gute Talg aus den Haaren gewaschen wird? (Halte jetzt schon seit 4 Wochen die Only water Methode durch und möchte den Talg-verteil-Erfolg nicht gefährden) Danke, Neele

  12. Eichhörnchen

    Liebe Lisa,

    ich habe gerade ein „Elternproblem“, weil ich seit einem halben Jahr nur noch mit Wasser wasche, meine Haare immer noch fettig sind, und meine Eltern das jedes Mal, wenn wir uns sehen, ganz furchtbar finden. Da bin ich mal wieder auf eurer Seite gewesen – das werde ich natürlich gleich ausprobieren mit dem Bürsten! Allerdings habe ich Locken und bürste die Haare grundsätzlich nur vorm Waschen, also 1-2x die Woche. Ab jetzt aber bestimmt viel gründlicher :-)

    Einen kleinen Tipp wollte ich noch abgeben, kann sein, dass das der Apfelessig-Methode gleichkommt: Ich weiß nicht, ob ihr noch eure Sojamilch selber macht? Falls ja, und falls ihr ab und zu auch Tofu macht (Zitronensaft zur Sojamilch und durch ein Tuch abtropfen lassen) ( http://einfachveganleben.blogspot.de/2013/01/101-dinge-hausgemachter-tofu.html ) – dann nimm doch mal die Sojamolke zum Haarewaschen! Das macht die Haare ganz wunderbar leicht, geschmeidig und glänzend, ich bin immer ganz begeistert, wenn ich das mal wieder mache :-)

    Liebe Grüße aus dem Schwarzwald!

  13. Esther

    Hallo Lisa,
    schöne Idee. Ich habe Dinkelmehl als Trockenshampoo ausprobiert. Leider fehlt mir der Garten für die Schweinerei :)
    Ich verwende einen Kamm, sonst besitze ich nichts. Das geht auch ganz gut.
    Viel Erfolg weiterhin.
    Grüße, Esther

    1. sylvi

      Oh, das hier ist zwar schon länger hier, aber ich sehe es erst heute. Ein sehr interessanter Artikel mal wieder und der winkt wieder was Neues auszuprobieren.

      Ich wasche mein Haar schon sehr lange nicht mit einem üblichen Shampoo, genauso wenig wie ich den ganzen Kram von Duschgel etc. nehme. Ich wasche mich ausschließlich mit handgemachter Naturseife und damit wasche ich auch meine Haare. Sie fühlen sich gut an, sind weich und gesund. Ich wasche sie nur ca. 2 x – 3 x die Woche und das reicht völlig. Ich bin sowieso kein „Jeden Tag duschen“ Fan.

  14. Herbst

    Hallo Lisa,

    vielen Dank für deine ausführlichen Hinweise zum Haare waschen nur mit Wasser. Ich habe vor über drei Wochen angefangen und es klappt super! Ich habe kein Jucken auf der Kopfhaut mehr, das ich vorher trotz Naturkosmetik-Shampoo immer ab Tag 3 nach dem Waschen hatte und ich habe auch das Gefühl, dass durch das Bürsten, Fett rausgeht. Nach den ersten beiden „Wäschen“ hatte ich das Gefühl, dass die Haare nicht trocken wurden und sehr fettig waren, aber seit der dritten Wäsche sind sie das kaum noch. Also, nicht gleich aufgeben! Es wird besser! Ich nehme auch immer Essig-spülung, dadurch kann ich die Haare gut kämmen und ja, sie glänzen! Vorher waren sie oft strohig. Ich bin echt froh, dass ich den Shampoo-Nerv los bin! Und duschen mit Haare „Waschen“ geht jetzt immer so schnell! Ich fange auch schon an, es weiter zu erzählen!

    Liebe Grüße
    Djamilah

  15. Manuel

    Meine Haare sind inzwischen seit 4-5 Jahren stofffrei. Gerade sind sie in gerade-so-Zopf-Länge, mit Wasser waschen, kann ich sie so oft oder wenig wie ich Lust habe, meist 2-3 mal pro Woche (dabei streiche ich die Haare kräftig mit einem Handtuch aus, was denke ich auch nochmal Fett rausnimmt) , bürsten muss ich kaum und es reichen z.T. auch 10 Striche von hinten nach vorne (Wildschweinbürste). Kurzfristig bei viel Sport oder Krankheit, habe ich die letzten Monate Reismehl(hatte das gerade zuhause- osnst wird Roggenmehl empfohlen) für mich entdeckt.

    Kann meine Pflege so nur empfehlen (evtl. + Apfelessig) und auch Freund sind oft ziemlich begeistert von meinen Haaren :)

    Liebe Grüße

    Manuel

  16. birgit

    Apropos Nicht-Eincremen: das häufige Eincremen ist eigentlich eine „Frauenkrankheit“. Die allermeisten Männer, die ich kenne, cremen sich so gut wie nie ein. Auch stellte ich fest, daß Frauen viel häufiger Deos etc. verwenden als Männer. Und dabei beobachte ich, daß diese Männer weder trockene Haut haben noch mehr stinken als Frauen. – Vermutlich ist allzuviel Körper“pflege“ doch nicht so toll…

  17. Katja

    Hallo Lisa,
    ich bin gerade erst auf eure Seite aufmerksam geworden, da ich auf der Sache nach natürlicher Haarwäsche und -pflege bin. In bin zwar gerade mal 40 Jahre, habe aber schon seeeehr viele graue Haare (mehr grau als Farbe), so dass ich die Haare färbe (für richtige Grauabdeckung habe ich noch nichts Natürliches gefunden). Hast du vielleicht eine Idee (oder jemand, der dies liest), ob man bei gefärbten Haaren bei der natürlichen Haarwäsche auf etwas achten muss? Ich bin z.B. nicht sicher, ob eine Apfelessigspülung gut für die Farbe ist… Würde mich freuen, hierzu Tipps und Anregungen zu erhalten. Schöne Grüße!

    1. zeldamelda

      Hallo Katja!
      Habe zurzeit auch gefärbte Haare: momentan heidelbeere, davor waren sie grün (jaja, nicht gerade öko). Das ist mir aufgefallen:
      1) je weniger ich die Haare mit Wasser (oder anders nass) wasche, desto länger bleibt die Farbe drin
      2) bin gerade bei der Bürstenmethode und wasche die Haare nur alle zwei Wochen mit Wasser
      3) Essig werde ich auch bald probieren; ich denke, bei 1:5 oder sogar 1:10 kann nicht viel schief gehen
      Liebe Grüße.

    2. Barbara

      Hallo Katja,

      ich bin noch keine 40 Jahre alt und habe auch schon genug graue Strähnen.
      Warum stehst Du nicht einfach zu deiner „Weisheit“ die jetzt eben so langsam sichtbar wird.
      Für mich irgendwie unlogisch sich Chemie in die Haare zu ballen, damit sie „bunt“ sind und dann über Schampoo freies Haare waschen nachzudenken….
      Das ist übrigens nicht als Kritik gemeint, sondern einfach ein Denkanstoß über den ich selber schon viel gehirnt habe.
      Ich stehe jetzt zu meinen einzelnen grauen Haaren und fühle mich wundervoll damit, einfach zu sein wie ich bin.

      Liebe Grüße

    3. Tyche

      Habe acu graue Haare und sie Jahrelang bei einem Naturfrisör in Kassel mit CulumNatura oder Oliebe Pflanzenfarbe färben lassen, Super Grauabdeckungn und glänzendes tolles Haar als Ergebnis. Jedoch werden die Haare bei der Färbung mit Pflanzehaarfarbe ein bischen trocken, Wenn man dann keine Kämmspray von Oliebe verwenden möchte gegen die Trockenheit, sollte man schon jeden Tag ordentlich mit der Widschweinbürste bürsten! Leiderhabe ich nach meinem Umzug nach Offenbach keinen guten Naturhaarfrisör hier gefunden, die haben mir die Haare entweder zu dunkel, statt blond oder zu rot gefärbt, obwohl mein alter Frisör aus Kassel sogar mit denen telefoniert hatte und auch die gleiche Pflanzenhaarfarbe benutz wurde! Ich trage jetzt grau :) Immer nach Kassel zum färben zu fahren war doch auf Dauer nichts für mich. Du brauchst keine Essigspülung mehr wenn du odentlich gefärbte Haare beim Naturhaarfrisör trägst! Die Haare glänzen wie verückt durch die tolle Farbe. (Hatte ein dunkelblond, bei dunkleren Farben ist das sogar noch extremer mit dem Glanz, bzw wirkt noch glänzender). Es gibt Listen mit Natürhaarfrisören und ich würde dir einen CulumNatura Frisör empfehlen, oder einen der Oliebe Produkte benutzt und entsprechend lange Erfahrung damit hat. Die braucht man anscheined bei der Färbung mit Pflanzenhaarfarben!!

  18. Sindy

    Inspiriert von diesem – wenn auch schon etwas älteren – Beitrag musste ich das selbst mal testen. Ich bin beim Seifenkraut hängen geblieben und hatte nach 6 Wochen eigentlich durchweg nur positive Erfarungen gemacht. Zusammen mit Bürsten braucht es eigentlich keine andere Pflege mehr.
    Nachzulesen hier:
    http://unkrautgourmet.blogspot.de/2015/08/das-einfachste-natur-shampoo-der-welt.html
    Danke Lisa für Deinen Mut immer wieder ausgetrampelte, bequeme Pfade zu verlassen und neue Wege zu beschreiten.

  19. Pingback: Plastikfrei leben: 10 Tipps | Für eine bessere Welt | Menschen, Ideen, Visionen, Projekte und Aktionen für eine bessere Welt.

  20. lizard

    Ich habe früher auch Experimente ohne Schampoo gemacht.
    Ein Sud aus Essig und Spitzwegerichblättern hat mir gute Dienste geleistet.
    Seit vielen Jahren nehme ich aus Faulheit wieder Schampoo, finde es aber spannend das es wieder junge Leute gibt, die solche Experimente machen.
    Dachte, das ist ausgestorben.
    Meine Oma, sie hatte dicke lange Haare, hat mir früher erzählt, sie hätte ihre Haare nur einmal im Jahr mit Seife und Eigelb gewaschen, fand ich damals super eklig, später habe ich es auch probiert,- geht alles., Ihr macht mir Lust, wieder damit anzufangen auf meine alten Tage, vielen Dank.

  21. Ingrid

    Hallo,
    danke für den spannenden Artikel – dazu würd ich gern was erzählen:

    Als ich mit 16 meine pupertäre Haarefettigpickel Phase hatte, hat mich meine Mutter zu einer Kosmetikerin geschickt.
    Natürlich hatte ich erwartet, schön wie ein Filmstar aus dem Salon zu kommen – war aber ganz anders.
    Es war erstens eine völlig unglamouröse Frau im weissen Kittel.
    Meine Haut wurde gereinigt, und dann bekam ich Instruktionen:
    —fettige Haut braucht Fett. Gibt man ihr Feuchtigkeitscremes, dann wird die Haut immer mehr fetten um den fettigen Zustand wieder herzustellen.
    Gibt man ihr Fett, dann beruhigt sie sich und normalisiert sich von ganz alleine.
    Ich hab das befolgt und hab heute (ich bin über 70) eine noch immer tadellose Haut – nur von der blauen Nivea…
    Und bei den Haaren hat sie von der vielen Wascherei abgeraten.
    Im Gegenteil sollte ich bürsten um die Talgproduktion anzuregen.
    Das hiess zwei Wochen Kopftuch, Tag und Nacht, denn meine Haare trieften… und dann wars gut.
    Durch das tägliche waschen wurde die Talgproduktion immer mehr angeregt – das war ein Teufelskreis.

    Heute wasche ich meine Haare einmal in der Woche.

    Durch den Artikel und die Kommentare, werd ich über das Shampoo nachdenken.

