Honig ohne Honig? Löwenzahnhonig!

Lisa Pfleger
Von Lisa Pfleger
3. Mai 2012

Ich hab es einfach nicht mehr ausgehalten. Endlich wollte ich dieses Jahr etwas konservieren. Gut, zugegeben Bärlauch trocknen ist auch eine Art der Konservierung aber ich wollte was „ins Glas“ einmachen. Mit dem Bärlauchpesto hat es ja heuer nicht geklappt – da musste mich der Löwenzahn nicht zweimal anlachen…. :) Her mit dem picksüßen Löwenzahnhonig!

Gelbe Blütenköpfe des Löwenzahns

An einem der letzten heißen Tage haben wir dann beschlossen eine ausgiebige Siesta zu machen und haben unseren Picknickkorb gepackt und ein Extrakörbchen für die sonnengelben Löwenzahnblüten.

Unseren ersten Löwenzahnhonig haben wir vor einem Jahr von der lieben Bella bekommen, die auch ausführlich über die Herstellung auf ihrem Blog berichtet hat. An dieses, aber auch an ein anderes Rezept habe ich mich gehalten und insgesamt 4 Varianten ausprobiert… Klingt aber „ärger“ als es ist ;)

Löwenzahnhonig?

Löwenzahnhonig ist im übrigen kein Honig, sondern eine Art eingedickter Sirup aus Zucker und Löwenzahnaroma in „Brotaufstrichkonsistenz“ – sieht aber aus wie Honig.

Bellas Rezept für Löwenzahnhonig geht so:
(ich habs nur gedrittelt)

200g Löwenzahnblüten (nur das gelbe davon)
1 Liter Wasser
1 Bio Zitrone
1kg Bio Zucker

EDIT: 1 kg Zucker in einem Liter Wasser ist definitiv zu hoch konzentriert – bei mir war der Sirup super, ist aber nach einigen Monaten auskristallisiert – daher auf jedenfall weniger nehmen! Super auch Bella’s Tipp Gelierzucker zu verwenden :)

EDIT 2: Mittlerweile habe ich mal gehört, dass Zitronensäure das Auskristallieren von Zucker verhindert – könnte natürlich auch ein Grund sein ;)

Sammeln bitte natürlich nur fernab von Straßen wo man möglichst wenig Schmutzanreicherungen vermutet (ehrlich gesagt bin ich immer wieder sprachlos, wenn ich Gemüse oder Getreidefelder neben Autobahnen sehe… Oo)

Foto von Michaels Händen beim Löwenzahnblüten ernten

Löwenzahnblüten ernten

Am besten an einem sonnigen Tag kurz vor der Mittagszeit ernten. In der Heilpflanzenkunde spricht man davon, dass die Wirkstoffe je nach Wetter schwanken und Pflanzen an Regentagen wirkstoffärmer sind – ich gehe einfach mal davon aus dass das gleiche für Aroma, Geschmack und Düfte gilt. Davon abgesehen sind Löwenzahnblüten bei Regenwetter eh geschlossen :P

Die einzelnen gelben Blüte werden aus dem Grün rausgezupft, weil der „Honig“ ansonsten Bitter werden könnte.

Detailaufnahme einer Hand voller gelben Blütenstaub des Löwenzahns

Lieber nicht abschlecken – bitter ;)

Bella hat anschließend das Wasser mit den Blüten und mit dem Saft einer Zitrone gekocht und dem ganzen nach 30 Minuten Kochen den Zucker zugefügt.

Ich habe mich aus Zuckermangel (musste erst am nächste Tag einkaufen) dann an diesem Rezept orientiert und die Blüten kurz im Wasser aufgekocht und über Nacht ziehen lassen.

Das gleiche habe ich mit der etwa selben Menge Löwenzahnblüten mit dem Grünzeug gemacht (also die ganzen Blütenköpfe ohne die gelben Blüten rauszuzupfen) – ebenfalls über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag habe ich beide mit Zucker versetzt (alles jeweils nach dem oben genannten Rezept) und etwa eine gefühlte Stunde ganz leise simmernd eindicken lassen. Falls Schaum entsteht sollte man ihn abschöpfen (warum weiß ich nicht, bei mir hat sich gar keiner gebildet??).

Ich habe dann von beiden Varianten jeweils die Hälfte heiß  in Gläser gefüllt und den Rest habe ich dann jeweils mit Zitrone versetzt. Und das war es schon mit meinen 4 Varianten. Ich wollte mit und ohne Grünzeug ausprobieren und dann noch jeweils mit und ohne Zitrone.

Ein fertiges Glas voll Löwenzahnhonig, das gegen das Licht gehalten wird

Fertig!

