Mischkultur
Das Wort „Mischkultur“ beschreibt eine Anbauweise, in der die Nutzpflanzen in den Beeten gemischt gepflanzt werden und wachsen.
Beispiel: Anstatt eines Beetes mit Karotten und eines anderen mit Zwiebeln, kann man auch auf beiden Beeten die Reihen abwechselnd mit Karotten und Zwiebeln bepflanzen. Damit ist unterm Strich die gleiche Fläche mit dem jeweiligen Gemüse bepflanzt, aber es treten verschiedene Vorteile auf.
- Manche Pflanzen schützen andere vor Wind
- Andere Pflanzen schützen ihre Nachbar*innen durch ihren Geruch vor Insekten
- Wieder andere haben Wurzelausscheidungen, die ihre Nachbar*innen fördert
- usw.
Bei der Mischkultur geht es um Kombinationen von Pflanzen, die sich vertragen. Pflanzen können sich auch gegenseitig negativ oder gar nicht beeinflussen.
Es können Mischkulturen mit zwei, drei oder mehr unterschiedlichen Pflanzenarten angelegt werden und auch Gründünger mit eingebaut werden. Margarete Langerhorst sät bei ihrer Mischkulturen-Praxis beispielsweise Wege aus Klee mit ins Beet. Das schützt den Boden vor zu viel Verdichtung, reichert Stickstoff im Boden an und der Klee kann regelmäßig abgerupft und als Mulch direkt vor Ort in den Beeten verwendet werden.
Dies ist ein Artikel des Glossars. In diesem wollen wir bei bestimmten Begriffen erklären, wie wir sie verstehen.
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