    Ich warte schon auf die ersten Brennesseln, die als Tee über die gewaschenen Haare gekippt, eine Art Stabilisator darstellen.
    servus
    Ingrid

  22. Mei Ling

    Hallo Lisa,

    ich bin nun mittlerweile ein Jahr Shampoo frei und wasche meine Haare eigentlich nur mit Wasser.
    Da das Wasser hier aber so hart ist, spül ich mit Essig nach. Ich muss sagen ich bin zufrieden, aber der Weg war hart. Anfangs wusste ich nicht dass ich nachspülen musste und wunderte mich immer über das ekelhafte Gefühl auf meinen Haaren, war aber nur Kalk.
    Ich wasche meine Haare einmal pro Woche, zum schluss hin ist es nur etwas fettig. Und ich hab Schuppen, aber das geht mit Wildschweinbortsenbürste gut zu bekämpfen.
    Wie weit bist du jetzt damit?

    Liebe Grüße
    Mei Ling

  23. Sonja

    Hallo!

    Wow vielen vielen Dank für den Tip mit dem Trockenshampoo.. Ich wasche meine Haare seit Monaten zu 99% nur mit Wascherde (ganz selten mal zwischendurch mit Babyshampoo)… habe aber das Problem, dass meine Haar sehr sehr fein und dünn sind. Und spätestens nach 1 1/2 Tagen nach dem Waschen total fettig sind. Ich zögere das Waschen zwar immer hinaus, bin oft mit Kapperl unterwegs, aber mir gefällt es ja selbst nicht so ;)

    Habe gestern mit Backpulver meine Haare gereinigt und viel gebürstet.. Bin echt überrascht wie toll das klappt!!! DAS war echt der Mega-tip, den ich gebraucht habe. Werde mich jetzt auch wieder drüber trauen (was ich schon mal probiert hatte) nur mehr mit Wasser zu waschen. Wie weiter oben schon mal erwähnt wurde, Pferde brauchen ja auch kein Shampoo. Warum also der Mensch??? ;)

    Lieben Gruß
    und einen gesegneten Tag!
    Sonja

  24. Kathrin

    und mein Beitrag, falls das noch nicht erwähnt wurde:
    Apfelessig is a supa Sache!
    Ich wasch mir seit einem Jahr die Haare nur mit Wasser und dazwischen immer wieder mit Apfelessig. Und den EssigGeruch kriegt man super raus beim auswaschen! Apfelessig macht die Haare weich und glänzend :)
    Liebe Grüße
    Kathrin

  25. Christina

    Liebe Lisa,

    falls deine Kopfhaut juckt oder Probleme macht, kann ich dir wärmstens Kokosöl empfehlen – DAS Mittel bei Kopfhautirritationen und Schuppen (es gibt kein Schuppenshampoo, welches das kann, was Kokosöl zustandebringt). Einfach die Kopfhaut einreiben, 1-2 Stunden einwirken lassen und Haare waschen. Natürlich braucht man dazu schon ein Shampoo. Auch die Haare werden dadurch sehr weich und der Effekt hält sehr lang an, man muss es nicht immer machen.
    Alles Liebe,
    Christina

  26. Malidu

    Hallo, ein schöner artikel mal wieder! :)
    Also zum Thema Haare gibt es ein klasse Forum, in dem so ungefähr alles über Haare zu finden ist, was je scherieben, gesagt oder gedacht wurde.;D
    Dort werden alle möglichen Varianten der Haarpflege erklärt und von Erfahrungen berichtet. Das ist eine ganze Wissenschaft für sich ;) denn nicht jede Methode funktioniert für jede Haarart gleich gut.
    Auch gibt es dort viel für naturnahe Haarpflege zu finden.
    Es heißt Langhaarnetzwerk. Es braucht allerdings seine zeit, bis man sich dort eingearbeitet hat.
    viel spaß für alle interesse haben. :)

  27. Alexander Bauer

    Hallo,

    interessanter Artikel. Seit etwa 10 Wochen verwende ich keine Shampoo und keine Seife mehr (Ausnahme Handwäsche). Meine Haare wasche ich nur mit Wasser, etwa alle zwei Tage, da ich beim Arbeiten schon mal etwas schmutziger werde oder mehr schwitze. Fettig waren die Haare da noch nicht. Was meinen Haaren ganz gut tut ist die Sauna. Hier wird das Haar sehr heiß und beim anschließendem duschen wird es richtig frisch und sauber. Durch die Aufgüsse bekommt das Haar einen ganz tollen Duft. Wenn ich doch mal keine Zeit für die Sauna haben sollte kann es schon etwa einmal im Monat vorkommen, dass ich etwas Soda in heißem Wasser löse und damit meine Haare wasche. Anschließend nehme ich etwas Apfelessig und spüle den wieder aus. Vor allem als ich angefangen hatte nur noch mit Wasser zu waschen war das gut.

    Viele Grüße

    Alexander

  28. Vivi

    Hi,

    ich probiere jetzt auch die „Water only“ methode in Kombination mit den 100 Bürstenstrichen ( mit einer naturhaarbürste) aus. Ich muss sagen, dass mein Haar durch den Stand, den es wohl vom Talg bekommt, viel voller wirkt, ich habe dünnes Haar und freue mich riesig über den Effekt! Und wirklich fettig sieht mein Haar auch nicht aus, nur das gefühl auf der Kopfhaut stört noch ein wenig.
    Aber ich bin doch sehr positiv überascht!
    LG

  29. Kati

    Liebe Lisa,
    danke für die vielen guten Tipps! Ich habe eine Frage zu deiner Erfahrung mit der Kombi „erst Maisstärke, dann Water Only“ – macht es Sinn, erst durch die Maisstärke das Fett aus den Haaren zu saugen und dann, um auch wirklich alle weißen Krümelchen loszuwerden, die Haare mit Wasser auszuwaschen?

    Da ich auch dunkle Haare habe, bleiben an manchen Ansätzem doch weiße Rückstände und ich muss mit der Bürste schon recht energisch bis an die Kopfhaut ran, was diese ja wieder zur Talgproduktion anregt. Daher: wäscht Wasser den Maisrest gut raus?

    1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Liebe Kati! Ich hab das ehrlich gesagt noch nie gemacht, weil ich immer fand, dass es bei mir okay war – also keine Reste mehr… Ich könnte mir vorstellen, wenn bei dir wirklich viele Reste bleiben, dass sie im Wasser eher verkleben? Vielleicht magst du es dann doch lieber mit Backkakao (also ohne Zucker) versuchen? Dann würde man es 1. nicht sehen und 2. sollte Kakao beim Waschen nicht aufquellen…? Der Duft ist sicher auch herrlich :D

      Was meinst du mit „Bürste an der Kopfhaut regt Talgproduktion an“ ? Davon weiß ich nichts… Meines Wissens nach ist es für „water only“ sogar gut vom Haaransatz bis in die Spitzen zu bürsten, damit sich der Talg eben gleichmäßig verteilt?

      Alles Gute bei deinem Versuch! Und berichte wie es dir gegangen ist! :)

  30. Anna

    Ein Nachtrag: es hat bei mir 6-8 Wochen gedauert bis es geklappt hat die Haare nur noch mit Wasser zu waschen, kein Puder mehr, keine Maisstärke. Die Haare waren lange immer wieder fett und ich wollte schon fast aufgeben…. Pferdeschwanz und breite Haarbänder, das ist meine Frisur seit Wochen. Jetzt hat es sich doch gelohnt und ich habe dichteres Haar mit 2 x pro Woche mit Wasser waschen. (verdünnter Honig, 1:6 + Apfelessigrinse) Sie werden noch fett aber nie mehr wieder so wie früher, wie ich noch mit Shampoo gewaschen habe. Anscheinend geht dieser Prozess sehr langsam ab, aber jetzt sehe ich den ersten Erfolg und bin ermutigt. An alle die es auch versuchen wollen ;)

    1. Anne Luisa

      Bei mir war das nicht Waschenexperiment nicht erfolgreich. Ich habe schon immer meine Haar nur ca. 1 mal die Woche gewaschen. Bin dan auch 100 Bürstenstriche und Mehl Trockenshampoo umgestiegen. Aber auch nach 2 Monaten haben meine Haare immer noch so strak gefettet, dass ich einem die Woche das Trockshampo verwenden müsse um nicht auszusehen als hätte ich dauernasse Haare.
      Ich möchte das hier erwägen um auch mal zu sagen, dass es einfach nicht bei alles Typen von Haaren ganz ohne Waschen geht.

      1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

        Hi Anne Luisa!

        Wie sieht es mit deiner Ernährung aus? Ich bin absolut keine Ernährungsfanatikerin, aber ich habe bei mir selbst gemerkt, dass meine Haare (auch jetzt noch!) stärker fetten, wenn ich mich nicht gut ernähre. Sprich: Viel Süßkram, Weißmehl, weiße Nudeln, Reis…. wenig frisches Gemüse usw…

        Aber kann natürlich auch sein, dass es nicht bei allen Typen geht (oder es noch viiiiiiiiiiiiel länger dauert…)…

        Ich wasche meine Haare übrigens auch noch/wieder… Mit einer Paste aus Roggenmehl und Wasser, oder nur mit (stark verdünntem) Essig

  31. Annanas

    Hallo Lisa!

    Ich hab neulich mal was von dem „No-Poo“ Experiment gehört und bin dann als ich danach gegooglet hab auf deinen Artikel gestoßen.
    Hast du das seitdem du den Artikel geschrieben hast durchgezogen und seitdem deine Haare immer nur mit Wasser gewaschen? Benutzt du irgendetwas (Öle etc) zur Pflege deiner Haare oder brauchen sie das nicht?
    Und es wird ja versprochen, dass dann die Haare nach 4-6 Wochen schön glänzen usw…kommt das dann davon, dass sie permament vom Talg fettig sind oder hört das irgendwann auf, dass die Haare fettig aussehen?

    Ich glaube das sind fürs erste genug Fragen und ich würde mich freuen, wenn entweder du oder jemand anderes sie mir beantwortet. ;)

    Lg Annanas

    1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Hi Annanas!

      Ja genau! Ich benutze zusätzlich noch Apfelessig (verdünnt / siehe: http://experimentselbstversorgung.net/tausendsassa-apfelessig/ für die Kämmbarkeit und es gibt den Haaren zusätzlich Glanz. Ich bürste ganz viel – das ist wichtig! Und ja der „Glanz“ kommt vllt auch vom Talg, weil der ja wichtig ist, aber fettig sehen sie nicht aus.

      Und in der Umstellungsphase habe ich immer Trockenshampoo verwendet: http://experimentselbstversorgung.net/trockenshampoo-aus-dem-kuechenschrank/

      Was noch wichtig ist: Ich hab einmal den Fehler gemacht dazwischen normales Shampoo zu verwenden und musste quasi von vorne beginnen :)

      Herzlichst,
      Lisa

  32. Angela Seebacher

    Hallo Lisa,
    ich finde es total cool und sehr mutig, dass du den Versuch gestartet hast auf Shampoo zu verzichten und auch noch so offen darüber schreibst. Als ich vor längerer Zeit mal bei ein paar Freundinnen erwähnt hatte, das ich von solchen Methoden gehört hätte, erntete ich nur verwunderung und ekel. Ich habe den Gedanken daraufhin wieder fallen gelassen.

    Ich bin jetzt aber wieder am überlegen, mich von konventionellen Shampoos wegzubewegen und wollte erst mal fragen, was du gegen Gerüche machst, die sich in Haaren festgesetzt haben? Nach einer langen Nacht in ner verauchten Bar z.B.
    Ich habe heute das mit den 100 Bürstenstrichen auprobiert. Ich habe übrigens eine mit Holzborsten und liebe sie heiß und innig. Normalerweise bürste ich mir die Haare so wenig wie möglich, da aus meinen Locken komische Wellen werden. Trotzdem hab ichs versucht und war erst mal erschrocken, was da für „Mist“ rausgekommen. Milliarden Schuppen, Haare und Staub und ich dachte immer Shampoo würde das alles restlos entfernen. Ich werde das jetzt öfters machen.
    Ich möchte gerne das Haarewaschen auf einmal wöchentlich reduzieren und ab nächstem Jahr meine Shampoo selber machen
    Zutaten: Kamillentee, flüssiger Honig (aus der eigenen Imkerei), und Tensid

    lg Angela

    1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Also da ich mich höchst selten in solchen Bars bewege, hat sich die Frage nie gestellt, aber seit ich mich noch etwas genauer mit Essig beschäftigt habe (http://experimentselbstversorgung.net/tausendsassa-apfelessig/) weiß ich, dass Essig schlechte Gerüche neutralisieren soll und den verwende ich ja als Spülung! Probier das doch mal :)

      Ja das mit dem Staub und Schmadder kenn ich… Hat bis jetzt nicht aufgehört ;) Ich wasche meine Bürste fast täglich… (einweichen in lauwarmem Wasser und mit einer Nagelbürste schrubbern)

  33. katja huhn

    hallo, ich habe leider keine guten erfahrungen damit.
    Zwei monate habe ich meine haare nur mit wasser gewaschen und gründlich gekämt.
    Ich habe schrecklichen haarausfall bekommen, sodass ich beschlossen habe, sie wieder mit shampoo zu waschen.
    Nach dem waschen war ich sehr empört!!! Ich hatte unglaublichen spliss und meine haare haben an fülle verloren, was mir vorher nciht ufgefallen ist (als ich sie nur mit wasser gewaschen habe), da sie sehr dicht wirkten.