Ersteres um zu wissen ob es wirklich bitter wird – und meine bisherigen Kostproben sagen eindeutig Nein (Weiß jemand wovon das abhängt?). Zweiterer Versuch war für mich insofern interessant, als dass Zitronen ja bekanntlich in unseren Breiten nicht sehr regional sind und ich einfach probieren wollte ob es auch ohne schmeckt. Beim Kosten zwischendurch war ich auf jedenfall positiv gestimmt, wobei das Ganze kalt nochmal ein bissschen anders schmecken wird. (hoffentlich ein bisschen weniger süß – heiße Sachen schmecken ja süßer)

Die einzige Variante die ich jetzt natürlich nicht ausprobiert habe, ist das sofort einkochen :) Aber zumindest laut einem Buch über Sirupe heißt es, dass je länger die Blüten/Kräuter einweichen desto intensiver das Aroma. Vielleicht probier ich zum Vergleich auch nochmal die Sofort-Koch-Variante. Allerdings werden die meisten Löwenzähne im Moment vom Winde verweht… :)

Und du?

Was sind dene Erfahrungen? Schon mal ein bitterer Sirup entstanden? Mir ist es zum Beispiel mal passiert, dass ich Holundersirup mit – geschätzt – der fünffachen Menge an Blüten als im Rezept gemacht habe und der Sirup wurde braun und hat scheußlich geschmeckt (und davor hab ich schon mehrmals überaus leckeren Holundersirup gemacht ;D). Seither bin ich überzeugt, dass es auch zuviel des guten sein kann, was das Aroma betrifft… Falls du ähnliche Erfahrungen – oder genau gegenteilige – gemacht hast würde ich mich über dein Kommentar freuen. Ich bin mir sicher, da wird wieder lehrreiches dabei sein ;)

Ein Glas voll goldenem Löwenzahnhonig wird gegen das Licht gehalten

Viel Spaß und viel Blubb!

Banner mit Hinweis auf Lisas neues Kochbuch
Dieser Artikel ist mehr als ein Jahr alt. Es muss daher nicht sein, dass wir jedes einzelne Wort immer noch so schreiben würden wie damals. Wenn Fragen sind, kommentiere einfach zum Artikel, dann antworten wir Dir gerne.

79 Gedanken über “Honig ohne Honig? Löwenzahnhonig!

  1. Franziska

    Seit Dez. 2015 benutze ich regelmaessig Manukahonig MGO400 gegen meine chronische Sinusitis und Darmfehlbesiedlung. Das Thema ist unter bei den Ärzten leider nicht so bekannt und ich will auf gar keinen Fall Antibiotikum oder sonst was nehmen. Nach einiger Zeit purer Honiganwendung bin ich nun etwas sparsamer geworden. Abends benutze ich nun einen Vasokonstriktor Nasenspray in normaler Dosierung, lasse ihn 10 Minunten einwirken mit dem Kopf nach hinten geneigt/halb liegend, und wenn alles schoen offen ist, mache ich eine Spuelung mit Manukahonig ca. 20% und Kochsalz 3%-5% in Wasser (abgekochtes), je nachdem vorher noch eine reine Salzspuelung mit etwas Beby-Shampo drin, Tip von einer andern Aerztin. Tagsueber verwende ich einen selbergemachten 30ml Manukahonig-Salz-Nasenspray in aehnlicher Konzentration. Morgens wieder eine gleiche Nasenspuelung ohne Vasokonstriktor zuvor und 1 Teelöffel Manuka, wegen meiner Darmfehlbesiedelung. Ich mache das bereits seit 3 Monaten und ich bin begeistert. Die chronische Sinusitis ist besser geworden und mein Darm wirkt beruhigter. Wer ähnliche Probleme hat der kann gerne Manukahonig mal ausprobieren. Würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen bzw. Wer bei der Anwendung Hilfe braucht. Kann diesen Bericht wärmstens empfehlen: http://www.derneuemann.net/manuka-honig-heilkraft/7099
    Gruß

  2. beatrice

    Hallo.ich habe heute zum ersten mal das Rezept ausprobiert. Ihrgendwie war mir der Geruch nach dem nächtlichen ziehen nicht so angenem und habe beim „einkochen“ eine halbe zimtstange und einen halm getrockneten lavendel für eine halbe Stunde mit in den topf geworfen. Einfach wahnsinnig lecker…von dem duft wurden meine Kinder in die küche gelockt :)

  3. Benjamin

    Danke für diese Anleitung!
    Nachdem mir eine ältere Dame neulich ihren selbstgemachten Löwenzahnhonig gezeigt hatte, habe ich gleich mal online recherchiert und wen wundert es, hier wurde ich wie immer fündig. Daraufhin habe ich das Ganze gleich mal ausprobiert.
    Ich hab wegen der Anmerkung 800g anstatt 1kg Zucker verwendet und ich finde ihn immer noch ziemlich süß. Allerdings hat er eine äußerst flüssige Konsistenz. Vielleicht sollte er auch so sein, ich hätte mir allerdings eher mehr die Konsistenz von Honig erwartet. Aber egal, streiche ich halt anstatt mit nem Messer mit nem Löffel den Löwenzahnhonig aufs Margarinebrot. Schmecken tut’s, und das ist ja das Wichtigste :)