    Was meint ihr, woran hat es gelegen, hat jemand solch erfahrungen gesammelt?
    Danke

    1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Hi Katja!

      Hmm hast du einfach so mehr Haarausfall bekommen oder hast du vorher einfach weniger gekämmt und somit die Kopfhaut + Haare weniger gefordert? Spliss habe ich auch, aber halt einfach weil ich ewig die Haare nicht geschnitten habe (was ich aber bald machen werde!). Mhh… das mit der Fülle kann schon sein. Ich habe auch noch immer sehr viel Talg in den Haaren (allerdings sehen sie nie fettig aus) und sie sind gewissermaßen „schwerer“. Hast du mit Apfelessig gespült? Das mache ich schon jedes Mal. Er macht die Haare kämmbarer und glänzend! (ich verdünne fast 1:10 Essig : Wasser aber nimm ruhig mehr oder sogar pur, wenn du den Effekt stärker haben willst)

      Haarausfall kann übrigens auch psychischer Natur sein, auch wenn die „Schlimmen Ereignisse“ schon etwas zurück liegen (hatte ich auch mal diagnostiziert bekommen in der Jugend, aber solange du weichen Flaum hast und sie wieder nachkommen, sollte das – wie bei mir damals – kein nachhaltiges Problem darstellen)

  34. Anna

    Ach ja zusätzlich verwende ich nur bei Bedarf Baby-Puder, klappt super steige aber auf Maisstärke um wenn die Dose leer ist. Viel Erfolg allen die es auch probieren möchten.
    Auch der übrige Blog von Lisa ist sehr interessant und inspirierend!! Ein Schritt wieder unabhängiger zu werden – fühlt sich sehr gut an ;)

  35. Anna

    Bei mir hat Deine Methode super funktioniert. Ich dachte immer das geht nie weil ich recht dünne habe und man stellenweise meine Kopfhaut sieht. Nach Bürsten mit der Wildschweinbürste, habe ich mehr Volumen in meinem Haar als je zuvor. Von meinen eher lichten Stellen ist nichts mehr zu sehen. Hat etwa zwei Wochen gedauert, da kam einiges an Fett aus den Talgdrüsen, eitel darf man nicht sein ;) aber es hat sich gelohnt…! Danke Lisa

  36. Caro

    Hi Lisa,

    ich habe eine Frage zum Thema „Haare waschen nur mit Wasser“. Dein Beitrag ist schon ein Jahr alt und ich hätte gerne gewusst, ob du deine Haare immernoch nur mit Wasser wäschst und ob sich dadurch die Problemchen mit der Kopfhaut (ich nehme an du hattest auch juckende und schuppende Kopfhaut) erledigt haben. Ich bin jetzt 30 und habe seit ca. einem halben Jahr wieder extrem juckende, schuppende und mit entzündeten Pickelchen übersäte Kopfhaut. Salben, Shampoos und Cremes vom Hautarzt oder aus der Apotheke brachten kurzfristig Linderung aber keine Heilung. Gerade in stressigen Phasen ist die Kopfhaut außer Rand und Band und bringt mich um den Verstand. Von den fettigen Haaren mal ganz abgesehen. Hast du damals bei der Umstellung direkt nur noch Wasser benutzt oder auch Kaiser Natron? Wenn man no poo googelt dann werden viele amerik. Blogs und Videos angezeigt und in diesen wird meistens die Kombination Kaiser Natron und Apfelessig vorgestellt. Hast du das auch probiert? Benutzt du zum Waschen lauwarmes oder kaltes Wasser und massierst du die Kopfhaut richtig? Das sind wahrscheinlich viele unnütze Fragen aber ich tu mich noch schwer anzufangen ohne einen genauen step by step Plan, da mir vor allem vor der Umstellungsphase mit Talgüberproduktion grault. Vielen Dank für deine Antwort und für den tollen Blog und eure Beiträge.

    Liebe Grüße,
    Caro

  37. gabi

    huhu :) ich habe jetzt vor 3 Tage den Selbsversuch gestartet. Ich habe gemerkt dass meine Kopfhaut die Bürste nicht wirklich verträgt, es scheuert iwie zu sehr, das beunruhigt die Kopfhaut! Ich bekomme eh schon ziemlich schnell Schuppen, da kann ich unnötige Reibung nicht wirklich gebrauchen. Ein Kauf von so ner Wildschweinborsten Bürste kommt auch nicht infrage (Obwohl ich mir das doch ernsthaft für einige Sekunden überlegt hatte, Oh Gott was tut man nur für die Schönheit *schäm*) Und nein ich kauf natürlich keine xD heute morgen bin ich auf die Idee gekommen, die Haare einfach mit meinen Händen zu kämmen. Klappt meiner Meinung nach Prima ^^man spürt den Talg richtig auf den Händen und hat das Gefühl, diesen ganz gut vertreilen zu können und man kann zusätzlich die Kopfhaut bisschen mit den Fingern massieren.. Ich werde das jetzt so die nächsten Wochen probieren! Jedoch habe ich hier leicht reden, ich habe kurzes, feines Haar! Trotzdem vll eine Alternative für den ein oder anderen!

    Danke Lisa für das Teilen deiner wunderbaren Tipps!!

  38. Joia

    Ich würde so gerne meine Haare nurnoch mit Wasser/Trockenshampoo waschen habe aber Problemchen bei der Umsetzung:
    von Lavaerde als Trockenshampoo bekomme ich leider extrem schuppige Haut..außerdem komme ich mit der veganen fake-Borstenbürste nicht gut durch meine Haare durch, trotz vorherigem Entknoten mit Holzkamm..ich habe das Gefühl, meine Haare werden klebrig von dem Fett und der Lavaerde. Ich komm nichtmal mit den Fingern durch auch wenn ich sie gerade mit dem Holzkamm gekämmt habe..:/ Das Ergebnis nach einigen Tagen ist immer eine klebrige Filzmatte. Trotz der halben Stunde die ich am Tag mit kämmen ect. verbringe.
    Bringt Apfelessig da vielleicht was? also gegen Filz oder Schuppen?
    Ich werde nicht aufgeben :D
    Alles liebe,
    Joia

  39. Moni

    Hallo liebe Lisa,

    ich bin über dein Buch auch auf die Website gestoßen und war gleich sehr begeistert über die vielen tollen Themen mit unterschiedlichsten Fragen.

    Die Idee kein Shampoo mehr zu benutzen hatte ich auch nachdem ich einen Vortrag über hormonell veränderbare Substanzen in Kosmetika besucht hatte. Was da alles in unsere „Pflegeprodukten“ enthalten ist hat mehr sehr nachdenklich gestützt. Ich achte zwar sehr auf meine Ernährung, da mit meine Gesundheit wichtig ist, doch schade ich mir selber indem ich Shampoo, Duschgel, Hautcremen etc. direkt auf die Haut auftrage und die Substanzen somit in meinen Körper gelangen.

    Der Vortragende hat eine App vorgestellt „TOX FOX“, die leider nur für i phones verfügbar ist :((( (konnte mir eines kurz ausborgen, da ich selber keines habe). Mit dieser App kann man viel Kosmetikprodukte (Zahnpast, Duschgel , Shampoo, Bodylotions, Augen Make up Entferner usw…) auf hormonell veränderbare Substanzen testen, d.h. Substanzen die großteils als Konservierungsmittel verwendet werden und die u.a. krebserregen, Fruchtbarkeisstörungen hervorrufen usw. -> also nichts was man eigentlich freiwillig möchte..

    Ich dachte eigentlich, dass ich mir keine Sorgen machen müsste, da viele meiner Produkte aus Reformhäusern stammen und ehrlich gesagt auch nicht immer billig waren. Umso mehr war ich dann überrascht als ich festellen musste, dass auch meine Produkte aus den Reformhäusern tlw. hormonell veränderbare Substanzen enthielten.
    Also brauchte ich eine Alternative, ich habe es zwar mit selber gemachten Haarshampoos probiert, doch auch damit bin ich nicht ganz zufrieden, weil man dafür auch bestimmte Substanzen braucht, die nicht immer „natürlich“ sind.
    Dann habe ich nur mit Wasser waschen probiert -ehrlich gesagt hab ich nicht lange durchgehalten, nur 1,5 Wochen- denn auch ich hatte das Gefühl dass sie nicht ganz sauber werden und fühlte mich mit den fettigen Haaren nicht ganz wohl.

    Danke für den Tipp mit der Heilwerde, werd ich auf alle Fälle probieren.

    p.s. hier noch der Link mit den Substanzen falls es jemanden interessiert und kein iphone hat: https://www.global2000.at/liste-chemikaliencheck-im-badezimmerschrank

  40. anja lahusen

    salü, wollt mich mal melden. inspiriert von dieser seite hab ich letzten august mit haare ohne shampoo angefangen. es war eine lange umstellung… ich hab sehr feines, sehr fettendes haar… aber es hat geklappt. ich wasche nun alle 2 wochen mit wascherde und alle andere wochen nur mit wasser. ab tag 4 muss ich ausbürsten mit maisstärke… 100 bürstenstriche im minimum, dafür spahr ich mir ja die zeit zum haare waschen täglich. bei mir ist das wasser sehr hart und das löst halt die wachs (talg?-) produktion sehr an. meine tipps dazu noch… hatte jetzt gerade über ne woche keine zeit haare zu waschen und irgendwie haben sie langsam gemüffelt. da hab ich sie mit kaffeesatz ausgebürstet und wow… glänzend, schön braun und erstnoch geruch weg. ansonsten mach ich manchmal auf die schweinebürste 2-3 tropfen rosmarinöl und wenn man damit bürstet duften sie auch den ganzen tag schön nach rosmarin (geht natürlich auch mit lavendel oder teebaum etc. öl.). ich überlege mir nun, ob ich jeweils mit der maisstärke eh ein bisschen kaffeesatz dazutun soll, da ich mit meinen braunen haaren auch immer gaaaaanz lange über der wanne ausbürste. ach ja und nochwas. in der startphase im august hab ich meinen partner kennen gelernt und ich hab ihn ohne haare shamponieren trotzdem nicht vertrieben :-) finde das den besten beweis dafür, dass man sich am anfang nur selber etwas unrein fühlt. er benutzt seit herbst nun auch kein shampoo mehr und statt deo jetzt natron etc. danke für die tollen inputs…. gruss anja

    1. Evelin

      Hallo Lisa,
      nunmehr ist viel Zeit vergangen seit den letzten Kommentaren und mich interessierts brennend, wie es deiner Kopfhaut,Haaren geht:-) Immer noch nur mit Wasser?
      Habe mir heute gerade endlich ein erstes mal eigenes Shampoo gemacht …..und bin gespannt.:-)

  41. Pingback: Plaste und Elaste: Übung im Verzicht | Jana Tashina Wörrle

  42. Steffen Schmidt

    Tach,

    also erstmal coole Sache das mit dem Shampoo! Werd das auf jeden Fall mal versuchen….. zumindest ohne Chemie ;)
    Interssant wäre mal auszuprobieren, was man bei Schuppen machen könnte! Ich habe so 2 mal im Jahr Schuppen, meist im Winter und bekomme die echt nur mit teurem Schuppen-Schampoo weg! :(
    Weißt du da eine natürliche Alternative?