  4. Artur

    Ich habe es letztes Jahr auch mit dem Grünen (Blütenboden) zubereitet und es war alles andere als bitter. Obwohl ich Gelierzucker verwendet habe, statt normalen Zucker, fande ich es für meinen Geschmack trotzdem zu süß.
    Dieses Jahr versuche ich es mal mit Agar Agar und ohne das Grüne. Das erste was ich dazu sagen muss, es dauert um einiges länger um die Blüten davon zu befreien. Ob es sich gelohnt hat, werde ich es später sehen. Des Weiteren habe ich noch eine Bio Orange hinzugegeben. Die Bio Zitrone kommt bei mir in jede Marmelade / Gelee hinein, damit es länger haltbar bleibt. Wer will schon den Schimmel im Selbstgemachten finden?
    Somit wünsche ich allen Löwenzahn-Sammlern: Genießt den Honig, aber auch mal einen Salat mit Löwenzahnblättern ;-)

  5. birgit aspalter

    hallo,
    also ich habe letzte Woche löwenzahnhonig versucht zu machen,…also zunächst war ich etwas schlampig mit dem grün entfernen, und wusste baldigst warum ich das doch genauer machen sollte. weil mein Sirup zunächst nicht schön golden geworden ist,sondern einen Grünstich hatte. und außerdem nahm ich Birkenzucker anstatt rohr-oder Rübenzucker. dann ließ ich die Sache aufkochen und habe zu spät bemerkt dass es mind. eine 1/2 h voll gekocht hat. jetzt habe ich die platte ausgeschalten und nachziehen lassen die goldenen köpfe :)
    nach einem Tag leider war mein Kochtopf komplett hart durch die caramelschmeckende zúckerplatten. beim erwärmen des topfes war es wieder flüssig und nach dem Erkalten wider hart. also meine Vermutung ist das ich die Sache überhitzt habe ? habt ihr einen rat für mich?
    danke

  6. willow

    hi,ich mache keinen Löwenzahnhonig sondern Gelee und ich verwende die ganzen Köpfchen dazu und da war noch nie was bitter oder komisch .vieleicht wird das Gelee ohne das Grün noch gelber aber für reicht das .

  7. Claudia Sagmeister

    Hallo ihr Lieben ! Man kann auch mit Gänseblümchen einen Sirup (Honig)machen.
    2Hände Gänseblümchen mit Stiel in 500 ml Wasser aufkochen , danach einige Stunden ohne Hitze ziehen lassen , abseihen mit 500 g Kandiszucker und dem Saft einer Bio- Zitrone solange auf kleinster stufe köcheln,bis er dickflüssig ist,in Gläser abfüllen .
    Ich pflücke alles nur bei zunehmendem Mond , weil da die Säfte in den Pflanzen hoch steigen und dadurch noch wertvoller sind und wie schon beschrieben , bei trockenem Wetter und nur bis Mittag
    Liebe Grüße Eure Claudia aus Wien

  8. Ines

    Ich habe dieses Jahr auch leckeren Löwenzahnsirup (Löwenzahnhonig) gekocht. Und da ich Zitrone für keine einheimisch Pflanze halte, habe ich diese erfolgreich mit der Zitrone des Nordens ersetzt: Quittensirup vom letzten Herbst. Nun habe ich keinen Vergleich mit dem „Zitronenrezept“, bin aber mit meiner Variante zufrieden.

  9. Andrea

    Hallo,

    ich war zunächst etwas skeptisch, wie der Löwenzahnhonig wohl schmeckt…
    Nach einem 2 stündigen Spaziergang, 3 stündigen Zupfen der Blüten und anschließendem Kochen bin ich begeistert von dem tollen Tipp.
    Er schmeckt unglaublich köstlich!

    Danke!!!

  10. Ann-Christin

    Waren bei dir auch so viele Käfer in den Blühten!? Habe die in mühevoller Kleinstarbeit herausgesucht. Ziemlich zeitaufwendig und ich befrührte, dass ich nicht alle erwischt habe. Gibt es da einen guten Trick?

    1. Lena

      bei salat gibt es ja den trick, den salat in eine schüssel voll wasser mit einem schuss essig oder salz zu geben… dann kommen die kleintiere von selbst raus. bei löwenzahnblüten hilft, glaub ich‘, nur rauszupfen bzw. waschen (obwohl bei einzigen rezepten davon abgeraten wird). bei mir hat’s dem geschmack aber nicht geschadet… 100% vegan ist der honig halt dann trotzdem nicht, weil ein paar verstecken sich halt sehr gut… :D ich hab‘ dann die letzten „viecha“ abgeschöpft und gerettet, als ich sie schon mit dem wasser vermischt hatte… sie schwimmen dann eh oben… ;-)

    2. Tamara

      ja es hatte ganz viele kleine schwarze käferchen oder fliegen drin. aber ganz einfach, ich hab die gesammelten blütenköpfe auf einem backblech ausgebreitet und auf den balkon (nicht direkt in die sonne) gestellt – die kleinen tierchen ergreifen die fluchtmöglichkeit ziemlich schnell. ein bis zwei von ihnen verblieben zwar dennoch in den tiefen der blüten versteckt. eins konnt ich noch retten, eins ereilte der einkoch-tod! aber im vergleich zu anfangs ca 100 viechern in den blüten, ist das eine sichere methode ;-)

      1. lena

        danke für die schnelle antwort und daaaaanke für dieses rezept! der löwenzahnblütenhonig ist einfach traumhaft geworden… werde gleich mit dem nächsten starten! weiterhin alles gute für euer projekt. alles liebe, lena :)

  11. Ulrike

    Ich hab gestern meinen Löwenzahn – Gänseblümchensirup fertig eingekocht…nach dem selben Prinzip, aber eben zur Hälfte Löwenzahn( ich habe hier die ganzen Blüten mit grün genommen) und zur Hälfte Gänseblümchen. Ist fein herb und super lecker!
    Liebe Grüße

  12. Grit

    Hallo,
    der bittere Geschmack kann vermutlich davon kommen, wenn zu viel vom Stil mit gekocht wird, da dort der weiße, bittere und ich glaube auch etwas giftige Saft enthalten ist.
    Danke für das Rezept. Meine Oma kochte das früher öfters und wir hatten nach ihrem Tod das genaue Rezept nicht mehr.
    vlg

  13. Pingback: Ein schwerer Start | Experiment Selbstversorgung

  14. Patz Tholl

    Hallo,

    ich habe dieses Jahr auch zum ersten Mal Löwenzahn-"Honig" gemacht. Leider habe ich festgestellt, dass der Sirup auskristallisiert ist. Die untere Hälfte ist fest und voll Zucker und die obere Hälfte ist wie Akazienhonig. Weiss nicht was ich falsch gemacht habe, vielleicht weiss ja einer Rat.

    Liebe Grüsse aus Luxemburg,

    Patz

  15. Doris Martin

    Bezüglich Zitrone – ich würde es mal mit Zitronenmelisse probieren und die gleich am Anfang zu den Blüten geben und dann ziehen lassen. Ich habs zwar noch nicht probiert – aber angeblich soll Zitronenmelissen in einigen Fällen statt Zitrone genommen werden.

  16. Wolfgang

    Ich habe Löwenzahnhonig und Löwenzahngelee als auch Löwenzahngeleebonbons aus getrockneten Blüten hergestellt. Dabei habe ich beim Sammeln nicht die frischen Blüten verwendet, sondern die verblühten Blütenstände, wo ein Stummel getrockneter Blütenblätter zu finden ist. Damit kann ich wesentlich mehr Blüten sammeln. Zuhause wurden sie ausgebreitet und nachgetrocknet und etwas zerrieben und gemahlen. Danach wurde dieses Blütenpulver aufgekocht und ließ es eine Nacht ziehen. Diesen starken Löwenzahntee habe ich gefiltert und dann mit ordendlich viel Zucker eingegekocht, damit die Kochzeit reduziert wird und man schneller einen Sirup erhält. Beim Aufschäumen des Sirups und Abschäumen entfernt man die gemahlenen Rückstände, so daß sich der Sirup klärt.

    Einen anderen Teil habe ich mit Agar Agar aufgekocht und danach ebenso sehr viel Zucker zugegeben und dann wie mit den Sirup verfahren. Ein weiterer Teil wurde mit Agar Agar und einer Chilichote aufgekocht. Daraus entstanden durchsichtige Geleebonbons, wo der Zucker zum Teil an der Oberfläche auskristallisierte. Der Löwenzahngeschmack war sehr kräftig aber nicht bitter. Die Löwenzahnchiligeleebonbons hatten eine angenehme milde Schärfe und unterstrichen somit das Löwenzahnaroma.

  17. Nana

    Also, bei uns im Garten gedeihen in Hülle und Fülle "Nordische Zitronen" (Chaenomeles japanocia "Cido") kommt auch nicht von hier, wächst aber hier wie der Name schon vermuten lässt.

    – die kann man im Herbst super als Sirup einkochen… und damit dann sicher im Frühjahr auch den Löwenzahnsirup würzen.

  18. wolfgang

    Hallo ihr 2

    Löwenzahnhonig geht grundsätzlich auch ganz ohne kochen. Nur noch manche Naturheilpraktiker wissen das. Und ganz alte Leute und gleich auch ihr :-) Im modernen Internet kaum noch zu finden….

    Spitzwegerich enthält einen Hefepilz, der sich vermehren kann. Von diesem Hefepilz ernähren sich z.B. Ameisen über den Winter. Um den Pilz zu nähren führen sie ihm auch die süße Läusekacke(Waldhonig) zu.