    weiter so…. ;)

  43. Moser Evelyn

    Hallo, bin ganz begeistert von dieser Seite. Ich bin 61 Jahre alt, und wasche seit ca 2 Monaten meine Haare nur mehr mit Wasser, und zwischendurch mit Maisstärke, gemischt mit Pulverkakao (damit die Stärke nicht so weiss ist). Da ich sehr feine Haare habe, ist meine Erfahrung so, dass seitdem meine Haare nicht mehr so zusammenfallen, und mehr Stand haben. Die Frisur hält auch nach dem Schlafen super. Außerdem fallen keine Haare mehr aus, und es wachsen an ganzen Kopf neue Haare nach. Durch das tägliche Bürsten sind meine langjährigen Schuppen komplett verschwunden.
    Duschen tue ich auch nur mehr mit Wasser, habe in Australien sehr geschwitzt, aber nie nach Schweiss gerochen, und als Hautcreme nachher nur gutes Öl (Arganöl) auf der feuchten Haut.
    Also mein Fazit „back to the Roots“
    LG

  44. Pingback: Natürliche Haarhygiene |

  45. Jo

    Hey,
    das mit dem Bürsten hört sich ganz gut an-ich versuchs mal, auch wenn ich komischerweise noch nie Probleme mit fettigem Haaransatz hatte:)
    Meine Haut ist blöderweise echt dauerhaft zu trocken, ich weiß nicht warum, da ich eigentlich keine Creme oä benutze…? Das ist schon seit einigen Wochen so, deshalb habe ich mich jetzt entschlossen, am Wochenende unbedingt einkaufen zu gehen (natürlich Naturkosmetik:))
    Liebe Grüße,
    Jojo

  46. zurück zur Natur

    Hallo zusammen
    Ich bin auf der Suche nach einem Shampoo oder ähnliches was gegen Schuppen hilft.Es muss einfach und unkompliziert sein
    Ich weiss mittlerweile duch das gute Buch alles klar mit Haut und Haar warum schuppen entstehen können.
    Doch wie bringt man die auf Dauer wider weg z.b mit einem Schampoo oder ähnlichem?
    Wer hat einen Tipp für mich
    vielen Dank und liebe Grüsse
    aus der Schweiz
    zurück zur Natur :-)

  47. Tinka

    Hallo Zusammen,
    meinem Sohn (fast vier) habe ich noch nie die Haare mit Shampoo gewaschen, sondern nur mit Wasser, beim schwimmen und baden, und er hat wunderschönes, sauberes Haar. Es fühlt sich völlig normal an und riecht auch nicht.
    Das er noch nie die Haare gewaschen bekommen hat, war anfangs gar keine bewusste Entscheidung, aber er hatte bei den Versuchen ihm als Baby die Haare zu waschen, so ein Theater gemacht, dass ich es aufgegeben hatte. Jetzt finde ich es super, dass es auch ohne Haare waschen geht. So spart er lebenslang ne Menge Geld und Giftstoffe. ;-)
    Ich habe noch eine Bitte, könntest du mir per Mail den Namen dieser Schrift schicken, die gefällt mir nämlich total gut. DANKE!

    1. Gabriel

      Hey,
      sehr cool das mit deinem Sohn! Hätt‘ sich meine Mam das Haarewaschen also doch sparen können – war auch ganz schrecklich empfindlich bei Shampoo. Die Schriften sind: Fliesstext und Menü: Raleway, Überschriften: Amatic SC.
      Liebe Grüße, G. :)

  48. Babsi

    Der Artikel ist jetzt zwar schon ein wenig älter, aber da es gerade so super zur Jahreszeit (Mützenzeit) passt, möchte ich das auch einmal probieren mit dem nur mit Wasser waschen. Ich frag mich nur ob es normal ist, was da auf meinem Kopf abgeht. Meine Kopfhaut juckt nicht und der Ansatz passt auch, aber der Mittelteil der Haare (sie sind nicht mal Schulterlang) ist dermaßen furchtbar fettig, das ich mich ohne Mütze nirgends hin traue. Kann man zwischendurch mit Apfelessig spülen oder macht das wieder alles kaputt? Ich würd mich über Tipps freuen =)

  49. Pingback: Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. | Leben ohne Shampoo

  50. Dine

    Guten Morgen,

    Seit knapp 6 Wochen wasche ich mich nur mit Wasser. Für meine Haare verwende ich 1-2 x die Woche eine Spülung aus Apfelessig und alternativ Rosmarin oder Brennesseln.

    Hat evtl. Noch einer eine Idee was bei juckender Kopfhaut helfen könnte? Es ist auch nicht immer, vermute dass es auch mit der Ernährung zusammen hängt, dafür müsste ich vielleicht mal ein Tagebuch schreiben.

    Generell bin ich total beigeistert wie meine Haare sich verwendet haben.
    Man kann sie immer noch super bürsten. Ich finde sie wirken viel kräftiger, glänzen immer schön und wirken viel dichter nich so dünn wie zu Shampoozeiten!

    Danke Lisa für diesen tollen Gedanken Anstoß. Mach weiter so!

    Vg Dine

    1. Eloise

      Hallihallo,
      superinteressant Eure Ideen und Berichte!Vielen Dank!!!
      Vor meinem Hintergrundsbericht noch zwei Fragen zur Water-only Methode:

      a) Wenn ich Naturlocken habe bzw.durch die Methode bekomme, soll ich sie dann trotzdem mit der Buerste ausbuersten und riskieren, dass meine Haare buschig werden? Hat da jmd.Lockiges Erfahrung gemacht???Ideen?

      b) Sollte man an den ersten Tagen noch Apfelessigmischung in die Haare spruehen, wenn man noch nicht genug Talg produziert hat?

      c)Man muss ja anscheinend den Talg bis in die Spitzen einmassieren?
      Wie lange dauert das bei ueberschulterlangen Haaren im Schnitt?

      d) in den USA bedeutet die No-Poo Methode ja wohl, dass man immer erstmal mit Natronlauge und Apfelessigmischung hantiert. Was bewirkt das Natron im Haar?Ist das alles so noetig?
      Vielen Dank fuer Eure Antworten!

      Nun zu mir und warum ich die Water-only Methode machen moechte:
      Mein Freund und ich haben auf dieser kostenlosen Online-Doku-Seite http://www.filmsforaction.org/walloffilms/ nun schon etliche Filme „for social change“ angeschaut. Mit diesem Hintergrund kauft er sich nun dauernd coole Buecher von Foodwatch etc.um noch mehr Infos zu bekommen. Dann stiess er auf ein Buch namens „Zero Waste“ (ist aus den USA) von einer Frau, die angeblich mit ihrer 4-koepfigen Familie einen jaehrlichen Hausmuell von einem Einmachglas produziert.Anyways, das ist also unser Hintergrund. Seitdem hat uns das Experimentierfieber gepackt.

      Nach Miswak und waschbaren Slipeinlagen moechte ich ab heute auch die Water-only bzw. „No Poo“ -Methode (iih! Warum nennen die das bloss so!) probieren.
      Bisher war ich so stolz darauf nur noch feste Lush-Seifen zu benutzen (trotz dass die Anti-Schuppen-Seife furchtbar nach Asche stinkt..und dazu nicht wirkt!). Hab darueber aber voll vercheckt, dass meine Haare noch trockener als vorher wurden bzw. dachte „Naja, ist halt Natur. Muss ich mich mit abfinden.“ Jetzt wo ich mich mal mehr mit dem Thema Haar beschaeftige – unabhaengig von angeblich professionellen Frisoermeinungen- bin ich mehr als entschlossen die ohne Shampoo-Methode durchzuziehen. Ich bin sicher das meine Haare damit nur gesuender werden koennen.
      Frueher als ich noch bei meiner Oma gelebt habe, hatte ich mal wunderschoene lange Haare. Nach ein paarmal Abschneiden wurden sie aber buschig, strohig und schuppig.Seitdem -seit ich13 war, das sind jetzt ca. 20 Jahre her!!!- versuche ich sie wieder wachsen zu lassen, aber mit sehr maessigem Erfolg. Sie sind mittlerweile etwas ueberschulterlang. Ich weiss, dass ich zwischendurch eine Hammer-Naturkrause bekommen hatte, die aber auch wieder verschwand.Jetzt sind die Haare noch etwas unregelmaessig gewellt, weshalb ich selbst die Wellen oft wegkaemme. Einige Leute schreiben im Net, dass die Water only Methode besonders bei lockigem Haar wirkt bzw. die Locken oft wieder zum Vorschein kommen. ALSO bin ich nun wirklich mal sehr gespannt welche Auswirkungen die Methode hinsichtlich a) Schuppen b) Wachstum c) Locken d) Glanz haben wird!!!
      Da ich im Moment auf Jobsuche bin, bin ich uebergluecklich, dass ich die Methode gerade jetzt gefunden habe, wo ich mich noch nicht allzu vielen Leuten praesentieren muss. Bloss fuers Bewerbungsfoto muss Trockenshampoo oder the real thing wohl nochmal ran;)
      Werde Euch nach ein paar Wochen ein Update geben!Liebe Gruesse

  51. Bonitaamanda

    Hallo,
    ich hab da mal eine Frage – ich hoffe sie klingt nicht allzu bescheuert! Diese 'water only'- Methode klingt ja recht interessant. ABER: ihr schreibt das in Oesterreich oder Deutschland, wo ja TRINKWASSER aus dem Hahn kommt. Was tun, wenn ich in Suedamerika lebe? Das Wasser, das aus der Dusche kommt, stinkt elendiglich, es duerfte keinesfalls getrunken werden. Nehme mal an, dass das Haarewaschen mit so einer 'Kloake' nicht funktioniert, oder? Hat da jemand Erfahrung damit?

  52. Bettina

    Hi

    dein Artikel hat mich veranlasst auf Water Only umzusteigen. Da ich vorher schon nur ca. 1x/Woche die Haare gewaschen habe war der Umstiegt sehr leicht. Das viele Bürsten ist noch ungewohnt, und da ich so langes und dichtes Haar habe ist es schon fast eine sportliche Aufgabe ;-)

    Nur die Wildschweinborstenbürste mag ich gar nicht. Ich habe eine mit Holzborsten und bin damit ganz zufrieden. Zum Thema Sauberkeit und Geruch, selbst 2 Wochen Campen inkl. ganz viel Lagerfeuer(geruch) konnten überstanden werden.

    Ich bin schon gespannt wie es im Winter wird mit Haube und so.

    Lieben dank und viel Erfolg für euch beide und euer Projekt

  53. gabriele

    Hallo- ist ja schon viel gesagt. Ich mag das Gefühl mit selbstgemachter Seife zu waschen. Statt Alkohol in Tinkturen nehm ich Glycerin- trocknet nicht aus.

    Aber bitte- nicht mit waschnüssen. Die kommen aus Indien, werden dort für die Menschen teurer und unleistbar ganz zu schweigen von der Distanz. Das heimische Pendant ist Seifenkraut, die Wurzel nehmen.

  54. Marion

    Wir haben Lehm auf unserem Land. Den kann man mit Kristallsalzsole mischen und schon hat man ein tolles Shampoo. Der riecht übrigens herrlich. Wir haben ihn auch als Wandputz eingesetzt :-) Die Kristallsalzsole kann man auch weglassen, ich nehme sie, damit ich meine struppigen wilden Haare besser kämmen kann. Wie man sich ernährt ist übrigens ein großer Punkt. Als Rohköstlerin musste ich die Haare ca. 1 mal im Monat waschen. Mit veganer Kochkost ohne Zucker 1 mal pro Woche. Und seit diesem Jahr mit nur Essen vom eigenen Land ca. 2 mal im Monat. Denn alles was wir essen wirkt sich auf die Kopfhaut aus. Besonders Zucker, Kochkost und Zeugs in Päckchen und Gläsern aus dem Laden verursachen zumindest bei mir eine juckende Kopfhaut. Das mit dem Bürsten werde ich mit meiner neuen Ernährung (wieder) ausprobieren. Ich habs schon mal getestet, da habe ich aber noch im Bioladen eingekauft und nach 6 Wochen entnervt aufgegeben :-)

    Auf ein Neues!

    Guter Artikel!