    Bei diesem Rezept von Löwenzahnhonig, der eine vielfach bessere Wirkung hat, wie der niedergekochte ist Spitzwegerich unerlässlich.

    Ein glas mit einer Schicht von 1-1,5 cm zucker füllen, dann klein zerrissenen Spitzwegerich drauf, dann wieder ein bisschen Zucker, dann Löwenzahnblüten, dann Zucker, dann Spitzwegerich, dann wieder Zucker, dann wieder Löwenzahnblüten. Alles ganz fest ineinander pressen, damit der Hefepilz im Spitzwegerich sich gut vom Zucker ernähren kann… bis das glas ganz voll ist. Wie weniger luft noch drinnen ist um so besser. weil in der luft auch wilde hefepilze herumschwirren, die den Hefepilz im Spitzwegerich dämpfen/verlangsamen können. Wenn das gefäß einen rostbaren metalldeckel hat eine plastikfolie dazwischen geben und luftdicht verschrauben. man kann auch noch das glas noch mal mit einem sackerl abdichten und das ganze frostsicher vergraben. die frostgrenze in österreich liegt realistisch bei ca 70 cm tiefe. man kann es aber auch auf 30 cm vergraben, weil der hefepilz eh frosthart ist. es dauert hald dann länger. durch die konstante niedere temperatur kann sich der hefepilz optimal ausbreiten. spitzwegerich und auch dieser "honig" wirken bei vielen menschen stark beruhigend bei halsschmerzen, husten etc.

    bei 30 cm tieve in der erde, wird das ganze ca. 3 jahre dauern, zumindest bis man nicht mehr erkennt ,was da mal reingetan wurde. dann wäre es optimal…

    man kann auch nach 1 jahr mal reinrichen, etc. aber es dauert auch bei 60 cm tieve länger als ein jahr. je mehr frische spitzwegerichflankerl man unter den zucker mischt um so schneller wird es fertig.

  19. Joachim

    Den hat meine Mum oft gemacht als ich noch Kind war. Zunächst vom Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig aber da ist man halt einfach noch von der Chemie-Pampe aus dem Supermarkt geblendet. Hat man erst einmal die ersten 2-3 Honigbrote weg, ist es der leckerste Honig überhaupt! Danke fürs Rezept! :)

  20. Christine Feiel

    Komentar über Löwenzahnhonig: Ich habe immer das Grüne dabei gelassen , war nicht bitter. Das mit dem Gelierzucker oder Agar-Agar ist eine gute Idee.Werde es nächstes Jahr probieren.Danke für eure Themen.

    Christine

  21. Nadine

    Hallo ihr Zwei,

    ich habe heute meinen ersten Rotklee-"Honig" gemacht. Die Vorgehensweise ist die selbe, hab ihn ohne Zitrone gemacht. Hab ihn direkt eingekocht.

    Der Geschmack ist soweit total klasse! Das einzige Problem ist, dass ich gegen Ende (hab die Mengen nach Gefühl genommen) doch noch etwas Zucker dazu getan habe, weil's noch so arg flüssig war und dann, obwohl's im Vergleich zu den Mengen von davor (inzwischen war's ja weiter eingekocht), das ganze ziemlich dickflüssig und kristallig geworden ist.

    Nächstes Mal werd ich's schön vorher auf nem kalten Teller testen, sowie ich's beim Marmelade machen von der Mama gelernt hab. ;-)

    Liebe Grüße,

    Nadine

  22. Wolfgang

    Hallo liebe Freunde,

    bitte beachtet, das dieses Produkt kein "Löwenzahnhonig" ist und auch nicht so bezeichnet werden darf!

    Nur der richtige Honig, der durch sammeln der Bienen des Löwenzahnnektars und dessen weiterer Bienenbehandlung erzeugt wird, darf so genannt werden!

    Pardon für diese "Kritik", aber ich als Imker möchte irgendwie nicht, dass Honigkunden zu mir kommen und sagen, dass das ja gar kein echter Honig sei!

    Viele imkerliche und umweltfreundliche Grüße

    Wolfgang

    1. Michael HartlMichael Hartl

      Lieber Wolfgang, wenn wir das nicht dürfen, werden wir uns das in Zukunft besser überlegen. :)

      Ich werde vielleicht auch bald imkern – hab aber sicher auch dann kein Problem damit, wenn dieses leckere Zeug "Löwenzahnhonig" genannt wird.

      Danke aber für den Hinweis – sollten wir je diesen Löwenzahnsirup verkaufen, werden wir uns einen anderen Namen einfallen lassen.

  23. Sabine

    Hallo,ich habe heute Löwenzahnhonig hergestellt.

    Einfach die Blüten,die ich noch fand in 1L Wasser und 1Kg Zucker eingeweicht.Dann kurz erhitzt und nach 2Stunden abgeseiht durch eine Strumpfhose.dann höchstens 1Stunde köchelnd eindicken lassen.die Blüten habe ich vom Stiel abgeknipst,aber grün war noch dran.

    Lecker und nicht bitter,allerdings habe ich die Zitrone vergessen…

  24. Sarah

    Hab heut erst die zweite Löwenzahnblütengelee-Einkochaktion hinter mir. Draußen ist er mittlerweile zwar auch schon vom Winde verweht, hatte jedoch zur Hauptblütezeit (die man übrigens durch 2-tägiges Sammeln am selben Ort deutlich verlängern kann) noch 1 randvollen 3L Gefrierbeutel Blüten ins Eisfach getan, mangels Zeit zum sofort verarbeiten.

    Heute die geeisten Blüten (incl. Kelche) mit 1,5L kochendem Wasser übergossen, und anschließend ca 15min auf kleiner Flamme kochen lassen.

    Dann abgeseiht, probiert – leider doch schon recht bitter, farbe eher bräunlich, und ziemlich intensiv. Drum den konzentrierten Löwenzahnblütentee mit weiteren 1,5L Wasser verdünnt.

    Als Geliermittel hatte ich nur AgarAgar da, davon ings 5TL mit rein, ergab gleich bei der ersten Gelierprobe ne ca schnittfeste Konsistenz… Mangels Zitrone 2EL Apfelessig dazugetan sowie zum Süßen ca 5EL hellen Rohrzucker. Im warmen, flüssigen Zustand hats dann wunderbar geschmeckt, aber nach dem Erkalten kamen leider die Bitterstoffe doch wieder deutlich durch. Ok, ich eß es trotzdem, bin sie ja schon gut gewöhnt durch andere Wildkräuters, aber taugt dann leider nicht ganz so gut zum Verschenken an Leute, die man für Löwenzahnblütengelee überhaupt erst gewinnen…

    Evtl wär da ein wenig mehr an Apfelessig nicht verkehrt gewesen… Oder lags dran, dass aus den Kelchblättern durchs Eingefrieren (dabei platzen ja die Zellen) die Bitterstoffe einfach viel leichter ins Wasser übergehen konnten als es bei frischen Blüten der Fall gewesen wäre?

    Haben diesen Frühling so einige Blüten auch frisch als Tee aufgegossen, war jedes mal superlecker blumig und kein bisschen bitter (wenn man ihn nicht >1h ziehen ließ)…

    Löwenzahnhonig als auf zucker basierenden dicken Sirup ist mir in der Herstellung einfach zu energieaufwendig und obendrein auch viel zu süß…

    Ne andere Beobachtung von heut:

    Die gestern gesammelten frisch aufgeblühten Blütenblätter der Kartoffelrose gesammelt – letzte Nacht bedufteten sie meine ganze Küche, und heut in kaltes Wasser eingelegt schmeckte dieses binnen einer halben Stunde schon sehr intensiv rosig! => Auch ein dankenswerter Kandidat für Gelee und/oder Sirup?

  25. Anna

    Ich habe mir noch nie die Arbeit gemacht, die Blüten aus dem Grünen zu pulen, ist auch noch nie sauer geworden. Naja bei dem vielen zucker ;)

    Bei dem Thema Zitrone und wächst nicht bei uns fällt mir das für mich immer sehr heikle Thema Soja ein.

    Ich habe gerade ein Rezept gefunden um Hafermilch selbst herzustellen (http://www.chefkoch.de/rezepte/1599401267178023/Hafermilch-selbst-gemacht.html)ich weiß nicht ob ihr das schon mal ausprobiert habt, ich mache mich auf jeden Fall gleich mal an die Arbeit.

    Lg Anna

  26. Bettina

    Naja, hab jetzt in Wikipedia gelesen, dass Xylit doch was "natürliches" ist, aber mir kommt das trotzdem irgendwie suspekt vor. Aus genmanipuliertem Mais wird der hauptsächlich gewonnen.

  27. Bettina

    Xylit? Klingt irgendwie nach künstlich hergestelltem Zucker ohne Kalorien. Nein danke. Da nehm ich lieber den NATÜRLICHEN Zucker, der bei uns auf dem Feld wächst. Auch kein Stevia oder Rohrzucker, der von weiß Gott wo her kommt.