  55. Jenn

    Ich habe mal noch ein paar Fragen :) Ich versuche mich nun auch seit ein paar Tagen mit der Only Water Methode. Bis vor 4 Tagen habe ich die Haare alle zwei Tage mit normalem Shampoo gewaschen. Nun versuch ich einmal auf weniger waschen und eben nur noch mit Wasser umzustellen. Das Problem nur die sind so fettig und selbst mit der Speisestärke geht das fettige Gefühl nicht weg. Irgendwelche Tipps?

    Und zu der Wildschweinborstenbürste, die wird einfach nicht richtig sauber von der Speisestärke :( Ich nehme normales Shampoo aus dem Laden. Wie oft wäschst du deine Bürste? Jeden Tag?

    Vielen Dank schon einmal im voraus.

  56. karavane Anne

    Interessanter Ansatz! Aber die Haut verlernt nicht das nachfetten, bzw. stellt sie nicht die Talgproduktion ein. Das ist rein subjektives Empfinden. Durch eine Studie kam ans Tageslicht, dass der Hautwiderstand (und somit der Feuchtigkeitsgehalt der Haut) gleich bleibt, wenn man seine sonst gecremte Haut nicht mehr eincremt.

  57. Denise

    Hallo Lisa,

    habe schon lange überlegt auf "nur" Wasser umzusteigen. Nachdem ich deinen Artikel hier vor einigen Wochen das erste mal entdeckt habe, hat mir das den finalen Anstups gegeben.

    Ich habe vor etwas mehr als 2 Wochen begonnen mein Shampoo im Schrank stehen zu lassen und wasche seitdem tatsächlich nur noch mit kühlem Wasser. Um nicht unnötig viel davon zu verschwenden, bade ich mein Haar in meiner zuvor nie benutzten Fußwanne. Alle paar Tage bürste ich mir etwas Kokosöl ins Haar. Es riecht gut und pflegt wunderbar.

    Nachdem die Strapazen (schnell nachfettend, unangenehmer Geruch, unsauberes Gefühl) der ersten 12Tage überstanden waren, begann ich es zu lieben! Mein Haar beginnt nun natürlich schön zu glänzen. Es riecht zwar meist nach Haar, aber eben nicht unangenehm. Auch das unsaubere Gefühl ist verschwunden.

    Früher bekam ich nach der 2. Nacht ohne Haarwäsche fettiges Haar, heute ohne Shampoo fängt es nach der 3.-4. Nacht an leicht zu fetten. Allein das ist für mich schon Bestätigung genug, die Chemiepasten nie wieder an meinen Körper zu lassen.

    Ich kann es wirklich jedem bloß empfehlen.

    Zur kleinen Info; evtl. für den ein oder anderen Leser relevant:

    Ich habe langes Haar (Spitzen bis kurz unter die Brust) und bin 23 Jahre alt.

    Ganz liebe Grüße und ein dickes Danke für eure tolle Arbeit und besonders dafür, dass ihr es mit uns teilt!

  58. Georg

    Hallo,

    ich habe das hier vor eineinhalb Wochen oder so gelesen und dachte, dass ich das mal spontan ausprobieren könnte. Ich hatte auch immer Probleme mit einer trockenen Kopfhaut. Und jetzt verwende ich einfach nur Wasser zum Waschen. Davor kämme ich meine Haare in alle Richtungen mit einem Holzkamm durch. Das hatte ich auch mal von einer Friseurin gehört. Man sollte nur darauf achten, dass das wirklich Holz ist und kein Kunststoff, da dieser mit scharfen Kanten die Haare kaputt machen kann (Spliss). Und jetzt nach rund eineinhalb Wochen ist die Kopfhaut echt super. Meine kurzen Haare fühlen sich laut meiner Freundin zwar ein wenig fettig an, riechen eher nachteilig, aber trotzdem werde ich mal weitermachen und noch ein paar Wochen testen. Denn, klar, wenn man nur mit Wasser wäscht werden die Haare nicht nach Zitrone und Bambusgras riechen. Ich denke da muss auch einfach ein Gewöhnungseffekt her, man ist es schlicht einfach nicht gewöhnt wie sich natürliches Haar anfühlt (für mich super).

    Ich werde es also eine Weile noch weiter ausprobieren und dann evtl. auch dabei bleiben und vielleicht ein paar andere Sachen ausprobieren. Es müsste ja auch natürliche, pflanzliche Mittel aus dem Garten geben mit dem man seine Haare duftend bekommt. :-)

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Lieber Georg!

      Super! Gib Deiner Kopfhaut-Talgproduktion aber auch Zeit – die Umstellung kann mehrere Wochen dauern. Bei mir sind nun auch schon 5 oder 6 Wochen vergangen. Ja, es riecht nach Kopfhaut (wie Du sagst, ungewohnt) und sie fühlen sich anders an. Aber mir taugts auch. Sie sehen jedenfalls nicht fettig aus und Trockenshampo () habe ich auch schon 3 Wochen nicht mehr verwendet.

      Herzlichen Gruß!

  59. Anita Bernroitner

    Hallo Lisa,

    ich finde den Artikel über Alternativen zu konventionellen Haarshampoos sehr spannend so wie Euren Blog insgesamt

    Vor zwei Wochen bin ich auf Haarseife aus dem Bio-Laden umgestiegen. In der ersten Woche habe ich keinen Unterschied bemerkt. In der zweiten Woche hatte ich das Gefühl, dass ich wieder mehr Schuppen habe. Vielleicht versucht sich die Kopfhaut jetzt von den chemischen Produkten (vor allem Silikon), die da drauf kleben, endlich zu befreien. Vielleicht hat es auch andere Gründe und ich sollte den raffinierten Zucker meiden, wie ich in einem der Kommentar hier gelesen habe.

    Morgen werde ich jedenfalls einmal eine verdünnte Essigspülung machen. Das mit dem kräftigen Bürsten und nur mit Wasser waschen, werde ich auch probieren. Bin schon gespannt wie das weiter geht.

  60. Julia

    Hallo Lisa,

    ich habe mir (inspiriert durch dich und nach ganz viel Recherche) vor 8 Tagen zum letzten Mal die Haare mit Shampoo gewaschen und will es weiter machen.

    Nur habe ich gefärbte Haare (Sanotint, also zumindest zu ca. 90% Naturfaarbe). Hast du auch gefärbtes Haar oder weißt du oder sonst jemand hier, wie das funktioniert? Kann es mit Henna besser funktionieren? Kann man färben ohne sich die Haare zu waschen?

    Das Fett am Ansatz stört mich im Moment nicht und ich bürste auch fleißig, aber der Ansatz wird gerade nervig…

    Jedenfalls Daumen hoch für euer Experiment und für den Blog :-)

    Liebe Grüße

    Julia

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Julia!

      Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Hatte nie gefärbte Haare. Aber ich würds halt einfach probieren. Das mit dem Wasser waschen hat ja eher was mit der Kopfhaut bzw. Talgproduktion zu tun als mit den Haaren selbst :)

      und Danke auch :D

  61. Helga Schindlmaer

    Hallo ihr Lieben, habe gerade euer Problem gelesen, folgendes möchte ich dazu sagen. Meine Kinder hatten sehr empfindliche Haut, bekamen Neurodermithis wenn ich sie mit Schampoo und mit Duschgel gewaschen habe, also nahm ich nur reine Kernseife, doch ihre Haare waren danach so matt daß man sie nicht mehr kämmen konnte, ich spülte ihre Haare mit Essig und siehe da sie wurden wieder glänzend und geschmeidig, vielleicht hilft euch das, viele Grüße Helga!

    1. Helga Schindlmaer

      Jetzt möchte ich euch noch etwas vorstellen, oder kennt ihr es schon lange das weiß ich nicht, bin erst seit ein paar Tagen dabei. Folgendes ich möchte euch effektive Mikroorganismen vorstellen, man sie selbst ansetzen wenn man sich die EM 1 besorgt und Melasse dazu, aber man kann sie auch fertig kaufe. Das sind gutartige Bakterien in einer Flüssigkeit, damit kann man sich den Körper, die Haare waschen, man kann das ganze Haus reinigen, den Kühlschrank, den Brotkasten, besonders das Bad, die Wäsche waschen, den Garten düngen, den Komposthaufen gießen damit er nicht fault und nicht stinkt. Auch kann man sie trinken wenn man die falschen Bakterien im Darm hat, das kommt meistens nach einer Anti- Biotika Behandlung vor, dadurch können sich Pilze im Darm ansiedeln und sich tausendfach vermehren, auch in der Tierhaltung ist es sehr wichtig. Jedoch wenn ihr es schon kennt, dann will ich daß ihr meinen Bericht nicht beachtet, ansonsten könnt ihr mir Bescheid geben wenn ihr Fragen habt. Viele Grüße von Helga!

  62. Flo

    Eine super Seite!

    Bin grad am stöbern. Was mach ich mit meinen Langhaarlocken. Ich wasche sie seit einem Jahr nur noch mit Brennesselseife. Jedoch komme ich nur unter der laufenden Dusche mit der Bürste durch die Haare. Hat da jemand ähnliche Probleme?

    1. Karin

      Hallo Flo,

      habe zwar nur halblange Locken, kenne aber das Problem. Ich habe für mich folgende Lösung gefunden: Ich wasche meine Haare auch mit Seife (heute aber das erste Mal nur mit Wasser, was einen absoluten WOW-Effekt hatte und wenn das so bleibt, dann bleibts dabei). Ich schlage nach dem Haarewaschen ein Handtuch zum Trocken um den Kopf, nach ca. 5 Minuten Handtuch ab und ganz vorsichtig von unten nach oben mit einem grobzinkigem Kamm (Horn oder Holz) vorsichtig entwirren. Dann lasse ich die Haare an der Luft trocknen. Durchkämmen geht bei mir eh nicht, brauchts aber auch nicht, mit den Fingern durch und evtl. mal etwas mit Wasser anfeuchten, damit sie sich wieder kringeln nach dem Aufstehen früh und das wars für mich.

      LG

  63. Liliamar

    Hallo,

    gerade erst auf die Seite gestoßen, ist das Thema "minimalismus" und "Selbstversorgung" aber eh mein Thema seit Jahren.

    Zur Haarwäsche fand ich eine Apfelessig-Spülung (Apfelessig:Wasser – 1:5) immer super (Nicht jeder verträgt den Geruch). Die Haare sind super weich danach und lassen sich auch ohne Antiziehbürste gut kämmen.

    Mein Shampoo mach ich seit zwei Jahren selbst aus vier Zutaten: destilliertes Wasser, Schmierseife, Pottasche und Alkohol. Ist ziemlich flüssig und schäumt nicht, aber nach zwei Wochen Umstellung hatte ich superfeste Haare (Vorher dünne Fliegehaare, die sich von allein immer in Dreads verwandelt hatten).

  64. lisa

    also bei mir funktioniert der rechen auch nur mit der wildschweinbürste, da aber ganz gut. wenn man eine bürste mit so richtigen stiften hat, gibts dafür übrigens auch so reinigungsbürsten, wenn man grade keine alte hat. liebe grüße

  65. Mischa

    Hallo Lisa, hallo Micha,

    das gleiche gilt eigentlich für alle Arten von Deos. Unser Körper "stinkt" nicht wenn man ihn nicht chemischen Mittelchen behandelt. Setzt man das tägliche Deo ab, stinkt man nach einer gewissen Übergangszeit nicht mehr (regelmäßiges Waschen vorausgesetzt). Klar riecht man nach Schweiß wenn man beispielsweise Sport treibt, aber frischer Schweiß riecht nur, der stinkt nicht. Wie immer gilt: Waschen hilft! ;-)

    Leider haben wir verlernt uns natürlich zu pflegen. Wir bekommen ja von der Werbung auch immer weiß gemacht, was wir vom Shampoo über Intim- bis zur Fußcreme alles brauchen. ;-)

    Liebe Grüße, Mischa

  66. Thomas

    Ich habe früher meine Haare nur einmal im Monat gewaschen. Das ging mit dem Jucken. Als ich sie etwas kürzer hatte und das Waschen bequemer wurde, pendelte ich mich bei einmal pro Woche ein. Aber dann hat es immer schon nach ein paar Tagen gejuckt. Meine Kopfhaut schien sich also umgestellt zu haben und das fand ich gar nicht gut. Auch so viel Talg schon nach einer Woche. Jetzt bin ich zum ersten Mal wieder bei über einem Monat Nicht-Waschen. Da ist sehr viel Talg. Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht aus Versehen am Kopf kratze, weil's dann schneit und meine Schultern weiß werden. Ich hab gestern angefangen, mein Haar zu bürsten. Ich nehm dazu eine Bürste mit Holzborsten. Das fühlt sich richtig gut an, weil endlich mal die Kopfhaut wieder durchbewegt wird. Und es kratzt so angenehm auf dem Kopf. Danach sind meine Haare seidenweich. Ich werde das jetzt weiter so machen und mein Haar nicht waschen. Ich find den Gedanken nämlich schrecklich, dass die natürliche Flora meines Kopfes gestört ist.

    Zur Körperpflege möchte ich sagen, dass ich mich seit fast drei Jahren nur noch mit Wasser wasche. Ich bin damals nach einem Rainbow-Gathering einfach dabei geblieben. Auch weil mein Gewissen mir das sagte. Und dazu habe ich eingeführt, regelmäßig alle zwei Tage zu duschen. Als ich früher nur einmal die Woche badete, bekam ich immer nur schwer den Film von der Haut. Jetzt ist da nix mehr und meine Haut ist super schön. Mein Apfelmann – er kommt aus Bulgarien – rät mir immer, viele Äpfel und vor allem viele Möhren zu essen, da die gut für die Haare und die Haut seien. Er ist 60 und sieht unglaublich jung und gesund aus. Seine Augen sind wach.

    Eine kurze Geschichte zu den Haaren möchte ich noch erzählen:

    Vor einigen Jahren war ich auf Reisen und begegnete in einem Reformhaus beim Shampoo-Kauf einer Frau, die mir von einer Mama berichtete, deren Söhne ihre Haare nur mit Wasser waschen. Und sie hätten ganz schönes, gesundes Haar. Mich ließ seitdem dieser Gedanke nicht mehr los. Nur selber durchgehalten hab ich's bisher nicht, weil die Umstellung doch ein Wenig dauert.

    Lisa, ich danke Dir, dass Du Deine Erfahrungen hier teilst! Das hat mir den letzten Anstoß gegeben, es jetzt durchzuhalten.

  67. Kristine

    Hallo Lisa…

    mich würde interessieren wie genau du mit Wasser deine Haare wäscht. Spülst du sie einfach durch?

    Dann würde mich noch zu deinem Trockenschampoo interessieren ob du da eine andere Bürste dann dafür nimmst oder deine normale Bürste? Danke dir für die Antwort, bis dahin

    liebe Grüße

    Kristine

  68. Die Rote IRis

    Spannende Sache!

    Ich denke ich muss mich erst mal ans massive Bürsten herantasten, danach sehen wir weiter.

    Meine Haare sind halt etwa hüftlang (zum Frisör gehen wir ja auch nicht … ;) ) und recht dünn. Da komm ich mit ner Bürste gar nicht recht durch, dass muss alles noch geübt werden.

    Was ich eigentlich sagen wollte – "weiter so!"

  69. Ulrike

    Find die Gschicht lustig, meine Pferde werden nur mit Wasser und Naturbürste gereinigt und glänzen im Sommer wunderbar, ev. noch Brennnesselsamen verfüttern ( alter Rosshändlertrick) – Brennnessel ess ich selber – die Samen wachsen schon

    des kann für uns sicher auch ned schlecht sein

  70. Maja

    Ich habe mich über den Artikel gefreut, weil ich auch gerade bei meinem Kein-Schampoo-Experiment bin und ich fand deinen Artikel sehr nützlich und hilfreich!! Langsam, aber sicher normalisiert sich meine Kopfhaut. Das mit den 100 Bürstenstrichen werde ich ab morgen umsetzen. Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst! :)

  71. Nikuscha

    So langsam steckt mich dieses Experimentieren ja doch an ;)

    Und praktischerweise ist vor ca. 3 Tage auch mein Shampoo leer gegangen. Das schreit ja nach der "ohne Shampoo"-Methode, die ich auch ab heute ausprobieren möchte.

    Dabei werde ich die Wasser-Methode von schwingelschwingeldingdong.com mit deiner 100xBürsten+Maisstärke-Methode von experimantselbstversorgung.net kombinieren und vllt mal berichten, wie das so klappt.

    Vielen Dank für die Vorarbeit!!

  72. Julchen

    Hallo Lisa,

    ich bin durch Zufall auf auch Seite gekommen. Wollte mich über das anlegen von Beeten informieren und bin dann gleich hier hängen geblieben und habe weitere interessante Artikel gefunden.

    Deine beiden Haartips gefallen mir. Ich benutze zur Zeit Bio-Shampoo finde es aber auch lästig oft waschen zu müssen und diese Massen-Plastikproduktion damit zu unterstützen. Als Trockenshampoo benutze ich bisher Baby-Puder, aber ich freue mich schon auf den Umstieg :)

    Gut, nun zu meiner eigentlichen Frage: Ist dieses schöne schwarz bei dir natürlich oder färbst du dir die Haare? Wenn ja würde mich interessieren wie du ein so dunkel Ergebnis erreicht hast, davon ausgehend dass du Henna benutzt ;)

    LG und weiter so! Julchen

  73. Jenn

    Dein Artikel ist echt toll, ein großes Lob!

    Ich hätte da aber noch eine Frage oder zwei um genau zu sein^^:

    Wie oft reinigst du deine Bürste und mit was genau? Seife, Shampoo oder dein Duschgel?

    Vielen Dank :)

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hi Jenn!

      Also bisher hab ich die Bürste immer mit zum Duschen genommen und sie mit Seife oder Duschgel oder Shampoo (:P) eingeseift und dann mit einer 2. Bürste reingeschrubbert und das wird echt sauber – allerdings muss ich jetzt ein bisschen sachter sein, weil mir ein paar Köpfchen von den Stiften abgebrochen sind :(

      Gerne :D

  74. lisa

    liebe lisa,

    wie lustig, ich experimentiere auch seit letztem jahr mit nie mehr shampoo :)

    dabei habe ich mich über wascherde, natronwasser und haarseife auch mittlerweile auf nur noch wasser reduziert und es klappt super!

    dabei habe ich wie du die erfahrung gemacht, wie wichtig bürsten ist! und das haare eben natürlicherweise nach mensch riechen :)

    Außerdem hatte ich das gefühl, dass haarseife und wascherde gute "sprungbretter" waren auf dem weg zu nur noch wasser.

    aber eine umstellungsphase mit mehr mützen und haartüchern hatte ich auch :)

    Zum Thema Bürsten und Kämme reinigen, kann ich nur bestätigen wie wichtig das ist. Hilfreich können dabei übrigens auch Kamm- und Bürstenreiniger sein – da gibt es zb einen für Bürsten, der wie ein kleiner Rechen aussieht (gut für die wildschweinbürste) oder einen Kammreiniger, mit zwei ich drehenden Bürsten, durch die man den Kamm schiebt.

    viel erfolg dir noch! jetzt im Sommer klappt es bestimmt noch besser, weil die Sonne das Fett quasi wegbrutzelt :)

    lg lisa

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Also mit diesen Reinigungs-Rechen kann ich gar nicht umgehen, das bringt bei mir genau nichts :D Aber ich nehm immer ne 2. Bürste und schrubb dann unter der Dusche mit Seife.. funzt sehr gut :)

  75. Smonal

    Also ich habe seit Jahren die Bürste von Roßmann mit den Borsten nichtmal 10 euro ist super!

    Als Reiniger für Fett gibt es Orangenölreiniger etwas teuer aber man braucht nur wenig letztens sogar bei Netto gesehen evtl im Netz ein Rezept.

    Hatte auch früher täglich Haare gewaschen dann viel gebleicht u gefärbt u immer weniger gewaschen viel gebürstet das ist echt super!

    Finde das nur mit wasser nicht eincremen im Gesicht schwierig weil ich mich schminke u das reinigungsmittel die Haut austrocknet egal was ich nehme vielleicht typs?

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hm schwierige Frage, da die Reinigungsmittel wohl immer den natürlichen Fettfilm zerstört und so… Als Cremealternative zB einfach Olivenöl, aber am besten ist natürlich einfach nicht schminken. Ich schätze Du sprichst von Make up, oder?

      1. Lene

        hi,

        erst mal komlpment für diese tolle seite! ich bin begeistert! du kannst bio Kokosöl als make-up-entferner nehmen und auch als Deo-ersatz und auch noch für 1000 andere Sachen :) schau mal auf der seite Zentrum der Gesundheit, da gibt es unglaubliche viele tolle tipps rund um natürlich leben :)
        lieben gruß

    2. ANNI

      Die Frage liegt jetzt schon länger zurück, aber zum Abschminken sind Öle gut geeignet. Ich benutze Mandelöl. Wird aber sicherlich auch mit jedem anderen Öl funktionieren. Du kannst es auf ein Wattepad geben oder auf ein Ohrputzstäbchen und Dich damit abschminken.
      Viele Grüße
      ANNI

  76. Nelli

    Wie ja bereits erwähnt wurde, regt das Bürsten an und macht wach, deswegen am Besten morgens, denn abends willst du ja auch mal schlafen…

    Wobei ich auch mit einem groben Kamm die Knotten des Tages rauskämme und dass mich nicht am Schlafen hindert. Wie das mit einer 100 Strich Bürstaktion wäre, bleibt zu testen.

    Viel Spaß weiterhin!

  77. Rosa Drexel

    Also, durch dein Trockenshampoo bin ich angefixt worden, endlich das doofe shampoo aus meinem haus zu verbannen. deshalb haben wir jetzt eine zeit lang rumexperimentiert und sind nun auf diese lösung gestoßen die seit einigen wochen super funktioniert.

    (ich habe dünne, plüschige, sehr fettige, helle haare, mein freund hat sehr dicke, plüschige, wenig fettende, dunkle haare)

    also, wir pudern unsre haare sehr intensiv, sodass wir wirklich alle stellen erwischen mit normalem, mehl ein (roggen, dinkel, hafer haben wir bereits getestet), dann ca 15 min einwirken lassen ( in ein handtuch wickeln) und auswaschen. das wars! die haare werden super sauber!

    ich finde es so unglaublich wie einfach das geht. wir haben eben auch so lange experimentiert, bis eine wirklich schnelle, unaufwändige lösung rauskam. das ist eine echt alternative zu shampoo!

    bis zum "water only" wird es bei mir noch etwas dauern, da meine haare wirklich schnell und arg fetten, aber das ist natürlich das ziel ;-)ernährungsumstellung läuft auch auf vegane rohkost, das macht sicher auch extrem viel aus.

    ach ja, wegen duschen: ich dusche fast gar nicht mehr. einfach den körper (es würden auch die unangenehm riechenden stellen langen) einölen, einziehen lassen und mit einem handtuch abrubbeln. fertig.

    manchmal stelle ich mich nach dem einölen unter die dusche und rubbel die haut mit dem waschlappen ab,aber das ist völlig überflüssig, da durch das öl eh nix von der haut abgeht. gefällt mir nur irgendwie ab und zu ;-) öl bindet gerüche, dreck und sowas. man sollte natürlich nur das handtuch immer wechseln, da dort dann der "dreck" dran ist.

    das leben kann sooo einfach sein :D

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Hallo Rosa,

      auch interessant, und das Mehl pappt nicht zusammen wenn es mit Wasser in Berührung kommt…?

      Das mit dem Einölen ist ja witzig, stell ich mir grad nicht so lecker vor haha :D Vor allem die öligen Handtücher dann xD Aber ich könnt mir iwie vorstellen dass zusätzlich nach dem Duschen auf die Achseln aufzutragen… Kann das funktionieren….? Interessant, interessant…. :)

      1. Silja Nathe

        Hallo Rosa und Lisa.