    1. Bettina

      Xylit ist kein künstlich hergestellter Zucker, sondern genauso ein pflanzliches Extrakt. Das hört sich ein bisschen so an wie „Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht“. (-;
      Er hat die negativen Effekte von gewöhnlichem Haushaltszucker nicht, wirkt nicht so auf die Bauchspeicheldrüse, wird nicht in Säure umgewandelt, da die Bakterien ihn nicht abbauen können. Daher gilt er als Kariesprophylaxe (reduziert die Bakterien im Mund zunehmend). Bei mir kommt schon seit Jahren kein raffinierter Haushaltszucker mehr in den Körper, die gesundheitlichen Nachteile sind offiziell bekannt. Daher werde ich diesen Honig mit Xylit ausprobieren! (-; Danke für das Rezept

  28. Heike

    hallo ihr beiden,

    ich koche schon seit mehreren Jahren Löwenzahnhonog bzw. Gelee und ich mache es ganz anders. :-) abwiegen tue ich eh nix. klappt also auch. ei mir war auch das Grün mit dran und wirklich bitter fand ich es gar nicht. Hatte einen großen Korb mit Blüten, Plus Wasser zur Hälfte Apfelsaft. die Blüten über Nacht drin stehen/ziehen lassen. Am nächsten Tag kurz aufgekocht und abgeseiht. Dann die Flüssigkeit mit Gelierzucker aufgekocht. Als Sirup wenig Gelierzucker, als Gelee halt mehr. Je nach Flüssigkeit. Köstlich! Und so mach ich es seit vielen Jahren.

    @Fichtensirup, wird ganz einfach mit Fichtenspitzen (bitte ungespritzte verwenden!!)und Zucker angesetzt, nach ca. 4 Wochen kurz erhitzt nicht gekocht und durch ein Sieb in Flaschen gefüllt. Ist ein wunderbarer Hustensaft! Hilft sogar besser als Spitzwegerich oder Thymiansirup. (natürlich selbstgemacht)

    lg und fleißiges nachmachen. wünscht Heike

    PS: Fichtenspitzen stehen jetzt im Moment auf dem Fensterbrett in der Sonne und warten aufs fertig werden. :-)

  29. BioBella Stranzl

    Hey Lisa!

    Gratuliere zu Deinem Ergebnis. Das sieht so lecker aus und so schön goldig! Mein Löwenzahnhonig war dunkelbraun, was aber wahrscheinlich an dem braunen Zucker gelegen hat, den ich verwendet habe. Freut mich jedenfalls, dass Du so erfolgreich warst. Weiterhin alles Liebe für Euch beide und ich freue mich schon auf neue Berichte und Tipps fürs Einmachen.

    xoxo Bella

  30. Stella

    Genau das wollte ich am Wochenende auch machen. Bin durch eine Freundin auf das Rezept von heilkraeuter.de gestoßen und war gleich angefixt :)

    Jetzt muss ich hier in der Stadt nur noch eine Wiese finden, an der keine tausende Autos vorbeifahren :/

  31. subs

    Huhu, ich hab diese Woche auch schon Löwenzahnsirup gemacht. Leeecker!

    Ich hab gelesen wenn das einkochen zu schnell geht, also die temperatur zu hoch ist, dann könnte der sirup bitter werden. meiner ist jedoch sehr süß und schmackofatz geworden!

  32. Doris Presch

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich jetzt ein bisschen neidisch bin!! Ich hab nämlich voriges Jahr erstmal ausprobiert, war geschmacklich gut aber recht flüssig. Und heuer is total misslungen, weil ich dicker haben wollte und viel zu lange eingekocht habe – der war dann am Ende nur noch viel zu dick bis hart – und bitter eben auch. Soweit ich das feststellen konnte war das aber nur durch die überlange Einkochzeit, denn ich hatte zwischendurch mal gekostet, da war er ok (mit Grün aber nur das Grün direkt an der Blüte sozusagen, Stengel komplett ab).

    Bei uns is gehen die aber jetzt auch gerade in die "Flugphase" über – kann man den Sirup denn heuer nochmal machen, ich mein irgendwie gibt es doch den ganzen Sommer Löwenzahn oder? Aber die beste Zeit ist ja angeblich jetzt gewesen? Würde mich interessieren was ihr dazu sagt?

    Lieben gruß Doris

    1. Gabi R.

      Ich denke, die beste Zeit, um Blüten zu sammeln ist jetzt im Frühjahr. Danach gibt es nur noch vereinzelt welche. Dann geht es sicher auch, ist halt sehr mühsam. Die Blüten sind ja sehr leicht; selbst für 100 g braucht mann schon ne ganze Menge.

      Viele Grüße

      Gabi R.

  33. Die Rote IRis

    Jaaa! Löwenzahnhonig ist was tolles.

    Ich mache immer das Standardrezept.

    Was auch spannend ist:

    Löwenzahnblüten in Apfelsaft ziehen lassen und aus dem Saft Gelee kochen.

    lg

    iris

    ps. ich denke mit Stevia wird es nicht wirklich klappen, da man denn Zucker ja als "Körper" braucht

  34. Andreas

    Hi Michael und Lisa,

    aaalso bitter wird diese Geschichte nur wenn das Grün des Blütenkelches mit in den Topf wandert. Wenn man sich die Arbeit macht das alles abzumachen hat man bei der Zubereitung kein Problem mit den Bitterstoffen.