        Das mit dem Öl reinigen kenne ich: anstatt Handtücher nehme ich Wattepads. Die werden dann richtig braun vor Dreck.
        Diestelöl ist zudem entzündungshemmend. Es nimmt den Geruch weg. Ich benutze Öl anstatt Deo. Denn sogar Sante Deo Kristall Roll-on hat Potassium Alum, von Aluminium. Ich erschrak voll. Weil die doch immer sagen, dass Naturkosmetik ohne Alu ist. Aber dieses Potassium Alum ist noch nicht geprüft durch Studien und in Wikipedia las ich dann: Gefahr.

        Ansonsten wasche ich meine Haare oft mit Wasser. Zumindest ist der Staub weg. Hab Alviana Naturkosmetik ohne Parfüm benutzt und das …. hat mir die Haut weggeätzt.

        Daher habe ich mir Rohstoffe für selbst Shampoo machen bestellt bei http://www.aliacura. de

        Manchmal wasche ich mit Sirup, Himbeer oder so. Der Zucker in der Himbeere ist leicht reinigend und macht das Haar geschmeidig.
        Bei Schuppenflechte ist Salz auch gut juckreizlindernd. Danach aber mit Honig oder Sirup damit das Haar nicht stumpf ist wegen dem Salz.

        Grüße Silja

        Bürsten tu ich gar nicht. Habe derzeit eine Baby-Ziegenhaarbürste, die ist weich.

  78. Denishka

    Suuper Spannend!

    Danke.

    Mein sehr bewärtes Rezept ist immer noch mit Kamille Waschen und dann mit Essig in Kaltwasser Nachspühlen… und dann mit kalt wasser oder Lauwarm nochmal nachspühlen.

    Wer den leichten Essig geruch nicht mag kann sich Noch Rosenöl oder Patchouli oder sonstwas anstreichen oder ansprühen…

    Bestimmt kann man noch mehr Kräuter kombinieren mit Kamille zusammen… Zitrone verdünnt mag ich auch wenn ich frische will und wenn ich mir etwas Zeit nehme und mal eine Woche keinen Menschen sehe, machen ich eine Zwiebelkur aus zwiebelsaft (Duch die Presse gequetscht) mit Honig vermischt auf den Kopf gepantscht und stundenlang einwirken lassen… Mmmmmh! (Altes Hausmütterchen rezept aus Russland)…

    Und die Russinen sind mir auf jeden fall ein vorbild in sachen Schönes, Laaanges, gesundes, dickes Haar

    Die Zwiebel entgiftet ja bekanntlich auch und das kann ich bei dem Ganzen Zeug das da rumfleucht in der Luft manchmal echt gebrauchen.:)

    Viel frohide euch allen mit dem HaarKuren Probieren & beim Bürsten!

    Niskhka

  79. anja

    hallo, ich schließe mich meinen vorrednerInnen an. auch ich experimentiere immer mehr, um mich von herkömmlichen kosmetika loszusagen. anstoßpunkt war übrigens euer artikel über das seife herstellen. und da es so einfach schien, habe ich es selbst auch ausprobiert. und siehe da: es ist wirklich einfach. und seit dem stelle ich zb auch alle möglichen cremes und salben etc. her, nicht nur für mich allein, auch für freunde und familie.

    da kommt mir jetzt dieser euer artikel gerade recht, denn das war sowieso mein nächstes vorhaben: auf herkömmliche shampoos zu verzichten. daß es allerdings sooo einfach sein würde, hätte ich auch nicht gedacht.

    meine erfahrung übrigens: man kann auf das allermeiste aus dem laden herzlich verzichten. und dazu: braucht man wirklich etwas, so ist es sehr schnell und leicht mit einfachsten mitteln selbst hergestellt. die "bauanleitungen" und viele variationen dazu findet man im internet vielfältig, für alle geschmäcker und vorlieben etwas.

    und die haut und der körper überhaupt, die bedanken sich auch. ich brauche überhaupt keine bodylotions. meine haut funktioniert auch so. mit der gesichtscreme gehe ich sorgsam um. gerade darum ist es auf lange sicht auch sehr sehr preiswert, diese dinge selbst herzustellen. anfangs vielleicht eine kleine investition von vielleicht 20 euro oder dreißig, dann hat man die wesentlichen "bauteile" eigentlich zusammen. wer mehr pflegemittel und so haben will, kann dann ja mit der zeit ergänzen. aber das allein reicht für sehr lange zeit. und auch noch für freunde und familie.

    habe mir heute dann gleich mal maismehl gekauft. und werde auch gleich starten damit, das auszuprobieren, wie hier beschrieben.

    eine frage hätte ich dazu allerdings noch: im internet habe ich sehr sehr viele bürsten mit schweineborsten gesehen. von etlichen anbietern. gibt es vielleicht erfahrungswerte, welche der anbieter man vielleicht meiden sollte, weil die produkte nur "hübsch aussehen", aber dann doch sehr schnell kaputt gehen? oder andersrum mit welchem anbieter gibt es vielleicht doch gute erfahrungen? der preis ist ja doch schon in dem bereich, wo man das nicht so häufig ausgeben möchte. und überdies möchte ich eh nicht diese wegwerfgesellschaft unterstützen und lege mir darum auch produkte zu, die langlebig sind, wenn irgend möglich.

    deine beschreibungen haben mich im übrigen überzeugt. allein meine eigenen erfahrungen haben mir gezeigt, wie wenig man eigentlich benötigt. und daß wir von der ganzen werbung und dem bunten zeug in den kaufhallen nur verwirrt wurden. (herkömmliche cremes finde ich mittlerweile sogar eklig, der unterschied zu selbstgemachten ist deutlich spürbar. frage mich heute, warum ich das solange mitgemacht habe.)

    und daneben wird auch langsam nach und nach die frage beantwortet, wie die leute das eigentlich früher gemacht haben, als es noch nicht so viel buntes zeug zu kaufen gab. und auch hier bin ich erstaunt, wie einfach die antwort ist.

    als nächstes nehme ich mir im übrigen vor, die frage putzmittel anzugehen. mit essig hat man ja etwas sehr effektives. aber essig und zitrone allein reichen ganz sicher nicht für alles aus. es braucht zb fettlösende mittel etc. vielleicht wäre das auch eine anregung für euch, sich damit einmal auseinander zu setzen?

    1. aischa

      Hallo Anja

      Das mit dem Haarewaschen bin ich jetzt bei Weleda angelangt :). Ich arbeite 100% und bin für meinen Teil schon recht ausgelastet damit. Ich stelle bis jetzt pratisch nichts selber her. Geh zum Markt, Regional, was man so tut : ) und bin am lernen. Ich habe krass empfindliche Haut! Vertrage daher "zu natürliche" Produkte schlecht, weil ich allergisch reagiere auf den "Dreck". Weleda Hautcreme geht gar nicht! Meine Haut ist wie geschwollen gewesen.

      Habe mir nun auf jeden Fall Hautcreme gekauft die von einem Deutschen Paar hergestellt wird. Meine vorherige Hautcreme und Handcreme hat mich total angwiedert. Ich dachte 2 Tage darüber nach sie fortzuwerfen, dachte ach komm brauch sie doch aber ich konnte nicht! Krass!

      Ja das einfache Leben ist viel glückseliger als das Konsum Leben!

      Ich benutze Industriereiniger als Sanitärreinger.

      Ich muss ehrlich sagen ich weiss nicht so recht aus was der genau besteht (Säurehaltig auf jeden Fall, riecht halt einfach nach Kaugummi :) ) Diese Reinigungsfirmen müssen jedoch eine Abbaubarkeit des Produktes auch gewährleisten.

      Es gibt dann auch noch Ökolinien, ich glaube meines ist von dieser.

      Essig ist zwar natürlich aber er besteht ebenfalls aus Säure.

      Säure ist nicht gut für das Wasser! Natürlich oder Chemisch hergestellt.

      Mit diesem Sanitärreiniger, (man braucht nur ein paar Tropfen und Muskelkraft) reinige ich Bad, Küche, WC und Säureunempfindlichen Boden .

      Abwasch Abwaschmittel OecoPlan z.b. oder was würdest du empfehlen?

      Wenn man Mikrofserlappen verwendet braucht man keine sonstigen Reinigungsmittel mehr als diese zwei. Für alles reicht kaltes klares Wasser :)

      Tönt das gut?

      Ganz ohne Putzmittel geht es nicht in einer "zivilisierten" Wohnung denke ich!

      LG

          1. Dennis

            Em kannst du selber sehr leicht herstellen. Klarereweise wird das etwas verschwiegen.

            Zwei meiner biologieprofessoren stellen es selbst EM selbst her und sind auch nicht still darueber wie:

            EM gibt es ueberall. Sie sind die die bei den zersetzungsprozessen im humus vorkommen. Darum wie folgt: erde aus dem wald, blaetter vom boden, und kompostabfaelle (keine citrusfruechte, eier, bananen) in einen behaelter mit wasser aufgiessen und die oeffnung mit enem tuch abdecken. Sie brauchen luft!

            Das ganze laesst man einfach stehen, am besten an einem ort um die 20 grad. Eher kuehler. Nicht darueber wegen schimmelbildung!
            EM sind sehr robust. Selbst frost lasst sie nur pausieren und spaeter werden sie einfach wieder munter.

            Das ganze dauert je nach menge und temperatur ca. 1-2 wochen. Der sud riecht dann eben nach einer mischung aus wald, moder, nass und leicht faul.
            Wenn es sehr stark faul riecht, hat die loesung zu warm gehabt.
            Ein leicht saurer geruch nach apfelessig ist in ordnung.

            Anschliessend kann die entstandene loesung entweder vollkommen abgesiebt werden oder man nimmt sich etwas davon und fuellt es wieder mit etwas wasser auf. An einem ort um die 10-12 grad stehen lassen, auch kuehler und die EM schlummern einfach.

            Mit etwas erde und etwas getrockneten blaettern fuettern.

            Anschliessend kann man damit machen was man will. Manche nehmen sie ein, andere putzen damit, manche geben sie zu den pflanzen.

            :)

            1. Kathi

              Über EM hab ich auch schon gehört, dass bei Analysen vor allem Milchsäure als wirksamer Bestandteil entlarvt wurde – wie ich es auch schon auf EM-Seiten gelesen habe (das Milchsäure ein Hauptbestandteil ist). Vielleicht kommt man also mit reiner Milchsäure auch schon recht weit? Bei einem Essigherstellungsversuch kam bei mir Milchsäure raus, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich mir die Haare damit waschen will ;-)

          2. Andrea

            EM hat hier im Süden eine richtige Fangemeinschaft und die vermehren sie alle selbst. Ich fülle einen 10-Liter Kanister mit lauwamen Wasser gebe Grafschafter Goldsaft Zuckerrübensirup dazu, gut durchschütteln und dann 1 Liter EM. Warm und geschloßen stehen lassen bis sich weißer Schimmel oben bildet. Dann sind sie gut. LG

      1. manuela

        ich kaufe nur öko oder bio putz und waschmittel, durch ein radio bericht der mein partner gehört hat bin ich auf das wundermittel bio putzessig gestossen, ich brauche jetzt meine normalen putzmittel auf und ab dann wird nur noch der putzessig verwendet. mit dem wird einfach alles sauber. mich interessieren da eure meinungen dazu :) da ich auch als putzfrau arbeite, brauche ich halt was mit dem der kram auch sauber wird :D

    2. Erna

      liebe Anja

      Der Sodaspray von F…..(die Marke mit dem grünen Springtier) ist eine tolle Waffe gegen zum Beispiel den lästigen Fettfilm in der Küche, etwa ganz oben auf den Schränken.

      Aufsprühen, kurz einwirken lassen, dann lässt sich der Fettfilm gut entfernen…

      Früher wurde viel mit reinem Wasch-Soda geputzt…
      http://www.zehn.de/waschsoda-5743603-4

      Soda ersetzt auch prima das Backofenspray; Soda ist ein idealer Fettlöser Die Anti- Fett- Lauge besteht aus einem Liter heißem Wasser und einem Teelöffel Soda. Erhältlich ist das Pulver in Apotheken.

      Das werde ich demnächst auch ausprobieren…

      liebe Grüße E.

      1. Georg

        Soda gibts im Internet wesentlich günstiger als in der Apotheke und auch noch in größeren Gebinden. Dann muss man seltener nachkaufen und/oder kann es, soz.usagen als Sammelbestellung, mit Verwandten/Bekannten teilen.