    Wenn man sich die Arbeit mit dem Grün nicht machen will, dann ist es wichtig den Sud nach dem Kochen auf jeden Fall über Nacht stehen zu lassen. Bin mir aber nicht mehr sicher ob da die Zitrone vorher oder nachher rein muss damit es nach dieser Standzeit die bitteren Anteile verliert.

    Wir haben vor zwei Jahren Löwenzahnhonig hergestellt inkl. dem Grün und nach dieser Zubereitungsmethode war nix bitter.

  35. Eva

    Interessant. Mich stört nur der Zucker an dem Rezept. :-( Ich versuche Zucker, egal ob bio oder nicht, zu vermeiden. Ginge das Ganze auch mit Honig oder Stevia oder einer Kombination?

    Liebe Grüße,

    Eva.

    1. Peter

      @Eva genau das hab ich mir auch gedacht. Wenn ich 1kg Zucker lese wird mir ganz anders. Gerade der Löwenzahn liefert die so wichtigen Bitterstoffe. Da tut man sich nichts Gutes mit dem Zucker.

      Habs mit Agar Agar probiert, geliert sehr gut, mit ein wenig Honig. Das geht auch! Ich mag den Löwenzahn sowieso lieber roh mitsamt der Wurzel als eingekocht! ;)

      lg auch an die Dattl Lisa *gg*

      Peter

      1. Peggy

        Hey Peter :)

        Mich würde das genaue Verhältnis interessieren, das du verwendet hast. Bin wie einige andere hier auch „gegen“ Zucker, mir wird auch ganz anders, wenn ich 1 kg lese ^^.

        Wie viel Agar Agar hast du benutzt bei wie viel Löwenzahn, Wasser, Honig & Zitrone?

        Danke dir schon mal :)

    2. Avital

      das wuerde mich auch interessieren. Denn ich bin sehr fuer alternative Dinge oder Vegane küche , doch irgendwie ist alles Zucker. Und das ist fuer mich irgendwie eine Ersatzdroge zu den ganzen anderen die man meidet. Gesund kann das auch nicht sein auf dauer.

      1. Lisa PflegerLisa Beitrags Autor

        Naja, vegane Küche mit „alles Zucker“ gleichzusetzen würde ich jetzt mal gar nicht so sehen :) Sagt ja niemand, dass man sich das Zeug täglich 3 mal rein hauen muss – bei Honig wär das „auf Dauer“ ja auch nicht gesund :)

  36. Gabi R.

    Habe Löwenzahnsirup hergestellt. Habe allerdings auf 3 Liter Wasser nur 1 kg Zucker genommen. Im Rezept stand, dass man für 1kg Wasser mit Blüten 1 kg Zucker nehmen soll. Schmeckt aber so wie es jetzt ist süss genug und auch sehr lecker. Habe 200 g Blütenblätter gehabt.

  37. Bettina

    Hab vor einigen Jahren auch schon Löwenzahnhonig versucht aber da dauerte mir das Einkochen zu lange. Also habe ich heuer ein bisschen im Internet geguckt und ein Rezept gefunden, das ich heuer ausprobiere – ist noch nicht abgeschlossen.

    In ein großes Glas habe ich die Löwenzahnblüten(ohne grün)ca. 1 cm hoch geschichtet, dann 1 cm Zucker ,…. und das so lange, bis das Glas voll ist. Dann für 3-4 Wochen in die Sonne stellen.(so weit bin ich gerade – bei mir fehlen noch 2 Wochen). Da bekommt man angeblich eine unansehnliche Brühe, die man dann kocht, abseiht und in Gläser füllt.

    Bin gespannt wie das wird.

    Wenn´s was wird, werde ich´s auch mit Fichtenwipfel/Spitzwegerich versuchen.

    1. Robert Köhler

      Honig, also auch diese Brühe, darf nur als solches gekennzeichnet werden wenns auch Honig ist. Nach Prüfung der Pollenanteile mit mind. 60% Löwenzahn Pollen.
      Das ist Löwenzahn eingekocht mit Zuckersirup

    2. carina

      Also ich kenn maiwipferlsaft überhaupt nicht gekocht, bei uns werden die geschichtet mit zucker und dann in einem großen glas wochenlang auf der fensterbank stehen lassen, abgeseiht und fertig. Der zucker konserviert ja also kochen nicht nötig. So werd ich es beim löwenzahn auch machen. Eine bekannte macht den löwenzahnhonig auch so, schichten, ans fenster stellen, abseihen, in gläser füllen, passt ;-) warte gerade drauf das sich die köpfe öffnen und dann gehts los ;-)

Schreib uns Deine Meinung!

Wir freuen uns darüber, dass du zum Thema beitragen willst. Unterhalb des Sende-Buttons findest Du die Möglichkeit, ein Bild anzuhängen, bzw. Antworten zu Deinem Kommentar per Email zu bestellen.

Mit dem Absenden dieses Kommentars akzeptierst du die Kommentar-Richtlinien.