        1. Sarah

          In den drogeriemärkten bekommt man soda (NaCO3) hier für 1€ das pfund.

          ich mix es mit brennspiritus und wasser und verwende es bevorzugt zum geschirrspülen (das gemisch in einer alten spüli-flasche gemixt, einfach direkt auf den schwamm rauf, alles gut damit abreiben, anschließend mit klarem wasser, das übrigens für die reinigungswirkung nicht warm/heiß sein muß, nachspülen, fertig.)

          1. Sarah

            In den drogeriemärkten bekommt man soda (Na2CO3) hier für 1€ das pfund.

            ich mix es mit brennspiritus und wasser und verwende es bevorzugt zum geschirrspülen (das gemisch in einer alten spüli-flasche gemixt, einfach direkt auf den schwamm rauf, alles gut damit abreiben, anschließend mit klarem wasser, das übrigens für die reinigungswirkung nicht warm/heiß sein muß, nachspülen, fertig.)

    3. Tanja Marti

      Ich putze nur mit Brennsprit. Alkohol löst alles, desinfiziert und verdampft in der luft. sprich keine rückstände. Auch schimmelbefall ist kaum mehr möglich, da die bakterien abgetötet werden. und es glänzt alles ohne ende :) probierts aus, ihr werdet es lieben. und es bleibt auch kein lästiger geruch übrig..

    4. Karen

      Hallo Anja,

      bin zufällig vor ca 2 Wochen auf (Speise)-Soda ( bzw. (speise-)natron oder Bullrichsalz – ist alles dasselbe ) gestossen und habe es ausprobiert. Man kann es zum Baden, als Deo, als Putzmittel, Abflussreiniger, Backen usw. verwenden. Einfach mal googeln. Ich bin völlig begeistert!
      Nur nicht verwechseln mit Wasch-Soda, dass zumindest nicht verzehrt oder am Körper angewendet werden soll.
      Zum Putzen ist beides bestens geeignet.

      Liebe Grüße
      K.

    5. Ursula

      zum putzen ist ganz normales salz gut (auf die jod und flour variante verzichten! das ist sondermüll) und soda. einfach eine lösung mit wasser und dann kann es losgehen. nicht gleich losschrubben sondern immer ein bißchen einweichen ist auch ein guter trick.

    6. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

      Hallo Anja!

      Also ich arbeite seit einiger Zeit einfach mit einer stinknormalen Bürste… Funktioniert genau so wie die Borstenbürste – ich glaub im Nachhinein gesehen, ist das gar nicht so unbedingt notwendig.. kommt mir zumindest so vor.

      Falls du was in Richtung fettlösendes Zeugs rausfindest, lass es uns wissen ;)

  80. Markus K

    hi lisa

    erstmal möchte ich euch meine begeisterung für euer projekt ausdrücken. finde eure beiträge toll und werde bestimmt dranbleiben, zu wertvoll und spannend sind eure erfahrungen :-)

    bezüglich der haare kann ich aus eigener erfahrung berichten:

    – bürsten der haare stimuliert die kopfhaut > tut richtig gut, und regt an

    – bürsten ist eine begleitende methode um den haarwuchs anzuregen, wenn man gegen haarausfall ankämpft, durch die bessere durchblutung der kopfhaut

    – die kopfhaut ist eine klassische ausscheidungszone des körpers, vor allem bei übersäuerung oder darmproblemen

    – habe es geschafft, meine schuppen völlig wegzubekommen durch 'richtiges' essen (ovo-lakto-vegetarisch), oberstes credo ist kein raffinierter zucker sondern nur 100% naturbelassene süßungsmittel(VOLLrohrzucker ist OK, kein ROHrohrzucker (!!!), kein 'Rohrzucker', …), und und und …

    – durch bürsten muss ich generell seltener haarewaschen, auch wenn ich bis dato mit basischem shampoo wasche – bin sehr zufrieden damit

    – nur beim verzehr von geringsten mengen an raffiniertem zucker geht es wieder los mit schuppen, sehr fettigen haaren (bereits in der ersten nacht), nachtschweiß, usw.

    ich werde deine water-only methode mal probieren und bin schon gespannt. bürsten ist einfach spitze, die haare werden so wunderbar, einfach unvergleichlich.

    schön zu sehen, dass sich etwas tut :-)

    viele grüße

    markus

  81. Bettina

    ich kann auch das buch "alles klar mit haut und haar" empfehlen, da steht ähnliches wie in deinem artikel drin und es wird auch erklärt, warum man morgens bürsten soll – am besten wärs sowieso zweimal am tag :)

  82. lika

    Hallo!

    Also ich Wäsche die Haare meiner Söhne eigtl. zu 99% nur mit Wasser und sie haben tolle Haare :-)

    Wahrscheinlich hat es unsere Kopfhaut nur verlernt. Mein Mann und ich waschen unsere Schöpfe mit Lush Haarseifen, also festem Shampoo und sind sehr zufrieden, noch ;-)

    Was mir aufgefallen ist, dass meine Haare nach der regelmäßigen Henna Färbeprozedur viel wenig gewaschen werden müssen. Ob es am beigemißchten Essig, Schwarztee, Zitronensaft oder dem Henna selbst liegt kann ich nicht sagen. Danke für die vielen Tipps, werde mal herumprobieren und mich überraschen lassen.

    Liebe Grüße, Lika

      1. Zurück_zur_Natur

        Hallo Lisa
        Ja das stimmt
        Ich bin auch seit einer Weile am ausprobieren von Haarseife (was meine Haare schwer und fettig gemacht hat )
        Bis hin zum momentanen Shampoo ohne Silikon.Ich hab nun schuppen bekommen und möchte die gerne wider loswerden am liebsten auf eine natürliche Art und weise.Wer kann mir da eventuell einen Tipp geben?

  83. Jürgen

    Hallo,

    ein Sud aus Waschnüssen ist auch ganz gut, und die Haare werden ganz fein, waschen ist alle 14 Tage mal nötig, aber zu berücksichtigen ist, nur als Rohköstler habe ich diese Erfahrung gemacht, bei "Normalkost" weis ich`s nicht.

    Gruß Jürgen

  84. Kristin

    Oh ich bin auch ein großer Fan von Trockenshampoo, um die Zeit bis zur nächsten Haarwäsche herauszuzögern. Ich spritze gern etwas Lavendelöl (vermengt mit etwas Wasser in einem kleinen Sprühfläschchen, ordentlich schütteln!) auf das Trockenshampoo, lasse es kurz trocknen und fülle es dann in eine alte Babypuderflasche ab. So riechen die Haare dann auch etwas frischer. Funktioniert natürlich auch mit anderen ätherischen Ölen.

  85. Gabi

    Wow, irgendwann werd ich's auch mal angehen nur mit Wasser und Bürsten…jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen…aber vielleicht muss der Gedanke einfach nur noch ein wenig reifen…Danke für den Zwischenbericht!

  86. Jessica

    Hi,

    ich habe die "nur mit Wasser Variante" auch versucht, sie funktionierte zwar ganz gut, aber auf Dauer fühlte es sich einfach nicht so frisch an wie ich es mir wünsche. Seit dem produziere ich mein Shampoo nach folgendem Rezept selbst:

    1) 1/2 Messl. Haarguar

    2) 50 g Facetensid

    3) 30 g Betain

    4) 4 g Sanfteen

    5) 100 ml abgekochtes Wasser

    6) 2 Messl. Guarkernmehl

    7) 2 ml D-Panthenol

    8) 7 ml Weizenquat

    9) 5 Tropfen Lavendelöl

    10) 1 ml Zitronensaftkonzentrat

    Das ist ein abgewandeltes Rezept von Jean Pütz – ich verwende Guarkernmehl statt Rewoderm, verzichte auf Parabene, nehme pflanzliche Tenside und füge Lavendelöl zu.

    Ganz ausgereift ist es noch nicht, ich suche noch einen Pflegestoff auf pflanzlicher Basis welches ähnlich funktionieren sollte wie Seidenproteine.

    Die Mischung fülle ich dann in eine Glasflasche.

    Ich wasche die Haare nur einmal pro Woche, verwende eine Bürste mit Schweineborsten und verwende bei Bedarf ein Trockenshampoo (ich verwende hierzu Maismehl). Darüber hinaus behandle ich meine Haare alle 6 Wochen mit Henna.

    LG, Jessica

    1. Regine Tischler

      Versuch es mit tropfenweise Brokkolisamenöl, zwischen den Händen verreiben und in die trockenen oder feuchten Haarspitzen streichen, noch einmal durchbürsten. Den ersten Versuch am besten dann, wenn du dir ohnehin den Kopf waschen wolltest.

      Zum Shampoo nur bei trockener Kopfhaut dazugeben.

      Liebe Grüße, Regine

  87. Helga

    Sogenannte "Wascherde" ist Lehm oder Löß, den gibt es überall und man kann ihn auch selber sammeln; oder lokale "Heilerde" kaufen oder sammeln. Man kann auch einfach Ton kaufen, das ist relativ günstig und leicht erhältlich.

  88. Susanne Fürwege

    Hallo Lisa,

    Und die Methode mit der Stärke statt Trockenshampoo, hat die bei dir auf Dauer auch nicht funktioniert?

    Das hab ich nämlich probiert, die Haare waren danach super, das Maizena jedoch von der Kopfhaut wegzubekommen ist eine andere Sache, das hat mich so frustriert und durch das lange kopfüber ausbürsten bekam ich dazu noch Rückenschmerzen…

    Alles Liebe Susi

    1. Lisa PflegerLisa Pfleger Beitrags Autor

      Uhm, doch hat eigentlich schon funktioniert (auch wenn manchmal minimale Reste bleiben, die mich dann nicht weiter stören)
      Hast Du vielleicht

      1) zu viel Stärke genommen (1 EL ist mehr als genug normalerweise)
      2) vergessen die Bürste während dessen mehrmals auszustauben? Das war nämlich bei mir so und dann wurde die Stärke auch nicht weniger… Also immer die Bürste ausstauben dazwischen, ich glaub sonst verteilst Du die Stärke nur die ganze Zeit am Kopf.

      Und versuch nicht nur kopfüber auszubürsten sondern von allen Seiten :)

      1. annerle

        hi
        ich versuche auch meine haare auf „wasserpflege“ umzustellen oder zumindest die shampoo-anwendung drastisch zu reduzieren (zumindest von alle 2 tage auf 1x die woche – optimal alle 2 wochen). die methode mit maizena habe ich jetzt 2x probiert. ist nicht ganz das gleiche wie frisch gewaschen und macht auch viel dreck, aber ich hoffe es hilft meine kopfhaut etwas zu beruhigen. danke für die tipps! lg

    2. Grit

      Danke für die tolle Erinnerung daran, dass man Haare auch ohne Chemie sauber bekommt.
      Ich hatte früher meine Haare öfter aufgrund meines Berufes unfreiwillig mit Mehl gesäubert und mach es seit kurzem freiwillig wieder. Einen Unterschied zum Shampoo hat bisher keiner festgestellt.
      Die 100 Bürstenstriche funktionieren bei mir irgendwie nicht. Vielleicht, weil ich zu lange Haare habe?! Der Ansatz bleibt fettig und die Spitzen wie immer trocken. Und so viel Geduld fehlt mir auch.
      Ich mehle nur den fettigen Ansatz ein. Mit ein bisschen ausschütteln und etwas kämmen ist dann so gut wie alles draußen. Ich würde aber jeden zu Mehl raten, da es etwas angenehmer in der Hand, leichter zu entfernen und etwas billiger ist.

      1. Kylaila

        Ist jetzt etwas spät, aber ich fang auch gerade an und habe ziemlich lange Haare.
        Was für eine Bürste verwendest du denn? Ich habs nicht sofort bis in die Spitzen bekommen, langsam aber sicher schon. Fühlt sich wunderbar an.

        Mit Stärke weiß ich auch noch nicht gut zurecht zu kommen, aber ich hatte es dann einfach wie bei der Bürst-Routine angewandt und zur Not mit ein wenig Wasser nachgeholfen. Die Stärke hab ich einfach von der Bürste abgewaschen, da Ausklopfen nicht klappte.

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